Monique Truong Das Buch vom Salz

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Inhaltsangabe zu „Das Buch vom Salz“ von Monique Truong

In Monique Truongs erstem Roman, einem Fest der Sinne und des Erzählens, begegnen sich: die weltberühmte Schriftstellerin Gertrude Stein, ihre fürsorgliche Geliebte Alice B. Toklas und Binh, der vietnamesische Koch, der im Jahr 1929 auf einer Parkbank im Jardin du Luxembourg eine Stellenanzeige liest. „Koch gesucht. Zwei amerikanische Damen wünschen einen Koch einzustellen. Rue de Fleurus – melden Sie sich beim Concierge.“ Ein wunderschöner Roman über die „Steins“ – ihre Rituale, ihre Verrücktheiten und ihre Genialität – und über Binh, den anrührenden Berichterstatter und Zauberer exotischer Gerichte. »Fiktion und Fakten berühren sich auf wundersame Weise. Ein anrührendes und vielschichtiges Logbuch über Heimat und Fremde, Liebe und Verrat.« Neue Zürcher Zeitung

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  • Rezension zu "Das Buch vom Salz" von Monique Truong

    Das Buch vom Salz

    Thaila

    09. May 2012 um 18:28

    Ein Zitat von Alice B. Toklas, der Lebensgefährtin von Gertrude Stein, leitet Monique Truongs Buch vom Salz ein: "Es war sicherlich Glück, dass wir gute Köche fanden, auch wenn sie in anderer Hinsicht so ihre Schwächen hatten. Gertrude Stein wies mich gern darauf hin, dass sie nicht für uns arbeiten würden, wenn sie solche Fehler nicht hätten." Und um einen dieser Köche geht es in diesem Roman. Binh kam ursprünglich aus Vietnam, wo er einem gewalttätigen Vater und einer Bestrafung für seie Homosexualität entflieht. Jahrelang hat er sich in der Welt herumtreiben lassen, als Schiffsjunge gearbeitet und in Paris bei verschiedenen Familien gekocht, bis er bei "den Steins" eine zeitweilige Heimat findet. Liebevoll schildert Binh die Eigenheiten seiner exzentrischen Arbeitgeberinnen. So ist der Roman auch eine Annäherung an die große amerikanische Schriftstellerin und ihre offene Beziehung zu einer Frau. Aber vor allem geht es in diesem Roman um Binh, der mit einer sehr eindringlichen Stimme von seinem bewegten, aber oft einsamen Leben erzählt. Die Erzählung zeichnet sich aus durch einen Sinn für sinnliche Details, vor allem Binhs Diskurse über Essen und kochen sind wirklich apetitanregend. Sehr poetisch werden auch die Gefühle des Kochs beschrieben. Und immer wieder geht es um (nach-)koloniale Machtverhältnisse, um Unterschiede zwischen Weißen und Asiaten, zwischen Hausangestellten und Arbeitgebern. So ist die Beziehung von Binh und Gertrude Stein und Alice B. Toklas geprägt von seiner bedingungslosen Liebe, die mit etwas gedankenloser Anerkennung seiner Leistung erwiedert wird. Ein wirklich kluges, vielschichtiges Buch!

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