Monika Mansour Luzerner Todesmelodie

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Inhaltsangabe zu „Luzerner Todesmelodie“ von Monika Mansour

In einer Villa am Vierwaldstättersee machen Cem Cengiz und sein Team von der Luzerner Polizei eine schreckliche Entdeckung: Im Haus liegen zwei blutüberströmte Leichen. Unter Verdacht gerät ein ebenso exzentrischer wie narzisstischer weltbekannter Geiger. Aus Mangel an Beweisen muss ihn die Polizei laufen lassen, doch als er Intimes aus Cems Leben preisgibt, beginnt ein perfi des Spiel mit der Macht . . . Ein Musiker unter Mordverdacht, ein Ermittler am Limit – eine kriminalistische Komposition mit fulminantem Finale.

Der Fall hat mich nicht so sehr gefesselt. Er wird durch viele Nebengeschehen sehr in die Länge gezogen.

— Buecherwurm1973

Überaus packender Thriller, der die Leuchtenstadt am Vierwaldstättersee von einer anderen Perspektive zeigt.

— solothurnkrimi

Eine ausgeklügelte Handlung, sehr spezielle Charaktere und thrillerhafte Effekte sind bei diesem Krimi Top!

— sommerlese

Viel Action rund ums KKL in Luzern! Toller, spannender Krimi

— Mira20

Eigenwilliger türkischer Ermittler trifft auf egozentrischen Stargeiger und dessen "Gefolge" - ein toller Krimi, absolut lesenswert

— EvelynM

Die Story des Buches fand ich gut gelungen und die Spannung war auch im Buch gehalten worden.

— winterdream

So sollte ein Buch sein: spannend von Anfang bis Ende, mit Charakteren die man lieben lernt, wie seine eigene Familie!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein temporeicher, spannungsgeladener Krimi mit dem besondern "Etwas" - unbedingt lesenswert!

— Lesemaus_im_Schafspelz

Nervenkitzel und Wahnsinn pur! Hervorragende Figuren und ein Finale, das einem aus den Socken haut! Grandios!

— LiviosBooks

Explosiv und fesselnd! Lesen!

— danielamariaursula

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  • Spannender, wenn auch teilweise unglaubwürdiger Regiokrimi

    Luzerner Todesmelodie

    Aglaya

    30. June 2017 um 20:35

    Ein Raubüberfall bringt den Polizisten Cem Cengiz in die Nähe einer Villa am Vierwaldstättersee, als dort ein Ehepaar ermordet wird. Ist der Sohn, ein berühmter Stargeiger, der zusammen mit dem Paar aufgefunden wird, der Täter, oder steckt etwas Anderes hinter der Tat?"Luzerner Todesmelodie" ist der dritte Krimi um den Luzerner Ermittler Cem. Die beiden Vorgängerbände kenne ich nicht, konnte der Handlung aber dennoch gut folgen. Allerdings werden immer wieder Anspielungen auf frühere Geschehnisse gemacht, was der späteren Lektüre der Vorgänger etwas die Spannung nehmen könnte.Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Beobachters erzählt, der je nach Szene mal auf die eine, mal auf die andere Figur fokussiert und teilweise öfters hin- und herwechselt. Am Häufigsten wird allerdings aus der Sicht von Cem erzählt, was ihn zum klaren Protagonisten macht. Im Grunde mochte ich ihn, er hat jedoch einige Eigenschaften, die mich nicht so begeistert haben. Er scheint sich beispielsweise Frauen grundsätzlich überlegen zu fühlen (er bezeichnet sich auch ohne Scham als Macho) und kann wohl nur bedingt nachvollziehen, weshalb ihn seine Freundin verlassen hat, nachdem er mit einer anderen rumgeknutscht hat. Auch scheint er sich ausschliesslich als Türke zu betrachten, obschon er als Mitglied der Luzerner Kantonspolizei eigentlich auch Schweizer Bürger sein müsste (sofern sich die Praxis nicht geändert hat, nur Schweizer anszustellen). Die anderen Figuren wurden bis in die kleinen Nebenrollen sorgfältig ausgearbeitet, sodass jeder individuell erscheint und nicht in der breiten Masse versinkt.Die Handlung ist interessant aufgebaut, mit einigen überraschenden Wendungen und falschen Spuren, die mich in die Irre geführt haben. Im Ganzen erschien mir der Kriminalfall allerdings etwas zu konstruiert, um mich vollkommen z überzeugen. Etwas mehr Realismus hätte ich hier bevorzugt. Neben dem Kriminalfall spielen auch Cems und Barbaras (Cems Vorgesetzte) Privatleben eine Rolle, jedoch ist diese nicht so gross ausgebaut, dass sie den Krimiteil an den Rand rücken würde. Besonders gut gefallen hat mir natürlich die Szenerie in "meiner" Stadt Luzern, wo ich die meisten Schauplätze auch schon besucht habe (Cems Arbeitsweg führt, so wie er beschrieben wird, sogar an meiner Haustüre vorbei). Mit vielen kleinen Details, wie der Auswahl tatsächlicher existierender Bars und Restaurants zu Treffen zwischen den Figuren, wird die Stadt, insbesondere für Kenner, so richtig lebendig.Der Schreibstil der Autorin Monika Mansour liess sich flüssig lesen. Eingestreute Dialektwörter könnten Nicht-Schweizer allerdings etwas verwirren, vor allem, da dieses Buch kein angehängtes Glossar hat, in dem sie übersetzt werden könnten. "Luzerner Todesmelodie" hat mir gut gefallen, sodass ich die Lektüre der Vorgänger nun auch nachholen möchte. Fans von Regiokrimis kann ich das Buch gerne weiterempfehlen, besonders allen Luzernern, die Krimis mögen.Mein FazitSpannender, jedoch stellenweise recht unrealistischer Regiokrimi.

