Luzerner Totentanz

von Monika Mansour 
5,0 Sterne bei23 Bewertungen
Luzerner Totentanz
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Asfaloths avatar

Ein mystischer Krimi mit einer wichtigen Botschaft.

AnneEstermanns avatar

Ein temporeicher und packender Krimi, welcher eine wichtige Botschaft beinhaltet. Verdiente fünf von fünf Sterne von mir!

Alle 23 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Luzerner Totentanz"

Ein mystischer Krimi aus der Zentralschweiz.

An Heiligabend wird im Luzerner Männliturmein kleines Kind, als Engel verkleidet, schlafend aufgefunden – zuvor war es entführt worden, angeblich von der Sträggele. Ermittler Cem Cengiz begibt sich auf die Spur der Hexe, die Kinder raubt. Als seine Suche erfolglos bleibt, wendet er sich an einen Experten in okkulten Fragen. Doch dessen Eingreifen verschärft die Lage nur noch, und die Medien schaukeln das Drama weiter hoch. Die öffentliche Jagd auf die Hexe beginnt, und
der Scheiterhaufen ist bereits errichtet ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740801939
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:21.09.2017

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne23
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    camilla1303s avatar
    camilla1303vor einem Jahr
    Moderne Hexenjagd und Kriminalfall

    Der Schweizer Kriminalroman „Luzerner Totentanz“ von Monika Mansour ist 2017 im Emons Verlag erschienen und ist bereits der vierte Krimi rund um den Ermittler Cem Cengiz.

    Es ist kurz vor Weihnachten. Im Luzerner Männliturm wird ein vermisstes Mädchen gefunden, platziert wie ein Engel. Okkulte Zeichen an der Wand lassen den Tatort noch mysteriöser erscheinen. Orientiert sich der Täter oder die Täterin an der alten Sage von der Sträggle, einer Hexe, die Kinder entführt? Und schon wird das nächste Mädchen gefunden, das ebenfalls wie ein Engel drapiert wurde.

    Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil nicht nur Spannung aufzubauen, sondern den LeserInnen auch viel Schweizer Lokalkolorit und Dialektworte zu zeigen. Die Handlung selbst ist eine gut gemachte Mischung aus alter Legende und aktuellem Kriminalfall. Aber auch Vorverurteilungen und Mobbing werden behandelt und „Luzerner Totentanz“ zeigt, wie schnell Menschen auf Grund von Vorurteilen ausgegrenzt und schlechtgeredet werden.

    Ich kannte bisher noch keinen Kriminalfall von Cem Cengiz, habe den türkischstämmigen Ermittler und sein Team aber schnell ins Herz geschlossen und werde nun auch die anderen Bände nachlesen, bevor es hoffentlich in den fünften Fall geht. Monika Mansours Krimiserie kann ich nur weiterempfehlen.

    Kommentare: 1
    6
    Teilen
    nellsches avatar
    nellschevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach gelungen!
    Luzerner Totentanz

    Ausgerechnet an Heiligabend wird im Luzerner Männliturm ein kleines Mädchen gefunden. Sie wurde entführt, betäubt und danm als Engel verkleidet. An ihrem Auffindeort entdecken die Ermittler okkulte Zeichen, die auf die Hexe “Sträggele” als Täterin hinweisen. Als ein weiteres kleines Mädchen entführt und auf ähnliche Weise zur Schau gestellt wird, beginnt eine wahre Hexenjagd, die am Scheiterhaufen zu enden droht. Cem Cengiz und seine Kollegen beginnen mit der fieberhaften Jagd nach dem Täter.

    Dieser Krimi ist bereits der vierte Teil um den Ermittler Cem Cengiz. Für mich war es nicht nur der erste Krimi, den ich um diesem Ermittler gelesen habe, sondern auch das erste Buch der Autorin selbst. Ich hatte keinerlei Probleme, mich in der Geschichte und bei den Personen zurechtzufinden. Für mich steht also fest, dass ich weitere Bücher von der Autorin unbedingt lesen werde.
    Dieser Krimi hat mir außerordentlich gut gefallen! Die Charaktere sind sehr authentisch und greifbar beschrieben, sie sind einfach menschlich. Ich konnte daher eine prima Beziehung zu ihnen aufbauen. Neben Cem, der äußerst sympathisch und feinfühlig war, fand ich auch den Journalisten Marius sehr ansprechend. Er konnte viel zu dem Fall und der Auflösung beitragen und war ein wahrer Charmebolzen.
    Sehr gut gefielen mir auch die Beschreibungen der Umgebungen etc., ich hatte gute Bilder vor Augen.
    Der Plot war großartig durchdacht. Was mag es mit den Einführungen der Kinder auf sich haben? Sie wurden “nur” zur Schau gestellt, nicht verletzt oder misshandelt. Wer mag dahinter stecken? Und warum? Ich tappte da sehr lange im Dunkeln und wurde erst am Ende erlöst.
    Die Spannung wurde perfekt aufgebaut und stets gehalten. Ich konnte teilweise gar nicht schnell genug lesen, insbesondere am Ende, wo die Spannung dann enorm hoch war.

