Morton Rhue Über uns Stille

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Inhaltsangabe zu „Über uns Stille“ von Morton Rhue

Die Angst vor einem Atomkrieg wächst. Scotts Vater hat einen Bunker im Garten bauen lassen. Seitdem stellt Scott sich quälende Fragen: Wird er es rechtzeitig in den Bunker schaffen, wenn der Krieg kommt? Und was, wenn dort kein Platz mehr für ihn ist, weil die Nachbarn schneller waren? Wie lange muss man eigentlich in einem Bunker bleiben? Hätten sie überhaupt eine Chance zu überleben, wenn draußen alles verseucht wäre?

Wie immer ein gutes Buch von Morton Rhue, was nachhaltig beschäftigt.

— Cassy279

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  • Wenn das Unvorstellbare geschieht

    Über uns Stille

    Kerry

    24. November 2015 um 23:36

    Die letzten Tage der Sommerferien des Jahres 1962 sollten die letzten unbeschwerten Tage im Leben des 12-jährigen Scott sein. Das Jahr 1962 ist geprägt vom Kalten Krieg und der Angst vor der Zündung einer Atombombe. Scotts Vater weiß ebenfalls um die Gefahr, die fast zum Greifen nah ist und er lässt für sich und seine Familie im heimischen Garten, unter seinem Haus, einen Atomschutzbunker bauen. Tatsächlich geschieht am letzten Ferientag das, was alle befürchtet und doch jeder geleugnet hat: eine Atombombe wird gezündet. In dem Augenblick jedoch, als die Familie ihren Bunker betreten will, kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn, denn diese haben keinen Schutzbunker für sich und ihre Familien. Während dieser Auseinandersetzungen wird Scotts Mutter schwer verletzt und neben seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder schaffen es auch einige Nachbarn in den Bunker. Um unbeschadet in die Außenwelt zurückkehren zu können, müssen sie mindestens 14 Tage in dem Bunker überstehen, 14 Tage lang - 10 Personen und dabei ist der Bunker lediglich mit Vorräten für eine 4-köpfige Familie ausgestattet. Es dauert nicht lange, dann droht die Situation im Bunker zu eskalieren und auch alte Streitigkeiten unter den "Geretteten" bahnen sich ihren Weg in diese Situation, denn nicht jeder ist der Meinung, dass jeder in dem Bunker ein Anrecht auf sein Überleben hat ... Wenn das Unvorstellbare geschieht! Der Plot wurde authentisch und realistisch erarbeitet. Im Besonderen beeindruckt haben mich die unterschiedlichen Situationen, die sich innerhalb des Bunkers abspielten, zumal diese im Laufe der Zeit immer wieder variieren und zur Eskalation innerhalb der Gruppe führen könnten. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Gerade die Figur des 12-jährigen Scott hat mich sehr beeindruckt, der bereits vor der Zeit im Bunker, gerade auf Grund der politischen Situation und auch der Voraussicht seiner Eltern, deutlich reifer war, als seine Freunde und am ehesten realisiert hat, was durchaus passieren könnte und dann auch geschah. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, hätte mir allerdings zwischendrin eher weitere Interaktionen der Menschen im Bunker gewünscht.

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  • Leserunde zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    naund

    17. December 2014 um 09:00

    Das buch  "Über und Stille" lesen wir gerade in der Schule als Klassenlektüre, und wollen daher wissen wie es anderen gefällt.

  • Kommt nicht ganz hin.

    Über uns Stille

    Ratina

    09. April 2014 um 18:18

    Scotts Vater hat einen Bunker gebaut - weil er den Kalten Krieg und die atomare Bedrohung fürchtet. Seine Nachbarn lachen ihn dafür aus und Scott prügelt sich deswegen sogar mit seinem besten Freund. Dann kommt er aber wirklich, der Angriff und auf einmal will die halbe Nachbarschaft mit in den Bunker, der nur für vier Personen gedacht war. Auf dieses Buch war ich sowas von gespannt. Ich kannte von Morton Rhue schon "Die Welle" und war begeistert. Das Thema Kalter Krieg, Bomben und Radioaktivität interessierte mich ohnehin, also.... her damit. So richtig gerecht geworden ist "Über uns Stille" diesen Erwartungen nicht. Das lag zum einen am Ende. Man stellt sich wieder der verseuchten Umwelt - und dann? Strahlenkrankheit? Oder schon wieder alles ausreichend sauber draußen? Mir war das einfach zu abrupt. Das Buch ist nicht so lang, dass man nicht noch den Weg durch die Wüste bis zu dem nächsten bewohnbaren Gebiet  hätte mit einbinden können. Zum anderen: Das Buch hat ein paar medizinische und physikalische Fehler. Ein Mensch im Bunker, ich will nichts weiter vorweg nehmen, erleidet ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, ist nicht ansprechbar, nicht mehr kontinent - aber klettert hinterher mit Hilfe die Leiter hoch? Also ehrlich, das klappt vielleicht nach neurochirurgischer Intervention und etlichen Wochen Reha, aber nicht so. Bei den Strahlungsbelastungen und den Auswirkungen auf die Menschen im Bunker will mir auch einiges nicht ganz einleuchten, aber da halte ich mich lieber zurück, ich bin in Physik nicht firm genug. Tut mir leid, sowas ärgert mich einfach, es ist ja nicht so ein Aufwand, das mal auf Plausibilität zu prüfen oder prüfen zu lassen. So, nun aber genug der Meckerei. Das Zusammenleben der Menschen im Bunker fand ich glaubwürdig und spannend beschrieben. Die Streitereien, der Futterneid... fehlte nur noch der Totschlag. Auch die wechselnde Perspektive zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich gelungen. Insgesamt fand ich das Buch vom zwischenmenschlichen her gelungen, aber die oben erwähnten Mängel haben mich beim Lesen echt gestört - empfehle es also keinen Lesern, die zuviel medizinisch-naturwissenschatliche Vorkenntnisse haben, den übrigen aber durchaus.