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  • Cems schwerste Entscheidung

    Luzerner Todesmelodie

    gaby2707

    17. February 2017 um 10:36

    Nicht nur ein anonymer Brief, der Rolf Wymann und Barbara Amato der sexuellen Nötigung einer jungen Frau bezichtigen, oder der Überfall auf eine junge Frau mit einem Velo, die einen falschen Namen angegeben hat, besonders beschäftigt Cem Cengiz und seinen Kollegen Kevin Leibacher der gewaltsame Tot von Gerard O´Brian und seiner Frau Anna-Katharina Lehner. Neven O´Brian, der selbstverliebte und exzentrische Stargeiger sagt aus „Ich habe sie getötet“. Die Indizien allerdings sprechen eine andere Sprache. Nur Cem ist sich sicher, dass Neven ein Doppelmörder ist und heftet sich an seine Fersen. So hat er leider nicht die Zeit sich um seine Schwester Nesrin zu kümmern, die aus London zu einem Besuch angereist ist. Und auch die Zeit sich mit seiner Freundin Lila zu versöhnen, ist leider nicht da. Schon nach den ersten Seiten war ich total gefesselt und begeistert von diesem neuesten Buch von Monika Mansour. Es war schön, einige alte Bekannte wieder zu treffen, die ich in den beiden ersten Büchern kennengelernt habe. Besonders Cem und Lila hatte ich schon vermisst. Die Charaktere dieses Falles sind zum Teil sehr aussergewöhnlich. Besonders den exzentrischen Stargeiger, seinen eher sensiblen Bruder Shane und seine eigenwillige Entourage, die er völlig in seinen Bann gezogen hat und die alles für ihn tun, hat die Autorin mit ihren Eigenheiten so detailliert und farbig gezeichnet, dass mein Kopfkino sie gleich angenommen hat. Dieser Fall ist der persönlichste, den Cem Cengiz bisher lösen musste. Es stellt sich heraus, dass Neven O´Brian sehr viel über ihn weiß und ich hatte das Gefühl, dass er Cem immer einen kleinen Schritt voraus ist. So baut sich die Spannung schnell auf und hält sich mit einem Knistern auf Höchstniveau bis es zum absoluten Showdown kommt. Die laufend wechselnden Handlungsorte und das Tempo der Geschichte tragen viel dazu bei. Ich habe mehrere Male die Luft angehalten, weil … (wird nicht verraten) Mit ihrem leichten, doch tiefgehenden und fesselnden, sehr gut zu lesenden Schreibstil nimmt mich die Autorin mit nach Luzern und ich lerne die Stadt noch ein kleines bisschen näher kennen. Die immer wieder einfließenden Schweizer Worte und Redewendungen geben der Geschichte ihren eigenen Flair und der Lokalkolorit kommt sehr gut heraus. Der Plot entführt mich sehr dezent in die klassische Musikszene. Neven scheint das Gegenstück zu David Garrett zu sein. Ich erfahre etwas über verschiedene Stradivaris, den Starkult, der auch in dieser Szene getrieben wird. All dies fügt sich nahtlos in den Kriminalfall ein. Besonders interessant fand ich die Einblicke in die kranke Seele des Täters. Ich bin froh, dass ich mich entschlossen habe auch dieses Buch zu lesen, denn es ist einer der besten Krimis, fast schon Thriller, die ich seit langem gelesen habe. Und ich hoffe, Minika Mansour gibt uns bald mehr davon.

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    • 2
  • Dritter toller Krimi der Reihe

    Luzerner Todesmelodie

    rokat

    18. October 2016 um 10:08

    Der dritte Fall für Cem Cengiz: In der Villa eines weltbekannten Stargeigers finden Cem und sein Team zwei blutüberströmte Leichen, der Geiger scheint auf frischer Tat ertappt als Mörder seiner Eltern. Aus Mangel an Beweisen muss er jedoch kurze Zeit später freigelassen werden. Cem glaubt jedoch weiter felsenfest an seine Schuld. Und aus irgendeinem Grund scheint sich der Musiker in Cems Privatleben einzumischen, und ihn zu einem perfiden Spiel herauszufordern. Da geschehen weitere unerklärliche Todesfälle… Kann Cem die Wahrheit herausfinden, und den wahren Täter finden, bevor es zu spät ist? Monika Mansour hat hier einmal mehr einen tollen Kriminalroman abgeliefert. Bereits die ersten beiden Fälle („Liebe, Sünde, Tod“ und „Himmel, Hölle, Mensch“) fand ich super geschrieben, und hier setzt die Autorin nochmals viel Spannung dazu, und zeigt noch mehr menschliche Abgründe auf. Dabei bleiben die Figuren authentisch und glaubhaft, ohne ins Klischeehafte abzudriften. Die Spannung steigt im Buch schnell an, und wird bis zum grossen Showdown weitergezogen Natürlich begleitet man auch Cem gerne wieder. Ich denke, das Buch kann auch alleine gelesen werden, ich empfehle jedoch sehr, die ersten Bücher der Reihe zu lesen, weil man dann vielleicht gewisse Dinge etwas besser verstehen und nachvollziehen kann. Cems Team wiederzutreffen wie auch sein Privatleben weiterzuverfolgen macht ebenso Spass. Und obwohl doch einiges an Privatleben vorkommt, fügt es sich stimmig in das Buch ein, und ist nicht einfach irgendwelches Beigemüse. Für mich als Schweizerin ist es zusätzlich einfach toll, die Schauplätze teilweise zu kennen. Was kann man mehr sagen als: Unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne für einen tollen Krimi!

