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MortenH

vor 8 Monaten

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Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum Menschen zu
Reisenden werden, warum sie ihr sicheres Heim verlassen und
in die weite Welt hinausgehen. Warum sie ihre Komfortzone und
ihren geregelten Alltag hinter sich lassen und ins Unbekannte
aufbrechen. Wagemut spielt häufig eine Rolle, Sehnsucht, Fernweh
oder gar die Suche nach dem eigenen Selbst und spiritueller
Erweiterung. Manchmal ist Reisen auch einfach nur eine Flucht.
Für die Autoren ist es nichts von alledem. Als sie ihre Reise planen,
fühlen sie sich weder besonders mutig, noch suchen sie eine
selbstreinigende Erfahrung. Was sie antreibt, ist eine Neugier,
ein Interesse an der Welt, das sie schon seit geraumer Zeit nicht
mehr ruhig sitzen lässt.
Die Autoren wollen wissen, lernen und erfahren, sehen und spüren, wie das Leben am anderen Ende der Welt ist. Sie wollen Kulturen, Bräuchen, Menschen und Regionen begegnen. Sie wollen die Luft dort drüben riechen, Unbekanntem lauschen und den Geschmack der Fremde auf ihrer Zunge schmecken.

Mittlerweile sind die Hübbe und Neromand-Soma per Anhalter in Asien unterwegs. Von ihren Erlebnissen berichten Sie auf ihrem Blog nuestra-america.

Autor: Morten Hübbe
Buch: Per Anhalter durch Südamerika

camilla1303

vor 8 Monaten

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Gerne würde ich für ein Exemplar von "Per Anhalter durch Südamerika" in den Lostopf hüpfen um beim Lesen das südamerikanische Lebensgefühl einzusaugen, dass mich seit The Motorcycle Diaries - Die Reise des jungen Ches mehr als fasziniert. Mit dem Motorrad in Südamerika fahren gehört seitdem auch zu meiner Bucket List. Der letze ungewöhnliche Reisebericht, den ich gelesen habe war "A Coffee to go in Togo".

Ivonne_Gerhard

vor 8 Monaten

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Da ich bei dem Buch Wüstenblues den Autor schon begleiten durfte gedanklich wieder mit dem Mountainbike durch Afrika fährt ;-)
Würde ich mich auch freuen euch auf der Reise per Anhalter durch Südamerika gedanklich zu begleiten ;-) und dann auch noch das Land und Leute kennen lernen zu dürfen ;-)

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Wedma

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 4: Patagonien und Chile
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MrsFraser schreibt:
In Patagonien spielte jetzt das per Anhalter fahren tatsächlich eine Rolle. Ansonsten hätte ich mir vom Titel her erwartet, dass die Personen, die euch mitnehmen jeweils etwas mehr Raum erhalten und mehr Gespräche und Beobachtungen eurer Fahrer Erwähnung finden. Das gleiche gilt für eure Couch-Hostes, man lernt sie leider kaum kennen. Ich hatte vom Umschlagtext her den Eindruck, dass das eigentlich im Vordergrund stehen sollte... Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr schön aber teilweise erinnert es sehr an einen schlichten Reiseführer.

Finde ich auch schade, dass man die Menschen vor Ort kaum kennenlernt.

Ansonsten setzt sich auch hier das Problem der Stoffdarbietung fort. z.B. S. 219 vorletzter Absatz: "Wir verlassen den Fluss und marschieren durch Wald und Sumpf. Als wir das milchige Wasse wieder entdecken..." Wie fühlt es sich an, das Marschieren in dieser exotischen Umgebung? Was denkt man dabei? Ist es zu warm, zu kalt, wünscht man sich woandershin oder genießt man die Aussicht und denkt: Toll, das ich da bin!?

Ich möchte keine blassen Aufzählungen der Ereignisse, ich möchte etwas erleben, wenn ich so ein Buch in die Hand nehme.

Wedma

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 5: Ecuador
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MrsFraser schreibt:
Ja, die Berichte über die Tierwelt waren interessant. Alles ist interessant, aber so langsam ermüdet mich der journalistische Schreibstil in Aufzählungsform. Es ist vielleicht einfach zu viel Stoff. Die Trekkingtouren und Städte scheinen sich aufgrund der immer gleichen Erzählweise zu ähneln und erscheinen austauschbar, obwohl sie das bestimmt nicht sind. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Stellen, die zum Lachen bringen und im Gedächtnis bleiben, aber je mehr man liest, desto mehr vermischen sich die Eindrücke.

Mir geht es ähnlich. Über die Tierwelt habe ich auch woanders gelesen.

Es ist nicht die informative Ebene, die mich auf das Buch neugierig gemacht hat. Das Persönliche hätte dem Ganzen sehr gut getan. Informationen kann ich woanders holen. Die Einzigartigkeit genaus dieser Reise wohl kaum, aber die wird eher unzureichend mit dem Leser geteilt.

