Löwenblut

von Monika Pfundmeier 
3,9 Sterne bei29 Bewertungen
Löwenblut
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Positiv (21):
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Löwenblut ist die Fortsetzung von Blutföhre. Ein seht gut recherchierter Roman.

Kritisch (3):
K

Ein eigenwilliger Roman über den letzten Staufer

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Inhaltsangabe zu "Löwenblut"

Ein Teil unserer Geschichte ...
Wir können aus ihr lernen, uns aber auch einfach grandios unterhalten lassen, und die Autorin hat hier die perfekte Mischung gefunden! Karla Paul, Literaturempfehlungen ARD Buffet Das Erste

Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.
1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter.
Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen.
Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783744874755
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:02.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Eva_Maria_Nielsens avatar
    Eva_Maria_Nielsenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein spannendes Thema, eine mitreissende Epoche und eine Botschaft für unsere Zeit.
    Ein Buch, das immer wieder herausfordert

    "Löwenblut" ist das erste Buch, das ich von Monika Pfundmeier lese. Ich mag historische Romane sehr, vor allem auch Mittelalterromane.  Doch bei diesem Buch bin ich gespalten. 


    Worum geht es: 
    Es geht um den letzten Stauferkaiser, Konradin, den Charles D'Anjou mit Hilfe der Kirche stürzt und entmachtet. Er wird hingerichtet, und dem Machtgehabe des Franzosen und der Angst der Kirche geopfert. Vom Volk wurde er als Friedenskaiser geliebt und verehrt. 

    Historisch verkörpern die Staufer Forschung, Wissen, Öffnung zu der arabischen Welt und sind in diesem Roman ein Synonym für Fortschrittlichkeit und Freiheit. 

    Auf der anderen Seite steht Charles D'Anjou, der einfach nur seinem Egotrip folgt und Macht sammeln will.  Er gebraucht und missbraucht Menschen für seine Zwecke, grausam und zynisch und skrupellos.
    Wie, mit wem und wo er sich verbündet, wäre Charles d'Anjou wahrscheinlich egal, aber er verbündet sich mit dem Papst in Rom, der Angst vor dem Fortschritt hat. 
    Angst ist immer ein schlechter Ratgeber, damals wie heute. Sie lähmt Menschen, verengt ihre Sicht und treibt sie zu Handlungen, die Konradin, dem letzten Staufer und seinen treuen Vasallen das Leben kosten. 

    Ein Plot, der vor Konflikt nur so trotzt, der viel verspricht. Mich faszinierte, dass Thomas von Aquin im Roman auftritt - als einer der wenigen Kirchenmänner, der sich für Konradin stark macht. Aber die Autorin wir Thomas - sein Frauenbild dominiert das Bild in diesem Roman zu sehr -  nicht gerecht. 

    Warum bin ich unsicher mit diesem Roman?
    Historisch bin ich nicht genug bewandert, um wirklich beurteilen zu können, ob das Germanentum um 1200 im Heiligem Römischen Reich noch so sehr vertreten war, wie hier im Buch beschrieben. 
    Im Norden, Skandinavien, ganz sicher, aber die "Hulda" finde ich als Figur spannend, weiß aber einfach zu wenig über den geschichtlichen Hintergrund. Wieviel ist es Fiktion? Wieviel ist historisch fundiert?

    Was mir aber nicht gefällt ist, dass die Sympathien einseitig verteilt sind. Das ist mir zu eng. Kirche steht hier für Machtgier und Einengung, Der Staufer und die Wissenschaften für Fortschrittlichkeit. Sogar die germanischen Mythen scheinen hier die Frauen mehr zu stärken, als die damalige Gesellschaft. Dem kann ich nicht vorbehaltlos zustimmen.  D ie Autorin wird damit der historischen Wahrheit nicht ganz gerecht.

    Faszinierend finde ich die Erzählsprache. Sie ist ganz sicher nicht von der Unterhaltungsliteratur geprägt. Monika Pfundmeier hat eine starke Stimme, eine ungewöhnliche Stimme, in die man sich erst einmal hineinlesen muss. In die man eintauchen kann. 
    Und ich bewundere, wie sie mit einem Stil, der oft von Nomen geprägt ist, so viel Bewegung ausdrücken kann. Das ist eine Kunst. 
    Der Text liest sich nicht immer leicht, aber es gibt so viele Ausdrücke, Klänge, Bilder, dass man als Leser, der gerne mit Sprache experimentiert, in den Text eintaucht wie in eine warme Decke. Das hat mich beim Lesen fast mehr fasziniert als der Plot.