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    • 16
  • Leserunde zu "Als der Teufel erwachte" von Jennifer B. Wind

    Als der Teufel erwachte

    J-B-Wind

    Liebe Leser/innen, endlich ist es so weit! Zwei Jahre und knapp 6 Monate später escheint meiner zweiter Thriller mit den Ermittlern Jutta Stern und Thomas Neumann mit dem Titel "Als der Teufel erwachte". Es ist zwar der Folgeband von "Als Gott schlief", was meine Fans sicher freuen wird, das Buch kann aber durchaus auch alleine gelesen werden. Der Fall ist nämlich abgeschlossen. Also auch Leser/innen, die den ersten Thriller nicht kennen, können gerne mitlesen. Wichtige Ereignisse aus dem ersten Band werden kurz noch einmal aufgefrischt. Ich hoffe, ihr freut euch mit mir auf eine tolle Leserunde! Ich werde natürlich dabei sein und mit euch diskutieren und plaudern. Der Emons Verlag stellt uns dafür 20 Printexemplare zur Verfügung! (Wer lieber ein E-Book hätte, schreibt das bitte dazu!) Die Bücher werden exakt am Erscheinungstermin zum 22. September 2016 um 00:00 Uhr verlost!! Natürlich freue ich mich auch über Leser/innen, die mit dem eigenen Exemplar an der Leserunde teilnehmen. Worum geht es im Buch? Hier der Klappentext: "Als der Teufel erwachte" - Thriller Packend, erschütternd, grausam real.Bei einer Autoreparatur entdecken Mechaniker zwei Leichen imKofferraum eines Wagens. Die Toten weisen zahlreiche Verletzungenund Narben auf. Die Ermittler Jutta Stern und ThomasNeumann kommen einem Schlepperring auf die Spur, der mit grausamenMethoden arbeitet. Und die beiden Toten sind erst der Anfang...Ein hochspannender Thriller über dasschmutzige Geschäft mit der Hoffnung STIMMEN ZUM BUCH: »Knallhart, dramatisch, actiongeladen!Ein fesselnder Thriller, lebensnah und mitreißend erzählt.« Veit Etzold »Jennifer B. Wind steht für hochdramatische Thriller, die immer hart an der Realität stehen.« Thomas Jessen, Rezensent und Blogger, Mundolibris Buchblog Auszug aus dem Pressetext zum Buch und eine Leseprobe findet ihr auf der Seite des Verlags:http://www.emons-verlag.de/programm/als-der-teufel-erwachte Ganz kurze Angaben zu meiner Person: (Für alle, die mich noch nicht kennen.:-)) Jennifer B. Wind wurde 1973 in Leoben geboren und lebt mit ihrerFamilie in Niederösterreich. Die ehemalige Flugbegleiterin mit einemFaible für Australien schreibt Romane, Drehbücher und Kurztexte,die bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden.Ihr Debütroman »Als Gott schlief« entwickelte sich aus dem Standzum Bestseller. Mehr infos auf: Jennifer-b-wind.com oder auf facebook und twitter :-) Haben wir euer Interesse geweckt? Wenn ihr mitlesen wollt, dann schreibt  einfach als Bewerbung, warum ihr unbedingt dabei sein wollt, und ob ihr schon einmal was von mir gelesen habt und wie es euch gefallen hat! Ich freue mich schon total auf die Leserunde mit euch und wünsche euch ein tolles (Lese)Wochenende! Alles Liebe Jenny

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    • 2052
  • Leserunde zu "Luzerner Todesmelodie" von Monika Mansour

    Luzerner Todesmelodie

    MonikaMansour

    Cem Cengiz ist zurück …. Hallo liebe Krimifreunde. Bald ist er da, druckfrisch ab Presse, mein neuer Kriminalroman ‚Luzerner Todesmelodie‘. Wie auch bei den beiden Vorgängern, verschenkt der Emons Verlag wieder 15 Bücher. Die Leserunde ist also eröffnet und ich freue mich schon riesig auf den regen Austausch mit euch!Ihr könnt euch ab sofort bewerben und pünktlich am Erscheinungstag, dem 21. Juli, werden die Gewinner bekannt gegeben. Ganz umsonst bekommt ihr die Gratisbücher aber nicht. Als Gegenleistung freue ich mich auf eure rege Teilnahme am Leseaustausch und auf eure Rezession. Ab dem 29. Juli geht es los mit Lesen, Diskutieren und Fragen stellen. Und klar doch bin ich täglich mit dabei. Wo sonst hat man direkt so engen Kontakt zu den Lesern? Eure Meinung ist mir als Autorin extrem wichtig - ich freue mich riesig!Damit ich euch meinen Krimi so richtig Schmackhaft machen kann, hier die Infos die Ihr braucht: Symphonie des Todes Luzerner Todesmelodie Kriminalroman In einer Villa am Vierwaldstättersee machen Cem Cengiz und sein Team von der Luzerner Polizei eine schreckliche Entdeckung: Im Haus liegen zwei blutüberströmte Leichen. Unter Verdacht gerät ein ebenso exzentrischer wie narzisstischer weltbekannter Geiger. Aus Mangel an Beweisen muss ihn die Polizei laufen lassen, doch als er Intimes aus Cems Leben preisgibt, beginnt ein perfides Spiel mit der Macht ... Machtspiele in der Musikszene – Ein Stargeiger unter Mordverdacht Im Kriminalroman «Luzerner Todesmelodie» dreht sich alles um das Thema Musik: Monika Mansour komponiert einen sorgfältig angelegten, durchdachten Plot rund um einen Stargeiger, der unter Mordverdacht gerät. Die Hauptfiguren des Romans sind sich meis-terhaft gegenübergestellt. Auf der einen Seite steht der Held, Kommissar Cem Cengiz mit türkischen Wurzeln, den der Leser schnell ins Herz schliesst. Ihm gegenüber positioniert Mansour den nahezu teuflischen Narzissten – ein musikalisches Wunderkind –, der von Eitelkeit und Macht getrieben wird und sein gesamtes Umfeld zu manipulieren versteht. Die Autorin lässt den Leser hier in tiefe menschliche Abgründe blicken. Beide sind starke und glaubwürdige Charaktere, deren intelligente, schlagkräftige und durchtriebene Dialoge mitreissen. Über die wahre Identität des Täters, dessen perfides Treiben die Nerven strapaziert, wird der Leser bis zum fulminanten Schlusspunkt im Dunkeln gelassen. Der lebendige Schreibstil, die facettenreichen Figuren und die Thriller-Elemente machen diesen Krimi zu einem wahren Genuss.Weiter Infos und den Link zur Leseprobe (die ersten 21 Seiten!) findet ihr auf meiner Homepage: www.monika-mansour.com

