Morris Gleitzman Einmal

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Inhaltsangabe zu „Einmal“ von Morris Gleitzman

Der 9-jährige Felix lebt seit über drei Jahren in einem Waisenhaus. Dabei sind seine Eltern gar nicht tot. Sie müssen nur die Probleme mit ihrem Laden lösen. Denn für jüdische Buchhändler ist es 1942 in Polen sehr schwierig. Wie schwierig, das begreift Felix erst, als Männer mit Armbinden im Waisenhaus jüdische Bücher verbrennen. Felix reißt aus, um seine Eltern zu warnen. Unterwegs rettet er die kleine Zelda, deren Familie ermordet wurde – und er beginnt zu ahnen, was die Nazis wirklich vorhaben. --- Eine berührende Geschichte von Mut, vom Überleben und von der Freundschaft. --- Ausgezeichnet mt dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2011, nominiert für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2010 und den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 (Jugendjury)

zum Teil sehr berührend, aber für mich öfter zu emotionslos und zu schwarz/weiß

— MoWilliams

Ein berührendes Portrait dieser Zeit aus Sicht eines (etwas zu naiv gezeichneten) Kindes. Nichts für schwache Nerven, aber empfehlenswert.

— Anke_Ackermann

Ein Buch, das berührt. Eine Geschichte, die den Leser so schnell nicht loslässt. Einfache Lesbarkeit – aber keine leichte Kost.

— Sabine_Kruber

Es hat mich tief bewegt und getroffen.

— Nachtfalter89

Ein absolutes Muss!!!

— MyriamErich

Eine Geschichte eines kleinen Jungen in der Zeit der Judenverfolgung... Sehr drastsich und erschreckend an manchen Stellen..

— Angeleddi_

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Erschreckend, spannend, unterhaltsam. Bleibt trotz des schwachen Starts auf jeden Fall an der Geschichte dran!

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  • Themen
  • Bedrückend und einfühlsam

    Einmal

    Caro1893x

    31. August 2016 um 23:55

    Zum Inhalt: Felix lebt seit über 3 Jahren in einem Waisenhaus. Niemand darf wissen, dass er Jude ist. Denn für Juden ist es keine gute Zeit. Die Nationalsozialisten ziehen durch die Lande und verbrennen Bücher. Doch natürlich nicht nur diese. Felix beschließt seine Eltern, die nicht tot sind, sondern Buchhändler auf der Flucht, vor den Nazis zu warnen und läuft aus dem Waisenhaus davon. Allerdings hat er dabei nicht bedacht, wie gefährlich diese Reise für einen 9-jährigen Jungen tatsächlich werden kann. Meine Meinung: "Einmal" ist ein Kinderbuch für Kinder ab 11 Jahren. Es spielt zur Zeiten des Nationalsozialismus und verpackt dieses sehr ernste und heftige Thema äußerst kindgerecht. Jedes Kapitel beginnt mit dem Wort "Einmal...." und greift so jedes Mal den Titel wieder mit auf. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Felix. Der kleine 9-jährige Junge ist sehr naiv und glaubt eigentlich immer nur das Gute. Dies finde ich fast noch herzzereißender. Er denkt sehr lange, dass die Nazis nur gutes Tun und weiß - zum Glück - überhaupt nicht, was tatsächlich vor sich geht. Völlig unbedarft macht er sich auf die Suche nach seinen Eltern und trifft dabei die kleine Zelda, deren Eltern den Nazis zum Opfer gefallen sind. Allerdings ging mir Zelda nach einer Weile etwas auf die Nerven. Sie ist ein altkluges 6-jähriges Mädchen, das Felix immer wieder verbessert. Natürlich versteht sie nicht so genau was passiert und vermisst ihre Eltern, doch trotzdem stellt sie Felix immer als dumm hin, anstatt, dass sie dankbar ist, dass er ihr quasi das Leben gerettet hat. Dies wurde mit der Zeit anstrengend.  Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen. Ich finde es gut, dass er sich diesem schweren Thema annimmt und dies für Kinder aufbereitet. Trotzdem kommt natürlich die Schwere des Themas deutlich zu merken. Einfühlsam, aber doch sehr deutlich berichtet der Autor von der Schreckensherrschaft der Nazis. Er lässt die Kinder zu Wort kommen, die immer an das Gute glauben, egal wie schlimm ihre Welt gerade ist, aber auch die Erwachsenen, die ihnen erklären, was wirklich vor sich geht. Ein berührendes Buch, das mich nicht nur einmal hat schlucken lassen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein 11-jähriges Kind dieses Buch wirklich verkraftet. Natürlich beschreibt der Autor alles kindgerecht, doch dass Thema ist so heftig, dass es sogar mich extrem mitnimmt, sodass ich mir nicht sicher bin, ob ich das meinem Kind geben würde. Ich würde da eher noch einige Jahre warten und das Buch ab 15 empfehlen. Fazit: Einfühlsames Kinderbuch, über ein extrem bedrückendes Thema, für das ich die Altersangabe allerdings etwas zu niedrig finde.

