Dreizehn Wünsche für einen Sommer

von Morgan Matson 
4,1 Sterne bei165 Bewertungen
Dreizehn Wünsche für einen Sommer
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Positiv (125):
Somayas avatar

Ein schönes Sommerbuch, dass sich genau wie die Protagonistin von Kapitel zu Kapitel in eine positivere Richtung entwickelte.

Kritisch (9):
M

Es war nicht so gut, ich hätte es mir viel besser vorgestellt.

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Inhaltsangabe zu "Dreizehn Wünsche für einen Sommer"

Eine Liste voller verrückter Aufgaben für einenunvergesslichen Sommer
Emily kann es nicht glauben: Ihre beste Freundin Sloane ist verschwunden, einfach so. Keine Erklärung, kein Abschied, nichts. Das einzige Lebenszeichen, das Emily ein paar Tage später erhält, ist ein Brief mit einer merkwürdigen To-do-Liste. Da es das Einzige ist, was ihr von Sloane bleibt, macht sie sich daran, die Dinge auf der Liste abzuarbeiten. Äpfel pflücken in der Nacht? Kein Problem. Tanzen bis zum Morgengrauen? Klar, warum nicht. Einen Fremden küssen? Nacktbaden? Moment mal … Schnell wird Emily klar, dass Sloanes Liste sie ganz schön herausfordert. Doch als ihr unerwartet der gut aussehende Frank zu Hilfe kommt, steht ein unvergesslicher Sommer bevor …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570403341
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:09.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    LaLectures avatar
    LaLecturevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein einseitiges Abhängigkeitsverhältnis wird als Freundschaft gelobt und die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar - Leider sehr enttäuschend
    ​ Eine vorhersehbare Geschichte, die auf einer ungesunden, unverständlichen Freundschaft basiert


    Inhalt

    Es hätte der perfekte Sommer werden können, doch dann verschwindet Emilys beste Freundin Sloane. Sie geht nicht ans Telefon, antwortet nicht auf SMS. Nur eine Liste bleibt Emily von ihr. Eine Liste mit 13 Dingen, die sie erledigen soll: etwas klauen, einen Fremden küssen, nackt baden - Dinge, die Emily nie freiwillig tun würde. Einige Aufgaben scheinen ihr unmöglich, doch dann bekommt sie unerwartet Hilfe von Frank Porter, seinerseits Musterschüler und beliebtester Junge der Schule.



    Meinung

    Nachdem ich Morgan Matsons "Amy On The Summer Road", ein sehr süßes Sommerbuch, recht gerne mochte, wollte ich auch ihre anderen Bücher lesen, zumal auch "Dreizehn Wünsche für einen Sommer" hochgelobt wird.
    Leider hat mich dieser Roman jedoch sehr enttäuscht.


    Das fängt schon mit der Grundidee an: Sloane ist seit zwei Jahren Emilys beste Freundin, bis sie plötzlich verschwindet (was später immerhin erklärt wird) und ihr nur eine Liste hinterlässt (was nie so richtig erklärt wird). Man lernt durch Flashbacks über die letzten zwei Jahre jedoch einiges über die Freundschaft der beiden und keine dieser Szenen konnte mir begreiflich machen, wieso Emily so gerne mit Sloane befreundet war und was an ihrer Beziehung gut sein sollte.

    Sloane ist das typische coole, beliebte Mädchen, nach der sich alle umdrehen und deren Freundin immer in ihrem Schatten steht - und weder sie noch Emily scheint das zu stören, was mir beide sehr unsympathisch gemacht hat.
    Emily begnügt sich damit, sich hinter Sloane zu verstecken, sie für sich reden und denken zu lassen und unsichtbar zu sein. Mehrmals erwähnt sie sogar, dass es sie nie gestört hat, dass sie immer nur "Sloanes Freundin" ist und nie als eigenständige Person wahrgenommen wird, und sagt, sie sei mit Sloane interessanter. Das kam mir ziemlich traurig und charakterlos vor. Natürlich gibt es schüchterne Menschen und auch ich kenne das Gefühl, wenn man sich besser fühlt, wenn andere das Gespräch beginnen und man sich dann einklinkt, aber bei Emily war das schon wirklich extrem und wirkte fast schon ungesund.

    Selbst in Momenten, in denen sie etwas an Sloane stört (zum Beispiel, als diese sie wegen ihres neuen Freundes vernachlässigt oder als Sloane sie zu etwas drängen will, was sie nicht will), spricht sie sie nie darauf an und verzeiht ihr alles sofort wieder. Besonders in einem Flashback wird klar, dass sie alles dafür tun würde, dass Sloane sie cool findet. Was für eine ungesunde, einseitige Freundschaft! In einem Flashback erklärt Emily zwar, dass sie bei Sloane zum ersten Mal sie selbst sein konnte, aber so wirkt es überhaupt nicht.