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  • Leserunde zu "Mgdalena Himmelstürmerin" von Rudolf Herfurtner

    Magdalena Himmelstürmerin

    Gerstenberg Verlag

    Passend zum Reformationstag am 31.10.2013 möchten wir mit euch einen Roman lesen, der in der Lutherzeit spielt. Es handelt sich hierbei um einen Jugendroman für Leser ab 12 Jahren.  Zum Buch: Jüterbog, 1517. Magdalenas kleine, überschaubare Welt gerät aus den Fugen, als der Vater und auch ihr zärtlich geliebter kleiner Bruder bei einem Bergwerksunglück ums Leben kommen: Statt für einen Arzt gibt die Mutter ihr Geld für Ablassbriefe aus. Als die Mutter die kleine Kate nicht mehr halten kann, wird Magdalena ins ferne Wittenberg zu ihrer Tante Elsbeth geschickt. In Wittenberg trifft sie nicht nur Veit wieder, einen Freund aus Kindertagen, sondern hört auch einen gewissen Doktor Luder predigen, bei dem Veit Theologie studiert. Die Tür zu einer neuen Welt öffnet sich Magdalena. Begierig nimmt sie Luthers Gedanken in sich auf. Sein Aufbruch ermutigt Magdalena, ihr Leben in die Hand zu nehmen - und dadurch bringt sie nicht nur sich selbst in große Gefahr. (Gerstenberg Verlag) Eine Leseprobe findet ihr hier: http://catalog.gerstenberg.com/bk/gerstenberg-verlag/bib/online/9783836957076/blaetterkatalog/   Über den Autor: Rudolf Herfurtner, geb. 1947 in Wasserburg am Inn, studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften in München, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Für seine Kinder- und Jugendbücher, Hörspiele, Drehbücher und Theaterstücke wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Großen Preis der Volkacher Akademie für Kinderliteratur und 2012 mit dem Goldenen Spatz für das beste Drehbuch (Tom und Hacke).   Haben wir euer Interesse geweckt? Dann bewerbt euch bis zum 24.10.2013 für eines von 15 Exemplaren und beantwortet uns diese Frage:   Welche historischen Kinder - /Jugendbücher habt ihr bereits gelesen?   Unter allen Bewerbern werden dann am 25.10.2013 die 15 Gewinner ausgelost.   Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen mit euch!     **Für die Bewerbung wird ein zeitnahes Lesen und Rezensieren vorausgesetzt. Für die Post übernehmen wir keine Haftung.**

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  • Verlosung & Diskussion: Welche Bücher werden die neuen Klassiker?

    muchobooklove

    Wir alle lieben die Klassiker unter den Büchern, die immer wieder von Generation zu Generation weitergegeben werden und die jeder kennt, egal wie alt man ist. Der Ravensburger Verlag hat mit Büchern wie "Die Welle" oder als "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" bewiesen, dass er immer wieder ein Gespür für Geschichten hat, die über Jahrzehnte hinweg Leser begeistern können. Aber welche aktuellen Bücher haben ebenfalls Potential, zu Klassikern zu werden? Wir haben aus dem interessanten Ravensburger Programm drei Bücher ausgewählt, die wir uns in Zukunft als Klassiker vorstellen können: Zebraland von Marlene Röder:  "So wurde „Zebraland“ für mich zu einem echten Leseabenteuer, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil mich die Geschichte so fesselte. Gerade weil sie so authentisch wirkt." — Michaela G. Liverpool Street von Anne C. Voorhoeve: "Anne Voorhoeve hat ein bewegendes Mädchenportrait geschrieben und den Überlebenden des Nationalsozialismus eine Stimme verschafft. Großartig, wie sie die widerstreitenden Gefühle eines Kindes schildert."— Buecherstapel Wolfszeit von Nina Blazon: "Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, mich in eine fremde Zeit ziehen lassen, der Entwicklung eines jungen Protagonisten zugesehen, einen kriminalistischen Fall mit aufgedeckt und am Ende auch noch eine kleine, aber (fast) kitschfreie Liebesgeschichte verfolgt. Was will das Leserherz mehr?!" — Mausezahn Ihr habt die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen, denn wir verlosen gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag 5 Buchpakete, in denen jeweils diese 3 Titel enthalten sind. Für die Chance auf eines der 5 Buchpakete, müsst ihr nur bis zum 3. Oktober einen Beitrag hier im Thema verfassen und mit den anderen Lesern darüber diskutieren, welche Kinder- oder Jugendbücher eurer Meinung nach zukünftig zu Klassikern werden könnten? Dabei würde uns besonders folgende Frage interessieren: Was macht ein Buch für euch zu einem Klassiker und was braucht dieses Buch, damit ihr es immer wieder in die Hand nehmt? Wir sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen!

