Morgan Matson Second Chance Summer

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Inhaltsangabe zu „Second Chance Summer“ von Morgan Matson

The second novel from Morgan Matson, a fresh voice in YA fiction.

Anfangs etwas langatmig, aber dann wirklich wunderschön!

— IsiVital
IsiVital
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  • Contemporary Young Adult - Wir lesen zusammen englische Jugendbücher

    Hikari

    Hikari

    Hallo ihr Lieben, zum dritten Mal in Folge, da es viele schöne Leserunden gab, startet ein neues Jahr auch mit ein bisschen englischer Literatur. Contemporary YA heißt im Prinzip nur, dass es Jugendbücher mit einer realistischen Handlung sind, also kein Fantasy o.Ä. Der Ablauf ist sehr einfach: wir sammeln von Zeit zu Zeit Buchvorschläge bis zu einem bestimmten Termin jeder kann 1 oder 2 Bücher vorschlagen jeder der Teilnehmer vergibt unter den vorgeschlagenen Büchern Punkte insgesamt 3 Stimmen mit der Wertigkeit 3 Punkte, 2 Punkte und 1 Punkt das Buch, das die meisten Punkte erhält, besorgen sich dann alle, wenn sie es nicht schon haben, und wir lesen es hier zusammen in einer Leserunde natürlich muss man nicht mitmachen, wenn das gewählte Buch nicht gefällt Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach hier - dann gibt es schnellstmöglich eine Antwort. Für jede Leserunde gibt es dann später immer ein extra Leserundenthema. Bücher, die wir schon gelesen haben und daher nicht mehr vorgeschlagen werden können, sind: Elsewhere - Gabrielle Zevin (2012) The Future of Us - Jay Asher & Carolyn Mackler (2012) Babe in Boyland - Jody Gehrman (2012) Memoirs of an imaginary friend - Matthew Green (2012) The Death of Bees - Lisa O'Donnell (2013) My Life in Black and White - Natasha Friend (2013) Just one day - Gayle Forman (2013) Cracked - K.M. Walton (2013) Before I fall - Lauren Oliver (2014) Aristotle and Dante discover... - Benjamin A. Salenz (2014) AKTUELL: Leserunde beginnt: 15. Juni It's Kind of a Funny Story - Ned Vizzini

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  • "Second Chance Summer" berührt die Seele und das Herz!

