Moritz Netenjakob Milchschaumschläger

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Inhaltsangabe zu „Milchschaumschläger“ von Moritz Netenjakob

Kein Café ist auch keine Lösung
Daniel erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.
Privat ist Daniel zwar glücklich verheiratet mit Aylin, aber beruflich leidet er zunehmend unter der zynischen Kälte der Werbebranche. Als sein Stammlokal unerwartet schließt, überredet er Aylin, die Chance zu nutzen und gegen jede finanzielle Vernunft ein Café zu betreiben.
Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert. Aber das Schlimmste soll erst noch kommen: Gäste! Eine renitente Pudel-Oma, ein altkluger Hipster, ein Fußballtrainer mit einem Alkoholproblem, ein vermeintliches Wunderkind namens Jonas Hortensius sowie Daniels Alt-68er-Eltern und Aylins türkische Familie. Die Gäste bleiben zu Hause, wenn sie kommen sollen, und wenn sie da sind, bestellen sie, was sie wollen – aber nicht, was auf der Karte steht. Als dann noch ein Wasserrohr bricht, der Koch die Nerven verliert und das Fernsehen kommt, ist das Chaos perfekt. Nach wenigen Wochen droht Daniel nicht nur die Zahlungsfähigkeit zu verlieren, sondern auch den Verstand!
Spiegel-Bestsellerautor Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Café-Betreiber in ein Feuerwerk aus Gags, absurden Situationen und wunderbaren Charakteren. Am Ende möchte man in diesem Café einfach nur Stammgast sein.

Gelungener 3. Teil der sehr lustigen Reihe um Daniel und Aylin

— mj303

Endlich wieder was neues vom "Macho Man" Daniel. Diesmal wird der Café-Alltag auf die Schippe genommen. Ach, ich mag den Netenjakob einfach!

— Cailess

Vom Beruf genervt - was neues gewagt. Gut erzählt.

— leniks

Habe sehr gelacht auch wenn es zum Schluss etwas nachlässt!

— Alois_Aehlen

Comedy at its best. - Daniel und Aylin erfüllen sich den Traum vom eigenen Café - urkomisch!

— Hermione27

Genauso witzig wie die ersten beiden Teile der Reihe - großartig!

— Sarista

Humor der mich erreichte. Der Versuch Träume zu leben wurde hier auf erfrischende Art geschildert. Der Hauptprotagonist ist der Hammer, Oje!

— Wichella

Eine kurzweilige Geschichte, die flüssig geschrieben ist.

— Doro2

Ab und zu wirkliche schöne Szenen zum Schmunzeln, leider zu wenige.

— PetiteBelle

Ich habe bei einem Buch selten so viel gelacht!

— baerin

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  • Gelungener 3. Teil der sehr lustigen Reihe um Daniel und Aylin

    Milchschaumschläger

    mj303

    04. October 2017 um 09:06

    Wie auch bei "Macho Man" und "der Boss" konnte mich auch der dritte Teil um Daniel und Aylin wieder großartig unterhalten und teilweise habe ich fast Tränen gelacht.


    Diese Reihe ist wirklich absolut empfehlenswert!

