Ausgefressen

von Moritz Matthies 
4,4 Sterne bei80 Bewertungen
Ausgefressen
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B

Die Abenteuer der Erdmännchen sind nicht nur spannend, sondern auch lustig. Sehr gut geschrieben. Kann ich nur empfehlen

Anke_Ackermanns avatar

Mit einigen Längen gespickte Geschichte, die aber durch die herausragende Interpretation von C.M. Herbst großartig überbrückt werden.

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Inhaltsangabe zu "Ausgefressen"

Spannender als Brehms Tierleben, witziger als Der Pate

'Gestatten? Mein Name ist Ray. Seit ich denken kann, will ich Privatdetektiv werden. Im Grunde, das wird jedem einleuchten, gibt es keinen Job, für den ein Erdmännchen besser geeignet wäre. Überwachen und Observieren gehören quasi zu unserer genetischen Grundausstattung. Gleiches gilt für Spuren lesen und Herumschnüffeln. Ich bin der geborene Schnüffler. Nur dass meine Fähigkeiten hier im Zoo völlig verkannt werden. Besser gesagt: wurden. Denn heute ist Phil aufgetaucht. Und so, wie es aussieht, braucht er unsere Hilfe.'

Christoph Maria Herbst verkörpert u. a. die Titelfigur in der Serie "Stromberg", für die er den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis und sechsmal den Deutschen Comedypreis erhielt. Als Hörbuchsprecher ist er eine Klasse für sich.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839891506
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Argon
Erscheinungsdatum:07.03.2013
Das aktuelle Buch ist am 23.02.2012 bei S.Fischer Verlage erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Durga108s avatar
    Durga108vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herzallerliebst
    Sommer-Hörbuch

    Ich bleibe bei meiner These: Ein Hörbuch steht und fällt mit dem Sprecher. In diesem Fall liest Christoph Maria Herbst großartig. Noch eine These: Manche Bücher sind nur als Hörbuch richtig gut. Ausgefressen ist so eins.

    Ray, cleveres Erdmännchen und unglücklich verliebt in eine laszive Chinchilla-Dame, lebt mit seiner Großfamilie im Zoo. Als dort eine Leiche entdeckt wird, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Privatdetektiv und Alkoholiker Phil beginnt zu ermitteln, versteht erdmännisch und tut sich mit Ray zusammen. Außerdem gibt es mafiöse Ratten, beleidigte Flußpferde, eine Hyäne, die gerne Parfum mag, reiche Rentner und kriminelle Menschen.

    Die Charaktere sind alle skurril und sympathisch; gerade die Stereotype sind lustig. Das Buch hat sicherlich keinen besonderen Tiefgang, braucht es auch nicht. Es ist simpel, leicht, fröhlich und unterhaltend. Auch solche Hörbücher haben ihre Daseinsberechtigung.  

    Kommentare: 2
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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erdmännchen sind schon ein ganz eigenes Völkchen - Christoph Maria Herbst verleiht ihnen eine geeignete Stimme!
    Bei den Erdmännchen ist ganz schön was los

    Ganz zufällig bin ich über dieses Hörbuch von Moritz Matthies gestoßen, ausschlaggebend für den Kauf war der Sprecher : Christoph Maria Herbst, der es tatsächlich schafft, jedem Erdmännchen einen ganz eigenen Stimmcharakter zu verleihen - bei so vielen eine ganz schöne Herausforderung!

    Die Geschichte selbst ist witzig und unterhaltsam. Es gibt ja schon einige Beispiele in der Literatur, wo Tiere in die Rolle des Erzählers und der Detektive schlüpfen (z.B. Glennkill). Das kann witzig werden, muss aber nicht. Allerdings finde ich es hier sehr gelungen.

    Die Strukturen im Erdmännchenclan werden sehr gut wiedergegeben, der Kampf um die Rangnachfolge und um die Weibchen (allerdings irritierend, da es sich ja um Geschwister handelt!), ist doch all zu menschlich.

    Dank der Erdmännchenfähigkeiten können Ray und sein Bruder Rufus, der das Superhirn des Clans ist, eine ganze Reihe von Morden mit und für Phil, einem Berliner Privatdetektiv lösen. Und so ganz nebenbei hört man Ray noch über seine große, unerreichbare Liebe Elsa schmachten - ach, so menschlich und doch ganz anders.

