Morton Rhue Creature - Gefahr aus der Tiefe

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Inhaltsangabe zu „Creature - Gefahr aus der Tiefe“ von Morton Rhue

Der junge Ismael weiß: Wenn er überleben will, muss er die Erde verlassen. Die Umwelt ist zerstört, Nahrungs- und Sauerstoffvorräte werden knapp. Also reist er zum Planeten Cretacea und heuert auf einem Schiff an, das Jagd auf gefährliche Meereskreaturen macht: die Terrafins, rochenartige Wesen. Doch je länger Ismael an Bord ist, umso unheimlicher wird ihm der Kapitän. Geht es ihm wirklich nur um die Beute?

Das Buch hat mir einfach keine Emotionen gegeben und selbst als da Piraten kamen und es hätte spannend sein sollen, fand ich es langweilig:(

— JennysGedanken
JennysGedanken

Das Ende war ein bisschen Enttäuschend ansonsten aber fantastisch!

— Sianna
Sianna

Eindrucksvolles zukunftsszenario, mit erstaunlichen wenden.

— Sternchenschnuppe
Sternchenschnuppe

Ein spannungsgeladener All-Age Roman mit einer interessanten und allgegenwärtigen Botschaft.

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Tolles Buch, sehr spannend und mit überraschender Wendung! :-D

— Merin
Merin

Spannend!

— Makaria
Makaria

Sehr spannend und abenteuerreich. Etwas ganz anderes vom bekannten Autoren. Sehr für Jungen zu empfehlen. :-)

— Federzauber
Federzauber

Gute Idee, leider nicht konsequent zu Ende geführt.

— Thaliomee
Thaliomee

Die spannende Handlung auf der Insel konnte sich leider gegenüber der von Moby Dick abgekupferten Handlung auf dem Meer nicht durchsetzen.

— kalanthia
kalanthia

Dieses Buch ist das Mobby Dick der Neuzeit, in einer Jugendlichen spannenden Form, allerdings mit Schwächen zum Ende.

— MiracleDay
MiracleDay

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  • Themen
  • eine spannende Geschichte voller Gefahren, mysteriösen Kreaturen und Action

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Pearsson

    Pearsson

    29. July 2017 um 08:03

    Ismael ist ein Waisenjunge. Er liebt seine Pflegeeltern und vor allem seinen Pflegebruder Archie über alles. Nichtsdestotrotz muss er sie verlassen, denn auf der Erde gehen so langsam sämtliche Ressourcen zur Neige.Er entschließt sich, eine einjährige Mission auf einem fremden Planeten anzutreten, obwohl er weiß, wie gefährlich diese werden könnte. Aber nur so kann er genug Geld verdienen, um sich und seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen.Die Geschichte um Ismael, die deutliche Anlehnungen an Moby Dick aufweist (er landet auf dem Walfangschiff Pequod, dessen Kapitän Ahab heißt und viele mehr), weist nicht nur sehr schöne Parallelen auf, sondern ist selbst ein großes Abenteuer.Wir begleiten Ismael auf einer Reise voller Gefahren. Und das nicht nur durch die riesigen Kreaturen, die unter Wasser leben, sondern auch auf Grund der Tatsache, dass er sich im Laufe der Geschichte zusätzlich den ein oder anderen Feind macht.Aber wer jetzt denkt, Ismael sei provokant oder ein Großmaul, liegt nur bedingt richtig. Er ist ein tougher, starker Charakter, der Dinge anpackt, wenn sie getan werden müssen. Eigentlich ist er weder vorlaut noch frech, außer, jemand wird unterdrückt oder ungerecht behandelt. Das macht aus ihm für mich einen wirklich tollen Charakter! Seit er seinen Bruder und besten Freund Archie kennt, der eine Behinderung hat und deswegen immer gehänselt sowie oftmals schikaniert wurde, setzt er sich für Schwächere ein, wo er nur kann. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und macht vor nichts und niemandem halt!Zusätzlich erfahren wir zwischendurch immer Details aus seinem früheren Leben und gerade die Geschichten um die beiden Brüder ist emotional und sehr bewegend. Das macht ihn natürlich noch sympathischer ;)Der Schreibstil des Autoren ist sehr leichtgängig und die Kapitel sind kurz gehalten, was das Lesen sehr angenehm macht. In Kombination mit der Tatsache, dass auf jedes durchlebte Abenteuer direkt das Nächste folgt, habe ich Seite um Seite verschlungen, wobei ich bei den Geschehnissen, die Ismael und seiner kleinen Gruppe an Freunden um ihn herum widerfahren, wirklich viel Freude hatte. Jeder Charakter ist anders und dennoch findet sich -zumindest bei den meisten- ein schöner Zusammenhalt.Auch wenn ich dieses Buch eher bei jugendlichen Lesern sehe, da die Protagonisten dann doch eher jung sind und auch dementsprechend agieren, war „Creature-Gefahr aus der Tiefe“ für mich eine spannende Geschichte voller Gefahren, mysteriösen Kreaturen und Action, die mir persönlich viel Freude bereitet hat. Ok, für meinen Geschmack hat Ismael etwas zu häufig immenses Glück, aber als Jugendbuch gesehen, passt es dann wieder ;)