  • Rezension zu "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob

    Milchschaumschläger

    aba

    09. September 2017 um 14:16

    Das eigene Café: Traum oder Trauma?Vor ein paar Jahren habe ich Moritz Netenjakob mal wieder im Fernsehen gesehen. Das Interessante an der Sache war, dass er nicht als Buchautor oder Kabarettist vor der Kamera stand. Die Bilder zeigten ihn hinter der Tresse eines Cafés. Seines Cafés. Das Beste von allem war der Name: "Macho Café". Mitten im beliebten und bunten Köln-Sülz hat er sich einen Traum verwirklicht. Zusammen mit seiner Frau betrieb er ein deutsch-türkisches gastronomisches Lokal, in der er auch Lesungen hielt, und in dem die Speisekarte von seinen schriftstellerischen und komödiantischen Fähigkeiten zeugte. Da es sich um ein Familienunternehmen handelte, mussten auch die Denizoğlus ran, wie zum Beispiel Tante Emine, die den Umsatz mit Kaffeesatzlesen steigerte.Wie ich mir gewünscht habe, eines Tages in "Macho Café" sitzen zu dürfen! Die Erfüllung dieses Wunsches wurde mir leider nicht gegönnt. Das Café gibt es mittlerweile nicht mehr.Zum Glück hat Moritz Netenjakob seine gastronomischen Erfahrungen in Roman verwandelt und mir so die Möglichkeit gegeben, doch in seinem Café Gast zu sein.Netenjakobs Alter Ego Daniel therapiert in "Milchschaumschläger" stellvertretend den Trauma (nicht Traum) des eigenen Cafés.Was für eine tolle und feine Lektüre! Netenjakobs Humor ist grandios. Wie bei den vorherigen Bänden habe ich viel mit und über Daniel gelacht. Im Bus, im Zug, während der Pausen bei der Arbeit und auch im Café (das musste ich ja, das Buch lesen, während ich im Café sitze), überall habe ich gelesen und laut gelacht.Daniel und Aylin lieben sich wie am ersten Tag. Daniel glaubt immer noch nicht, dass er so ein Glück verdient. Tante Emine wird nach wie vor konsultiert, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden. Cousin Kenan kümmert sich darum, dass alles läuft. Wie, das sollte man lieber nicht erfahren. Hinzugekommen, um im Café zu helfen, und um meine Lieblingsfigur zu werden, ist Cousine Sibel. "Vallaha! Bertengala! Meine Mutter!" Jedes Mal, wenn Sibels Kampfruf ertönte, ging es mir gut, auch wenn man niemals erfährt, was sie damit meinte. In Daniels und Aylas Café wäre ich Stammgast N. 1. Langweilig ist da niemals! Crew und Gäste gehören zu einer besonderen Sorte von Menschen, und zwar zu keiner normalen, sicher aber zu der herzlichsten.Dafür, dass "Milchschaumschläger" zu Café-Bibel avanciert, plädiere ich. Jeder, der die Eröffnung eines Cafés plant, sollte dieses Buch lesen. Daraus kann man eine ganze Menge lernen. Vallaha! Meine Mutter!

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  • Rezension zu "Der Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob

    Milchschaumschläger

    LaDragonia

    26. August 2017 um 21:14

    Inhalt: Daniel hat die Nase voll von seinem Job. Mutig wirft er alles hin und erfüllt sich gemeinsam mit seiner Frau Aylin einen alten Traum: das eigene Café! Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem - die Realität. Meine Meinung: Nachdem Moritz Netenjakob seinen ersten Roman „Macho Man“ um seinen Protagonisten Daniel erfolgreich veröffentlicht hatte, hat er sich wirklich den Traum erfüllt und mit Frau und Schwager ein Café eröffnet. Insofern kann man seinen vorliegenden dritten Roman „Der Milchschaumschläger“ durchaus ein klein wenig biografisch ansehen. Da er aber ebenso wie sein Protagonist Daniel, als Barista nicht sehr erfolgreich zu sein schien, kam dieser urkomische Roman zustande. Herrlich nicht nur Daniel selber als Protagonist, sondern auch seine gesamte türkisch deutsche Familie, von der dementen Oma bis zum strenggläubigen Schwiegervater, der ja keinerlei Alkohol trinkt und dann in Daniels und Aylins Café durch „alkoholfreies Bier“ den ersten Schwips seines Lebens verbuchen kann. Die ganze Geschichte um Daniel und Aylin ist einfach herrlich erfrischend geschrieben und genau das richtige für Zwischendurch um einfach mal dem Alltag zu entfliehen. Gerne mehr davon Herr Netenjakob.

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  • Milchschaumschläger

    Milchschaumschläger

    Cailess

    03. August 2017 um 19:39

    Als ich vor vielen Jahren das Buch "Macho Man" in den Händen hielt, war es einfach um mich geschehen. Ich fand Moritz Netenjakob einfach so viel besser als Tommy Jaud damals mit seinem "Vollidiot". Und umso mehr habe ich mich natürlich gefreut als nach so langer Zeit endlich wieder was neues von ihm in den Regalen landete.Daniel ist nach wie vor mit seiner Aylin verheiratet und auch immer noch genervt von seinem Job in der Werbeagentur. Doch diesmal zieht er endlich die Reißleine und möchte sich selbstständig machen. Als Café-Betreiber. Ob in Daniel ein verkannter Gastronom oder Koch steckt? Nein. Er hat halt einfach mal Bock drauf und kündigt so kurzerhand seinen sicheren Arbeitsplatz um seinen vermeintlichen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.Gemeinsam mit seiner Frau und deren türkischer Großfamilie kann es ja nur lustig werden und dies erzählt Daniel aus seiner ganz eigenen, skurrilen Sicht.Ich mag den Humor von Moritz Netenjakob einfach und bin allein deshalb schon etwas voreingenommen. Nichtsdestotrotz finde ich aber auch, dass "Milchschaumschläger" nicht ganz an "Macho Man" heranreicht. Dennoch kamen mir beim Lesen wieder viele Lacher übers Gesicht und wer sich bei einer kurzweiligen Lektüre einfach nur entspannen und zufrieden grinsen möchte, der sollte hier ruhig beherzt zugreifen :-)

