Monika Peetz Die Dienstagsfrauen

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Inhaltsangabe zu „Die Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz

Seit einem Französischkurs vor 15 Jahren sind die fünf Frauen, mittlerweile dies- und jenseits der vierzig, beste Freundinnen. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sie sich bei ihrem Lieblingsfranzosen und einmal im Jahr vergnügen sich die fünf auf einem gemeinsamen Wochenendtrip. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Judith, frisch verwitwet, will auf den Spuren ihres an Krebs verstorbenen Mannes Arne nach Lourdes pilgern. Besorgt um die trauernde Freundin, beschließen die Dienstagsfrauen, Judith auf dem Jakobsweg zu begleiten. Schritt für Schritt kommen die fünf Frauen dabei einem Geheimnis auf die Spur, das ihrer aller Leben durcheinanderwirbelt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.§

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  • Schöner Roman über eine langjährige Freundschaft unter Frauen

    Die Dienstagsfrauen

    Lesemaus_im_Schafspelz

    02. January 2015 um 01:17

    Jeden 1. Dienstag im Monat treffen sich die fünf Freundinnen bei ihrem Stamm-Franzosen, seit sie sich vor 15 Jahren bei einem Französisch-Kurs kennen gelernt haben. Dabei gehen sie durch dick und dünn. Als die eine verwitwet, beschließt sie, den Jakobsweg zu Ehren ihres Mannes fertigzulaufen – die anderen schließen sich an. Was als harmlose Reise beginnt, entpuppt sich als wahre Belastungsprobe für ihre langjährige Freundschaft… Monika Peetz gelingt es, die Reise der Frauen darzustellen, als wäre man ein Teil der kleinen Gruppe. Wir lernen die Freundinnen kennen und die Eigenheiten jeder einzelnen von ihnen. Auf der Reise, die ihnen emotional wie physisch viel abverlangt, kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das die gesamten Freundschaftsbande auf eine harte Probe stellt. Als Leser habe ich mitgefiebert und wollte hier und da die eine oder andere schütteln und zur Vernunft bringen. Auch Ulrike Kriener, die Sprecherin, ist eine super Besetzung, welche die Stimmung passend einzufangen vermag. Es ist schwierig, hier nicht zu viel zu verraten, daher nur so viel: Lest oder hört selbst, wenn ihr neugierig seid auf eine langjährige Freundschaft zwischen durchaus unterschiedlichen Frauen und dem, wie sie damit umgehen.

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  • Rezension zu "Die Dienstagsfrauen" von Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen

    Bellexr

    09. September 2011 um 06:29

    Auf Arnes Pilgerspuren . Ich muss ja gestehen, dass ich bisher nicht so ein Fan von Hörbüchern war. Bei dem ersten hat mich die emotionslose Stimme der Erzählerin genervt und beim Zweiten war die Story so komplex, dass ich beim Autofahren öfters den Faden verloren habe, wenn ich mal nicht konzentriert zuhören konnte. Nun hatte ich das Hörbuch von „Die Dienstagsfrauen“ gewonnen und dachte: Na gut, ein letzter Versuch gebe ich dem Hörbuch noch. Und ich muss sagen, ich war angenehm überrascht gewesen. . Grund hierfür ist zum einen der leicht zu folgenden Story, bei der es nicht schlimm ist, wenn man mal 1-2 Minuten nicht so aufmerksam zuhört und zum anderen die wirklich hervorragende Lesung und angenehme Stimme von Ulrike Kriener. Das waren wirklich 340 Minuten Unterhaltung pur. . Und darum geht es bei dem Hörbuch: Seit 15 Jahren treffen sich 5 Freundinnen unterschiedlichster Charaktere einmal im Monat dienstags beim Italiener. Als der Mann von Judith an Krebs stirbt und sie Monate später sein Pilgertagebuch findet, beschließen die Dienstagsfrauen ihren jährlichen Ausflug nach Lourdes zu machen, natürlich in pilgernder Form. Sie hoffen, dass es Judith hierdurch gelingt, den Tod von Arne besser zu verarbeiten. Auf dem Jakobsweg angekommen, müssen sie jedoch bald feststellen, dass mit den Aufzeichnungen im Tagebuch so einiges nicht stimmen kann. . Die 5 Freundinnen sind so verschieden wie Frauen nur sein können. Da ist Judith, das Seelchen, die auch nach einem halben Jahr noch weit davon entfernt ist, den Tod ihres Mannes Arne auch nur ansatzweise zu verarbeiten. Sie ist die typische Frau, die man ständig trösten und in den Arm nehmen möchte. Ständig hat man das Gefühl, sie mit Samthandschuhen anfassen zu müssen, sonst bricht sie in Tränen aus. Manchmal nervt das schon ein wenig. Dann Eva, die eigentlich Herzchirurgin werden wollte und heute einen Haushalt mit Kindern und Ehemann koordiniert, sich selbst immer hinten anstellt und eigentlich schon gar keine eigene Meinung mehr besitzt. Die Dritte im Bunde ist die wohlhabende, selbstbewusste, herrlich zynische und direkte Estelle, die mit ihrer spitzen Zunge ordentlich austeilt, aber auch gut einstecken kann. Dann die erfolgreiche Anwältin Caroline, die Ehemann und Kinder scheinbar wunderbar mit ihrer Karriere verbinden kann, immer perfekt auftritt und keinem Streit aus dem Weg geht. Ja und zu guter Letzt noch die jüngste im Bunde. Die 35-jährige, unverheiratete Kiki ist absolut chaotisch, stets gut gelaunt und lebenslustig. Sie hofft immer noch, dass das nächste Projekt jetzt endlich der große Durchbruch in ihrer Designerkarriere wird und auch die Hoffnung auf den Mann fürs Leben hat sie noch nicht aufgegeben. . Ulrike Kriener gelingt es sehr gut, die Gefühlswelt der verschiedenen Frauen stimmlich wunderbar zu vermitteln, ja sie lebt sie regelrecht mit und das hat mich echt gefesselt. Und so habe ich gespannt jede Szene verfolgt und mich doch tatsächlich öfter mal dabei erwischt, dass ich bewusst langsamer gefahren bin, nur um das Kapitel noch fertig hören zu können. . Die Geschichte an sich entwickelt sich ziemlich voraussehbar, ist jedoch durchweg sehr unterhaltsam, stellenweise richtig lustig und locker leicht erzählt. Klar werden hier auch einige Klischees abgehandelt, das stört jetzt aber nicht unbedingt. Zumeist wirkt die Story schon wie aus dem Leben gegriffen und die Dienstagsfrauen sind alle sehr detailreich und liebevoll beschrieben, sodass mir alle ziemlich bald ans Herz gewachsen sind. Und mit der Zeit offenbart die eine oder andere auch Seiten an sich, die man vorher so nicht vermutet hätte. Schuld daran ist natürlich auch der beschwerliche Jakobsweg, der den Frauen einiges abverlangt, nicht nur körperlich. Besonders gelungen fand ich von allen Charakteren Estelle. Ihr herrlich trockener, zynischer Humor hat mich mehr als einmal laut loslachen lassen. . Fazit: Ein durchweg unterhaltsames, zumeist humorvolles Hörbuch, das locker leicht daherkommt und von Ulrike Kriener hervorragend gelesen wird.

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