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  • Über uns Stille

    Über uns Stille

    Claudias-Buecherregal

    21. July 2013 um 10:20

    1962 in den USA. Die Angst vor einem Atomkrieg wächst. Als Vorsichtsmaßnahme lässt Scotts Vater einen Bunker in seinem Garten bauen, auch wenn ihn seine Nachbarn dafür eher müde belächeln. Scott fängt an sich näher mit der Thematik zu beschäftigen. Würde er es überhaupt rechtzeitig in den Bunker schaffen, wenn er beim Angriff gerade in der Schule säße? Wie lange müsste man in diesem Bunker ausharren? Wie wäre das Leben nach einem atomaren Angriff, wenn draußen alles verseucht und die Menschen ohne Bunker gestorben wären? Schon bald werden seine Gedankenspiele keine Theorie mehr sein und er wird die Antworten auf diese Fragen am eigenen Leib spüren. Morton Rhue wurde in Deutschland durch seinen Roman "Die Welle" bekannt. Da mir dieses Buch damals sehr gefallen hatte, wollte ich unbedingt wieder etwas von Rhue lesen und habe mich für "Über uns Stille" entschieden. Im Roman ist Scott der Protagonist und Ich-Erzähler. In zwei verschiedenen Zeitebenen berichtet er über die Zeit vor dem Angriff, in der er, seine Familie und seine Freunde sich Gedanken um einen möglichen Atomkrieg und seine Folgen machen, und über die Zeit im Bunker. Meiner Meinung nach wurden die Empfindungen der Charaktere glaubhaft geschildert. Besonders die unterschiedlichen Einstellungen: Die einen rüsten auf und bereiten sich auf einen atomaren Angriff vor, die anderen ziehen diese Vorbereitungen ins Lächerliche, sind beim Angriff jedoch auf einmal der Meinung auch ein Anrecht auf den Bunker einer anderen Person zu haben. Auch die Zeit im Bunker wird glaubhaft und erschreckend geschildert. Der einfache Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch sehr zügig lesen kann. Des Weiteren ist man gespannt, was passiert, ob es sich tatsächlich um einen atomaren Angriff handelt und wie das Leben von Scott, seiner Familie und seinen Freunden weitergehen wird. Genau dort setzte für mich das Problem ein, welches ich mit dem Buch hatte. Der Roman endet an einer Stelle, wo für mich die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt war. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter ging und der Autor wählte einen einfachen Ausstieg, beendete das Buch und ließ damit die weiteren Geschehnisse offen. Dieses hat mich enttäuscht und unbefriedigt zurückgelassen. Wie bereits geschrieben, empfand ich die Schilderungen über das Verhalten der Figuren sehr authentisch. Besonders in der Enge und Dunkelheit des Bunkers ging Rhue gekonnt auf die einzelnen Charaktere ein und zeigte verschiedene Reaktionsmöglichkeiten auf. Beim Inhalt hingegen war ich mir teilweise nicht sicher, wie glaubwürdig das Geschehen tatsächlich ist. Der Bunker scheint recht einfacher Bauweise zu sein. Trotzdem ist es möglich Luft in den Bunker hineinzulassen, die nicht verstrahlt ist. Außerdem gab es plötzlich nicht verstrahltes Wasser... Fazit: Das Buch lässt sich toll lesen, die Charaktere und ihre Gefühle im Bunker werden sehr glaubwürdig präsentiert und das Thema ist interessant, wenig in Büchern thematisiert und auch heute "Dank" vorhandener atomarer Waffen noch aktuell. Trotzdem konnte es nicht komplett überzeugen, da mich das Ende sehr gestört hat. Das mag aber mein "persönliches Problem" sein, deshalb würde ich trotzdem nicht von dem Buch abraten wollen und werde sicherlich noch weitere Bücher des Autors lesen. Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (1. Mai 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3473400815 ISBN-13: 978-3473400812 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre Originaltitel: The Bomb

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  • Wanderbuch "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    Bücherwurm