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  • Milchschaumschläger

    Milchschaumschläger

    leniks

    01. August 2017 um 23:18

    Auf dieses Buch bin ich in der Buchhandlung  auf Grund des  tollen Covers in Verbindung mit dem Titel gestossen. Daniel ist sein Beruf als Werbetexter leid, und als ihm das Schicksal die Chance bot, macht er mit seiner Frau Ayline ein Cafe auf, aber es läuft nicht. Hat er was falsch gemacht?! Das muss jeder selber herausfinden. Toll finde ich den Kölsch-Dialekt, der kommt bei Mutti (Gisela) gut rüber. Die Geschichte spielt in Köln. Den Autor kannte ich bisher noch nicht. Er schreibt verständlich, jedoch sind auch langatmige Abschnitte enthalten.Das Buch umfasst 58 recht kurze Kapitel auf 352 Seiten. Insgesamt gebe ich dem Buch drei bis vier Sterne.

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  • Gelungene Comedy mit Wiedersehen der türkischen Großfamilie

    Milchschaumschläger

    Hermione27

    16. July 2017 um 15:52

    Daniel Hagenberger ist entsetzt, als seine Stammkneipe in Köln zumacht und einem unpersönlichen Burgerladen weichen soll. So übernimmt er den Laden kurzerhand selbst und verwirklicht mit seiner Frau Aylin, mit der er seit fünf Jahren verheiratet ist, den Traum vom eigenen Café, da er in seinem Job als Werbetexter in der letzten Zeit ohnehin nicht sehr glücklich war. Die Wirtin der früheren Stammkneipe stellt er ebenfalls als Bedienung ein sowie eine entfernte Verwandte von Aylin aus der Türkei.Wie auch die Vorgängerbände "Macho Man" und "Der Boss" ist auch "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob ein gelungener Comedy-Roman.Ich habe mich über das Wiedersehen mit der türkischen Großfamilie, aber auch mit Daniels intellektuellen Eltern und deren noch intellektuelleren Freunden sowie Daniels Freund Mark, der immer Udo Lindenberg imitiert, sehr gefreut!Besonders gelungen finde ich aber immer die Interaktion zwischen Aylin, die ein Buch mit sieben Siegeln für Daniel ist, diesen aber jederzeit durchschaut...Auch die Beschreibungen der Gäste, des Verpächters etc. sind einfach herrlich.Ich habe sehr gelacht und mich gut unterhalten gefühlt!Der Roman hat meine Erwartungen voll erfüllt - einfach gelungene Unterhaltung, ohne zu klamaukig zu sein.

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  • Humor der ankommt

    Milchschaumschläger

    Wichella

    04. June 2017 um 16:08

    Inhalt: Daniel, ein Werbetexter, ist nicht glücklich in seinem Job. Spontan beschließt er, einen flüchtigen Traum von ihm und seiner  türkischen  Frau zu verwirklichen. Er übernimmt ihr gemeinsames Lieblingscafe als sich die Gelegenheit dazu bietet.Unbedarft und vom Metier keine Ahnung, nehmen die Beiden das Projekt in Angriff. Eingerichtet ist das Cafe schnell. Das richtige Personal einzustellen ist schon ein Abenteuer für sich.Die wenigen Gäste dann, haben es in sich. Daniel, der ein ganz spezieller Softi eigener Art ist, hat besondere Methoden damit "nicht" umzugehen. Seine Frau, die viel Liebe und Verständnis für ihren Daniel hat, ist ihn betreffend, die Geduld in Person. Doch nichts hilft wenn keine Gäste kommen. Der Ruin naht.Meinung: Es ist eine locker leicht geschriebene Geschichte mit viel Witz und Humor. Die Protagonisten sind alle sehr individuell, wachsen einen dabei oder deswegen,  schnell ans Herz.Verheiratet möchte ich mit Daniel nicht sein. Der Mann ist nichts für meine Nerven. Wenn ich auch über ihn schmunzeln kann.Manches ist ein wenig Klischeehaft dargestellt.  Bei dem Buch stört es mich aber überraschenderweise nicht. Es passt dazu, fällt aber ins Auge.Fazit: Dies ist für mich ein4,5 Sternebuch. Auch  wenn man wie ich, die Vorgängerbände nicht kennt,  kann man es ohne Probleme und Verständnisschwierigkeiten lesen.Oft ringen mir als humorvoll bezeichnete Bücher nur ein müdes Lächeln ab.  Dieseshier hat mich erreichte und ich kann es wirklich weiter empfehlen. 