    Ein sehr gut durchdachter Krimi mit tollen Ermittlern, der absolut spannend ist. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

    Kommentieren0
    42
    Teilen
    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Luzerner Totentanz" von Monika Mansour

    Luzern zur Weihnachtszeit. Im Männliturm wird ein junges Mädchen gefunden - betäubt, auf Stroh gebettet, wie ein Engel zurechtgemacht. An den Wänden des Turms befinden sich mit Blut gemalte okkulte Zeichen und Symbole. Das Mädchen erholt sich schnell, spricht jedoch nicht. Noch während die polizeilichen Ermittler Cem Cengiz und Barbara Amato gemeinsam mit dem Journalisten Marius van Roijen, einem Experten für Okkultes und Hexentum, versuchen, Licht in das Dunkel dieses mysteriösen Falls zu bringen, wird ein weiteres Entführungsopfer entdeckt…

    „Luzerner Totentanz“ ist bereits der vierte Fall für das Ermittlerteam rund um Cem Cengiz – obwohl ich die vorhergehenden Bände nicht kenne, war ich schnell mit den Figuren vertraut und hatte nicht das Gefühl, dass mir Informationen zum Verständnis dieses Krimis gefehlt haben.

    Monika Mansour versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Ruckzuck war ich mittendrin im Geschehen und habe alles geboten bekommen, was für mich zu einem unterhaltsamen Krimi dazugehört: eine fesselnd erzählte Geschichte, deren Spannungskurve durchgehend auf einem hohen Niveau bleibt und die mir durch offene Fragen und unerwartete Wendungen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Täter, Motive, Zusammenhänge und Hintergründe gegeben hat.

    Nicht nur der spannende Kriminalfall hat mich schnell gepackt, auch das Personal, das Monika Mansour ins Rennen schickt, hat mich begeistert. Die Autorin verleiht ihren Figuren schnell eine Persönlichkeit, die Akteure werden ausnahmslos interessant und vielschichtig präsentiert und handeln durchweg entsprechend der ihnen zugeschriebenen Eigenschaften. Außerdem gelingt es Monika Mansour hervorragend, die Emotionen ihrer Protagonisten wiederzugeben, so dass ich mit allen Akteuren mitfühlen und mitfiebern konnte. Die Dialoge sind lebhaft und aufgrund des verbalen Kräftemessens zwischen Cem und Marius zudem äußerst amüsant.

    Ganz besonders punkten kann Monika Mansour mit dem Lokalkolorit. Nicht nur, dass ich mir dankt der ausführlichen Beschreibungen alle Schauplätze sehr gut vorstellen konnte, die Autorin hebt auch die Besonderheiten Luzerns hervor, indem sie aus historischen Sehenswürdigkeiten Tatorte macht. Hinzu kommt die Einbindung einer Sage des Kantons Luzern, laut der in uralter Zeit eine Hexe - die Sträggele - in den dunklen Nächten vor Weihnachten kleine Mädchen geraubt hat.

    Die aktuelle „Sträggele“ agiert nicht nur äußerst raffiniert und folgt einem perfekt ausgeklügeltem Plan, sie führt mit ihrem Tun auch Ermittler und Leser gleichermaßen an der Nase herum, so dass bis zum Schluss nicht klar ist, wer hier wirklich für die Taten verantwortlich ist.

    „Luzerner Totentanz“ hat mich durchweg begeistert. Die abwechslungsreiche, gut durchdachte Handlung bietet spannende, kurzweilige Unterhaltung.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    LiviosBookss avatar
    LiviosBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Sage aus der Zentralschweiz gekonnt verpackt in eine spannende und nervenaufreibende Kriminalgeschichte! Absolut empfehlenswert!
    Wenn die Sträggele durch Luzern jagt...


    ... sind die Kinder nicht sicher. ;-)


    Inhaltsangabe


    Ein mystischer Krimi aus der Zentralschweiz.
    Heiligabend: Im Luzerner Männliturm wird ein vermisstes Mädchen aufgefunden, gekleidet in ein Engelskostüm. Die Wände des Turms zieren mystische Zeichen, mit Blut gemalt. Das Mädchen lebt, spricht aber nicht. Ist es ein Opfer der Sträggele, die der Sage nach in den kalten Winternächten ihr Unwesen treibt? Ermittler Cem Cengiz begibt sich gemeinsam mit einem Okkultismus-Experten auf die Spur der Hexe. Doch dessen Eingreifen verschärft die Lage nur noch, und die Medien schaukeln das Drama weiter hoch. Die öffentliche Jagd beginnt, und der Scheiterhaufen ist bereits errichtet...


