Morton Rhue Asphalt Tribe

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Inhaltsangabe zu „Asphalt Tribe“ von Morton Rhue

Sie sind zu acht und nennen sich "Asphalt Tribe" - ein Stamm, der auf der Straße zu überleben versucht. Rainbow, die an der Nadel hängt, und der Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubbing-Nächte verdienen, OG und sein Hund Pest, die kleine Tears und Maybe, die Berichterstatterin. Maybe erzählt von Kälte und Hunger, von Sozialarbeitern und Zuhältern, von durchtanzten Nächten und verschlafenen Tagen, von Stolz und Erniedrigung. Doch der Preis der Freiheit ist hoch und fordert tödlichen Tribut.

Nicht das beste Buch zu diesem Thema und vllt auch eher für Jüngere.Dennoch mitreißend und emotional packend mit eindringlicher Aufarbeitung

— Melvadja
Melvadja

Ich habe es in einem rutsch durchlesen müssen! Das beste und vor allem authentischste Buch zu dem Thema Straßenkinder/Obdachlose.

— TheBlackRose
TheBlackRose

erschütternd und nachdenklich machend

— VroniMars
VroniMars

Tieftraurig, anrührend, ernüchternd - das beste Buch von Rhue!

— LifeWithoutFear
LifeWithoutFear

Die Geschichte ist gut aber mir fehlte die Spannung

— Lisax3
Lisax3

tolle Story und super Schreibstill. bestes Buch von Rhue wie ich finde *-*

— clary97
clary97

Spannende Story !

— Meow
Meow

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Kaum eine Autorin schafft es mit solch einem Schreibstil über das Leben zu schreiben. ♥ 

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  • Der Schmerz dieses verdammten Lebens