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  • Einmal

    Einmal

    Nachtfalter89

    07. February 2016 um 08:44

    Einmal

    Eine packende Geschichte, die von Morris Gleitzmann in tollem Stil aufgeschrieben wurde (jedes Kapitel beginnt mit "Einmal..."). Der kindlich-naive Stil, macht meiner Meinung nach das Buch aus. Schließlich ist es aus der Sicht des kleinen Felix geschrieben und wäre viel unglaubwürdiger, wenn dies wegfallen würde.
    Es hat mich tief bewegt und getroffen.

  • Rezension zu "Einmal" von Morris Gleitzman

    Einmal

    LyndaAislinn

    26. October 2012 um 15:23

    Einmal war ein kleiner polnischer, jüdischer Junge im Nazideutschland. Seine Eltern hatten ihn in ein Waisenhaus in Polen geschickt. Als Felix aber die Nazi's sah, die im Hof Bücher verbrennen, weiß er, dass er seine Eltern - Buchhändler - warnen muss. So macht Felix sich auf den Weg seine Eltern zu suchen. Er läuft blauäugig und mit seinen kindlichen Fantasien durch Polen und Deutschland, trifft auf verschiedene Leute und versteht erst mit der Zeit worum es den Nazi's wirklich geht. Obwohl die Geschichte erfunden ist, kann ich mir vorstellen, das soetwas wirklich passiert ist. Ein Kind, naiv und mit viel Fantasie, versteht erst mit der Zeit, was mit all den jüdischen Menschen passiert. Nun versucht es sich und den anderen zu helfen... Mit diesem Buch kann man Einsicht bekommen, wie ein Kind die Judenverfolgung erlebt haben mag. Einmal ist ein Buch für jung und alt. Als ob man das Tagebuch eines Zeitzeugen liest...

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  • Rezension zu "Einmal" von Morris Gleitzman

    Einmal

    LaLecture

    15. September 2012 um 13:21

    Einmal schrieb ein unglaublich talentierter Autor ein unglaublich berührendes Buch, über einen kleinen Jungen, dessen Eltern von den Nazis getötet wurden... Seit drei Jahren und acht Monaten lebt Felix nun schon im Waisenhaus auf dem Berg. Die anderen Kinder dort tun ihm ein bisschen leid, weil ihre Eltern tot sind und seine nicht. Denn seine Eltern, jüdische Buchhändler aus Polen, sind gerade auf einer abenteuerlichen Reise um die Welt, auf der sie viele, viele Bücher retten. Zumindest in Felix Fantasie. Denn als er eines Tages aus dem Waisenhaus ausbricht und in die Großstadt wandert, um seine Eltern zu suchen, muss er feststellen, wie grausam Menschen sein können und langsam aber sicher, werden ihm die Augen geöffnet. In "Einmal" schilder Morris Gleitzmann in wunderbar kindlich-naiven und dennoch treffenden Worten, die Geschichte des kleinen Waisenjungen Felix, der einfach nicht wahrhaben will, dass seine Eltern nicht mehr leben. Des öfteren hatte ich während des Lesens das Bedürfnis, dem Kind die Augen zu öffnen, weil es einfach so wehtut, zuzusehen (oder besser: zu lesen), wie eine arme Seele sich etwas vormacht, nur um nicht noch mehr verletzt zu werden. Besonders berührend waren die Stellen, in denen Felix anderen Kindern erklärt, dass ihre Eltern getötet wurden und sich selbst immer noch nicht eingesteht, dass mit seinen Eltern das gleiche geschehen ist. Das Buch ist nicht sehr dick, hat recht große Schrift und ist sehr einfach geschrieben, doch es hat dennoch große Wirkung. Ich hatte bei der Lektüre öfters Tränen in den Augen, weil die Grausamkeit der Nazis aus der Sicht eines Kindes noch hundertmal schlimmer wirkt, als ich erwartet hätte. Felix ist ein toller Charakter für diese Art von Buch. Für Kinder ist er ein kleiner Held, der anderen Leuten das Leben rettet und vor nichts zurückschreckt und wenn er ihnen seine Geschichte erzählt, weiht er sie behutsam in die Geschehnisse von damals ein, ohne sie gleich für den Rest ihres Lebens zu traumatisieren. Auch die kleine Zelda ist unglaublich süß udn hat mich mit ihrem ständigen "Weißt du denn gar nichts?" stellenweise sogar zum Lachen gebracht. Fazit: "Einmal" ist ein berührendes und ebenso süßes wie schockierendes Buch darüber, wie Kinder die Grausamkeiten der Nazis erlebt haben. Ich kann es aufgrund des einfachen, aber prägnanten Schreibstils Groß und Klein ab 9 Jahren empfehlen, würde es aber nur Kindern zumuten, die mit ihren Eltern darüber reden könenn, da die Schilderungen von Morden an unschuldigen Menschen das ein oder andere Kind doch sehr schockieren könnten. Für Morris Gleitzmanns kleines, aber bewegendes Büchlein vergebe ich volle 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Einmal" von Morris Gleitzman

