Morgan Matson Amy on the summer road

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Inhaltsangabe zu „Amy on the summer road“ von Morgan Matson

Eine zarte Liebesgeschichte und eine verrückte, wilde Reise quer durch Amerika Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag.

Klare Leseempfehlung!

— MellisBuchleben
MellisBuchleben

Hat mir gut gefallen!

— Zumbanator
Zumbanator

3,5 ☆ Story ist cool - und sehr tiefgründig. Auch der Road-Trips können mich immer überzeugen - sind in Amerika nur einfach nicht Nein Ding

— Sternenguckerin
Sternenguckerin

Dieses Roadtrip-Feeling <3

— txnx
txnx

Ein wunderschönes, leichtes Sommer - RoadTrip - Buch, nur das Ende war für meinen Geschmack etwas zu offen. ;)

— tine16
tine16

Dieses Buch ist eine absolute Emfpehlung von mir!

— Heiress
Heiress

dieses Buch hat mich so fasziniert, dass ich es Euch einfach auch noch vorstellen muss. Und sind wir ehrlich - gute Bücher hat man nie genug

— figino
figino

Einfach ein schöner Rod-Trip Roman

— sini3197
sini3197

Macht Lust auf einen eigenen RoadTrip. Toller Soundtrack inklusive.

— Schlehenfee
Schlehenfee

Ich fand dieses Buch einfach nur fantastisch! Und wunderschön gesatltet!

— daydreams1234
daydreams1234

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  • Authentischer Roadtrip

    Amy on the summer road
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    17. September 2017 um 10:42

    Den Roadtrip einmal quer durch Amerika empfand ich als authentisch. Untermalt wird die Geschichte durch Fotos und Quittungen als Erinnerungsstücke, die Amy in ihr Reise"tagebuch" klebt, das sie führt. Es ist so eine Art Scrapbook und für den Leser abgedruckt, was ich sehr schön fand.  Während des Lesens habe ich bei den Charakteren nur einmal die Augen verdreht, was ein gutes Zeichen ist ;-). Amy wirkte auf mich sehr unsicher, was nach dem Unfall verständlich und nachvollziehbar ist, da sie sich die Schuld gibt. Zu den Reisezielen und Zwischenstopps der beiden Protagonisten gibt es viele Informationen, was für mich interessant war.  Ich habe die beiden sehr gerne begleitet und war ein bisschen wehmütig, als das Buch zu Ende war. Es ist eine klare Leseempfehlung!

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  • Buchverlosung zu "Zehn Glücksmomente: Letzter Stopp: Liebe" von Heike Schulz

    Zehn Glücksmomente: Letzter Stopp: Liebe
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    Ein unvergesslicher Roadtrip zur großen Liebe Was möchtest du in deinem Leben unbedingt einmal machen? Den Mount Everest besteigen? Alle Eissorten Roms ausprobieren? Oder beim Guinessbuch-Langknutschen mitmachen? Jeder hat seine Träume – und Paula muss ihre jetzt angehen, jetzt und nicht später, denn sie hat Knochenkebs und muss sich bald von ihrem großen Zeh verabschieden. Die zehn Punkte auf ihrer Liste will sie daher ganz gezielt angehen und macht sich auf einen Roadtrip, der ihr nicht nur alle möglichen Wünsche erfüllt, sondern auch noch weitere Überraschungen für sie bereit hält …Finde heraus, was wirklich wichtig ist im Leben, mit dem sommerlichen Liebesroman "Zehn Glücksmomente". Eine heitere und gleichzeitig bittersüße Geschichte über das Loslassen, Neuanfangen und natürlich die große Liebe, auch wenn die manchmal auf anderen Wegen zu uns kommt, als wir meinen. Zu unserer digi:tales-Aktionswoche hast du die Gelegenheit, Paula bei ihrem Roadtrip zu begleiten. Wie du ein kostenloses Exemplar gewinnen kannst, erfährst du weiter unten. Mehr zum BuchZehn Glücksmomente stehen auf Paulas Liste. Zehn Dinge, die sie ohne ihren linken Fuß - Mr. K - so nicht mehr erleben wird. Denn die 18-Jährige hat Knochenkrebs, weshalb sie und Mr. K bald getrennte Wege gehen. Aber bis dahin hat Paula noch viel vor: eine Abschieds-Tournee durchs ganze Land. Sei es Bungeejumping, Surfen, Poledancing oder ein erotisches Fotoshooting, jeder Punkt auf ihrer Liste treibt sie an ihre Grenzen und weit darüber hinaus. Doch als sie dem smarten Backpacker Moritz begegnet, tritt vor allem der letzte Punkt auf ihrer Liste in den Vordergrund. Aber lässt sich die große Liebe wirklich so leicht abhaken?Wir verlosen 10 E-Books von „Zehn Glücksmomente“ von Heike Schulz!Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 16.07. und beantworte uns folgende Frage: Was sind deine Top 3 , die du in deinem Leben unbedingt noch tun willst? Wir von digi:tales sind schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen! 

