Monika Pfundmeier Blutföhre

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Inhaltsangabe zu „Blutföhre“ von Monika Pfundmeier

Im Schloss in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet - wie einst im Jahre 1268.
Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich abgesehen, dessen Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes bevorsteht.
Ulrich fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Er bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit dazu endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern.
Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit - und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen.

Ein spannender historischer Roman, der auf einer alten Sage beruht. M. Pfundmeier verwebt die Sage mit historischen Ereignissen in Friedberg

— Sancro82

ein Muss für jeden "historischen Roman" - Liebhaber

— Rine_Goldammer

Ein atmosphärischer und außergewöhnlicher Roman über die Legende der Blutföhre. Für Liebhaber des historischen Genres eine Leseempfehlung!

— tinstamp

Eine gut recherchierte Handlung mit überraschenden Wendungen getragen von einzigartigen Charakteren

— teilzeitbaeuerin

Unglaublich spannend, packend inszeniert und fesselnd von der ersten Seite an ...

— Friederike_Palicki

Berührend! Spannend! Atemlos bis zur letzten Seite!

— SteffiVS

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  • Ein spannender historischer Roman, der auf einer alten Sage beruht.

    Blutföhre

    Sancro82

    03. November 2017 um 14:40

    Blutföhre von Monika Pfundmeier spielt im Jahr 1268 rund um Schloss Friedberg. Zu dieser Zeit streift ein Raubritter durch die Gebiete um Friedberg, der sich nicht scheut Unschuldige zu töten um sein Ziel zu erreichen.Sein Ziel ist es nämlich ungeheures Leid über den edlen Grafen Ulrich von Mering zu bringen. Als dann unmittelbar die Hochzeit von Ulrich und der schönen Agnes von Hardenberg bevor steht, begegnet Agnes dem Raubritter. Wenig später geschieht ein Mord, der alles verändern wird... Monika Pfundmeier hat geschickt die Sage um die Blutföhre mit mittelalterlichen Ereignissen im Friedberger Raum verknüpft. Daraus ist ein sehr spannender historischer Roman entstanden, der u.a. viel Spannung bereit hält. Der Schreibstil könnte für manche jedoch ein paar Schwierigkeiten bereit halten, da die Autorin versucht hat die mittelalterliche Sprache wieder zugeben. Das klingt eben an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, aber das macht gerade den Charme von Blutföhre aus. Die ganze Kulisse der Geschichte finde ich gut wieder gegeben und die Protagonisten kommen auch authentisch rüber. Genauso hab ich mir die Ritter, Edelleute und Bedienstete im Mittelalter vorgestellt. Auf alle Fälle hat mir Blutföhre ausgezeichnet gefallen und hat von mir volle 5 Sterne verdient.

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  • spannend von Anfang bis Ende

    Blutföhre

    Rine_Goldammer

    03. November 2017 um 10:04

    Rezension zu "Blutföhre" von Monika Pfundmeier Historischer Roman "Erkennt, was sie waren und lernt daraus. Nun denn... vielleicht reicht Euch das Schicksal einst wieder die Hand." Pater Augustinus Blutföhre spielt im Jahre 1268 auf Burg Friedberg und Umgebung. Ulrich von Mering, Vasall seines Lehnsherren Ludwig II" der Strenge" Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein hat seine Frau vor einiger Zeit verloren und bekommt nun von Ludwig eine neue Braut, welche er noch nicht kennt, aber heiraten muss. Agnes von Hardenberg. Ludwig will unbedingt seinen Neffen auf den Thron holen, doch Ulrich, dessen Vasallen-"Kollegen" eine sehr hohe Meinung von ihm haben und sie unterstützen, rät ihm bis auf Weiteres davon ab, da Ludwig gerade erst einen Kampf hinter sich hat und seine Vasallen noch die Toten betrauern. Außerdem versucht Ulrich in seinem Gebiet einen Raubritter zu stellen, der dort sein Unwesen treibt. Er ermordet Bauersleut, die ihre Abgaben zu Ulrich bringen wollen, bis auf einen jungen Bauern, der eine Nachricht zu Ulrich bringen soll und macht Reisenden zu schaffen. Dieser bricht auch des Nachts in Ulrichs Arbeitszimmer ein und tötet beim Verlassen der Burg dessen Vertrauten und Mentor Lennart. Ulrichs Braut Agnes begibt sich unterdessen mit ihrer Familie Richtung Burg Friedberg, wo die Hochzeit stattfinden soll. Unterwegs erleben sie so Einiges, aber alle zusammen kommen, trotz der nicht guten Nachricht von Ulrich, was gerade alles so passiert, wohlbehalten auf der Burg an. Ich finde das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr mitreißend und habe mich schnell an die etwas gewöhnungsbedürftige Schreibweise gewöhnt. Am Tollsten finde ich die Dialekte der Dörfler, die Monika Pfundmeier super eingebracht hat.  Ein hundert Prozent lesenswertes Buch für diejenigen, die gern historische Romane lesen. 