Wedma

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 6: Kolumbien und Venezuela
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MrsFraser schreibt:
Was ich wirklich schade fand: der letzte Satz auf S. 360 baut so viel Spannung auf - und dann folgt nichts?! Kein einziges Beispiel, was so merkwürdig, berührend oder bewundernswert ist?! Absolutes Versäumnis, in meinen Augen!

So etwas habe ich schon in den vorigen Abschnitten gehabt. Bestimmte Erwartungen wurden aufgebaut, quasi ein A gesagt, aber die Auflösung, das B war dann völlig im Sande verlaufen.

Wedma

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 7: Trinidad und Tobago und die Guyanas
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MrsFraser schreibt:
In diesem Abschnitt kommt endlich etwas zur Sprache, was mir schon fast etwas 'gefehlt' hat (zumindest im Sinne einer umfassenden Berichterstattung): Gefahr und Krankheit, wenn auch nur sehr am Rande. Ich kann nicht ganz glauben, dass das die einzigen Erfahrungen sind, die man in zwei Jahren damit macht. Das trübt für mich den Eindruck einer realistischen Berichterstattung, würde mich aber für euch natürlich umso mehr freuen, wenn es tatsächlich alles zu dem Thema wäre. :) Eine Stelle bei der ich jetzt zum ersten Mal wirklich über die wechselnde Perspektive gestolpert bin ist die Einreise nach Trinidad und Tobago.

Stichwort: Realistische Berichterstattung. Nach welchen Kriterium wurden die geschilderten Ereignisse ausgewählt?, musste ich mich am Ende fragen. Mir fiel auch schwer zu glauben, dass dies alles war, was man da in zwei Jahren erlebt hat.

Und ja, die Erzählperspektive. Plötzlich ist es Ich und man liest vermehrt: wir haben dies und jedes getan. Dieser Abschnitt wrikte auf mich etwas lebendiger, persönlicher und somit lesenswerter, aber dieses Oberflächliche ist doch erhalten geblieben.

Wedma

vor 6 Monaten

Was habt ihr vermisst? Wo seht ihr inhaltliche und stilistische Schwächen?
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Vora allen die Fertigkeit, unterhaltsam zu schreiben. Ein geübter Entertainer hätte ein Wahnsinnsbuch aus diesem Stoff gemacht. Aber so wie es dasteht, ist eher eine bloße Aufzählung mancher Ereignisse und Reiseschritte, die mich nicht beeindrucken konnte. Mir reicht nicht, wenn der Text phraseologisch und grammatikalisch in Ordnung ist. Es ist, als ob man ein Musikstück spielt und ist stolz darauf, alle Noten getreu dem Notenblatt wiedergegeben zu haben. Ich möchte die Musik beim Lesen hören, die Begeisterung, die Gänsehaut, ich möchte alles hautnah mit den Reisenden miterleben, die dort lebenden Menschen treffen und erfahren, was für sie das Leben lebenswert, was sie glücklich macht, etc. Und genau diese Musik fehlte mir hier.

Wedma

vor 6 Monaten

Was habt ihr vermisst? Wo seht ihr inhaltliche und stilistische Schwächen?

Ja, dieses Saftige wie die Farben auf dem Coverfoto, das Unmittelbare, das Hautnahe am Erlebten, gar evtl etwas an tiefergehenden Beobachtungen, etc. all das hat mir gefehlt.

Hier ist meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Morten-H%C3%BCbbe/Per-Anhalter-durch-S%C3%BCdamerika-1235961080-w/rezension/1441822561/

auch in der Sachbücherchallenge.

Das Buch wird, wie versprochen, weiterverlost.

dreamlady66

vor 5 Monaten

Was habt ihr vermisst? Wo seht ihr inhaltliche und stilistische Schwächen?

Hallo - sorry, dass ich Eurer LR so fernblieb, so war das nicht gedacht, aber, das Buch erreichte mich persönlich zu einem ungünstigen Zeitpunkt, mea culpa & ich konnte es nur peu a peu auf Etappen lesen & verinnerlichen.
Gefehlt haben mir - anstatt so viel Text - mehr Links, Tipps & Tricks, ebenso auch Detailkarten & andere wichtige vor-Ort-Infos, evtl. auch ein paar Rezepte & sprachliche Highlights (für alle nicht-Spanisch-sprechenden)?

Anbei trotzdem meine Rezi, die ich parallel auch noch mit auf Amazon einstellen werde:
https://www.lovelybooks.de/autor/Morten-H%C3%BCbbe/Per-Anhalter-durch-S%C3%BCdamerika-1235961080-w/rezension/1452058320/

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