    Als Sloane zu Beginn des Buches verschwindet, spürt man förmlich ihre Entzugserscheinungen. Sie beschreibt, dass sie Dinge gar nicht genießen kann, wenn sie Sloane nicht sofort davon erzählen kann; dass sie sich fühlt, als hätte sie sie nie erlebt.
    Selbst, als sie die Liste abzuarbeiten beginnt und damit endlich einmal etwas ohne Sloane tut, tut sie es anfangs nur wegen Sloane und sieht nur einen Sinn darin, weil Sloane ihr diese Aufgaben gegeben hat.

    Leider ist es auch nicht so, als wäre der Punkt dieses Buches, dass Emily ihre Freundschaft mit Sloane reflektiert und merkt, wie ungesund, einseitig und schädlich sie zwei Jahre lang war. Sie merkt zwar, dass sie wegen Sloane kein eigenständiger Mensch geworden ist, scheint daran aber nichts Schlimmes zu finden. Zwar macht sie eine Entwicklung zu einem selbstbewussteren Menschen mit mehr, gesünderen Freundschaften durch, aber diese fehlende Reflexion hat sie mir als Charakter verdorben.

    Fast noch schlimmer fand ich, dass Sloane diese ungesunde, einseitige Abhängigkeit ebenfalls nie aufgefallen zu sein oder sie zumindest nicht gestört zu haben scheint. Wenn Emily ihr mal widerspricht, reagiert sie ungehalten; wenn sie merkt, dass Emily sich nicht wohlfühlt, sieht sie darüber hinweg, wenn es ihr grad so besser in den Kram passt. Die Liste, die sie Emily schreibt, hätte sie wunderbar dazu nutzen können, ihr die Augen zu öffnen und ihr beizubringen, ein eigenständigerer Mensch zu werden, aber obwohl die Liste das zum Teil bewirkt, scheint es nicht Sloanes Intention gewesen zu sein.



    Abseits dieser Grundlage ist "Dreizehn Wünsche für einen Sommer" eine süße Sommergeschichte mit ein paar ernsten thematischen Einwürfen.
    Einige der Figuren sind niedlich und liebenswert, beispielsweise Emilys Bruder Beckett oder Franks Kumpel Collins, und es gibt ein paar wirklich süße Momente und authentische Dialoge. Das Buch liest sich dadurch schnell weg und gibt einem ein angenehmes Sommergefühl.

    Angenehm fand ich, dass der Junge, für den sich die Hauptfigur interessiert, in diesem Fall kein umschwärmter Aufreißer-Sunnyboy sondern eher ein kleiner Muster-Schwiegersohn war. Trotzdem blieb Frank genau wie Emily für mich leider eher platt.
    Auch fand ich es realistisch, dass Emily nicht alle Aufgaben sofort schafft und genau so abarbeitet, wie sie es sich vorgestellt hat. Zum Teil konnte es mich sogar überraschen, wie sie die Punkte letztendlich abhakte.

    Ebenfalls toll fand ich, dass auch hier wie bei "Amy..." Musik für die Hauptfiguren wieder eine große Rolle spielte und in das Buch immer wieder Playlists eingebaut sind, die von den Figuren erstellt wurden.
    Für Fans von "Amy..." steckt sogar eine kleine Anspielung auf Amy und Roger in dem Roman.

    Insgesamt ist die Geschichte aber leider sehr vorhersehbar, insbesondere der in meinen Augen absolut unnötige, klischeehafte Konflikt am Ende, der nur daraus resultiert, das Emily pubertär-störrisch meint, alles zu wissen und sich niemandes Erklärung anhören zu müssen.
    Mit großartigen Überraschungen kann das Buch nicht aufwarten und zwei Konflikte mit wichtigen Nebenfiguren bleiben nach dem recht abrupten Ende ungelöst, jedoch nicht auf eine Weise, die gewollt realistisch wirkte, sondern eher so als hätte die Autorin sie einfach vergessen.


    Fazit

    "Dreizehn Wünsche für einen Sommer" hätte das Potential für einen süßen Sommer-Jugend-Liebesroman gehabt, dieses jedoch in meinen Augen durch die Glorifizierung einer ungesunden, einseitigen Freundschaft, größtenteils platte Figuren und eine vorhersehbare Geschichte verschenkt.
    Süß ist das Buch immer noch und es lässt sich als seichte Unterhaltung angenehm zwischendurch lesen, aber ich kann es nicht wärmstens weiterempfehlen wie "Amy On The Summer Road", ein anderes Buch der Autorin.
    2,5 Sterne

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    Splitterherzs avatar
    Splitterherzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein locker leichtes, aber auch unglaublich gefühlvolles Sommerbuch.
    Ein Wolfühl- und Sommerbuch im bekannten Matson-Stil