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  • Absolutes Lieblingsbuch

    Amy on the summer road
    Feuerli

    Feuerli

    19. April 2017 um 20:25

    Amy on the summer road habe ich vor ein paar Jahren durch Booktube entdeckt, wo irgendwer extrem von dem Buch geschwärmt hat. Es geht um die Junge Amy Curry, die durch den Tod ihres Vaters eigentlich mit niemandem mehr redet, wenn es nicht sein muss. Das liegt daran, dass sie sich selbst die Schuld dafür gibt. Ihre Mutter will einen Neuanfang wagen und von Kalifornien an die Ostküste ziehen. Natürlich ist Amy davon nicht besonders beeindruckt, besonders nicht, weil sie mit Roger quer durch die USA fahren soll - den kennt sie aus Kindertagen, allerdings erinnert sie sich nicht mehr an ihn. Doch die Strecke finden beide langweilig und so suchen sie sich eine eigene und sehr spontane Route aus. Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, war ich sofort verliebt. Das ist auch nach mehrfachem Lesen nicht anders! Der Schreibstil von Morgan Matson ist sehr flüssig und lässt sich leicht lesen. Man kommt demnach sehr leicht und schnell durch das Buch. Die Aufmachung ist sehr schön, denn außer dem wunderschönen Cover sind im Buch kleine Zeichnungen, Infos über die Bundesstaaten und Playlists gezeichnet. Das finde ich sehr schön, weil man dadurch noch schneller lesen kann und noch mehr Lust aufs Reisen bekommt. Die Grundidee des Buches, ein Roadtrip, hat mir sehr gut gefallen, da ich selber Roadtrips über Alles liebe. Deswegen und auch, weil es mir indirekt empfohlen wurde, musste ich das Buch unbedingt haben. Mir sind Amy und Roger richtig ans Herz gewachsen, wobei man hinzufügen muss, dass die beiden die einzigen dauerhaft existenten Charaktere sind, über die man ständig liest. Die anderen Charaktere lernt man kaum kennen, was wohl daran liegt, dass Amy und Roger einen Roadtrip machen und keinen Urlaub. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, denn im Mittelpunkt des Buches steht vor Allem der Roadtrip und die Vergangenheit der beiden Protagonisten, vor Allem die von Amy. Mir gefiel einfach alles an dem Buch und ich habe kaum einen Kritikpunkt gefunden. Das Ende allerdings fand ich persönlich eindeutig zu offen, denn ich hätte gerne gewusst, wie es weitergeht. Ich finde es gut, dass es zum Nachdenken anregt, was denn nun danach mit Amy und Roger geschieht und auch, wie Amy sich in ihrer neuen Heimat einlebt. Aber ich denke, in dem Buch ist der Start das Ziel und darum hat es auch ein offenes Ende. Fazit: Ich liebe dieses Buch über alles und ich habe es schon so oft gelesen, dass ich nicht mehr mitzählen kann. Wer Fernweh haben will, muss es lesen, auch als Urlaubslektüre ist es gut geeignet. Allerdings sollten diejenigen die Finger davon lassen, die nach einem Liebesroman suchen, denn die Romantik und Verliebtheit steht sehr am Rande. Das hat mich wenig gestört, weil ich das Buch von Anfang an wegen dem Roadtrip gelesen habe.Mein absolutes Lieblingsbuch!

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  • Erkunde die USA

    Amy on the summer road
    Rubinherz

    Rubinherz

    16. April 2017 um 12:52

    Amy ist Schuld an dem Tod ihres Vaters. Sie wohnt nun alleine in ihrem alten Haus in Kalifornien, da ihre Mutter schon in das neue Haus in Connecticut umgezogen ist und ihr Zwillingsbruder in einer Entzugsklinik ist. Mit Roger, einem früheren Bekannten, soll sie zu ihrer Mutter nach Connecticut fahren. Roger soll dann wieder nach Philadelphia zu seinem Vater fahren. Roger und Amy beschließen jedoch, dass die Route zu langweilig ist, die Amys Mutter geplant hatte und machen ihren eigenen Roadtrip durch die USA.Endlich schreibe ich wieder eine Rezension (nach ca. 4 Monaten)! Ich habe das Buch leider nicht an einem Stück gelesen, sondern die ersten 200 Seiten letztes Jahr und in der letzten Woche den Rest. Was mir an dem Buch gefallen hat ist, dass es so viele Informationen über die USA gab und, dass die beiden Protagonisten durch so viele Staaten der USA gefahren sind. Da hat man doch gleich wieder Lust bekommen, nach Amerika zu reisen. Meiner Meinung nach war das Roadtrip-Feeling nicht ganz da.Bei Roadtrips ist es (meiner Meinung nach) immer so, dass am Anfang irgendwas schlecht im Leben der Protagonisten ist. (Zum Beispiel sind sie unbeliebt oder, wie hier, stirbt jemand) Und dann gehen sie ungewollt mit einem zu Beginn noch "erzwungenem" Freund auf einen Roadtrip, lernen viele Leute kennen, die alle nett sind und bemerken, dass die Welt doch nicht so schlecht ist. Und am Ende kehren sie dann mit vielen tollen Erfahrungen nach Hause zurück und sind dann doch ganz zufrieden mit ihrem Leben. Ich finde, dass dieses Schema hierauf passt und trotzdem war meiner Meinung nach das Roadtrip-Feeling nicht da. Bei Margos Spuren war es vorhanden. Teilweise kam es mir so vor, als wollte die Autorin das Buch durch eine spezielle Art von Selbstironie der Protagonistin krampfhaft besonders machen wollen. Das hat mir weniger zugesagt. Manche Kapitel waren als Rückblendung angelegt, was mir irgendwie gefallen hat. Eigentlich mag ich es nicht, wenn man die Geschichte der Protagonisten nur häppchenweise erfährt, aber hier hat das gepasst. Von den Charakteren her fand ich Amy, sowie Roger nicht so toll. Sie kamen mir beide zeitweise plump und klischeehaft vor.Was ich dem Buch aber noch positiv anrechnen möchte ist das Ende. Ich mag es echt, wenn es ein offenes Ende oder ein Sad End gibt. Natürlich habe ich gegen ein Happy End nichts einzuwenden. Insgesamt war das Buch Okay. Es ist weder etwas mit äußert wichtigen moralischen Grundsätzen, noch etwas mit einer wundervollen Geschichte, aber man kann es sich durchlesen ohne es für komplette Zeitverschwendung zu halten. 

