Monika Pfundmeier Löwenblut

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Inhaltsangabe zu „Löwenblut“ von Monika Pfundmeier

Ein Teil unserer Geschichte ...
Wir können aus ihr lernen, uns aber auch einfach grandios unterhalten lassen, und die Autorin hat hier die perfekte Mischung gefunden! Karla Paul, Literaturempfehlungen ARD Buffet Das Erste

Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.
1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter.
Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen.
Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.

Löwenblut ist die Fortsetzung von Blutföhre. Ein seht gut recherchierter Roman.

— isabell_hesse_3

unterhaltsame Geschichtsstunde

— Lesewunder

Anspruchsvoller Ausflug ins 13.Jahrhundert mit viel historischem Hintergrundwissen

— Tine13

Spannend und interessant zugleich. Wer anspruchsvolle, historische Romane sucht ist hier genau richtig!

— Kristall86

Ein intrigenreicher und manchmal blutiger Mittelalter-Roman, der in einer der Epoche angepassten Sprache geschrieben ist.

— Bellis-Perennis

Ein Stück Geschichte

— Jessica_Diana

Eine packende Geschichte aus dem Mittelalter mit viel Gefühl und historischen Personen und Fakten - absolut spannend!

— EvelynM

Ein Stück deutsche Geschichte, spannend und fesselnd präsentiert und durch die Eigenart der Sprache lebensecht dargestellt

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Sehr interessant und sehr viele Details...

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  • Löwenblut

    Löwenblut

    Diana182

    18. April 2018 um 14:45

    Das Cover fällt direkt ins Auge und macht deutlich, dass wir es hier mit einem historischen Roman zu tun haben. Die Farbgestaltung hat mir sehr gefallen und meine Neugier geweckt. Auch die Buchbeschreibung versprach eine Reise ins längst vergangene Zeiten und animierte mich zum lesen des Buchers.Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich und so ganz anders, als ich es bisher gewöhnt war. Aber sie versetzt den Leser so gekonnt in die damalige Zeit und lässt ihn atmosphärisch an der Geschichte teilhaben. Leider hatte es bei mir ein wenig gedauert, bis ich mich in der Geschichte zu Recht fand. Einmal mehr habe ich eine Pause eingelegt und das Buch erst einmal wieder gehen eine leichtere Kost eingetauscht. Denn beim Lesen braucht man wirklich eine gewisse Art Ruhe und die richtige Stimmung. Zum schnellen Weg lesen ist es eher ungeeignet. Dennoch weckte die Geschichte immer mehr mein Interesse und ich hatte stets den Anreiz, nach einer eingelegten Pause weiter lesen zu wollen. Und irgendwann wurde dies dann auch belohnt. Als hätte sich ein Schalter umgelegt, ist man nun Mitten in der Geschichte und der Roman liest sich einfach von der Hand. Die einzelnen Figuren werden charakterlich tief gezeichnet und entwickelten in meinem Kopf ein Eigenleben. Aber auch die Geschichte ist sehr detailliert und einzigartig geschildert, so dass sich schnell einzelnen Szenen und Bilder in meinem Kopf entwickeln konnten. Nach anfänglichen Problemen hatte ich zum Ende hin richtig Spaß an dieser Geschichte gefunden und kann nur sagen- das durchhalten lohnt sich!

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  • Spannendes Mittelalterepos

    Löwenblut

    isabell_hesse_3

    16. April 2018 um 14:34

    Durch die Schilderungen der Handlungen und den verschiedenen Schauplätzen fühlt man sich mitten drin im Geschehen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil der aber perfekt zu dem historischen Roman passt. Da so im 13. Jahrhundert gesprochen wurde. Der Roman hat alles was ein spannendes Buch braucht : es geht um Machtspiele, Intrigen, Liebe, Hass und Gier. Ich fühlte mich gut unterhalten.