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  • Leserunde zu "Blutföhre" von Monika Pfundmeier

    Blutföhre

    Jennifer_Jaeger

    Im Schloss in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet - wie einst im Jahre 1268. Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich abgesehen, dessen Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes bevorsteht. Ulrich fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Er bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit dazu endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern. Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit - und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechenEs steht nicht nur die Veröffentlichung von Band 2 bevor. Der Roman steht auch auf der Longlist des Deutschen Selfpublisher Preises 2017! Das nehmen die Autorin & ich zum Anlass, um eine Leserunde zu Band 1 zu starten :)Wir haben 2 Printbücher & 8 ebooks zu vergeben. So springt ihr in den Lostopf: Verrate uns einfach, welchen historischen Roman du zuletzt gelesen hast - und ob du lieber Print oder ebook gewinnen möchtest.Wir drücken euch die Daumen! :) 

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    • 220
  • Wenn Unrecht geschieht...

    Blutföhre

    tinstamp

    29. October 2017 um 09:47

    Bewertung: 4 1/2 Sterne"Im Schloss in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet – wie einst im Jahre 1268" - Monika PfundmeierRund um diese Legende hat die Autorin ihren Roman aufgebaut. Dabei verwendet sie historische Personen, wie Herzog Ludwig II. von Bayern, der auch "der Strenge" genannt wurde, wie auch fiktive Figuren.Den Beinamen hat Ludwig nicht umsonst erhalten, denn er ließ einst seine erste Gemahlin hinrichten. Sein Plan seinen Neffen Konstantin, der Letzte aus dem Geschlecht der Staufer, zum Königstitel zu verhelfen, möchte er mit einem Feldzug nach Italien durchsetzen. Natürlich erhofft auch er sich einige Vorteile davon.Graf Ulrich von Mehring, sein Vasalle und Berater, rät ihm vom Vorhaben ab und lässt in dem cholerischen Ludwig den Verdacht aufkommen, dass Ulrich gegen ihn intrigiert. Doch Ulrich hat ganz andere Probleme. Ein Raubritter mordet sich durch die Wälder und Dörfer der Gegend und überfällt immer wieder Fremde, aber vorallem die Dörfler, die ihren Pachtzins abgeben müssen. Dieser Strauchdieb sinnt allerdings auf Rache, die sich gegen Ulrich wendet.Doch Ludwig will weder auf seinen Berater hören, noch ihn unterstützen. Er misstraut ihm immer mehr. Seine eigenen Ziele sind dem Wittelsbacher wichtiger und lässt ihn blind werden gegenüber den Nöten der Menschen im Umland. Ulrich hingegen möchte sein Land sichern und stellt sich gegen den Feldzug. Außerdem ist auch seine zukünftige Braut Agnes mit ihrer Familie auf den Weg durch die Wälder, die zu den Feierlichkeiten auf Schloss Friedberg unterwegs sind. Ulrichs Feind hat bereits einen fiesen Plan....Der Einstieg gestaltete sich auch für mich als Liebhaber historischer Romane zuerst ein bisschen schwierig. Der außergwöhnliche Schreibstil war anfangs doch etwas gewöhnungsbedürftig. Doch bald war ich mitten in der Geschichte und gefangen von den Ränkespielen um Macht, Rache und Liebe.Die widerspenstige Agnes, deren erster Ehemann noch in der Hochzeitsnacht verstarb und der Mehringer, denken beide nicht daran sich wiederzuverheiraten. Doch die Befehle Ludwigs sind unumstößlich. Die intrigante Hofdame Cäcilia, die auch bei Ludwig ihre Vorzüge gekonnt einsetzt und der verstoßene Hans von Eurasburg, ein verarmter Adeliger, kämpfen ebenfalls darum, ihre eigenen Pläne druchzusetzen. Da geschieht ein Mord...Die letzten 200 Seiten hatte ich einem Rutsch durch, denn ich konnte nicht aufhören zu lesen. Der Spannungsbogen steigt so rasant an, dass ich den Roman nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hat man sich an den außergewöhnlichen Schreibstil gewöhnt und in die atmosphärische Geschichte gefunden, möchte man nicht mehr aufhören zu lesen.Schreibstil:Monika Pfundmeier verwendet für ihren Roman rund um die Legende der Blutföhre die Sprache der damaligen Zeit. So wirkt die Geschichte besonders authentisch und man fühlt sich wie inmitten dieser dunklen Zeit. Bereitet der altertümliche und anspruchsvolle Schreibstil anfangs noch ein paar Probleme, ist man sehr schnell gefangen von der Atmosphäre und dem Leben im Mittelalter. Die Charaktere sind sehr lebendig und bildhaft beschrieben. Besonders die aufgeweckte Agnes habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Der Spannungsbogen rund um den Raubritter und seiner Rache an Ulrich steigt immer mehr an. Das tragische Ende lässt einem sprachlos zurück....aber eine Legende kann man leider nicht umschreiben.Fazit:Ein sehr spannender und außergewöhnlicher historischer Roman über eine Legende, die Jahrhunderte überdauert. Eine Geschichte über Macht, Intrigen und Rache, die ein ganz besonderes Flair besitzt. Für Liebhaber des historischen Genres eine Leseempfehlung! Für Anfänger eher ungeeignet...

