Morgan Matson Since You've Been Gone

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Inhaltsangabe zu „Since You've Been Gone“ von Morgan Matson

Emily is about to take some risks and have the most unexpected summer ever in this new novel from the bestselling author of Second Chance Summer and Amy and Roger’s Epic Detour.

Before Sloane, Emily didn’t go to parties, she barely talked to guys, and she didn’t do anything crazy. Enter Sloane, social tornado and the best kind of best friend—someone who yanks you out of your shell.

But right before what should have been an epic summer, Sloane just…disappears. No note. No calls. No texts. No Sloane. There’s just a random to-do list with thirteen bizarre tasks that Emily would never try. But what if they can lead her to Sloane?

Apple picking at night? Okay, easy enough.

Dance until dawn? Sure. Why not?

Kiss a stranger? Wait…what?

Getting through Sloane’s list will mean a lot of firsts, and with a whole summer ahead of her—and with the unexpected help of the handsome Frank Porter—who knows what she’ll find.

Go Skinny Dipping? Um…

Ein tolles Buch über Freundschaft und was es bedeutet sich auf neue Abenteuer einzulassen.

— boooklove

I really enjoyed this book, but some events were just unrealistic

— review

Ein sehr "leichtes" Buch, perfekt für den Sommer, leider mit einem vorhersehbaren Ende.

— Melodycookie

"Since you've been gone" ist ein Feelgood-Book über das über sich herauswachsen und zu sich selber finden. Lachen, Weinen, Mitfiebern!

— tuesdayblind

Ganz tolles Buch! Viele nette Kleinigkeiten und süße Charaktere! Absolut Empfehlenswert.

— Taschi1020

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 30. März bis 2. April 2018 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    4 Tage LeserEi – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Ein langes Osterwochenende steht bevor und wie könnte man diese Zeit am besten nutzen? Natürlich auch zum Naschen von Schoko-Osterhasen und Eiersuchen, aber vor allem doch zum gemütlichen Lesen, oder? Deshalb starten wir in unseren nächsten Lesemarathon und freuen uns hier auf einen tollen Austausch rund um unsere aktuellen Bücher.Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 30. März  - 2. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele schöne Lesestunden mit euch!

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  • Die perfekte Sommerlektüre

    Since You've Been Gone

    Effi86

    14. October 2016 um 12:58

    Die Story: Emily und Sloane sind unzertrennlich. Bis Sloane ohne ein Wort verschwindet. Einzige Spur, eine Liste mit dreizehn Aufgaben, die die schüchterne Emily abarbeiten muss.Auf den Punkt gebracht: Eine nette Sommerlektüre für Zwischendurch.In mehr Worten: "The list arrived after Sloane had been gone two weeks."Erklärt Protagonistin Emily.Sloane ist ihre beste Freundin und bis dato waren die beiden sehr unterschiedlichen Mädchen unzertrennlich. Oder besser gesagt, Emily wurde zu dem Mädchen neben Sloane Rogers – ein Umstand mit dem sie sich richtig wohlgefühlt hat. Das Verschwinden ihrer Freundin nimmt sie dementsprechend mit, und verlangsamt leider auch den Beginn des Buches.Emily hat zwar liebende, aber auch leicht verrückte Eltern, die Theaterstücke schreiben und sich manchmal über Wochen von ihren beiden Kindern zurückziehen, hat sie die Muse erst geküsst. Vielleicht liegt es daran, dass Emily sehr zurückhaltend und in sich gekehrt ist. Als dann die unangepasste und aufregende Sloane in ihr Leben tritt, fühlt Emily sich endlich sichtbarer und stärker.Doch dann verschwindet Sloane.Seltsam finde ich, dass Emily gar nie in Erwägung zieht, andere darüber in Kenntnis zu setzen, dass Sloanes ganze Familie plötzlich und ohne ein Wort verschwindet und nicht mehr zu erreichen ist. Sie macht sich zwar Sorgen, aber nicht genug, um die Story mit ihrer Außenwelt zu teilen. Meist bemitleidet sie sich lieber selbst, da sie nicht weiß, wie sie ohne Sloane mit ihren Mitmenschen und insbesondere mit Gleichaltrigen kommunizieren soll.Ich muss gestehen, dass ich diesen überspitzten Zug an Emily zu Beginn doch etwas anstrengend fand. Ja, sie ist introvertiert und schüchtern, das bin ich auch. Aber ihre Fixierung auf Sloane empfand ich nicht immer als gesund. Und hin und wieder zweifelte ich auch an der Freundschaft, denn insgeheim fragt man sich, welche beste Freundin auf eine solche Art einen Abgang macht.Dass Sloane durch diese Tat nicht unbedingt sympathisch wirkt, ist Morgan Matson während des Schreibens wohl auch aufgefallen, da sie Sloane und Emily oft in Rückblenden zeigt, um deutlich zu machen, wie die Freundschaft der beiden tatsächlich aussah. Richtig überzeugen konnten mich diese Szenen nicht, erst zum Ende hin macht Emily eine Entdeckung, die ich glaubwürdig fand und mich ein wenig mit Sloane versöhnen konnte. Trotzdem war sie mir bis zum Ende eher unsympathisch.Nach den ersten hundert Seiten hat Emily allerdings erste Schritte gemacht, um sich von Sloane zu lösen und ab da gefiel mir die Geschichte auch deutlich besser. Dadurch gibt es nämlich Raum für weitere Nebencharaktere. Hier liegt meiner Meinung nach eine Stärke der Autorin, denn ich mochte alle Personen, die Emily auf ihrem Weg die dreizehn Aufgaben zu erfüllen, kennenlernt. Mr Nice-Guy Frank, der gar nicht so perfekt ist, wie man meinen könnte, den überdrehten Möchtegern-Womanizer Collins und die coole Dawn. Die Truppe hat mir richtig zugesagt und es gab viele tolle, unterhaltsame und berührende Momente zwischen ihnen.Auch Emilys Entwicklung kann von da an immer mehr überzeugen und je mehr sie sich ohne Sloane sehen konnte, desto besser gefiel sie mir als Hauptcharakter.Das einzige, das mich dann noch an ihr störte, war ihre aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Mentalität, wenn andere Charaktere sie mit ihren Fehlern konfrontierten. Wenn man bedenkt, wie stark sie an Sloane festhält, fand ich es schade, wie wenig sie sich um andere bemüht oder wie schlecht sie sich in deren Lage versetzen kann. Aber gut, jeder Charakter hat ein anderes Maß an Feingefühl und Emily hat in dem Bereich nicht immer hundertprozentig glänzen können.Alles in allem habe ich das Buch trotzdem sehr gern gelesen und wurde nicht enttäuscht.Fazit:Since you´ve been gone ist wieder einer dieser leichten Wohlfühl-Romane, die Morgan Matson vortrefflich beherrscht. Nach einem etwas langsamen Start, entfaltet sich eine einfühlsame und schön gezeichnete Geschichte, die gespickt ist mit liebenswerten Charakteren, die nicht immer perfekt sind.

