Moritz Baumstieger

 3.9 Sterne bei 66 Bewertungen
Moritz Baumstieger

Lebenslauf von Moritz Baumstieger

Moritz Baumstieger, geboren 1982, studierte Politik- und Islamwissenschaften in Köln und besuchte danach die Deutsche Journalistenschule. Seine erste journalistische Station war jetzt.de der Süddeutschen Zeitung. Heute lebt er in München und schreibt als freier Journalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, NEON, Stern und DIE ZEIT.

Alle Bücher von Moritz Baumstieger

Sülze hilft gegen alles außer Heimweh

Sülze hilft gegen alles außer Heimweh

 (66)
Erschienen am 02.07.2012

Neue Rezensionen zu Moritz Baumstieger

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Langeweiles avatar

Rezension zu "Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" von Moritz Baumstieger

Ein Metzger erklärt die Welt
Langeweilevor 3 Jahren

Moritz kommt -der Liebe wegen- von Köln nach München.Er möchte sich möglichst ohne Arbeit und Studium durch's Leben schlawinern,was seiner Freundin mißfällt.Kurzerhand setzt sie ihn auf die Straße.So steht Moritz ohne Arbeit,ohne Wohnung und fast ohne Geld in München. In dieser Situation trifft er zum Glück Metzger Karl,der ihn bei sich aufnimmt.Er hat viel Lebenserfahrung und immer neue Ideen, wie Moritz sein Leben wieder in den Griff bekommt.Dank seiner Vermittlung versucht sich Moritz in den unerschiedlichsten Jobs(Kellner auf der Wies'n,Rikschafahrer,Türsteher in der Disco). Es ist sehr unterhaltsam beschrieben ,wie Moritz sich in seinem neuen Leben langsam zurechtfindet.Eine kurzweilige Geschichte-ohne viel Tiefgang-aber mit sehr viel Situationskomik ,köstlich die Zitate von Metzger Karl rund um die Wurst.Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Buchtitel: Sülze hilft gegen alles außer ...

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Themistokeless avatar

Rezension zu "Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" von Moritz Baumstieger

Sülze hilft gegen alles, außer Heimweh
Themistokelesvor 4 Jahren

Ein philosophischer Metzger war ganz eindeutig etwas, das ich mir mal angucken musste, da es einfach vollkommen verrückt klang. Und mit verrückt lag ich bei dem Roman auch gar nicht so falsch, auch wenn philosophisch gesehen die besten Stellen schon auf dem Buchrücken und Cover verwurstet wurden.

Das Buch war letztendlich zwar deutlich weniger philosophisch als ich es erwartet hätte, denn irgendwie vermittelte mir da das Äußere dann doch mehr, als das Innere hielt und auch Metzger Karl hätte gerne noch eine etwas stärker Rolle spielen dürfen, da ich ihn irgendwie mochte, aber trotzdem hatte das Buch irgendwie was, auch wenn die Richtung eine vollkommen andere, als von mir erwartet war. Im Fokus des Romans stand nämlich ganz eindeutig Protagonist und Erzähler Moritz, dessen Selbstfindungsprozess, unterstützt durch Karl, man begleitet.

Wären die vielen doch eher sehr eigenen und charakterlich verrückten Personen in diesem Roman nicht, kann ich mir vorstellen, hätte mir der Roman nicht so sonderlich gut gefallen, da man zwar in vielen auch irgendwie seltsam anmutenden Situationen Moritz Leben begeleitet und das von Job zu Job, wo der eine verrückter und seltsamer ist, als der andere, aber letztendlich ist es auch immer wieder irgendwie das gleiche, abgesehen von Tätigkeit im Job und halt den Menschen denen er begegnet und die das Buch für mich auch ausgemacht haben, denn ohne diese, wäre ich durch die plätschernde Handlung wohl eingeschlafen.

Die Charaktere in dem Roman sind jedoch der Hammer, allen voran Karl, der mir mit seiner leicht kauzigen Art von Beginn an sympathisch war und der auch irgendwie des Öfteren sehr amüsante Sprüche von sich gegeben hat. Aber auch alle anderen Charaktere waren irgendwie immer ein wenig anders, was sehr dazu beigetragen hat das ganze ziemlich amüsant zu gestalten und aus der eher simplen Handlung eine doch ganz witzige Geschichte zu machen. Einfach auch weil die Charaktere teilweise leichte Stereotypen interpretieren, wie den Öko-Vegetarier oder ähnliches. Auf jeden Fall haben sie alle manche kleine Macke oder auch Besonderheit in ihrer Persönlichkeit, die sie auffallen lassen und die Handlung daher erfrischend aufgepeppt haben.

Insgesamt fand ich das Buch jetzt nicht wirklich überragend, denn die Story war für mich einfach eher ein Dahinplätschern, das ohne die skurrilen Charaktere schnell langweilig geworden wäre und daher einfach was zum Zwischendurch lesen und definitiv für mich nichts, wo man groß drüber nachdenken könnte oder müsste, auch wenn manche vielleicht Moritz Selbstfindungsprozess dazu geeignet fänden. Ein Buch das so ganz in Ordnung war, aber das ich nicht noch ein weiteres Mal lesen bräuchte, da es dann eindeutig nichts Neues mehr bieten würde, auch wenn es ganz amüsant war.