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  • Genauso witzig wie die ersten beiden Teile der Reihe!

    Milchschaumschläger

    Sarista

    03. June 2017 um 10:28

    Mortz Netenjakob hat mit "Milchschaumschläger" den mittlerweile dritten Band seiner Machoman-Reihe veröffentlicht. Beim Lesen der ersten beiden Bände habe ich Tränen gelacht, entsprechend waren meine Erwartungen auch an "Milchschaumschläger" mehr als hoch... und sie wurden hunderprozentig erfüllt!Mittlerweile sind Daniel und Aylin fünf Jahre verheiratet und die meisten Eigenheiten seiner türkischen Verwandschaft meistert Daniel mittlerweile ganz gut. Das Leben könnte also herrlich entspannt sein. Doch dann pachtet er in einer Kurzschlussreaktion ein Café und versucht mit Aylin den lang gehegten Traum vom eigenen Café zu verwirklichen. Da sind Chaos und Probleme praktisch garantiert, zumal Daniel bisher so gar keinen Geschäftssinn hatte...Knapp 350 Seiten lang kann man Daniel und Aylin bei ihrem Café-Versuch zugucken und sich dabei herrlich amüsieren. Die Charaktere sind größtenteils bereits aus Band 1 und 2 bekannt und so freut man sich gewissermaßen darauf alte Freunde wiederzutreffen. Sie wurden alle glaubwürdig, wenn natürlich auch ziemlich überspitzt ausgearbeitet. Über die vergangenen Jahre haben sie sich weiterentwickelt, sind in den wichtigen Punkten aber unverändert und somit unverändert sympathisch geblieben.Mein Highlight des Romans ist der Schreibstil gewesen. Daniel erzählt in der ersten Person seine Geschichte und überzeugt mit Ironie, Wortwitz und Situationskomik. Ich habe tatsächlich mehrmals laut gelacht.Alles in allem ist "Milchschaumschläger" also absolut zu empfehlen! Man kann das Buch auch unabhängig von den ersten beiden Bänden lesen - würde damit aber zwei großartige Bücher und die eine oder andere Anspielung in diesem Buch verpassen. Deswegen am besten alle drei Bände lesen und mit mir zusammen die Daumen drücken, dass noch viele weitere Romane von Moritz Netenjakob folgen werden.

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  • Niedliche überspannte Vorstadtklamotte

    Milchschaumschläger

    Babscha

    16. May 2017 um 18:43

    Daniel Hagenberger, um die Dreißig, verheiratet, orientierungsloser, stark elternhausgeprägter, unbeholfener Typ Marke Mamas Liebling, arbeitet in einer Kölner Werbeagentur. Als seine Stammkneipe eines Tages plötzlich geschlossen und an eine amerikanische Fastfoodkette neu verpachtet werden soll, schlägt er zu, kündigt seinen Job und eröffnet zusammen mit seiner Frau dort ein Café. Mangels jeder gastronomischen Vorerfahrung geht natürlich schon nach kurzer Zeit so ziemlich alles schief. Der Autor legt hier zwar eine zumindest von der Idee her unterhaltsame Allerweltsgeschichte vor, die mich zum Kauf verleitet hatte. Leider hat sie mich (obwohl selbst bestens damit vertraut) sowohl aufgrund der massiven Überbetonung kölschen Lokalkolorits in jeder denkbaren Form wie auch der Überfrachtung mit völlig unglaubhaften Irrungen, Entwicklungen und Wendungen in der story selbst, den vielen freakshowhaft dort auflaufenden Figuren wie auch den breit ausgewalzten Stereotypen orientalischer Wesensart und türkischen Großfamilienlebens (Ehefrau des Protagonisten ist Türkin) irgendwann nur noch genervt. Das schlägt dann leider schnell, bei mir spätestens ab Buchmitte, in Leserlangeweile um. Klar, hier erwartet man weder besondere Tiefe noch ausufernde Spannung, aber zumindest leichte gelungene Unterhaltung statt Brechstangenhumor. Fazit: Für Leser mit ausgeprägtem Faible fürs Kölsche möglicherweise durchaus unterhaltsam, ansonsten aber ziemlich vorhersehbar, unglaubwürdig und damit leider letztlich seicht bis langweilig. Vor allem die Hauptfigur in ihrer ganzen Beschränktheit, mit ihren Psychosen und ihrer von Familie und Ehefrau aufgefangenen Lebensuntüchtigkeit ist weder gelungen noch lustig, sondern schlägt einfach nur auf den Magen.