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  • Wunderschöner Contemporary Read!

    Since You've Been Gone

    Hydra29

    26. July 2016 um 18:17

    Zugegeben, anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin Emily, die mir etwas zu schüchtern war und dadurch oftmals wirkte, als wäre sie auf den Kopf gefallen und würde nicht mal ihre Sprache beherrschen. Das hat sich aber glücklicherweise Nach 1/4 des Buches gelegt und von da an wurde es richtig gut. Es hat Spaß gemacht, Emilys Veränderung zu verfolgen und ihr dabei zuzusehen, wie sie sich selbst überwindet, um die Aufgaben zu erfüllen, die ihr von ihrer besten Freundin Sloane hinterlassen worden sind. Zudem erweiterte sich ihr (zuvor nicht mal vorhanden gewesener) Freundeskreis und es wurde lustig und süß und ja ... irgendwie wurde man als Leser dann zum Teil dieser Gruppe. Ich habe jetzt fast ein Jahr gewartet, um das Buch im Sommer zu lesen und es hat sich gelohnt. Die Stimmung war einfach perfekt und es hat super gepasst. Das wird mit Sicherheit nicht das letzte Morgan-Matson-Buch sein, welches ich lesen werde. 

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  • A very fun read.

    Since You've Been Gone

    Kathreads

    27. November 2015 um 20:44

    I wasn't sure what to expect from this book since I've never read any from Morgan Matson. I even thought that she is a guy because of her name. Oops. Aside from the lovely and summer feel cover, this book caught my attention because of its high ratings in Goodreads. This is also my second time doing a buddy read with Joyce (Hi be!) and definitely not our last. It is summer and Emily is alone without her best friend, Sloane. They've planned an exciting summer together but Sloane and her family suddenly disappear. All that's left for Emily is a to-do list from Sloane. "I don't think you have to do something so big to be brave. And it's the little things that are harder anyway." I personally can relate to Emily because I am somehow like her during my teenage years (i think until now). Socially awkward, conscious in front of other people, introvert. She is hoping that the list would lead her to her bestfriend but it never felt like she was forcing herself to do them. Even some of the tasks were terrifying for her, she is still willing to do it and that's what i admire about her. I wasn't sure about Sloane at first but the flashbacks made me feel like she is an awesome character and I can say that she is really a true friend to Emily. Just like with Sloane, I didn't feel anything about Frank but I got to love him throughout the story specially when I've learned some of his likes and hobbies. The secondary characters added a lot to the story too. They were all unique and real. Every chapter is interesting and I caught myself smiling alot while reading. The writing style is simple, descriptive and catchy. This book never bored me. Not to mention, the song playlists are cool. I love the ending of this book. I got nervous how things would end when the story began to wind down but the author did a great job of wrapping things up. This book tells us what real friendship means. It talks about taking chances and discovering yourself.

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  • In a well-ordered universe... everyone would read this book!

    Since You've Been Gone

    BloodyBigMess

    28. August 2015 um 13:47

    Meine Meinung: Since You've Been Gone ist das perfekte Buch für den Sommer. Oder vielleicht das perfekte Buch, wann auch immer man eine unterhaltsame, witzige und auch berührende Contemporary als Pick-Me-Up braucht. Die Protagonistin, Emily, ist ein schüchternes, in sich gekehrtes junges Mädchen, dass sich nur Dinge traut, wenn sie mit ihrer besten Freundin Sloane zusammen ist. Doch Sloane verschwindet über den Sommer, ohne ein Wort und hinterlässt Emily nur eine Liste mit 13 Dingen die sie tun soll, u.A. einen Fremden küssen, bis zum Morgengrauen tanzen und einen Jamie umarmen. Diese Prämisse führt zu witzigen Situationen, dazu dass Emily neue Freunde findet, die nicht Sloane sind, und auch aus sich herauskommt und sich verliebt. Letztendlich, ist es eine voraussehbare Geschichte, aber ich denke, wenn man dieses Buch in die Hand nimmt, hofft man irgendwie auf vorhersehbar, leicht und süß. Und genau das ist es und Morgan Matson schafft es sogar, es auf eine Art süß zu machen, die nicht kitschig ist. Auf jeden Fall kommt man während man dieses Buch liest in Sommerstimmung und fühlt sich warm und abenteuerisch - man will gleich los und selbst etwas tun, mit dem man seine Komfortzone verlässt und was grandioses erlebt. Allgemein war Morgan Matsons Schreibstil sehr angenehm, mit ein paar sehr schönen Zitaten. Ihre Figuren waren sympathisch und liebenswert, mit ihren Fehlern und Eigenheiten. Zudem habe ich auch geliebt, dass Matson die Playlisten mit eingebracht hat, die ihre Figuren während dem Buch hören und über die sie sprechen. Es war ein Erlebnis, diese zu suchen (man kann sie auf 8tracks.com finden!) und zu hören, auch wenn es vielleicht nicht der Musikgeschmack von einem selbst ist. Alles in allem war Since You've Been Gone ein Buch, dass ich sehr stark weiterempfehlen würde. Es war süß, es hat Spaß gemacht. Es war abenteuerlich, leicht und obwohl die Romanze ein paar Stolpersteine im Weg hatte, hat auch die mir gefallen!

