Milchschaumschläger

von Moritz Netenjakob 
3,9 Sterne bei27 Bewertungen
Milchschaumschläger
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CarolinaUnckells avatar

So ein lustiges aber nicht flaches Buch sehr nett geschrieben !

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"Wer nichts wird, wird Wirt" - Amüsante Betrachtungen aus dem chaotischen Leben eines Cafebetreibers

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Inhaltsangabe zu "Milchschaumschläger"

'Zum Glück war Moritz Netenjakob als Barista so erfolglos, wir wären sonst nicht in den Genuss dieses saukomischen Romans gekommen.' Christoph Maria Herbst.
Als Daniels Stammlokal unerwartet schließt, überredet er seine Frau, die Chance zu nutzen und gegen jede finanzielle Vernunft ein Café zu betreiben. Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert, aber das Schlimmste kommt erst noch: Gäste! Eine renitente Pudel-Oma, ein altkluger Hipster, ein Fußballtrainer mit einem Alkoholproblem, ein vermeintliches Wunderkind namens Jonas Hortensius sowie Daniels Alt-68er-Eltern und die türkische Familie seiner Frau. Die Gäste bleiben zu Hause, wenn sie kommen sollen, und wenn sie da sind, bestellen sie, was sie wollen – aber nicht, was auf der Karte steht. Als dann noch ein Wasserrohr bricht, der Koch die Nerven verliert und das Fernsehen kommt, ist das Chaos perfekt …Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Cafébetreiber in ein Feuerwerk aus Gags, absurden Situationen und wunderbaren Charakteren. Am Ende möchte man in diesem Café einfach nur Stammgast sein.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462051896
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:08.11.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.03.2017 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    echs avatar
    echvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: "Wer nichts wird, wird Wirt" - Amüsante Betrachtungen aus dem chaotischen Leben eines Cafebetreibers
    "Wer nichts wird, wird Wirt" - Amüsante Betrachtungen aus dem chaotischen Leben eines Cafebetreibers

    Mit diesem Buch legt Moritz Netenjakob den inzwischen dritten Band mit dem deutsch - türkischen Paar David und Aylin vor, den man aber auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern problemlos lesen und verstehen kann.

    Als David und Aylin erfahren, das ihr altes Stammlokal demnächst schließt und einer Burgerkette weichen soll, machen die beiden Nägel mit Köpfen und übernehmen den Laden kurzerhand selber. Worauf sie sich da eingelassen haben, merken sie erst, als das Chaos bereits seinen Lauf nimmt ...

    Der Autor hat mit seiner Frau Hüyla selber ein Cafe in Köln betrieben und konnte somit eine ganze Menge an eigenen Erfahrungen in seinen Roman einfließen lassen. Diese insiderkenntnisse sind dem Buch dann auch jederzeit anzumerken.
    Der Schreibstil ist betont locker und zeichnet sich auch durch eine besondere Liebe zum Detail aus. Das Moritz Netenjakob schon bei diversen Comedy-Serien als Autor tätig war, wird hier mehr als deutlich.
    Und natürlich nimmt auch der deutsch - türkische Kulturclash, der bereits in den ersten beiden Bücher eine wichtige Rolle gespielt hat, wieder einen breiten Raum ein.
    Besonders hervorzuheben sind aber vor allem die zahlreichen Anspielungen und Szenen, in denen die diversen und mehr oder weniger bekannten TV-Formate zu Restauranttestern und -rettern gekonnt auf die Schippe genommen werden. Hier spielt der Autor seinen Sinn für Situationskomik besonders gut aus und sorgt für zahlreiche urkomische Momente.
    Dennoch ist das Buch keine bloße Aneinanderreihung von Einzelszenen, sondern zeichnet sich durch eine gut aufgebaute Geschichte mit durchgehendem Handlungsbogen aus. 

    Leichte und lockere Unterhaltung mit Lachgarantie.