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  • Starke Charaktere aus der Geschichte gut wiedergegeben!

    Blutföhre

    teilzeitbaeuerin

    25. October 2017 um 17:28

    Blutföhre ist ein historischer Ausschnitt, der vor allem durch die klar wiedergegebenen, authentischen Charaktere besticht. Die Handlung, die im ersten Drittel des Buches klar strukturiert erscheint, dreht sich im Laufe des Buches (mit Hilfe von einigen Protagonisten, deren Eigennutz im Vordergrund steht) zu einer sehr spannenden Szenerie mit wirklich überraschenden Ausgang. Der Sprachstil der damaligen Zeit ist gut wiedergegeben und für Fans des historischen Genre eine wirkliche Bereicherung.

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  • Historischer Roman mit Liebesgeschichte

    Blutföhre

    Alex1309

    14. October 2017 um 12:50

    Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch und ich wollte es danach unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefangen genommen und mich in die damalige Zeit der Handlung zurückversetzt. Die handelnden Personen, die Handlungsorte und auch die damalige Zeit konnte ich mir, dank der bildhaften Schreibweise, sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen immer ein klares Bild vor Augen. Für mich ein toller historischer Roman und ich hoffe bald mehr von der Autorin lesen zu dürfen.

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  • Bayern anno 1268 ...