    Inhalt:
    Emily und Sloane sind beste Freundinnen, die jedes noch so kleine Geheimnis miteinander teilen - das zumindest glaubt Emily fest. Doch als Emily eines Tages das Haus von Sloane leer vorfindet, ohne dass Sloane ihr gesagt hätte, wohin sie fährt oder wann sie wiederkommt, muss sich Emily eingestehen, dass ihre beste Freundin ihr vielleicht doch nicht immer alles anvertraut hat. Das Letzte was ihr bleibt ist eine Postkarte, mit dreizehn Aufgaben für einen Sommer. Aufgaben, die Emily ängstigen, Aufgaben, die sie herausfordern, Aufgaben, denen sie sich unbedingt stellen will, in der Hoffnung, dann ihre Freundin zurück zu bekommen. Und so beginnt für Emily ein ganz anderer, verrückter und emotionaler Sommer, voller Abenteuer, Geheimnisse und neuer Freundschaften.

    Meinung:
    Morgan Matson gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Warum? Weil ihre Geschichten echt sind, voller Gefühl, nicht übertrieben und ganz nah am Leben. In meinen Augen schreibt sie die perfekten Sommerbücher, die meist zwar ein schwieriges Thema behandeln, aber auch pure Lebensbejahung ausdrücken. Voller Neugier, voller Vorfreude stürzte ich mich deshalb auf: "Dreizehn Wünsche für einen Sommer" und wurde, wider erwarten, von der Autorin überrascht. Das Jugendbuch folgt dem üblichen Matson-Stil, ist aber auch ganz anders.

    Im Zentrum der Geschichte steht die schüchterne Emily, die Teil einer lauten, verrückten und künstlerischen Familie ist und sich vollends durch ihre beste Freundin Sloane definiert. Als Sloane dann plötzlich am Anfang des Sommers verschwindet und nur eine Postkarte für Emily hinterlässt, mit dreizehn Aufgaben, ist Emily das erste Mal seit langer Zeit wieder alleine, ist sie wieder einsam und weiß nicht, was sie tun soll. Sloane hat immer versucht alles aus ihr raus zu kitzeln: Regeln brechen, Scherze aushecken, Grenzen überschreiten - das war Sloane. Jetzt ist sie weg und zurück bleibt ein Mädchen, das Entscheidungen zerdenkt und den Kontakt zu anderen scheut, die niemals, unter keinen Umständen die Regeln brechen oder Grenzen überschreiten würde. Sie ist eine Hauptfigur, auf die man sich als Leser gerne einlässt, die man aber auch oft an den Schultern packen, schütteln und wachrütteln würde. Zu Beginn des Buches fällt es deshalb zunächst schwer, sich an ihre Figur zu gewöhnen, aber je tiefer man in die Geschichte schlittert, je mehr man zusammen mit Emily erlebt, je mehr man sie kennenlernt, desto mehr kann man sich auf sie einlassen und ehe man sich versieht, hat man sie bereits in sein Leserherz geschlossen, hofft und bangt mit ihr und geht mit ihr gemeinsam auf die Suche nach ihrer besten Freundin.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern des Genres, steht hier nicht die Liebesgeschichte im Fokus. Vielmehr geht es ganz und gar um die Charakterentwicklung der Protagonistin. Die Liebesgeschichte, ebenso wie viele andere Elemente, sind hier lediglich unterstützende Nebenfiguren, welche zwar in das Leben von Emily einfließen, dort jedoch keine Hauptrolle übernehmen.
    Klingt langweilig? Ganz und gar nicht. Schon auf den ersten Seiten der Geschichte lernt man ein sehr schüchternes Mädchen kennen, die ganz im Schatten ihrer Freundin steht und selbst gar nicht so richtig zu wissen scheint, wer sie ist, wer sie sein kann, aber auch wer sie sein möchte. Die Entwicklung von ihr mitzuerleben, die fernab und unabhängig von anderen Figuren stattfindet, ist nicht nur authentisch, sondern verleiht diesem Buch auch seine besondere Atmosphäre.

    Doch trotz all dieser gelungenen Elemente, konnte mich das Werk leider nicht auf voller Linie überzeugen. Grund dafür: einige Fragen sind am Ende der Geschichte leider unbeantwortet geblieben. Generell kam das Ende viel zu plötzlich, was angesichts der Seitenlänge definitiv zu umgehen gewesen wäre.

    Demnach nicht das beste Werk von Morgan Matson, aber trotzdem im altbekannten Matson-Stil. Mit dem üblich flüssigen und mitreißenden Schreibstil, einer wunderbaren Geschichte, authentisches Figuren und einem ebenso authentischen Plot, sowie einer versteckten Botschaft an das Leben.