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    • 495
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. October 2016 um 17:43
  • EXPLOSIVE STIMMUNG IN DER LEUCHTENSTADT

    Luzerner Todesmelodie

    solothurnkrimi

    16. September 2016 um 15:43

    In einer Villa am Vierwaldstättersee entdecken der Luzerner Ermittler Cem Cengiz und seine Kollegen zwei blutüberströmte Leichen. Ein weltbekannter und egozentrischer Geiger gerät unter Verdacht, die Tat begangen zu haben. Zwischen Ermittler Cengiz und dem Virtuosen Neven O'Brien entfaltet sich ein gnadenloses Machtspiel mit hohem Blutzoll. Nachdem ich mit "Liebe, Sünde, Tod" und "Himmel, Hölle, Mensch" von Monika Mansour innert kürzester Zeit durch war, hatte ich mir eine Pause auferlegt, bevor ich mir den dritten Fall dem temperamentvollen Luzerner Ermittler mit Migrationshintergrund vornehmen wollte. Aber die Charaktere, insbesondere Cengiz und seine komplexen Beziehungen zu zwei schönen und starken Frauen, hatten mich derart gefesselt, dass ich mich nicht zurückhalten konnte, sobald ich das Buch in Händen hielt. Man muss die beiden ersten Bände nicht unbedingt gelesen haben, um sich von der "Luzerner Todesmelodie" fesseln zu lassen. Dennoch ist es empfehlenswert, damit sich die Kette von Ursache und Wirkung der drei Handlungen voll entfalten kann. Mansours Sprache ist süffig, leichtfüssig und sinnlich. Die Autorin vermag der Handlung Spannung und den Personen mit ihren inneren und äusseren Konflikten Tiefgang zu verleihen. Während die überraschenden Wendungen des Plots sich zunehmend verdichten, steuert Cems dritter Fall auf ein Finale furioso zu, das den sympathischen Luzerner Polizisten vor unmenschliche Alternativen stellt.  Schon bald nachdem ich angefangen hatte, zählte ich in den wenigen Lesepausen die Minuten, bis ich das Buch wieder in die Hand nehmen durfte. Mansour vermag Handlung, Charaktere, Sprache mit wohldosierter Erotik und Lokalkolorit zu einem packenden Plot zu vermengen. Etwas ausser Atem hatte ich die letzte Seite umgeblättert und mich nach einer kurzen Verschnaufpause bei der Hoffnung ertappt, nicht zu lange bis zum nächsten Fall von Cem Cengiz und seinem Team warten zu müssen. Fazit: Ein überaus spannender und packender Thriller, der die Leuchtenstadt am Vierwaldstättersee von einer anderen Perspektive zeigt. Christof Gasser

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  • Ein teuflischer Geiger sorgt für atemlose Spannung

    Luzerner Todesmelodie

    sommerlese

    10. September 2016 um 20:12

    "*Luzerner Todesmelodie*" von "*Monika Mansour*" ist der dritte Teil ihrer Krimireihe um den türkischstämmigen Polizisten Cem Cengiz in Luzern. Der Krimi erscheint 2016 im "*Emons Verlag*". Cem Cengiz bekommt Besuch von seiner Schwester Nesrin. Doch für gemeinsame Unternehmungen ist keine Zeit, denn er und Kevin werden zu einem Einsatz gerufen. Eine junge Frau wurde am Vierwaldstättersee überfallen. Vor Ort hören sie Schüsse aus einer Villa und finden zwei Tote vor, das Ehepaar O´Brien. Der Sohn Neven O´Brien befindet sich direkt neben den Leichen und er sagt aus, an ihrem Tod schuldig zu sein. Doch die Beweislage der Spuren spricht für seine Unschuld. Dabei ist sich Cem sicher, an den Händen dieses exzentrischen Stargeigers hängt Blut. Dieser Kriminalroman mit seinem spannenden Plot hat mich schnell gepackt und bis zuletzt in Atem gehalten. Die Charaktere sind neben den Ermittlern bewusst sehr aussergewöhnlich gewählt und sorgen mit den speziellen Starallüren oder anderen Eigenheiten für gute Unterhaltung und einen gewissen Überraschungseffekt. Es gelingt der Autorin, die Gefühle und Stimmungen der Figuren gut darzustellen. Der blonde, stets schwarz gekleidete Stargeiger Neven ist exzentrisch, abgehoben und seine narzisstische Seite sowie sein unheilvolles Wesen sorgen für ein Gruseln. Man hat beim Lesen das Gefühl, hier das satanistische Gegenstück von David Garrett vor sich zu haben. Aber auch Nevens Bruder Shane ist ein besonderer Charakter. Er ist ebenfalls ein Genie auf der Geige, doch seine psychischen Probleme verhindern sein öffentliches Auftreten. Interessant wird es, als deutlich wird, dass eine Person scheinbar über Cem so einiges weiß. Es entsteht ein spannendes Katz und Maus Spiel, bei dem man gefesselt zu verstehen versucht, wie alles zusammen hängt. Einige weitere Verdächtige werden noch präsentiert und erweitern den Reigen der Täterfiguren, sodass man als Leser mehrfach im Dunkeln tappt und auf die endgültige Lösung hinfiebert. Monika Mansour hat einen klaren Schreibstil und ihre verwendeten regionalen Begriffe sorgen für ein authentisches Flair der Rahmenhandlung. Ein rasanter Ablauf entsteht durch die Verwendung kurzer Kapitel und häufig wechselnder Schauplätze und lässt die Spannung auf stetem hoch gehaltenen Niveau weiter anhalten. Die Einblicke in die Welt der Musik sind etwas zurückhaltend gesetzt. Es werden neben Starrummel und der üblichen Routine von Konzerten zwar wertvolle Violinen erwähnt, aber über tiefer gehende musikalische Hintergründe hätte ich mich gefreut. Dieses Buch ist zwar ein Krimi, aber man kann schon sagen, dass der Thrill weit darüber hinausgeht, was ein normaler Krimi sonst so hat. Es wird mit Explosionen und Effekten gespielt und das Finale ist wirklich gewaltig. Ein Pageturner mit einem ausgefallenen Plot und einem interessanten Ermittler sorgt für beste Krimiunterhaltung.