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  • Ein Sommer, 13 Aufgaben und eine Reise zu sich selbst!

    Since You've Been Gone

    tuesdayblind

    13. July 2015 um 15:09

    Diese Rezension erschien ursprünglich auf kopf.kino // Was passiert // The Pre-Sloane Emily didn’t go to parties, she barely talked to guys, she didn’t do anything crazy. Enter Sloane, social tornado and the best kind of best friend—the one who yanks you out of your shell. But right before what should have been an epic summer, Sloane just… disappears. No note. No calls. No texts. No Sloane. There’s just a random to-do list. On it, thirteen Sloane-selected-definitely-bizarre-tasks that Emily would never try… unless they could lead back to her best friend. Apple Picking at Night? Okay, easy enough. Dance until Dawn? Sure. Why not? Kiss a Stranger? Wait… what? Getting through Sloane’s list would mean a lot of firsts. But Emily has this whole unexpected summer ahead of her, and the help of Frank Porter (totally unexpected) to check things off. Who knows what she’ll find? Go Skinny Dipping? Um… © Morgan Matson & Simon & Schuster // Was ich denke // Es ist Sommer und entgegen aller Pläne ist Emily alleine. Denn ihre beste Freundin Sloane ist spurlos verschwunden, reagiert weder auf SMS noch auf Anrufe und hat nichts hinterlassen als eine verwirrte Emily. Und der Leser wird direkt in diese Verwirrung hinein geworfen. Als die Story beginnt, ist bereits einige Zeit seit des letzten Lebenszeichens von Sloane vergangen. Emily hofft immer noch, dass ihre beste Freundin bald wieder auftaucht, doch der Glaube daran schwindet mit jedem Tag. Zumindest so lange, bis ein Brief für sie ankommt. Und damit eine Liste mit dreizehn Aufgaben. Für Emily ist das Beweis genug, dass Sloane sie nicht vollständig verlassen hat und in ihr regt sich die Hoffnung, dass sie mit jedem abgestrichenen Punkt ein Stückchen näher an ihre Freundin und die Wahrheit kommt. Since you’ve been gone ist eines dieser Bücher, in die ich mich sofort fallen lassen konnte. Morgan Matson hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Ich war von Seite Eins an komplett dabei und konnte regelrecht in die Geschichte eintauchen. Zum einen, weil ich wissen wollte, was nun mit Sloane passiert ist und dann natürlich, um zu sehen, wie Emily die Liste abarbeitet, denn einige Punkte waren schon ziemlich interessant. An dieser Stelle muss ich übrigens eine kleine Enttäuschung zum Ausdruck bringen: Sloanes Verschwinden. Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, hatte ich sofort Bilder von Entführungen und ähnlichen Dingen im Kopf, es stellt sich jedoch heraus, dass Sloanes Eltern ebenfalls nicht mehr auffindbar sind, so dass man also davon ausgehen kann, dass die Familie zusammen verschwunden ist. Gut, das macht die Frage nach dem “Warum” nicht weniger interessant, aber ich hatte mich irgendwie auf etwas Mysteriöseres gefreut ;) Letztendlich steht der Verbleib von Sloane aber auch nicht im Vordergrund. Klar, er ist irgendwie der Auslöser für alles, was in diesem Sommer passiert und es kommt natürlich auch immer wieder zur Sprache, aber irgendwann verliert es ein wenig an Brisanz. Viel mehr es um die Entwicklung von Emily, ihre Abenteuer, während sie die Liste abarbeitet. Und man kann tatsächlich mal eine Entwicklung der Protagonistin sehen! Zu Beginn merkt man, dass das Mädchen ohne ihre beste Freundin komplett verloren ist. Sloane ist extrovertiert, Wortführer, ein Schutzschild. Hinter ihr kann Emily sich verstecken und gleichzeitig etwas erleben. Doch jetzt ist sie alleine, niemand spricht für sie… ja, sie muss ein eigener Mensch sein. Was ihr nicht gerade leicht fällt, zu lange hat sie (gerne und bewusst) im Schatten ihrer besten Freundin gelebt. Aber mit der Zeit gelingt es ihr ganz gut, ihren Mund aufzukriegen, sie findet sogar Freunde, mit denen sie selber nie gerechnet hätte. Zum einen ist da Frank, den sie bereits aus der Schule kennt – von Weitem zumindest. Sie war zwar mal extrem in ihn verknallt, aber das eben auch nur aus der Ferne. Frank erscheint zu Beginn ziemlich platt: er ist gut in der Schule, hat eine tolle Freundin, große Ziele und sieht natürlich auch gut aus. Mit der Zeit, als Emily ihn dann besser kennen lernt, merkt man, dass er doch mehr Kanten und Ecken hat, dass er auch ein Mensch ist. Auch wichtig ist Dawn, die Emily bei ihrem Ferienjob kennen lernt und eher durch Zufall in ihr Leben gerät. Allerdings wird sie sehr schnell zu einer engen Vertrauten, die für jeden Spaß zu haben ist. Was Emily sehr bei der Abarbeitung ihrer Liste hilft. Während Emily immer weiter die Liste abarbeitet, werden dem Leser immer wieder Rückblenden präsentiert. Man erfährt, wie Sloane und sie sich kennen gelernt haben, wie sie zu Freundinnen wurden und was passierte, als Sloane einen festen Freund fand. Auch Emilys Ex-Beziehung wird genauer beleuchtet, was wiederum auch einen Bezug zur Gegenwart hat. Jedes Kapitel trägt dabei als Überschrift einen der Punkte von der Liste, zumindest bis sie abgearbeitet sind. Emily nimmt sich auch zu Beginn jedes Abschnitts eine Aufgabe vor, was aber nicht heißt, dass es letztendlich auch die ist, die sie erfüllt ;) Die Charaktere sind nicht gerade die innovativsten, aber ich mochte sie alle. Wie auch das ganze Buch. Es ist einfach eine tolle Geschichte um ein Mädchen, das seine Freundin sucht und am Ende sich selber findet. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen, konnte mich vollkommen darauf einlassen und das Buch letztendlich auch kaum aus der Hand legen. Was zu einem nicht ganz kleinen Teil auch an dem frischen und entspannten Schreibstil von Morgan Matson liegt. Ja, ich gebe zu, ich kann einfach nichts Negatives über Since you’ve been gone sagen. Es hat mir einfach von Anfang bis Ende gefallen. Apropos Ende: natürlich wird das Verschwinden von Sloane auch noch aufgelöst. Auch wenn ich etwas überrascht von der Erklärung war und sie auch irgendwie nicht das war, was ich erwartet habe, konnte sie meine Meinung über das Buch nicht mehr ändern. Genauso wenig wie die letzte vorhersehbare Entwicklung, die ich aber trotz allem stimmig fand. // Schlusswort // Since you’ve been gone ist eine leichte Feelgood-Lektüre, die mich vollkommen überzeugen konnte. Es geht um Freundschaft, Selbstfindung und darum, dass man manchmal einfach nur über seinen eigenen schatten springen muss. Das Buch besticht durch einen lockeren Schreibstil und eine tolle Geschichte, die ich jedem Fan von “Mädchenromanen”, die mit etwas mehr als Schema X aufwarten, wärmstens ans Herz legen kann.