    So, ich habs bald durchgelesen, dann kann es los: Morton Rhue - Über uns Stille Die Angst vor einem Atomkrieg wächst. Scotts Vater hat einen Bunker im Garten bauen lassen. Seitdem stellt Scott sich quälende Fragen: Wird er es rechtzeitig in den Bunker schaffen, wenn der Krieg kommt? Und was, wenn dort kein Platz mehr für ihn ist, weil die Nachbarn schneller waren? Wie lange muss man eigentlich in so einem Bunker bleiben? Hätten sie überhaupt eine Chance zu überleben, wenn draußen alles verseucht wäre? Es läuft hier bei LB eine LR, hier mal der link, denn da kann man noch mitdiskutieren und dem Autor Fragen stellen (lassen). http://www.lovelybooks.de/leserunde/%C3%9Cber-uns-Stille-von-Morton-Rhue-959329406/965786851/?liste=modern Die Bedingungen sind wie üblich: -sorgsamer Umgang -Ersatz bei Verlust durch Sender und Empfänger -Bescheid geben, wo es ist -Lesezeit 2-3 Wochen (Ihr wisst ja, das sehe ich weniger eng, ich brauche ja oft auch länger) -hab ich schon wieder was vergessen??? Liste: 1. Nicole_L - fertig 2. Schnippsi -fertig 3. kleinerstern - fertig 4. LibriHolly - fertig 5. gusaca - fertig 6. Ratina - fertig 7. Babscha - fertig 8. Lizzy1984w - fertig 9. Scorpia - hier 10. Pandakind 11. 12. LiesaB 13. 14. usw. Viel Spass!

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  • Rezension zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    Lesefee86

    04. December 2012 um 21:04

    Scott und sein Bruder werden mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und ihr Vater drängt sie hinunter in den Bunker, den er im Garten hat bauen lassen. Bisher haben ihn die Nachbarn für diese Tat nur belächelt, doch als klar scheint, dass eine Atombombe explodiert ist, versuchen sie alle durch die Luke zu drängen. Aus Angst vor Verstrahlung verstecken sie sich in dem Raum und versuchen zu überleben, was mit dem wenigen Essen schwer fällt. Während sie versuchen den Hunger zu verdrängen, kommt immer öfters Streit auf, bis die Situation fast eskaliert... Rezension/Meinung: Morton Rhue ist bekannt dafür kritische Jugendbücher zu schreiben und ernste Themen nicht zu beschönigen. In "Über uns Stille" beschreibt er die Ergnisse der Kubakrise in den 1960er Jahren. Aus der Sicht des jungen Scott beschreibt er die Verwirrung, Angst und Fragen, die in den Köpfen der Kinder herrschten. Frage darüber, warum ein fremdes Land etwas gegen einen haben sollte und wieso sie auf die Idee kommen sollten Bomben zu werfen. Doch neben diesen Fragen über den Krieg und seine Folgen, spielt auch das Thema "Schwarze und Weisse" eine große Rolle. Zur damaligen Zeit war die Sklaverei erst kurz beendet und für viele Erwachsene galt die Trennung noch immer. Für Kinder ein nicht ganz verständliches Thema. Scott wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen der Vergangenheit und der Erlebnisse mit seinen Freunden und der Gegenwart in dem Bunker. Rhue schafft es die beiden Zeiten leichtfüssig miteinander zu verbinden und obwohl Scott noch recht jung ist, merkt man wie er sich mit alle den Fragen über Krieg etc. auseinander setzt. Doch auch seine Angst ist spürbar und berührt den Leser, denn all die Gedanken die Scott hervorbringt stellen sich genauso für uns heute. Nur weil unser Land momentan vom Krieg verschont bleibt, wird doch um uns herum gekämpft und unschuldigen Leben ein Ende gesetzt. Das Buch lässt niemanden ruhen und wird auch insebsondere Leser berühren, die zur damaligen Zeit schon in einem Alter waren, in dem sie alle verstanden haben. Daher ist diese Buch nicht nur etwas für die Jugend, die durch die Konfrontation mit den Themen aufgeweckt werden, sondern auch für die ältere Generation, die alles hautnah miterlebt hat und bis heute immer noch nicht vergessen kann. Das es nicht wirklich zu der Explosion einer Atombombe kam, ist für dieses Buch recht irrelevant, denn Rhue erzählt die Geschichte so klar, dass man spürt was alles hätte passieren können. Die Erlebnisse eines Krieges aus dem Blickwinkel eines kleinen Jungen, der durch die Erlebnisse einen gutes Stück erwachsen geworden ist.

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  • Rezension zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    Babscha

    11. November 2012 um 23:21

    Das Buch beschreibt das fiktive Szenario während und nach der Explosion eines atomaren Sprengkopfes auf Long Island während der Kubakrise des Kalten Krieges Anfang der 60er-Jahre. Die Geschichte springt sofort und vehement hinein in die Minuten unmittelbar vor dem drohenden Atomschlag, in der die Familie des jungen Scott Porter, die als einzige einen in weiser Vorausahnung auf ihrem Grundstück errichteten Atombunker besitzt, mit wenigen Habseligkeiten in diesen zu flüchten versucht. Aber leider finden sich dort auch die unmittelbaren Nachbarn ein, die sich ebenfalls mit aller Gewalt Zutritt verschaffen wollen. Statt der eingeplanten vier schaffen es zuletzt zehn Personen nach unten. Ein Fiasko beginnt. In der für ihn typischen drastischen Manier skizziert Rhue in seiner Geschichte die dynamischen Entwicklungsprozesse innerhalb eines bunt zusammen gewürfelten Haufens von Menschen aller Altersklassen in einer absoluten, unvorstellbaren Ausnahmesituation ohne jede Fluchtmöglichkeit und Perspektive. Das macht er hier ziemlich gut und sehr beklemmend. Bedauerlicher Weise, und das kostet mindestens einen glatten Stern, hält er die Konsequenz in dieser Entwicklung nicht durch, sondern lässt das Ganze zum Ende hin relativ unglaubwürdig und ohne sauberen Abschluss ausklingen. Schade, wenn ein Autor ein ansonsten gutes Buch auf den letzten Metern irgendwie versemmelt. Lesenswert ist es aber auf jeden Fall und für mich insgesamt knappe vier Sterne wert.