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  • Ein Roman nicht nur für Jugendliche!

    Amy on the summer road
    figino

    figino

    14. November 2016 um 14:01

    Amy hat den Vater verloren und lange Zeit bleibt unklar was passiert ist. Wir erfahren erst im Laufe der Reise, während den Gesprächen mit Roger, wass passiert ist. Klar ist, Amy gibt sich die Schuld und später merken wir, auch ihr Bruder gibt sich die Schuld und ich bin sicher, auch die Mutter fühlt sich verantwortlich. So entfremdet sich die Familie über dieser Tragödie und kann nicht mehr miteinander reden. Roger und Amy machen eine tolle Reise und treffen viele Menschen, Träume und Erinnerungen und setzen sich so mit Ihren Problemen auseinander.Das Buch ist in Deutsch, auch wenn der Titel englisch ist! Auch wenn das Grundthema ja ein Trauriges ist, ist es doch ein schönes Buch, dass einem zufrieden macht und ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ich kann es Euch nur ans Herz legen, ich denke, dass wird in die TopTen 2016 einfliessen !! 

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  • Amy on the Summer road von Morgan Matson

    Amy on the summer road
    Heiress

    Heiress

    04. November 2016 um 20:36

    Auf geht´s zu einer Tour quer durch Amerika! Nach dem Tod ihres Vaters hat Amy sich völlig zurückgezogen. Es ist nichts mehr, wie es vorher war. Die Hinterbliebenen, sprich Amy, ihre Mutter und ihr Zwillingsbruder versuchen jeweils auf ihre Art mit diesem schweren Verlust zurechtzukommen, womit Amy jedoch nicht so ganz klar kommt. Als ob das alles nicht schon genug wäre, setzt Amys Mutter dann noch einen drauf, indem sie beschließt mit ihren Kindern neu anzufangen. Also heißt es Koffer packen und weg von Kalifornien an die Ostküste. Amy soll nachkommen, im Auto, was für sie nicht gerade mit einem Vergnügen einhergeht. Und da kommt Roger ins Spiel. Er ist ein Bekannter und in Amys Alter. Zuletzt gesehen haben sie sich als Kinder und somit kann Amy sich gar nicht mehr an ihn erinnern. Ihre Mutter hat an alles gedacht, und für die beiden Teens sogar schon eine Reiseroute zurechtgelegt. Die langweiligste Route überhaupt. Aber was spricht dagegen, diese Route zu ändern? Es beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika… MEINE MEINUNG Ich liebe dieses Buch! Aufmachung In Bezug auf die Aufmachung hat man sich hier garantiert selbst übertroffen, denn mir persönlich ist noch nie ein so liebevoll gestaltetes Buch in die Hände gefallen. Nicht nur das Cover ist sehr gut gelungen, sogar die einzelnen Kapitel wurden durch Fotos der Orte, die Amy und Roger besuchen, handschriftliche Vermerke aus Amys Reisetagebuch und sogar einige Listen der Lieder, die unterwegs aus dem Radio dröhnen ausgeschmückt. Dadurch bekommt der Leser sehr viel „visuellen Input“, was ich richtig toll fand. Idee der Geschichte Die Idee und die Handlung sind einfach super. Hinter dem traurigen Hintergrund ist es mit einem kleinen Hoffnungsschimmer verbunden. Ich wollte schon immer mal nach Amerika und mit diesem Buch, war es ein kleiner „Gedanken-Road-Trip“ für mich, den ich nicht so schnell vergessen werde. Sprache & Lesetempo Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, sodass sich das Buch trotz der hohen Seitenzahl sehr zügig lesen lässt. Unterhaltungswert Unterhalten hat mich das Buch gut, jedoch fand ich es schade, dass man immer gleich wieder von einigen der Charaktere, denen die beiden auf ihrer Reise begegnen, weggezogen wurde. Aber nun gut, die beiden Protagonisten hatten ja auch ein Zeitpensum, dass sie einhalten mussten. Dennoch hätte ich über einige Charaktere gerne mehr erfahren. Charaktere Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich sehr gut gelungen, Protagonisten wie auch Nebencharaktere. Ich habe mich relativ schnell mit ihnen „angefreundet“ und konnte mich in jeden gut hineinversetzen. Setting Das Setting war einfach genial. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, denn sonst würde ich glaube ich zu viel verraten. Überraschungen Einiges war vorhersehbar, aber mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet… Umsetzung Die Umsetzung hat mich in vollem Umfang überzeugt, offen gestanden hat sie meine Erwartungen sogar übertroffen. Es ist alles gut durchdacht und der rote Faden zieht sich ohne Knoten durch das Buch. Nachdenklichkeit Zum Nachdenken hat es mich in so weit angeregt, dass wir uns doch irgendwie alle sicher in unserem Leben fühlen und keinen Gedanken daran verschwenden, was morgen ist, dabei kann sich das Leben eines jeden von uns von heute auf morgen schlagartig ändern und das hat mir dieses Buch vor Augen geführt, zwar nichts neues, aber ich wurde noch einmal daran erinnert. Bildungswert Den Bildungswert fand ich auch angemessen, man erfährt einiges über die einzelnen Bundesstaaten. Beim einen oder anderen hätte ich gern mehr erfahren, aber das war ja nicht der Tenor des Buches. FAZIT Dieses Buch ist als Jugendbuch herausgekommen. Aber mit ihm haben auch wir von der älteren Fraktion die Möglichkeit noch einmal die Unbeschwertheit eines Teenagers zu durchleben.Wer also z. B. eine schöne Urlaubslektüre sucht kann mit diesem hier überhaupt nichts falsch machen, ganz im Gegenteil.