    Asphalt Tribe
    MikkaG

    MikkaG

    02. February 2017 um 22:52

    Der Autor wird den meisten wohl noch aus der Schule bekannt sein! Aus seiner Feder stammt das vielfach preisgekrönte und gerne als Lektüre verwendete Buch "Die Welle", in dem es um ein missglücktes soziales Experiment geht, mit dem ein Lehrer seinen Schülern eigentlich nur zeigen wollte, wie es zum Holocaust kommen konnte... Mit fatalem Ergebnis. (Das ist in der Realität übrigens tatsächlich passiert, an einer amerikanischen Schule in den späten 60er Jahren!) Aber auch in seinen anderen Werken greift Morton Rhue oft brisante Themen auf, die Jugendliche betreffen: Amoklauf, Jugendkriminalität, brutale Erziehungscamps in den USA, Islamismus und Radikalisierung... In "Aspalt Tribe" geht es um Straßenkinder - und zwar nicht in den Slums irgendeines Entwicklungslandes, sondern in einer durchschnittlichen amerikanischen Großstadt. Denn Jugendobdachlosigkeit ist auch in Wohlstandsländern ein (oft nur wenig beachtetes) Problem! Auch in Deutschland. Morton Rhue erzählt die Geschichte einer kleinen Gruppe obdachloser Jugendlicher, die sich zusammengetan haben, um sich gegenseitig Schutz, Trost und Hilfe zu spenden, und die dabei allzu oft ums blanke Überleben kämpfen müssen. Die meisten von ihnen sind vor Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch geflohen, schlafen lieber bei Minus 20 Grad auf der Straße und verkaufen ihren Körper, statt zurückzugehen in ein Elternhaus, in dem sie die Hölle erlebt haben. Sie trauen Erwachsenen nicht mehr, auch nicht der netten Sozialarbeiterin, die ihnen nur helfen will. Das ist sicher keine lustige Geschichte und der Autor beschönigt nichts, aber er verzichtet darauf, die schlimmen Dinge, die die Jungen und Mädchen erleben, sensationsgeil auszuschlachten und zum Beispiel genauer zu beschreiben, wie sie sich prostituieren. Das hat das Buch gar nicht nötig, denn es ist auch so schon bedrückend genug und regt zum Nachdenken an. "Maybe" berichtet relativ ruhig über die Geschehnisse - und das ist an sich schon verstörend, denn es zeigt, wie sehr sie mit ihren 15 Jahren schon abgestumpft ist. Sie ist traurig, wenn ein Mitglied ihres Stamms tot im Park gefunden wird, aber nicht einmal sonderlich überrascht... Dennoch fand ich das Buch spannend und bewegend, und das Thema wurde in meinen Augen mit Mitgefühl und Respekt umgesetzt. Die Kids benutzen "Straßennamen" wie 2Moro, Maggot oder Rainbow und sprechen nicht gerne über ihre Vergangenheit. Deswegen erfährt der Lesende echte Namen und Hintergrundgeschichten meist erst dann, wenn ein Kapitel des Buches mit einem kurzen Steckbrief eröffnet wird, der unvermeidlich mit einem sachlichen Eintrag über den Tod des Jugendlichen endet... Denn das kommt mehr als einmal vor. Man könnte sagen, dass viele der Charaktere dadurch in gewisser Weise unnahbar bleiben, aber ich habe trotzdem mit den Kindern und Jugendlichen mitgefühlt, denn man spürt deren Leid immer zwischen den Zeilen. Die Erzählerin "Maybe" lernt man mit jeder Seite besser kennen, und man kann sich ihren Gefühlen kaum entziehen. Sie ist sehr glaubhaft und auch ihre Sprache erschien mir passend für ihr Alter und ihre Hintergrundgeschichte. Am Schreibstil merkt man, dass sich das Buch an jugendliche Lesende richtet, denn der ist sehr einfach und klar strukturiert. Aber es ist meiner Meinung nach dennoch ein Buch, das auch für erwachsene Leser lohnend ist, denn es ist ein Thema, das es wert ist, einmal darüber nachzudenken. Zitat: Jewel schluchzte weiter. Er würgte und stöhnte ein bisschen, hustete und schniefte, dann schluchzte er wieder auf. Das war kein körperlicher Schmerz. Es war ein anderer Schmerz. Der Schmerz dieses verdammten, frierenden, hungrigen, schmutzigen Lebens, bei dem kein Mensch sich dafür interessierte, ob man tot oder lebendig war. Bei dem man nicht einmal einen Namen hatte. Nicht einmal eine Nummer. Nur etwas Fleisch, das an irgendwelchen Knochen hing. Das darauf wartete, gefüttert oder nicht gefüttert zu werden. Zu schlafen oder nicht zu schlafen. Zu leben oder nicht mehr zu leben.  Fazit: Jugendobdachlosigkeit mitten in einer amerikanischen Großstadt: Maybe, 2Moro, Maggot, Jewel, Rainbow, OG und Tears schlafen bei Minusgraden auf dem Asphalt, essen aus dem Müll, verkaufen ihre Körper, nehmen Drogen, und trotzdem kommt ihnen all das immer noch besser vor, als zurückzugehen in ein Elternhaus, wo sie geschlagen, beschimpft oder missbraucht wurden. Morton Rhue greift das Thema mit viel Fingerspitzengefühl auf, ohne das Leid der Jugendlichen zur Unterhaltung der Leser auszuschlachten, aber auch ohne Beschönigung. Vom Schreibstil her ist es ganz deutlich ein Jugendbuch, aber eines, das auch interessant für erwachsene Leser sein kann.