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  • Rezension zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    BlueNa

    11. November 2012 um 12:48

    Wenn die Welt am Abgrund steht… . USA 1962: Die Sowjetunion und die USA stecken mitten im Wettrüsten des Kalten Krieges, die Angst vor einem Atomschlag der Sowjets wächst und Scotts Vater beschließt einen Atombunker unter seinem Haus zu bauen. Er wird von den Nachbarn belächelt, denn keiner glaubt so wirklich daran, dass die Atombombe fallen könnte. Während der Kubakriese spitzt sich die Lage dann dramatisch zu und eines Nachts erschüttert eine gewaltige Explosion Scotts Kindheit und seine Familie rettet sich in den Bunker. Doch auch die Nachbarn, die vorher über den Bunker gelästert haben, wollen mit hinein, verschaffen sich mit Gewalt Zutritt und dann beginnt das bange Warten auf die Zukunft… . Morton Rhue widmet sich mit „Über uns Stille“ einer sehr schwierigen Thematik. In den USA war damals die Atombombe allgegenwärtig und da die US-Amerikanischen Schulen den Kalten Krieg mit Sicherheit im Unterricht behandeln, eignet sich das Buch hervorragend als Schullektüre zu diesem Thema. Aber auch für uns in Europa und in einer Generation, die den Kalten Krieg auch nur aus den Geschichtsbüchern (wenn überhaupt!!!) kennen, ist es eine lehrreiche Lektüre. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass das Wettrüsten zwischen den USA und der Sowjetunion und die Kubakriese großartig im Geschichtsunterricht abgehandelt wurden, da wurde lieber zum 500. Mal der 2. Weltkrieg durchgekaut. Mir hat das Buch die Thematik um einiges näher gebracht, auch wenn ich die Geschichte selber nicht als sonderlich spannend empfunden habe. . Die Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Scotts Leben einige Wochen vor dem Fall der Bombe und die Zeit im Bunker nach dem Atomschlag. Man lernt Scott also während seines normalen Lebens in einer US-Amerikanischen Kleinstadt kennen, erfährt von seinen Lehrern, seinen Mitschülern, Freunden und seiner Familie. Dieser Handlungsstrang führt den Leser bis zu der Nacht, in der die Familie in den Bunker flüchten muss. Der zweite Handlungsstrang beginnt in eben dieser Nacht und erzählt von Scott und seiner Familie, sowie den Nachbarn, die sich mit in den Bunker geflüchtet haben und deren banges Warten, dass die Strahlung außerhalb auf ein erträgliches Maß zurückgeht. Für mich war der zweite Erzählstrang der spannendere. Hier sitzen die Protagonisten auf engstem Raum, haben erst kein Wasser, dann nicht mehr genügend Vorräte. Man lernt alle Personen aber durch den ersten Handlungsstrang besser kennen und schnell wächst die Verachtung des Lesers für die Erwachsenen, die sich im Bunker Scotts Vater gegenüber unmöglich verhalten. Der Erzählstil selber ist einfach gehalten und leicht verständlich. Vieles wird erklärt, da Scotts kleiner Bruder Sparky noch nicht so viel weiß und versteht, so dass man als Leser, ob der schwierigen Thematik keinesfalls auf der Strecke bleibt. . Die Protagonisten lernt man im Laufe der Handlung wirklich gut kennen. Keine der Personen sind flach oder blass, jede ist für sich gesehen eine Persönlichkeit, die mehr oder weniger intelligent agiert. Scott selbst ist einem am Nächsten, da er als Ich-Erzähler durch das gesamte Buch führt und man seine Gedankengänge mitverfolgen kann. Oftmals ist er sehr reif für einen 12-jährigen, manchmal dann doch wieder sehr naiv, gerade gegenüber seiner Sexualität. Scotts Eltern sind oft verschiedener Meinung, was den Bunker betrifft, man kennt allerdings nicht ihre Beweggründe, sondern sieht nur ihr Handeln aus Scotts Sicht. Dann gibt es noch Scotts neuen Lehrer, der seine Schüler ernst nimmt, sie zum Nachdenken anregt und nicht nur blinden Gehorsam von ihnen verlangt. . Das Coverdesign des Hardcovers ist sehr passend gewählt: Man sieht ein reifes, gelbes Kornfeld und im Hintergrund einen Atompilz aufsteigen. Besser hätte das Coverbild nicht gewählt werden können! . Fazit: Ein intelligentes, aufrüttelndes und lehrreiches Jugendbuch, das sensibel mit einer geschichtlichen Thematik umgeht und diese so dem Leser näher bringt, ohne belehrend zu wirken oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Für mich war das Buch jetzt nicht sonderlich spannend, aber interessant zu lesen, weshalb ich einen Stern abziehe. Alles in Allem ist „Über uns Stille“ von Morton Rhue sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2012 um 22:31