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  • Rezension: Since You've Been Gone - Morgan Matson

    Since You've Been Gone

    rosebud

    11. April 2015 um 15:30

    Original-Rezension: The emotional life of books Meine Meinung: Ich muss ja gestehen, dass ich so meine Bedenken mit Since You’ve Been Gone hatte. Denn obwohl die Autorin immer in den Himmel gelobt wird, fand ich die Idee, auf der das Buch basiert, alles andere als prickelnd. Eine Freundin, die von ihrer mehr oder minder einzigen Freundin verlassen wird, ohne dass diese vorher bescheid sagt. Keine Nachricht hinterlässt sie ihrer Freundin, nur eine Liste mit komischen Aufgaben, die ich stellenweise doch lächerlich finde. Nun ja, an der Idee änderte sich erst einmal nichts - und wird es auch später nicht. Sie fand ich bis zum Schluss nicht wirklich gut, auch nachdem man erfahren hat, was es mit der Liste und der verschwundenen Freundin wirklich auf sich hat - besonders da das Ende nicht wirklich spektakulär ist vergleichsweise mit dem, wie es vorher aufgebauscht wurde.  Das hat mich jedoch nicht daran gehindert, die Protagonistin in mein Herz zu schließen. Sie ist mir auf manch eine Art und Weise ziemlich ähnlich, folglich kann ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Es war sehr erfrischend, mal einer Protagonistin mit solch einem Charakter zu begegnen, einerseits weil er durch und durch echt ist, andererseits auch deshalb, weil man solch einen relativ selten findet. Es hat sich angefühlt, als hätte ich eine neue Freundin gefunden, einer, der ich alles erzählen könnte, einer die ähnlich tickt wie ich und vor der ich mich nicht verstecken müsste. Tja, leider ist sie nur ein Charakter in einem Buch… Es lässt sich auch sehr flüssig lesen, der Schreibstil ist angenehm zu folgen. Ich habe ihn nie als besonders empfunden, nicht einzigartig, aber dennoch originell genug, um nicht wie von der Stange zu wirken. Allerdings das, was die Autorin sonst noch so „hinzugefügt“ hat, ist mehr als nur originell: zum Beispiel Playlists, die die Protagonisten beim Joggen gehört haben. Solche kleinen Details machen das Buch so viel persönlicher, dass es ein ganz anderes Gefühl beim Lesen erzeugt. Richtig süß finde ich auch, wie sich unser Liebespaar annähert. Es geht langsam, zunächst vollkommen unbemerkt, später wird es für den Leser offensichtlicher, auch wenn es sich die Protagonisten noch nicht recht eingestehen wollen. Das einzige Problem, was ich mit der Liebesbeziehung habe, ist, dass sie nur durch Betrug der eigentlichen Partnerin zustande kommen könnte. Das hätte mich sehr gestört, wenn die Autorin damit nicht so super umgegangen wäre, dass es sich dann doch irgendwie wieder „richtig“ angefühlt hat. Das komische Gefühl in der Magengegend blieb allerdings.  Mein Fazit:  Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich von Morgan Matsons Since You’ve Been Gone nicht so maßlos begeistert bin wie manch andere. Doch ich kann durchaus erkennen, woher diese Begeisterung kommt. Das Buch ist unglaublich liebevoll gestaltet, mit vielen süßen Details, jedoch einem Schreibstil, der nicht allzu originell und einzigartig ist. Die Idee jedoch - mit Liste der verschwundenen Freundin - fand ich bis zum Schluss befremdlich. Die Protagonistin jedoch habe ich als eine sehr gute Freundin in mein Herz geschlossen. Man fühl sich bei ihr sofort wohl vor allem auch deswegen, weil sie einfach so echt ist und auch so anders, wie die durchschnittliche Protagonistin in Jugendbüchern. Ich kann also Since You’ve Been Gone allen empfehlen, die eine süße Contemporary Geschichte mit einer wundervollen Protagonistin lesen wollen!