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    • 3
  • Absolute Leseempfehlung!

    Luzerner Todesmelodie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. September 2016 um 09:50

    Alles beginnt mit einem scheinbar "harmlosen" Überfall. Cem und Kevin werden gerufen, kurz darauf hören sie Schütze aus einer nahen Villa. Sie greifen ein. Es ist das Anwesen der O`Briens, ein Mord ist geschehen. Das Ehepaar O`Brien scheint von ihrem Sohn Neven ermordet worden zu sein. Alles wirkt so glasklar, Neven zeigt keine Trauer oder entsetzen, gesteht die beiden auf dem Gewissen zu haben. Doch so einfach ist es nicht ihm etwas nachzuweisen, auch wenn Cem`s Bauchgefühl diesen narzisstischen, arroganten Geiger verurteilt. Und dieser scheint ihn auch noch besser zu kennen, als ihm lieb ist. Es bleibt nicht der letzte Mord. Seine Chefs Barbara und Rolf bekommen einen Drohbrief, der ernstere Folgen hat, als mir lieb ist und Cems Wut noch mehr schürt.Cem ahnt einen Zusammenhang, doch noch kann er es nicht nachweisen. Auch die Frau vom Überfall ist unauffindbar. War alles so genau geplant? Und was haben seine Schwester Nesrin und Lila damit zu tun? Es wird sehr persönlich! Ein absolut lesenswerter Krimi! Ich bin total begeistert von Ermittler Cem Cengiz, dem Team um ihn herum, seiner Schwester und den Frauen in seinem Leben. Es ist von Anfang an spannend und man fliegt nur so durch die Seiten, will man doch wissen, was als nächstes geschieht. Der "Bösewicht" ist einfach nur genial, so ein gut ausgearbeiteter Psychopath, dessen Geheimnis man unbedingt lüften will und mit dessen seelischen Abgründen man nie gerechnet hätte. Man beginnt ihn schnell zu hassen, kann sich aber seiner Faszination nicht entziehen. Ein Hin und Her!Schnell habe ich befürchtet, das es auch persönlich mit Cem und seinem Umfeld zu tun hat. Allerdings habe ich die wahre Fülle des Ausmaßes auch erst zum Schluss begriffen, als sich so langsam jedes Puzzlestück an seinen Platz rückte. Eine schier ausweglose Jagd, weitere Morde, immer ist Cem ist erster am Tatort und so langsam ist er auf sich allein gestellt, weil alle Mitglieder seines Teams der Reihe nach außer Gefecht gesetzt wurden. Zufall? Wo eher nicht! So wie Monika Mansour schreibt, sollten Krimis sein! Das Beste was ich in dieser Richtung bis jetzt gelesen habe. Selten hat mich ein Krimi gleich von der ersten Seite her abgeholt und mit auf eine Achterbahn der Gefühle genommen! Ich habe so mitgefiebert und gelitten, getrauert. Das mich dieses Buch so umhaut, vor allem das Ende, damit hätte ich nicht gerechnet!Da es bereits Teil 3 um Cem Cengiz ist, habe ich mir die ersten beiden gleich nach Beendigung des Buches geholt. Es werden Ereignisse aus den ersten Bänden angesprochen, über die ich nun mehr erfahren möchte, um im Bilde zu sein. Beim Lesen hatte ich aber nicht das Gefühl, das es schlimm war mit diesem Teil zu beginnen. Ich bin froh, durch die Leserunde bei lovelybooks.de auf diese Autorin gestoßen zu sein und hoffe bald noch mehr von Cem Cengiz zu lesen.

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    • 2
  • Hier ist Lokalkolorit ein Muss!