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  • Wichtiges Thema

    Asphalt Tribe
    j125

    j125

    27. August 2016 um 09:18

    Inhalt:Sie nennen sich Asphalt Tribe. Sieben Jugendliche und ein Hund, die auf den Straßen New Yorks leben. Sie nehmen Drogen, prostituieren sich und betteln, um zu überleben. Aus der Sicht von Maybe erfährt der Leser etwas über den Preis der Freiheit, über Hunger und Kälte, über Sozialarbeiter und Polizisten. Meine Meinung:Morton Rhue schafft es immer wieder, auf knapp 200 Seiten wichtige gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Aus diesem Grund lese ich seine Bücher so gern. Sie sind immer sehr informativ, sehr eingängig, sehr abwechslungsreich. Ich hatte zu Beginn die Befürchtung, dass mir dieses Buch nicht so gefallen würde. Das Thema hat mich nicht so angesprochen wie manch andere seiner Bücher, weshalb ich mit geringeren Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Tatsächlich waren die ersten 100 Seiten auch nicht so spannend, aber dennoch lässt sich das Buch sehr schnell lesen.Im Verlauf konnte mich das Buch dann doch mehr berühren und ich wollte wissen, wie es mit den Straßenkindern weitergeht. Aufgrund der geringen Seitenzahl kann man die Kinder nicht sehr intensiv kennenlernen, aber ich glaube, dass es auch gar nicht notwendig ist. Zwar sind sie alle Individuen und jeder hat seine eigene Geschichte, aber im Grunde, laufen sie alle vor ähnlichen Dingen weg. Insofern muss ich nicht wissen, was Maybes Hobbys sind, ob Rainbow Geschwister hatte und wie alt Jewel ist. Das Ende hat mir gut gefallen, weil gewisse Dinge geklärt sind, aber trotzdem nicht alles vorgeschrieben ist. Das Nachwort geht etwas genauer auf die Situation in Deutschland ein und was getan werden muss, um Kinder von der Straße zu holen. Geschrieben wurde es vom Vorstandsvorsitzenden der Off-Road-Kids, einer Hilfsorganisation für Straßenkinder. Fazit:Nicht das beste Buch von Morton Rhue, aber ein sehr wichtiges. Auch in Industrieländern wie den USA oder Deutschland, leben Kinder auf der Straße.

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  • Gerne wird weggeschaut ...

    Asphalt Tribe
    engineerwife

    engineerwife

    25. September 2015 um 14:22

    Auch diesmal gelingt es dem Autor des doch recht bekannten Buchs Die Welle sein Anliegen in eindringliche Worte zu fassen. Wie bereits aus dem Klappentext zu erfahren ist, geht es um das immer brisanter werdende Thema Street Kids, das durchaus auch in Deutschland akut ist. Durch Maybe, das zarte Mädchen mit den auffälligen Pigmentflecken am ganzen Körper, erfahren wir von der Tragik dieser Kinder. Kinder, die von ihrer Familie verstoßen wurden, aber auch Kinder die freiwillig weg liefen und nun den Weg zurück nicht mehr finden. Jedes dieser Kinder hat sein eigenes trauriges Schicksal und das Leben ist oft nicht nur sehr grausam zu ihnen, sondern auch furchtbar kurz. Ein Buch das wachrütteln und zum Nachdenken anregen soll. Morton Rhue versteht wirklich etwas von seinem Handwerk.    

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  • Ein beeindruckendes Buch

    Boot Camp
    Kerry

    Kerry

    Der 16-jährige Connor ist ein intelligenter Schüler, beliebt und eigentlich ein Mustersohn, jedoch nicht in den Augen seiner Eltern. Ehe er es sich versieht, findet er sich gefesselt auf dem Rücksitz eines Autos wieder. Er wurde entführt, jedoch mit Einverständnis seiner Eltern. Seine Entführer, auch "Transporteure" genannt, bringen ihn nach Lake Harmony. Dass es sich dabei nicht um ein Ferienlager handelt, ist schnell klar - Connor landet auf Wunsch seiner Eltern in einem Boot Camp, in dem er umerzogen werden soll. Sein Vergehen war es, sich in eine Frau zu verlieben, die zehn Jahre älter ist als er. Ein Vergehen, das nicht vergeben werden kann, laut Meinung seiner Eltern. Nachdem sie sich kundig gemacht habe, entschlossen sie sich, ihren Sohn in die Obhut des Erziehungscamps zu geben - die werden ihm die Flausen schon austreiben. Der hochintelligente Connor durchschaut schnell das System in Lake Harmony und doch stößt er dort immer wieder an seine Grenzen, sei es, dass er nicht mit ansehen kann, wie ein schwächerer Insasse schikaniert und gedemütigt wird, sei es, weil er selbst nicht der Meinung ist, einen Fehler begangen zu haben, in dem er eine Beziehung mit einer älteren Frau einging. Connor ist bereit, soweit es geht, nach den dortigen Regeln zu spielen, doch brechen, brechen werden sie ihn dort nicht! Auf Grund dieser Einstellung landet er immer wieder in der IS (IsolierStation), wo er teils gefesselt stunden- oder gar tagelang auf dem Boden liegen muss. Connor weiß, dass seine Chancen, das Camp als er selbst überhaupt zu überleben, gering sind und so reift ein Gedanke heran: Flucht aus Lake Harmony - und er ist nicht allein ... Ein beeindruckendes Buch! Der Plot wurde spannend und realistisch erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Darstellung, welche gesellschaftlichen Strukturen in diesem Camp aufgebaut wurden, welche Verhaltensregeln es dort unbedingt zu befolgen gilt und welche Konsequenzen auf diejenigen warten, die diesen Regeln nicht gehorchen. Das alles mag in erdachter Buchform noch angehen, doch wissen wir, dass es solche Camps auch im realen Leben gibt. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Beeindruckt war ich vor allem von der Figur des Connor, dem von Anfang an klar ist, warum ihn seine Eltern in dieses Camp stecken und der dennoch die Hoffnung nie aufgibt, dass es ein Leben nach dem Camp gibt, das er wieder aufnehmen kann. Er weiß, dass sie dort alles versuchen werden, um ihn zu brechen, doch er weiß auch, dass er alles tun wird, um seine Menschlichkeit zu erhalten. Der Sprecher, Tim Niebuhr, vermochte es mit einer sehr eindringlichen und fesselnden Interpretation, mich dermaßen in seinen Bann zu schlagen, dass ich, als ich dieses Hörbuch hörte, alles andere förmlich stehen und liegen gelassen habe, denn ich musste einfach wissen, wie das Buch ausgeht.

