In den Fabriken des Todes

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Inhaltsangabe zu "In den Fabriken des Todes"

Mordechai Strigler schuf mit seiner Tetralogie »Verloschene Lichter« ein literarisches Denkmal für die Opfer der Schoah. Nach »Majdanek« erscheint jetzt der zweite Band aus der Reihe, diesmal über das Arbeitslager der HASAG in Skarzysko-Kamienna. Schon kurz nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Buchenwald im April 1945 begann Strigler, seine Erfahrungen in den Lagern des besetzten Polens literarisch zu verarbeiten und zu veröffentlichen. Er war damit einer der ersten Schoah-Überlebenden, die darüber schrieben. In seinen Büchern experimentiert Strigler mit einer Schreibform, die eine Mischung aus Chronik, Geschichte, Belletristik und Lyrik ist. Er selbst »hofft lediglich, auf diese Art eine tiefere Dokumentation abgeben zu können von dem, was jeder Teil seines Körpers und seiner Seele in sich aufgesogen hat«.

»Die sechs Millionen hören auf, eine Ziffer zu sein, wenn man Striglers Buch liest. Auch die Überlebenden des Holocausts bestehen nicht mehr einfach nur aus Geretteten. Jeder von ihnen war in seiner eigenen Hölle gewesen.« Shmuel Niger, Literaturkritiker, 1948

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866745575
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:zu Klampen Verlag - zu Klampen & Johannes GbR
Erscheinungsdatum:13.06.2017

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    Pressestimmen

    Ein lesenswerter und informativer früher Zeitzeugenbericht.
    Sandra Binnert in: Arbeitsstelle Holocaustliteratur, 19. Dezember 2017

    »Auch dieser Band ist kein nüchterner Bericht, sondern er zeichnet sich durch seine literarische Qualität aus. Strigler beschreibt in poetischer Sprache ausdrucksstark die Schrecken dieses Vernichtungslagers und die Abgründe des menschlichen Mit- bzw. Gegeneinanders.«
    Larissa Dämmig in: ekz-Bibliotheksservice, 14. August 2017

    »Striglers Buch ist keine Beschreibung des Alltags der jüdischen Häftlinge, sondern eine ausdrucksstarke Aufarbeitung des Erlebten. (...) Strigler beschreibt mit bitterem Blick sowohl die Opfer als auch die Täter. (...) Nichts für zart besaitete Gemüter.«
    Ernst Reuß in: historische-sachbücher@weebly.com, 5. Juni 2017

    »Strigler schildert ausführlich die mörderischen Bedingungen in den Produktionshallen. (...) Strigler hat ein verstörendes literarisches Werk hinterlassen. Das Grauen wird in seinen Büchern stellenweise ästhetisiert – aber gerade dadurch tritt es an anderen Stellen umso deutlicher zutage. Den noch ausstehenden Bänden der Buchreihe sollte man gespannt entgegensehen.«
    Gerd Bedszent in: BIG Business Crime, November 2017

    »Es ist ein einfühlsames, schonungsloses, sprachgewaltiges Monument, das Strigler hunderttausenden Freunden und Glaubensbrüdern gesetzt hat und nun dank dem Herausgeber Frank Beer in deutscher Sprache verfügbar ist. Ein Monument, das wir schuldig sind zu lesen, um die Erinnerung wachzuhalten.«
    haGalil.com, 30. Januar 2018

    »Es ist Frank Beer, der bereits andere Augenzeugenberichte aus Vernichtungslagern hierzulande herausgab, zu verdanken, dass auch Striglers erschütternde Erinnerungen an das 140 Kilometer südlich von Warschau gelegene Arbeitslager Skarzysko-Kamienna auf Deutsch erschienen sind.«
    Ernst Reuß in: Neues Deutschland, 1. Juli 2017

    »Die detaillierte Beschreibung und die Informationen über den Alltag führen dazu, dass man das Buch einerseits nicht aus der Hand legen möchte, während andererseits einige Schilderungen einem so nahe gehen können, dass man das Buch weglegen möchte.«
    Sandra Binnert in: Wissenschaftlicher Literaturanzeiger, 9. März 2018

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