    Scotts Vater hat wegen dem drohenden Atomkrieg zwischen den USA und Russland einen Atombunker in seinem Garten bauen lassen. Doch sein Handeln trifft zunächst nur auf Unverständnis, glaubt doch schließlich keiner, dass es zu dem Krieg kommen wird. Als dann aber der schlimmste Fall eintritt stürmen plötzlich die Nachbarn den Bunker – dabei ist für so viele Leute eigentlich kein Platz und so muss die Falltür notgedrungen geschlossen werden. Eingepfercht in den kleinen Raum wartet nun eine bunt gemischte Gruppe darauf, dass die Strahlenbelastung zurückgeht und sie wieder ins Freie können. Doch die Vorräte werden schnell knapp – doch wer weiß, wie es über ihnen aussieht? Man erlebt die Geschichte aus Scotts Perspektive (Ich-Erzähler) und verfolgt dabei zwei zeitlich versetzte Handlungsstränge. Zum einen wird die Zeit beschrieben, bevor es zum Angriff kommt. Man erfährt, wie viel Spott Scotts Familie zukommt, nur weil sein Vater so besorgt ist und tatsächlich einen Atombunker bauen lässt. Zum anderen verfolgt man die Geschehnisse in dem Atombunker, nachdem der Krieg ausgebrochen ist. Morton Rhue schafft es den Leser sehr nachdenklich zu stimmen und unweigerlich fragt man sich öfter mal wie man selbst in eben einer solchen Situation handeln würde. Wasser und Essen sind knapp, es gibt keine richtige Toilette, sodass man gezwungen ist vor den anderen sein Geschäft zu erledigen, man hat keine Ahnung wie viel Zeit schon vergangen ist und vor allem: womit soll man sich noch beschäftigen? Die Szenen im Bunker sind meist sehr bedrückend, da wirklich alles sehr realistisch wirkt und sich der Leser so alles ganz genau vorstellen kann. „Über uns Stille“ ist sicherlich kein Buch, das man einfach mal zwischendurch lesen kann. Das Thema „Atomkrieg“ an sich ist ja schon sehr ernst, aber so in die verheerenden Folgen einzutauchen, stimmt einen noch nachdenklicher. Insgesamt ist dies auch ein Buch, mit dem sich der Leser während dem Lesen und danach noch viel beschäftigt. Unweigerlich stellt man sich selbst Fragen, die man sonst so gerne verdrängt. Das Ende kam für mich sehr schnell und ließ mich ein wenig enttäuscht zurück. Ich hatte mir noch ein paar weitere Informationen gewünscht, z.B. wie es mit der Gruppe aus dem Bunker weitergeht. So blieb das Ende doch recht offen, passt aber nach einigem Nachdenken doch ganz gut in das Gesamtbild des Buches hinein. Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen, denn es ist toll geschrieben und behandelt ein schwieriges Thema auf eine sehr gute Art und Weise. Die im Buch aufgeworfenen Fragen beschäftigen den Leser auch über das Buch hinaus und ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieses Buch als Schullektüre eingesetzt werden kann.

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  • Rezension zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    EineBuchliebhaberin