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    • 8
  • Spannender Jugendroman

    Asphalt Tribe
    VroniMars

    VroniMars

    16. January 2015 um 20:37

    Morton Rhues "Asphalt Tribe" ist ein realitätsnaher Jugendroman, der von Straßenkinder in New York handelt. Die Geschichte wird aus der Sicht der Jugendlichen Maybe erzählt. Das Leben auf der Straße ist geprägt Kälte und Hunger. Der Autor schafft es eindringlich, dass Leben eines Obdachlosen zu beschreiben. Natürlich dreht es sich hauptsächlich darum, etwas im Magen und ein Platz zum Schlafen zu haben. Dabei lauern aber den Kindern auch einige Gefahren auf, sei es die Drogensucht, Krankheiten oder Menschen, die solche Kinder auf irgendeine Art und und Weise ausnutzen wollen. Zunächst fällt es vielleicht noch schwer zu verstehen, wieso diese Kinder keinerlei Hilfe annehmen, weder von der Jugendhilfe, von Polizisten oder Passanten. Doch nach und nach kann man sich immer besser in die Kinder hineinversetzen und ihr Verhalten vielleicht sogar nachvollziehen. Ich finde es sehr wichtig, dass Morton Rhue darauf aufmerksam macht, dass es auch in reichen Ländern wie in der USA Straßenkinder gibt. Es muss noch mehr darüber nachgedacht werden, wie man die Kinder, die sich selbst aller Perspektiven berauben, wieder in die Gesellschaft integrieren kann. Damit ihnen der unvermeidbare frühe Tod auf der Straße erspart bleibt. Für Lehrerkollegen: Ich habe das Buch mit einer 8. Klasse behandelt und sogar die Lesemuffel haben das Buch verschlungen. Gerade diese Episodenhaftigkeit des Werkes hat es auch diesen einfacher gemacht, das Buch fertigzulesen. Die Schüler wollten danach erfahren, ob wirklich so viele Jugendliche auf der Straße leben und wie deren Lebensumstände sind. Das wird auf jeden Fall nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich "Asphalt Tribe" als Klassenlektüre aussuche.

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  • Guter Lesestoff

    Asphalt Tribe
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    21. January 2014 um 09:34

    Das Buch hat rund 220 Seiten - und erzählt jedoch trotzdem eine Geschichte, die berührt: Von Missverständnissen und Hoffnung, von Hunger und Schmerzen. Morthon Rhue schafft es, ohne zu übertreiben, auf das heutige alltägliche Problem aufmerksam zu machen, einfach realistisch, ohne moralischen Zeigefinger, ohne Mitleid. Einfach brilliant, wie er die Existenz von Staßenkindern in der "Ersten Welt" ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt. "Rhues Botschaft ist nicht simpel, nicht eindeutig, nicht: So dürft ihr nicht leben, sondern: Auch so ist das Leben."