  • Löwenblut

    Löwenblut

    anne_lay

    08. April 2018 um 20:17

    Konradin, der letzte des Geschlechtes der Staufer, ist entschlossen, im Kampf für seine Krone einzustehen. Als Nachfahre Friedrich Barbarossas wird er vom Vatikan kritisch gesehen und nicht nur das. Im Ränkespiel um Macht und Einfluss hat sich der Papst mit Charles d'Anjou verbündet, der sich mir Konradin zur entscheidenden Schlacht trifft.   Rund um die letzten Monate dieses Thronerben erzählt Monika Pfundmeier aus der Sicht der historischen Persönlichkeiten (Ludwig II von Bayern, Papst Clemens IV, Charles d'Anjou) sowie fiktiver Figuren aus dem Hofstaat des Bayern, was diesseits und jenseits der Alpen geschieht. Wie kam es zur letzten Schlacht, warum ging sie zu Ungunsten des jungen Konradin aus? Obwohl ich gerade diese Mischung aus Historie und Fiktion liebe, bin ich mit diesem Buch bis zum Schluss nicht warmgeworden. Ehrlich gesagt hätte ich es ohne die Leserunde nicht bis zum Ende gelesen. Der Grund hierfür ist der sehr eigenwillige Stil der Autorin. Kurze Sätze, Fragmente mit zum Teil irritierender Wortwahl haben mich immer wieder stolpern lassen. Beschreibungen bekomme ich nur bruchstückhaft, so dass ich oftmals zurückblättern und erneut lesen musste, manche Worte werden m.E. schlicht falsch verwendet.  Für mich war es sehr mühsam, dieses Buch zu lesen. Ich erkenne die Recherchearbeit für das Werk an, auch das Anliegen am Thema zwischen Macht und Einfluss der Kirche und dem alten Volksglauben im römischen Reich deutscher Nation.  Trotzdem kann ich dem Buch leider keine positive Wertung geben.

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  • Blutiges Ende der Stauferära

    Löwenblut

    Lesewunder

    05. April 2018 um 18:00

    Der Roman schildert die Ereignisse der letzten Lebensmonate von Konradin von Hohenstaufen, dem letzten Nachkommen aus dem Geschlecht der Staufer. Einen wunderbaren Überblick über die historischen Personen und eine verständliche kurze Zusammenfassung des geschichtlichen Rahmens findet sich als Anhang am Ende des Buches. Parallel zu den tatsächlich existierenden Personen schildert die Autorin die Geschichte von Cäcilia, einer Adligen, die am Hof von Konradins Onkel Ludwig lebt. Sie ist mit dem Glauben an die Göttin Frigg aufgewachsen und steht der katholischen Kirche sehr kritisch gegenüber. Ihre Anschauungen sind sehr emanzipiert, was zur damaligen Zeit eigentlich undenkbar war, da die Frau in den Augen der Kirche kein vollwertiger Mensch war. Ihre große Liebe ist Georg von Hardenberg. Durch Geschehnisse in der Vergangenheit und dem Unvermögen beider darüber zu sprechen, scheint den beiden kein gemeinsames Glück beschieden. nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten, mich ein zu lesen - der Schreibstil mutet etwas altertümlich an, passt aber zur Geschichte - wurde ich von den damaligen Ereignissen mit gerissen. Schockiert von  den kirchlichen Intrigen von Papst Clemens IV, dem sadistischen Handeln und Wesen von Charles dÁnjou hätte ich dem 16jährigen Konradin den Sieg gewünscht. Für mich entspricht er in der Darstellung dem Ideal des Ritters. Die Geschichte wollte es anders. Cäcilia erlaubt es der Autorin die geschichtlichen Ereignisse gerade zu modern zu kommentieren und Einblicke in das Leben der Frauen zur damaligen Zeit zu geben. Das lockert die Erzählung zum einem auf, zu anderen werden erklärende Hinweise in die Geschichte eingebettet. Für mich war das Buch ein spannender und lehrreicher Geschichtsunterricht, das ich jedem, der sich für Geschichte interessiert, nur empfehlen kann.

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  • Von klugen Frauen und Bösewichtern ...