    Fazit:
    "Dreizehn Wünsche für einen Sommer" ist ein klassisches Jugendbuch mit Matson-Feeling. Eine Geschichte, die tief bewegt, die mitreißt, wachrüttelt und eine Botschaft an das Leben vermittelt: Jeder Moment ist kostbar und manchmal muss man etwas riskieren, um das große Glück zu finden, um sich selbst zu finden. Auch wenn das Werk einige Schwächen aufweist, kommt während der knapp fünfhundert Seiten nie ein Gefühl von Langeweile auf. Stattdessen fliegen die Seiten nur so dahin und ehe man sich versieht, hält man bereits die Letzte zwischen seinen Fingern, saugt die letzten Buchstaben auf, beendet eine herzerwärmende Geschichte und ist traurig, dass man sich bis zum Erscheinen des nächsten Matson-Buchs noch etwas gedulden muss.

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    secretgirlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte ist spannend und es ist faszinierend zu beobachten, wie die junge Emily sich im Laufe der Geschichte entwickelt.
    Ein unvergesslicher Sommer!

    Plötzlich ist Sloane verschwunden. Ohne Vorwarnung, ohne Hinweise, wo sie sein könnte. Doch dann erhält Emily einen Brief ihrer besten Freundin mit einer merkwürdigen Liste. Sofort macht sie sich daran, die Dinge abzuarbeiten. Äpfel pflücken in der Nacht? Kein Problem. Tanzen bis ins Morgengrauen? Wird gemacht. Doch einen Fremden küssen? Schnell merkt Emily, dass die Liste ihrer besten Freundin weit mehr ist als eine einfache Liste und sie ganz schön herausfordert. Kein Problem also, dass der gutaussehende Frank ihr da zur Hilfe kommt und ihren bevorstehenden Sommer ganz schön durcheinander bringt.

     

    Der Roman “Dreizehn Wünsche für einen Sommer”, geschrieben von Morgan Matson, ist genau richtig für einen geheimnis-, jedoch humorvollen Sommer. Und wer dabei noch eine annähernde Liebesgeschichte erwartet, ist bei diesem Roman nicht verkehrt.

    Über 512 Seiten hält Matson jeden Leser bei guter Laune, gestaltet viele interessante Charaktere und lässt sie ihre eigenen Geschichten erzählen. Die Geschichte der jungen Emily ist spannend und faszinierend zu beobachten, wie sie sich im Laufe des Romans entwickelt. Man kann neuen Lebensmut fassen und sich inspirieren lassen, sein Leben selber anzupacken. Das Buch fesselt und lässt einen für Stunden die Realität vergessen und komplett in eine Welt voller Fantasie, Liebe und Selbstvertrauen abtauchen.

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    fanny_wldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Charaktere wachsen einem total ans Herz und man freut sich über jede Veränderung. Absolutes Lieblingsbuch!
    Neue Freundschaften und Abenteuer

    Von einem Tag auf den anderen ist Emily's beste Freundin Sloane verschwunden. Die beiden waren immer zusammen und nur durch sie bekam sie das Gefühl interessant zu sein.

    Nach einigen Tagen bekommt sie dann jedoch einen Brief von Sloane mit 13 Dingen die sie diesen Sommer tun soll. Emily sieht darin eine Chance ein Zeichen zu finden, wo ihre beste Freundin stecken könnte.
Mit der Hilfe von vielen Fremden, die zu Freunden werden, arbeitet sie die Sachen auf der Liste ab und irgendwann rutscht es in den Hintergrund Sloane zu finden, sondern sie hat einfach nur viel Spaß.


    Meine Meinung:

    Die Autorin hat wirklich klasse Arbeit geleistet! Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Es ist ein super Sommerbuch (wie der Titel ja schon vorher sagt), jedoch werde ich es auch aufjedenfall im Winter nochmal lesen!
Das Buch vermittelt eine total schöne Botschaft, dass man sich selbst weiterentwickeln kann und aus sich herauskommen kann, und außerdem macht es einem direkt Lust auf Abenteuer und neue Freundschaften. Man würde am liebsten selbst gerne so eine Liste von seiner besten Freundin kriegen!
Die Hauptfigur, Emily, macht eine super Entwicklung durch, bei der man sich total freut! Am Anfang ist sie noch eher schüchtern und steht sehr im Schatten von Sloane aber durch die Aufgaben entwickelt sich ihr Charakter immer mehr und am Ende ist sie ein ganz anderer Mensch geworden. Sie hat neue, eigene Freunde gefunden und traut sich auch etwas zu riskieren.

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Emily geschrieben, manche Kapitel spielen auch in der Vergangenheit, dass ist aber leicht erkennbar durch eine andere Schriftart.

    Ich finde, dass das alles sehr realistisch wirkt. Die Veränderungen gehen nicht zu schnell, die Figuren wirken echt und man kann sich total gut hineinversetzen.


    Mein Fazit:

    Alles in allem ist das wirklich ein super Buch, dass ich aufjedenfall mehr als einmal lesen werde. Der Schreibstil ist toll und sorgt sofort für Lust auf Abenteuer und neue Freundschaften. Totales Lieblingbuch!


    Viel Spaß damit!

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    Jemasijas avatar
    Jemasijavor 2 Jahren
    Typisch Morgan Matson!

