Moritz Netenjakob

 4.1 Sterne bei 517 Bewertungen
Autor von Macho Man, Der Boss und weiteren Büchern.
Autorenbild von Moritz Netenjakob (©  Jürgen Sieckmeyer)

Lebenslauf von Moritz Netenjakob

Moritz Netenjakob wurde 1970 in Köln geboren. Seine ersten Erfahrungen als Comedy-Autor sammelte er bei „Hurra Deutschland“, später war er für „Die Wochenshow“ und „Ladykracher“ tätig. Als Drehbuchautor war er an Fernsehserien wie „Anke“, „Dr. Psycho“ und „Stromberg“ beteiligt, zudem war er Chefautor von der „Wochenshow“ sowie von „Switch“. Im Jahre 2006 erhielt er für seine Mitarbeit an „Stromberg“ den Adolf-Grimme-Preis. Moritz Netenjakob schreibt auch Beiträge zu Soloprogrammen anderer Künstler, etwa für seinen Schwager Serhat Doğan, Cordula Stratmann, Hella von Sinnen und Rüdiger Hoffmann. Seine eigenen Kabarettprogramme „Multiple Sarkasmen“ sowie „Meine dicke, freche türkische Familie“ begeistern Zuschauer und Kritiker. Mit „Macho Man“ erschien im Februar 2009 seine Romandebüt.

Alle Bücher von Moritz Netenjakob

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Buchformat:
Cover des Buches Macho Man9783462042115

Macho Man

 (278)
Erschienen am 20.05.2010
Cover des Buches Der Boss9783462045444

Der Boss

 (117)
Erschienen am 10.09.2013
Cover des Buches Milchschaumschläger9783462051896

Milchschaumschläger

 (39)
Erschienen am 08.11.2018
Cover des Buches Macho Man / Der Boss9783462047851

Macho Man / Der Boss

 (7)
Erschienen am 05.03.2015
Cover des Buches Mit Kant Zitaten zum Orgasmus9783462047066

Mit Kant Zitaten zum Orgasmus

 (3)
Erschienen am 10.09.2014
Cover des Buches Macho Man9783839890714

Macho Man

 (38)
Erschienen am 07.10.2011
Cover des Buches Der Boss9783839811382

Der Boss

 (17)
Erschienen am 02.03.2012
Cover des Buches Milchschaumschläger9783839893654

Milchschaumschläger

 (9)
Erschienen am 23.05.2018

Neue Rezensionen zu Moritz Netenjakob

Neu

Rezension zu "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob

Amüsante, locker und leicht geschriebene Geschichte für zwischendurch.
Cliovor 6 Monaten

Milchschaumschläger erschien 2017 bei Kiepenheuer & Witsch. Das Buch ist Teil 3 einer kleinen Reihe (Band 1: Macho Man; Band 2: Der Boss), aber man kann es auch problemlos hören, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Autor Moritz Netenjakob (* 1970) ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Comedian und Kabarettist. Darüber hinaus ist/war er Gagschreiber bzw. Drehbuchautor u. a. für Hurra Deutschland, Die Wochenshow, Ladykracher, Anke und Stromberg, was man dem Buch durchaus anmerkt – in sehr positivem Sinne. Ich bin eigentlich kein Fan humorvoller Literatur, aber Milchschauschläger hat mir mit seiner Situationskomik und seinem Wortwitz einige amüsante Stunden und Autofahren beschert.