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  • Verlosung & Diskussion: Welche Bücher werden die neuen Klassiker?

    muchobooklove

    muchobooklove

    Wir alle lieben die Klassiker unter den Büchern, die immer wieder von Generation zu Generation weitergegeben werden und die jeder kennt, egal wie alt man ist. Der Ravensburger Verlag hat mit Büchern wie "Die Welle" oder als "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" bewiesen, dass er immer wieder ein Gespür für Geschichten hat, die über Jahrzehnte hinweg Leser begeistern können. Aber welche aktuellen Bücher haben ebenfalls Potential, zu Klassikern zu werden? Wir haben aus dem interessanten Ravensburger Programm drei Bücher ausgewählt, die wir uns in Zukunft als Klassiker vorstellen können: Zebraland von Marlene Röder:  "So wurde „Zebraland“ für mich zu einem echten Leseabenteuer, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil mich die Geschichte so fesselte. Gerade weil sie so authentisch wirkt." — Michaela G. Liverpool Street von Anne C. Voorhoeve: "Anne Voorhoeve hat ein bewegendes Mädchenportrait geschrieben und den Überlebenden des Nationalsozialismus eine Stimme verschafft. Großartig, wie sie die widerstreitenden Gefühle eines Kindes schildert."— Buecherstapel Wolfszeit von Nina Blazon: "Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, mich in eine fremde Zeit ziehen lassen, der Entwicklung eines jungen Protagonisten zugesehen, einen kriminalistischen Fall mit aufgedeckt und am Ende auch noch eine kleine, aber (fast) kitschfreie Liebesgeschichte verfolgt. Was will das Leserherz mehr?!" — Mausezahn Ihr habt die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen, denn wir verlosen gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag 5 Buchpakete, in denen jeweils diese 3 Titel enthalten sind. Für die Chance auf eines der 5 Buchpakete, müsst ihr nur bis zum 3. Oktober einen Beitrag hier im Thema verfassen und mit den anderen Lesern darüber diskutieren, welche Kinder- oder Jugendbücher eurer Meinung nach zukünftig zu Klassikern werden könnten? Dabei würde uns besonders folgende Frage interessieren: Was macht ein Buch für euch zu einem Klassiker und was braucht dieses Buch, damit ihr es immer wieder in die Hand nehmt? Wir sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen!

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  • Leserunde zu "No place, no home" von Morton Rhue

    No place, no home
    Daniliesing

    Daniliesing

    In seinem neuen Jugendroman setzt sich Morton Rhue wieder mit einem nachdenklichen und spannenden Thema auseinander. "No place, no home" erzählt die Geschichte von Dan und seiner Familie, für die plötzlich ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt wird. Eindringlich und mit viel Tiefgang lässt er uns an ihrem Schicksal teilhaben. Mehr zum Inhalt: Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass auch er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville. Dignityville ist eine Zeltstadt, ein Zufluchtsort für Leute, die erst ihre Arbeit, dann ihr Haus verloren haben. Ein Ort für Verlierer, die sich nicht genug angestrengt haben, dachte Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben - nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern. Zusammen mit dem Ravensburger Buchverlag suchen wir 25 Testleser für "No place, no home". Wenn ihr gut geschriebene Jugendromane mit bewegenden Themen liebt, dann ist Morton Rhues neues Buch genau das Richtige für euch. Bewerbt euch* bis einschließlich des 4. September 2013, indem ihr die folgende Frage beantwortet: Wie muss der Ort sein, an dem ihr euch wirklich zu Hause fühlt? * Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich. Der Autor ist im Herbst zudem auf Deutschlandtour und an den folgenden Terminen habt ihr die Möglichkeit, ihn persönlich zu treffen: 23.09. Hamburg / Lübeck (Junges Literaturhaus 10.00/16.30 Uhr) 24.09. Berlin (Lesungen an Schulen) 25.09. Jena / Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH (10 Uhr) 25.09. Erfurt / Buchhandlung Peterknecht (14.30) 26.09. Hannover / Lehmanns Media (17 Uhr) 27.09. Göttingen / Literarisches Zentrum Göttingen e.V. 30.09. Frankfurt / Junges Literaturhaus (10.30 Uhr) 30.09./1.10. Rüsselsheim/Gustavsburg, Buchhandlung in der Villa Hermann / Hits für Kids (20.00/ 9.45/ 11.45 Uhr) 02.10. Salzburg / Literaturhaus (9.30/11:15 Uhr) 03.10. Wien /Morawa Buch und Medien GmbH (10 Uhr) 04.10. Graz / Literaturhaus Graz (10 Uhr) 08.10. München / Muffatwerk Ampere (10 Uhr, gemeinsam mit der LIN, Literatur-Initiative) 09.10. Frankfurter Buchmesse /Forum Kinder- und Jugendbuch Halle 3 (15.15 – 16.15 Uhr)

