Moritz Wulf Lange Kleine Aster

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Inhaltsangabe zu „Kleine Aster“ von Moritz Wulf Lange

In der Kanzlei des kleinen Berliner Privatdetektivs Michael Dallinger geben sich die eifersüchtigen Ehemänner die Klinke in die Hand, und der erträumte Nervenkitzel bleibt dabei auf der Strecke. Aber plötzlich erhält Dallinger einen Anruf von seinem Onkel, und ehe er sich versieht, hat er seinen ersten richtigen Fall, Mord inklusive. Die Spur führt ihn über ein Kinderheim in den fünfziger Jahren zurück bis in die letzten Kriegsjahre. Aber irgendetwas verschweigt ihm sein Onkel. Kennt er den Mörder?

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  • Rezension zu "Kleine Aster" von Moritz Wulf Lange

    Kleine Aster

    Saari

    18. December 2012 um 14:49

    Durch Zufall stieß ich auf diesen Kriminalroman und war neugierig und interessiert, weil er in der Jetzt-Zeit in Berlin spielt. Der hier in einem Mordfall ermittelnde Privatdetektiv Michael Dallinger ist nicht unbedingt der Sympathieträger schlechthin, aber er ist menschlich und aufrichtig gezeichnet mit all seinen Macken und Schwächen. Die Story ist glaubwürdig und spannend erzählt – allerdings ohne viel Blutvergießen; und wer sich unzählige überraschende Wendungen erhofft, wird möglicherweise enttäuscht sein. So ist „Kleine Aster“ ein eher leiser und auch düsterer Kriminalroman geworden, gewürzt mit ein bisschen Lokalkolorit und Beschreibungen von herbsttrüben Tagen. Wer Berlin mag und eher die unaufdringlichen Krimis bevorzugt, wird hier gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Kleine Aster" von Moritz W. Lange

    Kleine Aster

    lokoschade

    24. October 2009 um 18:36

    Michael Dallinger hängt sein Musikstudium an den Nagel und eröffnet in Berlin ein Detektivbüro. Bis zu dem Tag, an dem sein Onkel Peter Broock ihn um einen Gefallen bittet, hat er es hauptsächlich mit untreuen Ehegatten zu tun. Nun aber wird der Friedhofsgärtner Richard Molinski seit Tagen beobachtet und Peter Broock beauftragt damit seinen Neffen, weil Molinski ein Bekannter aus früheren Jahren ihn um Hilfe gebeten hat. Michael Dallinger geht der Sache zunächst sehr halbherzig nach, ist er doch mit seinem Privatleben mehr als genug beschäftigt. Einen Tag später ist Molinski tot. Dallinger macht sich auf die Suche und muss dabei feststellen, dass ihm sein Onkel einiges verschweigt... Dieser 1. Fall läßt sich leicht weglesen und bleibt dabei doch spannend. Über die eine oder andere Ungereimtheit konnte ich ganz gut hinwegsehen. Da sich der Autor aber beim Plot "fremd bedient" hat, gibt es Punkteabzug. Auch wäre es schön, sollte es denn für Dallinger einen 2. Fall geben, wenn dieser sich ein bißchen weiterentwickelt und seine Fälle mit etwas mehr Leidenschaft angeht. (dk)

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