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  • Eine Geschichte die neues Licht auf Freundschaft wirft

    Since You've Been Gone

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. February 2015 um 14:08

    Emily's beste Freundin Sloane verschwindet von jetzt auf gleich aus der Stadt. So wie sie auch in Emily's Leben aufgetaucht war. Das einzige was Slaone ihr da lässt, ist eine Liste mit 13 Dingen, die Emily erledigen soll. Die meisten davon sind Dinge, die Emily sich noch nie getraut hat. Allerdings ist vielleicht nur diese Liste der einzige Weg um Sloane am Ende des Sommers wiederzufinden. Emily stürtzt sich Hals über Kopf in die Ausführung der aufgezählten Dinge. Unerwartet bekommt sie Hilfe von einem Menschen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie befreundet sein könnten. Zu Beginn des Januars habe ich nach neuer englischer Lektüre gesucht und hatte gerade Glück. Auf amazon gab es sehr viele englische Ebooks heruntergesetzt und ich habe direkt zugeschlagen. Bei diesem Ebook hat mich der Klappentext einfach komplett überzeugt. Ich wollte wissen, welche Dinge Sloane für Emily bereithält und ob Emily sich wirklich alles traut. Auch die unerwartete Hilfe durch Frank macht die Geschichte nur noch viel spannender.  Am Anfang hatte ich zunächst überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll, da zu Beginn Emily's und Sloane's Freundschaft beschrieben wird und sich das meiner Meinung nach etwas zu lange hingezogen hat. Aber sobald die Liste ins Spiel kam und es um die Erfüllung der Dinge ging wurde es zunehmend spannender. Ab einem bestimmten Buch wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.  Der Schreibstil und das verwendete Englisch hat mir auch sehr gut gefallen. Man konnte Emily als den Charakter wahrnehmen, als der sie beschrieben wurde und auch ihre Entwicklung wurde durch den Schreibstil unterstützt. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin Emily's Art persönlich kennt.  Nachdem ich den deutschen Titel gelesen hatte, war ich noch viel glücklicher das Buch auf englisch gelesen zu haben. Ich würde es vom Schwierigkeitsgrad nicht unbedingt Anfängern der englisch sprachigen Bücher empfehlen aber sobald man ein gewissens Grundvokabular besitzt ist das Buch sehr gut verständlich.  Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch bis auf die etwas zu lange Einleitung sehr gut gefallen hat und ich sehr glücklich bin es gelesen zu haben. 

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  • Contemporary Young Adult - Wir lesen zusammen englische Jugendbücher

    Hikari

    Hallo ihr Lieben, zum dritten Mal in Folge, da es viele schöne Leserunden gab, startet ein neues Jahr auch mit ein bisschen englischer Literatur. Contemporary YA heißt im Prinzip nur, dass es Jugendbücher mit einer realistischen Handlung sind, also kein Fantasy o.Ä. Der Ablauf ist sehr einfach: wir sammeln von Zeit zu Zeit Buchvorschläge bis zu einem bestimmten Termin jeder kann 1 oder 2 Bücher vorschlagen jeder der Teilnehmer vergibt unter den vorgeschlagenen Büchern Punkte insgesamt 3 Stimmen mit der Wertigkeit 3 Punkte, 2 Punkte und 1 Punkt das Buch, das die meisten Punkte erhält, besorgen sich dann alle, wenn sie es nicht schon haben, und wir lesen es hier zusammen in einer Leserunde natürlich muss man nicht mitmachen, wenn das gewählte Buch nicht gefällt Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach hier - dann gibt es schnellstmöglich eine Antwort. Für jede Leserunde gibt es dann später immer ein extra Leserundenthema. Bücher, die wir schon gelesen haben und daher nicht mehr vorgeschlagen werden können, sind: Elsewhere - Gabrielle Zevin (2012) The Future of Us - Jay Asher & Carolyn Mackler (2012) Babe in Boyland - Jody Gehrman (2012) Memoirs of an imaginary friend - Matthew Green (2012) The Death of Bees - Lisa O'Donnell (2013) My Life in Black and White - Natasha Friend (2013) Just one day - Gayle Forman (2013) Cracked - K.M. Walton (2013) Before I fall - Lauren Oliver (2014) Aristotle and Dante discover... - Benjamin A. Salenz (2014) AKTUELL: Leserunde beginnt: 15. Juni It's Kind of a Funny Story - Ned Vizzini

