Morton H. Olsen Die Osiris-Morde

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Inhaltsangabe zu „Die Osiris-Morde“ von Morton H. Olsen

Ein Serienmörder treibt in Oslo sein Unwesen. Er tötet junge Frauen nach einem archaischen Ritual und wickelt die Leichen in weiße Laken. Die Ermittlungsarbeit wird zu einem gnadenlosen Wettrennen gegen die Zeit - bis der Sonderfahnder Tom Soundbye und die Psychologin Vibecke Gran einen Ägyptologen zu Rate ziehen, der ihnen eine mythologische Spur weist.

Seltsame Rituale bringen die Ermittlungen nicht voran sondern nur noch ins Stocken! Bis zu einem entscheidenden Einfall...

— kassandra1010
kassandra1010

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    Die Osiris-Morde
    kassandra1010

    kassandra1010

    09. July 2016 um 22:14

    In Oslo geht ein Seriemörder um. Weiße Laken und seltsame Rituale begleiten die Ermittler. Eine Sondereinheit wird nach erfolgloser Suche seitens der Polizei gegründet, darunter Tom und Vibecke die Psychologin. Erst als die Beiden auf die Idee kommen, einen Ägyptologen hinzuzuziehe, gelingen den Beiden bei der Ermittlung erste Fortschritte!Ein wirklich spannender Thriller, der die ganze Kunst einer guten Story mit Spannung von der ersten bis zur letzten Seite verbindet!

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  • 1995 - Serienmorde in Oslo

    Die Osiris-Morde
    Armillee

    Armillee

    24. November 2013 um 14:25

    Tom Sundbye ist einer der Haupt-Romanfiguren und der Erzähler dieser Geschichte. Ich fand ihn einen interessanten Typen. Seine oft endlosen Gedankengänge zu den Themen der Aufklärung und zur Profilfindung des Serienmörders waren anstrengend. Dafür einen Punkteabzug. Realitätsfremd fand ich auch das Nachgeben auf die Forderung des Serienmörders, zur besten Sendezeit im Fernsehen per Telefon mit Moderatoren in einer Sendung sprechen zu dürfen. (er drohte ansonsten mit einer Bombe) Alles in Allem aber ein tolles Buch, inkl. der - meist langweiligen - Polizeiarbeit. Und das eine Hellseherin einige entscheidende Tipps und Hinweise gab, ist zwar unglaubwürdig, machte dem Ganzen aber keinen Abbruch. Die Morde an den Frauen und deren Umfeld/Familie etc. rückte im weiteren Ablauf immer mehr in den Hintergrund und das war mir im Grunde ganz recht. So behielt ich den Überblick und was da wichtig war, wurde mir als Leser in der Polizeiermittlung mitgeteilt. Einiges war selbst mir als Krimi-Fan neu und machte mich nachdenklich. Da war z.B. die Anschauung auf den Mord an sich und die Gerichtsbarkeit. Tom fragte sich, ob Psychologen und Psychater wirklich etwas im Gerichtssaal zu suchen haben.  Ein Leben ist ein Leben. Wenn man es einem anderen wegnimmt, wird es nicht dadurch weniger wertvoll, dass der Täter noch auf andere Weise gestört ist. Mit anderen Worten soll es also keine Rolle spielen, ob der Täter 'strafrechtlich verantwortlich' zu machen ist, jedenfalls nicht, wenn es um die Frage der Schuld und bis zu einem gewissen Grade auch um die Frage des Schuldmaßes geht. Mir als Hinterbliebener wäre es schliesslich auch egal, ob die Tat aus einer Schizophrenie, einer sexuell motivierten Tat, nur aus Langeweile, oder durch Habgier, Eifersucht etc. begangen wurde. Mir wäre es auch völlig egal, ob der Täter eine schwere Kindheit hatte. Ein Leben ist ein Leben...! Die Reise nach Kairo war nett erzählt, aber überflüssig. Sie war nur dazu da, um Tom und Vibecke privat zusammenzuführen. Es gab am Ende kein rasantes, reißerisches 'show-down' und das fand ich gut. Da waren die leisen Zwischentöne. Die unorganisierte Flucht des Täters ohne einen Plan, dass er aufhörte zu Töten, obwohl er die Gelegenheit hatte. Und das letzte Gespräch auf dem Friedhof. Das machte in meinen Augen 'seine' Geschichte glaubwürdig.