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas durcheinander und vom Humor nicht ganz so sympathisch wie Jan Weiler.
    Um ein Kind zu erziehen braucht man ein ganzes Dorf - für ein Café zwei ganze Familien

    Daniel und seine Frau Aylin wollen die Schließung ihres Lieblingslokals nicht einfach hinnehmen. Aus einer Laune heraus (der Job ist eh grad nicht so spannend) übernehmen die beiden den Laden, der Lachanfälle ihres Postboten und des Finanzberaters zum Trotz. Wie sie dank oder auch trotz ihrer kulturell vielfältigen Familien und Bekannten das Ding wuppen (oder auch nicht) erfährt man in diesem kurzweiligen Büchlein.

    Wie bei Jan Weiler (zum Beispiel in 'Maria, ihm schmeckt's nicht') fußt ein Großteil Netenjakobs Humor auf den national bedingten religiösen und kulturellen Differenzen der Familie seiner Frau und den Kölner Urgesteinen in seinem Café. Dass das nicht immer politisch korrekt sein kann, gesteht Daniel als Ich-Erzähler ein und macht sich gleichzeitig Gedanken darüber, warum denn nur die Deutschen mit so etwas Probleme haben. Tatsächlich kam mir persönlich der Humor am Anfang etwas ZU stereotyp vor, aber man liest sich rein. ;p Sympathischer gemacht finde ich es bei Weiler trotzdem. Aber auch andere Klischheebilder - Werbefuzzies, Hipster, Omas mit bissigen Hunden, neumodische Eltern und die Facebook/Instagram-Fütterer bekommen ihr Fett weg. Schmunzeln kann man allemal das ganze Buch hindurch. Und durch die ständige Selbstreflektion und weil alle Figuren nicht ganz so ernst genommen werden, hat man auch alle irgendwie recht schnell lieb.

    Der Aufbau von Netenjakobs Roman hat in der Mitte einen zeitlichen Bruch. Da liest Daniel quasi aus seinen Blog vor, was in den letzten Wochen passiert ist. Diesen Umweg über den Blog hätte man sich sparen können. Warum nicht einfach weiter linear erzählen, statt erst zwei Wochen in die Zukunft zu springen und dann doch wieder zu rekapitulieren? Das gefiel mir überhaupt nicht und kam mir irgendwie wie nachträglich geändert vor. Nicht stimmig. Auch der teilweise übermäßige Gebrauch von 'Lautmalerei' ("vooooooooooollllllll") war mir einen Ticken zu viel.

    Letztlich war das Buch nicht das, was ich mir von einem 'Café-Roman' (so der Untertitel) erwartet habe. Ich habe viel mehr Kundenstudien, vielleicht auch Auseinandersetzungen mit Lieferanten oder Getränke-Fachsimpeleien erwartet. Dies ist mindestens zu 50% Familienportrait. Nett, ich wollte aber eigentlich mehr in Latte-Macchiato-Stimmung versetzt werden.

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    mj303s avatar
    mj303vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gelungener 3. Teil der sehr lustigen Reihe um Daniel und Aylin
    Gelungener 3. Teil der sehr lustigen Reihe um Daniel und Aylin

    Wie auch bei "Macho Man" und "der Boss" konnte mich auch der dritte Teil um Daniel und Aylin wieder großartig unterhalten und teilweise habe ich fast Tränen gelacht.


    Diese Reihe ist wirklich absolut empfehlenswert!

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    abas avatar
    abavor einem Jahr
    Rezension zu "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob

    Das eigene Café: Traum oder Trauma?