    Blutföhre

    Friederike_Palicki

    03. October 2017 um 19:28

    ... In den Wäldern rund um die Burgen Mehring und Friedberg treibt ein unbekannter Strauchritter sein Unwesen, überfällt, beraubt und ermordet Pächter und Reisende und verbreitet zunehmend Angst und Schrecken. Währenddessen versucht Herzog Ludwig II. von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein seine Vasallen zu einem Feldzug nach Italien zur Unterstützung seines gerade von Papst Clemens IV. exkommunizierten Neffen Konrad zu bewegen, der dort seine Erbansprüche geltend machen will. Vor diesem historischen Hintergrund entwickelt Monika Pfundmeier die Legende der Friedberger Blutföhre und verknüpft sie mit einer tragischen Liebesgeschichte. Die historisch belegten Fakten werden dabei gerade so weit ins Spiel gebracht, wie es notwendig ist, das Handeln der Hauptprotagonisten zu verstehen.   Im Vordergrund steht jedoch die kurze, aber heftige Liebe des gerade frisch verwitweten Grafen Ulrich von Mehring, der sich auf Befehl seines Lehnsherrn mit der bislang behütet aufgewachsenen, aber wilden Agnes von Hardenberg vermählen soll.                                           Dabei spielt der o.g., von Durst nach Rache für eine vermeintliche Ungerechtigkeit, die seiner Familie zugefügt wurde, zerfressene Strauchritter eine entscheidende Rolle. Eindringlich beschreibt die Autorin die Gefühle der Hauptprotagonisten Ulrich und Agnes, die im Begriff sind, eine arrangierte Ehe einzugehen, die keiner von beiden möchte, ihr erstes Kennenlernen, ihre Zuneigung zunächst, ihre Faszination und später ihre leidenschaftlichen Gefühle füreinander - und kommt dabei fast gänzlich ohne        Sex-Szenen aus – heutzutage ungewöhnlich - Bravo!! Eine sehr spannende, packend inszenierte Geschichte vor einem interessanten historischen Hintergrund.                      Großartig geschrieben, fesselnd von der ersten Seite an,     in jedem Kapitel eine neue überraschende, unerwartete Wendung …  Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint im Spiel um Macht, Liebe und Rache. Mag sein, dass man sich vielleicht ein wenig einlesen muss, aber gerade die mittelalterliche Sprache macht die Geschichte authentisch und sehr reizvoll.                        Und ist man erst einmal eingetaucht, lässt sie einen nicht mehr los … Deshalb eine klare Empfehlung für alle, die gut recherchierte, spannende historische Romane mögen.

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  • Eine spannende berührende Story hinter einem geschichtlichen Hintergrund

    Blutföhre

    SteffiVS

    30. September 2017 um 13:04

    Ein Raubritter treibt sein Unwesen in den Ländereien von Ulrich von Mering. Dieser ist ein Beraters des Herzog Ludwigs von Bayern.Der Raubritter hat es nicht nur auf die Ländereien abgesehen, sondern auch auf Ulrich selber. Auch die Hofdame der Herzogin Anna spielt ihr eigenes Spiel in den Mauern der Burg. Fazit:Eine spannende Geschichte rund um Intrigen, Rache und Macht zu Zeiten des 13. Jahrhunderts. Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber zu der Zeit der Geschichte. Später stört man sich nicht mehr daran, da man gefesselt ist von der Geschichte.Kein Kapitel vergeht ohne das etwas passiert. Die Geschichte lässt einem bis zur letzten Seite um Atem ringen. Alle Gefühle spiegeln sich wieder. 

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  • Ludwig der Strenge wird seinem Namen gerecht ...

    Blutföhre

    Isar-12

    30. August 2017 um 08:08

    "Blutföhre" ist der erste Roman der Autorin Monika Pfundmeier. Dabei greift sie eine alte Sage auf, die zur Zeit Ludwig des Strengen am Schloss in Friedberg in Bayern spielt. Der Herzog, der seinen Beinamen durch die Hinrichtung seiner ersten Ehefrau erhielt, strebt danach seinem Neffen Konradin (der letzte des Geschlechts der Staufer) zum Königstitel zu verhelfen. Graf Ulrich von Mehring steht dem Vorhaben kritisch gegenüber, was den Wittelsbacher Ludwig immer erzürnt. Letztendlich endet die Geschichte tragisch, Ludwig wird abermals seinem Beinamen gerecht und die Blutföhre überdauert alles als stummer Zeitzeuge. Mir war im Vorfeld diese Sage unbekannt, obwohl ich geografisch als Münchner nicht weit vom Geschehen wohne. Monika Pfundmeier schaffte es aber sehr geschickt die Historie mit Fiktion zu verknüpfen und mich dadurch in die Geschichte im Jahr 1268 eintauchen zu lassen. Zwar benötigte ich anfangs ein wenig in die Sprache der damaligen Zeit hineinzukommen, dies war aber nach wenigen Seiten kein Problem mehr. Der Leser begleitet die Protagonisten beim Streben nach Macht, Rachsucht, Mord und Liebe. Dabei konnte ich mir diese wunderbar bildlich vorstellen und mit Ulrich und Agnes mitleiden. Für mich ist Monika Pfundmeier hier ein sehr guter historischer Roman gelungen, der auch noch in meiner bayerischen Heimat spielt. Man darf gespannt sein auf weitere Bücher der Autorin.

