Monika Pfundmeier

 3.8 Sterne bei 139 Bewertungen
Autorin von Kreizkruzefix, Glück dich! und weiteren Büchern.
Autorenbild von Monika Pfundmeier (©Raimund Verspohl)

Lebenslauf von Monika Pfundmeier

Gewinnerin Deutscher Selfpublishing Preis 2018  "[…]eine der stärksten Stimmen der jungen Gegenwartsliteratur […]" Nina George im Namen der Fachjury.

Monika Pfundmeier folgt seit 2016 ihrem Herzen und ihrer Berufung als Autorin - nach Jahren in der Unternehmensberatung und in der Finanzbranche. Ihre ersten Romane (historisch) - erschienen 2016 und 2017. Sie erhielt den Deutschen Selfpublishing Preis 2017 - Publikumspreis für Blutföhre. Löwenblut wurde in die ARD Literaturempfehlungen 12/2017 aufgenommen. Sie lebt und schreibt in München und verschmilzt Sinnliches mit (Zeit-)Geschichte zu Unterhaltung. Mehr unter www.monika-pfundmeier.com

Alle Bücher von Monika Pfundmeier

Cover des Buches Kreizkruzefix (ISBN: 9783710402364)

Kreizkruzefix

 (40)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Glück dich! (ISBN: 9783752848687)

Glück dich!

 (39)
Erschienen am 16.11.2018
Cover des Buches Löwenblut (ISBN: 9783744874755)

Löwenblut

 (32)
Erschienen am 26.10.2018
Cover des Buches Blutföhre (ISBN: 9783744802949)

Blutföhre

 (28)
Erschienen am 06.02.2018

Neue Rezensionen zu Monika Pfundmeier

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Rezension zu "Kreizkruzefix" von Monika Pfundmeier

Passion in Oberammergau
annluvor 2 Tagen

„Erinnerst du dich an deinen aktuellen Job: Metzgerin. Die Tonis kommen sicher auch noch ein paar Stunden ohne dich klar.“ „Du nervst, Paul!“ „Wozu sind Freunde gut?“


Oberammergau steht im Zeichen der Passionsspiele, als die Metzgerin Theres Hack auf das ermordete Thallerehepaar stoßt. Wer hat es auf die Betreiber der Gin-Brennerei abgesehen? Die Gerüchteküche brodelt – und das nicht nur, was den Mord angeht. 



Das zu Beginn stehende Personenverzeichnis hat meine Neugier geweckt: Theres, eine Metzgerin, die sich gegen die Traditionen stellt und nur noch bio und ohne-Schwein verkauft; Anton, ein Hauptkommissar, der sich für sie erwärmt; noch ein Anton und Kommissar, der seine Berichte gerne etwas blumiger schreibt; Paul, ein Dorfpfarrer mit heimlicher Liebe zum Gamen und Alessia, eine Instagrammerin/Influenzerin aus Hamburg – schon diese kleine Auswahl klang interessant. 


Dann jedoch wurde ich mit Theres und dem Auffinden der Opfer konfrontiert. Der Schreibstil hat es mir dabei nicht einfach gemacht. Vieles wird angedeutet, Wichtiges aber nicht ausgesprochen. So musste ich mir den Zustand der Opfer selbst ausmalen. Obwohl sich der Stil im Laufe der Geschichte ändert und besonders beim Fokus auf die anderen konkreter wird, blieb Theres für mich schwer einzuschätzen. Ihre Gedanken und Gefühle werden nicht angesprochen, was es mit dem Dorfklatsch über sie und die zwei Tonis von der Polizei auf sich hat, muss sich der Leser ebenso selbst denken, wie Teile ihrer Vergangenheit. Dadurch ergab sich kein so rechtes Bild der Hauptprotagonistin. 


Gut getroffen wurde hingegen der Dorfklatsch und das starre festhalten an Traditionen. Das Misstrauen an Neuem und Unbekanntem ist zu erkennen, einige der Charaktere entsprechen dem Bild der immer neidischen und schlecht-machenden Dörfler. Für mich war auch der Blick auf das Ausleben des Glaubens interessant, zumindest habe ich noch kein ländlich geprägtes Buch gelesen, in dem Rituale des Kirchgangs erklärt werden mussten.