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  • Streckenweise wirklich humorvoll, aber nicht durchgehend überzeugend

    Milchschaumschläger

    Doro2

    24. April 2017 um 00:13

    Daniel ist eigentlich Werbetexter. Aus einer scheinbaren Laune heraus kündigt er seinen Job, und beschließt seine Stammkneipe vor der Übernahme durch einen amerikanischen Konzern zu retten, indem er der neue Pächter wird. Seine Frau trägt seine Entscheidung mit und gibt ihren Job ebenfalls auf, um gemeinsam mit ihrem Mann ein Cafe zu eröffnen. Das Buch ist flüssig geschrieben und liest sich leicht. Die Geschichte nimmt den Leser mit auf eine sehr ausführliche Reise von der Unterschrift unter den Pachtvertrag bis zur Eröffnung des neuen Cafes, und kurz darüber hinaus, mit sämtlichen Höhen und Tiefen, mit witzig gezeichneten Figuren und teilweise wirklich humorvoll geschrieben. Der Autor beobachtet Alltags-Situationen, wo ich beim Lesen öfter dachte ‚Ja genau so ist es’.  Aber streckenweise war es mir zu ausführlich beschrieben, zu viel und/oder zu peinlich, wenn z.B. seitenlang auf eine Fernsehsendung eingegangen wird - die im Buch natürlich einen anderen Namen bekommt, aber jeder weiß, was gemeint ist - die ich mir jedoch nie anschaue, weil mich so etwas überhaupt nicht interessiert. Für diese Passagen habe ich dann auch länger gebraucht zum Lesen. Vielleicht liegt es auch an meinem bayerischen Humor, der bestimmt anders ist, als der der Kölner, so dass ich über manches einfach nicht lachen konnte.

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  • Ein super lustiges Buch, mit tollen Charakteren