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  • Abgebrochen: Creature

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    JennysGedanken

    JennysGedanken

    14. June 2017 um 16:09

    Creature. Gefahr aus der Tiefe von Morton Rhue   480 Seiten Ravensburger Science-Fiction 24.01.2017   Gebunden: 17,00€ Ebook: 12,99€   Inhalt   Der junge Ismael weiß: Wenn er überleben will, muss er die Erde verlassen. Die Umwelt ist zerstört, Nahrungs- und Sauerstoffvorräte werden knapp. Also reist er zum Planeten Cretacea und heuert auf einem Schiff an, das Jagd auf gefährliche Meereskreaturen macht: die Terrafins, rochenartige Wesen. Doch je länger Ismael an Bord ist, umso unheimlicher wird ihm der Kapitän. Geht es ihm wirklich nur um die Beute?   https://www.ravensburger.de/produkte/buecher/jugendbuecher/creature-gefahr-aus-der-tiefe-40150/index.html   Warum abgebrochen?   Ich habe mich so auf die Geschichte gefreut. Doch da fragt ihr euch, warum hast du es dann abgebrochen? Das kann ich leicht beantworten, denn die Spannung hat mich nicht mitgenommen. Die Story ist echt interessant. Ein Junge in der Zukunft, dem unser heutiges Leben auf der Erde nichts mehr sagt, der lacht, wenn ihm jemand erzählt früher hätte es einmal auf der Erde etwas wie Regen gegeben. Denn er lebt auf einer Erde, die so gar nicht mehr unsere Erde ist. Dort gibt es Dauersmok und sie leben unter einer Riesenkuppel um Luft zu bekommen. Und wenn sie alt genug sind arbeiten sie auf einem anderen Planeten für ein Jahr oder mehr um ihre Familie zu ernähren.   Diese Grundlage fand ich echt gut, doch die Charaktere waren mir suspekt und die eigentlich spannenden Passagen ließen mich völlig kalt. Selbst als sie auf Seite 100 von Piraten angegriffen wurden, fand ich es total langweilig! Ich weiß nicht, warum die Geschichte mich nicht packen konnte, doch nach dieser Szene wusste ich, das ich mich auch auf den weiteren Seiten nicht hätte damit anfreunden können. Ich habe das Buch bei Lovelybooks gewonnen und ich danke denen dafür. Doch leider hat mir die Geschichte nicht so zugesagt, wie ich gehofft hatte. Ich finde das echt schade, denn wie ich zu Beginn schon sagte, habe ich mich wirklich auf diese Geschichte gefreut, denn sie vereint Science-Fiction mit ein Seefahrtsgeschichte und ich liebe beide Genres.   Fazit   Ich kann nicht sagen, warum mir dieses Buch nicht so nah gegangen ist, denn das hatte ich noch nie, das mir spannende Szenen so egal waren. Ich kann aber sagen, dass für Fans von Morton Rhue oder auch Fans der Genres eine Chance besteht das Buch zu mögen. Ich bin nur traurig, dass es mir nicht gefallen hat, aber man kann nunmal nicht alle Bücher mögen.   2 Sterne   https://www.ravensburger.de/produkte/buecher/jugendbuecher/creature-gefahr-aus-der-tiefe-40150/index.html  https://www.amazon.de/Creature-Gefahr-Tiefe-Morton-Rhue/dp/3473401501/ref=tmm_hrd_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