Die Ermittlungen tauchen hier eher im Hintergrund auf – auch wenn die beiden Tonis ihren Part zur Geschichte beitragen. Sogar der Täter kommt zu Wort. Allerdings bringt das nicht viel mehr Licht ins Dunkle. So wirkte die Geschichte weniger wie ein Krimi als wie ein Roman rund um das Dorfleben in Oberammergau. 


Fazit: An den Stil musste ich mich erst gewöhnen – dann aber fand ich es interessant, wobei mir mehr der Blick auf die schwarzen Seiten des Dorflebens gefallen hat, als der Krimi an sich. 

Kommentare: 3
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Rezension zu "Kreizkruzefix" von Monika Pfundmeier

Aus einer überstrapazierten Idee wächst nicht viel
R_Mantheyvor 2 Monaten

Natürlich ist dieser Kriminalroman mit "Lokalkolorit" kein Auftragswerk. Den Auftrag dazu hat sich die Autorin wohl selbst gegeben. Allerdings hat sie dabei denselben Fehler gemacht, der jedem Auftragswerk innewohnt: Es geht nicht um die Geschichte selbst, sondern um die Botschaft, die sie vermitteln soll. Bei einem Krimi kann so etwas nur schief gehen. Und das tut es hier auch.

Die Botschaft lautet: Das Leben ist Veränderung – schneiden wir also die alten Zöpfe ab. Nieder mit der Tradition – es lebe der Fortschritt. Oder so ähnlich. Was eignet sich für einen solchen Zweck besser als das traditionsbewusste Bayern mit Oberammergau und seinen Passionsspielen. Da wurden auch schon manche Zöpfe abgeschnitten. Die Kulisse ist also vorhanden.

Nun braucht man noch ein paar Leichen und eine Lebendige, die alle in das Schema des Fortschritts passen. Die Leichen liegen auf einem Hof, auf dem keine Landwirtschaft mehr betrieben, sondern erfolgreich Gin gebrannt wird. Die Opfer dieses Fortschritts werden von der örtlichen Metzgerin gefunden, die den Laden von ihrem Vater übernommen und radikal verändert hat.

Nachdem nun auch die Figuren der Veränderung eingeführt wurden, braucht es noch eine spannende Handlung. Aber leider hat die Autorin mit ihrer Konstruktion schon das meiste Pulver verschossen. Was nun kommt, zieht sich einfach nur zäh dahin, ist schlecht durchdacht und wenig glaubwürdig. So passt die beschriebene Vorgehensweise des Täters nicht zu dessen Persönlichkeitsstruktur. Und die Motivlage erscheint auch wenig geeignet, um solch ein Blutbad anzurichten. Aber selbst wenn man das alles weglässt, bleibt die fehlende Spannung als größter Makel dieses Kriminalromans. Und auch das Lokalkolorit hält sich in seinen reichlich blassen Grenzen.

Nicht schlecht, aber mehr auch nicht, wenn überhaupt.

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Rezension zu "Blutföhre" von Monika Pfundmeier

Abgesehen vom ansprechenden Buchcover ein Totalausfall
Rodrik-Andersenvor 3 Monaten

Graf Ulrich von Mering steht unter Druck: Seine Untergebenen werden von einem Raubritter tyrannisiert, der sich an ihm rächen will und dabei selbst vor Mord nicht zurückschreckt. Deshalb benötigt der Graf dringend Hilfe und Unterstützung von seinem Lehnsherrn Ludwig II., mit dem er sich aber in Bezug auf einen geplanten Feldzug und eine arrangierte Heirat überworfen hat. Gelingt es Ulrich, sich aus dem Geflecht aus Intrigen zu befreien, das ihn zu ersticken droht?

Normalerweise ist es nicht meine Art, auf die ästhetischen Mittel einzugehen, die einem Autor zur Verfügung stehen, um für sein Werk zu werben. Konkret spreche ich vom Cover, das einen nicht zu unterschätzenden Einfluss darauf hat, ob wir in einer Buchhandlung einen Roman in die Hand nehmen und darin stöbern oder unbeachtet links liegen lassen. Falls es dem Cover und dem Klappentext gelingt, unsere Neugierde zu wecken, sind wir meistens auch gewillt, einen Blick ins Buch zu werfen und die ersten Seiten durchzublättern, um ein Gefühl für dessen Aufbau zu bekommen. Hier spricht man in Fachkreisen vom Buchsatz, der das Herzstück eines geschriebenen Werks darstellt.