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  • Rezension zu "Die Osiris-Morde" von Morton H. Olsen

    Die Osiris-Morde
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    04. November 2009 um 10:38

    Ein Serienmörder treibt in Oslo sein Unwesen. Er tötet junge Frauen nach einem archaischen Ritual und wickelt die Leichen in weiße Laken. Die Ermittlungsarbeit wird zu einem gnadenlosen Wettrennen gegen die Zeit - bis der Sonderfahnder Tom Soundbye und die Psychologin Vibecke Gran einen Ägyptologen zu Rate ziehen, der ihnen eine mythologische Spur weist. Ein tolles Buch, das mich sehr überrascht hat. Einfühlsam mit psychologischen Hintergründen. Immer realistisch und spannend. Hat mich sehr überzeugt.

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  • Rezension zu "Die Osiris-Morde" von Morton H. Olsen

    Die Osiris-Morde
    Wortklauber

    Wortklauber

    11. September 2008 um 20:35

    In Oslo treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der sich offenbar auf ägyptische Mythologie versteht. Seine ersten Opfer - junge Frauen - schlägt er in weiße Laken ein, so dass die Leichen an Mumien erinnern. Die Polizei wendet sich an einen ehemaligen Kollegen, der den Polizeidienst quittiert hat, nachdem er mit einem Täter aneinander geraten war. Jetzt verdient der ehemalige Profiler sein Geld als Autor von Kriminalromanen, ist damit aber nicht sonderlich glücklich. Wenn das Serienmörder-Thema auch ziemlich strapaziert ist und heute vom Kindesmissbrauchs-Thema abgelöst worden ist, dann hat ein nicht amerikanischer, in diesem Fall norwegischer Krimi doch noch einen gewissen Reiz des Neuen. Der Krimi ist in der Ich-Form aus der Sicht des hinzugezogenen Sonderermittlers/Krimiautors geschrieben. Eine kleine Einstiegshürde war für mich, dass der Roman zudem in der Gegenwartsform geschrieben ist. Das ist ungewohnt, gibt dem Geschehen aber eine große Intensität. Störend waren für mich die eingestreuten oft langen und abschweifenden Gedankenmonologe des Erzählers. Warum er und eine Kollegin nach Ägypten reisen mussten, ist mir ein Rätsel. Persönlich bringt es den Charkater weiter - dem Fall, auch, wenn das behauptet wird, hilft die Reise nach meinem Verständnis überhaupt nicht weiter. Dass eine Hellseherin entscheidende Tipps gibt, wo die Polizei sonst nicht weitergekommen wäre, trägt auch nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit bei. (Aber berichtet der Ich-Erzähler nicht davon, dass Krimis selten die Realität widerspiegeln ;-)?) Weiterhin hat mir nicht gefallen, dass die Morde mit der Zeit fast beiläufig passieren, die Identitäten der Opfer auch immer vager werden; man erfährt teilweise nur wenig mehr über ihr Leben als ihren Namen. Die Polizei findet ein weiteres Opfer, diesmal zerstückelt an einem Flussufer, aber unser "Held" guckt sich in Gize ein Multimedia-Spektakel vor historischer Kulisse alter Pharaonen-Dynastien an. So "nebenbei" passieren die weiteren Morde, dass man vermuten könnte, ein weiterer Mord soll nur ein weiterer "Hook" sein, um den Leser bei der Stange zu halten. Folgerichtig müsste ich jetzt berichten, dass ich mich mit der Lektüre schwer getan habe. Nach der ellenlange Liste meiner so empfundenen Mankos wahrscheinlich am erstaunlichsten ;-): Ich habe das Buch gern gelesen und bin zudem gespannt auf weitere Bücher des Autors. In diesem sind die "Guten" sympathisch, spannend ist das Buch auch, man möchte wissen, wie es weitergeht ... Trotz (von mir als solche empfundenen) Mängeln war's für mich gute Krimiunterhaltung.

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