    Emily ist von einem auf den anderen Tag ganz auf sich alleine gestellt. Zuvor hatte sie immer und überall ihre beste Freundin Solean an ihrer Seite, doch plötzlich ist Sloanverschwunden und von ihr fehlt jede Spur. Emily macht sich Sorgen und weiß nichts mit sich anzufangen. Sie sucht Sloan und bleibt erfolglos, bis sie eines Tages einen Brief von ihrer besten Freundin erhält in dem ihr 13 Aufgaben gestellt werden. Emily sieht die Liste als Herausforderung und auch als Chance, Sloan vielleicht wiederzufinden. Mithilfe von Frank, einem wirklich beliebten Typen macht sich Sloan mit noch mehr Ehrgeiz an die Liste und arbeitet sie ab, bis ihre beste Freundin in den Hintergrund gerät und nur noch das hier und jetzt zählt in dem sich Emily befindet.. 
    • MEINE MEINUNG •WOW,WOW, WOW! Morgan Watson hat es wieder einmal geschafft mich absolut in ihrem Bann zu reißen. „Amy on the Summer Road“ zählt seit über drei Jahren zu meinen Lieblingsbüchern und seit dem verpasse ich kein Buch mehr von der Autorin. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass nun endlich wieder ein Buch wieder übersetzt wurde. Wurde auch mal Zeit! Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und war an einem Tag fertig, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Buch vermittelt eine so schöne Botschaft und macht sofort Lust auf ein Abenteuer. Ich hätte mir am liebsten selbst so eine Liste geschrieben und war total motiviert. 
    Die Protagonistin in dem Buch namens Emily ist grandios und wirklich herzallerliebst. Zu Beginn merkt man wie unsicher sie ist, sie hat sich immer auf ihre Freundin Sloan verlassen und war eigentlich immer ihr Anhängsel, was sie nicht besonders störte, denn Sloan und sie waren unzertrennlich, ob Anhängsel oder sonst wer, es spielte keine Rolle, dass fast jeder sie als Sloans Freundin kannte. Die Unsicherheit die Emily an den Tag legt macht die Geschichte besonders interessant und verleiht dem Buch Humor, denn wie schüchtern Emily manche Dinge angeht war wirklich sooo süß. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, wird erwachsener und stellt ihren eigenen Neustart auf die Beine. Eine spannende Entwicklung!
    Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Emily geschrieben und schweift manchmal in die Vergangenheit ab, diese Kapitel sind auch gekennzeichnet und besitzen eine andere Schriftart, dass lässt einen sofort wissen wann man sich in der Vergangenheit befindet, so ist es weniger verwirrend. Die Abschnitte haben mir sehr gut gefallen und haben perfekt zu dem vorherigen oder noch kommenden Geschehen gepasst. Man hat während dieser Abschnitt in der Vergangenheit noch einmal viel mehr über die zwei Freundinnen erfahren. 
    • MEIN FAZIT •Ein tolles Buch, wie man es von Morgan Matson kennt und eine mitreißende Story die Lust auf ein spannendes Abenteuer macht. Ich möchte mehr! Eine absolute Empfehlung für alle Morgan Matson-Fans und für alle die es noch werden! 

     ♡ ♡ ♡ ♡ ♡ 

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    Mariposa93vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch zeigt, wie man sich von einer Person lösen kann und ihr doch ganz nahe ist.
    Freunde und die Sorgen mit ihnen.

    Emily fühlt sich von ihrer besten Freundin betrogen. Ohne ein Wort ist sie mit Beginn der Sommerferien verschwunden. 2 Jahre waren die beiden unzertrennlich. Und ohne Sloane fühlt Emily sich sehr einsam. Niemand nimmt sie mehr war, denn alle kennen sie nur als die Freundin von Sloane. Dann bekommt sie eine Liste von Sloane und Emily versteift sich darauf, dass sie, wenn sie alle Punkte der Liste abgearbeitet hat, Sloane wiederbekommt. Die Liste fällt ihr sehr schwer, denn es sind viele Dinge, die einfach überhaupt nicht zu ihr passen. Doch dann bekommt sie unerwartet Hilfe von Frank, dem gutaussehenden Schulsprecher und es wird ein unvergesslicher Sommer, der sowohl Emily als auch Frank verändert und vielleicht findet Emily Sloane ja wirklich wieder.
    Zu Beginn finde ich Emily eigentlich sehr komisch. Sie wirkt wie die absolute Außenseiterin und total aufgeschmissen ohne ihre Freundin. Sie hat scheinbar überhaupt kein eigenes Leben und gerade einmal diese Liste bringt sie wieder zurück ins Leben. Doch nach dem Emily auf Frank trifft, wird sie mir immer sympathischer. Frank ist natürlich ein absoluter Gentleman, doch auch bei ihm schafft man es erst spät hinter die Fassade zu schauen. Es ist richtig süß, wie Frank Emily bei ihrer Liste unterstützt und ihr immer wieder Mut macht. Immer wenn Sloane auftaucht, stelle ich mir ein verträumtes Hippimädchen vor. Auf mich wirkt Sloane total weltfremd. Wie sie es geschafft hat, dass alle Leute sich an sie erinnern, ist mir ein Rätsel, zumal alle Erinnerungen positiv zu sein scheinen.
    Den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit finde ich manchmal fast etwas störend, eine kurze Beschreibung des Geschehenen hätte manchmal auch gereicht. Aber so lernt man Emily und vor allem Sloane besser kennen.
    Das Buch hat mich gefesselt und ich kann es ohne weiteres weiterempfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nettes Buch für zwischendurch mit guten Ideen.
    Dreizehn Wünsche für Emily