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  • Ein Jugendroman, der auch Erwachsene begeistert!

    Amy on the summer road
    figino

    figino

    01. November 2016 um 14:25

    Amy hat den Vater verloren und lange Zeit bleibt unklar was passiert ist. Wir erfahren erst im Laufe der Reise, während den Gesprächen mit Roger, wass passiert ist. Klar ist, Amy gibt sich die Schuld und später merken wir, auch ihr Bruder gibt sich die Schuld und ich bin sicher, auch die Mutter fühlt sich verantwortlich. So entfremdet sich die Familie über dieser Tragödie und kann nicht mehr miteinander reden. Roger und Amy machen eine tolle Reise und treffen viele Menschen, Träume und Erinnerungen und setzen sich so mit Ihren Problemen auseinander.Das Buch ist in Deutsch, auch wenn der Titel englisch ist! Auch wenn das Grundthema ja ein Trauriges ist, ist es doch ein schönes Buch, dass einem zufrieden macht und ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ich kann es Euch nur ans Herz legen, ich denke, dass wird in die TopTen 2016 einfliessen !! 

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  • REZENSION: Amy on the Summer Road

    Amy on the summer road
    igbuchblueten

    igbuchblueten

    01. August 2016 um 10:04

    Meine erste Roadtrip-Geschichte und dazu mein absolutes Monatshighlight! Amy on the Summer Road ist ein unglaublich bewegendes Buch, hinter dem viel mehr steckt, als die im Klappentext angepriesene Liebesgeschichte. Amy kämpft mit den Schuldgefühlen für den Tod ihres Vaters verantwortlich zu sein. Erst vor wenigen Jahren musste sie den Verlust ihrer Zwillingsschwester hinnehmen und nun fuhr sie das Fahrzeug, in dem ihr Vater neben ihr bei einem Unfall ums Leben kam. Ihre restliche Familie ist komplett auseinandergedriftet und scheint mit der Situation nicht klar zu kommen. Auch Roger trägt seine Laster mit sich herum und nun liegt es an den beiden, die Vergangenheit so hinzunehmen wie sie ist und dann á la Hakuna Matata ("Du sollst die Sorgen hinter dir lassen") nach vorne zu blicken. Die Geschichte beginnt damit, dass Amy im verlassenen Haus ihrer Familie darauf wartet, dass die Maklerin ihr Zuhause verkauft und sie sich dann mit einem wildfremden jungen Mann ans andere Ende von Amerika begeben kann, weil ihre Mutter ihr Auto braucht. Dass Amy davon nicht wirklich begeistert ist, ist selbstverständlich, da sie zudem seit dem Unfall nur ungern im Auto sitzt. Selber fahren kommt gar nicht mehr in Frage. Als Roger und Amy sich dann schlussendlich auf den Weg machen, wird ihnen die Strecke, welche Amys Mutter ausgesucht hat schnell zu langweilig und sie begeben sich auf ihre eigene Reise durch Amerika um abzuschließen, neu anzufangen und das Leben wieder lieben zu lernen. Der Schreibstil der Autorin war wunderbar leicht und hat einen förmlich durch die Geschichte getragen. Die Geschichte war sehr interessant, hatte keine Längen und durch die wunderschöne Aufmachung (Playlists, Kassenbons, Infoblätter,...) sind die knapp 500 Seiten ganz schnell durchgelesen. Amy und Roger fand ich zwei unheimlich sympathische Charaktere, mit denen es wirklich Spaß gemacht hat, Amerika zu entdecken. Die Schauplätze, die Morgan Matson ausgesucht hat, fand ich wirklich gut ausgewählt und durch die Originalaufnahmen in Amys Scrapbook, kam es mir irgendwann so vor, als säße ich wirklich auf der Rückbank und würde mit Amy zu Elvis Presley singen und mit Roger mit einem Root Beer anstoßen. Man hat sich wirklich wohl mit den beiden gefühlt, da nichts aufgesetzt war und die beiden sehr authentisch waren. Die Liebesgeschichte, die in dem Buch zwar auch existiert, aber nicht erzwungen ist, fand ich eine wirklich tolle und vielleicht eine der schönsten, von denen ich bisher gelesen habe. Alles entwickelte sich in einem nachvollziehbaren Tempo und als dann passiert, wovon man schon den ganzen Band lang träumt ist es eine wirkliche Freunde den beiden zuzusehen, wie sie sich von einer ganz neuen Seite kennenlernen und gemeinsam an ihren Aufgaben wachsen. Amys innere Konflikte waren sehr gut dargestellt und der Prozess, wie sie diese verarbeitet hat, auch mit Hilfe von Roger, fand ich glaubhaft dargestellt und manchmal hätte ich sie auch einfach in den Arm genommen und ihr gesagt, dass alles wieder gut wird. Die Randcharaktere waren sorgfältig ausgearbeitet und trugen immer zum Fortlaufen der Geschichte bei, was es noch einfacher machte, dem Verlauf zu folgen. Die Landschaftsbeschreibungen gingen Hand in Hand mit den Gefühlen der beiden Protagonisten du nehmen auch den Leser vollkommen ein. Amy on the Summer Road ist eine absolute Leseempfehlung von mir und ich werde so bald wie möglich mehr von der Autorin lesen.  