    Fazit: Ein Buch, das sich lohnt zu lesen, wegen der Sprache und der Botschaft:

    Wir haben auch heute die Wahl, ob wir Vielfalt in unserem Leben annehmen wollen oder nicht. Oder ob wir uns von Angst und Engstirnigkeit treiben lassen. 
    Vielfalt hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder als Segen für die Gemeinschaft, die Nation erwiesen. Vielfalt macht ein Land stark. 

    Gerade heute ist diese Botschaft aktueller denn je. Monika Pfundmeier hat sich an ein schwieriges Thema gewagt - und man spürt: Es liegt ihr am Herzen. Dafür sei ihr Dank.

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    Helene2014s avatar
    Helene2014vor einem Monat
    Abgebrochen

    Das Buch handelt von Konradin, dem letzten Staufer. Die Geschichte hätte mich sehr interessiert. Ich musste das Buch allerdings -auch nach einem zweiten Versuch- endgültig abbrechen, da ich mit dem Schreibstil der Autorin so garnicht zurecht kam. Ich war einfach nur noch entnervt davon. Da macht das Lesen keinen Spaß, auch wenn mich -wie schon gesagt- die Geschichte an sich sehr interessiert hätte. Werde wohl in Zukunft einen Bogen um diese Autorin machen.

    Kommentare: 1
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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Was wäre ein historischer Roman ohne Machtgerangel, dem Glaubenskonflikt und einer aufflammenden Liebe?
    Macht, Glaube und Liebe

    Was wäre ein historischer Roman ohne Machtgerangel, dem Glaubenskonflikt und einer aufflammenden Liebe?

    Während Konradin damit beschäftigt ist, sein Reich zu vergrößern, bzw. überhaupt zusammenzuhalten, doch sein Wille ist groß und als letzter Staufer weiß er um seine Bedeutung.

    Doch Ränkespiele, Rache und tiefer Hass sind seine Gegner, die schon längst die Fäden für sein Spinnennetz gewoben haben.

    Fernab des Kriegsschauplatzes kämpfen die Anhänger Konradins mit dem christlichen Glauben, versprochenen und aufgelösten Ehen sowie unbändiger Liebe, die einige Seiten neben dem Kriegsschauplatz füllen.

    Natürlich muss man die richtige Mischung zwischen der rein historischen und gut recherchierten Geschichte sowie dem Erzählfaktor und dem Lesegeschmack, bzw. Lesegenuss treffen.

    Mir war es teilweise zu romantisch und die Nebenstränge gingen mir zu sehr ins Detail.

    Dennoch bewundere ich den Mut, sich ins historische Metier zu wagen, ausgezeichnet gut zu recherchieren und einen Mehrteiler zu Buche zu bringen.


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    Martinchens avatar
    Martinchenvor 5 Monaten
    Außergewöhnlicher Mittelalterroman

    "Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.
    1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter.
    Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen.
    Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten." - soweit der Klappentext.

     

    Monika Pfundmeier lebt in München und hat sich nach Tätigkeiten in der Finanzbranche und Unternehmensberatung für ein Leben als Autorin entschieden. Ihr Debütroma "Blutföhre" als Auftakt einer Mittelalterreihe gewann 2017 den Deutschen Selfpublishing Preis/Publikums-preis, ihr zweiter Roman LÖWENBLUT wurde in die Literaturempfehlungen im Ersten aufgenommen. (Quelle: amazon und Autorenwebseite).

     

    Das Cover nimmt in seiner Gestaltung das Cover des ersten Buches auf und bezieht sich durch den Löwen auf den Buchtitel. Ich finde es gut gelungen.

     

    Den ersten Band "Blutföhre" habe ich (noch) nicht gelesen, da es sich nicht um eine Fortsetzung handelt, ist die Kenntnis dieses Buches nicht notwendig.

     

    Der Roman wird in 58, meist kurzen Kapiteln aus wechselnden Perspektiven beschrieben, wobei historische und fiktive Personen im Mittelpunkt stehen. Ein Kurzüberblick über die wichtigsten Personen steht zu Beginn und ist damit sehr hilfreich. Am Ende des Romans werden der geschichtliche und der kirchlich/religiöse Rahmen skizziert. Weitere Informationen über die hier beteiligten Adelshäuser und die historischen und fiktiven Akteure sind ebenfalls zu finden und ergänzen den Roman.

