Morné Mirastelle Kopfsteinpflaster

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Inhaltsangabe zu „Kopfsteinpflaster“ von Morné Mirastelle

«Also, am peinlichsten ist mir das ja, wenn Besuch da ist, verstehen Sie, sonst bin ich da ja nicht so, aber, also, wie sie Witze erzählt, das ist direktgehend beschämend, und nie kriegt sie die Pointe richtig hin, also, verstehen Sie, was ist denn ein Witz ohne Pointe, ich meine, das ist doch dann kein Witz mehr …! Das – Verzeihung! –, das versaut doch nun wirklich alles.» Morné ist ein Chamäleon der Sprache, und sie ist immer auf der Suche nach dem nächsten Wort. Ist sie der unterbezahlte Berufsrevolutionär oder versucht sie lediglich, die Zeit zwischen dem zweiten Kaffee und der ersten Zigarette des Tages zu überbrücken?

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  • Rezension zu "Kopfsteinpflaster" von Morné Mirastelle

    Kopfsteinpflaster

    Sky

    02. September 2011 um 18:49

    Meine Meinung Der Inhalt des Buches ist schwer zu fassen, denn es greift vieles auf und fasst in verschiedenen Kurzgeschichten und Texten zusammen. Es geht um den Stilstand unseres Lebens und, dass das Ende viele Gesichter besitzt. Für den Einen ist es ruhig und erlösend, für den anderen nervenzerreisend und aufwühlend und manche wollen der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen. Sprachlich ist dieses Debüt von Morné Mirastelle auf jeden Fall auf hohem Niveau angesetzt. In jeder Zeile steckt Können und Metaphorik die Ihresgleichen sucht. Sie benutzt die Worte als Waffe um uns einen Spiegel vorzuhalten, wie wir uns verhalten und wie wir denken. Dabei sind die Hauptfiguren ihrer Texte jeder so unterschiedlich wie Tag und Nacht selbst. Ein jeder wird sich zwischen den philosophischen Auswüchsen finden können und mit den Kopf nicken. Sei es Mann, der über seine Ehe und sein jetziges Leben überdenkt oder ein Mädchen oder junge Frau, die in der Kälte ihrer Einsamkeit und Verzweiflung schließlich zur Klinge greift. Mit spitzer Feder wie auch mit Witz und sprachlicher Finesse schreibt die Autorin mit philosophischer Leidenschaft über das Leben selbst. Jeder Satz gleicht einen Kunstwerk und einen Geflecht aus Worten, dem man sich schwer entziehen kann. Das macht dieses Buch aber ganz sicher nicht zur leichten Kost, aber zu einer mit einer Aussage. Die Charaktere, die Geschichten wie auch die poetische Sprache bilden zusammen ein Buch, das der Gesellschaft aufzeigen soll, dass wir über unser Ende bestimmen und nicht davon bestimmt werden. Denn „Wir sind vor allem allein vor uns selbst.“ Fazit Es ist zwar ein dünnes Buch, aber ein wirklich interessantes Debüt mit Gesicht und Aussage. Für alle Menschen, die einen Gesellschaftskritik in wunderschöner poetisch-philosophischer Sprache lieben, eine absolute Kaufempfehlung.

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  • Rezension zu "Kopfsteinpflaster" von Morné Mirastelle

    Kopfsteinpflaster

    Revontulet

    02. May 2011 um 17:39

    Sehr schwierig, eine Meinung zu dem Buch zu formulieren. Teilweise sind die Geschichten leicht zu durchschauen und sehr eindringlich. Dann versteht man manches wieder gar nicht. Die Autorin spielt mit den Worten auf eine Art und Weise, die oftmals fasziniert, aber nicht immer einfach ist. Viele Wortkreationen spicken die ohnehin recht ungewöhnlichen Geschichten. Das Buch ist durchaus interessant, aber ich werde es wohl nochmal lesen müssen, um mir eine genauere Meinung bilden zu können.

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