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MissJaneMarples avatar

Rezension zu "Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" von Moritz Baumstieger

EIN METZGER UND PHILOSOPH
MissJaneMarplevor 5 Jahren

Inhalt: 
Moritz zieht der Liebe wegen von Köln nach München. Eigentlich möchte er ja weiterstudieren, doch erstmal angekommen in München ist es mit der Studiererei vorbei. Moritz lebt gut auf Julias Kosten. Doch dann wirft ihn Julia raus, sie hat genug von seiner Faulheit. 
Da er nicht nach Köln zurück kann (sein WG-Zimmer ist noch untervermietet) zieht er bei Metzger Karl ein, der den Laden unter Julias Wohnung betreibt. 
Karl ist Witwer, Metzger und Philosoph. Er nimmt sich Moritz an und erklärt ihm die Münchner Welt. 
Moritz erlebt in dieser Zeit allerlei verrückte Dinge und probiert verschiedenste Jobs aus. 

Meinung: 
Da der Autor auch Moritz heißt und auch in Köln und München gelebt hat, könnte der Gedanke aufkommen, dass diese Geschichte ein wenig autobiographisch ist. 
Moritz Baumstieger hat die Münchner Art und Lebensweise wunderbar gezeichnet und man fühlt sich, wie auf einem Wochenendtrip in meiner Landeshauptstadt. Auch die einzelnen Charaktere sind liebenswert und sympathisch, man wünscht sich gerade zu mit ihnen befreundet sein zu können. 

Fazit: 
Ein tolles Buch mit einer gelungenen Story über München, die Münchner und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten!!! 

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Gespräche aus der Community

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Anchesenamuns avatar
Hallo!

Bislang hat sich zwar nur eine Interessentin gemeldet, aber ich habe beschlossen, jetzt einfach mal einen Thread aufzumachen, um das Buch "Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" wandern zu lassen.

Zum Inhalt des Buches:
«Wie man in die Wurst beißt, so beißt man auch ins Gras.» (Karl Wedl, Metzgermeister) Die Liebe führt Moritz nach München. Kurz darauf verlässt sie ihn auch schon wieder. Zum Glück gibt es Karl, den kleinen, schrulligen Metzger, der den einsamen Kölner bei sich aufnimmt. Als Kellner auf der Wiesn, als Schwammerlverkäufer auf dem Viktualienmarkt oder als Türsteher im P 1 – schon bald lernt Moritz, wie viel Münchens Stadtplan und eine gut sortierte Fleischtheke gemeinsam haben. Und glaubt Karl sogar irgendwann, dass die Seele aller Dinge in der Wurst liegt...

Wie machen wir's?
Da ich bislang noch nie ein Buch habe wandern lassen und auch noch nie selbst bei einem Wanderbuch mitgemacht habe, hoffe ich mal, dass ich die Regeln richtig verstanden habe. Lasse mir gerne helfen. ;-) Ich würde vorschlagen, dass ihr euch einfach hier meldet und dann das Buch in der Reihenfolge, in der ihr euch gemeldet habt, erhaltet. (Es sei denn, ihr wünscht eine spezielle Position in der Liste.)

Wie lange jeder das Buch haben darf und wann wir starten, können wir dann ja noch klären, wenn sich ein paar Leute gemeldet haben!

Die in Klammer angegebenen Zeiträume sind nur mal grobe Anhaltspunkte. Es ist mir klar, dass eine Büchersendung meist nicht schon am nächsten Tag im Briefkasten des Nächsten landet. Am Einfachsten ist es, wenn sich der aktuelle Besitzer des Buches mit der nächsten auf der Liste abspricht, wenn das Buch nicht zum angepeilten Termin weggeschickt werden kann. Es soll niemand unter Hast lesen müssen. ;-)

Liste der Teilnehmer/innen
1. leseelfe - WEITERGESCHICKT
2. Bücherwurm - WEITERGESCHICKT
3. gamaschi - WEITERGESCHICKT
4. Nicole_L - WEITERGESCHICKT
5. kolokele - WEITERGESCHICKT
6. Hideyou - LIEST GERADE
7. sursulapitschi
8. ???
9. ???
10. ???
letzte Stelle: Moni-Que
Zum Thema
MoritzBaumstiegers avatar
Servus! Bald erscheint mein erster Roman "Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" - ich würde mich freuen, wenn Ihr Lust habt, ihn gemeinsam mit mir zu lesen, zu lachen und zu diskutieren.

Der Untertitel des Buches lautet: "Wie mein Metzger mir die Welt erklärte". "Mein Metzger" - das ist Karl, ein schräger Typ, der weit mehr drauf hat, als Schweine durch den Fleischwolf zu drehen. Er philosopiert gerne. Beim Wurstmachen - und hinter der Metzgerstheke. Das zeigt sich schon im KLAPPENTEXT:

«Wie man in die Wurst beißt, so beißt man auch ins Gras.» (Karl Wedl, Metzgermeister) Die Liebe führt Moritz nach München. Kurz darauf verlässt sie ihn auch schon wieder. Zum Glück gibt es Karl, den kleinen, schrulligen Metzger, der den einsamen Kölner bei sich aufnimmt. Als Kellner auf der Wiesn, als Schwammerlverkäufer auf dem Viktualienmarkt oder als Türsteher im P 1 – schon bald lernt Moritz, wie viel Münchens Stadtplan und eine gut sortierte Fleischtheke gemeinsam haben. Und glaubt Karl sogar irgendwann, dass die Seele aller Dinge in der Wurst liegt...

Der nette Rowohlt Verlag aus dem hohen Norden stellt uns 25 Exemplare zur Verfügung. Die möchte ich unter Euch verlosen - wenn Ihr mir bis zum Abend des 5. 7. eine kurze Frage beantwortet:

Was ist Eure absolute Lieblingswurst?
P.S: Liebe Vegetarier: Tofuwürste zählen natürlich auch.

Ich bin gespannt! Guten Appetit, Moritz
SharonBakers avatar
Letzter Beitrag von  SharonBakervor 6 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Moritz Baumstieger im Netz:

Community-Statistik

in 70 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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