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  • Ein ganz besonderes historisches Kleinod

    Blutföhre

    Kari_Lessir

    17. April 2017 um 11:58

    Ich lese sehr gerne historische Romane. Deswegen war ich ausgesprochen neugierig auf dieses Buch, als ich es über den Autorinnenclub auf Instagram entdeckt habe.Das Buch basiert auf einer Sage, die sich rund um eine »Blutföhre« rankt, die seit dem Mittelalter in Burg Friedberg (bei Augsburg) wächst – mit einem blutroten Stamm. Das Buch ist also eine Mischung aus historischen Fakten, der Sage und fiktionalen Elementen. So weit, so gut. Und »gut« ist gar kein Ausdruck für das Werk. Mich hat die Autorin restlos begeistert. Da wäre zum Einen Monika Pfundmeiers ganz besonderer Sprachstil, der den Leser in der Gegenwart abholt und in die Vergangenheit geleitet. Die Worte sind sprachgewaltig, bildlich und extrem wandlungsfähig. Die Sprachbilder sind andere als in modernen Werken; müssen sie ja auch sein. Wir bewegen uns unter Bauern, Rittern und am Herzogshof. Die Menschen hatten eine vollkommen andere Lebenswirklichkeit – und die vermag die Autorin auf geniale Weise plastisch werden zu lassen.Zum Anderen ist die Geschichte selbst dramaturgisch sehr gut aufgebaut. Sobald ich eingetaucht war – was am Anfang aufgrund der Bauernsprache nicht ganz einfach ist –, wollte ich durchgängig wissen, wie es weitergeht. Die Spannung steigt unaufhörlich, bis ich glaubte, es nicht mehr auszuhalten. Selbst die Liebe kommt nicht zu kurz, neben Gewalt, Tot und Intrigen am Hof. Die Figuren sind absolut plastisch und nachvollziehbar gestaltet. Ich konnte jederzeit nachempfinden, wie es war, vor achthundert Jahren im März auf einer zugigen Burg und auf Reisen zu leben …Das Buch hat meine uneingeschränkte Leseempfehlung – und die Autorin meine Wertschätzung als Kollegin. Danke für dieses einmalige Buch; von der Art hoffe ich, noch mehr lesen zu dürfen.

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  • Rezension: Blutföhre / Monika Pfundmeier

