Moritz Netenjakob Der Boss

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Inhaltsangabe zu „Der Boss“ von Moritz Netenjakob

Ja, ich will … den Kulturen-Clash Aylin hat endlich Ja gesagt. Daniel ist am Ziel seiner Träume. Aber auf das, was jetzt passiert, hat ihn niemand vorbereitet: Plötzlich hat er 374 türkische Familienmitglieder. Und die melden sich vier Mal am Tag mit guten Tipps: Wohin die Hochzeitreise gehen soll, wer einen Job in seiner Firma braucht und warum er Tante X anlügen muss, damit Onkel Y nicht beleidigt ist. Seine Eltern sind so ausländerfreundlich, dass es schon wieder diskriminierend ist – für sie wäre auch ein Schlag ins Gesicht noch eine interessante kulturelle Erfahrung. Andererseits fehlt ihnen jegliches Feingefühl für türkische Empfindlichkeiten: So wollen sie nicht nur ganz ungezwungen über Sexualität reden, sondern auch als Atheisten mit den Moslems zusammen Weihnachten feiern, griechische Oliven essen und moderne Theaterinszenierungen besuchen. Kann eine große Liebe diesen orientalisch-deutschen Wahnsinn überstehen?

bin gerade am Hören! Super!

— locke61
locke61

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  • Etwas zu flach

    Der Boss
    sanrafael

    sanrafael

    04. October 2013 um 11:23

    War der erste Teil noch witzig, kommt der zweite Teil dann doch etwas zu flach rüber. Daniel steht endlich kurz vor der Hochzeit mit Aylin. Doch mit gefühlten 400 neuen türkischen Verwandten ist die Planung gar nicht so einfach. Anstatt sich auf eine Hochzeitsreise auf die Seychellen zu freuen, muss man nun das Angebot von einer Tante annehmen; 'Ihr könnt mein Ferienhaus in der Türkei haben.' Onkel Abdullah wird bei Daniel einquartiert, wofür seine Wohnung vorher umdekoriert werden muss und noch schnelle eine SAT-Schüssel aufgestellt wird. Reisebüro Kenan besorgt alles... Zweisamkeit ist inzwischen ein Fremdwort und so geht man nicht als Pärchen mit Freunden ins Kino, nein - seine Eltern müssen auf einmal auch mit (in Ice Age 2). Daniels Eltern sind das ganze Gegenteil von Aylins Eltern, sie haben seltsame Freunde und reden für seine Begriffe zu freizügig über Sexualität. Die story ist so übertrieben, dass der Humor leider teilweise auf der Strecke bleibt.

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  • Rezension zu "Der Boss (DAISY Edition)" von Moritz Netenjakob

    Der Boss
    parden

    parden

    14. October 2012 um 21:30

    WER IST HIER DER BOSS? Als Daniel und Aylin heiraten wollen, fangen die Probleme erst richtig an: Der religionsfeste Onkel Abdullah wird kurzerhand in Daniels Wohnung einquartiert. Sein Ford Ka wird dreimal am Tag mit Tüll beladen, damit die 1000-Gäste-Hochzeit in einer Leverkusener Industriehalle romantisch wird. Seine Mutter lädt Aylins Eltern an Heiligabend ein und spricht dann herrlich ungezwungen über Sex. Doch damit nicht genug, denn Tante Emine sagt weitere Desaster voraus: Die stehen schließlich im Kaffeesatz. Daniel, Kind deutscher Eltern der 68-er Generation, die Oma noch verfangen im Hitler-Zeitalter, liebt Aylin, türkischstämmig und in einer typischen Großfamilie verhaftet. Wirklich deutlich wird Daniel dies erst durch die Hochzeitsvorbereitungen: für die Hochzeit muss eine riesige Halle angemietet werden, frei nach dem Motto: lad´ lieber alle ein, dann ist niemand beleidigt, und die Sitzordnung bietet unerwartete Schwierigkeiten, da die Verwandten sich ständig untereinander streiten und wieder versöhnen. Daniel wird kurzerhand zum Moslem erklärt, verrichtet gezwungenermaßen Gebete gen Mekka und lernt, dass die Wahrheit nur eine Form unter vielen Möglichkeiten darstellt. Verschiedene Temperatmente und Kulturen prallen hier aufeinander, und Daniel in seiner eher stillen Art wird geradezu von der türkischen Verwandtschaft überrollt. Auch wenn immer wieder von Aylin, seiner Verlobten, betont wird, dass er der Boss sei und die Entscheidungen treffen solle, dämmert Daniel allmählich, dass die tatsächlichen Erwartungen und Einflussmöglichkeiten nicht die größten sind. Aber vielleicht wird dieses Thema auch vollkommen überbewertet? Moritz Netenjakob, der Autor dieses Hörbuchs, trägt den Text selbst vor. Dabei variiert er Stimmen und Dialekte, was ich im Fall des Türkischen nicht immer gelungen fand. Den kölschen Dialekt dagegen fand ich herrlich, und einige Male musste ich richtig lachen. Wie im Rahmen von Comedy nicht anders zu erwarten, bedient sich Moritz Netenjakob vieler gängiger Klischees und treibt sie auf die Spitze. Phasenweise durchaus humorvoll, geraten so die türkischstämmige Kultur, der kölsche Humor sowie die Generation der 68-er immer wieder in die Schussbahn der Erzählung, allerdings stets mit einem zwinkernden Auge. Mir persönlich war es teilweise zu überspitzt dargestellt bzw. wiederholte sich zu oft, so dass ich nicht in Begeisterungsstürme ausbreche. Doch amüsant ist das Hörbuch allemal. Nett für zwischendurch, unkompliziert und streckenweise durchaus amüsant.

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  • Rezension zu "Der Boss" von Moritz Netenjakob

    Der Boss
    micra-cat

    micra-cat

    08. April 2012 um 09:36

    Daniel hat es im ersten Teil 'Macho Man' geschafft, seine Traumfrau Aylin zu erobern. Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis zur Hochzeit. Doch bis es soweit ist, gilt es noch einige Hindernisse zu überwinden. Daniel versucht sich in Aylins türkische Familie zu integrieren und deren Sitten und Gebräuche zu verstehen. Plötzlich hat er eine riesige Verwandtschaft, die sich in alles einmischt und Daniel soll sämtliche Entscheidungen treffen, weil er jetzt 'der Boss' ist. Dabei glaubte er, eine gleichberechtigte Partnerschaft zu führen. . Aylins und Daniels Eltern lernen sich besser kennen und wenn zwei so unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen, sind Mißverständnisse und peinliche Situationen quasi vorprogrammiert. Mama Demizoglu "beglückt" die intellektuellen Hagebergers mit gräßlich-kitschigen Geschenken und die revanchieren' sich dafür mit verstörend-modernen Theateraufführungen. Daniel muss sich vor Aylins Onkel als Moslem ausgeben und die Pläne für die Hochzeitsreise und die Hochzeit selbst laufen auch ganz anders ab als geplant. . Moritz Netenjakob hat mit Daniel einen sehr sympathischen Charakter erschaffen, der von einer dummen Situation in die nächste stolpert. Dabei versucht er auch schon mal sich mit Imitationen von Udo Lindenberg oder Didi Hallervorden zu retten. Das ist in der Hörbuch-Version natürlich besonders gelungen, weil der Autor auch die entsprechenden Stimmen perfekt imitieren kann und auch die türkische Familie so noch überzeugender und lebendiger wirkt. Manchmal sind Autorenlesungen ja nicht so gelungen, aber hier hätte ich mir keinen besseren Sprecher vorstellen können. . Die Familiengeschichte ist witzig, warmherzig und streckenweise zum Schreien komisch. Zwar ähnelt einiges dem ersten Teil (wilde Autofahrten, Diskussionen über Fußball und die Griechen), aber insgesamt hat mir 'Der Boss' noch besser gefallen als 'Macho Man' und man kann die Teile auch unabhängig voneinander hören bzw. lesen.

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  • Rezension zu "Der Boss" von Moritz Netenjakob

    Der Boss
    locke61

    locke61

    02. April 2012 um 22:32

    Daniel, ein Kind der 68er Erziehung, will Aylin, seine Traumfrau so schnell wie möglich heiraten. Doch da fängt es schon an: er will eine kleine, bescheidene Hochzeit im engen Familienkreis und ein paar guten Freunden, doch Aylins Familie beschränkt sich nicht nur auf Eltern und Geschwister, nein, da kommen noch Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins mindestens dritten Grades dazu. Am Ende kommen fast 500 Leute zur Hochzeit. Daniel wird in die türkische Familie seiner Aylin integriert und als Sohn aufgenommen mit allen Pflichten. Und so wird Onkel Abdulla bei ihm einquartiert, ein strenggläubiger Moslem, ein wahrer Fussballfanatiker. Und er glaubt. daß Daniel ebenfalls Moslem ist ,o). Sein Boss holt ihn wieder zurück in die Firma um ihm kurzerhand einen schier unmöglichen Auftrag aufzuhalsen. Er soll Ralf Süffels, Junior von Süffels-Kölsch, genannt Bernd Banana als HipHopper berühmt machen. Wäre ja alles kein Problem, wenn der Junior nicht den Charme einer Karotte hätte und dazu singt wie ein Kölscher Altdamenchor auf Drogen. Daniel startet mit seinem Team, lauter Chaoten, eine anstrengende Werbekampagne. Schließlich geht es um alles: entweder Bernd Banane wird ein Star oder Süffels-Kölsch geht zu einer anderen Werbefirma. Dann bekommt Tante Emine einen Herzinfarkt und die Hochzeit wird abgesagt. Und wer meint damit hört es jetzt auf, irrt ganz gewaltig! Weitergeht's mit Tempo, Onkel Abdulla und Schwiegerpapa veranstalten einen Männerabend bei Daniel zuhause um ihn auf andere Gedanken zu bringen dabei wird festgestellt, daß Daniel ein Kriegsheld ist. Der Beweis, ein Foto, daß Onkel Abdulla in Daniels Wohnung gefunden hat. Alle sind stolz auf ihn. Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, in unterschiedlichen Dialekten erzählt Netenjakob eine turbulente Geschichte, gewürzt mit türkischen Redewendungen. Ich saß mehr als einmal im Bus und musste mir lautes Lachen verkneifen. Doch um ein Schmunzeln kam ich nicht rum. Werde mir auf jeden Fall noch den "Macho-Man" anhören um den Anfang der Geschichte noch kennenzulernen.

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  • Rezension zu "Der Boss" von Moritz Netenjakob

    Der Boss
    Leseratte87

    Leseratte87

    31. March 2012 um 22:58

    Daniel ist zurück! Nachdem es ihm gelungen ist, das Herz der schönsten Frau der Welt zu erobern, geht es nun daran, zu heiraten. Doch schon bald stellen sich einige Probleme ein. Da wäre zuerst die Frage, ob man lieber im kleinen Kreis oder mit gefühlten 1000 Gästen feiern soll. Und soll Cem seine Scheinverlobung nach der Zeremonie verkünden, oder lieber nicht? Doch dann kommt natürlich doch alles anders, als eigentlich geplant. Schon lange hab ich auf die Fortstzung von "Macho Mann" gewartet und ich muss sagen, dass ich absolut nicht enttäuscht wurde! Netenjakob erzählt wieder auf seine locker lustige Weise über die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Türken und erzählt die Geschichte so sympathisch, dass man nicht genug davon bekommen kann. Ob Kölner Dialekt oder türkisch gefärbtes Deutsch, ob Bernd Banane oder Udo Lindenberg - Netenjakob beherrscht alle Stimmen und sorgt damit für beste Unterhaltung

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