    Luzerner Todesmelodie

    Mira20

    29. August 2016 um 15:29

    Als Cem Cengiz zu einem Überfall an einer jungen Frau gerufen wird, fallen dort Schüsse. Cem findet zwei Leichen und den Stargeiger Neven O’Brien, der als mutmasslicher Täter sofort ein mysteriöses Geständnis macht. Cem ahnt, dass das erst der Anfang einer mühseligen Ermittlung wird. Allerdings ahnt er nicht, wie persönlich die Angelegenheit bald sein wird!FazitGewohnt spannend baut die Autorin ihre Geschichte auf. Gemeinsam mit Cem werden wir vom Strudel der Ereignisse erfasst und staunen über die vielen Zufälle. Da der Leser allerdings Cem gegenüber einen minimen Wissensvorsprung hat, bleibt dieser nicht ganz so ahnungslos. Kurze Einschübe anderer Protagonisten steigern die Spannung beim Lesen.Der Stargeiger Neven O’Brien hat die Autorin sehr lebendig erfasst. Sein ganzes Wesen ist unberechenbar und explosiv. Von der Figur Nevens hatte ich eine sehr genaue Vorstellung. Cem als sein Gegenspieler, hält ihm die Stange. Das fulminante Ende erfreut jedes Krimiherz. Auch die Nebenfiguren haben ein glaubhaftes Eigenleben. Wie gewohnt bleibt auch Privates nicht privat und bald ist Cem mit all seinen Lieben mitten im Geschehen drin.Die Handlungsorte in und rund um Luzern sind gut beschrieben. Lokalkolorit gehört hier unbedingt dazu. Das KKL im Zentrum des Krimis erzeugt eine super Stimmung und Spannung!Jung und dynamisch passt die Autorin auch sprachlich zu ihrem Hauptkommissar Cem. Sie verzichtet auf viele Wiederholungen und Beschreibungen.Ein einziges, kleines Fragezeichen mache ich hinter das Motiv, das hinter den ganzen Ereignissen steht. Aber das ist Geschmacksache!Von mir eine unbedingte Leseempfehlung für einen jungen, sympathischen Kommissar und eine tolle Stadt!

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    • 4
  • Ein toller Krimi mit starken Charakteren - absolut lesenswert

    Luzerner Todesmelodie

    EvelynM

    23. August 2016 um 20:42

    Cem – der eigenwillige, temperamentvolle, türkische Ermittler hält sich nicht immer an die Regeln und steht ständig unter Beschuss – im wahrsten Sinne. Dabei ist seine „Schöne“, seine Schwester Nesrin, aus London zu ihm zu Besuch und darüber freut er sich sehr. Allerdings währt die Zweisamkeit der beiden Geschwister nicht sehr lange, denn Cem wird mit seinem Kollegen Kevin zu einem vermeintlichen Anschlag auf eine Radlerin gerufen und gerät dabei fast unter Beschuss. In einer nahegelegenen Villa findet er das ermordete Ehepaar O’Brien und vor ihnen kniend O’Briens Sohn Neven. Der Fall scheint klar zu sein: Neven, ein berühmter, egozentrischer Stargeiger ist der Mörder. Doch bei seinem Verhör trägt Neven nicht viel zur Klärung des Falles bei. Cem dagegen ist irritiert, da Neven ihn zu kennen scheint. Bald rücken auch Shane, Nevens Bruder und Zoë, Nevens Managerin und Shanes nicht ganz heimliche Freundin, sowie die Angestellten Sasha und Robin, in den Blickpunkt. Während Neven der Star der Familie ist und einen Schlag bei Frauen hat, ist Shane der Sensible und seinem Bruder treu ergeben. Da wird auf die beiden Chefs von Cem und Kevin, Barbara und Rolf ein Anschlag verübt und Rolf schwebt in Lebensgefahr. So sind Cem und Kevin fast auf sich alleine gestellt bzw. bekommen andere Vorgesetzte, mit denen sie nicht so recht klarkommen. Im Krimi taucht immer wieder ein ominöser Mann auf, der an einem Mantel näht und es ist lange Zeit nicht klar, wie er zu der ganzen Ermittlung passt. Ausgerechnet Cems Schwester Nesrin hat eine Verbindung zu Neven und gerät in Gefahr. So wird der ganze Fall für Cem sehr persönlich und auch sein Privatleben wird kompliziert. Die Sprache ist klar und der Krimi unglaublich komplex und spannend. Ich hatte immer wieder einen Verdacht und  musste dann erkennen, dass ich falsch lag. Für mich stellt sich dieser Krimi schon eher als Thriller dar. Es gibt so unheimlich viele Wendungen und Verstrickungen, dass ich oft atemlos durch die Kapitel geflogen bin. Dies ist ein Buch, das mich absolut gefesselt und begeistert hat. Die Charaktere sind sehr lebhaft beschrieben und man kann sich auch gut in sie hineinversetzen. Der egozentrische, manipulative Stargeiger Neven stellt sich als Soziopath heraus und hat sich seine Angestellten zu bedingungslos treuen Ergebenen herangezogen. Seine Vergangenheit zeigt schon einen wichtigen Teil seines Charakters und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich ihn böse oder widerlich finden soll oder ob ich ihn ein Stück weit bemitleiden möchte. Jedenfalls gefällt mir Cem, als liebevoller Familienmensch und unkonventioneller Ermittler sehr gut. Die Autorin hat auch seinen Gegenspieler Neven sehr treffend gezeichnet und damit eine ganz eigene Dynamik entstehen lassen. Zwei so unterschiedliche Charaktere, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte, halten die Spannung während des gesamten Krimis aufrecht. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und die Aufklärung am Schluss hat mich noch sehr erstaunt.

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  • Konnte man gut lesen

    Luzerner Todesmelodie

    winterdream

    23. August 2016 um 12:02

    Inhalt: In einer Villa am Vierwaldstättersee machen Cem Cengiz und sein Team von der Luzerner Polizei eine schreckliche Entdeckung: Im Haus liegen zwei blutüberströmte Leichen. Unter Verdacht gerät ein ebenso exzentrischer wie narzisstischer weltbekannter Geiger. Aus Mangel an Beweisen muss ihn die Polizei laufen lassen, doch als er Intimes aus Cems Leben preisgibt, beginnt ein perfides Spiel mit der Macht ... Cover: Das Cover des Buches fand ich persönlich ganz so gelungen. Es passt zu den Büchern aus dem emons-Verlag. Mein Fazit: Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten, in das Buch hinzukommen bzw. es zu lesen, da doch einige Wörter recht speziell ausgewählt waren. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, war auch das kein Problem. Die Story des Buches fand ich gut gelungen und die Spannung war auch im Buch gehalten worden. In die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen, auch wenn einige etwas mehr hätten durchleuchtet werden können. Aber alles in allem war das Buch sehr gelungen. Ich vergebe hier gerne 4 von 5 Punkten.