    02. November 2012 um 22:06

    Mittlerweile kann ich doch sagen, dass Morton Rhue bzw. Todd Strasser ein wichtiger Bestandteil meines Bücherregals darstellt. Mein Jugend lang habe ich seine Bücher gelesen, Boot Camp, Die Welle, Asphalt Tribe... Auch in der Schule wird oft zu einer Lektüre gegriffen, die aus seiner Feder stammte. Morton Rhue schafft es in jedem seiner Bücher die schwierigsten Themen in einfache Fragen zu verarbeiten, sodass Jugendliche sich die Antworten selbst erarbeiten können. Eine ideale Schullektüre also! Über uns Stille spielt im Jahr 1962. In diesem Jahr stehen sich die USA und die Sowjetunion im Kalten Krieg gegenüber. Während der Kubakrise hört man immer öfter von einem Atomangriff der Russen, doch richtig glaub niemand daran, dass die Situation derart eskalieren könnte. Scott geht in diese sechste Klasse, er hat einen kleinen Bruder namens Edward und lebt mit ihm und seinen liebevollen Eltern in einem schönen Vorort im Norden der USA leben. Doch Scotts Vater möchte sicher gehen und baut einen Bunker für den Notfall. In der Nachbarschaft wird diese Idee noch belächelt und als Spinnerei abgetan.. . Nimmt man das eingebundene Buch in die Hand, so wirkt es auf mich sehr schön verarbeitet, stabil und auch qualitativ hochwertig. Das Cover lässt nur grobe Vermutungen zu, sodass ich größtenteils ohne vorheriges Wissen das Buch begonnen hatte. Ich denke mit dem zwölfjährigen Scott werden sich viele Jugendliche identifizieren. Zum einen ist er ein sehr nachdenklicher Mensch und hinterfragt vieles was er noch nicht so genau versteht. Auch macht er auf mich einen sehr vernünftigen Eindruck und unterscheidet auch selbst zwischen Recht und Unrecht. Zum anderen ist er ein sehr lebhaftes Kind und lässt sich oft von seinem besten Freund in viele Schlammassel mit reinziehen. Andere Charaktere werden aus der Perspektive von Scott beschrieben, so verfolgt man als Leser zwar das Handeln dieser Personen, gezielte Beweggründe werden allerdings nicht genannt. Trotzdem lässt sich einiges über die anderen Charaktere eben durch ihr Handeln sagen und schnell bilden sich auch sympathische und unsympathische Personen heraus. Erzählt wird das Buch zum einen in der Gegenwart, zum anderen aus der Vergangenheit und Scotts Kindheit. In der Gegenwart kommt es letztendlich doch zu einem Angriff und die Familie muss sich in im Bunker verstecken. Problematisch ist hier, dass Scotts Familie den einzigen Bunker in der Nachbarschaft haben und schließlich alle bei ihnen unterkommen wollen. Doch der Platz ist begrenzt und es beginnt eine Streiterei. Nun befinden sich ganze 10 Personen in dem Bunker, obwohl der Vorrat nur für vier reicht. Neben dieser Hungersnot kommen auch weitere Probleme hinzu: Scotts Mutter hat sich schwer verletzt und kann nicht richtig behandelt werden, das Wasser ist angereinigt und es ist nicht voraussehbar wie viel Wasser noch im Tank ist. Ein beklemmendes Gefühl wird bei diesen Menschen beschrieben und vor allem die schlimmste Frage sorgt für Ungewissheit, was ist mit den Hinterbliebenen geschehen? In kleinen Passagen wechselt es immer von Gegenwart zu Vergangenheit. Scotts letzten Monate vor diesem Angriff werden beschrieben. Hier geht es um Streiche, die er mit seinem besten Freund macht, obwohl er sich sicher ist, dass die nicht richtig sind. So klauen die beiden zum Beispiel eine Torte der Nachbarin, während sie nicht da sind. Insgesamt werden diese Streiche sehr lustig und lebensfroh erzählt und oftmals musste ich schmunzeln. Scott und sein Freund werden natürlich erwischt und er muss zum ersten Mal für seine Taten grade stehen und sich bei der Nachbarin entschuldigen, obwohl ihm das mehr als unangenehm ist. Auch wird in diesen Passagen in der Vergangenheit oft Szenen in der Schule beschrieben. Hier spielt ein neuer Lehrer eine große Rolle. Anstatt strengen Unterricht zu machen, bei dem die Meinungen der Schüler egal sind, geht dieser Lehrer auf die Schüler ein. Er stellt ihnen knifflige Fragen zu Rassentrennung, was auch einen bestimmten Aspekt in diesem Buch einnimmt, oder auch zu der politischen Konfliktsituation in diesem Jahr. Scott setzt sich erstmalig mit diesen Fragen auseinander und obwohl Scott stellenweise sehr nachdenklich und verantwortungsbewusst ist, merkt man als Leser doch, dass er ein Kind ist, was Morton Rhue meiner Meinung nach sehr schön gelungen ist. An welcher Stelle ich persönlich unsicher war, ist wohl die Frage nach dem Ziel in Morton Rhues Augen. Natürlich wurden viele schwierige Themen angesprochen: Rassentrennung, Krieg, Atombomben. Dieses Buch beinhaltet viele Aspekt, trotzdem wird nicht ganz deutlich was der Autor nun damit beabsichtigt. Die Erfahrung in einem Bunker möglicherweise? Möchte er den Lesern vielleicht zeigen, wie schlimm ein Krieg ist? Oder vielleicht auch Sinnlosigkeit eines Krieges?! Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau, weil auch das Ende doch relativ abrupt und vor allem offen endete. Viele Konflikte wurden einfach nicht aufgelöst.. Wie denn auch, denke ich mir nun. Kriege und Diskriminierung gibt es auch heute nicht. Vielleicht möchte Morton Rhue darauf abzielen, aber sicher bin ich mir nicht. Fazit: Dieses Buch ist gelungen wie eigentlich alle Bücher von Morton Rhue. Der typische ruhige und doch spannende Schreibstil gefällt mir immer wieder aufs Neue. Auch inhaltlich gefällt es mir sehr, nur hätte man vielleicht die Intention bei diesem Buch klarer herausstellen können. Sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene und sogar als Schullektüre wieder einmal empfehlenswert. Sehr gute vier von fünf Punkten!