    Einmal

    Joshy2

    02. May 2011 um 07:16

    Ein Buch für Jugendliche, welches die Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg beschreibt- doch teilweise doch mit einem sehr naiven Ansatz. Die erste Hälfte läuft der Protagonist blauäugig durch das von Nazis besetzte Deutschland, denkt, dass die Nazis hinter jüdischen Büchern her sind und "nur" hinter diesen, um sie zu verbrennen. Alles wird somit auf die Bücher umgedeutet. Um so gravierender ist dann die Wendung, als er begreift, was eigentlich wirklich vor sich geht. Mal ein anderer Versuch, Judenverfolgung, Bücherverbrennung, Leben im Ghetto, Massenmorde und Vernichtung darzustellen- kindgerecht. Doch das Erschrecken bleibt und viele Fragen werden folgen.

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  • Rezension zu "Einmal" von Morris Gleitzman

    Einmal

    Dupsi

    15. June 2010 um 17:33

    Tolles Buch! Felix ist 9 Jahre alt und lebt seit 3 Jahren in einem katholischen Waisenhaus. Doch seine Eltern sind nicht tot. Sie sind Juden. Es ist das Jahr 1942. Seine Eltern sind Buchhändler und wollten ihren Sohn in Sicherheit wissen, deshalb haben sie ihn in ein Waisenhaus gegeben. Eines Tages beobachtet er dort durch ein Fenster wie ein paar Männer Bücher verbrennen. Als Felix erfährt, dass es Nazis sind, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Er flieht aus dem Waisenhaus um seine Eltern zu finden um sie zu warnen. Auf dem Weg nach Hause findet er Zelda bewusstlos in einem Garten. Ihre Eltern sind erschossen worden. Felix nimmt sich ihrer an. Zusamen machen sie sich au die Suche nach ihren Eltern. Zuerst hält Felix die Nazis für "harmlose" Bücherverbrenner, doch er muss bald herausfinden, dass viel mehr dahinter steckt und dass seine Eltern nicht einfach nur weggegangen sind. Dieses Buch ist einmal geschrieben. Der Autor schafft es, den Leser direkt in seine Geschichte hineinzuholen. man kann nicht aufhören zu lesen. Und wenn man am Ende angekommen ist, will man am liebsten noch weiterlesen um herauszufinden, wie Felix und Zelda sich durchschlagen. Wirklich einmalig!

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  • Rezension zu "Einmal" von Morris Gleitzman

    Einmal

    Buecherkinder

    04. June 2010 um 14:07

    Einmal bekam ich ein Buch, über einen Jungen namens Felix. Einmal verpasste ich meine Haltestelle, weil ich in seiner Geschichte versunken war. Einmal war ich den Tränen nahe, weil mich die Naivität und zugleich die Stärke eines 9-Jährigen Jungen zutiefst berührten. Einmal mehr erfuhr ich, dass Geschichten Leben retten können. Einmal von Morris Gleitzmann sollte jeder – egal welchen Alters – mindestens einmal gelesen haben.

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