Morten Ramsland Sumobrüder

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Inhaltsangabe zu „Sumobrüder“ von Morten Ramsland

Der elfjährige Lars wohnt mit seiner Familie im Paradiesgarten, einem Reihenhausquartier im dänischen Odense. Den größten Teil seiner Zeit verbringt er mit seinen Freunden. Sie spielen Tennis mit Kröten. Sie unternehmen eigenartige Dinge mit Hunden. Sie veranstalten heimliche Sumo-Ringkämpfe hinter vorgezogenen Gardinen. Aber vor allem verprügeln sie die Kleinen und sind ständig auf der Flucht vor den Großen. Denn der Paradiesgarten hat gar nichts Paradiesisches. Im Viertel herrscht ein Gesetz, und das heißt prügeln oder verprügelt werden. Doch seltsame Ereignisse und Erscheinungen irritieren Lars, und ihm drängen sich allmählich eine Reihe von Fragen auf: Warum darf er seine Großeltern nicht sehen? Wieso liegt sein Vater manchmal wie gelähmt auf dem Wohnzimmerfußboden und starrt mit einem wirren Gesichtsausdruck in die Luft? Kleine und große Skelette rasseln im Schrank. Sumobrüder erzählt davon, was es heißt, noch ein Junge zu sein und gleichzeitig ein klein wenig erwachsen zu werden. Mit Humor und Einfühlungsvermögen nimmt uns der Roman mit in die gleichermaßen brutale und unschuldige Welt eines Sumobruders.

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  • Rezension zu "Sumobrüder" von Morten Ramsland

    Sumobrüder
    Daphne1962

    Daphne1962

    10. November 2011 um 18:42

    Das Leben in der Reihenhaussiedlung in Odense (Dänemark) ist für die Kinder wahrlich kein Zuckerschlecken. Paradiesgarten nennt sich die Siedlung dort wo der 11 jährige Lars mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder Mikael, genannt Überbiss lebt. Aber von Paradies unter den Kindern keine Spur. Ganz im Gegenteil, hier fungieren Kämpfe zwischen den Kindern. Die Großen verprügeln die Kleinen. Prügeln oder verprügelt werden heißt die Devise. Und irgendeiner passt immer mal nicht auf und wird erwischt. Schule ist Tabuzone, viel zu viel Angst vor den Lehrern haben die Kinder. Die Eltern scheinen immer irgendwie nicht da zu sein oder wundern sich nur, wenn die Kinder mit geschwollenen Lippen und Augen nach Hause kommen. Für sensible Leser ist dieser Roman nicht unbedingt geeignet. Lars spielt dort mit seinen Freunden seltsame Spiele, wie Kröten-Tennis, Sumo- Ringkämpfe fechten sie heimlich aus oder spionieren die Eltern der anderen aus. Kindliche Neugierde eben. So manches Mal ist die Grenze der Katastrophe nah erreicht und nur durch Glück kommt keiner um. Die Spitznamen der Kinder sind einfach phantasiereich, dort gibt es Olsenbande-Kjeld, Überbiss, Flammendes Inferno, Stiernacken, Peter Pan, Mechaniker-John, Neger-Michael, Enkelkind, Brillen-Bo und viele andere. Jedes Kind hat so seine Eigenarten, wie naiv, ängstlich oder gar wagemutig. Es gibt aber auch Ereignisse, die Lars sehr verwirren, er hat Großeltern und darf sie nicht sehen. Der Vater brabbelt manchmal so seltsame Laute ins Telefon. Das stachelt Kinder erst Recht an hinter das Geheimnis zu kommen. Lars hört, das seine Mutter schon mal verheiratet war. Gibt es Ähnlichkeit zwischen seinem Vater und ihm? Er ist sich nicht sicher. Das Buch ist nicht schlecht, ich vergebe aber nur 3 Sterne, da mir „Hundsköpfe“ viel besser gefallen hat. Es ist halt ein Buch, was aus Sicht eines 11 jährigen Jungen in seiner Welt erzählt wird. Was mich auch ein wenig störte, die Geschichten sind oft unvollendet. Lars erzählt von Gegebenheiten, aber man erfährt nie so richtig das Ende. Schon springt er zum nächsten Thema. Schade, es wäre da noch mehr drin gewesen.

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