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  • Interessante Ansätze, deren Potential nicht ausgeschöpft wurde

    Amy on the summer road
    zazzles

    zazzles

    28. July 2016 um 19:13

    Die Handlung: Gleich zu Beginn der Geschichte lernen wir die Protagonistin Amy kennen. Nachdem ihr Vater vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, hat sich ihre Mutter dazu entschlossen umzuzuziehen. Aus diesem Grund beauftragt sie ihre Tochter damit, das Familienauto von Kalifornien bis zur Ostküste zu fahren. Und da Amy selbst nicht mehr Auto fährt, wird sie dabei von Roger - dem Sohn einer Bekannten ihrer Mutter - begleitet, der an der Ostküste seinen Vater besuchen soll. Amy ahnt nicht, dass sie mit ihm einen aussergewöhnlichen Road Trip durch die USA erleben wird, bei dem sie nicht nur Vergangenes verarbeitet, sondern sich auch ihren Problemen stellt und wieder zu sich selbst findet.Meine Meinung: Die Story hört sich eigentlich sehr vielversprechend an und aufgrund der sehr guten Bewertungen auf goodreads hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Buch, die letztendlich leider nicht erfüllt werden konnte. Die Grundidee mit der Reise quer durch die USA fand ich sehr interessant, vor allem da sie mit richtigen Fotos und handschriftlichen Notizen ergänzt wurden, die dem Leser das Gefühl geben, selbst an diesem Road Trip teilzunehmen. Leider bleibt aber die ganze Story im weiteren Verlauf sehr oberflächlich. Es ist zwar schön zu erfahren, was Amy und Roger alles sehen und erleben, aber dabei bleibt es leider auch. Ich hätte mir etwas weniger Reiseführer und dafür etwas mehr Handlung gewünscht. Die Erinnerungen von Amy, in denen sie die dramatischen und teilweise tragischen Ereignisse aus den letzten Monaten beschreibt, waren wiederum sehr fesselnd und hätten gerne ausführlicher sein können, denn sie haben der Geschichte wenigstens ab und zu etwas Tiefe verliehen. Das Ende des Buches ist dann wiederum sehr unspektakulär und offen. Letzteres hat mich zwar nicht gestört, aber es hat einmal mehr verdeutlicht, dass der Story ein Spannungsbogen gefehlt hat.Fazit: Ein Buch, das sehr gut zum Sommer passt und locker und leicht zu lesen ist. Ich kann trotz meiner Kritik verstehen, warum viele Leser die Geschichte gut fanden, aber meinen Geschmack hat sie leider nicht getroffen. Deshalb kann ich auch nur 2.5 Sterne vergeben.

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  • Perfektes Buch für den Sommer

    Amy on the summer road
    lovebooks0401

    lovebooks0401

    01. July 2016 um 19:35

    Fesselnd, traurig, schön und regt zum Nachdenken an...

    Ein Buch, was sich anfangs nicht um die (noch nicht existierende) Beziehung zwischen den beiden Protagonisten dreht, sondern erstmal um die Überwindung von Ängsten, Schuldgefühlen und die Auswirkung des Todes eines Elternteils auf die restliche Familie....

