Leider ein Flop.
Für mich hatte das Buch absolut keinen roten Faden. Im Endeffekt weiß ich jetzt im Nachhinein nicht wirklich worum es überhaupt geht.. Was war die zentrale Thematik des Buches ? Ich kann nur für mich selber mir was diesbezüglich zusammenreimen. Ob's am Ende richtig ist, ist eine andere Sache.
Zudem hatte ich das Gefühl, dass irgendwie so viele Problem-Punkte angesprochen werden, aber nie ausgearbeitet werden. Viel zu viele. Als hätte man beim schreiben eine Liste mit Problemen, diese dann in die Geschichte mit 2-3 Sätzen erwähnt aber niemals weiter ausführt. So ganz nach dem Motto : Thema ist bedient - Check. Weiß nicht, mag ich gar nicht. Da fehlt mir die Tiefe, war mir zu oberflächlich.
Grace innere Zerrissenheit und ihre Probleme waren für mich nicht da. Genau aus diesen Gründe: keine Ausarbeitung, Erklärung, Tiefe!
Die Charaktere waren alle gar nicht greifbar, es gab keine ausgearbeitete Beziehung zwischen denen. Sie waren mir dadurch einfach komplett egal.
Overall ist es ein Buch, was man nicht unbedingt gelesen haben muss. Das Potenzial wurde meiner Meinung nach nicht ausgenutzt
Morgan Rogers
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Ich bin einfach gar nicht in die Geschichte reingekommen. Weder in den Stil, mit seinen kurzen und lässigen Sätzen, noch in die Verbindung mit den Protagonistin:innen. Die Idee der Geschichte finde ich toll und grundsätzlich auch deren Entwicklung - nur die Art und Weise war halt nichts für mich, schade. Ich habe mir die zweite Hälfte des Buchs zusammengoogelt und mein Exemplar weiterverschenkt.
Grace Porter ist Schwarz, hat ein mit Bestnoten abgeschlossenes Astronomiestudium und verfolgt einen Plan: die Beste zu sein und ihrem Ex-Militärvater zu beweisen, dass sie ihre Träume erfolgen und erfolgreich sein kann. Ihr Plan bekommt jedoch einen jähen Dämpfer, als sie nach einem Vegas-Urlaub mit ihren besten Freunden plötzlich erheiratet ist. Betrunken. Mit einer Frau, die sie nicht kennt und an die sie sich kaum erinnert. Von der sie nichts hat als eine Visitenkarte.
Aber als ihr zu Hause die Erwartungen ihres Vaters über den Kopf wachsen, beschließt sie doch, zu der mysteriösen Yuki Kontakt aufzunehmen und den Sommer bei ihr zu verbringen, um der Realität zu entfliehen. Doch auf ewig kann sie sich nicht vor der Realität verstecken, und als diese krachend vor ihr einschlagt, muss sich Grace endlich eingestehen, dass man manche Dinge einfach nicht ganz allein schaffen kann - und vor allem muss sie lernen, dass es okay ist, Hilfe zu bekommen.
Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen an das Buch, die leider etwas enttäuscht wurden. Die Repräsentation* war gut (*mental health, PoC, queer, polyamor), aber ihr love-interest war mir lowkey unsympathisch und ich hatte nicht das Gefühl, dass die beiden besonders gut zusammenpassen... insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben.
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