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  • Die realität holt jeden ein - man muss sie nur sehen wollen

    Asphalt Tribe
    Thrillerverschlinger

    Thrillerverschlinger

    17. July 2013 um 17:24

    Hallo ihr Lieben, in diesem Buch geht es um Jugendliche, die auf der Straße leben. Hierbei treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander, die aus den diversersten Gründen auf der Straße leben. Ob freiwillig oder weil es keine andere Möglichkeit gibt... Die Jugendlichen erleben sehr viel Leid, so kommen auch welche unter den Strapazen der straße zu Toder, werden zu prostutiierten oder landen im Gefängnis... Dieses Buch beschreibt in einer Geschichte auf eine erschreckende Weise die Wirklichkeit um das Leben auf der straße - man muss sich wirklich bewusst machen, dass dies heute immernoch Alltag ist und dieses Buch tut den ersten Schritt, um uns menschen für dieses Elend die Augen zu öffnen... Viele Grüße, Simone

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  • Leserunde zu "Die Welle" von Morton Rhue

    Die Welle
    muchobooklove

    muchobooklove

    Zum 50jährigen Jubiläum der beliebten Ravensburger Taschenbücher hat der Verlag zwanzig Meilensteine des Programms als Sonderedition zum Aktionspreis von 5 Euro herausgebracht. Ihr habt daraus unter 5 ausgewählten Büchern für euren Favoriten abgestimmt:  "Die Welle" von Morton Rhue. Dieses Buch ist ein beliebter Klassiker unter Jugendbüchern, das vielfach ausgezeichnet wurde und es gehört mittlerweile fest zum Kanon an Schulen.  Wie entsteht Faschismus? Eine Frage, die auch heute noch aktuell ist und für viele Menschen gar nicht zu beantworten, da sie diese Zeit nicht miterlebt haben. Doch Morton Rhue möchte in "Die Welle" zeigen, dass so ein System auch heute noch funktionieren würde.  Zum Buch "Die Welle":  Faschistoides Denken und Handeln ist immer noch und überall vorhanden. Ein Lehrer beweist es seinen Schülern in einem aufsehenerregenden Experiment, da sie es sich selbst nicht vorstellen können, wie so ein System funktioniert. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Denken immer und überall vorhanden ist. Doch die "Bewegung", die er auslöst, droht ihn und sein Vorhaben zu überrollen. Die Schüler teilen sich schnell in Opfer und Täter, bis die Situation schließlich eskaliert.  Leseprobe Zum Autor Morton Rhue: Morton Rhue, der eigentlich Todd Strasser heißt, wurde am 5. Mai 1950 auf Long Island, New York, geboren und wuchs auch dort auf. Als junger Mann reiste er durch die USA und Europa und verdiente sich sein Geld z. B. als Schiffssteward und Straßenmusiker. Nach dem Studium arbeitete er einige Jahre als Zeitungsreporter und Werbetexter. Schließlich entschloss sich Morton Rhue dazu, das Schreiben von Büchern zu seinem Hauptberuf zu machen. Seitdem hat er eine große Anzahl von Romanen und Kurzgeschichten verfasst - in Amerika gehört er zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren. Morton Rhue lebt nach wie vor in New York.  In wenigen Tagen erscheint sein neues Buch "No Place, no Home", mit dem Morton Rhue auch nach Deutschland und vorraussichtlich auf die Frankfurter Buchmesse kommen wird. Der Autor hat sich freundlicherweise bereit erklärt, eure Fragen zu dem Buch hier in der Leserunde zu beantworten. Stellt sie doch einfach im passenden Unterthema. Zusammen mit dem Ravensburger Verlag vergeben wir passend zum Jubiläum 50 Exemplare für diesen Klassiker. Bewirb dich jetzt hier in diesem Unterthema, wenn du an der Leserunde teilnehmen und anschließend eine Rezension verfassen möchtest. Dafür musst du bis zum 30. Mai 2013 hier einen Beitrag verfassen und folgende Frage beantworten:  Könntet ihr euch vorstellen, dass euch so ein Experiment auch verändern würde? 