     

    Monika Pfundmeier schreibt einen außergewöhnlichen Schreibstil, in den man sich erst "einlesen" muss. Und man muss diesen Stil mögen und Spaß an Sprache haben. Der historische Kontext ist sehr gut recherchiert, die Personen und Handlungsorte werden detailliert beschrieben, so dass das Lesen zum Vergnügen wird.

     

    Fazit: ein außergewöhnlicher Roman, der sehr lesenswert ist.

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    Katharina99vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein eigenwilliger Roman über den letzten Staufer
    Ein eigenwilliger Roman über den letzten Staufer

    1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter.

    Nachdem ich historische Romane liebe, hat mich dieser Klappentext sofort angesprochen. Auch inhaltlich hat das Buch mein Interesse rasch geweckt: Anhand des Konflifts zwischen dem "Friedenskaiser" Konradin auf dem mit der Kirche verbündeten Charales d'Anjou auf der anderen Seite, versprach das Buch, die Konflikte zwischen altem und neuem Glauben und zwischen selbstbewussten Frauen und einer patriachalen Gesellschaft zu verhandeln. Im Laufe der Zeit gelangte ich allerdings immer mehr zu dem Eindruck, dass die Geschichte alles andere als authentisch ist. Die Charaktere erschienen mir zu platt - auf der einen Seite die Guten, die Frieden wollen und ein modernes Frauenbild haben, auf der anderen Seite die brutalen Frauenverachter. Die Liebesbeziehung zwischen Cäcilia und Georg erinnerte mich bisweilen eher an Rosamunde Pilcher als an einen historischen Roman; Thomas Aquin, einer der bedeutendsten Philosophen, wirkte wie eine Karikatur seiner selbst. Obwohl ich in dem Buch mehrere für mich interessante Ansätze gefunden habe ("Friggerl", die weise alte Frau gefiel mir zum Beispiel sehr gut) und auch die angerissenen Themen spannend finde, hat mich die Geschichte dadurch leider nicht überzeugt.

    Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht begeistern, dafür waren mir die Beschreibungen zu abstrakt und wirr, einige Worte wurden meines Erachtens falsch verwendet. Schade, denn gerade bei historischen Romanen schätze ich detaillierte Beschreibungen.

    Wie die vielen positiven Rezensionen zeigen, hat das Buch viele begeisterte Anhänger (bzw. vor allem Anhängerinnen). Ich gehörte insofern vermutlich einfach nicht zur Zielgruppe.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 6 Monaten
    Löwenblut

    Das Cover fällt direkt ins Auge und macht deutlich, dass wir es hier mit einem historischen Roman zu tun haben. Die Farbgestaltung hat mir sehr gefallen und meine Neugier geweckt.

    Auch die Buchbeschreibung versprach eine Reise ins längst vergangene Zeiten und animierte mich zum lesen des Buchers.
    Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich und so ganz anders, als ich es bisher gewöhnt war. Aber sie versetzt den Leser so gekonnt in die damalige Zeit und lässt ihn atmosphärisch an der Geschichte teilhaben.


    Leider hatte es bei mir ein wenig gedauert, bis ich mich in der Geschichte zu Recht fand. Einmal mehr habe ich eine Pause eingelegt und das Buch erst einmal wieder gehen eine leichtere Kost eingetauscht. Denn beim Lesen braucht man wirklich eine gewisse Art Ruhe und die richtige Stimmung. Zum schnellen Weg lesen ist es eher ungeeignet.


    Dennoch weckte die Geschichte immer mehr mein Interesse und ich hatte stets den Anreiz, nach einer eingelegten Pause weiter lesen zu wollen. Und irgendwann wurde dies dann auch belohnt. Als hätte sich ein Schalter umgelegt, ist man nun Mitten in der Geschichte und der Roman liest sich einfach von der Hand.


    Die einzelnen Figuren werden charakterlich tief gezeichnet und entwickelten in meinem Kopf ein Eigenleben. Aber auch die Geschichte ist sehr detailliert und einzigartig geschildert, so dass sich schnell einzelnen Szenen und Bilder in meinem Kopf entwickeln konnten.