    Blutföhre

    MosquitoDiao

    10. February 2017 um 11:18

    »Wenn edles Blut vergossen wird, Wenn Missgunst gegen Wahrheit steht, Wenn Stolz und Lug zum Urteil führt, Die Föhr sich erhebt, nimmer vergeht.« Inhalt Ein außergewöhnlicher Mittelalterroman über Liebe, Mord und eine Legende, die Jahrhunderte überdauert. Im Schloss in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet – wie einst im Jahre 1268. Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich abgesehen, dessen Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes bevorsteht. Ulrich fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Er bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit dazu endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern. Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit – und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen. Meinung Letztes Jahr auf der FBM durfte ich die liebe Monika ein wenig kennenlernen, und glaubt mir, bei solch einer Erscheinung wäre jeder hin und weg gewesen ;) So hat sie es geschafft, mich von ihrem Buch zu überzeugen, obwohl historische Romane sonst gar nicht so meine Aufmerksamkeit erregen… Mit absoluter Wortgewalt und Dramatik wird einem hier die Legende der „Blutföhre“ näher gebracht. Ich muss zugeben, dass mich der Sprachstil wirklich ein wenig fertig gemacht hat, stilecht in „altdeutsch“ wird es hier unerfahrenen Lesern nicht leicht gemacht, dafür alles jedoch umso authentischer erzählt. Allerdings ist es mir dadurch wirklich schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen und den Faden behalten zu können. Obwohl die Übergänge gut sind und die Spannung gehalten wird, hat mir der Sprachgebrauch stark zugesetzt. So bin ich leider nicht „flüssig“ durch die Geschichte gekommen – aber das ist sicher Ansichts- bzw. Gewöhnungssache. Auch die Charaktere sind hier sehr stark untermauert gewesen, und wie den meisten Lesern wahrscheinlich, hat es mir vor allem Agnes angetan. Wie die meisten wissen, stehe ich total auf starke, weibliche Protagonistinnen, und genau das findet man hier. Doch auch Ulrich konnte mich begeistern, hin und hergerissen zwischen der Loyalität gegenüber seines Lehnherrn Herzog Ludwig und seinen eigenen Gefühlen gegenüber Agnes und seiner Vergangenheit. Dann trifft ihn ein Schlag nach dem anderen, der mysteriöse Raubritter hat es auf ihn abgesehen und anstatt Hilfe von Herzog Ludwig zu bekommen, findet er sich allein wieder….ein spannender und fesselnder Wettkampf gegen die Zeit beginnt! Dazu finde ich den geschichtlichen Aspekt unglaublich einnehmend! Ich finde es immer schön, wenn der Kern nach einer wahren Begebenheit ist ;) Wer also Interesse an der deutschen Geschichte und vor allem an Legenden und Sagen hat wird hier definitiv auf seine Kosten kommen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen können! Denn wenn das Buch vor etwas strotzt, dann sind es Intrigen, Mord und Liebe!

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  • "Blutföhre" ist keine leichte Kost - der Roman ist ein Festmahl

    Blutföhre

    angelika51

    17. December 2016 um 18:24

    Über die Autorin: Monika Pfundmeier, geboren 1979. Aufgewachsen in einem Dorf - mit unsäglichstem Namen und Bayerns schönstem Weihnachtsmarkt - verliebt sie sich mit 14 in die Stadt München. Erst später findet sie dort ihre Heimat und letztlich den Mut und den Zuspruch von Freunden, ihren Weg zu gehen. Nach Jahren in der Finanzbranche und der Unternehmensberatung folgt sie dem Ruf ihres Herzens und entscheidet sich: Ihre Zukunft ist das Leben als Autor. Die Bilder ihrer Sprache überwältigen und auch ihr Debüt - der historische Roman BLUTFÖHRE - prägt ein ganz eigener Stil. Game of Thrones meets History meets Poetry. BLUTFÖHRE wird der Auftakt sein für eine Reihe weiterer Mittelalter-Romane rund um das Haus Wittelsbach. Inhalt: Ein außergewöhnlicher historischer Roman über Liebe, Mord und eine Legende, die Jahrhunderte überdauert. Im Schloß in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet – wie einst im Jahre 1268. Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich von Mering abgesehen. Ulrichs Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes steht kurz bevor. Der Graf fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Ulrich bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit der beiden endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern. Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit – und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen. Meine Meinung: Monika Pfundmeier nimmt den Leser mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil auf eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Nicht nur der Inhalt des Romanes, sondern auch die Sätze sind in einem längst vergangenen Stil geschrieben. Der Leser benötigt ein paar Seiten, um sich darauf einzulassen. Doch dann wird man in den Bann gezogen. Monika Pfundmeier malt mit Worten und lässt einem so die Geschehnisse ganz leicht vor Augen führen. Man kann sich perfekt in die Geschichte einlesen und erlebt diese mit allen Gefühlen. Hin und wieder lässt sie einem schmunzeln aber auch leiden. Die Spannung baut sich immer weiter auf und wird zum Ende des Romanes schier unerträglich. Man kann das Buch fast nicht aus den Händen legen - doch leider muss man hin und wieder etwas anderes tun, als lesen ;-) Man taucht ab ins 13. Jahrhundert - fühlt das Unrecht, das geschieht - fühlt die Ohnmacht. Der Roman von Monika Pfundmeier ist keine leichte Kost - der Roman ist ein Festmahl. Ein Debüt-Roman, der auf weitere solcher Werke von ihr hoffen lässt. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