  • Amy on the summer road

    Amy on the summer road
    LousBooks

    LousBooks

    06. May 2016 um 12:16

    Seit dem Tod ihres Vaters hat Amy schwer zu kämpfen. Sie fühlt sich schuldig und verkriecht sich die ganze zeit in ihrem Zimmer. Zu Amys Bedauern will ihre Mutter auch noch umziehen, um einen Neuanfang zu starten. Von Kalifornien nach Connecticut! Weil ihre Mutter sich in ihrem neuen Zuhause schon einarbeiten muss, reist sie schon einen Monat früher ab als Amy. Zudem sitzt Amys Bruder auch noch in einer Entzugsklinik in North Carolina fest, also bleibt sie den letzten Monat alleine zurück. Zum Ende des Schuljahrs muss sie also alleine nachkommen.  Blöd nur, dass sie kein Auto mehr fährt. Aber auch dafür hält ihre Mutter schon einen Plan bereit, ihr alter Spielfreund Roger soll sie in ihrem neuen Zuhause absetzten und sie quer durch die Staaten kutschieren. Amy muss sich nun mit allem arrangieren, aber zu allem Übel hat ihre Mutter auch noch die langweiligste aller Routen rausgesucht. Da begeben sich die beiden auf eine eigene Strecke…Das Buch hat schon sehr schön angefangen. Ich hatte sofort meine geliebte Sommeratmosphäre. Immer wenn Amy über ihren Vater erzählt oder nachgedacht hat, wurde sie nicht übertrieben melancholisch oder dramatisch dargestellt. Roger war auch süss, allerdings ging es mir zur Mitte hin ein bisschen zu viel um seine Ex Hadley, weil das eigentlich nicht das wichtigste Thema im Buch ist. Trotzdem hab ich (fast) alle Charaktere auf dem Roadtrip liebgewinnen können. Ich konnte das US-Sommerfeeling richtig spüren und ich hatte Spass am lesen. Zwischendrin hat man immer wieder "Infoseiten" zu den Staaten gesehen. Manchmal gab es aber auch einfach die Lieder der Playlist, Fotos oder andere Notizen von Amy. Das hat das Buch noch realistischer, schöner und überzeugender gemacht. Ich glaube, zum nächsten Urlaub schaff ich mir auch so ein Reisetagebuch an. Die Playlists hab ich mir auch erstellt und während des Lesens gehört, weil ich fände, dass es die Atmosphäre noch abgerundet hat. Die Handlung war einfach nur wunderbar. Wie sich die meisten vielleicht denken, (Spoiler) kamen Amy und Roger am Ende zusammen. Trotzdem standen nicht die ganze Zeit irgendwelche schmalzigen Gefühle im Vordergrund und auch keine kitschige, übertriebe "Verbindung" zwischen den beiden. So wirkte es total authentisch und wie eine echte Beziehung.Alles in allem fand ich das Buch seeeehr gelungen und würde es jederzeit wieder lesen. Ich werde mir bestimmt auch noch andere Bücher der Autorin zulegen. Fünf Sterne für ein tolles Sommerbuch!

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  • Amy on the Summer Road

    Amy on the summer road
    Moniqu

    Moniqu

    05. May 2016 um 16:25

    MEINE MEINUNG: Ich fand die Story so mega toll... <3 Aber das Ende war zu offen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich erwartet hatte, aber das war auf jeden Fall nicht das. Das Buch endete so plötzlich... Als Amy wieder mit dem Auto fahren konnte, hatte sie Roger einfach abgesetzt... Das hatte ich echt nicht erwartet. :D Ich würde gerne wissen, wie es weiter mit den beiden gelaufen ist. Außerdem hatte ich mich auf das Gespräch zwischen Amy und ihrer Mom gefreut. :D Im Buch gab es gaanz viele Bilder und das fand ich echt cool. ;) Das mit Roger und seiner Ex war einerseits nicht gut, weil er Amy so bisschen ausgenutzt hat, aber anderseits konnte man nach einer Weile merken, dass er sich nicht mehr so sehr für sie interessiert und sich mehr zu Amy angezogen fühlt. ;)Der Schreibstil der Frau Matson hat mir echt gut gefallen. Man konnte einfach nicht aufhören zu lesen. :)  FAZIT: Wenn euch Storys über Roadtrips gefallen, dann ist das ein Muss für euch. ;)

