Monika Pfundmeier Blutföhre

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Inhaltsangabe zu „Blutföhre“ von Monika Pfundmeier

Im Schloss in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet - wie einst im Jahre 1268. Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich abgesehen, dessen Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes bevorsteht. Ulrich fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Er bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit dazu endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern. Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit - und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen.

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  • Ein ganz besonderes historisches Kleinod

    Blutföhre
    Kari_Lessir

    Kari_Lessir

    17. April 2017 um 11:58

    Ich lese sehr gerne historische Romane. Deswegen war ich ausgesprochen neugierig auf dieses Buch, als ich es über den Autorinnenclub auf Instagram entdeckt habe.Das Buch basiert auf einer Sage, die sich rund um eine »Blutföhre« rankt, die seit dem Mittelalter in Burg Friedberg (bei Augsburg) wächst – mit einem blutroten Stamm. Das Buch ist also eine Mischung aus historischen Fakten, der Sage und fiktionalen Elementen. So weit, so gut. Und »gut« ist gar kein Ausdruck für das Werk. Mich hat die Autorin restlos begeistert. Da wäre zum Einen Monika Pfundmeiers ganz besonderer Sprachstil, der den Leser in der Gegenwart abholt und in die Vergangenheit geleitet. Die Worte sind sprachgewaltig, bildlich und extrem wandlungsfähig. Die Sprachbilder sind andere als in modernen Werken; müssen sie ja auch sein. Wir bewegen uns unter Bauern, Rittern und am Herzogshof. Die Menschen hatten eine vollkommen andere Lebenswirklichkeit – und die vermag die Autorin auf geniale Weise plastisch werden zu lassen.Zum Anderen ist die Geschichte selbst dramaturgisch sehr gut aufgebaut. Sobald ich eingetaucht war – was am Anfang aufgrund der Bauernsprache nicht ganz einfach ist –, wollte ich durchgängig wissen, wie es weitergeht. Die Spannung steigt unaufhörlich, bis ich glaubte, es nicht mehr auszuhalten. Selbst die Liebe kommt nicht zu kurz, neben Gewalt, Tot und Intrigen am Hof. Die Figuren sind absolut plastisch und nachvollziehbar gestaltet. Ich konnte jederzeit nachempfinden, wie es war, vor achthundert Jahren im März auf einer zugigen Burg und auf Reisen zu leben …Das Buch hat meine uneingeschränkte Leseempfehlung – und die Autorin meine Wertschätzung als Kollegin. Danke für dieses einmalige Buch; von der Art hoffe ich, noch mehr lesen zu dürfen.

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  • Rezension: Blutföhre / Monika Pfundmeier

    Blutföhre
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    10. February 2017 um 11:18