    Meine Meinung


    "Luzerner Totentanz" ist nun bereits schon der vierte Fall für Cem Cengiz. Ich kenne alle Vorgänger, was aber für die Lektüre dieses Buches nicht zwingend nötig ist. Hie und da trifft man auf Andeutungen auf die früheren Fälle, doch wird meist nicht zu viel verraten. 


    Das Buch wird als "mystischer Krimi" bezeichnet, was es auch ist. Die Sage rund um die Sträggele und den Türst wird gekonnt in die Handlung eingewoben. Die mystischen Elemente verleihen dem Krimi das gewisse Etwas. Bei der Lektüre wird einem klar, dass das Thema "Hexen und Hexenverfolgung" die Autorin selber sehr interessiert, weshalb das Buch an vielerlei Stellen Hinweise auf die Geschichte der Hexen und ihrer Verfolgung aufweist. Monika Mansour hat ihre Recherche gekonnt mit der Handlung verknüpft.


    Die Figuren sind wie schon in den vorangehenden Fällen sehr ausgeprägt, weshalb sie lebensnah erscheinen. Cem Cengiz wie gewohnt charmant und sympathisch - zurecht mein Lieblingsermittler! ;-) 


    Trotz des vielen Lobes gibt es auch einen klitzekleinen Punkt, der mich gestört hat. Das Finale war mir dann etwas zu dramatisch angelegt. Die Spannung wäre auch mit weniger Elementen da gewesen. Abgesehen davon hat mir die Auflösung sehr gut gefallen. 


    Das Buch spricht mit der Auflösung auch eine Thematik an, die heutzutage grosse Bedeutung hat und doch wird zu wenig darüber gesprochen. Die Geschichte zeigt den tragischen Verlauf dieser Thematik meines Erachtens gut und regt zum Nachdenken an. (Um was für eine Thematik es sich handelt, müsst Ihr schon selber herausfinden, indem Ihr das Buch lest ;-))


    Fazit


    Trotz eines kleinen Kritikpunktes hat mir der vierte Fall von Cem Cengiz wieder hervorragend gefallen und deshalb sehe ich auch über diesen kleinen Kritikpunkt hinweg und verleihe dem Buch trotzdem die verdienten Fünf-Sterne - von Monika Mansour bin ich mir ja nichts anderes gewohnt! ;-)


    Wer gerne etwas über die mystische Sagenwelt der Schweiz erfahren möchte - greift zu diesem Buch!


    Wer eine spannende Kriminalgeschichte mit einem fulminanten Finale sucht - greift zu diesem Buch (und zu allen anderen Büchern von Monika Mansour! ;-))

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Jahr
    Hexenverfolgung in der Schweiz


    Es ist Heiligabend, aber den Mitgliedern des Teams Leib und Leben in Luzern ist nicht nach feiern zu Mute. Sie werden an einen Tatort gerufen, wo ein kleines Kind als Engel verkleidet aufgefunden wird. Es wurde mit Schlaftabletten ruhiggestellt und kann unverletzt zu den Eltern gebracht werden. Der Tatort selber ist mit vielen okkultischen Symbolen versehen und nicht weit entfernt können die Ermittler eine Frau mit roten Haaren auf einem Pferd fliehen sehen. Was hat diese seltsame Szene zu bedeuten? War das die Tat einer Hexe? Sind weitere Taten zu befürchten? Es geht die Angst in Luzern um, und der weihnachtliche Frieden rückt in weite Ferne...


    "Luzerner Totentanz" ist bereits der vierte Band mit dem Ermittler-Team u Cem Cengiz. Der Vorgängerband "Luzerner Todesmelodie" hatte mir schon sehr gut gefallen und dieses Buch steht ihm in nichts nach. Die alten liebgewonnen Protagonisten können auch im vierten Teil überzeugen. Sie werden interesssant charakterisiert und ihre persönlichen Schicksale und Verwicklungen tragen zum hohen Unterhaltungswert des Buches bei. Die Autorin Monika Mansour versteht es wieder hervorragend mit ihrer lebendigen und tempo-reichen Schreibweise den Leser an die Geschichte zu fesseln. Die Rahmenhandlung ist mit der Sage um die Hexe "Sträggele" außergewöhnlich und interessant. Sehr geschickt hat die Autorin diese Rahmenhandlung in einen packende und clever konzipierte Geschichte eingebettet. Der Spannungsbogen wird mit der Entführung eines kleinen Kindes zu beginn des Buches gut aufgebaut und durch die mystischen und undurchsichtigen Tatumstände auf einem hohen Niveau gehalten. Das fulminante Finale war für mich überraschend und überzeugend, so dass ich hoffe, dass das sympathische Ermittlerteam noch den einen oder anderen Fall zu lösen bekommt.