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    • 4
  • Spannung, Tempo und grandiose Charaktere

    Luzerner Todesmelodie

    Lesemaus_im_Schafspelz

    14. August 2016 um 14:01

    Als Cem Cengiz und sein Team zu einem Überfall auf eine Radfahrerin gerufen werden, fällt in der daneben liegenden Villa ein Schuss – klar, dass der Ermittler hier direkt gefordert ist. Und der Fall scheint so einfach: Neben den beiden Leichen, die eine erschossen, die andere erstochen, befindet sich Neven O’Brian, der exzentrische Geiger. Doch kann der Fall wirklich so einfach liegen? Schnell wird klar, dass hier etwas nicht stimmt, Neven muss freigelassen werden. Im Laufe der folgenden Ermittlungen muss Cem erkennen, dass Der Fall für ihn immer persönlicher wird…Nachdem mich die Autorin Monika Mansour bereits mit „Himmel, Hölle, Mensch“ richtig begeistern konnte, war meine Freude groß, als ich feststellen durfte, dass der Nachfolger und damit schon dritte Teil um Cem Cengiz in den Startlöchern steht.Schon der Einstieg ist ihr perfekt gelungen, sie wirft den Leser ins eiskalte Wasser bzw. mitten in die Geschichte. Was so einfach erscheint, kann so simpel unmöglich sein – oder etwa doch?!Die Charaktere hat sie derart gelungen beschrieben, dass man nicht umhin kommt, sie sich direkt vorzustellen. Sowohl Cem Cengiz, den Ermittler mit türkischen Wurzeln und einem … sagen wir mal… komplizierten Liebesleben, als auch seine Kollegen werden dem Leser quasi ganz nebenbei mit ihren Eigenheiten und Beziehungen zueinander vorgestellt. Ich denke, hier kann man problemlos als Quereinsteiger mit der Reihe beginnen, ohne, dass es für die Bekannten langweilig wird – das muss man als Autor auch erst einmal schaffen!Wer jedoch die Vorgänger kennt, wird feststellen, wie sich vor allem Cem im Laufe der Zeit entwickelt, was ich richtig klasse finde!Auch die Vielschichtigkeit der Figuren sagt mir zu, denn hier gibt es mehr als „den typischen“ Polizisten. Selbst vermeintliche Nebenfiguren bekommen einen angemessenen Raum.Eine besondere Beziehung baut der Leser zu Neven, dem exzentrischen Stargeiger auf, der einerseits furchteinflößend wirkt, es jedoch auf der anderen Seite hervorragend beherrscht, sein Umfeld für sich einzunehmen. Fast hat man das Gefühl, als hätte er ein gewisses Eigenleben begonnen. Müsste ich seinen Charakter zusammenfassen, so würde ich ihn als „Bad Boy mit Charisma“ bezeichnen.Neben den genial gelungenen Figuren fielen mir als Leser weitere Details angenehm auf: die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass es umso schwerer fällt, das Buch aus den Händen zu legen – das nächste Kapitel dauert ja nur ein paar Minuten.Überhaupt ist das Buch von Beginn an sehr temporeich, man hat kaum Zeit zum Verschnaufen, da geht es auch schon wieder direkt weiter! Dadurch ist permanent Spannung da, die unfassbarerweise am Ende sogar noch gesteigert werden kann – so macht ein Krimi richtig Spaß! Selten habe ich so lange im Trüben gefischt, mich so sehr auf falsche Fährten führen lassen, so viele neue Fragen beim Lesen aufploppen sehen…Im Übrigen ist natürlich auch das Cover erwähnenswert. Hier ist der Konzertsaal des KKL (Kultur- und Kongresszentrum Luzern) in einer bläulichen Beleuchtung zu sehen, die in gewisser Weise schon eine Kühle ausstrahlt. Insgesamt muss ich einfach ein großes Kompliment an Monika Mansour aussprechen, die mir mit der „Luzerner Todesmelodie“ auf jeden Fall eines der größten Highlights der letzten Zeit geboten hat! Ohne Frage muss man diesen Krimi uneingeschränkt weiterempfehlen!

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    • 3
  • Cems Fälle werden immer noch persönlicher und packender