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  • Mittelalter Abenteuer

    Blutföhre

    Lythade

    01. November 2016 um 20:56

    Das Buch Blutföhre ist das Erstlingswerk von M. Pfundmeier und weist einen ungewöhnlichen Schreibstil auf, an den man sich erst gewöhnen musss.Die ersten Seiten fand ich persönlich recht anstrengend zu lesen, da die Geschichte aber spannend ist, hab ich weiter gelesen und wurde mit einem tollen Leseabenteuer belohnt.In der mittelalterlichen Geschichte geht es um den Grafen Ulrich von Mehring und seine zukünftige Braut Agnes von Hardenberg und um die Legende der Blutführe, die nur dann wächst, wenn ein großes Unrecht geschieht.Graf Ullrich fordert von seinem Herzog ,den Kriegszug auf zuschieben, damit er zuerst den raubenden Ritter , der in seinem Gebiet sein Unwesen treibt zur Strecke bringen kann. und vielleicht auch seine bevorstehende Hochzeit aufschieben zu können.Der historische Roman versetzt einen durch die ungewöhlich Schreibweise schnell direkt ins Mittelalter und man kann die spannenden Wendungen mitfühlen beim Lesen.Ein Roman der besonders für mittelalter Begeisterte zu empfehlen ist.

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  • Das Leben um 1268

    Blutföhre

    dia78

    27. October 2016 um 23:40

    Letztens durfte ich ein ganz besonderes Buch lesen und rezensieren, nämlich "Blutföhre" von Monika Pfundmeier. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und erschien 2016.Die Sage um die Blutföhre ist um die Zeit 1268 angesiedelt und von den Hauptprotagonisten, welche uns durch dieses Buch verfolgen sind einige, wie z.B. Ludwig II. "der Strenge", Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, tatsächlich historisch belegt. Auch Ulrich von Mering, Agnes von Hardenberg und Hans von Eurasburg tragen dazu bei, dass das Buch zu einem historischen Lesehighlight wird.Allerdings fiel es mir zu Beginn etwas schwer, in das Lesen hineinzukommen, da auch die Stimmfärbung und der Sprachgebrauch der damaligen Zeit nachgeahmt wird. Doch kommt man erst ins Lesen hinein, dann ist das Buch wie gesagt der absolute Hit.Es sei auch erwähnt, dass das Buch mit vielen interessanten Entwicklungen und überraschenden Wendungen, die teilweise sehr überraschend um die Ecke kommen.Man kann gespannt sein auf die nächsten Werke der Autorin, denn ich habe jede Zeile dieses Buches nach Anfangsschwierigkeiten genossen.Reisen sie mit Ludwig, Ulrich, Agnes und Hans in die Zeit der Wittelsbacher. Sie werden nicht enttäuscht werden.100%ige Kaufempfehlung, aber leider trotzdem nur 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Blutföhre" von Monika Pfundmeier

    Blutföhre

    anderswoundhier

    Herzblut und Seele, Angst und Hoffnung stecken in diesem Roman. Meines - und das meiner Protagonisten. Der Roman und die poetische Bildsprache führen Fans von Mittelalter-Romanen in die Welt des 13. Jahrhunderts - ebenso wie Quereinsteiger. 15 Leseexemplare stelle ich als eBook zur Verfügung. Bewerbt Euch bis 15. September. Die Leserunde beginnt am 16. September, oder sobald Ihr Eure Bücher erhalten habt. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!Über BLUTFÖHRE: Ein außergewöhnlicher Mittelalterroman über Liebe, Mord und eine jahrhundertealte Legende über einen mysteriösen Baum. BLUTFÖHREHistorischer Romanvon Monika Pfundmeier433 Seiten eBook, ASIN B01LFJQQIE510 Seiten Taschenbuch,  ISBN-10: 1537462911, ISBN-13: 978-1537462912 6,99 €einen kleinen Auszug findet Ihr hier: Prolog Blutföhre Vielen Dank für Eure Teilnahme. Ich freue mich auf Eure Fragen und auf Euer Feedback! 

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