Protagonist des Buches ist Daniel, der in der Werbebranche tätig ist. Sein Einstieg in diesen Job war eher romantischer (read: naiver) Natur, aber im Laufe der Jahre hat er gemerkt, dass Kreativität und Innovation wenig gefragt sind; Verkäuflichkeit und der Wille des Kunden sind das, was wirklich zählt. Darüber ist er mittlerweile ausgesprochen zynisch geworden. Ihm wird ganz anders, wenn er daran denkt, dass er diesen Beruf noch viele Jahre ausüben muss …
Als Gisela, die Wirtin seiner Stammkneipe, Daniel offenbart, dass sie das Lokal schließen wird, und er von seinem Chef zufälligerweise dorthin geschickt wird, weil ein neuer Werbekunde den Laden übernehmen will, trifft Daniel eine spontane Entscheidung: Er schließt den Mietvertrag selbst ab und wird ein Café eröffnen: das 3 000 Kilometer. Ohne Businessplan, ohne Konzept, ohne Rücksprache mit seiner Ehefrau Aylin.


Doch diese ist ja Türkin und damit stolz darauf, dass ihr Mann den deutschen Perfektionismus einmal ablegt und eine spontane Entscheidung trifft. Obwohl Daniels Vermögensberater ihm dringend davon abrät, sein Postbote ihm eine Pleite voraussagt, ist auch Aylin gleich Feuer und Flamme, denn: Aylins Tante Emine liest im Kaffeesatz, dass alles ein gutes Ende haben wird. Na, dann kann ja nichts schiefgehen!


Daneben bevölkern unzählige skurrile Figuren den Roman: Wirtin Gisela, die ein so lautes Lachen hat, dass man es bis an das Ende der Straße hören kann; eine alten Dame mit einem rassistischen Pudel namens Mussolini; ein Hipster, der Daniel unzählige Tipps zur „richtigen“ Cola-Sorte, den hipsten Gerichten für die Speisekarte oder die angemessene Ausstattung gibt; einen alten Chinesen, der täglich auf eine Tasse Tee vorbeikommt, aber immer zu wenig zahlt; einen schwulen griechischen Koch, der so perfekt ist, dass es für ihn einem Weltuntergang gleichkommt, als ein Kunde die Oliven zurückgehen lässt, weil er keine mag; den alkoholkranken Fußballtrainer, der nur deshalb die griechisch-türkische Vorspeisenplatte isst, weil Aylin ihm bei Nichtgefallen einen Bauchtanz verspricht; Daniels Freund Mark, der ständig Udo Lindenberg imitiert … Ganz abgesehen von Aylins riesiger Familie, in der jeder jemanden kennt, der etwas für das Café tun könnte … Das Ganze geht natürlich nicht ohne den üblichen deutsch-türkischen Kulturclash und ohne gewisse Stereotype ab, aber die sind so unterhaltsam, dass man sich das gern gefallen lässt!


Über das Hörbuch


Gelesen wird das Hörbuch von Autor Moritz Netenjakob selbst. Das hätte schiefgehen können, ist es aber nicht. Netenjakob hat eine angenehme Stimme und schlüpft in die unterschiedlichen Figuren hinein. Mit den Frauenfiguren hat er hier und da ein kleines Problemchen, aber das ist für männliche Sprecher (aufgrund ihrer Stimmhöhe) auch nichts Ungewöhnliches. Aber im Großen und Ganzen ist das Hörbuch wirklich großes Kino. Wenn Netenjakob Wirtin Gisela spricht oder den Cola-Hipster – man kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus!


Leider handelt es sich bei dem Hörbuch nur um eine gekürzte Fassung, wie umfangreich diese Kürzungen sind, kann ich leider nicht sagen. Da Printausgabe, E-Book und Hörbuch etwas das Gleiche kosten, ist es mir ein Rätsel, warum hier Kürzungen vorgenommen wurden. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, welche humorvollen Szenen mir dadurch entgangen sind!


Mein Fazit: Eine amüsante, locker und leicht geschriebene Geschichte für zwischendurch. Sicher das Richtige für alle, die diese Art Literatur mögen. Empfehlenswert für lange Autofahren!