    Vor ein paar Jahren habe ich Moritz Netenjakob mal wieder im Fernsehen gesehen. Das Interessante an der Sache war, dass er nicht als Buchautor oder Kabarettist vor der Kamera stand. Die Bilder zeigten ihn hinter der Tresse eines Cafés. Seines Cafés. Das Beste von allem war der Name: "Macho Café". Mitten im beliebten und bunten Köln-Sülz hat er sich einen Traum verwirklicht. Zusammen mit seiner Frau betrieb er ein deutsch-türkisches gastronomisches Lokal, in dem er auch Lesungen hielt, und in dem die Speisekarte von seinen schriftstellerischen und komödiantischen Fähigkeiten zeugte. Da es sich um ein Familienunternehmen handelte, mussten auch die Denizoğlus ran, wie zum Beispiel Tante Emine, die den Umsatz mit Kaffeesatzlesen steigerte.
    Wie ich mir gewünscht habe, eines Tages im "Macho Café" sitzen zu dürfen! Die Erfüllung dieses Wunsches wurde mir leider nicht gegönnt. Das Café gibt es mittlerweile nicht mehr.

    Zum Glück hat Moritz Netenjakob seine gastronomischen Erfahrungen in einen Roman verwandelt und mir so die Möglichkeit gegeben, doch in seinem Café Gast zu sein.

    Netenjakobs Alter Ego Daniel therapiert in "Milchschaumschläger" stellvertretend den Trauma (nicht Traum) des eigenen Cafés.

    Was für eine tolle und feine Lektüre! Netenjakobs Humor ist grandios. Wie bei den vorherigen Bänden habe ich viel mit und über Daniel gelacht. Im Bus, im Zug, während der Pausen bei der Arbeit und auch im Café (das musste ich ja, das Buch lesen, während ich im Café sitze), überall habe ich gelesen und laut gelacht.

    Daniel und Aylin lieben sich wie am ersten Tag. Daniel glaubt immer noch nicht, dass er so ein Glück verdient. Tante Emine wird nach wie vor konsultiert, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden. Cousin Kenan kümmert sich darum, dass alles läuft. Wie, das sollte man lieber nicht erfahren. Hinzugekommen, um im Café zu helfen, und um meine Lieblingsfigur zu werden, ist Cousine Sibel. "Vallaha! Bertengala! Meine Mutter!" Jedes Mal, wenn Sibels Kampfruf ertönte, ging es mir gut, auch wenn man niemals erfährt, was sie damit meinte.

    In Daniels und Aylas Café wäre ich Stammgast N. 1. Langweilig ist es da niemals! Crew und Gäste gehören zu einer besonderen Sorte von Menschen, und zwar zu keiner normalen, sicher aber zu der herzlichsten.

    Dafür, dass "Milchschaumschläger" zu Café-Bibel avanciert, plädiere ich. Jeder, der die Eröffnung eines Cafés plant, sollte dieses Buch lesen. Daraus kann man eine ganze Menge lernen. Vallaha! Meine Mutter!

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    LaDragoniavor einem Jahr
    Rezension zu "Der Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob

    Inhalt:

    Daniel hat die Nase voll von seinem Job.

    Mutig wirft er alles hin und erfüllt sich gemeinsam

    mit seiner Frau Aylin einen alten Traum: das eigene Café!

    Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem -

    die Realität.


    Meine Meinung:

    Nachdem Moritz Netenjakob seinen ersten Roman „Macho Man“ um seinen Protagonisten Daniel erfolgreich veröffentlicht hatte, hat er sich wirklich den Traum erfüllt und mit Frau und Schwager ein Café eröffnet. Insofern kann man seinen vorliegenden dritten Roman „Der Milchschaumschläger“ durchaus ein klein wenig biografisch ansehen. Da er aber ebenso wie sein Protagonist Daniel, als Barista nicht sehr erfolgreich zu sein schien, kam dieser urkomische Roman zustande.

    Herrlich nicht nur Daniel selber als Protagonist, sondern auch seine gesamte türkisch deutsche Familie, von der dementen Oma bis zum strenggläubigen Schwiegervater, der ja keinerlei Alkohol trinkt und dann in Daniels und Aylins Café durch „alkoholfreies Bier“ den ersten Schwips seines Lebens verbuchen kann.