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  • Amy on the Summer Road

    Amy on the summer road
    daydreamin

    daydreamin

    23. April 2016 um 21:14

    Geschrieben im Juli 2013:Nachdem ich viele positive Rezensionen über Amy und ihren Road Trip gelesen hatte, wanderte das Buch auch auf meine Wunschliste. Das war schon vor ziemlich langer Zeit und da ich kein großer Road Trip Fan bin (oder war) hab ich das Buch ewig lange vor mir hergeschoben. Jetzt hab ich endlich mal Zeit gefunden um das Buch tatsächlich zu lesen und ja, was soll ich sagen… hätte ich gewusst, was da auf mich zukommt, hätte ich das schon viel früher getan!Im Mittelpunkt steht also Amy Curry. Sie hat vor drei Monaten ihren Vater bei einem Autounfall verloren und ist seitdem vollkommen unklar darüber, wie ihr Leben weitergehen soll. Von ihrem Zwillingsbruder Charlie hat sie sich vollkommen entfernt und der weilt in einer Entzugsklinik in North Carolina. Ihre Mutter will ebenfalls einfach nur wegrennen und kauft ein Haus in Conneticut. Amy muss ihr Schuljahr beenden und dann nachkommen. Der Haken an der Sache: Amy soll in ihr neues Heim fahren, doch Amy fährt seit drei Monaten nicht mehr. Die Lösung kommt in Form eines sympathischen Typens namens Roger daher. Er ist College Student und Sohn einer Freundin von Amys Mutter. Roger soll den Sommer bei seinem Vater in Philadelphia verbringen und Amy mit dem Wagen zu ihrer Mutter bringen. So weit der Plan.Natürlich kommt das alles ein bisschen anders. Anstatt der Route ihrer Mutter zu folgen, verfolgen Amy und Roger schon ganz bald eigene Ziele und fahren durch etliche Staaten. Während Amy ein bisschen verloren ist und einfach mal Lust hat, Probleme zu machen und von ihrem neuen Zuhause fernzubleiben, hängt Roger noch an seiner Exfreudin, die er unbedingt zur Rede stellen will. Nach und nach sehen die beiden also die verschiedensten Staaten, übernachten in den unmöglichsten Absteigen und entwickeln sich beide zusammen weiter.Wie gesagt, ich bin eigentlich kein großer Road Trip Fan. Ich weiß nicht, warum das so ist, ich empfand solche Geschichten bisher immer als äußerst langweilig. Da hab ich also die Rechnung ohne Morgan Matson gemacht, denn langweilig ist das Buch auf gar keinen Fall! Zum einen haben wir da die endlos lange Liste an Erlebnissen: Den Yosemite Nationalpark, Hotels, eine Party bei Rogers College Freunden und sogar das Einkaufen bei Wal-Mart ist mit den beiden aufregend und witzig. Zum anderen wurden all diese Erlebnisse nicht nur in Textform sondern auch mit Hilfe von Grafiken dokumentiert. Zu Beginn ihrer Reise bekommt Amy von ihrer Mutter ein Reisetagebuch, indem sie ihre Erlebnisse festhalten soll. Am Anfang ist sie davon wenig begeistert, doch nach und nach sammelt sie dort nicht nur Infos über die Staaten, die sie durchqueren, und Kassenbelege von Diners, sondern auch Fotos und Playlists. Obwohl ich das eBook gelesen hab, war die Qualität der Handschrift und der Bilder erstaunlich gut und hat das Ganze etwas aufgelockert. Auch die Playlisten fand ich super! Am Anfang erstellt sie meist Roger, da Amy nur Musicals mag. Roger hört viele unbekannte Bands, aber auch einige mir bekannte Namen wie zum Beispiel Fall Out Boy, Hellogoodbye, Owl City, The Fray, Head Automatica und Oasis. Insgesamt geht es sogar ziemlich oft um Musik, da Amys Vater ein großer Elvis-Fan war. Während sie am Anfang des Buches einen riesigen Hass auf Elvis hat, gibt es gegen Ende des Buches sogar eine wachsende Anzahl seiner Titel in ihren Playlisten, woran man nur einmal mehr den Verarbeitungsprozess von Amy erkennt. Wahnsinnig gute Idee!Kommen wir mal zu den Charaktern. Hauptsächlich geht es natürlich um Roger und Amy, die beide eine mehr oder minder große Last zu tragen haben. Die sind beide total sympathisch und ich hab sie wirklich richtig gerne auf ihrer Reise begleitet. Sie sind angenehm und haben keine großartigen nervigen Eigenschaften, allerdings viele kleine liebenswerten Eigenheiten. Im Laufe ihrer Fahrt wachsen sie richtig zusammen und gewöhnen sich aneinander. Genau dieser Prozess und dieses Warmwerden der Charakter war unfassbar schön beschrieben. Amy fällt zwischendurch immer mal wieder auf, wie selbstverständlich die beiden miteinander umgehen. Seien es ihre Insiderwitze, dass Amy Roger beim Autofahren ein Bonbon reicht oder dass es ihnen bald schon nicht mehr viel ausmacht in einem Hotel im Doppelbett zusammen zu schlafen, die Entwicklung ist einfach authentisch und schön gemacht.Nicht weniger nennenswert sind all die Leute, die sie auf ihrer Reise treffen. Das fängt schon im Yosemite Park, ihrem ersten Halt an, wo Amy früher immer mit ihrem Vater und ihrem Bruder Halt gemacht hat. Dort treffen sie eine etwas ältere Dame, die Amy erkennt und sofort nach ihrer Familie fragt, was natürlich die Wunde wieder aufreißt. Dann haben wir noch Hadley, Rogers Exfreundin, die immer noch eine so große Rolle in seinem Leben spielt, obwohl sie es gar nicht weiß. Ihren sympathischen, aber etwas gelangweilten Bruder Lucien, der Amy nicht nur zeigt, dass man im Leben immer weitergehen muss, sondern auch von ihr lernt, seine Ziele zu verfolgen. Amys Mutter, die sich tierische Sorgen macht und zum ersten Mal in ihrem Leben keine Kontrolle über ihre Tochter hat. Ein Junge namens Walcott, der nachts im Golfclub den Rasen mäht, aber eigentlich leidenschaftlicher Musiker ist (von dem stammt das wunderschöne Zitat unten). Bronwyn, eine Freundin von Roger, die Amys Klamotten aufpimpt, die beiden zu einer Party überredet und vor Energie nur so sprüht. „Gestern Abend hatten wir ’nen Gig. […] Das war voll genial. Genau darum geht’s, sag ich euch. Da stehen lauter Fremde vor dir in der Dunkelheit, denen erzählst du deine Wahrheit. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn es funktioniert, ist es der Hammer.“Ihr seht, ich bin total begeistert. Jede kleinste Nebenfigur scheint hier genau platziert zu sein. Sie alle begleiten Amy und Roger auf ihrem Weg quer durch Amerika und helfen den beiden, sich weiter zu entwickeln. Am Ende des Buches steht man zwar nicht vor zwei ganz neuen Charaktern, aber vor zweien, die an ihren Erlebnissen gewachsen sind.Außerdem möchte ich das Cover noch lobend erwähnen, weil es einfach so passend ist. Mir gefallen die warmen Farben und dieser Highway im Hintergrund. außerdem sind keine Gesichter zu sehen, sodass immer noch Raum für eigene Vorstellungen von Amy und Roger sind. Fazit Ja, was soll ich groß sagen. 5 Sterne für einen wunderbaren Roman, den ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich hätte auch nichts dagegen, Amy und Roger noch weiter durch ihr Leben zu begleiten. Die Charakter waren allesamt sympathisch und hatten ihre ganz persönliche Rolle. Die Erlebnisse waren spannend, witzig, tragisch, berührend, romantisch und das alles ganz ohne Kitsch oder unnötige Theatralik. Dazu die kleinen Grafiken und Playlisten..wunderschön. Dicke Leseempfehlung!