    Luzerner Todesmelodie

    danielamariaursula

    13. August 2016 um 19:52

    Cem Cengiz, türkisch-stämmiger Kommissar der Luzerner Kripo steht am Züricher Flughafen, mit einer Rose in der Hand und erwartet seine Schöne. Plötzlich steckt er mitten in einem Gewimmel aus Grufties/Gothics und hat keinen blassen Schimmer was da gerade abgeht: der exzentrisch narzistische Stargeiger Neven O’Brien, Liebhaber des Düsteren, ist gerade wieder in der Schweiz gelandet und wird von seinen Groupies erwartet. Umso erstaunlicher, daß Cem bereits am nächsten Tag bei einem Überfall am Vierwaldstätter See gerade mit der Aufnahme der Personalien der Opfer im Rettungswagen beschäftigt ist, als er und Kevin Schüsse aus einer benachbarten Villa hören. Eben dieser Neven O’Brien steht in einer luxuriösen Doppelhausvilla über 2 Leichen gebeugt, die seines Vaters und seiner Stiefmutter. Er gibt die Tat noch am Tatort mit den Worten: ich habe die beiden auf meinem Gewissen, zwar scheinbar zu, muß dann aber doch auf Antrag seines Anwalts laufen gelassen werden. Ein wahnwitziger Zweikampf, wie er persönlicher nicht sein könnte, entspinnt zwischen dem temperamentvollen Kommissar mit Herz und eingeschworenem Team und dem Teufelsgeiger mit seiner treuergebenen Entourage.   Auch wenn die zwei ersten Bände um Cem Cengiz und Kollegen wirklich spannend und schlüssig waren, toppt dieser Dritte wahrlich alle Erwartungen (und die waren nicht gerade niedrig). Monika Mansour gelingt es brilliant den Leser in den Bann von Cems Privatleben und seinem Zweikampf mit dem Musikgenie zu ziehen. Neven O’Briens Manipulationen und Psychospielchen fesseln, ständig kommt ein neuer Twist, eine unerwartete Wendung. Auch wenn man zwischenzeitlich das Gefühl hat einzelne Puzzleteilchen zusammengefügt zu haben, ergeben sie doch kein schlüssiges Gesamtbild. Zu viele Fäden ziehen sich durch diesen Fall und wollen doch nicht Recht zusammen finden. Tatsächlich fügt sich am Ende alles schlüssig und überzeugend zusammen, es bleiben keine Fragen offen. So viele verschiedene Stränge logisch zu verbinden finde ich wirklich meisterlich, denn meist ärgere ich mich über kleinere Ungereimtheiten. Eine sah ich schon auf mich zukommen, aber auch diese Klippe wurde elegant umschifft.   Wer nun denkt, dieser Krimi wäre einfach nur technisch brilliant, aber seelenlos, der irrt! Nicht nur die kleinen Schweizer Worteinsprengsel verbreiten bei mir ein Lesewohlgefühl. Ich freute mich ebenso Cems kompliziertes Liebesleben, als auch sein eingeschworenes Team wieder zu treffen. Dieses Mal trifft es das Team aber besonders hart. Nach und nach scheint einer nach dem anderen vom Team im Krankenhaus (Spital) zu landen und der Druck wächst, weil das Team dezimiert wird, aber die Zeit, um den verschwunden Sprengstoff zu finden, immer weniger wird. Immer wieder scheinen mehr Teambesprechungen im Spital, als im Kommissariat statt zu finden. Auch wenn Spusi-Mann Metzger und Pathologe Dave das verbleibende Team kräftig unterstützen ist es kein rein kriminaltechnisches Meisterwerk, daß den Fall löst, sondern vielmehr eine Vielzahl von kleinen Informationen durch Zeugen, die dem charmanten Ermittler und seinen kniffeligen Fall mit ihrem Spezialwissen weiterbringen wollen. Denn dass Cem kein Kenner der Klassik-Szene ist, ist für die Musiker, die immer wieder in die Ermittlungen involviert werden ebenso offensichtlich, wie für die merkwürdigen Vertrauten des Teufelsgeigers. Am Ende ist nicht nur der Verlust von 2 unersetzlichen Instrumenten zu betrauern, die Mitglieder des Teams Leib und Leben haben da noch Schlimmeres zu verkraften. Definitiv hat die Schweiz mehr zu bieten, als Nummernkonten, leckeren Käse und Skigebiete. Wer mit diesem Band das erste Mal zu einem Krimi von Monika Mansour greift, wird die anderen zwei anschließend auch lesen wollen und das nicht nur wegen des tollen Covers vom KKL (Kunst- und Konzertzentrum Luzern), sondern wegen der tollen Story und seinen liebenswerten Helden ebenso, wie dem schillernd faszinierenden dunklen Gegenpart. Versprochen!   Fesselnd und explosiv! Ein Muss für Fans von psychologisch brillanten Krimis mit sympathischem Ermittler mit Privatleben und Thrillern.

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  • Spiel mir das Lied vom Tod

    Luzerner Todesmelodie

    Maddinliest

    11. August 2016 um 23:39

    Einer der spannendsten und fesselndsten Kriminalromane, die ich in letzter Zeit gelesen habe.Kommissar Cem Cengiz entdeckt zwei blutüberströmte Leichen. Es handelt sich um ein älteres Paar und ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Der Stargeiger und Sohn des toten Mannes Neven kniet blutüberströmt vor den Toten. Er gibt zu die Beiden auf dem Gewissen zu haben, muss aber aufgrund fehlender Beweise wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Cem ist von der Schuld des Mannes überzeugt, aber viele Hinweise sprechen gegen ihn als Täter. In seinen fortlaufenden Ermittlungen wird der Kommissar immer weiter in ein perfides Spiel um Macht und Leidenschaft gezogen, welches ihn an seine Grenzen bringen wird...Monika Mansour hat mit Cem Cengiz einen sympathischen, charmanten und sehr interessanten Hauptprotagonisten geschaffen. In "Luzerner Todesmelodie" bekommt er es aber mit einem absolut kaltblütigen und berechnenden Gegner zu tun. Der lebendige und temporeiche Schreibstil der Autorin hat mich schnell an die Geschichte gefesselt. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und über die ganze Geschichte hinweg aufrechtgehalten und weiter aufgebaut, um dann in einem fulminanten und temporeichen Finale zu enden. Immer wieder führt Monika Mansour den Leser in die Irre und sorgt ständig für neue Wendungen und Überraschungen. Ich hatte so immer wieder Gelegenheit neue Überlegungen bezüglich der Zusammenhänge und Täterschaft anzustellen. Die Story ist durchdacht und clever konzipiert. Auch als Neueinsteiger in die Serie um den Schweizer Ermittler hatte ich keine Probleme in das Buch zu starten. "Luzerner Todesmelodie" hat mir so gut gefallen, dass ich mich mit den beiden vorherigen Bänden auseinandersetzen werde und hoffe, dass noch viele Bücher der Autorin folgen.Für Liebhaber von spannenden Kriminalromanen eine absolute Leseempfehlung und die folgerichtige Bewertung von völlig verdienten 5 von 5 Sternen. Tolles Buch!!!

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