Morris L. West Kundu

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Inhaltsangabe zu „Kundu“ von Morris L. West

In einem Tal am Fuße der purpurfarbenen Berge von Neuguinea leben unter den Einbeborenen einige Weiße. Einer von ihnen ist Kurt Sonderfeld, ein Mann mit dubioser Vergangenheit, der seinen starken Einfluß auf die Eingeborenen mißbraucht, um seine sexuellen und machtpolitischen Ambitionen zu befriedigen. N'Daria, das Eingeborenenmädchen mit der starken erotischen Ausstrahlung, und Kumo, der Zauberer, der früher ein Schüler von Pater Louis war, verfallen Sonderfelds psychopathischer Persönlichkeit. Doch die Leidenschaften und die Machtansprüche der Weißen kollidieren mit jahrhundertealten Überlieferungen: Beim Dröhnen der Kundu-Trommeln geraten die Eingeborenen in den Bann von Ekstase, Sex und Zauberei. Und nachts beim Rauch der Holzfeuer beschwören sie schwarze Magie. Der zunehmenden Gewalttätigkeit weiß am Ende nur George Oliver zu begegnen – ein Mann, der sich stets für die Eingeborenen eingesetzt hat ... (Quelle:'E-Buch Text/30.09.2013')

Leider ein paar Längen, welche die Handlung etwas stocken lassen.

— Synapse11

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  • Vorsicht, wenn die Trommeln erklingen!

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    In einem Tal am Fuße der purpurfarbenen Berge von Neuguinea leben unter den Einbeborenen einige Weiße. Einer von ihnen ist Kurt Sonderfeld, ein Mann mit dubioser Vergangenheit, der seinen starken Einfluss auf die Eingeborenen missbraucht, um seine sexuellen und machtpolitischen Ambitionen zu befriedigen. N'Daria, das Eingeborenenmädchen mit der starken erotischen Ausstrahlung, und Kumo, der Zauberer, der früher ein Schüler von Pater Louis war, verfallen Sonderfelds psychopathischer Persönlichkeit. Doch die Leidenschaften und die Machtansprüche der Weißen kollidieren mit jahrhundertealten Überlieferungen: Beim Dröhnen der Kundu-Trommeln geraten die Eingeborenen in den Bann von Ekstase, Sex und Zauberei. Und nachts beim Rauch der Holzfeuer beschwören sie ihre Magie. Der zunehmenden Gewalttätigkeit weiß am Ende nur George Oliver zu begegnen – ein Mann, der sich stets für die Eingeborenen eingesetzt hat. Die Geschichte spielt in Neu-Guinea, kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Die Hauptprotagonisten Kurt und Gerda Sonderfeld könnten kaum verschiedener sein. Sie warmherzig, liebenswert und der Schwarm aller Männer, er kalt und berechnend. Die Darstellung der Charaktere ist gut gelungen. Sie sind detailliert beschrieben und könnten kaum unterschiedlicher sein. Der Missionar, dessen Ziel es ist, die Eingeborenen von seinem Glauben zu überzeugen, der junge Ordnungshüter, der trotz seiner Jugend und seiner Unerfahrenheit nicht zu unterschätzen ist, der Vertreter eines Kaffeeaufkäufers, ein Feigling und Jammerlappen, der erfolglose Wissenschaftler, der die Lebensweise und die Riten der Eingeborenen studiert und der Medizinmann Kundu, dem nachgesagt wird, dass er der mächtigste Magier der Insel ist. Das Leben in dieser Wildnis ist nicht einfach. Die Langeweile und Eintönigkeit werden recht gut vermittelt und es ist auch gut nachvollziehbar, dass die Handvoll Weißer immer gern und möglichst oft den Einladungen der Sonderfelds folgen, um sich unter ihresgleichen auszutauschen. Sehr schnell wird klar, dass Sonderfeld ein falsches Spiel treibt und ihm jedes Mittel recht ist, um die Herrschaft über das Tal und die Eingeborenen zu bekommen. Und was ist zwischen ihm und seiner Frau in der Vergangenheit vorgefallen, dass sie ihn so abgrundtief hasst! Erst nach und nach erfährt der Leser die Hintergründe und die ganzen Verstrickungen. Eine spannende und interessante Geschichte die von mir 4 Sterne bekommt.

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    • 2

    Arun

    03. April 2015 um 13:22
  • Wenn die Kundu-Trommeln dröhnen …

    Kundu

    Herbstrose

    Nach dem Krieg ist es dem ehemaligen Nazi und KZ-Arzt Kurt Sonderfeld gelungen, mit seiner Frau Gerda unter falschem Namen nach Neuguinea zu fliehen. Abgelegen in den Bergen bewirtschaftet er dort eine Kaffeeplantage und hat es zu gewissem Wohlstand gebracht. Doch Sonderfeld strebt nach mehr, er will Macht über die Eingeborenen. Dazu sollen ihm Kumo, ein Medizinmann und Zauberer, und N’Daria, ein Eingeborenenmädchen das er sich zu Willen gemacht hat, verhelfen. Am Tag des ‚Schweinefestes‘, wenn die Kundu-Trommeln dröhnen und alle in Ekstase verfallen sind, will er sich als Inkarnation des ‚Roten Geistes‘ feiern lassen und sich den Thron aneignen. Aber Gerda, Pater Louis und Patrouillenoffizier Lee Curtis durchschauen seinen perfiden Plan und versuchen, mithilfe von District Officer George Oliver, einem Beamten der australischen Besatzungs-Regierung, dies zu verhindern … „Kundu“ wurde 1956 veröffentlicht und ist der zweite Roman des australischen Schriftstellers Morris L. West, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf der Höhe seines Schaffens angelangt war. Politisch sehr aktuell und von verhaltener Sexualität entspricht das Buch ganz der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Interessant sind die offenbar gut recherchierten Schilderungen über Gebräuche und Sitten der einheimischen Bevölkerung auf Neuguinea. Der Schreibstil ist klar, flüssig und sehr fesselnd, die Beschreibung der Charaktere wirklich gut gelungen. Man taucht als Leser ab in ein fernes, weithin unbekanntes exotisches Land und erlebt staunend die Riten einer fremden Kultur. Fazit: Nicht der beste Roman von Morris L. West, jedoch für Leser, die an anthropologischen Geschichten interessiert sind, ein unterhaltsamer Abenteuerroman.

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    • 2

    Arun

    17. October 2014 um 07:25
  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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    • 12087
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