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    • 358
  • Sommerroman

    Since You've Been Gone

    sally1383

    30. October 2014 um 08:33

    Eigene Meinung: Cover: Hier haben wir einmal ein sehr passendes Cover. Man sieht Emily und Sloane in ihren guten Tagen Eis essen. Sommerlich leichtes Feeling kommt rüber. Das Cover kann Inhalt und Atmosphäre des Buches gut einfangen. Inhalt/Geschichte: Nachdem ich von ihrem Debüt nicht ganz überzeugt war, aber immer noch gut unterhalten gefühlt habe, hab ich erneut ein Buch von Morgan Matson zur Hand genommen. Und was soll ich sagen? Es war leider ähnlich durchschnittlich. Die Geschichte kommt ins Rollen durch das Verschwinden von Sloane, Emilys bester Freundin. Als sie dann eine Liste findet, die ihre Freundin für sie erstellt hat, begleiten wir Emily auf der Suche nach sich selbst. Dabei reift Emily im Laufe des Buches immer mehr zu eine selbstbewussten jungen Frau, lernt neue Freunde kennen und findet ihre Unabhängigkeit. Doch um diese Wandlung deutlich zu machen, starten wir in das Buch mit einer überaus “grauen Maus”. Womit wir schon bei den Charakteren wären. Das ganze Buch über wird nun gerätselt, was wohl mit Sloane passiert sein könnte, die Auflösung ist dann leider einfach. Das Ende war ein bisschen enttäuschend. Charaktere: Emily ist die Hauptfigur, der wir die ganze Zeit folgen. Sie reift von der “grauen Maus” zur selbstbewussten jungen Frau. Doch da liegt das Problem. Zu extrem sind die Ausgangssituaion und das Ergebnis. Man fragt sich die ganze Zeit, wieso sie eine so selbstbewusste Freundin wie Sloane hatte. Sie hat sich ja fast schon hinter ihr versteckt und nur durch sie gelebt, durch ihre Taten und ihre Erzählungen. Somit wusste sie gar nicht, wer sie selbst eigentlich noch war. Daher hab ich nicht richtig verstanden, was an einer solchen Freundschaft so toll ist. Ihre Entwicklung war dann positiv mitanzusehen, so dass das Buch dann zur Mitte hin besser wurde.  Beim Abarbeiten der Liste lernt sie Frank kennen. Der war mir richtig sympathisch und mal ein nicht ganz so typischer Loveinterest. Klassensprecher, Streber, rothaarig. Die Interaktionen zwischen ihm und Emily war meist erfrischend und herzerwärmend. Stil/Gliederung: Die Kapitel waren anfangs etwas lang, wurden im Verlauf aber immer kürzer. Der sprachliche Stil war wieder angenehm und flüssig zu lesen. Fazit: Auch dieses Buch von Morgan Watson hat mich unterhalten, war leicht und beschwingt. Ein richtiges Sommerbuch. Doch so richtig toll fand ich auch dieses nicht, eher durchschnittlich. Doch auch “Second Chance Summer” werde ich wohl noch lesen, denn mir gefällt ihr sprachlicher Stil und man sieht ihr Potential.

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  • Wundervolle Charaktere und eine tolle Story

    Since You've Been Gone

    Fanny2011

    11. September 2014 um 01:05

    Morgan Matson ist einfach eine meiner Lieblingsautorinnen. Auch dieses Buch hier bildet da keine Ausnahme. Als Emilys beste Freundin Sloane spurlos verschwindet, ist sie am Boden zerstört. Einige Tage später bekommt sie einen Brief: Eine To do-Liste von Sloane. Die Aufgaben darauf verlangen Emily einiges ab, denn sie ist eher schüchtern und zurückhaltend. Die Erzählung wechselt zwischen der Gegenwart und Rückblenden, die oft eingesetzt werden, um einen Punkt auf der Liste zu erklären. Schon aus diesen Rückblenden lässt sich erkennen, was für eine tolle Freundschaft Sloane und Emily verband. Bei ihren Versuchen, die Dinge auf der Liste abzuhaken findet Emily einige neue Freunde. Darunter ist Frank Porter, der Schulsprecher ist und sich auch sonst für alles Mögliche einsetzt. Ich muss es nun wirklich mal sagen – Morgan Matson hat einfach ein wahnsinniges Talent, tolle Charaktere zu erschaffen. Auf Klischees wird vollständig verzichtet. Auch wenn Emily eher ruhig ist und nicht so sehr auffällt (was nicht negativ ist, ich konnte mich gut in sie hinein versetzen), gibt es dafür genug andere Charaktere, die mit all ihren Eigenarten die Geschichte beleben. Besonders gemocht habe ich Emilys Familie. Ihre Eltern schreiben Theaterstücke und sind immer ein bisschen verpeilt. Ihr kleiner Bruder klettert immer und überall hoch und erschreckt die Leute damit. Vor allem ist immer etwas los.  Auch, dass Emilys Auto kein Dach hat… solche Kleinigkeiten machen Matsons Bücher einfach zu etwas Besonderem. Die Liebesgeschichte steht hier nicht so sehr im Hintergrund, wie bei Amy on the Summer Road, eher so wie bei Vergiss den Sommer nicht. Vor allem geht es darum, Emily beim wachsen an den Aufgaben zuzusehen. Und das hat richtig Spaß gemacht. Fazit: Insgesamt kann ich dieses und jedes andere Buch von Morgan Matson einfach nur weiter empfehlen. Es gibt immer tolle Charaktere und originelle Geschichten, die einen einfach Schmunzeln lassen. Die Idee mit der Bucket List fand ich besonders toll und ich wollte stets wissen, wie es weiter geht. Das Buch erscheint noch diesen Monat auf Deutsch. Unbedingt lesen!