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    • 475
  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Morton Rhue

    Asphalt Tribe
    WildRose

    WildRose

    17. February 2013 um 20:49

    Meiner Meinung nach das beste Buch des Autors Morton Ruhe. "Asphalt Tribe" wird aus der Sicht der Jugendlichen Maybe erzählt, die auf der Straße lebt. Zu ihren Freunden zählen Rainbow und Maggot, die ebenfalls obdachlos sind. Dann kommt auch noch Tears zu der Gang, die das Nesthäkchen ist. Aus der Perspektive eines obdachlosen Teenagers erzählt Morton Rhue seine Geschichte sehr spannend, aufwühlend und bewegend. Realistisch, ehrlich und nicht nur für Jugendliche eine sehr lesenswerte Lektüre! Natürlich merkt man dem Buch an, dass es ein Jugendbuch ist. Der Schreibstil ist sehr einfach und es wird nicht auf alles im Detail eingegangen. Für einen Jugendroman ist "Asphalt Tribe" allerdings sehr gut gelungen.

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  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Morton Rhue

    Asphalt Tribe
    Buecherjaegerin_Jaci

    Buecherjaegerin_Jaci

    06. July 2012 um 14:34

    Als ich das Buch gelesen habe, war ich hin und weg! Morton Rhue schafft es doch immer wieder, seine Jugendbücher realitätsnahe und schockierend zu schreiben. Obdachlose Kids auf der Straße, die sich zusammentun und gemeinsam um ihr Überleben kämpfen. Eine wirklich ergreifende Geschichte, die einen nicht mehr so schnell loslässt... Von Diebstahl und Missbrauch, Ehre und Hilflosigkeit. Ein wahres Gänsehautgefühl! Dennoch ist es traurig, dass es so etwas geben soll ohne, dass wir etwas davon mitbekommen... Um auf der Straße leben zu können, müssen die Kinder/ Jugendlichen lügen, stehlen und einander helfen. Aber sie können nicht immer füreinander da sein und auf sich aufpassen. Deshalb kommt es zu verherenden Folgen! Einer nach dem anderen verlassen sie die Straßen, die ihr Zuhause geworden waren - sie sterben. http://buecher-welten.blogspot.de/2012/05/asphalt-tribe-kinder-der-strae.html

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  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Morton Rhue

    Asphalt Tribe
    littleKiwi33

    littleKiwi33

    15. December 2011 um 14:18

    In dem Buch "Asphalt Tribe" von Morton Rhue geht es um einen Stamm aus Jugendlichen die auf der Straße Leben und dort ums überleben kämpfen. Maybe, die Berichtserstatterin und Haupfigur erzählt, wie das Leben auf der Straße ist und welche Problerme auftreten. Nebenbei von Hunger, Kälte, Regen, dreckige Sachen, keinem warmes Bett und Bauchschmerzen. Während dem Buch sterben immer mehr aus dem Stamm oder kommen in die Irrenanstalt. Zum Schluss wird der Stamm aufgelöst, weil sie entweder Sterben, in die Irrenanstalt oder nach Hause kommen. Ich fande das Buch noch ok, aber langweilig, weil eigentlich immer das gleiche passiert und zum Schluss für Maybe (und Tears) "ein Happy End gibt", aber das Ende bleibt offen. Es wird auch im Buch ständig erwähnt, dass sie von der Straße runtersollen und sich einen Job suchen. Allem in allem fand ich das Buch grade noch so in Ordnung.

