Monika Maron Die Überläuferin

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Inhaltsangabe zu „Die Überläuferin“ von Monika Maron

Eines Morgens spürt die wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Historischen Instituts in Ostberlin, daß ihre Beine gelähmt sind. Ähnlich Gontscharows Oblomow bleibt sie fortan im Bett, geht nicht mehr zur Arbeit, entzieht sich ihrer 'lebenslangen Dienstverpflichtung'. Niemand vermißt sie, auch nicht ihr langjähriger Freund, mit dem sie zusammengelebt und den sie gerade verlassen hat. Von nun an lebt sie nur noch ihren Erinnerungen, Tagträumen und Phantasien. Die Autorin zu ihrem Buch: 'In der Überläuferin wollte ich keinen Unterschied zwischen Traum und Leben machen. Ich will das Wort "Traum" nicht Aussprechen. Es enthält immer eine Art Fluchtgedanken. Statt Dessen meine ich einfach das Ausdenken, den Entwurf vom Leben. Im übrigen ist Literatur sowieso eine Art Traum, das Nicht gelebte Leben.'

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— Avalee

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    Die Überläuferin

    Avalee

    22. January 2016 um 14:33

    Eines Tages bemerkt die wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Historischen Instituts in Ostberlin, dass ihre Beine gelähmt sind. Ab sofort verlässt sie ihr Haus nicht mehr und isst auch nichts mehr. Es ist, als würde ihr Körper nichts mehr benötigen. Niemand vermisst sie, auch nicht ihr langjähriger Freund, mit dem sie zusammengelebt und den sie gerade verlassen hat. Von nun an lebt sie nur noch ihren Erinnerungen, Tagträumen und Phantasien. Leider weiß ich überhaupt nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Ich konnte die Gedanken der Protagonistin oft nicht verstehen, da es doch sehr spezielle Weltansichten sind, die sie hat. Auch deshalb hatte sie wahrscheinlich schon immer wenig Freunde. Ich habe nicht verstanden, weshalb ihr Körper plötzlich keine Nahrung mehr zu benötigen scheint. Des Weiteren habe ich mir die Frage gestellt, ob sie vielleicht Schizophren ist, da das Ende dies für mich nahe legt. Allerdings bin ich mir da auch nicht sicher. Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls nicht sonderlich. Ich konnte mich einfach nicht damit anfreunden. Wäre das Buch dicker gewesen, hätte ich es wohl nicht bis zum Ende gelesen. Außerdem habe ich mich gefragt, was diese „Bühnenspiele“ zwischendurch sollen, wenn sie sich vorstellt, dass eine Gruppe von Leuten in ihre Wohnung kommt und sich unterhält. Alles in allem fand ich dieses Buch sehr verwirrend und merkwürdig. Jeder kann sich natürlich selbst ein Bild davon machen, doch mir hat der Roman nicht wirklich gefallen.

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