    Löwenblut

    smaragdeidechse

    05. April 2018 um 15:27

    Monika Pfundmeier  Löwenblut  Historischer Roman  Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen . Es ist im meiner Mieblingsfarbe Grün . Schön mit Blütenranken verziert und in der Mitte ein Wappenlöwe . Worum es geht , Klappentext : Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt.  Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.  1268 nach Christus:  Im Heiligen Römischen Reich  ruht alle Hoffnung auf Frieden  auf dem sechzehnjährigen Konradin.  Er ist ein begnadeter Stratege  und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer.  Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen.  Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk,  Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens -  darunter die einflussreiche Cäcilia.  Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens  und der Liebe zu einem Ritter.  Die Kirche und die Anhänger des Christentums  wollen Konradin und seine Anhänger vernichten.  Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou.  Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher.  Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt,  jedes Mittel gegen den Konradin,  den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen.  Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten  und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters -  Konradin von Hohenstaufen -  inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe,  zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten. Löwenblut Meine Meinung : Monika Pfundmeier konnte mich mit ihrem  historischen Roman überzeugen . Ich mochte das Buch sehr gerne und  habe mich gut unterhalten gefühlt . Es mag zwar nicht unbedingt Jedermann gefallen , da die Autorin auf eine authentische , der Zeit  angepasste Sprache erzählt ,  für mich war das jedoch kein Problem , ich kam sehr gut damit zurecht und ich finde , sie gewinnt dadurch noch an Charme . Die Autorin hat ihre Geschichte sehr fundiert  aufgebaut und recherchiert und ihre historisch belegten Persönlichkeiten sind klar umrissen und lebendig . Auch ihre fiktiven Personen passten sehr gut ins Gesamtbild . Ich mochte besonders die Heilkundige Friggerl , eine  sehr kluge und weise Person , aber auch Cäcilia  konnte ich sehr gut leiden ... Alles in Allem habe ich den Roman sehr gerne  gelesen und deshalb bekommt  Monika Pfundmeier  auch 5 Sterne von mir !!!

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  • Leserunde zu "Löwenblut" von Monika Pfundmeier

    Löwenblut

    anderswoundhier

    Ein Teil unserer Geschichte ...Wir können aus ihr lernen, uns aber auch einfach grandios unterhalten lassen, und die Autorin hat hier die perfekte Mischung gefunden! Karla Paul, Literaturempfehlungen ARD Buffet Das ErsteNach ihrem ersten Romanerfolg "Blutföhre", der 2017 den Publikumspreis des Deutschen Selfpublishing Preises gewann, trumpft die Autorin Monika Pfundmeier mit einem neuen historischen Lesegenuss auf: Löwenblut. Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.Jeder, der gerne gut recherchierte, nicht alltägliche historisch top recherchierte Geschichten liest, ist mit diesem Buch bestens beraten.Es ist alles vorhanden was Mensch so an Facetten zu bieten hat. Intrigen, Hass, Liebe, Obsession, Gier, Grausamkeit.Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter. Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen. Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.Es gibt 30 eBooks und 5 Taschenbücher in der Leserunde

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    • 393
  • Schwere Kost

    Löwenblut

    spasch57

    03. April 2018 um 16:34

    Ein Roman der ganz besonderen Art. Eigentlich die Geschichte des letzten Staufers, Herzog von Schwaben, König von Jerusalem und König von Sizilien, Konrad (Konradin) von Hohenstaufen, aber es handelt auch von den ihn umgebenden Personen.  Mit nur 16 Jahren wagte Konradin es, sich gegen die aufsteigende Macht der Kirche aufzulehnen, um seinem Volk den Frieden zu  bringen. Zu seinen Gegnern zählte nicht nur die Kirche sondern auch der grausame und machtbesessene Charles d'Anjou, dem ein großer Teil des Königreiches zugesprochen worden war.  Alles in allem ein sehr interessantes und mir bis dato unbekanntes Stück deutscher Geschichte. Monika Pfundmeier verdeutlicht in ihrem Roman nicht nur die Machtbesessenheit der Kirche und ihrer Anhänger, sondern auch den Wandel vom alten Glauben an verschiedene Götter zu dem einen Gott. Zudem wird auch über das Leben, die Ängste und die Zustände in der damaligen Zeit berichtet. Die einzelnen Kapitel befassen sich im Wechsel jeweils mit einer der handelnden Figuren und mit teils geschichtlich untermauerten, teils fiktiven Geschehnissen, die an unterschiedlichen Orten anno 1268 stattgefunden haben.  Der Roman "Löwenblut" von Monika Pfundmeier erfordert sehr hohe Konzentration, da es sich hier nicht um einen Roman handelt, mit dem man sich ein paar gemütliche Lesestunden machen kann. Mich hat der Roman leider nicht "eingelassen", was vermutlich hauptsächlich an dem für mich ungewöhnlichen Schreibstil gelegen hat.