    Ein toller Kriminalroman, der mir einige spannende Stunden beschert hat. Aus meiner Sicht ist "Luzerner Totentanz" ein sehr lesenswertes Buch, so dass ich es gerne weiterempfehle und mit vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

    Kommentare: 1
    58
    Teilen
    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Cems 4. Fall wird diesmal mystisch und unglaublich spannend. Doch auch die Gefühle kommen in Aufruhr. Packend und emotional, einfach klasse!
    Kriminell gute Hexenhysterie

    Es weihnachtet, aber nicht für jeden. Der Tod von Abteilungsleiter Rolf Wymann sitzt Barbara noch tief in den Knochen. Obwohl das ganze Team der Mordkommission (Leib und Leben in Luzern) Barbara ermuntert, die Nachfolge ihres ermordeten Geliebten anzutreten, ist sie durch die Trauer und Schuldgefühle gelähmt. Da kommt es ihr nur recht, daß sie Heilig Abend aus der Messe zu einem Tatort in einem Stadtmauerturm gerufen wird: ein ca. 8 jähriges Mädchen wird als Engel verkleidet betäubt schlafend unter der oberen Turmtreppe gefunden. Die Wände sind bemalt mit Hexensymbolen in Hühnerblut. Unter dem Strohlager des Kindes findet sich eine leere Flasche mit Lippenstiftabdruck. Eine Hexe mit dunkel wallendem Umhang und rot wehender Mähne flieht auf einem schwarzen Pferd, begleitet von einem großen dunklen Hund, eine Feuerspur hinter sich herziehend. Bereits am 1. Weihnachtstag verschwindet das nächste kleine blonde Mädchen und wird als Engel verkleidet in einem anderen Turm gefunden. Diesmal ist die Symbolik sexueller Natur, doch dem Kind fehlt es an nichts, es hat alles verschlafen. Luzern begibt sich auf Hexenjagd und wird nach dem Fund eines dritten Kinderengels am 2. Weihnachtsfeiertages  geradezu hysterisch. Durch die Hexensymbolik angezogen schaltet sich der gutaussehende niederländische Journalist Marius van Roijen in die Ermittlungen ein. Durch seine Kenntnis um die Luzerner Sagen von der Sträggle und dem Türst scheint der Fall aber nur noch verwirrender zu werden.

    Wieder ein packender Krimi mit dem türkischstämmigen, heißblütigen Ermittler Cem Cengiz, der diesmal tief in die mystischen Sagen des Luzerner Umlandes.

    Doch neben dem scheinbar unbegreiflichen Verbrechen an unschuldigen Kindern gibt es auch wieder einige Gefühlswirrungen. Cems Freundin Lila mit der zwielichtigen Vergangenheit ist über die Weihnachtsfeiertag bei ihren francophonen, gutbürgerlichen Eltern, während das Parfum von Staatsanwältin Eva sein Blut in Wallung bringt. Wie gut Journalist und Hexenkenner Marius aussieht, fällt nicht nur Cem auf und so bringen die persönlichen Geheimnisse und Empfindungen eine weitere Komponente ins Spiel. Ist die Neue Hexe von Luzern wirklich wahnsinnig oder hat sie eine dunkle Vergangenheit, die jemand mit ebenfalls nicht blütenreiner Weste besser verstehen kann?

    Während man als Leser über die Motive und die Identität der „Hexe“ nachgrübelt, hat man stets den Prolog von einem jungen Mädchen, das sich wegen Mobbings in den Tod stürzt im Hinterkopf. Was hat dieses unschuldige Opfer mit den Kinderengeln zu tun?

    Gerade die Machtlosigkeit des Mobbingopfers und die Unschuld der kleinen Mädchen gehen unter die Haut, während der unsympathische Priester und die Hexenmystik zu fesseln wissen.

    Dabei gefiel mir sehr gut, daß der Priester zwar unsympathisch, aber nicht böse war. Als es darauf ankommt, zeigt er Größe und Umsicht. Das Abweichen von Clichées gefällt mir. Es ist überraschend und unberechenbar.

    Auch dieser Band zieht einen wieder in seinen Bann. Er kann einzeln gelesen werden, aber es ist definitiv interessanter, wenn man die Reihe von vorne beginnt, da man gerade die zwischenmenschlichen Töne so besser versteht.