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  • Ein wunderschönes Buch für warme Sommertage

    Since You've Been Gone

    Taschi1020

    04. August 2014 um 18:44

    Was im letzten Jahr die Roadtrips waren scheinen in 2014 die Bucket-Lists zu sein. Ich habe so viele Bücher auf meinem Sub und auf der Wunschliste und es kommen immer weitere dazu, die davon handeln. Stört mich, genau wie bei den Roadtrips, nicht im geringsten, denn beides sind Themen über die ich immer wieder gerne lese. Emily ist eine witzige Protagonistin in die ich mich von vorne bis hinten hineinversetzen konnte. Sie ist oft so schüchtern und unsicher und ich kann genau verstehen was sie denkt und wie sie sich fühlt. Ich selbst bin auch eher ein ruhiger Mensch und ich habe selten erlebt, dass eine Autorin die Gedanken und Gefühle im Bezug darauf so gut wiedergeben kann. Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass Sloane eben keine perfekte beste Freundin war und sich selbst auch nie so gesehen hat. In Büchern gibt es oft diese eine Person die dafür sorgt dass der Protagonist seinen Weg verfolgt und mutiger wird und von allen als wunderbar, toll und außergewöhnlich angesehen wird. Ziemlich stereotypisch und langweilig. Das bleibt bei Since you’ve been gone komplett aus und Emily braucht zwar durch Sloanes Liste einen Anstoß um über sich selbst hinaus zu wachsen, aber je weiter die Geschichte verläuft, desto mehr merkt der Leser, dass Emilys Abhängigkeit von Sloane verschwindet. Das Buch war so witzig! Nicht nur was die Aufgaben betrifft die auf der Liste stehen. Emily lernt im Verlauf des Sommers einige neue Freunde kennen, die für gute Unterhaltung sorgen. Ich kann gar nicht sagen wen ich mehr mochte, Collins, Frank, Dawn oder vielleicht doch Emilys kleinen Bruder Beckett? Und die Charaktere sind nicht einfach nur da um gute Laune zu bringen, sie haben tiefe und Probleme und es ist nicht immer eitel Sonnenschein. Alles in Allem ein ganz, ganz wundervolles Buch, das in meinem Herzen und in meinem Regal einen Sonderplatz verdient hat. Gerade bin ich noch froher, dass ich das Buch in New York als signierte Version mitgenommen habe. Und der Schutzumschlag ist ebenfalls toll gestaltet.

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  • Ein unterhaltsames Buch für milde Sommernächte

    Since You've Been Gone

    muchobooklove

    20. July 2014 um 20:48

    Kennt ihr sie auch- diese magischen Nächte im Sommer? Während ein paar Monaten in der Mitte des Jahres erscheinen einem die Tage und Nächte nahezu unendlich. Die Erfüllung, wenn die Hitze des Tages der beginnenden Kälte des Abends weicht und eine noch verborgene geheimnisvolle Nacht unbegrenzter Möglichkeiten ankündigt. Wenn alles von hell nach dunkel wechselt und das Glitzern zum Schatten wird. Beides ist gleichermaßen besonders. Alles erscheint mit einem Zauber überzogen, der gewöhnliche Dinge, Essen, Begegnungen, Erlebnisse in ein außergewöhnliches Licht taucht. Es ist so eine ganz einzigartige Stimmung, die für mich nur zu dieser Zeit existiert und mit der ich die schönsten Erinnerungen verbinde. Genau dieses Gefühl entsteht in mir, wenn ich die Bücher der Autorin Morgan Matson lese. Mittlerweile sind es drei Stück, die erschienen sind. Ihr Debütroman “Amy & Roger’s Epic Detour” zählt zu meinen Lieblingsbüchern und bleibt auch weiterhin mein Favorit von allen. Doch trotzdem hat Morgan Matson es auch mit ihren beiden Folgeromanen geschafft, mich vor allem für die Lesestimmung und für die Charaktere ihrer Geschichten zu begeistern. Worum geht es zunächst einmal in ihrem aktuellen Buch “Since you’ve been gone”? Before Sloane, Emily didn’t go to parties, she barely talked to guys, and she didn’t do anything crazy. Enter Sloane, social tornado and the best kind of best friend — someone who yanks you out of your shell. But right before what should have been an epic summer, Sloane just . . . disappears. No note. No calls. No texts. No Sloane. There’s just a random to-do list with thirteen bizarre tasks that Emily would never try. But what if they can lead her to Sloane? Apple picking at night? Okay, easy enough. Dance until dawn? Sure. Why not? Kiss a stranger? Wait . . . what? Go Skinny Dipping? Um . . . Die Reise, auf die die Autorin ihre Protagonistinnen schickt, führt sie meist an einen unbekannten Ort, zu einem weiteren Horizont. Nicht nur geografisch betrachtet, sondern auch auf sich selbst bezogen. Für mich als Leser stellt sich dabei immer die Frage, wo diese Reise hinführen wird und ob die Hauptfigur dieses Ziel erreichen wird. Diesmal habe ich mich anfänglich etwas schwer getan, Sympathie für die Protagonistin oder die Nebenfiguren aufzubringen. Das ist bei einem guten Buch auch nicht immer notwendig, aber in dem Fall von Morgan Matson schon sehr hilfreich, da man das ganze Buch über immer sehr nah an ihrer Seite und an ihrer Gefühlswelt ist. Während mich die beiden Vorgänger immer gleich in die Handlung reingezogen haben, hat es hier ein bisschen länger gebraucht, um zu ihnen zu finden. Doch dann hat es mich wie sonst auch gepackt und ich war in der Summerbubble angekommen. Ich habe das Buch bewusst abends gelesen, wenn die Stimmung der im Buch glich, da es die Worte perfekt untermalt hat. Anfänglich hat es mich irritiert, dass Emily, die alles aus ihrer Sicht erzählt, so abhängig von ihrer besten Freundin Sloane ist und für einen Teenager so unselbstständig zu sein scheint. Zusätzlich haben mich die wechselnden Perspektiven von der Gegenwart zur Vergangenheit immer daran gehindert, an der jetzigen Emily dranzubleiben. Im Verlauf des Buches hat die Autorin immer mehr Schichten von ihr abgeschält und der Eindruck hat sich gewandelt. Besonders in Verbindung mit Frank, der sie unerwarteterweise durch diesen Sommer begleitet, konnte ich einen Zugang zu ihr finden. An einigen Stellen hätte ich mir sogar gewünscht, mehr über die beiden, als die Freundschaft von Emily und Sloane zu erfahren. Besonders gefallen haben mir bei diesem Buch die Nebenfiguren, die ein bisschen freakig, aber aufgrund ihrer Eigenheiten sehr liebenswürdig sind. Alle zusammen haben eine bunte Mischung ergeben, die sich auch in den gemeinsamen Erlebnissen der Figuren widergespiegelt hat. Ihr Unternehmungen entlang der Liste und die Dinge, die sich auf diesem Weg spontan ergeben, ließen mich oft lachen und haben dieses spezielle Sommergefühl in mir aufleben lassen. Am Ende war ich beruhigt, dass einige lose Handlungsstränge zusammengeführt wurden und sich ein zufriedenstellendes Gesamtbild ergeben hat. Viel mehr kann man an dieser Stelle leider nicht zur Lektüre und den Figuren sagen, da es zu viel verraten würde. Ihr solltet dieses Buch einfach selbst während einer lauen Sommernacht mit einer bunten Sonnenbrille auf der Nase und einem kühlen Getränk in der Hand lesen. “Since you’ve been gone” ist ein unterhaltsames und nicht zu leichtes Sommerbuch, dass in gewohnter Manier der Autorin eine physische Reise mit einer emotionalen verbindet. Ihrem bisherigen Erzählmuster treu war es an manchen Stellen ein bisschen vorhersehbar und ich hätte mir für einige Ereignisse mehr Tiefe gewünscht, als für andere. Trotzdem kann ich das Buch als Sommerlektüre empfehlen und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Leichte Sommerlektüre mit Schwächen