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  • LovelyBooks-Challenge Historische Romane 2018

    LovelyBooks Spezial

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2018 statt. Da die selben Kategorien, aber mit neuem Ziel. Neu müssen nur 15 Bücher gelesen werden. Damit mehr Teilnehmer das Ziel erreichen.  Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 13 Bücher müssen rezensiert werden und 2 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder Bücher mit Leserkommentar.  Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte (4 Kategorien) lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher.  Zeitspanne: 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 Mindestzahl Bücher:  15 Bücher müssen gelesen werden.  Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen!Kategorien:  Steinzeit bis zur Antike: Unter dem folgenden Link könnt ihr die verschiedenen Epochen anschauen, die ich mir vorstelle. Das frühe Mittelalter gehört nicht mehr dazu. Link: http://www.archaeopro.de/archaeopro/Epochen/Epochen-1.htm  Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.   Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. Kriege, Völkermorde, Nazizeit:  Romane, die im Umfeld von Kriegen spielen.  Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege.   Teilnehmerliste: Akantha  2/15anushka  1/15ban-aislingeach 0/15Bellis-Perennis   26/15Charlea   0/15Filzblume  2/15Fornika  8/15Ginevra   1/15histeriker  4/15kassandra1010  2/15Kirschbluetensommer  6/15Lese_gerne  9/15Lesewunder 1/15mabuerele   15/15Napally   0/15OliverBaier   1/15papaveroross   1/15PMelittaM  10/15Pucki60   0/15Rissa   2/15Schlehenfee  4/15StefanieFreigericht   4/15Sternenstaubfee   0/15Stiefeli   0/15sursulapitschi   10/15Tine13  7/15werderaner   0/15Yolande   3/15 Steinzeit bis Antike Akantha  1/2anushka  0/2ban-aislingeach  0/2Bellis-Perennis   2/2Charlea  0/2Filzblume   0/2Fornika  0/2Ginevra  0/2histeriker   1/2kassandra1010  0/2Kirschbluetensommer  0/2Lese_gerne  0/2Lesewunder  1/2mabuerele   2/2Napally   0/2OliverBaier   0/2papaveroross   0/2PMelittaM   1/2Pucki60   0/2Rissa   0/2Schlehenfee  1/2StefanieFreigericht   0/2Sternenstaubfee   0/2Stiefeli   0/2sursulapitschi   0/2Tine13   0/2werderaner   0/2Yolande   0/2 Kaiserreiche/Königreiche Akantha  0/2anushka  0/2ban-aislingeach   0/2Bellis-Perennis   2/2Charlea  0/2Filzblume  1/2Fornika   0/2Ginevra   0/2histeriker   0/2kassandra1010   0/2Kirschbluetensommer   0/2Lese_gerne   0/2Lesewunder   0/2mabuerele   2/2Napally  0/2OliverBaier  0/2papaveroross  0/2PMelittaM   0/2Pucki60  0/2Rissa   1/2Schlehenfee   0/2StefanieFreigericht   0/2Sternenstaubfee   0/2Stiefeli    0/2sursulapitschi   0/2Tine13    2/2werderaner   0/2Yolande   0/2 Mittelalter Akantha   0/2anushka   0/2ban-aislingeach   0/2Bellis-Perennis  2/2Charlea   0/2Filzblume   0/2Fornika   2/2Ginevra   1/2histeriker   0/2kassandra1010     0/2Kirschbluetensommer    1/2Lese_gerne   2/2Lesewunder   0/2mabuerele   2/2Napally   0/2OliverBaier   0/2papaveroross   0/2PMelittaM   0/2Pucki60   0/2Rissa   0/2Schlehenfee   1/2StefanieFreigericht   0/2Sternenstaubfee  0/2Stiefeli   0/2sursulapitschi   1/2Tine13   1/2werderaner   0/2Yolande   0/2 Historische Personen Akantha  0/2anushka   1/2ban-aislingeach   0/2Bellis-Perennis    2/2Charlea   0/2Filzblume  0/2Fornika  2/2Ginevra  0/2histeriker  1/2kassandra1010    1/2Kirschbluetensommer   0/2Lese_gerne  1/2Lesewunder   0/2mabuerele   2/2Napally  0/2OliverBaier  0/2papaveroross   0/2PMelittaM   2/2Pucki60    0/2Rissa   1/2Schlehenfee  0/2StefanieFreigericht   1/2Sternenstaubfee   0/2Stiefeli   0/2sursulapitschi   2/2Tine13   2/2werderaner  0/2Yolande   1/2 Historische Krimis Akantha  1/2anushka   0/2ban-aislingeach  0/2Bellis-Perennis   2/2Charlea  0/2Filzblume  1/2Fornika   2/2Ginevra   0/2histeriker  0/2kassandra1010   0/2Kirschbluetensommer  0/2Lese_gerne  0/2Lesewunder   0/2mabuerele  0/2Napally   0/2OliverBaier   0/2papaveroross  0/2PMelittaM   2/2Pucki60   0/2Rissa   0/2Schlehenfee   1/2StefanieFreigericht   1/2Sternenstaubfee   0/2Stiefeli   0/2sursulapitschi 1/2Tine13   0/2werderaner   0/2Yolande   1/2 Kriege, Völkermorde, Nazizeit Akantha  0/2anushka  0/2ban-aislingeach   0/2Bellis-Perennis  2/2Charlea   0/2Filzblume  0/2Fornika   0/2Ginevra   0/2histeriker   1/2kassandra1010   1/2Kirschbluetensommer  1/2Lese_gerne   1/2Lesewunder  0/2mabuerele   1/2Napally  0/2OliverBaier   1/2papaveroross   0/2PMelittaM   0/2Pucki60   0/2Rissa  0/2Schlehenfee   0/2StefanieFreigericht  0/2Sternenstaubfee  0/2 Stiefeli   0/2sursulapitschi   1/2Tine13   0/2werderaner   0/2Yolande  1/2 Historische Ereignisse Akantha   0/2anushka   0/2ban-aislingeach   0/2Bellis-Perennis   0/2Charlea   0/2Filzblume   0/2Fornika   0/2Ginevra   0/2histeriker   0/2kassandra1010    0/2Kirschbluetensommer   1/2Lese_gerne   0/2Lesewunder   0/2mabuerele   0/2Napally   0/2OliverBaier   0/2papaveroross   0/2PMelittaM   1/2Pucki60   0/2Rissa   0/2Schlehenfee    0/2StefanieFreigericht   1/2Sternenstaubfee   0/2Stiefeli   0/2sursulapitschi   0/2Tine13   0/2werderaner    0/2Yolande   0/2 Glauben Akantha   0/2anushka   0/2ban-aislingeach   0/2Bellis-Perennis  1/2Charlea   0/2Filzblume  0/2Fornika   0/2Ginevra   0/2histeriker   0/2kassandra1010    0/2Kirschbluetensommer    0/2Lese_gerne   0/2Lesewunder   0/2mabuerele   0/2Napally   0/2OliverBaier    0/2papaveroross   0/2PMelittaM   0/2Pucki60   0/2Rissa   0/2Schlehenfee   0/2StefanieFreigericht   0/2Sternenstaubfee    0/2Stiefeli   0/2sursulapitschi   0/2Tine13   0/2werderaner   0/2Yolande   0/2