    Inhalt (Klappentext):

    Emily kann es nicht glauben: Ihre beste Freundin Sloane ist verschwunden, einfach so. Keine Erklärung, kein Abschied, nichts. Das einzige Lebenszeichen, das Emily ein paar Tage später erhält, ist ein Brief mit einer merkwürdigen To-do-Liste. Da es das Einzige ist, was ihr von Sloane bleibt, macht sie sich daran, die Dinge auf der Liste abzuarbeiten. Äpfel plücken in der Nacht? Kein Problem. Tanzen bis zum Morgengrauen? Klar, warum nicht. Einen Fremden küssen? Nacktbaden? Moment mal... Schnell wird Emily klar, dass Sloanes Liste sie ganz schön herausfordert. Doch als ihr unerwartet der gut aussehende Frank zu Hilfe kommt, steht ein unvergesslicher Sommer bevor.


    Meinung:

    Die Idee an sich hat mich sofort überzeugt und ich muss sagen, dass ich auch sehr gerne mal so eine Liste, wenn auch nicht unbedingt mit diesen Punkten (Nacktbaden!) hätte.
    Die Entwicklung der Geschichte finde ich zumindest in Bezug auf Frank und Emily sehr vorhersehbar. Dass die Beziehung zwischen Frank und Lissa nicht wirklich gut läuft, weiß man eigtl. schon von Anfang an, ebenso wie die Tatsache, dass Frank sich letzten Endes für Emily entscheiden wird.
    Ansonsten ist die Geschichte meiner Meinung nach gar nicht so klischeehaft: Dawn und Emily zerstreiten sich ja gewissermaßen und finden auch am Ende nicht mehr zueinander zurück (jedenfalls nicht im Buch). Schade eigentlich.
    Auch Sloane taucht zwar wieder auf, kehrt allerdings nicht mit Emily zurück, was ich eigentlich aber positiv bewerte, da Emily nur ohne Sloane selbstständig sein kann.

    Und genau das ist ja gewissermaßen die eigentliche Handlung und die Botschaft des Buches: Jeder muss auf eigenen Füßen stehen können, stark sein, sich nicht verstecken und sich auch mal was trauen. Emily muss diese Lektion allerdings erst noch lernen.
    Während sie anfangs komplett in Sloanes Schatten steht, ihr ganzes Leben nach ihr ausrichtet und von anderen fast nicht wahrgenommen wird, lernt sie mit der Zeit, dass sie für ihr Leben selbst verantwortlich ist, plant Aktivitäten, sucht sich Freunde und wird immer mutiger. Dabei hilft ihr natürlich die Liste, da diese ja ihr Ansporn ist, etwas zu tun. Doch während sie die Liste abarbeitet, verändert sie sich eben auch, was sie zunächst gar nicht wirklich wahrnimmt.

    Aber nicht nur Emily, auch Frank und Sloane verändern sich.
    Frank ist anfangs der unnahbare, perfekte Typ, der immer alles unter Kontrolle zu haben scheint. Je besser Emily ihn aber kennenlernt, desto klarer wird, dass das nur Fassade ist und Frank eigentlich wirkliche Probleme (in der Familie) hat.

    Sloane dagegen ist zunächst ein absolutes Vorbild für Emily. Sie scheint immer gut drauf zu sein, hat immer neue absurde Ideen und ist durchweg verrückt. Emily hatte immer viel Spaß mit  ihr, weswegen es ihr oberstes Ziel ist, sie wieder zu finden. Als sie sie jedoch wiederfindet, merkt Emily aber, dass bei Sloane eben doch nicht alles so läuft, wie es scheint und dass sie ihr wahres Ich aus Angst immer versteckt hat.