Warum ich ausgerechnet jetzt auf diese Aspekte zu sprechen komme? Weil beim historischen Roman „Blutföhre“ zwischen Cover und Buchsatz Welten klaffen, die symptomatisch dafür sind, was hier schiefgelaufen ist.

Das Buchcover ist meiner Meinung nach ein echter „Eyecatcher“. Auf mich macht es einen ansprechenden und hochprofessionellen Eindruck. Aufgrund der Farbwahl und den darauf abgebildeten Elementen fällt eine Genre-Zuordnung leicht. Alles wirkt aus einem Guss.

Der Buchsatz hingegen ist eine Katastrophe. Absätze, wo keine hingehören. Falsche Satzzeichen, die sich mittels „Suchen und ersetzen“ hätten beseitigen lassen. Fehlende Silbentrennung, wodurch unschöne Lücken im Text entstehen – die Auflistung ließe sich beliebig fortführen. Hier merkt man, dass es die Autorin sträflich unterlassen hat, sich mit diesem Thema näher auseinanderzusetzen.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass es sich um das Erstlingswerk der Autorin handelt. Dass hierbei Fehler passieren, ist normal. Hier muss jede/r angehende Schriftsteller/in anfangs Federn lassen und Erfahrungen sammeln. Und es ist richtig, wenn sich ein Autor in erster Linie auf den Inhalt des Romans, also auf die zu erzählende Geschichte und die Entwicklung der Hauptfiguren konzentriert. Wie sieht es an dieser Stelle aus?

Die Handlung erstreckt sich über den Zeitraum Mitte März bis Ende März 1268, was dem Leser unnötigerweise bei jedem Kapitel erneut in Erinnerung gerufen wird. Insgesamt ist der Auftakt durchaus gelungen. Zwar ist der poetisch angehauchte Schreibstil gewöhnungsbedürftig, worauf die Autorin im Vorwort auch hinweist, dennoch lasen sich die ersten einhundert Seiten flüssig und machten Lust auf mehr. Allerdings beginnt sich die Handlung rasch in die Länge zu ziehen. Neue Charaktere wie z.B. die Hofdame Cäcilia werden eingeführt, die plötzlich viel Raum einnehmen, für den eigentlichen Fortgang der Geschichte jedoch bedeutungslos sind. Der Raubritter wiederum spielt dann kaum mehr eine Rolle. Und selbst der Schreibstil macht sich immer öfters unangenehm bemerkbar, weil sich nichtssagende, in die Länge gezogene Passagen aneinanderzureihen beginnen. Der abrupte Abschluss des Romans, der mit völlig überzogenen Wendungen einhergeht, setzte einen traurigen Schlusspunkt.

Fazit: Bei diesem historischen Roman ist nur eine Sache gekonnt: das Buchcover. Umso mehr wundert mich, wie es dem vorliegenden Werk trotz seiner gravierenden Mängel gelungen ist, in die Endrunde des Deutschen Selfpublishing Preises 2017 aufgenommen zu werden. Nach einem vielversprechenden Auftakt verliert sich sowohl die Handlung als auch die Sprache in der Bedeutungslosigkeit, weshalb sich das Leseerlebnis bei mir zunehmend zäh gestaltete. Als schlicht unzumutbar empfand ich den Buchsatz. Das völlig überzogene Ende des Buches setzte dem Ganzen schlussendlich die Krone auf. Daher kann ich an dieser Stelle leider nur die Empfehlung aussprechen, von diesem historischen Roman Abstand zu nehmen, solange keine vollumfängliche Überarbeitung des Innenlebens durch die Autorin erfolgt ist.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Kreizkruzefix

Braucht ein Dorf eine hippe Bio-Metzgerei? Theres Hack kehrt nach Jahren in ihr bayrisches Heimatdorf Oberammgerau zurück, wo die Welt noch in Ordnung scheint. Zumindest bis Theres die väterliche Dorfmetzgerei aufmischt und das Ehepaar Thaller ermordet wird. Wagt einen Blick hinter die perfekte Fassade mit dem neuen modernen Heimatkrimi von Monika Pfundmeier. 

Ihr seid neugierig auf einen spannenden Krimi in den Ammergauer Alpen?

Dann seid ihr hier genau richtig! Herzlich willkommen zu unserer Leserunde von "Kreizkruzefix" von Autorin Monika Pfundmeier.