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    • 113
  • Politik und Kirche

    Löwenblut

    cybergirll

    02. April 2018 um 11:44

    Konradin von Hohenstaufen, der letzte des Geschlechts der Staufer ist rechtmäßiger Thronerbe von Sizilien.Von Papst Clemens wurde Charles d’Anjou, 5. Sohn des Königs von Frankreich auf den Thron gesetzt.Jetzt möchte Konradin sich sein Erbe zurückholen.„Löwenblut“ ist ein historischer Roman der den Leser in das Jahr 1268 entführt und schließt direkt an den ersten Band „Blutföhre“ an. Beide Bücher sind aus der Feder von Monika Pfundmeier.Bisher habe ich von der Autorin noch nichts gelesen, auch den ersten Band kenne ich nicht.Zu Beginn habe ich mir sehr schwer getan in die Geschichte zu finden, ob es dran lag, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe weiß ich nicht.Ich hatte Schwierigkeiten mich mit dem Schreibstil der Autorin zurechtzufinden.Die Sprache ist sehr blumig, die Sätze oft sehr lang mit vielen Informationen die man so schnell gar nicht verarbeiten kann.Ich hatte den Eindruck, dass Monika Pfundmeier in die Recherche viel Herzblut gesteckt hat und dem Leser so viel wie möglich davon vermitteln möchte.Nach ungefähr einem Drittel des Buches hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt, war mit den Personen vertraut und ich fand auch der Schreibstil wurde flüssiger. Das Durchhalten hatte sich gelohnt, jetzt konnte ich das Buch genießen.Entsetzt hat mich mit welcher Grausamkeit Charles d’Anjou vorging um seinen Willen durchzusetzen. Papst Clemens, also die Kirche akzeptierte diese Grausamkeit, mehr noch er unterstütze sie.Am Ende des Buches bleibt einiges offen was auf einen weiteren Band schließen lässt auf den ich mich schon freue.Wer Interesse hat einen historischen Roman zu lesen und sich mit dem 13. Jahrhundert auseinandersetzten möchte. Mehr über den alten und den neuen Glauben erfahren möchte, ist bei diesem Buch gut aufgehoben. „Löwenblut“ ist allerdings kein Buch, das man zwischendurch mal schnell lesen kann. Es fordert die Zeit und die Aufmerksamkeit des Lesers und man sollte die Zeit und die Aufmerksamkeit dem Buch auch widmen.