    Achtung, es ist ein Schweizer Krimi, nicht nur die Sage stammt aus Luzern, auch die Sprache. Die ersten Bände hatte noch ein Schweizerisch – Deutsches Glossar, wer also mit Band 1 beginnt, kennt sich also mit Begriffen wie Spital statt Krankenhaus und parkieren statt parken,  schon bestens aus und für Schweizer muss es eine Wohltat sein, mal nicht nur Duden-Deutsch zu lesen. Ich finde das sehr charmant, aber verständlich (als Rheinländerin kann ich damit leben, das jeder Jeck anders spricht).

    Kommentare: 2
    87
    Teilen
    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein richtig guter Krimi, der alles beinhaltet was sich ein Krimileser wünscht! Absolute Leseempfehlung für Freunde der Spannungsliteratur!
    Moderner Hexenkult?

    Es ist kurz vor Weihnachten. Im Luzerner Männliturm wird ein kleines Mädchen gefunden. Sie ist ausstaffiert wie ein Engel mit Flügel und Goldstaub. Bewusstlos liegt es am Boden, rundherum sind an den Mauern okkulte Zeichen mit Blut aufgemalt. Man beobachtet eine rothaarige Frau auf einem Pferd, einen Hund und Feuer.......wer bedient sich hier der alten Sage von der Sträggle, der Hexe, die Kinder entführt?
    Als die Ermittler das Mädchen später im Krankenhaus besuchen, weigert es sich zu sprechen. Kurze Zeit später findet man wieder ein Mädchen als Engel verkleidet, nicht ansprechbar und verwirrt. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln bis der ehemalige Auslandskorrespondent Marius Cem auf eine alte Sage rund um die Sträggele und den Türst verweist.

    Der Krimi geht gleich spannend los und bleibt auf einem hohen Level, der mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ. Man grübelt über die Hintergründe der Taten nach. Die eigenen Kapitel, die Einblicke auf die Täterin geben, hinterlassen anfangs mehr Verwirrung als Aufklärung. Das macht die Geschichte noch spannender.
    Die schweizer Ausdrücke spiegeln das Lokalkolorit wieder und die Sage rund um die Sträggle und dem Türst runden dieses perfekt ab. Grandios vermischt die Autorin die alte Legende mit dem aktuellen Kriminalfall.
    Leider kannte ich die Vorgängerbände rund um Ermittler Cem Cengiz noch nicht, was ich aber auf jeden Fall nachholen werde. Das Team rund um den türkischstämmigen Cem ist wunderbar authenisch und konnte mich überzeugen. Barbara, Lila und Eva, sowie der charismatische Journalist und Experte für Okkultismus, Marius, haben mein Herz im Sturm erobert, wobei man Marius nicht wirklich zuordnen kann. Weiß er mehr, als er verrät oder ist er tatsächlich eine Hilfe für das Ermittlerteam? Kann Cem Marius trauen?

    Besonders zu Beginn gab es einige Hinweise auf die ersten drei Bände, die mir doch einiges verraten haben. Die Anspielungen waren jedoch "diskret" und haben meine Lust die ersten drei Cem Cengiz Krimis zu lesen, nicht abgeschwächt. Im Gegenteil!
    Auch das Privatleben der Ermittler bleibt nicht außen vor. Barbara leidet unter dem Tod von Rolf und soll noch dazu seinen Platz einnehmen. Doch dann bekommt das eingespielte Team eine neue Chefin vorgesetzt, die wie ein Feldwebel auftritt. Und Cem steckt in einer gefühlsmäßigen Zwickmühle....obwohl mit Lila zusammen, fühlt er sich immer mehr zu Eva hingezogen....

    Monika Mansour zeigt in ihrem neuem Krimi auf, dass Aberglaube und eine vorschnelle Verurteilung immer aktuell ist. Durch Mobbing aller Art werden Menschen auch heute ausgegrenzt und erfahren oftmals sehr viel Leid, das jahrzehntelang anhalten oder zu Selbstmord führen kann.
    Durch einen Artikel über eine angebliche Hexe, die Sträggle, die Mädchen entführt, beginnt sehr schnell eine Hatz auf rothaarige Frauen, die an die Zeiten der Hexenverfolgung erinnert. Auch ein konservativer Pfarrer fördert das Misstrauen der Menschen und spielt eine Rolle....

    Der Showdown zum Ende hin ist packend, das Ende schlüssig und es bleiben keinerlei Fragen offen. So sollte Krimi sein!