    »Wenn edles Blut vergossen wird, Wenn Missgunst gegen Wahrheit steht, Wenn Stolz und Lug zum Urteil führt, Die Föhr sich erhebt, nimmer vergeht.« Inhalt Ein außergewöhnlicher Mittelalterroman über Liebe, Mord und eine Legende, die Jahrhunderte überdauert. Im Schloss in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet – wie einst im Jahre 1268. Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich abgesehen, dessen Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes bevorsteht. Ulrich fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Er bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit dazu endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern. Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit – und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen. Meinung Letztes Jahr auf der FBM durfte ich die liebe Monika ein wenig kennenlernen, und glaubt mir, bei solch einer Erscheinung wäre jeder hin und weg gewesen ;) So hat sie es geschafft, mich von ihrem Buch zu überzeugen, obwohl historische Romane sonst gar nicht so meine Aufmerksamkeit erregen… Mit absoluter Wortgewalt und Dramatik wird einem hier die Legende der „Blutföhre“ näher gebracht. Ich muss zugeben, dass mich der Sprachstil wirklich ein wenig fertig gemacht hat, stilecht in „altdeutsch“ wird es hier unerfahrenen Lesern nicht leicht gemacht, dafür alles jedoch umso authentischer erzählt. Allerdings ist es mir dadurch wirklich schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen und den Faden behalten zu können. Obwohl die Übergänge gut sind und die Spannung gehalten wird, hat mir der Sprachgebrauch stark zugesetzt. So bin ich leider nicht „flüssig“ durch die Geschichte gekommen – aber das ist sicher Ansichts- bzw. Gewöhnungssache. Auch die Charaktere sind hier sehr stark untermauert gewesen, und wie den meisten Lesern wahrscheinlich, hat es mir vor allem Agnes angetan. Wie die meisten wissen, stehe ich total auf starke, weibliche Protagonistinnen, und genau das findet man hier. Doch auch Ulrich konnte mich begeistern, hin und hergerissen zwischen der Loyalität gegenüber seines Lehnherrn Herzog Ludwig und seinen eigenen Gefühlen gegenüber Agnes und seiner Vergangenheit. Dann trifft ihn ein Schlag nach dem anderen, der mysteriöse Raubritter hat es auf ihn abgesehen und anstatt Hilfe von Herzog Ludwig zu bekommen, findet er sich allein wieder….ein spannender und fesselnder Wettkampf gegen die Zeit beginnt! Dazu finde ich den geschichtlichen Aspekt unglaublich einnehmend! Ich finde es immer schön, wenn der Kern nach einer wahren Begebenheit ist ;) Wer also Interesse an der deutschen Geschichte und vor allem an Legenden und Sagen hat wird hier definitiv auf seine Kosten kommen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen können! Denn wenn das Buch vor etwas strotzt, dann sind es Intrigen, Mord und Liebe!

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  • "Blutföhre" ist keine leichte Kost - der Roman ist ein Festmahl

    Blutföhre
    angelika51

    angelika51

    17. December 2016 um 18:24

    Über die Autorin: Monika Pfundmeier, geboren 1979. Aufgewachsen in einem Dorf - mit unsäglichstem Namen und Bayerns schönstem Weihnachtsmarkt - verliebt sie sich mit 14 in die Stadt München. Erst später findet sie dort ihre Heimat und letztlich den Mut und den Zuspruch von Freunden, ihren Weg zu gehen. Nach Jahren in der Finanzbranche und der Unternehmensberatung folgt sie dem Ruf ihres Herzens und entscheidet sich: Ihre Zukunft ist das Leben als Autor. Die Bilder ihrer Sprache überwältigen und auch ihr Debüt - der historische Roman BLUTFÖHRE - prägt ein ganz eigener Stil. Game of Thrones meets History meets Poetry. BLUTFÖHRE wird der Auftakt sein für eine Reihe weiterer Mittelalter-Romane rund um das Haus Wittelsbach. Inhalt: Ein außergewöhnlicher historischer Roman über Liebe, Mord und eine Legende, die Jahrhunderte überdauert. Im Schloß in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet – wie einst im Jahre 1268. Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich von Mering abgesehen. Ulrichs Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes steht kurz bevor. Der Graf fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Ulrich bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit der beiden endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern. Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit – und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen. Meine Meinung: Monika Pfundmeier nimmt den Leser mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil auf eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Nicht nur der Inhalt des Romanes, sondern auch die Sätze sind in einem längst vergangenen Stil geschrieben. Der Leser benötigt ein paar Seiten, um sich darauf einzulassen. Doch dann wird man in den Bann gezogen. Monika Pfundmeier malt mit Worten und lässt einem so die Geschehnisse ganz leicht vor Augen führen. Man kann sich perfekt in die Geschichte einlesen und erlebt diese mit allen Gefühlen. Hin und wieder lässt sie einem schmunzeln aber auch leiden. Die Spannung baut sich immer weiter auf und wird zum Ende des Romanes schier unerträglich. Man kann das Buch fast nicht aus den Händen legen - doch leider muss man hin und wieder etwas anderes tun, als lesen ;-) Man taucht ab ins 13. Jahrhundert - fühlt das Unrecht, das geschieht - fühlt die Ohnmacht. Der Roman von Monika Pfundmeier ist keine leichte Kost - der Roman ist ein Festmahl. Ein Debüt-Roman, der auf weitere solcher Werke von ihr hoffen lässt. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