    Milchschaumschläger

    Zeilentraumfaenger

    13. April 2017 um 16:29

    Das Buch habe ich bei einer Verlosung auf Lovelybooks gewonnen, danke dafür erstmal. Eigentlich hatte ich vor, es erst viel später zu lesen, doch bin ziemlich froh, es doch jetzt schon gelesen haben.Anfangs fand ich das Cover irgendwie.. langweilig und ich weiß nicht, ob es mir im Laden aufgefallen wäre. Aber nachdem ich es mir richtig angeschaut hatte, war ich total begeistert. Ich mag es total, dass sich die Straße über das komplette Buch streckt und nicht nur auf dem Cover zu sehen ist. Ich hab vor dem Lesen bestimmt fünf Minuten lang mit den Klappen rum gespielt.. :DAls ich dann zum Lesen kam wurde schnell klar, dass das Buch nicht besonders anspruchsvoll ist. Wer etwas wirklich tiefgründiges, mit ganz vielen Verstrickungen sucht, wird hier nicht fündig. Aber das fand ich überhaupt nicht schlimm.Die Charaktere konnten mich ganz schnell begeistern, vor allem 'Die Mutti' hats mir ziemlich angetan. Ich könnte noch ewig von ihr lesen. Auch Daniel und Aylin fand ich einfach super. Die beiden führen genau die Art von Ehe, die ich auch irgendwann mal haben möchte. Sie sind mir als Protagonisten total ans Herz gewachsen.Wobei mir auch aufgefallen ist, dass es in der Geschichte kaum 'normale' Menschen gibt. Klar, das macht es total lustig und ich will nicht abstreiten, dass es nicht eine Menge 'verrückte' Menschen auf der Welt gibt. Aber zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es einfach zu viel wurde und somit leicht unrealistisch. Ein paar Charaktere, die nicht komplett aus dem Rahmen fallen und dem ganzen ein bisschen mehr Normalität verleihen, hätten definitiv nicht geschadet.Ebenfalls nicht geschadet hätte das Weglassen der Passagen, in denen der Leser direkt angesprochen wurde. Ich weiß nicht, ob das an mir liegt, aber ich fand es total nervig, weil es einfach nicht lustig war. Meisten waren dass die Stellen, in denen es um Sex ging und es wurde total nervig rumgestammelt. - Okay, wenn du nicht über Sex schreiben möchtest, lass es. Aber bitte benimm dich nicht wie eine prüde Nonne und dramatisiere alles.Dafür gab es dann aber auch ganz viele Stellen, die wirklich lustig waren. Besonders die Listen, zu allen möglichen Themen haben mir richtig gut gefallen. Der Humor hat an den meisten Stellen des Buches total meinen Geschmack getroffen und trotz kleiner Dinge, die mich gestört haben, kann ich es nur weiter empfehlen! (SPOILERWARNUNG)Ich gebs zu: Das Ende hat mich (Mal wieder) zum Weinen gebracht :D Ich weiß nicht, ob ich einfach zu sensibel bin, aber ich finds so schön, wenn man die Protagonisten so gut kennen lernt und ins Herz schließt, und am Ende alles gut für sie ausgeht. Vor allem, wenn es zwischendurch nicht mehr so wirkt. Mir egal, ob es 'nur ein Buch' ist - Ich hab mich trotzdem total gefreut.Im Nachwort erfährt man ja, dass der Autor im wahren Leben nicht so viel Glück hatte. Zum Glück wurde das Ende für das Buch ein bisschen geändert. Ich weiß nicht, wie realistisch das alles ist, aber wenn ein Buch so schön ist, dann dürfen auch Wunder mal passieren.

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  • Ein Café Roman..

    Milchschaumschläger

    PetiteBelle

    04. April 2017 um 21:00

    .. habe ich mir etwas anders vorgestellt. Man muss erst 2/3 vom Buch lesen um wirklich etwas vom Caféalltag zu erleben. Ich habe mir einfach etwas Anderes darunter vorgestellt.Fangen wir von vorne an. Seinen Job aufzugeben, weil man keinen Spaß mehr daran findet und einem Traum nachgehen möchte, finde ich eine wundervolle Basis für eine Geschichte. Immerhin gehen viel zu viele Menschen einem Job nach, der sie nicht erfüllt.HUMORDas Ganze könnte so humorvoll sein. Könnte.. Vielleicht verstehe ich den WItz als Münchnerin einfach nicht so richtig. Mich durch all diese kölschen Schimpfwörter zu lesen hat mich einfach wenig belustigt. Auch die ganzen Vergleiche waren mir einfach zuviel. Vor allem wenn sie auf C Promis, Fußballvereine oder Free TV Sender beziehen. Auch die zahlreichen Panikattacken der Hauptrolle fand ich anstrengend zu lesen. "Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh", ist einfach kein Satz für mich.FIGURENDie Figuren des Buches hingegen sind wirklich reizend. Die Mutti, die ganze türkische Verwandschaft und die schrägen Freunde - sie haben Charme und haben mir alle sehr gut gefallen. Vor allem der türkische Familienteil hat mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Diesen Teil des Buches fand ich herzlich, warm und wirklich witzig.Ich bin mir sicher, dass sehr viele Menschen großen Spaß an diesem Buch haben werden. Es war einfach nicht das richtige Buch für mich. Meine Erwartungen waren wahrscheinlich zu verträumt - eher französisch. :) 

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  • Witziges Buch - selten so gelacht!