Wir verlosen gemeinsam mit dem Servus Verlag 30 Exemplare unter allen, die bis zum 29. März die folgende Bewerbungsfrage beantworten: Tradition oder Moderne? Wofür würdet ihr euch entscheiden?

650 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Glück dich!

Lesereise

Bei unserer LovelyBooks Lesereise geht es heute nach Frankfurt und München gleichzeitig mit "Glück dich" – und ihr könnt eines von 5 Exemplaren des Buches gewinnen!

Bewerbt euch heute am 18.06.2019 direkt über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und verratet uns, welche Stadt in Deutschland ihr am liebsten besucht?

Die LovelyBooks Lesereise nimmt euch mit zu einer literarischen Reise um die Welt. Begleitet uns in den nächsten Wochen zu sehenswerten Urlaubsorten und verpasst nicht die täglichen Gewinnchancen und eure Gelegenheit auf den Hauptgewinn. Alle Infos hierzu findet ihr auf unserer Aktionsseite.

Mehr zum Buch:
Nora hat zwei Probleme: Sie ist gut im Job. Sie ist voller Pläne, mag ihr Leben und ihren Körper. Dann zerbricht ihre Hoffnung auf die Beziehung, der Job frisst ihre Sinne und ihre Seele. Ihr Boss übertritt Grenzen, un Nora steht machtlos dabei.
Sie steckt fest.
Eine Dating-App bringt den attraktiven Silas auf Noras Weg. Er setzt ihre Lust unter Strom, er überrollt Noras Werte, er dreht an ihren Perspektiven. Ihr Bauchgefühl schlägt Alarm.
Nora muss privat und im Job entscheiden: Was ist gut für sie, wofür und wogegen muss sie kämpfen.
Sie übersieht beinahe, was vor ihrer Nase liegt.

Noras Geschichte ist Hier und Jetzt, kein Liebesroman und doch einer – vielleicht der wichtigste. Viele von uns müssen ihr Leben und die Probleme selbst – ganz ohne Traumprinzen oder Millionär stemmen. Aber es gibt jemand, in den muss man sich verlieben. Dann klappt das mit dem Glück und vielem mehr. Den zu finden? Nicht leicht. Aber oft – eigentlich immer – ist er so nah, und wir sehen das nicht.

Wohin euch "Glück dich" entführt, seht ihr gleich hier:


München



281 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Glück dich!

Am 10.10. erscheint GLÜCK DICH!


Glück dich! ist gut, ist wichtig. Glück dich! sollten wir öfter ;) Und: Es ist Statement: Für sich einzustehen, für sein Leben, sein Glück, selbst dann, wenn das abweicht von dem, was "normal" scheint. Gewinnt für die Leserunde 1 von 10 eBooks!


Folgt Ihr Noras Weg ins Glück?


Klappentext:

Nora hat zwei Probleme: Sie mag ihr Leben und ihren Körper. Sie ist voller Pläne, doch unter der Oberfläche liegen mehr Splitter als Glück. Sie fühlt sich allein, der Job frisst ihre Sinne und ihre Seele. Ihr Boss übertritt Grenzen, und Nora steht machtlos dabei.

Sie steckt fest.

Eine Dating-App bringt jemanden auf Noras Weg. Er setzt ihre Lust unter Strom, er überrollt Noras Werte, verdreht Perspektiven. Ihr Bauchgefühl schlägt Alarm.

Nora muss privat und im Job entscheiden: Was ist gut für sie, wofür und wogegen muss sie kämpfen?

Dabei übersieht sie beinahe, was vor ihrer Nase liegt.

 

Noras Geschichte ist kein Liebesroman und doch einer - vielleicht der wichtigste.

Viele von uns müssen das Leben und all die Probleme selbst stemmen – ganz ohne Traumprinz oder Millionär. Aber es gibt jemanden, in den muss man sich verlieben. Dann klappt das mit dem Glück und vielem mehr.

Dieses Glück zu finden? Nicht leicht. Aber oft - eigentlich immer - ist es so nah, und wir sehen es nicht.

In der Leserunde gibt es 10 eBooks. Ich freu mich auf Eure Meinungen, Eure Erfahrungen zum Thema, auf den Austausch. 
103 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Monika Pfundmeier wurde am 14. September 1979 in Augsburg (Deutschland) geboren.

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von 9 Lesern aktuell gelesen

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