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  • Gut recherchierter historischer Roman

    Löwenblut

    AnnaMagareta

    01. April 2018 um 20:44

    „Löwenblut“ ist ein historischer Roman der thematisch an das erste Buch  "Blutföhre" der Autorin Monika Pfundmeier anschließt. „Löwenblut“ lässt sich problemlos ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes lesen.   Die Geschichte beginnt im Jahr 1268. Es geht um den 16-jährigen Konradin. Er ist der letzte Staufer und das Volk hofft auf eine neue Zeit unter seiner Herrschaft. Aber die Kirche hat andere Pläne. Der Papst möchte seine Macht ausweiten und überträgt die Königskrone an den französischen König Charles d’Anjou. Dadurch kommt es unter den Getreuen der Staufer zu Aufständen, die immer wieder grausam und blutig unterbunden werden. Der junge Konradin stellt sich mit seinem Heer gegen Charles, ist aber den Truppen von Charles unterlegen. In einem zweiten Erzählstrang geht es um Cäcilia, eine starke und ungewöhnliche Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist und dadurch immer wieder aneckt.   Der Schreibstil der Autorin passt zum Geschehen. Ich habe einige Seiten benötigt, um mich daran zu gewöhnen, fand ihn dann aber stimmig und gut gewählt. Insgesamt ist der Roman ausgesprochen gut recherchiert und man erfährt eine Menge interessanter historischer Details. Die Charaktere wirken authentisch und werden detailliert beschrieben. Die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel, die mit dem Namen des Protagonisten, aus dessen Sicht grad geschrieben wird, Ort und Zeit beginnen. Dadurch erhält man einen guten Überblick über das gesamte Geschehen der damaligen Zeit. Mir gefielen die Kapitel aus der Sicht von Cäcilia am besten, die mir im Laufe der Handlung wirklich ans Herz gewachsen ist. Die Abschnitte aus der Perspektive von Charles d‘ Anjou haben bei mir Entsetzen ausgelöst. Seine grausame Art und sein unmenschliches Handeln ist nichts für schwache Nerven.   Zu Beginn des Buches findet man ein Personenverzeichnis, dass ich aufgrund der hohen Anzahl der Protagonisten gerne genutzt habe. Am Ende findet man weitere interessante und hilfreiche Details zu den historischen Figuren und Adelshäusern. Diese, der Epilog und das Nachwort haben das gesamte Buch wunderbar abgerundet.   Ich habe diesen gut recherchierten, interessanten, spannenden und recht komplexen historischen Roman gerne gelesen und würde wegen des recht offen gehaltenen Endes gerne eine Fortsetzung lesen.

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  • Konradin, der Letzte seines Geschlechts