    Milchschaumschläger

    baerin

    27. March 2017 um 16:48

    Der Werbetexter Daniel ist mit der Türkin Aylin verheiratet. Als ihre Stammkneipe, in der sie ihren 5. Hochzeitstag feiern, schließt, macht er etwas Unüberlegtes: da er genug von seinem Job hat, will er darin ein Cafe-Bistro eröffnen. Sein Vermögensberater rät ihm dringend davon ab, sein Postbote sagt ihm eine Pleite voraus. Nur Aylins Tante liest im Kaffeesatz, dass alles gut geht - na dann kann es ja nur ein Erfolg werden!Ich habe bei einem Buch selten so gelacht, alleine Cousine Sibel mit ihren Aussprüchen: das peste ich in Fressbuch oder ihre türkischen Rezepte, bei denen kein Mensch weiß, was sie damit meint (z. B. legen die Schnacksel an die Pfefferklinke, Hälfte Stunde in der Eisendings bruzzel, bruzzel, fertig.) Sibel, die aussieht wie ein Model, soll im Cafe bedienen, spricht aber ein höchst merkwürdiges Deutsch. Das führt wiederum zu besonderen Situationen, besonders als ihr Vater aus der Türkei zur Eröffnung zu Besuch kommt und die Gäste ihn mit "alkoholfreiem" Kölsch und alkoholfreiem Jägermeister abfüllen und ihm so den ersten Rausch seines Lebens bescheren.Dieser Cafe-Roman ist der dritte Teil der Geschichte von Daniel und Aylin und sehr lebendig und witzig geschrieben. Dazu die genaue Beschreibung der besonderen Charaktere und der außergewöhnlichen Cafe-Besucher, das ist so gut gemacht, dass ich dieses Buch nur empfehlen kann.

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  • Buchverlosung zu "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob

    Milchschaumschläger

    aba

    Von Macho Man zum Café-Besitzer Daniel, das Alter Ego des erfolgreichen Buchautors und Kabarettisten Moritz Netenjakob, und Held dessen Bestsellers "Macho Man", hat seine Traumfrau gefunden. Um die Perfektion im Leben zu erreichen, braucht er nur noch den Traumberuf.In "Milchschaumschläger", dem neuesten Roman von Moritz Netenjakob, gibt es ein Wiedersehen mit Daniel als Café-Besitzer. Dieser Café-Roman verspricht viele Stunden humorvollen Lesevergnügens!Zum InhaltDaniel erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.Privat ist Daniel zwar glücklich verheiratet mit Aylin, aber beruflich leidet er zunehmend unter der zynischen Kälte der Werbebranche. Als sein Stammlokal unerwartet schließt, überredet er Aylin, die Chance zu nutzen und gegen jede finanzielle Vernunft ein Café zu betreiben.Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert. Aber das Schlimmste soll erst noch kommen: Gäste! Eine renitente Pudel-Oma, ein altkluger Hipster, ein Fußballtrainer mit einem Alkoholproblem, ein vermeintliches Wunderkind namens Jonas Hortensius sowie Daniels Alt-68er-Eltern und Aylins türkische Familie. Die Gäste bleiben zu Hause, wenn sie kommen sollen, und wenn sie da sind, bestellen sie, was sie wollen – aber nicht, was auf der Karte steht. Als dann noch ein Wasserrohr bricht, der Koch die Nerven verliert und das Fernsehen kommt, ist das Chaos perfekt. Nach wenigen Wochen droht Daniel nicht nur die Zahlungsfähigkeit zu verlieren, sondern auch den Verstand!Spiegel-Bestsellerautor Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Café-Betreiber in ein Feuerwerk aus Gags, absurden Situationen und wunderbaren Charakteren. Am Ende möchte man in diesem Café einfach nur Stammgast sein.Appetit auf eine Leseprobe?Zum AutorMoritz Netenjakob, geboren 1970, ist einer der gefragtesten deutschen Comedy-Autoren. Er schreibt Fernsehserien wie "Anke", "Dr. Psycho", "Stromberg" und war Chefautor von "Wochenshow" und "Switch" und erhielt 2006 den Grimme-Preis. Seine Romane "Macho Man" und "Der Boss" standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und begeisterten Hunderttausende Leser.Möchtet ihr wissen, wie Daniel sein neues Leben als Gastronom meistert und ob er es schafft, allen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen? Dann bewerbt euch* für eins der 10 Exemplare von "Milchschaumschläger", die wir zusammen mit KiWi verlosen.Was müsst ihr dafür tun, um eins dieser tollen Bücher zu ergattern? Einfach auf diese Frage über den "Jetzt-bewerben Button" bis zum 15.03. antworten:Welcher ist euer Traumberuf? Was macht diesen Beruf zum Traum?Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück bei der Verlosung! * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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