    Schreibstil:
    Die Autorin schreibt sehr dialoglastig, temporeich und atmosphärisch. Der schweizer Lokalkolorit mit einigen Dialektwörter macht die Geschichte identisch. Als Österreicherin tat ich mich nicht so schwer, denn viele Wörter haben auch Ähnlichkeiten zu österreichischen Dialektwörtern. Die Schauplätze in Luzern werden sehr lebendig und bildhaft beschrieben.

    Fazit :
    Ein richtig guter Krimi, der alles beinhaltet was sich ein Krimileser wünscht! Ich werde mir noch die Vorgängerbände kaufen und gebe für "Luzerner Totentanz" eine absolute Leseempfehlung für Freunde der Spannungsliteratur!

    Kommentieren0
    40
    Teilen
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend bis zur letzter Seite - wie alle Krimis von Monika Mansour
    Ein Wettlauf mit der Zeit ...

    Der vierte Fall für Cem Cengiz ist in der Weihnachtszeit angesiedelt, einer Zeit, in der Friede, Freude und Fröhlichkeit vorherrschen sollte.

    Doch dem ist nicht so. Barbara Amato trauert immer noch um Kollegen und Lebensmensch Rolf, der während eines Einsatzes erschossen wurde.
    Cem ist mit seiner Lila ausgelastet und doch spukt ihm die toughe Staatsanwältin Eva noch immer im Kopf herum. Noch bevor sich die Ermittlergruppe den Weihnachtsfeierlichkeiten hingeben können, haben sie alle Hände voll zu tun.

    Ein kleines Mädchen wird im Männliturm als Engel herausgeputzt gefunden. Daneben mystische Zeichen mit Blut gemalt. Die Kleine ist unversehrt, spricht aber kein Wort. Die „Sträggele“ so erfährt Cem schließlich doch, hat ihr verboten darüber zu sprechen.
    Es wird nicht das einzige Mädchen sein, das auf ähnliche Weise präsentiert wird.

    Cem ist mit der Schweizer Sagenwelt nicht sehr vertraut und so nimmt er die Hilfe des Holländers Marius gerne an. Die „Sträggele“ ist, so erfährt man, eine rothaarige Hexe, die vor allem zu Weihnachten auf Rache sinnt.

    Doch wer ist Marius wirklich? Er scheint er ein Geheimnis vor allen zu verbergen. Kann Cem ihm trauen? Hat er etwa mit der „Sträggele“ zu tun?

    Nicht nur die fieberhafte Suche nach dem Täter raubt Cem den Schlaf. Nein, auch Freundin Lila macht ihm Zores, weil sie sich zu Marius hingezogen fühlt.
    Damit noch nicht genug, bekommt das Team einen neuen Chef von außen: Susanne Oggenfus, die wie ein Feldwebel auftritt.

    Werden Cem und sein Team der Sträggele das Handwerk legen können, bevor ein Kind getötet wird?

    Meine Meinung:

    Wie wir es von Monika Mansour gewöhnt sind, wird ein raffiniertes und Atem raubendes Szenario entworfen. Sei es, dass Barbara Amato unter Verdacht gerät, die Sträggele zu sein oder die neue Figur von Marius, dessen Geheimnis erst spät enthüllt wird. In diesem 4. Fall für Cem Cengiz wird klar, dass Aberglauben und Hexenwahn doch noch nicht ganz ausgerottet sind, dass rothaarige Frauen verfolgt und ein Scheiterhaufen bereits errichtet ist.
    Der Perspektivenwechsel zwischen den Ermittlern und der Sträggele ist temporeich. Letztlich entpuppt sich die Sträggele als zutiefst verletzte Seele.

    Wie immer werden auch Eigenarten des Schwyzerdütsch unter die Leser gebracht. Statt parken parkiert man, der Nikolaus tritt als Samichlaus auf und statt des Krampus begleitet ihn der Schmutzli.

    Fazit:

    Wer einen hervorragenden Krimi mit Tiefgang lesen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Ich empfehle allerdings, die drei Vorgänger zuerst zu lesen. Dann erhalten einige Hinweise jene Brisanz, die sie haben.
    Auf jeden Fall erhält dieses Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Wildponys avatar
    Wildponyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wow... wieder ein weiterer Cem Cengiz Krimi mit Hochspannung... richtig klasse!
    Wow... wieder ein weiterer Cem Cengiz Krimi mit Hochspannung... richtig klasse!

    Luzerner Totentanz   -  Monika Mansour

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Ein mystischer Krimi aus der Zentralschweiz.