    Löwenblut

    Tine13

    01. April 2018 um 20:30

    Der junge Konradin von Hohenstaufen kämpft in Italien um sein rechtmäßiges Thronerbe, Sein Gegenspieler ist der intrigante und ehrgeizige Charles d’Anjou, der sich mit dem Papst verbündet und alles daransetzt den Knaben zu vernichten! Ludwig der Strenge von Bayern versucht zwar seinem Neffen Konradin zu unterstützen, doch seine Bemühungen sind dabei zaghaft und unentschlossen. In dieser schwierigen politischen Lage führen der Ritter Georg von Hardenberg und seine Verlobte Cäcilia einen Wettlauf gegen den Untergang und ringen gleichzeitig um ihre Liebe zueinander….. Die Autorin Monika Pfundmeier erzählt in ihrem historischen Roman „Löwenblut“, die unglückliche Geschichte um den letzten Staufer, Konradin  von Hohenstaufen. Dieses Buch ist die Fortsetzung ihrer Sage der „Blutföhre“ und man begegnet im neuen Roman alten Bekannten daraus, wie der stolzen Cäcilia, der gebeutelten Familie Hardenberg, dem zaudernden Wittelsbacher Ludwig dem Strengen und seinem Berater Rudolf von Habsburg. Große politische Intrigen stehen hier aber im Mittelpunkt der Handlung, Papst Clemens IV. stellt sich auf die Seite des grausamen Franzosen und der berühmte Gelehrte Thomas von Aquin spielt eine tragende Rolle. Mit ihrem ungewöhnlichen, etwas altertümlich anmutenden Schreibstil, entführt uns die Autorin wieder in diese blutrünstige, impulsive und rachsüchtige Epoche. Jede ihrer Personen spricht zu uns und man fühlt und leidet mit jedem Einzelnen. Besonders hervorgehoben sind die damalige Unbarmherzigkeit, die Intrige und der Machtausbau der Kirche, als treibende Mittel, gegen die es kein Entkommen zu geben scheint. Ein genialer Ausflug ins Mittelalter des 13. Jahrhunderts, mit enorm viel historischer Realität, in die Autorin ihre fiktiven Figuren geschickt eingefügt hat.  Das Buch war sehr unterhaltsam und trotz seines Anspruchs hat es mir richtig gut gefallen! Die perfekte Lektüre für geschichtsinteressierte Leser, mit viel Stoff zum Nachdenken und der Anregung noch ein wenig über die Protagonisten nachzuforschen.

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  • Löwenblut

    Löwenblut

    Kristall86

    26. March 2018 um 10:58

    1268, auf Konradin, dem Letztem des Geschlechts der Staufer, ruht nun aller Frieden. Ob er sich diesem bewusst ist und ob er den Frieden halten kann? Konradin ist mit seinen 16 Jahren ein Stratege. Sein Stand und seine Abstammung haben Gewicht. Das Volk und der Adel sind große Anhänger dessen. Auch Cäcilia...Die Kirche und seine Anhänger wollen alles mögliche unternehmen um Konradin zu vernichten. Eine große Schlacht rückt näher und der grausame Charles soll ihn erledigen. Konradin soll nie und nimmer der nächste Thronfolger werden. Die Schlacht beginnt, und nicht nur auf dem Schlachtfeld. Die Liebe hat auch ihren festen Punkt in dieser Geschichte. Monika Pfundmeier hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Wer einen wirklich guten recherchierten historischen Roman lesen will, ist hier gerade richtig. Durch eben diesen Sprachstil wirkt sie unheimlich authentisch und ehrlich. Man muss als Leser genau und achtsam lesen um nichts zu verwechseln oder gar zu vergessen. Pfundmeiers Protagonisten kommen aus dem echten Leben und sie taucht mit dem Leser in eine Zeit des alten Heiligen Römischen Reiches ein das man beim lesen wirklich die Zeit um sich herum vergisst. Eine kleine Zeitreise sozusagen. Der einzige Kritikpunkt für mich ist die Darstellung der Gewalt. Ich fand es teilweise sehr heftig und skrupellos, ja sogar etwas blutrünstig. Natürlich war die damalige Zeit kein rosa Ponyhof aber etwas weniger davon wäre auch authentisch gewesen. Aber vielleicht ist es ja gerade die Mischung die Pfundmeier hier zeigen möchte. Durch eben ihre Art des Schreibens ist sie eine sehr außergewöhnlich Autorin mit dem Drang dem Leser alles von damals zu zeigen und erläutern. Egal ob Liebe, Gewalt oder der Ritterstand. Dieser Roman ist ein wunderbares Werk um mal einen völlig anderen Schreibstil kennen zu lernen. Absolute Leseempfehlung!

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  • Löwenblut

    Löwenblut

    bettinahertz

    25. March 2018 um 21:01

    Löwenblut Autor: Monika Pfundmeier 1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf den erst sechszehnjährigen Konradin, der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens, darunter die einflussreiche Cäcilia, die Konradin von Kindesbeinen an kennt. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter. Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und all seine Fürsprecher vernichten. Sie verbinden sich mit dem grausamen Charles d‘ Anjou. Der Tag der entscheidenen Schlacht rückt näher. Charles d‘ Anjou hat den Papst auf seiner Seite und ihnen ist jedes Mittel recht, Konradin zu vernichten. Löwenblut aus der Feder von Monika Pfundmeier ist ein toll recherchierter Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters – Konradin von Hohenstaufen. Es ist nach Blutföhre der Folgeband, aber auch unabhängig voneinander zu lesen, was ich nur bestätigen kann, da ich den Vorgängerband noch nicht kenne. Ich muss vornweg gestehen, der Schreibstil der Autorin ist anders als alles, was ich bisher im historischen Genre gelesen habe. Ich nenne es mal sehr anspruchsvoll. Es ist kein Roman zum schnell drüber weglesen. Man muss sich einfach darauf einlassen und nach etlichen Kapiteln ist mir das wirklich gelungen. Die Kapitel sind relativ kurz und das ist auch aufgrund des ungewöhnlichen Schreibstiles von Vorteil. Und es passt einfach zur damaligen Zeit. Der Perspektivenwechsel zwischen den unterschiedlichsten Protagonisten des Buches, allem voran Cäcilia, Konradin, Georg, Ludwig und noch einige mehr, ist der Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte mir von jedem ein sehr detailliertes Bild machen. Dabei empfand ich Cäcilias Kapitel als sehr angenehm, ihre Kapitel las ich im am liebsten, da ich sie als eine sehr ungewöhnliche, starke Frau empfand, die ihrer Zeit sehr voraus war und dadurch sowohl Gegner als auch Fürsprecher hatte. Aus der Perspektive von Charles d‘ Anjou stellen sich mir jetzt noch die Nackenhaare auf, da er ein fürchterlich grausamer Mensch ist. Aber es zeigt, wie detailgetreu Monika Pfundmeier die einzelnen Protagonisten geschliffen hat. Aufgrund der Fülle der Personen, die hier zu Wort kommen, ist ein Personenverzeichnis zu Beginn des Buches in Kurzform und am Ende des Buches in ausführlicher Form von unschätzbarem Wert. Die Handlungsorte, die Schlachten, Kerker- und Folterszenen, Audienzen beim Papst und so viele andere Dinge sind unglaublich toll beschrieben, man fühlt sich einfach in eine andere Zeit versetzt. Optisch ist das Buch ein echter Hingucker. Die einzelnen Kapitel beginnen immer mit dem Namen des Protagonisten, aus welcher Sicht grad geschrieben ist, Ort und Zeit, wann und wo man sich grad befindet. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und das Ende lässt auf einen weiteren Band hoffen, den ich mir nicht entgehen lassen werde. Ich vergebe dafür fünf Sterne.

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  • Gut recherchierte Geschichte

    Löwenblut

    SusanD

    24. March 2018 um 13:20

    Im 13. Jahrhundert ruhen die Hoffnungen auf Konradin, dem letzten Staufer. Doch Papst Clemens spricht die Kaiserkrone dem brutalen Charles d'Anjou zu und dieser gewinnt mit der Unterstützung der Kirche den letzten großen Krieg.Monika Pfundmeier schreibt in ihren sehr gut recherchierten Buch über die reale Geschichte und setzt dabei wenig Fiktion und fiktive Charaktere ein. Ein spannendes Stück Geschichte wird anschaulich erzählt.Allerdings konzentriert sich die Autorin dabei auf viele Detailaufnahmen der Zeit; als Leserin habe ich manchmal den Gesamtzusammenhand und die zeitlichen Abläufe vermisst, wodurch das Lesen recht anstrengend wurde.Authentisch sind die eingesetzte Sprache, die das Lesen jedoch nicht leichter macht.Zu den echten Personen der Geschichte blieb eine gewisse Distanz; nur die fiktive Person Cäcilia und ihr Schicksal wuchs mir ans Herz.Spannend sind auf jeden Fall die Rolle der Kirche und auch der so gut bekannte Thomas von Aquin, der eine bedeutende Position einnimmt. Über das CHristentum kann man hier nur entsetzt sein - und ich denke, es ist lehrreich, sich gerade in der heutigen Zeit damit auseinanderzusetzen.Wer bereit ist, sich auf dieses Buch einzulassen, erfährt eine Menge über die Geschichte des Heiligen Römischen Reichs - wer leichte Unterhaltung erwartet, ist hiermit nicht gut bedient.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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