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Rezension zu "Der Boss" von Moritz Netenjakob

Ein wunderbares Plädoyer für die Liebe und für mehr Toleranz!
Henri3tt3vor 9 Monaten

Schon der erste Teil "Macho Man" hat mir sehr gut gefallen. In "Der Boss" geht die Geschichte nun weiter. Wir erleben, wie verschiedene Kulturen in einem wilden Feuerwerk aufeinander prallen. Da ist zum Einen die hysterische, laute, durchgeknallte, aber herzliche, liebenswerte türkische Familie von Aylin. Auf der anderen Seite stehen die intellektuellen Alt-68er Eltern von Daniel mit der dementen Oma im Schlepptau, die geistig in den frühen 40er Jahren stecken geblieben ist. Flankiert wird das Ganze von der zynischen Werbebranche, in der für Geld fast alles gemacht wird.
Ein wunderbares Plädoyer für die Liebe und für mehr Toleranz!

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Rezension zu "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob

Bertengala! Meine Mutter!
Henri3tt3vor 9 Monaten

Ich habe mich gefreut, wieder von Daniel, Aylin und ihren Familien zu lesen. Die Geschichte ist zwar nicht so rasant wie die beiden ersten Bände "Macho Man" und "Der Boss", sondern eher etwas schwerfällig, vor allem durch die vielen Rückblenden, aber trotzdem gibt es auch viele berührende Momente und lustige Szenen, bei denen ich laut lachen musste. Allein Cousine Sibel ist schon eine Wucht: Bertengala! Meine Mutter!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Milchschaumschlägerundefined

Von Macho Man zum Café-Besitzer

Daniel, das Alter Ego des erfolgreichen Buchautors und Kabarettisten Moritz Netenjakob, und Held dessen Bestsellers "Macho Man", hat seine Traumfrau gefunden. Um die Perfektion im Leben zu erreichen, braucht er nur noch den Traumberuf.
In "Milchschaumschläger", dem neuesten Roman von Moritz Netenjakob, gibt es ein Wiedersehen mit Daniel als Café-Besitzer.
Dieser Café-Roman verspricht viele Stunden humorvollen Lesevergnügens!

Zum Inhalt

Daniel erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.
Privat ist Daniel zwar glücklich verheiratet mit Aylin, aber beruflich leidet er zunehmend unter der zynischen Kälte der Werbebranche. Als sein Stammlokal unerwartet schließt, überredet er Aylin, die Chance zu nutzen und gegen jede finanzielle Vernunft ein Café zu betreiben.
Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert. Aber das Schlimmste soll erst noch kommen: Gäste! Eine renitente Pudel-Oma, ein altkluger Hipster, ein Fußballtrainer mit einem Alkoholproblem, ein vermeintliches Wunderkind namens Jonas Hortensius sowie Daniels Alt-68er-Eltern und Aylins türkische Familie. Die Gäste bleiben zu Hause, wenn sie kommen sollen, und wenn sie da sind, bestellen sie, was sie wollen – aber nicht, was auf der Karte steht. Als dann noch ein Wasserrohr bricht, der Koch die Nerven verliert und das Fernsehen kommt, ist das Chaos perfekt. Nach wenigen Wochen droht Daniel nicht nur die Zahlungsfähigkeit zu verlieren, sondern auch den Verstand!
Spiegel-Bestsellerautor Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Café-Betreiber in ein Feuerwerk aus Gags, absurden Situationen und wunderbaren Charakteren. Am Ende möchte man in diesem Café einfach nur Stammgast sein.


Appetit auf eine Leseprobe?

Zum Autor
Moritz Netenjakob, geboren 1970, ist einer der gefragtesten deutschen Comedy-Autoren. Er schreibt Fernsehserien wie "Anke", "Dr. Psycho", "Stromberg" und war Chefautor von "Wochenshow" und "Switch" und erhielt 2006 den Grimme-Preis. Seine Romane "Macho Man" und "Der Boss" standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und begeisterten Hunderttausende Leser.

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Welcher ist euer Traumberuf? Was macht diesen Beruf zum Traum?

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück bei der Verlosung!

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