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  • Hatte mir mehr erwartet

    Amy on the summer road
    jojoday

    jojoday

    30. November 2015 um 14:54

    Ich habe das Buch gekauft, in der Erwartung, dass es vor allem um die Liebesgeschichte zwischen den zwei Protagonisten geht und ihre Reise. Nur leider war mir die Liebegeschichte zu wenig ausgeprägt und die Geschichte nicht so romantisch, wie ich es mir erhofft hatte. Leider war ich sehr enttäuscht vom Ende des Buches, da es sehr offen endet. Man weiß nicht, was mit den zwei Protagonisten wird, mit ihrem Bruder oder was mit der Beziehung zwischen ihr und ihre Mutter geschieht. Ich finde, dass das Buch noch mindestens ein Kapitel hätte haben sollen, da die Geschichte für mich nicht beendet war. Das beste an dem Buch war der Schreibstil.   Fazit: Mehr erwartet und mit einem enttäuschendem Gefühl aufgehört.

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  • Tolles Buch!

    Amy on the summer road
    herzfuerbuecher

    herzfuerbuecher

    18. October 2015 um 20:41

    „Amy on the summer road“ ist eine wunderbare Geschichte, die man einfach im Sommer lesen muss. Nur so erlebt man das echte Road-Trip-Gefühl, das dieses Buch vermittelt: Die Sonne auf der Haut, während man den Arm aus dem Fenster baumeln lässt, die Musik, die einen zum Mitsingen verleitet, die Landschaft, die man sich so richtig schön vorstellen kann. Als allererstes fällt das liebevoll gestaltete Buch ins Auge. Es sind nicht einfach nur Kapitel aneinandergereiht, sondern alles ist kreativ und witzig umgesetzt – sei es der E-Mailverkehr zwischen Amy und ihrer Mutter, der nächste Streckenabschnitt, die Playlists oder die Quittungen der jeweiligen Restaurants. Allein dafür hat sich das Buch schon fünf Sterne verdient! Die Geschichte ist erfrischend und macht Lust, ins Auto zu steigen und selbst über die Highways in Amerika zu fahren. Obwohl die Geschichte eigentlich mit dem Tod von Amys Vater beginnt und man deshalb immer einen faden Beigeschmack haben sollte, schaffen die beiden es, mit lockeren Sprüchen die Anspannung sausen zu lassen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich auch als Leser total wohlfühlt. Roger ist süß, aufmerksam und sagt instinktiv immer genau das Richtige, ohne aber übertrieben oder überzeichnet zu wirken. Ich hatte bei ihm nicht das Gefühl, dass er zu perfekt geschrieben ist – im Gegenteil, er wirkt ein bisschen wie der Typ, der nebenan wohnt und einem die Tür aufhält. Er hat seine Fehler und seine Macken und genau das macht ihn zu einem Charakter, den man anfassen kann. Die Geschichte zeichnet sich nicht durch einen hohen Spannungsbogen, sondern viel Feingefühl und Realitätsnähe. Mehrmals hat man das Gefühl, auf der Rückbank zu sitzen und einfach mitzufahren. Roger und Amy sind sympathisch und gefallen auf Anhieb, der Schreibstil ist flüssig, sodass man das Buch gut durchlesen kann. Auch Amys Entwicklung, zu der Roger einen guten Teil beisteuert, ist wirklich schön mitanzusehen. Mit jeder Meile wachsen beide einem mehr ans Herz und eigentlich möchte man nach der letzten Seite nur noch weiter im Wagen sitzen und noch ein Stückchen weiter fahren.

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