    Nach anfänglichen Problemen hatte ich zum Ende hin richtig Spaß an dieser Geschichte gefunden und kann nur sagen- das durchhalten lohnt sich!

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    isabell_hesse_3vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Löwenblut ist die Fortsetzung von Blutföhre. Ein seht gut recherchierter Roman.
    Spannendes Mittelalterepos

    Durch die Schilderungen der Handlungen und den verschiedenen Schauplätzen fühlt man sich mitten drin im Geschehen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil der aber perfekt zu dem historischen Roman passt. Da so im 13. Jahrhundert gesprochen wurde. Der Roman hat alles was ein spannendes Buch braucht : es geht um Machtspiele, Intrigen, Liebe, Hass und Gier. Ich fühlte mich gut unterhalten.

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    anne_lays avatar
    anne_layvor 6 Monaten
    Löwenblut

    Konradin, der letzte des Geschlechtes der Staufer, ist entschlossen, im Kampf für seine Krone einzustehen. Als Nachfahre Friedrich Barbarossas wird er vom Vatikan kritisch gesehen und nicht nur das. Im Ränkespiel um Macht und Einfluss hat sich der Papst mit Charles d'Anjou verbündet, der sich mir Konradin zur entscheidenden Schlacht trifft.  


    Rund um die letzten Monate dieses Thronerben erzählt Monika Pfundmeier aus der Sicht der historischen Persönlichkeiten (Ludwig II von Bayern, Papst Clemens IV, Charles d'Anjou) sowie fiktiver Figuren aus dem Hofstaat des Bayern, was diesseits und jenseits der Alpen geschieht. Wie kam es zur letzten Schlacht, warum ging sie zu Ungunsten des jungen Konradin aus?

    Obwohl ich gerade diese Mischung aus Historie und Fiktion liebe, bin ich mit diesem Buch bis zum Schluss nicht warmgeworden. Ehrlich gesagt hätte ich es ohne die Leserunde nicht bis zum Ende gelesen.
    Der Grund hierfür ist der sehr eigenwillige Stil der Autorin. Kurze Sätze, Fragmente mit zum Teil irritierender Wortwahl haben mich immer wieder stolpern lassen. Beschreibungen bekomme ich nur bruchstückhaft, so dass ich oftmals zurückblättern und erneut lesen musste, manche Worte werden m.E. schlicht falsch verwendet. 
    Für mich war es sehr mühsam, dieses Buch zu lesen.

    Ich erkenne die Recherchearbeit für das Werk an, auch das Anliegen am Thema zwischen Macht und Einfluss der Kirche und dem alten Volksglauben im römischen Reich deutscher Nation. 
    Trotzdem kann ich dem Buch leider keine positive Wertung geben.

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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: unterhaltsame Geschichtsstunde
    Blutiges Ende der Stauferära

    Der Roman schildert die Ereignisse der letzten Lebensmonate von Konradin von Hohenstaufen, dem letzten Nachkommen aus dem Geschlecht der Staufer. Einen wunderbaren Überblick über die historischen Personen und eine verständliche kurze Zusammenfassung des geschichtlichen Rahmens findet sich als Anhang am Ende des Buches.
    Parallel zu den tatsächlich existierenden Personen schildert die Autorin die Geschichte von Cäcilia, einer Adligen, die am Hof von Konradins Onkel Ludwig lebt. Sie ist mit dem Glauben an die Göttin Frigg aufgewachsen und steht der katholischen Kirche sehr kritisch gegenüber. Ihre Anschauungen sind sehr emanzipiert, was zur damaligen Zeit eigentlich undenkbar war, da die Frau in den Augen der Kirche kein vollwertiger Mensch war. Ihre große Liebe ist Georg von Hardenberg. Durch Geschehnisse in der Vergangenheit und dem Unvermögen beider darüber zu sprechen, scheint den beiden kein gemeinsames Glück beschieden.
    nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten, mich ein zu lesen - der Schreibstil mutet etwas altertümlich an, passt aber zur Geschichte - wurde ich von den damaligen Ereignissen mit gerissen. Schockiert von  den kirchlichen Intrigen von Papst Clemens IV, dem sadistischen Handeln und Wesen von Charles dÁnjou hätte ich dem 16jährigen Konradin den Sieg gewünscht. Für mich entspricht er in der Darstellung dem Ideal des Ritters. Die Geschichte wollte es anders.
    Cäcilia erlaubt es der Autorin die geschichtlichen Ereignisse gerade zu modern zu kommentieren und Einblicke in das Leben der Frauen zur damaligen Zeit zu geben. Das lockert die Erzählung zum einem auf, zu anderen werden erklärende Hinweise in die Geschichte eingebettet.
    Für mich war das Buch ein spannender und lehrreicher Geschichtsunterricht, das ich jedem, der sich für Geschichte interessiert, nur empfehlen kann.

