Monja Schneider Gwenyn und Karney: Legenden von Gearran I

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Inhaltsangabe zu „Gwenyn und Karney: Legenden von Gearran I“ von Monja Schneider

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Gwenyn und Karney: Legenden von Gearran I

    Isbel

    01. September 2017 um 17:37

    Die Geschichte um Gwenyn und Karney hörte sich sehr gut an und begann auch gut, aber je länger ich las, desto weniger Lust hatte ich auf die Geschichte. Das änderte sich leider auch bis zum Ende nicht mehr. Dabei gefiel mir die Grundidee sehr. Eine Prinzessin, die um ihr Leben fürchten muss und ein Prinz, der ihr das Leben retten könnte, obwohl ihre Völker verfeindet sind. Jeder hat andere Ansprüche an Fantasyromane und ich liebe es, wenn die Welt und der Weltenaufbau für mich authentisch klingen. Hier haben mich Kleinigkeiten gestört. Der Grund der Feindschaft kann ich noch nachvollziehen. Wenn man diese pflegt, ist Hass leicht zu schüren. Allerdings habe ich nicht verstanden, warum in beiden Völkern nichts mehr über die anderen gelehrt wird, außer die Geschichten der Grausamkeiten. Weder Kultur noch Sprache. Dabei sollte man seinen Feind doch kennen. Vor allem die Sprache. Wie soll man denn sonst Gefangene verhören oder als Spitzel tätig sein? Nicht nur die einfachen Leute waren darin ungebildet, sondern auch der Adel. Was in meinen Augen unlogisch war. Da hat auch die dritte Sprache, die "den Edlen und Vornehmen" eigen ist, nicht geholfen. Ebenso die Religion. Es wird mir darüber zu wenig erzählt. Ich erfuhr zwar, dass es zwei Götter gibt, der eine böse, der andere gut, aber mehr als eine bestimmte Gefahr für Karney wird nicht näher erläutert. Auch wurde hin und wieder erwähnt, dass es Unterschiede in den Kulturen gibt, aber wirklich darauf eingegangen wurde nicht. Der größte Teil der Handlung bezieht sich auf die Beziehung zwischen Karney und Gwenyn und den Tagesablauf ihrer Flucht. Bei Gwenyn und Karney habe ich Karney bevorzugt. Gwenyn wurde mir mit der Zeit zu zickig, auch wenn ich verstand, dass sie sich nicht in einen verfeindeten Prinzen verlieben möchte. Symphatiepunkte hat sie dafür nicht bei mir gesammelt. Allerdings war sie keine verhätschelte Prinzessin, sondern hat was im Köpfchen. Sie ist zwar ein Dickkopf, aber sie erkennt ihre Fehler im Nachhinein. Das gab wieder Pluspunkte. Der Tagesablauf ermüdete mich jedoch. Irgendwie verlief es immer gleich. Gwenyn ist genervt davon, dass Karney zur Eile treibt und die anderen auf ihn hören. Karney versteht nicht, warum Gwenyn nicht versteht, dass man auf einer Flucht nicht trödeln darf und ihr Verhalten reizt ihn. Dann passiert irgendwas und am Ende des Tages versorgen sie ihre Wunden, aber sind immer noch genervt voneinander. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von den beiden erzählt, was ich schade fand.  Ich hätte sehr gerne gewusst, wie Karneys Vater mit dem Glauben, dass er seine Erben verloren hat, umgeht. Oder wie Gwenyns Vater und ihre Stiefmutter auf ihre Flucht reagieren. Wissen sie, dass es Gwenyns Idee war oder glauben sie an eine Entführung? Nutzt die Königin dies für ihre Zwecke aus? Eine weitere Sichtweise hätte für mich mehr Abwechlsung in die Geschichte gebracht. Und vielleicht hätte mir das Lesen dann auch mehr Spaß gemacht. Fazit Leider konnte mich Gwenyn und Karney nicht überzeugen. Die Handlung war mir nicht spannend genug und auch der Weltenaufbau konnte mich nicht überzeugen, sondern erweckte bei mir mehr Fragen als Antworten.

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  • Super spannend und richtig fesselnd !!

    Gwenyn und Karney: Legenden von Gearran I

    Butterfly6

    13. March 2017 um 16:51

    Das Cover: Das Cover ist passend zum Buchinhalt und sieht ganz gut aus. Meine Meinung: Die Autorin Monja Schneider hat einen sehr schönen, flüssigen und bildhaften Schreibstil, wodurch es mir sehr leicht viel in die Geschichte abzutauchen. Ich habe das Buch innerhalb von drei Stunden verschlungen und stand danach noch voller Spannung und voller Adrenalin. Das Buch ist super spannend und einmal angefangen, kommt man nicht mehr los von der Geschichte rund um Gwenyn und Karney. Das Buch enthält grandiose Wendungen und einen bzw. mehrere tolle Spannungsbögen, die immer wieder für ein Adrenalinstoß sorgen. Die Autorin beschreibt die Charaktere und Umgebungen super genau und sehr detailliert, sodass man das Gefühl hat Mitten im Geschehen dabei zu sein. Es gab auch teilweise Momente, wo ich auch nicht mehr auf Aban vertraut habe ;) und mir nicht sicher war, wie Gwenyn und Karney noch ein Happy End bekommen sollten. Absolute Leseempfehlung ! Richtig spannend und packend !

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