    Since You've Been Gone

    Deengla

    09. May 2014 um 13:15

    Kurzmeinung Eine locker-leichte Sommerlektüre, die meist gut unterhält, aber auch keinen tiefen Eindruck hinterlässt. Inhalt Emily hat sich eigentlich auf diesen Sommer gefreut. Sie und ihre beste Freundin Sloane hatten große Pläne. Doch dann kommt alles anders: Sloane ist spurlos verschwunden und Emily hat keine Ahnung, wo sie ist und wann sie wiederkommt. Das Einzige, was ihre Freundin ihr hinterlassen hat, ist eine Liste mit Dingen, die sie diesen Sommer tun soll - zum Beispiel nackt baden gehen oder etwas stehlen. Das macht sie auch und kommt dabei aus dem Schneckenhaus, in das sie sich verkrochen hat, hinaus, macht viele neue Erfahrungen und schließt neue Freundschaften. Meine ausführlichere Meinung Ich hatte große Hoffnungen für dieses Buch, hatten mir die anderen zwei Bücher von Morgan Matson (insbesondere ihr Debütroman "Amy & Roger's Epic Detour") doch wirklich gut gefallen. Auch wenn das Buch sehr angenehm zu lesen war, muss ich doch sagen, dass es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weil es doch einige Schwächen hatte. Mein Hauptproblem waren dabei die Charaktere. Normalerweise mag ich die Charaktere von Morgan Matson sehr und auch hier gab es wieder welche, die ich einfach toll fand. Leider waren das eher Nebenfiguren wie Collins (mit dem sich Emily anfreundet) oder Emilys kleiner Bruder Beckett. Erzählt wird die ganze Geschichte aus Sicht von Emily, wobei es immer wieder Rückblenden bzw. Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse mit ihrer besten Freundin Sloane gibt. So lernt man Sloane, obwohl sie eigentlich ja nicht da ist, doch recht gut kennen und sieht auch, wie Emily ihre beste Freundin bewundert und sich mehr oder weniger hinter ihr versteckt. Dennoch waren es gerade die Figuren Emily, Sloane und auch Frank (ein weiterer Junge, mit dem sich Emily anfreundet), die für mich oft zu glatt blieben. Oder recht unreflektiert (gerade Emily, wenn sie auf ihren Ex Gideon trifft). Auch die obligatorische Liebesgeschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Auch wenn ich das Kennenlernen sehr nett fand und es doch ein paar ganz niedliche Momente gab, gab es da doch einen Aspekt, der mich sehr gestört hatte, den ich hier aber wegen Spoiler nicht nennen möchte. Große Überraschungen gab es keine, die ganze Geschichte läuft recht routiniert ab. Und auch das Rätsel um Sloane wird natürlich gelöst und es gibt in zweierlei Hinsicht ein Happy End. Fazit Ich wurde meist gut unterhalten, man darf jedoch nicht allzu viel hinterfragen. Eine schöne Sommerlektüre, die aber schnell wieder vergessen ist.

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  • Was ist LovelyBooks?

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