    Ich habe die Geschichte sehr gerne gehört und mache mich auch gleich an die Fortsetzung.

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    martina400s avatar
    martina400vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Durch Christoph Maria Herbst eine klare Aufwertung der Geschichte und somit ein Hörvergnügen.
    Ausgefressen

    Inhalt:
    Ray lebt mit seinen Geschwistern im Zoo. Nur zu leben und sich den Touristen und Schulklassen zu zeigen ist Ray nicht gut genug. Er ist nämlich der beste Privatdetektiv, den es gibt. Seine Leidenschaft ist das Überwachen und Observieren, Spuren lesen und Herumschnüffeln. Doch als Leichen entdeckt werden und Phil seine Hilfe braucht, ist Ray mit vollem Eifer dabei den Fall aufzuklären.

    Cover:
    Das Cover ist durchaus witzig und die Erdmännchen wirken aufgeweckt. So wie sie schauen, kann man schon erwarten, dass es ein Hörbuch ist, wo man schmunzeln wird. Man sieht zwar nur drei Erdmännchen und die Silhouette eines Zoos, aber das genügt um einen passenden ersten Eindruck zu gewinnen.

    Meine persönliche Meinung:
    Der erste Eindruck der Geschichte war durchaus positiv. Zwischendurch wurde es ein wenig langatmig. Die Geschichte ist nicht wirklich aufregend und man muss natürlich jegliche Vernunft ausschalten. Es gibt unzählige Situationen, die wahnsinnig komisch sind und man einfach laut lachen muss. Möchte man etwas Leichtes zwischendurch lesen oder hören, ist diese Serie genau richtig. Auf jeden Fall wertet Christoph Maria Herbst die Geschichte durch seine spezielle Art zu Lesen deutlich auf. Er schafft durch verschiedene Stimmen und Betonungen ein unvergleichliches Hörerlebnis.

    Fazit:
    Durch Christoph Maria Herbst eine klare Aufwertung der Geschichte und somit ein Hörvergnügen.

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    Mika2003s avatar
    Mika2003vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hörgenuss pur
    Ausgefressen ...

    Die heutige Rezension ist eine Hörbuch-Rezension und stammt aus der Feder von Markus. Er schreibt:

    Hörbücher sind so eine Sache, die einen mögen Sie, andere lesen lieber und finden, dass die meist gekürzten Hörbücher kein allzu guter Ersatz ein.

    Ich für meinen Teil genieße es auf langen Autofahrten, nicht nur Musik zu hören, sondern auch eine Geschichte erzählt zu bekommen.

    Von Freunden haben wir „Ausgefressen“ empfohlen bekommen. Ein Hörbuch, gelesen von „Stromberg Ekel“ Christoph Maria Herbst. Gut, ich war ein wenig skeptisch, aber da uns unsere Freunde in Ihren Empfehlungen noch nie enttäuscht haben, wurde die diesjährige Urlaubsfahrt zum Zoobesuch.

    Denn genau da, im Zoo, lebt Ray. Ray ist ein Erdmännchen. Ein freches noch dazu. Mit seinen Geschwistern lebt er ein an sich gemütliches Leben, geht auch außerhalb seines Geheges spazieren und ist soweit auch glücklich.

    Als eines Nachts Schüsse im Zoo fallen, beginnt er auf eine Faust – äh Krallen – Ermittlungen anzustellen. Solang er denken kann, will er Detektiv werden und wer wäre dazu besser geeignet als ein Erdmännchen?

    Als der angetrunkene Phil auftaucht beginnt sich Rays Leben zu ändern – denn 1. Phil versteht ihn – zumindest nach einer ausreichenden Menge Scotch – und 2. Phil IST ein echter Privatdetektiv. Er soll das Verschwinden eines reichen alten Mannes aufklären, der zuletzt im Zoo gesehen wurde. Hängen die beiden Geschehnisse wohlmöglich zusammen?

    Aus der Perspektive von Ray, dem sarkastischen Erdmännchen erzählt, entwickelt sich die Geschichte und man taucht schnell in sie ein. Man will immer weiter hören, ist gefesselt von den menschlichen und tierischen Charakteren und der ungewöhnlichen Partnerschaft zwischen Phil und den Erdmännchen.

    Besonders die herausragende Erzählweise von Christoph Maria Herbst macht dieses Hörbuch zu einem Erlebnis und wohlmöglich empfehlenswerter als die Lektüre des Buches.

    Kleine, über das übliche Maß hinausgehende, absurde und an den Haaren herbeigezogene Passagen und Logikfehler fallen auf, ohne dem Hörgenuss wirklichen Abbruch zu tun.

    Nach etwas über fünf Stunden will man nur noch eins: Weiterhören! Gut, dass es noch 4 Folgebände gibt, die wohl bald im CD-Spieler unseres Autos landen werden.

    Der erste Teil erhält für den Unterhaltungswert und eine überragenden Sprecher 5/5 Sternen.

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    Guaggis avatar
    Guaggivor 3 Jahren
    Total witzig erzählt

    Ein humoristischer Krimi, in dem aus der Sicht eines Erdmännchens erzählt wird, gelesen von Christoph Maria Herbst?
    Das Klang mehr als vielversprechend, und da mir die Hörbücher mit diesem Sprecher für den Einstieg besonders ans Herz gelegt wurden, musste ich es einfach haben.
    Skeptisch bin ich immer noch bei jedem Hörbuch, das ich mir kaufe, doch die Geschichte interessierte mich einfach.
    Ich habe anscheinend eine Vorliebe für humorvolle Hörbücher und ich war wirklich mehr als gut unterhalten mit Ausgefressen.
    Christoph Maria Herbst erweckte jeden Protagonisten mit einer passenden Stimme zum Leben und ich war überrascht, wie spannend und vielseitig diese Stimmenwechsel die Geschichte zusätzlich machten. So konnte ich auch wunderbar die einzelnen Charaktere unterscheiden.
    Abgesehen von dem wunderbaren Sprecher war auch die Geschichte um Ray, dem Erdmännchen toll.
    Dieser kleine Nager schlich sich mit seinen Flappsigen Sprüchen sofort in mein Herz.
    Das gesamte Geschehen wird aus der Ich-Perspektive von Ray dargestellt und dieses putzige Kerlchen hat es wirklich faustdick hinter den Ohren.
    Es war wirklich so als würde dieses Erdmännchen uns seine Geschichte erzählen und ich klebte förmlich an seinen Worten.
    Grob zusammengefasst findet Ray, dank dem Detektiv Phil, der seltsamerweise die Sprache der Erdmännchen verstehen kann, seine Bestimmung und hilft dem Menschen einen Fall aufzuklären.
    Dabei spannt Ray nicht nur seinen Clan ein, sondern auch andere Zootiere und gerät immer wider in Schwierigkeiten.
    Es wurde einfach nie langweilig und man konnte schon am Ende heraushören, das dieses nicht Rays letzter Fall als Detektiv gewesen war.

    Ausgefressen ist dank dem Sprecher ein wunderbar komisches aber auch spannendes Hörbuch.
    Ich freue mich jetzt schon auf weitere Geschichten von Ray und seinem Clan.

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    Marina10s avatar
    Marina10vor 3 Jahren
    Die Erdmännchen sind los!

    Zum Autor:Moritz Matthies ist das Pseudonym eines bekannten deutschen Autoren
    Zum Inhalt:Die Erde unter dem Berliner Zoo gleicht einem Schweizer Käse. Denn Erdmännchen Ray und sein Clan ermitteln in einem Vermisstenfall – an der Seite von Phil, Privatdetektiv, der nach genügend Schluck aus seinem Flachmann Erdmännisch versteht.

    »Gestatten? Mein Name ist Ray. Seit ich denken kann, will ich Privatdetektiv werden. Im Grunde, das wird jedem einleuchten, gibt es keinen Job, für den ein Erdmännchen besser geeignet ist. Überwachen und Observieren gehören quasi zu unserer genetischen Grundausstattung. Gleiches gilt für Spuren lesen und Herumschnüffeln. Ich bin der geborene Schnüffler. Nur dass meine Fähigkeiten hier im Zoo völlig verkannt werden. Besser gesagt: wurden. Denn heute ist Phil aufgetaucht. Und so, wie es aussieht, braucht er unsere Hilfe.«

    Hauptprotagonisten:Erdmännchen Ray: wohnt im Berliner Zoo, ist eines der Erdmännchen aus dem ersten Wurf und der wohl erste Erdmännchen-Ermittler, den es gibt

    Privatermittler Phil Mahlow: versteht erdmännisch - vor allem mit genügend Whisky intus, arbeitet mit Ray zusammen an dem Mordfall im Zoo


    Erdmännchen Rufus: ist Ray´s Bruder und das wohl schlauste Erdmännchen der Welt. Er kann nicht nur lesen und schreiben, sondern natürlich auch Computer und Smartphones bedienen


    Wie findet man in so eine Geschichte rein? Als erste muss man sämtliche Vernunft abschalten, denn warum sollte man sonst einen Krimi lesen, bei dem ein ermittelndes Erdmännchen die Hauptrolle spielt?
    Der Plot ist relativ einfach gestaltet und man hat keinerlei Schwierigkeiten hineinzufinden. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und man hat das gefühl, die Seiten fliegen geradezu an einem vorbei. Gespickt ist das ganze mit wirklich lustigen Szenen, bei denen man auch ungewollt wirklich gerade heraus lachen muss.
    Etwas schwierig fand ich es dann doch das Buch spannend zu finden und es als Krimi zu behandeln, da die oftmals auftretende Situationskomik (wenn Ray sich beim Nachdenken an seinem besten Stück kratzt, oder, dass Rufus sich immer selbst auf den Kopf schlägt, wenn er nervös ist) die Spannung und den Nervenkitzel raus genommen hat.
    Man hat dann doch eher schmunzeln müssen, anstatt das alles spannend zu finden.
    Langeweile kommt dennoch keine auf, weil man sich viel zu sehr über die Erdmännchen amüsiert.
    Es macht einem unheimlich Vergnügen lesen zu können wie Ermittler Phil zusammen mit seinen tierischen Kollegen den Fall Stück für Stück löst und zum Abschluss bringt.


    Mein Fazit:
    Wer es schafft die Vernunft auszuschalten und sich nicht darauf konzentriert, dass eine Ermittlung auf diese Art unmöglich ist, wird mit den Erdmännchen jede Menge Spaß haben.
    Ich bleibe auf jeden Fall an der Reihe dran und vergebe erstmal 4 von 5 Sternen um noch etwas Luft nach oben zu haben!


    © Marina Sharma

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    Mareias avatar
    Mareiavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wie kann man ein so geniales Buch noch besser machen? Indem man es Christoph Maria Herbst zum einlesen gibt ;D
    Einfach herrlich ;DD

    Schreib- und Lesestil Zunächst zum Schreibstil: Ausgefressen ist ein sehr lustiger Erdmännchen-Krimi. Man kann viel Lachen und Schmunzeln und die Charaktere sind genial ausgearbeitet. Unterstützt wird dieser super Stil von Christoph Maria Herbst. Er ist mein absoluter Lieblingshörbuchleser der letzten Jahre geworden. Wie er für jedes Zootier eine eigene Stimme entwickelt, die freche Art der Erdmännchen rüberbringt und das ganze trotzdem nicht ins Lächerliche zieht ist wirklich eine große Kunst. Die Handlung Erdmännchen Ray aus dem Berliner Zoo wird ständig unterschätzt. Sein heimlicher Wunsch, seit er denken kann: Privatdetektiv sein. Doch was soll er schon für Fälle lösen? Welcher der Pinguine nun Max ist? Oder welcher Flamingo wie heißt? Nein. Doch eines Tages taucht der menschliche Privatdetektiv Phil auf und - welch ein Wunder! - versteht die Erdmännchensprache. Und schon findet sich Ray im größten Abenteuer seines bisherigen Lebens wieder. Die Handlung ist echt interessant. Es gibt da verschiedene Ebenen, könnte man sagen. Zum einen natürlich Ray und Phil, das Ermittlerteam. Doch auch die Beziehung von Ray und einer gewissen Chinchilla-Lady namens Elsa ist nicht ganz unbedeutend. Das alles wird gut miteinander verwoben, sodass es keine logischen Lücken oder so gibt und sehr gut durchdacht wirkt. Die Charaktere Protagonist ist das Erdmännchen Ray. Er lebt mit seinem Clan im Berliner Zoo und ist mit seiner Lage, vermutlich nicht zukünftiger Clanchef zu werden mehr als unzufrieden. Vor allem, da dieses Amt seinem älteren Bruder Rocky zufallen soll, der nun nicht gerade für seine Intelligenz bekannt ist. Im Gegensatz zu Rocky ist sein jüngerer Bruder Rufus so etwas wie der Nerd der Sippe und mit seiner Hilfe kommt es auch zum Kontaktschließen mit Phil. Er ist Privatdetektiv und hat einen neuen Fall, der ihn in den Zoo führt. Er ist Alkoholiker und hatte nicht gerade das leichteste Leben. Dennoch ist er ein netter Kerl und für den einen oder anderen Spaß zu haben. Fazit Ein Hörbuch, dass einen immer und immer wieder zum Lachen bringt. Es ist wunderbar amüsant und leider schon fast etwas zu kurz, da es einfach so wunderbar genial und einfallsreich ist. Ganz eindeutig: 5 Sterne!

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Extrem toll vorgelesen von Christoph Maria Herbst, lustige Kerlchen und eine spannende Story! Die Reihe hat einen neuen Fan! :)
    So ein Erdmännchen will ich auch!

    Ray ist ein Erdmännchen und lebt mit seiner Familie im Zoo. Täglich nutzt er die Tatsache, dass er sein Gehege verlassen kann, macht seine Rundgänge und unterhält oder ärgert die anderen Zoobewohner.
    Als nachts plötzlich Schüsse zu hören sind, ändert sich Rays Leben grundlegend. Er lernt Phil kennen, einen Detektiv, der im Zoo nach einem vermissten Mann sucht. Komischerweise kann Phil die Erdmännchensprache verstehen und so entwickelt sich eine ungewöhnliche Partnerschaft ... 

    Eine tolle, lustige Geschichte mit vielen liebenswürdigen Charakteren (ob menschlich oder tierisch), die mich sehr gut unterhalten hat.

    Christoph Maria Herbst spricht mit so viel Engagement und macht das Ganze zu einem echten Hörerlebnis, das fast wie ein Hörspiel anmutet.

    Dieses Buch hat einfach alles: Humor, Spannung, Emotionen und eine toll durchdachte Story.

    Super, dass es der Anfang einer ganzen Reihe ist ... ich besorg mir dann mal die weiteren Teile! :)

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    utaechls avatar
    utaechlvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn man Erdmännchen hört, denkt man nicht sofort an Privatdetektive, doch wie dieses Buch zeigt, müssen wir vielleicht umdenken.
    Humorvoller Tierkrimi mit irrwitzigen Charakteren

    Wenn man Erdmännchen hört, denkt man nicht sofort an Privatdetektive, doch wie dieses Buch zeigt, müssen wir vielleicht umdenken. Ein angehender Detektiv wohnt im Berliner Zoo und hat einen richtig großen Fall zu bearbeiten. Ein humorvoller Tierkrimi, nicht nur für Mangustenfans.

    Inhalt:
    Im Berliner Zoo wird ein Mann vermisst. Privatdetektiv Phil ermittelt, als er leicht angetrunken am Erdmännchengehege Stimmen hört. Wie es aussieht versteht er mit Hilfe des Alkohols Erdmännisch. Er sicher sich die Hilfe Rays und seiner Familie, die etwas gehört haben und sich mit ihren Grabfertigkeiten und Zoobeziehungen als hervorragende Unterstützung erweisen.

    Setting und Stil:
    Der Berliner Zoo aus Erdmännchensicht bietet genug interessante Schauplätze um mehrere Bücher zu füllen. Doch auch die Menschensicht kommt nicht zu kurz. Die Interaktion mit anderen Tieren garantiert urkomische Momente und auch so ist alles anders, als man es als normaler Zoobesucher erlebt.
    Das Buch wird aus Rays Sicht erzählt. Ein gelungener Einblick ins Erdmännchenleben, das voller humorvoller Situationen ist. Gekonnt nimmt Moritz Matthies Tierverhalten auf und baut es in die Handlung ein. Meist sind die Tiere unter sich und der Kontakt zu Phil beschränkt sich auf Informationsaustausch. Erst im Verlauf des Buches wird Ray auf Ausflüge mitgenommen und kriegt mehr Einblick in die Menschenwelt.

    Hörbuch:
    Christoph Maria Herbst hat die ideale Stimme, um sie Ray zu leihen. Es ist ein Genuss ihm und dem Buch zu lauschen. Ab und an gibt es dank alkoholvernuschelter Stimme leichte Verständnisschwierigkeiten. Ansonsten sind den verschiedenen Charaktere die richtigen Stimmlagen zugeordnet, die Handlung perfekt an den Zuhörer gebracht, der aus dem Lachen und Schmunzeln kaum herauskommen kann. Für mich war es die ideale Autofahrtunterhaltung.

    Charaktere:
    Ray ist einfach klasse. Ein typisches Erdmännchen, das sich in Stresssituationen an einer sehr privaten Stelle krault, in ein Chinchilla-Weibchen verliebt ist und ansonsten gerne Ausflüge quer durch den Zoo macht. Er ist klug und eigentlich der ideale neue Anführer für seine Familie, wenn da nicht sein muskelbepackter Bruder Rocky wäre. Was dieser an Gehirn zu wenig bekommen hat, ist bei Technikfan Rufus gelandet.
    Hinzu kommen Flamingos, Zebras, Nashörner und viele mehr, die alle eigene Charaktere und Eigenschaften aufweisen, die zum Schmunzeln anregen.
    Phil ist ein sympathischer Schnüffler, der ein bisschen zu viel trinkt. Sie ergänzen sich gut und solange er für Lebendfutter und Elektronikschnickschnack sorgt, arbeiten die tierischen Ermittler auf Hochtouren.
    Passend, dass die Bösewichte unter den Menschen angesiedelt sind.

    Geschichte:
    Da die Situationskomik die Hauptrolle spielt, rückt die Handlung fast in den Hintergrund. Der Vermisste führt zu weiteren Verwicklungen, die alle menschlichen und tierischen Kräfte fordert. Für ihren ersten Fall haben sie sich einen ganz schönen Brocken aufgelastet, aber Erdmännchen kennen kein Aufgeben und dann muss man da halt durch, mit der dreckigen Schnauze tief durchs Erdreich.

    Fazit:
    Ein humorvoller Tierkrimi, der meine Erwartungen weit übertroffen hat. Besonders als Hörbuch ein absoluter Genuss, der mich oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat. "Hey, Ray" wird man nicht mehr vergessen und die Zoowelt aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. Humorvolle Unterhaltung für zwischendurch gepaart mit einem spannenden Krimi, der einige Überraschungen in sich birgt. Muss man gelesen oder gehört haben und zum Glück gibt es schon zwei weitere Bände mit Ray, Rufus und Phil.

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    black_horses avatar
    black_horsevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig, mal was anderes, so ein Erdmännchenkrimi. Wie immer toll gelesen von Christoph Maria Herbst.
    Witziger Erdmännchenkrimi

    Wenn es mal wieder etwas lustiges sein soll, greife ich gerne zu Hörbüchern, die Christoph Maria Herbst liest. Er ist meist ein Garant für gute Unterhaltung. Wie kein anderer Sprecher, versteht er es, Comedy-Büchern durch seine Lesung die Krone aufzusetzen. So ist es auch hier wieder: ein Buch mit einer lustigen Idee wird durch seine Interpretation noch amüsanter.

    Erdmännchen Ray fühlt sich im Zoo gelangweilt und ist begeistert, dass Privatdetektiv Phil das Rätsel um einen verschwundenen Mann zu lösen. Bei den Grabungsarbeiten stoßen die Erdmännchen auf mehrere Leichen (nicht aber den Gesuchten). In einer rasanten Story gerät Ray zusammen mit seinem versoffenen Partner Phil immer wieder in haarsträubende Situationen, aber natürlich gelingt es ihnen am Ende, das Verbrechen aufzuklären, natürlich mit Hilfe anderer Zootiere.

    Nach Glenkill mein zweiter Tierkrimi und auch wieder sehr interessant, diese Umsetzung einer Story in die Tiersicht.

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