    Meiner Meinung nach hat das Buch 5 Sterne auf jeden Fall verdient, weil es wirklich gut geschrieben ist und trotz einiger vorhersehbarer Handlungen viel Spannung aufkommt.
    Was mir an dem Buch aber am Besten (außer der Idee) gefällt, ist schlichtweg die Botschaft, die darin steckt:
    Sei mutig, vertrau auf dich selbst und übernimm Verantwortung für dein Leben. Und ganz wichtig: Schau genau hin, denn vieles ist eben nicht so, wie es scheint, sondern schnöde Fassade.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Buchmeinung über " Dreizehn Wünsche für einen Sommer"

    Inhalt:Emily muss den Sommer ohne ihre Beste Freundin verbringen, nachdem diese einfach spurlos verschwunden ist. Das einzige was Emily von ihrer Freundin Sloane noch bleibt ist eine Liste mit Aufgaben, die ihr eine Heidenangst einjagen. Durch Zufall hilft ihr bei den beängstigenden Herausforderungen, der gut aussehende Frank, durch den ein unvergesslicher Sommer zu erwarten ist.
    Buch:Die Autorin beschreibt alles immer sehr Detailgetreu. Meist schweifen die Beschreibungen in fast endlos scheinende Gedanken ab, so dass man sich manchmal einfach nur fragt wann den endlich wieder ein Dialog auftaucht. 

    Meinung:Meiner Meinung nach hat das Buch nur 2,5 (also auf 3 aufgerundet) Sterne verdient. Ich habe schon den vorherigen Roman der Autorin gelesen (welcher mich regelrecht faszinierte), deshalb war ich umso trauriger als meine Erwartungen nicht getroffen wurden. Meist zieht sich alles zu lang hin und auch wenn einen das Mysterium um Sloanes Verschwinden mich zum weiter lesen anregte, so war ich vor allem von der Beziehung zwischen Emily und Frank enttäuscht. Meiner Meinung nach fehlte da einfach die Romantik und der Pep. Trotzdem ist das Buch an einigen Stellen auch lustig und vor allem die Erlebnisse beim Abarbeiten der Liste waren richtige Highlights!!

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    Lalapejas avatar
    Lalapejavor 2 Jahren
    [Buchmeinung] „Dreizehn Wünsche für einen Sommer“ von Morgan Matson

    Inhalt

    (Klappentext von der Verlagsseite)

    mily kann es nicht glauben: Ihre beste Freundin Sloane ist verschwunden, einfach so. Keine Erklärung, kein Abschied, nichts. Das einzige Lebenszeichen, das Emily ein paar Tage später erhält, ist ein Brief mit einer merkwürdigen Liste, eine To-do-Liste wie es scheint. Soll Emily sich damit die Zeit bis zu Sloanes Rückkehr vertreiben? Da es das Einzige ist, was ihr von Sloane bleibt, macht sie sich daran, die Dinge auf der Liste abzuarbeiten. Äpfel pflücken in der Nacht? Kein Problem. Tanzen bis zum Morgengrauen? Klar, warum nicht. Einen Fremden küssen? Nacktbaden? Moment mal … Schnell wird Emily klar, dass Sloanes Liste sie ganz schön herausfordert. Doch als ihr unerwartet der gut aussehende Frank zu Hilfe kommt, steht ein unvergesslicher Sommer bevor …

    Meinung

    Ich liebe die Bücher von Morgan Matson. "Amy on the summer road" habe ich vor ein paar Jahren regelrecht verschlungen und auch "Vergiss den Sommer nicht" hat mir schöne Lesestunden beschert. "Dreizehn Wünsche für einen Sommer" musste ich mir im vergangenen Jahr dann natürlich auch kaufen. Leider ist es nur die Ebook-Variante geworden. Da das Buch nicht sofort als Taschenbuch veröffentlicht wurde, sondern als Klappenbroschur (ich hasse dieses Format -.-), ich es aber unbedingt haben wollte und der Platz im Bücherregal eh beschränkt ist, das Ebook außerdem im Angebot war...wurde es eben das digitale Format. Na auch gut.

    Man kann sich in Morgan Matsons Geschichten so herrlich hineinfallen lassen. Sie sind locker, leicht und schön sommerlich. Während es draußen also nur 18 Grad und Regen hat, konnte ich den Sommer dennoch mit diesem Buch genießen.

    Emily erzählt ihre Geschichte und wie sehr sie ihre beste Freundin Sloane vermisst. Sie hat von ihr eine Liste mit Dingen, die sie im Sommer unternehmen soll, bekommen. Mehr nicht. Dies ist der einzige Hinweis, den Sloane ihr hinterlassen hat. Emily ist eigentlich ein eher schüchternen Charakter, zurückhaltend und immer im Schatten von Sloane anzutreffen. Die Liste überfordert sie anfangs, immerhin soll sie Dinge tun wie "nackt baden" oder "einen Fremden küssen". Aber sie nimmt sie in Angriff und erhofft sich am Ende, wenn alle Punkte abgearbeitet sind, herauszufinden, was mit Sloane geschehen ist.

    Hin und wieder gibt es Rückblenden aus der Zeit, in der Sloane noch in der Stadt war und wie sie und Emily sich kennenlernten. Diese werden jedoch angenehm kurz gehalten, sodass sie einen nicht völlig aus der Geschichte rausbringen.