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  • Rezension zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    Lialiest_

    21. October 2012 um 20:16

    Das Cover sieht anders als die meisten anderen Buchcover aus. Man sieht ein Getreidefeld und im Hintergrund eine riesige aufsteigende Wolke, die alles andere als normal zu sein scheint. Ansonsten ist der Himmel sehr düster. Der Titel "Über Uns Stille" klingt gut. Cover und Titel harmonieren und passen gemeinsam zur Geschichte. Das Cover und der Klappentext wirken spannend und machen den Leser neugierig. Scott ist 16 Jahre alt und er hat einen kleinen Bruder namens Edward, den er "Sparky" nennt. Edward ist 9 Jahre alt. Scotts bester Freund heißt Ronnie. Momentan ist das Jahr 1962. Der Inhalt ist grandios. In dem Buch handelt es um die Kuba-Krise und um Menschen, die in einem Atombunker ausharren und um ihr Leben kämpfen, es in Gedanken aufgeben, schwächer und hungriger werden. In dem Buch werden mal die Gegenwart, mal vergangene Situationen beschrieben. Die Zeitsprünge sind nicht gekennzeichnet, aber sehr leicht zu erkennen und stellen kein Problem dar. Das Thema ist wahnsinnig spannend und es wird schön umgesetzt.Der Schreibstil von Morton Rhue ist sehr angenehm zu lesen. Er ist spannend, abwechslungsreich und passt immer perfekt. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es jedem weiter.

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  • Rezension zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    LibriHolly

    24. September 2012 um 20:13

    Amerika inmitten des kalten Krieges. Wir schreiben Oktober 1962, die Kuba-Krise, die die Welt an den Rand des Abgrundes brachte, spitzt sich immer mehr zu. Doch was wäre damals geschehen, wenn die Sowjets nicht eingelenkt hätten? Was wäre, wenn die Situation damals eskaliert wäre? Wenn Kennedy bzw. Chruschtschow die Nerven verloren hätten? Wenn tatsächlich der atomare Dritte Weltkrieg ausgebrochen wäre? Mit diesem Szenario setzt sich Morton Rhue in seinem Roman „Über uns Stille“ auseinander. Er erzählt uns die Geschichte aus der Sicht des kleinen Scott, dessen Vater als einziger in der ganzen Nachbarschaft vorsorglich einen Atombunker hat bauen lassen. Als es zum Ernstfall kommt flüchten sich Scotts Familie und einige Nachbarn in den Bunker. Insgesamt befinden sich nun 10 Menschen in der Dunkelheit und Kälte des Bunkers und der Kampf ums nackte Überleben beginnt…… Ein zutiefst bewegendes Buch, das einen nachdenklich stimmt und dem Leser den Alptraum eines atomaren Angriffs und die damit verbundenen Folgen aus der sehr kindlichen Sicht Scotts vor Augen führt. Gleichzeitig wirft Rhue auch einen erbarmungslos offenen und ehrlichen Blick auf das wahre Amerika mit all seinen Problemen. So werden in dem Buch auch Themen wie Rassenhass, privater Waffenbesitz und die in Amerika vorherrschende puritanische Prüderie angerissen. Ein Buch, mit seiner direkten Sprache, ebenso bewegend wie „Die Welle“. Absolut lesenswert!!!

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  • Leserunde zu "Über uns Stille" von Morton Rhue

    Über uns Stille

    Marie83

    Stellt euch vor, dass die Angst vor einem Atomkrieg langsam überhand nimmt, die Menschen in ihren Gärten private Bunker bauen und so versuchen, sich und ihre Lieben vor dem Tod zu retten. Alles Utopie? Nicht, wenn Morton Rhue dieses Thema anpackt und daraus ein spektakuläres, neues Buch zaubert: In „Über uns Stille“ ist es Scotts Vater, der einen Bunker im Garten bauen lässt. Seitdem stellt Scott sich quälende Fragen: Wird er es rechtzeitig in den Bunker schaffen, wenn der Krieg kommt? Und was, wenn dort kein Platz mehr für ihn ist, weil die Nachbarn schneller waren? Wie lange muss man eigentlich in so einem Bunker bleiben? Hätten sie überhaupt eine Chance zu überleben, wenn draußen alles verseucht wäre? Bist auch du bereit, dich diesen Fragen zu stellen? Gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag suchen wir 25 Testleser, die das Buch jetzt, kurz nach Erscheinen, mit uns lesen und diskutieren möchten. Im Anschluss daran, würden wir uns über eine Rezension sehr freuen. Außerdem sammeln wir fleißig Fragen, die wir im September dem Autor bei seinem Deutschlandbesuch zum beantworten überreichen werden. Also, hast du Lust, bei dieser Leserunde dabei zu sein? Dann beantworte in der Kategorie „Bewerbung" bis zum 4. Juli 2012 folgende Fragen: Was wäre wenn? Stell dir vor es hätte eben so einen Krieg gegeben. Wie sähe die Welt für dich nach einem Atomkrieg aus? Und was würdest du selbst tun, um für dich und deine Mitmenschen möglichst gute Zukunftschancen zu schaffen? Schaut euch doch auch die Leseprobe an. Ausgelost wird am 5. Juli 2012 und dann gebe ich auch direkt die Gewinner bekannt Gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag freue ich mich schon auf eine spannende Leserunde!

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