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  • Mittelalter Abenteuer

    Blutföhre
    Lythade

    Lythade

    01. November 2016 um 20:56

    Das Buch Blutföhre ist das Erstlingswerk von M. Pfundmeier und weist einen ungewöhnlichen Schreibstil auf, an den man sich erst gewöhnen musss.Die ersten Seiten fand ich persönlich recht anstrengend zu lesen, da die Geschichte aber spannend ist, hab ich weiter gelesen und wurde mit einem tollen Leseabenteuer belohnt.In der mittelalterlichen Geschichte geht es um den Grafen Ulrich von Mehring und seine zukünftige Braut Agnes von Hardenberg und um die Legende der Blutführe, die nur dann wächst, wenn ein großes Unrecht geschieht.Graf Ullrich fordert von seinem Herzog ,den Kriegszug auf zuschieben, damit er zuerst den raubenden Ritter , der in seinem Gebiet sein Unwesen treibt zur Strecke bringen kann. und vielleicht auch seine bevorstehende Hochzeit aufschieben zu können.Der historische Roman versetzt einen durch die ungewöhlich Schreibweise schnell direkt ins Mittelalter und man kann die spannenden Wendungen mitfühlen beim Lesen.Ein Roman der besonders für mittelalter Begeisterte zu empfehlen ist.

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  • Das Leben um 1268

    Blutföhre
    dia78

    dia78

    27. October 2016 um 23:40

    Letztens durfte ich ein ganz besonderes Buch lesen und rezensieren, nämlich "Blutföhre" von Monika Pfundmeier. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und erschien 2016.Die Sage um die Blutföhre ist um die Zeit 1268 angesiedelt und von den Hauptprotagonisten, welche uns durch dieses Buch verfolgen sind einige, wie z.B. Ludwig II. "der Strenge", Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, tatsächlich historisch belegt. Auch Ulrich von Mering, Agnes von Hardenberg und Hans von Eurasburg tragen dazu bei, dass das Buch zu einem historischen Lesehighlight wird.Allerdings fiel es mir zu Beginn etwas schwer, in das Lesen hineinzukommen, da auch die Stimmfärbung und der Sprachgebrauch der damaligen Zeit nachgeahmt wird. Doch kommt man erst ins Lesen hinein, dann ist das Buch wie gesagt der absolute Hit.Es sei auch erwähnt, dass das Buch mit vielen interessanten Entwicklungen und überraschenden Wendungen, die teilweise sehr überraschend um die Ecke kommen.Man kann gespannt sein auf die nächsten Werke der Autorin, denn ich habe jede Zeile dieses Buches nach Anfangsschwierigkeiten genossen.Reisen sie mit Ludwig, Ulrich, Agnes und Hans in die Zeit der Wittelsbacher. Sie werden nicht enttäuscht werden.100%ige Kaufempfehlung, aber leider trotzdem nur 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Blutföhre" von Monika Pfundmeier

    Blutföhre
    anderswoundhier

    anderswoundhier

    Herzblut und Seele, Angst und Hoffnung stecken in diesem Roman. Meines - und das meiner Protagonisten. Der Roman und die poetische Bildsprache führen Fans von Mittelalter-Romanen in die Welt des 13. Jahrhunderts - ebenso wie Quereinsteiger. 15 Leseexemplare stelle ich als eBook zur Verfügung. Bewerbt Euch bis 15. September. Die Leserunde beginnt am 16. September, oder sobald Ihr Eure Bücher erhalten habt. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!Über BLUTFÖHRE: Ein außergewöhnlicher Mittelalterroman über Liebe, Mord und eine jahrhundertealte Legende über einen mysteriösen Baum. BLUTFÖHREHistorischer Romanvon Monika Pfundmeier433 Seiten eBook, ASIN B01LFJQQIE510 Seiten Taschenbuch,  ISBN-10: 1537462911, ISBN-13: 978-1537462912 6,99 €einen kleinen Auszug findet Ihr hier: Prolog Blutföhre Vielen Dank für Eure Teilnahme. Ich freue mich auf Eure Fragen und auf Euer Feedback! 

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  • Schicksalhafte Verstrickungen

    Blutföhre
    Tine13

    Tine13

    19. October 2016 um 17:45

    Im Jahre 1268 treibt ein Raubritter sein Unwesen in den Ländereien rund um die Besitztümer des Ulrich von Mering. Doch bei jeder Gelegenheit schlüpft der gemeine Mörder und Verbrecher seinen Verfolgern durch die Finger. In seiner Not wendet sich Ulrich an seinen Lehnsherren Ludwig den Strengen aus dem Hause der Wittelsbacher. Doch dieser verfolgt andere Ziele und versucht Ulrich erst einmal für seine eigenen Pläne zu gewinnen. Gleichzeitig zwingt er ihn auch noch zu einer ungewollten Ehe mit der ihm unbekannten Agnes von Hardenberg. Die ungestüme Schöne ist darüber aber auch nicht gerade begeistert......!Monika Pfundmeier erweckt eine mittelalterliche Sage um die "Blutföhre" wieder zum Leben. Mit ihrem ungewöhnlichen, etwas altertümlichen Schreibstil entführt sie den Leser auf eine spannende Zeitreise in eine blutrünstige, impulsive und rachsüchtige Epoche. Ungewöhnlich, schicksalhaft, auch sehr fesselnd und zu Herzen gehend.Die alte Sage wird zu einem tragischen und fast schon shakespearehaften Roman verarbeitet. Unrecht, Mord, Rachsucht, Intrigen, Liebe und Stolz, alles vorhanden.Genau richtig für Leute die historische Geschichten lieben, mit ein klein wenig realem Hintergrund, dem man auch noch ein bisschen nachforschen kann. Lesenswert:)

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  • Spannender Mittelalterroman

    Blutföhre
    dermoerderistimmerdergaertner

    dermoerderistimmerdergaertner

    16. October 2016 um 20:17

    Der Einstieg in das Buch fiel mir relativ schwer, denn der Roman ist in einer sehr poetischen und mittelalterlichen Sprache geschrieben. Sehr passend und authentisch für einen Roman, der im 13. Jahrhundert spielt, aber leider störte die Sprache meinen Lesefluss und ich musste einige Sätze mehrfach lesen um sie zu verstehen. Außerdem hatte ich einige Schwierigkeiten mit den vielen Erklärungen und Namen in den ersten Kapiteln. Doch nachdem Agnes, eine sehr sympathische Protagonistin mit ihrem eigenen Kopf und einer Vorliebe für undamenhafte Beschäftigungen, aufgetaucht war, begann die Geschichte allmählich mich zu fesseln. Auch Ulrich und die Familienmitglieder von Agnes werden sehr sympathisch beschrieben. Fast von Anfang an hofft man, dass Ulrich und Agnes ein Paar werden. Man kann zwar schon ziemlich früh erahnen, wer der brutale Raubritter ist, doch das beeinflusst die Spannung nicht. Leider gab es nicht das von mir erhoffte Ende, doch bei Geschichten mit geschichtlichem Hintergrund ist das leider nichts zu ändern :( Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, besonders die letzten Kapitel waren sehr spannend.

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  • Die Sage der Blutföhre

    Blutföhre
    Hortensia13

    Hortensia13

    08. October 2016 um 15:52

    Im Jahre 1268 zieht ein Raubritter durch die Gegend rund um Friedberg. Es kristalliert sich langsam heraus, dass er es auf den Grafen Ulrich von Mering abgesehen hat. Er will seinen Ansehen schaden. Aber was sind die Gründe dafür? Ulrichs Lehnsherr Herzog Ludwig von Wittelsbach will dem Grafen nicht beistehen. Er hat eigene Zukunftspläne im Auge und fühlt sich durch ihn nur behindert. Ein Teufelskreis entsteht, dessen Sog schlussendlich Unschuldige mitreisst. Als Mahnung für weitere Generationen entsteht die Sage rund um die Blutföhre.Die Autorin hat rund um die Sage einen Mittelalterroman über Liebe, Intrigen und Morde geschrieben. Die Geschichte ist in einem alten Deutsch verfasst, der beim Lesen eine gewisse Konzentration erfordert. Leider gingen mir dadurch einige Details der spannenden Geschichte verloren. Trotzdem empfehle ich das Buch Lesern, die gerne vom Mittelalter etwas erfahren wollen und das noch mit dem Hintergrund wahrer Begebenheiten.

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  • Stolz, Ehre und eine falsche Entscheidung

    Blutföhre
    Ladybella911

    Ladybella911

    19. September 2016 um 04:32

    Sprachgewaltig und in einer besonderen Ausdrucksform beginnt diese mittelalterliche Geschichte um das Schicksal des Grafen Ulrich von Mering, Vasall des Herzogs Ludwig von Bayern aus dem Hause Wittelsbach und der jungen Braut des Grafen, der schönen, aber widerspenstigen Agnes von Hardenberg. Über allem schwebt die Legende der „Blutföhre“ von der man sich erzählt, dass sie sprießt und wächst, wenn sich ein großes Unrecht ereignet. Mit einer sehr eigenen Sprachfärbung beschreibt die Autorin die schwierige Beziehung zwischen dem Welfenspross, dem letzten seines Geschlechtes, und dem Hause Wittelsbach. Ulrich fordert vom Herzog den Aufschub seines geplanten Kriegszugs nach Rom, da ein Raubritter sein Unwesen treibt, den er unbedingt zur Strecke bringen möchte. Dieser überfällt die Bauern und nimmt ihnen den fälligen Pachtzins ab.Außerdem würde dies Ulrich einen Zeitgewinn bringen, um seine geplante, aber von ihm nicht erwünschte, Hochzeit hinauszuzögern. Dann geschieht ein Mord. Atmosphärig dicht schildert die Autorin die Lebensumstände dieser Zeit.in einer Sprache, die uns direkt in das Mittelalter hineinversetzt. Sie verknotet die Stränge der Erzählung und gibt dennoch nichts preis. Welches Geheimnis verbindet Ludwig, Ulrich und Hans von Eurasburg, einen verarmten Adligen, miteinander? Und was hat Cäcilia, die Hofdame der Herzogin, damit zu tun? Die Spannung steigt stetig und Geschichte schlägt einen immer mehr in seinen Bann. Es ist eine Geschichte von Vertrauen und Verrat, von Schuld und Unschuld und einer Liebe, der es nicht vergönnt ist, gelebt zu werden. Ein unbändiger Hass, Hinterlist, mangelndes Vertrauen und der Wunsch nach Rache setzen Ereignisse in Gang, die den Untergang eines ganzen Geschlechtes besiegeln und noch mehr Tod und Verderben nach sich ziehen. Stolz und Ehre verhindern, dass Gerechtigkeit geschieht. Ein historischer Roman in einer authentischen Sprache, voller Spannung und Dramatik. Ich muss gestehen, ich hatte anfänglich meine Bedenken, einen historischen Roman als E Book zu lesen. Aber die Geschichte hat mich so gefangen genommen, dass ich dies im Verlaufe des Lesens glatt vergessen habe. 5 verdiente Sterne von mir.

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