    Second Chance Summer
    Nightingale78

    Nightingale78

    16. July 2013 um 17:52

    Der Plot… Taylor Edwards Familie ist vielleicht nicht super eng miteinander verbunden – jeder ist ein wenig zu beschäftigt und verplant, aber zum größten Teil kommen sie alle gut miteinander aus. Doch dann erhält Taylors Vater eine niederschmetternde Nachricht. Ihre Eltern beschließen daraufhin, dass die Familie einen letzten Sommer zusammen in ihrem alten Ferienhaus am See in den Pocono Mountains verbringen wird. Seit fünf Jahren waren sie nicht mehr miteinander dort. Für Taylor wird dieser Sommer eine Art Reifeprüfung, denn weglaufen vor ihren alten Problemen kann sie jetzt nicht mehr. Zusammengepfercht in einem Ort viel kleiner und rustikaler als sie es gewohnt sind, kommen die Edwards einander allmählich näher als jemals zuvor. Und Taylor entdeckt, dass die zwei Menschen von denen sie dachte, sie hätte sie vor fünf Jahren verloren, noch immer da sind. Ihre ehemals beste (und einzige) Freundin Lucy steht plötzlich vor ihr. Und dann ist da noch Henry. Taylors erster Freund. Er wohnt gleich nebenan … und ist viel niedlicher mit siebzehn Jahren, als er es mit zwölf war. Doch werden beide ihr verzeihen können? Klar ist: mit voranschreiten des Sommer wird die Uhr des Oberhauptes der Familie Edwards langsamer ticken. Und Taylor wird bald bewusst, dass sie unbedingt eine zweite Chance braucht, sowohl in der Freundschaft, Liebe als auch mit ihrer Familie.     Meiner Ansicht nach… Erst vor kurzem las ich das Debüt der Autorin, “Amy & Roger’s Epic Detour”, welches mir recht gut gefiel. Und obwohl mir von vielen Seiten versichert wurde, dass Morgan Matsons zweites Buch “Second Chance Summer” (dt. Titel: “Vergiss den Sommer nicht”) noch besser ist, begann ich es ohne große Erwartungshaltung zu lesen. Nach den ersten Seiten fühlte ich mich bereits pudelwohl. Das Buch beginnt damit, dass sich Protagonistin Taylor Edwards früh morgens aus dem Haus schleicht um vor dem anstehenden Trip in die Pocono Mountains reisaus zu nehmen. Es ist ein halbherziger Fluchtversuch, bei dem sie – wie schon so oft – von ihrem Vater aufgegabelt wird. Man kann Taylor wirklich als ollen Angsthasen sehen. Doch wem würde bei solch traurigen Umständen nicht Angst und Bange zumute werden? Das Schicksal von Taylors Vater ist der Grund für den geplanten Trip in die Berge. Ihr Vater hat nur noch drei Monate zu leben. Es ist der letzte Wunsch vom Familienoberhaupt, den Sommer gemeinsam im alten Sommerhaus zu verbringen. Schon früh wird klar, dass “Second Chance Summer” keine sorglose Sommergeschichte wird. Dafür ist der Kern, nämlich die schwere Krebserkrankung von Taylors Vater, zu präsent. Die Geschichte ist nicht nur tragisch und traurig. Mit voranschreiten der Geschichte ändert sich selbstverständlich die Stimmung rapide. Der Plot zeigt den Sommer aus Taylors Sicht und auf ihre innere Sehnsucht, Ängste und Verwirrung. Eine Familiengeschichte ganz sicher, aber es geht auch um Freundschaften, um die erste Liebe. Es soll ein Sommer der zweiten Chancen werden. Der engl. Titel ist daher sehr perfekt. Obwohl Protagonistin Taylor so ganz anders ist als ich, fühlte ich mich ihr nahe. Sie hat Angst, Problemen gegenüber zu treten und nicht vor ihnen wegzulaufen. Sie ist ein ganz normaler 17-jähriger Teenager mit Unsicherheiten, die wir wohl alle in dem Alter hatten. Was mich immer wieder besonders begeisterte, war die Beziehung zwischen Taylor und ihrem Vater. Ihr Vater, ein erfolgreicher Anwalt und vor seiner Erkrankung nur selten Zuhause, hat nun mehr Zeit. Ich empfand ihn als eine wirklich warmherzige Figur. Die Frühstücksrituale zwischen ihm und Taylor liebte ich. So kamen sie einander auf eine Weise näher, wie nie zuvor. Sie vertrauten sich Dinge an, die sie mit niemandem teilten. Aber auch Taylors Geschwister, die etwas distanziert wirkende Mutter sowie der kleine Streuner Murphy sind wunderbare und interessante Figuren der Edwards Familie. Und dann ist da natürlich noch der eigentliche Grund für Taylors große Angst vor der Rückkehr in die Pocono Mountains. Dort verbrachte sie, bis vor fünf Jahren, ihre schönsten Sommer mit ihrer besten Freundin Lucy und dem süßen Jungen Henry. Angst hat Taylor davor, ihnen wieder zu begegnen. Denn damals rannte sie vor ihnen weg. Wieso, erfährt man selbstverständlich im Laufe der Geschichte. Und man erfährt auch, ob Lucy und Henry ihr vergeben können. Beide Figuren mochte ich sehr gerne, wobei ich überrascht war, wie wenig man zunächst von Henry zu Gesicht bekam. Der Fokus wird in “Second Chance Summer” eindeutig auf die Familie, Freundschaften und den Verlust in jeglicher Form, sei es Streit oder Tod, gesetzt. Letzteres tritt ein. Das ist kein Spoilern, sondern ein Fakt mit dem man zu rechnen hat, bevor man überhaupt anfängt zu lesen.  Der Erzählstil von Morgan Matson unterstreicht die Emotionen aller so wunderbar, dass man sich am liebsten alles aufschreiben und nicht mehr vergessen möchte. Der Abschied ist grausam, wie aus dem richtigen Leben gegriffen und brach mir das Herz. Nichtsdestotrotz ist “Second Chance Summer” definitiv ein Sommerbuch, für welches sich Morgan Matson das Setting der Pocono Mountains, ausgesucht hatte. Und obwohl ich noch nie da war, entstand durch die genauen Beschreibungen ein zauberhafter Ort vor meinem inneren Auge an dem ich gerne noch länger verweilt wäre. Fazit... Morgan Matson hat von ihrem Debüt zu diesem Buch eine tolle Steigerung gemacht. Ich durchlebte schöne, verträumte, liebevolle, witzige Momente und las die letzten 60 Seiten der Geschichte mit einem Tränenschleier in den Augen. Dämme brachen natürlich auch. Die Figuren sind so liebevoll erfasst worden. Ich durchlebte jedes Gefühl der Familie Edwards intensiv mit und es fühlte sich an, als ob ich genauso einen Verlust zu durchleben habe. Von Glück, Liebe bis leiser Hoffnung, zu Resignation und Trauer. ”Second Chance Summer” ist für mich nahezu perfekt und sollte daher unbedingt eine Chance bekommen.

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