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  • ~ düster & spannend ~ facettenreich ~ pures Kopfkinoerlebnis! 4,5 von 5 Sternen

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    28. March 2017 um 13:53

    Klappentext:Ein Planet voller Gefahren. Eine mörderische Kreatur. Ein Junge, der um sein Leben kämpft.Ismael weiß, dass er von der Erde verschwinden muss. Die Natur ist komplett zerstört, durch die dicke Smogwolke dringt schon lange kein Sonnenlicht mehr und die Luft reicht kaum zum Atmen. Als ihm ein Job auf dem fernen Planeten Cretacea angeboten wird, ergreift er die Chance und heuert dort auf einem Walfangschiff an. Doch seine Arbeit ist viel riskanter als gedacht. Denn sein Schiff macht Jagd auf das gefährlichste Lebewesen des Planeten: eine riesige blutrünstige Kreatur, die in den Tiefen des Meeres lauert. Für Ismael und den Rest der Besatzung geht es ums nackte Überleben … Zum Buch:Die Buchgestaltung spiegelt genau das wieder, was die Geschichte zum Ausdruck bringt. Es zeigt eine raue See, einen Planeten und gefährliche Unterwasserwesen. Farblich wirkt es düster und bedrückend. Im Inneren zieren die Abschnitte kleine graphische Lebensbäume. Eine rundum gelungene Darstellung und Präsentation des Buches.Erster Satz:"Aufwachen."Meine Meinung:Der Autor Morton Rhue, bekannt von seinem Klassiker "Die Welle" schreibt mit "Creature – Gefahr aus der Tiefe" einen weiteren Jugendroman ab 14 Jahren, der mehr als nur spannende Lesestunden verspricht. Ich habe mich mit seinem neuen Werk das erste Mal an ein Buch gewagt, was die Richtung Science Fiction einschlägt. Meine anfängliche Skepsis verflog schon nach den ersten gelesenen Seiten.Ismael steht vor einer Entscheidung. Wenn er seiner Familie helfen will, muss er die Erde verlassen und sich auf einen anderen Planeten wagen. Die Erde, so wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Sie befindet sich unter einer Glocke, in der es kaum noch Sauerstoff gibt. Die Ressourcen werden knapp.So landet Ismael auf der Fregatte Pequod einem großen Walfangschiff auf dem Planeten Cretacea, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, eins der gefährlichsten Creaturen der Meere zu widmen. Es warten abenteuerliche Bekanntschaften und gefährliche Kämpfe auf Ismael und seinen neuen Freunde. Kann er genug Geld aufbringen, um seine Familie zu retten und wird er das alles überleben?Ich brauchte ein paar Seiten, um mich an den Schreibstil von Morton Rhue zu gewöhnen, doch danach war ich Mitten im Geschehen. Es gab für mich kein zurück mehr – ich war dem Buch mit Haut und Haaren verfallen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass es einige Parallelen zwischen "Moby Dick" und "Fluch der Karibik" gab und es dennoch unabhängig voneinander ist.Der Schriftsteller kreirte eine düstere und gefährliche Atmosphäre, die ich sehr spannend empfand und es mir leicht machte, mich in die Story hineinzulesen.Es ging sogar soweit, dass ich Nachts davon träumte und Morgens schweißnass gebadet in meinem Bett aufwachte. Das passiert mir nur sehr selten und ich kann nur sagen: Großes Kopfkinoerlebnis!"Creature – Gefahr aus der Tiefe" kann man nur schwer in einer Schublade stecken, weil es sehr vielfältig ist. Ich fand Abenteuer, Fantasy, Science Fiction, Zeitreise, Dystopie und poetisches Schreibhandwerk in dieser Erzählung. Für jeden Lesegeschmack ist hier etwas dabei.Die Charaktere wirken auf den ersten Blick etwas flach, doch festigen sie sich im Laufe der Story immer mehr. Dabei waren Ismael, Gwen und Old Ben sehr interessante Charakteren, über die ich gern nachgedacht habe.Dabei spielen Freundschaft und Vertrauen eine wichtige Rolle, genauso wie die Angst und der Mut der Protagonisten.Ich hätte gerne viel mehr über die "Goldenen", dem Planeten Erde und Cretacea in Erfahrung gebracht, was mir eindeutig zu kurz kam.Zwischen den einzelnen Szenen oder Handlungen blieb kaum eine Verschnaufpause. Denn schon bahnten sich neue Schwierigkeiten auf oder ein Kampf folgte, der meine volle Aufmerksamkeit brauchte. Es war einfach nicht möglich, das Buch aus der Hand zu legen, ohne das Gefühl zu haben: Wenn ich aufhöre zu lesen, verpasse ich etwas.Sehr spannend und interessant fand ich die Botschaft, die sich hinter dem Roman verbirgt. Jetzt blüht unser Planet noch, doch was machen wir, wenn es einmal nicht mehr so ist – wie in diesem Plot?Fazit:"Creature – Gefahr aus der Tiefe" von Morton Rhue ist ein spannungsgeladener All-Age Roman mit einer interessanten und allgegenwärtigen Botschaft. ~ düster & spannend ~ facettenreich ~ pures Kopfkinoerlebnis! 