    Heiligabend: Im Luzerner Männliturm wird ein vermisstes Mädchen aufgefunden, gekleidet in ein Engelskostüm. Die Wände des Turms zieren mystische Zeichen, mit Blut gemalt. Das Mädchen lebt, spricht aber nicht. Ist es ein Opfer der Sträggele, die der Sage nach in den kalten Winternächten ihr Unwesen treibt? Ermittler Cem Cengiz begibt sich gemeinsam mit einem Okkultismus-Experten auf die Spur der Hexe. Doch dessen Eingreifen verschärft die Lage nur noch, und die Medien schaukeln das Drama weiter hoch. Die öffentliche Jagd beginnt, und der Scheiterhaufen ist bereits errichtet . . .

    Mein Leseeindruck.

    Juhe - endlich wieder ein weiterer Krimi mit meinem Lieblingsermittler Cem Cengiz in der schönen Schweiz.

    Und wie wir es von der Autorin Monika Mansour kennen beginnt es auch gleich wieder super spannend mit einem entführten Mädchen, das dann als "Engel" verkleidet aufgefunden wird. Und plötzlich ist die Sage der "Sträggele" wieder voll im Focus und wir erfahren als "Nichtschweizer" was es mit dieser Sträggele und dem Türst auf sich hat.

    Natürlich treffen wir um Buch wieder aus alte Bekannte aus den Vorgängerbänden und trauern hier mit Barbara um den ehemaligen Chef der Ermittlergruppe Rolf. Das dann auch eine neue Nachfolgerin schon auf der Matte steht entlockt nicht allen im Team wirklich Begeisterung. Schön ist es auch natürlich Cem mit seinem unentschlossenen Liebesleben zwischen Lila und Eva dabei zu haben und auch ein neuer Protagonist namens Marius, seines Zeichens Reporter, taucht in diesem mehr als spannenden Krimi auf.

    Und dann werden immer mehr Kinder als Engel aufgefunden und die Polizei ist fieberhaft auf der Suche nach der "Sträggele". Das erhöht die Hochspannung im Buch und ich habe wie immer mitgefiebert bis zum genialen Show-Down!

    Fazit:

    Wieder ein wunderbar spannender Krimi um das Ermittlerteam von Cem und seinen Kollegen. Von der Autorin Monika Mansour schnell und flüssig zu Papier gebracht und super genial für den Leser.

    Wieder gab es bei mir lange und intensive Lesestunden und ich konnte das Buch mal wieder nicht weg legen. Wie immer eigentlich bei dieser tollen Autorin. Gut wäre es allerdings wenn man die Vorgängerbände kennen würde, da sich doch einiges darauf aufbaut und man die Handlungsweise der Hauptprotagonisten einfach besser verstehen kann.

    Also dann... unbedingt kaufen und lesen! Und zwar die ganze Reihe dieser Krimi-Serie.

    Von mir gibt es wieder wie immer - ohne wenn und aber - 5 wohlverdiente Sterne! ***** Freue mich auf die nächste Fortsetzung!

     

    Kommentare: 2
    6
    Teilen
    gaby2707s avatar
    gaby2707vor einem Jahr
    Die Sträggele ist zurück

    Weihnachten in Luzern. Kurz hintereinander werden 3 kleine Mädchen entführt. Sie werden zwar bald gefunden, aber ihre Umgebung ist mit Hexensymbolen oder Blut verschmiert. Cem Cengiz und Barbara Amato haben jede Menge zu tun um für Aufklärung zu sorgen. In ihr Blickfeld gerät bald eine Luzerner Sagenfigut: die Strägele. Ab nun stehen alle rotharigen Frauen unter Generalverdacht. Und die Berichte in den Zeitungen tragen nicht gerade zur Eskalation bei.

    Nach Luzern kommen ist für mich wie sich mit guten Freunden zu treffen. Ich kenne Cem, Lila, Eva und Barbara ja nun schon einige Zeit und habe schon einige Fälle mit ihnen zusammen gelöst. Nur schade, dass Rolf nicht mehr mit dabei ist. Neu hinzu kommt diesmal ein interessanter Mann: Marius, ein ehemaliger Journalist in Kriesengebieten. Die Dialoge zwischen ihm und Cem liebe ich.

    Aber auch die weiteren Handelnden kommen lebensecht und bis auf einen Pfarrer für mich sympathisch rüber.

    Hier geht es um Okkultismus, um okkulte Dinge und Symbole, eine Hexe mit roten Haaren, um die Sträggele und um den Türst. Richtig gekonnt hat Monika Mansour hier die Schweizer Sagenwelt mit einem spannenden Kriminalfall zusammen gebracht. Spannung ab der ersten Seite, wo ich mich nach dem Prolog schon gefragt habe, wo hier die Reise hingehen mag. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten, wo sich alles schlüssig, nachvollziehbar und für mich doch überraschend auflöst.

