Monika Maron Zwischenspiel

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Inhaltsangabe zu „Zwischenspiel“ von Monika Maron

Ein Spiel mit Grenzen – ein Roman voll heiterer Gelassenheit Monika Marons mit großer Klugheit und viel Witz erzählter Roman kreist um existentielle Fragen. Als Ruth am Tag von Olgas Begräbnis erwacht, verschwimmen die Buchstaben vor ihren Augen, und eine Wolke zieht rückwärts. Etwas an ihrer Wahrnehmung hat sich verändert. Ruth verfährt sich auf dem Weg zum Friedhof und gelangt in einen Park, in dem ihr Tote und Lebende erscheinen – ein Selbstgespräch in Szenen und Bildern, in dem Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Mit großer Leichtigkeit fragt dieser so tiefgründige wie humorvolle und phantastische Roman nach den Konsequenzen von Entscheidungen. Gibt es ein Leben ohne Schuld? Wäre ein anderer Weg möglich gewesen?

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    Zwischenspiel

    Daphne1962

    24. May 2017 um 15:45

    Zwischenspiel von Monika Maron, gelesen von der AutorinWas für ein Tag widerfährt Ruth da nur. Eigentlich wollte sie nur zumBegräbnis ihrer ehemaligen Schwiegermutter Olga fahren. Doch irgendwie verschwimmt ihre Wahrnehmung ständig und sie verfährt sich auf dem Weg dorthin und landet in einem Park. Bei den Begegnungen, die sie nun begleiten, durchlebt die Protagonistin eine Art Vergangenheit.Olga ist über 90 Jahre alt geworden und Ruth weiß, auch Olgas SohnBernhard, Ruths Ex-Ehemann und Vater ihrer Tochter Fanny wird dort sein. Das belastet sie extrem. Schuld und Verdrängung kommen zu Tage. Die Beerdigung verpasst sie, dennoch erscheinen ihr Lebende, wie Verstorbene und leisten ihr Gesellschaft. Fragen, wo der Mensch nach dem Tod verbleibt, was das Leben ausmacht. Dabei ist die Geschichte nicht düster, eher auch erheiternd. Sie muss sich dennoch mit vielem auseinander setzen und sogar das Böse wird durch einige Untote lebendig. Schrittweise kommt das vergangene Leben von Ruth zu Tage. Man lernt sie besser kennen und einschätzen. Die Begegnung mit Margot und Erich Honecker tue ich mal als Klamotte ab. Begegnungen mit Personen aus ihr bekannten Gemälden fand ich da schon interessanter. Monika Maron ist Jahrgang 1941 und von 1951 bis 1988 in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Ihr Roman "Zwischenspiel" spiegelt bestimmt auch eine Art Vergangenheitsbewältigung wieder. Die Art, wie die "Geister" mit ihr kommunizieren ist sehr gekonnt. Es war der erste Roman der Autorin für mich. Gekonnt hat sie ihn vorgetragen. Sicherlich werde ich mir noch mal das eine oder andere Buch vornehmen. Da wäre ich nicht abgeneigt.

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