    Die ganze Geschichte um Daniel und Aylin ist einfach herrlich erfrischend geschrieben und genau das richtige für Zwischendurch um einfach mal dem Alltag zu entfliehen. Gerne mehr davon Herr Netenjakob.

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    Cailessvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Endlich wieder was neues vom "Macho Man" Daniel. Diesmal wird der Café-Alltag auf die Schippe genommen. Ach, ich mag den Netenjakob einfach!
    Milchschaumschläger

    Als ich vor vielen Jahren das Buch "Macho Man" in den Händen hielt, war es einfach um mich geschehen. Ich fand Moritz Netenjakob einfach so viel besser als Tommy Jaud damals mit seinem "Vollidiot". Und umso mehr habe ich mich natürlich gefreut als nach so langer Zeit endlich wieder was neues von ihm in den Regalen landete.


    Daniel ist nach wie vor mit seiner Aylin verheiratet und auch immer noch genervt von seinem Job in der Werbeagentur. Doch diesmal zieht er endlich die Reißleine und möchte sich selbstständig machen. Als Café-Betreiber. Ob in Daniel ein verkannter Gastronom oder Koch steckt? Nein. Er hat halt einfach mal Bock drauf und kündigt so kurzerhand seinen sicheren Arbeitsplatz um seinen vermeintlichen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
    Gemeinsam mit seiner Frau und deren türkischer Großfamilie kann es ja nur lustig werden und dies erzählt Daniel aus seiner ganz eigenen, skurrilen Sicht.


    Ich mag den Humor von Moritz Netenjakob einfach und bin allein deshalb schon etwas voreingenommen. Nichtsdestotrotz finde ich aber auch, dass "Milchschaumschläger" nicht ganz an "Macho Man" heranreicht. Dennoch kamen mir beim Lesen wieder viele Lacher übers Gesicht und wer sich bei einer kurzweiligen Lektüre einfach nur entspannen und zufrieden grinsen möchte, der sollte hier ruhig beherzt zugreifen :-)

    Kommentare: 1
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    leniksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vom Beruf genervt - was neues gewagt. Gut erzählt.
    Milchschaumschläger

    Auf dieses Buch bin ich in der Buchhandlung  auf Grund des  tollen Covers in Verbindung mit dem Titel gestossen. Daniel ist sein Beruf als Werbetexter leid, und als ihm das Schicksal die Chance bot, macht er mit seiner Frau Ayline ein Cafe auf, aber es läuft nicht. Hat er was falsch gemacht?! Das muss jeder selber herausfinden. Toll finde ich den Kölsch-Dialekt, der kommt bei Mutti (Gisela) gut rüber. Die Geschichte spielt in Köln. Den Autor kannte ich bisher noch nicht. Er schreibt verständlich, jedoch sind auch langatmige Abschnitte enthalten.Das Buch umfasst 58 recht kurze Kapitel auf 352 Seiten. Insgesamt gebe ich dem Buch drei bis vier Sterne.

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    Hermione27s avatar
    Hermione27vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Comedy at its best. - Daniel und Aylin erfüllen sich den Traum vom eigenen Café - urkomisch!
    Gelungene Comedy mit Wiedersehen der türkischen Großfamilie

    Daniel Hagenberger ist entsetzt, als seine Stammkneipe in Köln zumacht und einem unpersönlichen Burgerladen weichen soll. So übernimmt er den Laden kurzerhand selbst und verwirklicht mit seiner Frau Aylin, mit der er seit fünf Jahren verheiratet ist, den Traum vom eigenen Café, da er in seinem Job als Werbetexter in der letzten Zeit ohnehin nicht sehr glücklich war.
    Die Wirtin der früheren Stammkneipe stellt er ebenfalls als Bedienung ein sowie eine entfernte Verwandte von Aylin aus der Türkei.

    Wie auch die Vorgängerbände "Macho Man" und "Der Boss" ist auch "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob ein gelungener Comedy-Roman.
    Ich habe mich über das Wiedersehen mit der türkischen Großfamilie, aber auch mit Daniels intellektuellen Eltern und deren noch intellektuelleren Freunden sowie Daniels Freund Mark, der immer Udo Lindenberg imitiert, sehr gefreut!
    Besonders gelungen finde ich aber immer die Interaktion zwischen Aylin, die ein Buch mit sieben Siegeln für Daniel ist, diesen aber jederzeit durchschaut...
    Auch die Beschreibungen der Gäste, des Verpächters etc. sind einfach herrlich.
    Ich habe sehr gelacht und mich gut unterhalten gefühlt!

    Der Roman hat meine Erwartungen voll erfüllt - einfach gelungene Unterhaltung, ohne zu klamaukig zu sein.

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    Wichellavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Humor der mich erreichte. Der Versuch Träume zu leben wurde hier auf erfrischende Art geschildert. Der Hauptprotagonist ist der Hammer, Oje!
    Humor der ankommt


    Inhalt: Daniel, ein Werbetexter, ist nicht glücklich in seinem Job. Spontan beschließt er, einen flüchtigen Traum von ihm und seiner  türkischen  Frau zu verwirklichen. Er übernimmt ihr gemeinsames Lieblingscafe als sich die Gelegenheit dazu bietet.
    Unbedarft und vom Metier keine Ahnung, nehmen die Beiden das Projekt in Angriff. Eingerichtet ist das Cafe schnell. Das richtige Personal einzustellen ist schon ein Abenteuer für sich.
    Die wenigen Gäste dann, haben es in sich. Daniel, der ein ganz spezieller Softi eigener Art ist, hat besondere Methoden damit "nicht" umzugehen. Seine Frau, die viel Liebe und Verständnis für ihren Daniel hat, ist ihn betreffend, die Geduld in Person. 
    Doch nichts hilft wenn keine Gäste kommen. Der Ruin naht.



    Meinung: Es ist eine locker leicht geschriebene Geschichte mit viel Witz und Humor. Die Protagonisten sind alle sehr individuell, wachsen einen dabei oder deswegen,  schnell ans Herz.
    Verheiratet möchte ich mit Daniel nicht sein. Der Mann ist nichts für meine Nerven. Wenn ich auch über ihn schmunzeln kann.
    Manches ist ein wenig Klischeehaft dargestellt.  Bei dem Buch stört es mich aber überraschenderweise nicht. Es passt dazu, fällt aber ins Auge.


    Fazit: Dies ist für mich ein4,5 Sternebuch. Auch  wenn man wie ich, die Vorgängerbände nicht kennt,  kann man es ohne Probleme und Verständnisschwierigkeiten lesen.
    Oft ringen mir als humorvoll bezeichnete Bücher nur ein müdes Lächeln ab.  Dieseshier hat mich erreichte und ich kann es wirklich weiter empfehlen. 


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    Saristavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genauso witzig wie die ersten beiden Teile der Reihe - großartig!
    Genauso witzig wie die ersten beiden Teile der Reihe!

    Mortz Netenjakob hat mit "Milchschaumschläger" den mittlerweile dritten Band seiner Machoman-Reihe veröffentlicht. Beim Lesen der ersten beiden Bände habe ich Tränen gelacht, entsprechend waren meine Erwartungen auch an "Milchschaumschläger" mehr als hoch... und sie wurden hunderprozentig erfüllt!

    Mittlerweile sind Daniel und Aylin fünf Jahre verheiratet und die meisten Eigenheiten seiner türkischen Verwandschaft meistert Daniel mittlerweile ganz gut. Das Leben könnte also herrlich entspannt sein. Doch dann pachtet er in einer Kurzschlussreaktion ein Café und versucht mit Aylin den lang gehegten Traum vom eigenen Café zu verwirklichen. Da sind Chaos und Probleme praktisch garantiert, zumal Daniel bisher so gar keinen Geschäftssinn hatte...

    Knapp 350 Seiten lang kann man Daniel und Aylin bei ihrem Café-Versuch zugucken und sich dabei herrlich amüsieren. Die Charaktere sind größtenteils bereits aus Band 1 und 2 bekannt und so freut man sich gewissermaßen darauf alte Freunde wiederzutreffen. Sie wurden alle glaubwürdig, wenn natürlich auch ziemlich überspitzt ausgearbeitet. Über die vergangenen Jahre haben sie sich weiterentwickelt, sind in den wichtigen Punkten aber unverändert und somit unverändert sympathisch geblieben.

    Mein Highlight des Romans ist der Schreibstil gewesen. Daniel erzählt in der ersten Person seine Geschichte und überzeugt mit Ironie, Wortwitz und Situationskomik. Ich habe tatsächlich mehrmals laut gelacht.

    Alles in allem ist "Milchschaumschläger" also absolut zu empfehlen! Man kann das Buch auch unabhängig von den ersten beiden Bänden lesen - würde damit aber zwei großartige Bücher und die eine oder andere Anspielung in diesem Buch verpassen. Deswegen am besten alle drei Bände lesen und mit mir zusammen die Daumen drücken, dass noch viele weitere Romane von Moritz Netenjakob folgen werden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    Von Macho Man zum Café-Besitzer

    Daniel, das Alter Ego des erfolgreichen Buchautors und Kabarettisten Moritz Netenjakob, und Held dessen Bestsellers "Macho Man", hat seine Traumfrau gefunden. Um die Perfektion im Leben zu erreichen, braucht er nur noch den Traumberuf.
    In "Milchschaumschläger", dem neuesten Roman von Moritz Netenjakob, gibt es ein Wiedersehen mit Daniel als Café-Besitzer.
    Dieser Café-Roman verspricht viele Stunden humorvollen Lesevergnügens!

    Zum Inhalt

    Daniel erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.
    Privat ist Daniel zwar glücklich verheiratet mit Aylin, aber beruflich leidet er zunehmend unter der zynischen Kälte der Werbebranche. Als sein Stammlokal unerwartet schließt, überredet er Aylin, die Chance zu nutzen und gegen jede finanzielle Vernunft ein Café zu betreiben.
    Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert. Aber das Schlimmste soll erst noch kommen: Gäste! Eine renitente Pudel-Oma, ein altkluger Hipster, ein Fußballtrainer mit einem Alkoholproblem, ein vermeintliches Wunderkind namens Jonas Hortensius sowie Daniels Alt-68er-Eltern und Aylins türkische Familie. Die Gäste bleiben zu Hause, wenn sie kommen sollen, und wenn sie da sind, bestellen sie, was sie wollen – aber nicht, was auf der Karte steht. Als dann noch ein Wasserrohr bricht, der Koch die Nerven verliert und das Fernsehen kommt, ist das Chaos perfekt. Nach wenigen Wochen droht Daniel nicht nur die Zahlungsfähigkeit zu verlieren, sondern auch den Verstand!
    Spiegel-Bestsellerautor Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Café-Betreiber in ein Feuerwerk aus Gags, absurden Situationen und wunderbaren Charakteren. Am Ende möchte man in diesem Café einfach nur Stammgast sein.


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    Zum Autor
    Moritz Netenjakob, geboren 1970, ist einer der gefragtesten deutschen Comedy-Autoren. Er schreibt Fernsehserien wie "Anke", "Dr. Psycho", "Stromberg" und war Chefautor von "Wochenshow" und "Switch" und erhielt 2006 den Grimme-Preis. Seine Romane "Macho Man" und "Der Boss" standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und begeisterten Hunderttausende Leser.

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