    Durch viele schweizer Ausdrücke, die nicht eingedeutscht wurden, sich aber aus dem Zusammenhang erklären, fühle ich mich sofort mittendrin in unserem kleinen Nachbarland. Die Beschreibungen der Luzerner Stadtmauer und die Streifzüge durch die Stadt, bei denen ich dabei sein darf, geben der Geschichte den Lokalkolorit.

    Auch das Private der Ermittler und der Staatsanwältin haben wieder ihren Raum gefunden. Und nach dem, was diesmal alles passiert ist, bin ich sehr gespannt wie´s weiter geht.

    Ein spannender, sehr interessanter Fall, den man nicht unbedingt an Weihnachten lesen muss. Lesenswert ist er zu jeder Zeit.

    Kommentieren0
    30
    Teilen

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    MonikaMansours avatar

    Die verhexte Leserunde für Krimifreunde

    ist eröffnet!

     Mein neues Buch ‚Luzerner Totentanz‘ erscheint in den nächsten Tagen. Wie auch bei meinen früheren Krimis, verschenkt der Emons Verlag wieder 15 Bücher an euch.
    Diesmal tanzt eine Hexe mit dem Tod vor dem brennendem Scheiterhaufen und mein Ermittler Cem Cengiz steht mittendrin in einer mittelalterlichen Intrige um unheimliche Sagengestalten und Engelskinder.
    Ihr könnt euch ab sofort bewerben. Pünktlich am Erscheinungstag, dem 21. September 2017, werden die Gewinner bekannt gegeben. Ganz umsonst bekommt ihr die Gratisbücher aber nicht. Als Gegenleistung freue ich mich auf eure rege Teilnahme an der Leserunde und auf eure gern weit gestreute Rezensionen. Am Wochenende, dem 29. September legen wir los mit lesen, diskutieren und Fragen stellen. Auf jeden Fall bin ich persönlich mit dabei. Eure Meinung interessiert mich!

    Damit ich euch meinen neuen Krimi so richtig Schmackhaft machen kann, hier die Infos, die ihr braucht:

    Luzerner Totentanz - Kriminalroman

    Hexenrache in Luzern

    • Wenn die Sträggele kleine Kinder raubt ...
    • ... und der Türst durch die Wälder jagt.
    • Ein mystischer Krimi aus der Zentralschweiz.

    Heiligabend: Im Luzerner Männliturm wird ein vermisstes Mädchen aufgefunden, gekleidet in ein Engelskostüm. Die Wände des Turms zieren mystische Zeichen, mit Blut gemalt. Das Mädchen lebt, spricht aber nicht. Ist es ein Opfer der Sträggele, die der Sage nach in den kalten Winternächten ihr Unwesen treibt? Ermittler Cem Cengiz begibt sich gemeinsam mit einem Okkultismus-Experten auf die Spur der Hexe. Doch dessen Eingreifen verschärft die Lage nur noch, und die Medien schaukeln das Drama weiter hoch. Die öffentliche Jagd beginnt, und der Scheiterhaufen ist bereits errichtet . . .

    ###YOUTUBE-ID=JKsg0fn1DK0###
    Monika Mansour lässt den Leser im vierten Fall rund um Ermittler Cem Cengiz tief in die Sagenwelt der Innerschweiz eintauchen: Um die Weihnachtszeit verbreitet die Sträggele Angst und Schrecken in Luzern und dem Umland, die sich auf die Jagd nach Kindern macht. Luzern mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren neun Türmen gibt eine wunderschöne atmosphärische Kulisse ab. Der Plot erstreckt sich von Männliturm und Zytturm, die eher touristische Magnete sind, über die Spreuerbrücke, die von vielen Einheimischen jeden Tag überquert wird. Der Showdown führt schließlich in die düsteren Wälder des Naturschutzgebiets Wagenmoos und lässt den Krimi mit einem großen Finale enden.
    Lebendig und zeitgemäß werden alte Geschichten der Stadt mit aktuellen Themen verflochten. Mansour widmet sich einem brisanten Thema, dem Mobbing, das in einem sorgsam aufgebauten und sehr spannenden Plot einfühlsam thematisiert wird. Sie erzählt klug, spinnt die Fäden fein und trifft den Nerv, wenn sie das psychologische Drama rund um die Sträggele in einen spannenden Krimi verpackt. Bunt-gemischte Charaktere und eine Prise Humor runden den Krimi ab. Eine moderne Hexenjagd im Herzen der Schweiz: bedrohlich, nervenaufreibend und spannend bis zur letzten Seite.

    Eine Leseprobe gibt es hier: Leseprobe

    Weiter Infos  findet ihr auf meiner Homepage:
    www.monika-mansour.com

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen!

    Liebe Grüsse
    Monika
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks