Monika Piper-Albach Die Zauberflöte

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Inhaltsangabe zu „Die Zauberflöte“ von Monika Piper-Albach

Diese Zauberflöte wurde in eine realistische Rahmenhandlung eingebunden: Nach anfänglicher Skepsis und großem Protest in der Musikstunde sind es die Kinder selber, die hier eine lebendige Märchenhandlung aufführen und die Geschichte von Tamino und Papageno auf der Suche nach Weisheit und Glück erfrischend neu erzählen. So entstand ein spannendes, kurzweiliges und aufwändig produziertes Hörspiel, das Kinder ab 6 Jahren beim Hören fesseln und zum Nachspielen animieren kann. Von Günther Strack erzählt. Mit Musik der Münchner Residenzsolisten und vielen kleinen und großen Sänger/innen! Empfohlen vom Verband Deutscher Musikschulen mit der Auszeichnung GUTE MUSIK FÜR KINDER.

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  • Rezension zu "Die Zauberflöte" von Monika Piper-Albach

    Die Zauberflöte
    HeikeG

    HeikeG

    12. August 2008 um 15:39

    Papageno - ein bayerisches Faktotum? "Musik darf das Ohr nie beleidigen, sondern muss es vergnügen". Das war die Antriebsquelle des unglaublichen Genies Wolfgang Amadeus Mozart, und das spürt man auch heute noch. Seine Musik ist lebendig, wunderschön und nimmt den Zuhörer gefangen. Doch was, wenn Kinder oder Jugendliche keinen Zugang zu seiner Tonkunst finden? Das Sing- und Hörspiel "Die Zauberflöte" von Monika Piper-Albach könnte ein Versuch sein, die Blockade für klassische Musik zu lösen. Im Mozart-Jahr 2006, zu Ehren dessen 250. Geburtstages, legten viele Verlage eine ganze Reihe von Hörbüchern über Leben und Werk des Salzburger Komponisten-Genies auf. Es gab Mozart-Downloads, Mozart-Handy-Klingeltöne, interaktive "spielereyen" und einen Mozart-Film. Allerorts Mozart: Mozart für Laien, Mozart für Kenner und Mozart für Kinder. Der Trubel hat sich mittlerweile gelegt, das Mozartjahr ist vorbei. Trotzdem ist der Komponist allzeit für das behutsame Heranführen - vor allem von Kindern - an klassische Musik ideal. Und was eignet sich besser als seine berühmteste und populärste Oper - "Die Zauberflöte". Deren märchenhafte Handlung sowie die wunderbaren, eingängigen Melodien verzaubern im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bietet Kindern eine unglaubliche Vielfalt von Anregungen an die Fantasie: Es gibt den witzigen, unvergesslichen Papageno, die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Prinz Tamino und seiner geliebten Pamina, die prachtvolle, weise Welt von Sarastros Sonnentempel und die böse, gefährliche Königin der Nacht mit ihrer unglaublichen Koloraturdramatik. Dazu kommen verzauberte Musikinstrumente, bedrohliche Schlangen, und alles in einer Welt, wo das Gute über das Böse seinen sicheren Sieg feiert. "Dis is do mehr owas füa Grufties" Unzählige Theater haben sich diesem Stoff gleichwohl für Kinder angenommen. Deutschlandweit - von Hamburg, Kiel, über Berlin, Leipzig, Düsseldorf, bis hin nach München - ist zum Beispiel die "PRAGER KAMMEROPER" mit Mozarts "Prestigeobjekt" ganz allein für die Jüngsten unterwegs. Die Musikpädagogin, Komponistin, Sängerin und Astrologin Monika Piper-Albach hat eine ganz andere Idee: In ihrer "Schule der Spaßvögel" lässt sie Kinder in Form einer Schultheateraufführung eine stark gekürzte Fassung der "Zauberflöte" nachspielen. Dabei werden ausgewählte und kindgerecht aufbereitete Arien gesprochen und Chorstücke von den Schülern selbst vortragen. Einige wenige der markantesten Melodien der Oper legt sie hierbei unter den Text. Das Ergebnis: große Begeisterung und engagierte Teilnahme am - in einer bayerischen Schule angesiedelten - außergewöhnlichen Projekt. Nach anfänglich lautstark geäußertem Protest gegen ihren Musiklehrer - die Musik des berühmten Salzburgers ("Ah geh, Oper, dis is do mehr owas füa Grufties, aba net füa uns.") und dessem Unterrichtsstoff - übernehmen die Kinder enthusiastisch unterschiedliche Rollen aus Schikaneders Libretto und tauchen in die zauberhafte, mystische und märchenhafte Oper ab und wachsen nahezu über sich selbst hinaus. Absoluter Star ist dabei der großartige Papageno, der mit seinen in bayerischer Mundart gesprochenen Dialogen und Schimpftiraden so manches Mal den Zuhörer dieser CD zum herzlichen Lachen animiert. Erfrischende und völlig schnörkellose kindgerechte Inszenierung Die Textbuchvorlage wird kaum verändert: Prinz Tamino (Dominikus Brettner) verirrt sich in einen Zauberwald und nur durch das beherzte Eingreifen dreier Amazonen (Minka Druxeis, Sophie Weidner, Petra Kühn) aus den Fängen eines Ungeheuers gerettet. Als Dank soll er Pamina (Therese von Lerchenholz), die Tochter der Königin der Nacht (Melanie Albers), aus der Gefangenschaft des mächtigen Fürsten und Tempelherren Sarastro (Claus Obalski), befreien. Zur Seite stellt sie ihm den hasenfüßigen Vogelfänger Papageno (der brillierend witzige urbayerische Thomas Wörle, dessen breit gesprochener Dialekt für den dieser Mundart nicht "Wohlgesonnenen" einige Verständigungsschwierigkeiten bereiten dürfte), eine Flöte und ein Glockenspiel mit Zauberkräften. Doch Pamina wird bestens von Löwen und dem hinterhältigen Monostatos (Thomas Stark) bewacht. Am Ende siegt jedoch die Liebe Taminos und Paminas über das Böse. Und selbst Papageno findet schlussendlich sein Glück in Form der bezaubernden Papagena (Julia Brettner). Begleitet von der professionellen Erzählerstimme Günther Stracks, dem Chor des Gymnasiums Penzberg und den Münchner Residenzsolisten unter Leitung von Wilfried Koch gelingt den Laienschauspielern eine erfrischende und völlig schnörkellose kindgerechte Inszenierung, an welcher der stets zu allerlei Späßen aufgelegte wahre Meister - der Herr Mozart - sicher auch seine Freude gehabt hätte. Behutsam komprimiert Monika Piper-Albach den Inhalt und die Musik dieses wunderschönen klassischen Meisterwerkes aus dem Jahre 1791, ohne es seiner Faszination und Magie zu berauben. Obgleich ein wenig mehr der wunderschönen Musik Mozarts das Schülertheaterstück um einiges aufgewertet hätte. Auf jeden Fall wird die Neugier geweckt, wie "sichs denn mit den oallen von di depperten Arien anhörn würd", um den Tonfall Papagenos alias Thomas Wörle aufzugreifen. Fazit: Eine durchweg gelungene kindgerechte Fassung einer der schönsten Opern Mozarts: in klarer, verständlicher Weise, mit witzigen Dialogen und intelligenten szenischen Lösungen. Mit einem kleinen Mehr an Musik hätte man diese Produktion vielleicht gar als brillant bezeichnen können. Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren.

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