Moritz Rinke

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Lebenslauf von Moritz Rinke

Moritz Rinke, 1967 in Worpswede geboren, Studium »Drama, Theater, Medien« in Gießen. Seine Reportagen, Geschichten und Essays (als Buch erschienen unter dem Titel »Der Blauwal im Kirschgarten« und »Das große Stolpern«) wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein Stück »Republik Vineta« wurde 2001 zum besten deutschsprachigen Theaterstück gewählt und 2008 für das Kino verfilmt. Im Sommer 2002 fand in Worms die Uraufführung von »Die Nibelungen« statt, die in den Folgejahren ein großes Publikum begeisterten. »Café Umberto« wurde 2005 von neun Theatern zur Aufführung gebracht. Einige seiner Stücke sind in der »Trilogie der Verlorenen« erschienen. ZDF und ARTE drehten einen Film über den Autor (»Mein Leben – Moritz Rinke«, Erstausstrahlung 13.1.2008). Moritz Rinke lebt in Berlin und ist Gastprofessor für Szenisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Bekannteste Bücher

Erinnerungen an die Gegenwart

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Wir lieben und wissen nichts

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Der graue Engel

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Die Nibelungen

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Trilogie der Verlorenen

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Der Blauwal im Kirschgarten

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Café Umberto

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Das große Stolpern

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An die Berlinerin

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Texte.Medien

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  • Sprichwörtliche Familienleichen im Moor

    Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
    awogfli

    awogfli

    15. December 2016 um 09:12 Rezension zu "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" von Moritz Rinke

    Zu Beginn der Geschichte stolperte ich noch komplett orientierungslos durch dieses mir völlig fremde, mit sprunghaftem Erzählstil beschriebene, plattdeutsche Universum. Die sehr humoristische Art des Romans konnte ich anfangs auch nicht verstehen und genießen, denn ich kapierte einfach diesen nordischen Witz überhaupt nicht, wie auch diese fremde Sprache und die ortsansässige Bevölkerung sich für mich wie ein arabisch geschriebenes Buch mit sieben Siegeln darstellten.Und dann passierte ein Lesewunder, wie bei einer gut ...

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    • 5
  • Blut ist dicker als Wasser...

    Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
    AnjaFrieda

    AnjaFrieda

    17. April 2016 um 11:21 Rezension zu "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" von Moritz Rinke

    Paul wird aus Berlin nach Worpswede, sein Heimatdorf, beordert, weil sein Erbe den Bach runter geht - oder besser: im Moor versinkt. Dort trifft er auf auf Widrigkeiten, die er aus dem Weg schaffen muss, auf mehrere Geheimnisse, die es zu lüften gilt, seine Vergangenheit, die er zu bewältigen versucht...Dieses Buch hat mich wirklich gefesselt. Die Geschichte ist so detailreich und spannend, dass ich sie nicht aus der Hand legen wollte.Es gibt mehrere Protagonisten. Nicht alles dreht sich nur um Paul! Wer ist eigentlich Paul?! Die ...

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  • "Menschen, die sich lieben, müssen ein Werk erschaffen oder jeder drei Leute retten!"

    Die Nibelungen
    annepei

    annepei

    01. July 2015 um 00:49 Rezension zu "Die Nibelungen" von Moritz Rinke

    "Menschen, die sich lieben, müssen ein Werk erschaffen oder jeder drei Leute retten!" Kurze Eckdaten: Das Theaterstück "Die Nibelungen" wurde 2002 anlässlich der Wormser Festspiele (Nibelungen Festspiele, da Worms = Schauplatz des Nibelungenliedes) von Moritz Rinke geschrieben mit dem Auftrag, den Nibelungen neues Leben einzuhauchen. Für den geneigten Leser erschien das Buch dazu im rowohlt Verlag. Handlung in 3 Sätzen mit Nennung des Titels: Im Königreich Burgund reitet der großklappige Siegfried ein, um die schöne Kriemhild zu ...

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  • Dunkle Geheimnisse einer norddeutschen Familie

    Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
    Waldbeere

    Waldbeere

    27. April 2015 um 13:49 Rezension zu "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" von Moritz Rinke

    Worpswede, eine Künstlerstadt im Norden Deutschlands. Hierher kehr Paul Wendland, ein gescheiterter Galerist in Berlin, zurück und muss sein Kindheitshaus vor dem versinken im Teufelsmoor retten. Während seines Aufenthaltes erinnert er sich an seine Kindheit. Sein Großvater, ein großer Bildhauer, wurde gerade von Worpswede zum „Künstler des Jahrhunderts“ gekürt. Dummerweise wurde bei den Trockenbauarbeiten eine Figur ausgegraben, die Hitlers Reichsbauernführer darstellt und der Opa entpuppte sich als Faschist im Dritten Reich. ...

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  • Das kann sich doch keiner ausdenken!

    Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
    Ullarulla

    Ullarulla

    14. February 2015 um 01:24 Rezension zu "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" von Moritz Rinke

    Inhaltsangabe spare ich mir. Hauptsächlich dreht sich das Buch um die Familie Kück und den sonderlichen Peter Ohlrogge. Alle leben sie in Worpswede bzw. am Rand (in Viehland). Dorfmenschen werden sich in diesem Buch definitiv wiederfinden. Mir kamen oft Gedanken wie: "Kenn' ich gut." Das ganze Buch ist einfach so verflucht authentisch geschrieben! Diese merkwürdigen Kindheitserinnerungen an die sich niemand anderes als man selbst erinnern kann (angeblich...?). Verzerrte Wahrnehmungen, verdrängte Erlebnisse, Butterkuchen, ...

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  • Liebe ist alles, auch wenn wir nichts wissen.

    Wir lieben und wissen nichts
    R-E-R

    R-E-R

    25. January 2015 um 13:45 Rezension zu "Wir lieben und wissen nichts" von Moritz Rinke

    Wieder einmal muss ich meinen liebsten Vampirfilm zitieren. “Koukol ich kann nicht!” jammert Yoyneh Shagal, als der bucklige Diener des Grafen Krolock ihn aus der Gruft hinauswirft, in die sich der alte Gastwirt (zu dieser Zeit längst selbst zum Vampir mutiert) heimlich geschlichen hat. Er wehrt sich gegen seine zwangsweise Umsiedelung mit den Worten „im Schweinestall sei es doch viel zu hell für ihn und es sei schmutzig und kalt“. Koukol lässt sich jedoch nicht erweichen. Ebenso wenig wie Hannah, eine der Hauptfiguren bei Moritz ...

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  • spannend erzählt

    Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
    dominona

    dominona

    19. October 2014 um 22:03 Rezension zu "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" von Moritz Rinke

    Die Künstlerkolonie in Worpswede ist manchem ein Begriff und hier bildet die Historie den Rahmen, da der dort aufgewachsene Paul das Haus seiner Kindheit retten muss - ein Grundbruch droht. Nur bezieht sich dieser Bruch nicht nur auf das Haus - es kommen Dinge zu Tage, die Jahre lang totgeschwiegen wurden. Dieser Roman ist schon fast ein Thriller, aber sehr persönlich und aus wechselnden Perspektiven erzählt; interessant zu lesen und in gewisser Weise typisch norddeutsch.

  • Weltkunstdorf im braunen Sumpf

    Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
    Pongokater

    Pongokater

    02. June 2014 um 20:54 Rezension zu "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" von Moritz Rinke

    Rinkes Roman spielt in den nebligen Sümpfen des weltbekannten Künstlerdorfes Worpswede bei Bremen. Neben anderem thematisiert er die in den letzten Jahrzehnten vollzogene Aufdeckung der engen Verquickung der Worpsweder und ihrer Künstler mit dem Nazi-Regime. Viele Autoren hätten hieraus eine sehr dunkle Geschichte gemacht. Nicht so Rinke. Er liefert eine ins Absurde reichende Farce mit viel Humor, ohne den Ernst des Hintergrundes zu verleugnen. Mit der Figur des geistig zurückgebliebenen Nullkück ist ihm obendrein eine besonders ...

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  • Lebenslügen und Ausbruchsversuche

    Wir lieben und wissen nichts
    cosima73

    cosima73

    09. May 2013 um 15:09 Rezension zu "Wir lieben und wissen nichts" von Moritz Rinke

    Hannah muss für einen Job nach Zürich, Sebastian soll gegen seinen Willen mit, weil Hannah ihre Wohnung für die Zeit mit Roman getauscht hat, welcher beruflich in die Stadt kommt und seine Frau Magdalena mitbringt. Die Wohnungsübergabe ist alles anderes als reibungslos, Sebastians Unwille zeigt sich in mangelndem Antrieb und ausufernden Wortergüssen, welche sich meist gegen die Welt von Romans und Hannahs Geschäftsumfeld wenden, Roman und Hannah treiben zur Eile an und Magdalena fühlt sich von Sebastians Unkonventionalität ...

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  • Rezension zu "Also sprach Metzelder zu Mertesacker..." von Moritz Rinke

    Also sprach Metzelder zu Mertesacker...
    santina

    santina

    20. July 2012 um 12:40 Rezension zu "Also sprach Metzelder zu Mertesacker..." von Moritz Rinke

    Kurzbeschreibung: Literatur und Fußball: Ist nicht beides zunächst Spiel? Und geht es nicht trotzdem immer um alles, ums Letzte, ums Ganze? Autor Moritz Rinke, selbst Mitglied der DFB-Autoren-Nationalmannschaft, und Ausnahmeschauspieler Stefan Kaminski spielen sich in dieser Liebeserklärung an den Fußball virtuos die Bälle zu. So sind Angela Merkels Liebesbriefe an Bastian Schweinsteiger und Jogi Löws Wutrede zu hören und der DFB-Pokal wird heimlich in die Berliner Nacht entführt. Der ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder ...

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