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    smaragdeidechses avatar
    smaragdeidechsevor 7 Monaten
    Von klugen Frauen und Bösewichtern ...

    Monika Pfundmeier 

    Löwenblut 

    Historischer Roman 


    Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen .
    Es ist im meiner Mieblingsfarbe Grün .
    Schön mit Blütenranken verziert und
    in der Mitte ein Wappenlöwe .


    Worum es geht , Klappentext :

    Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. 
    Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs. 
    1268 nach Christus: 
    Im Heiligen Römischen Reich 
    ruht alle Hoffnung auf Frieden 
    auf dem sechzehnjährigen Konradin. 
    Er ist ein begnadeter Stratege 
    und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. 
    Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. 
    Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, 
    Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - 
    darunter die einflussreiche Cäcilia. 
    Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens 
    und der Liebe zu einem Ritter. 
    Die Kirche und die Anhänger des Christentums 
    wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. 
    Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. 
    Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. 
    Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, 
    jedes Mittel gegen den Konradin, 
    den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen. 
    Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten 
    und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - 
    Konradin von Hohenstaufen - 
    inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, 
    zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.
    Löwenblut


    Meine Meinung :

    Monika Pfundmeier konnte mich mit ihrem 
    historischen Roman überzeugen .
    Ich mochte das Buch sehr gerne und 
    habe mich gut unterhalten gefühlt .

    Es mag zwar nicht unbedingt Jedermann gefallen ,
    da die Autorin auf eine authentische , der Zeit 
    angepasste Sprache erzählt , 
    für mich war das jedoch kein Problem ,
    ich kam sehr gut damit zurecht und ich finde ,
    sie gewinnt dadurch noch an Charme .

    Die Autorin hat ihre Geschichte sehr fundiert 
    aufgebaut und recherchiert und ihre historisch belegten
    Persönlichkeiten sind klar umrissen und lebendig .

    Auch ihre fiktiven Personen passten sehr gut ins Gesamtbild .
    Ich mochte besonders die Heilkundige Friggerl , eine 
    sehr kluge und weise Person , aber auch Cäcilia 
    konnte ich sehr gut leiden ...

    Alles in Allem habe ich den Roman sehr gerne 
    gelesen und deshalb bekommt 
    Monika Pfundmeier 
    auch 5 Sterne von mir !!!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    anderswoundhiers avatar
    Ein Teil unserer Geschichte ...
    Wir können aus ihr lernen, uns aber auch einfach grandios unterhalten lassen, und die Autorin hat hier die perfekte Mischung gefunden! Karla Paul, Literaturempfehlungen ARD Buffet Das Erste
    Nach ihrem ersten Romanerfolg "Blutföhre", der 2017 den Publikumspreis des Deutschen Selfpublishing Preises gewann, trumpft die Autorin Monika Pfundmeier mit einem neuen historischen Lesegenuss auf: Löwenblut. Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.


    Jeder, der gerne gut recherchierte, nicht alltägliche historisch top recherchierte Geschichten liest, ist mit diesem Buch bestens beraten.

    Es ist alles vorhanden was Mensch so an Facetten zu bieten hat. Intrigen, Hass, Liebe, Obsession, Gier, Grausamkeit.



    Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.
    1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter. 
    Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen. 
    Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.


    Es gibt 30 eBooks und 5 Taschenbücher in der Leserunde


    Zur Leserunde
    Jennifer_Jaegers avatar
    Heute erscheint endlich der zweite Teil von "Blutföhre"! :)
    Zur Feier des Tages haben die Autorin & ich uns überlegt, eine Leserunde zu starten - die Autorin sponsert hierfür 5 ebooks. 


    Beantwortet einfach folgende Frage: habt ihr den ersten Teil ("Blutföhre") bereits gelesen? ;) 

    Und darum gehts:

    Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.

    1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter. 
    Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen. 

    Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen -, inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.
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