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  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Morton Rhue

    Asphalt Tribe
    Cadiz

    Cadiz

    13. July 2011 um 00:42

    „Wisst ihr, dass Tag für Tag vierzehn Kinder in namenlosen Gräbern begraben werden, weil niemand weiß, wer sie sind? Wollt ihr etwa auch so enden? Ihr könntet sterben, ohne dass irgendjemand was davon mitkriegt. Nicht einmal eure Eltern würden davon erfahren. Wollt ihr das wirklich?“ (Seite 42) Inhalt: Maybe lebt seit einer Weile mit ein paar sogenannten „Freunden“ auf der Straße. Die kleine Gruppe, die durch die Straßen von London zieht und täglich betteln geht, nennt sich „Asphalt Tribe“. Um Neujahr rum ist der Kampf ums Überleben besonders hart. Maybe friert unaufhörlich und OG, der mit 22 Jahren als so gut wie tot gilt, wird zusehends kränker. Immer wieder taucht die Polizei auf und mischt sich ein. Aber der „Asphalt Tribe“ will keine Hilfe, von niemandem. Doch die junge Ausreißerin Maybe sieht irgendwann ein, dass es nur einen Ausweg gibt, den die Straße vorsieht: den Tod. Und so beginnt sie, Hilfe anzunehmen… Zum Buch: Die Geschichte um den „Asphalt Tribe“, den Stamm, der auf der Straße lebt, ist beeindruckend realistisch geschrieben. Ohne versteckte Wahrheiten werden in dem Buch die schlimmen Seiten des Straßenlebens verdeutlicht: die Einsamkeit, das Fehlen von Lebensstandards, das Betteln und das Hungern, wenn man nichts hat, um sich etwas zu kaufen. Aber auch die Themen Drogen, Prostitution und Schicksalsschläge sind hier vertreten. Nicht zuletzt natürlich ebenso die Vorgeschichten der Jugendlichen- warum sie überhaupt zu Straßenkindern wurden- werden hier beschrieben. Jeder hat seine eigene Geschichte. „Asphalt Tribe“ macht den Leser nachdenklich. Die Lebensweisen der hier genannten Jugendlichen mögen einem schier unglaublich vorkommen, aber, wie im Nachwort erwähnt, diese Fälle gibt es tatsächlich und solche nicht gerade wenige, (und diese auch nicht nur in Amerika, sondern auch hier in Deutschland). Man möchte den jungen Leuten an der Schulter packen und sagen: „Wach endlich auf! Das ist doch kein Leben!“ Aber andererseits: würde man das in der Realität tun? Schert sich nicht jeder bloß um sein eigenes Ding? Sieht die Gesellschaft nicht zu, wie andere Leute auf der Straße förmlich „verhungern“? Rhue hat in seinem Roman aber, was das angeht, auch sehr klar geschrieben: viele wollen sich nicht helfen lassen. Sind zu stolz. Sind misstrauisch und verängstigt und haben zu viel Leid erlebt. Dies ist ihm wirklich gut gelungen und zeigt auf, dass Menschen nicht einfach so leben, weil sie eben so leben wollen, sondern hinter dem ganzen Weg zur Straße hin steckt viel mehr und meistens schreckliche Schicksale. Das Buch ist in sich rund, erzählt eine traurige Geschichte über ein paar Menschen, die notgedrungen im gleichen Ort ihr Dasein fristen, die so in etwa passiert sein könnte. Die Figur der Maybe war sehr glaubhaft. Vom Schicksal gebeutelt, ratlos, einsam und misstrauisch ist sie, was nachvollziehbar ist, wenn man ihre Geschichte verfolgt. Aber sie macht auch eine Entwicklung durch, die sie durch kleine Gesten der Menschlichkeit zu einer anderen, lebendigeren Person werden lassen. Sprache und Stil sind, wie von Rhue gewohnt, sehr klar und ansprechend zu lesen. Ich kann da nichts bemängeln, im Gegenteil. Wieder einmal beweist der beliebte Autor, dass er Themen jugendgerecht in Romanform bringen kann, dabei unterhält und gleichzeitig über das jeweilige Thema informiert. „Asphalt Tribe- Kinder der Straße“ ist sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Morton Rhue

    Asphalt Tribe
    tanja-friesenfrau

    tanja-friesenfrau

    24. June 2011 um 06:03

    Eines meiner Lieblingsbücher.
    Was treibt Jugendliche dazu, ihr Leben auf der Strasse zu verbringen? Wie schaffen sie es, dort zu überleben, woher kommt das Essen, wo schlafen sie? Was ist ihre Geschichte?
    In diesem Buch geht es um eine Gruppe obdachloser Jugendlicher in New York. Die Ich- Erzählerin ist ein 15jähriges Mädchen namens Jesse, genannt Maybe.

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