    Ich mag die Idee mit der Liste unglaublich gern und hätte selbst gern mal eine, die ich erledigen muss. :) Wir arbeiten diese also nach und nach mit Emily ab, lernen neue Freunde kennen und kriechen aus unserem Schneckenhaus heraus, werden erwachsener und selbstbewusster. Man sieht also richtig schön, wie Emilys Charakter wächst und stärker wird. Aber es dreht sich nicht nur um die Liste und Sloanes Verschwinden. In der Geschichte geht es wirklich ums Älter- und Erwachsenwerden. Wie es ist ein Außenseiter zu sein, um Freundschaften und die Liebe. Dabei wird Morgan Matson jedoch keineswegs kitschig - zum Glück. Kitsch kann ich gar nicht leiden.

    Fazit

    "Dreizehn Wünsche für einen Sommer" ist ein herrlich-leichter, sommerlicher, süßer Jugendroman, der unbedingt im Sommer gelesen werden muss! Ich hatte sehr viel Freude damit und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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    Natalie77s avatar
    Natalie77vor 2 Jahren
    Einfach mal hinter die Fassade schauen und sich was trauen

    Inhalt:
    Emily vermisst ihre Freundin Sloane. Ohne sie machen die Ferien keinen Spaß. Sloane ist ohne ein Wort verschwunden. Dabei würde Emily so gerne mit ihr sprechen und ihre Ferien mit ihr verbringen.
    Dann bekommt sie einen Brief der eindeutig von Sloane ist. Der Inhalt: Eine To Do Liste mit 13 Punkten. Emily hat sich in den Kopf gesetzt diese Punkte nach für nach abzuhaken in der Hoffnung Sloane am Ende wiederzusehen...

    Meine Meinung:
    Es gibt schon einige Listenbücher und jedes hat mir bisher gefallen. Dieses hier ist ein Jugendbuch mit einer etwas anderen Liste, aber es ist auch ein etwas anderes Jugendbuch wie ich finde.

    Der Einstieg gelingt leicht, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und auch die Gegebenheiten sind nicht kompliziert. Es gibt im ganzen Buch nicht massig an Figuren und so hatte ich keine Probleme zu Folgen.

    Die Geschichte ist von Beginn an fesselnd, denn das Verschwinden von Sloane ist doch recht mysteriös. Zunächst möchte man wissen warum sie verschwunden ist und dann natürlich auch ob Emily tatsächlich alle Punkte erledigt. Denn so mancher Punkt hat es in sich. Nacktbaden oder auch einen fremden Küssen. Man merkt recht schnell das aber nicht nur diese Punkte Herausforderungen für sie sind. Schon alleine zur Plantage fahren um einen Apfel zu pflücken sorgt für merkwürdige Gefühle bei Emily. Wie gut das sie schon recht schnell Frank als Hilfe bekommt.

    Die Figuren sind alle nicht so wie sie zu Beginn zu sein scheinen. Alle machen auch eine gehörige Entwicklung durch und haben viel Tiefe. Hier liest man keinen oberflächlichen Teenieroman sondern eine recht tiefgründige Geschichte vom Mutig und Selbstständig werden.
    Emily ist ein unscheinbares Mädchen, das wird schon dadurch deutlich das die meisten sie nur als Freundin von Sloane kennen. Sie hat damit auch gar kein Problem bis Sloane verschwindet. Nun muss sie über sich hinaus wachsen und geht immer mehr Herausforderungen an. Sie wird lockerer im Umgang mit anderen und wird selbstbewusster. Sie traut sich mehr und wächst wirklich an ihren Aufgaben.
    Sloane ist in der Geschichte schon etwas als "Heilige" stilisiert zumindest wenn man nach Emilys Erzählungen geht. Als Leser merkt man aber recht schnell das sie diese heilige gar nicht wirklich ist und das es viel Fassade ist. Sloane taucht immer mal in Rückblicken auf, die in diesem Buch die besondere Freundschaft beleuchten.
    Frank ist ein Schulkamerad, Jahrgangssprecher und Streber, wenn man die Beschreibung zu Beginn liest. Er ist schon ewig glücklich mit seiner Freundin und ihm scheint alles zuzufliegen. Natürlich auch durch seinen Ehrgeiz. Doch wenn man hinter die Fassade schaut sieht man das nicht alles nicht so ist wie es scheint und lernt Frank wirklich kennen.
    Wichtige Nebenfiguren sind Becket, Emilys Bruder, Dawn, das Mädchen das beim Pizzalieferdienst arbeitet und auch Collins der Freund von Collins.

    Das Ende hätte ich mir auch anders vorstellen können, doch auch hier war ich zufrieden mit dem was die Autorin geschrieben hat. Doch viel wichtiger wie der Schluss ist die Botschaft des Buches. Einfach mal hinter die Fassade schauen und sich auch was trauen.

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