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  • Creature

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Makaria

    Makaria

    20. March 2017 um 18:17

    Morton Rhue überzeugt auch in diesem Buch wieder mit seinem wundervoll aufregendem Schreibstil. Er zieht den Leser in eine fantastische Welt hinein, die zugleich archaisch und sehr fortschrittlich anmutet, aber auch viel Grausamkeit birgt. Eigentlich war ich das ganze Buch lang planlos hinsichtlich des weiteren Geschehens, aber das hat die Spannung nur noch erhöht. Ismael ist ein faszinierender Charakter, leicht heldenhaft-verblendet und trotzdem wie ein Junge auf der Straße. Hat mich an Oliver Twist erinnert. Genau wie die Geschichte selbst haben die Charaktere zahlreiche Facetten. Es gibt einige, die sind nicht so genau beschrieben, aber das führt nur zu mehr Geheimnissen. Am Anfang ist überhaupt alles im Buch ein einziges großes Geheimnis. Mit dem Fortführen der Geschichte erlangt der Leser etwas Einblick, wird dann aber von dem großen Finale am Ende noch einmal heillos überrumpelt. Ich fand das Ende jetzt nicht schlecht, es kam nur etwas plötzlich. Alles in allem ist das Buch sehr schön, und es bietet  viel Stoff zum Nachdenken. 

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  • Creature - Gefahr aus der Tiefe

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Merin

    Merin

    16. March 2017 um 10:13

    Lesegrund: Ich lese ja eigentlich hauptsächlich Fantasy & Romance aber ab und an braucht man einen Ausflug in eine andere Welt, den ich mit Creature hoffte zu finden. Außerdem hatte ich großes Glück dieses Buch in einer Leserunde zu gewinnen! :-DKurzbeschreibung: Der junge Ismael weiß: Wenn er überleben will, muss er die Erde verlassen. Die Umwelt ist zerstört, Nahrungs- und Sauerstoffvorräte werden knapp. Also reist er zum Planeten Cretacea und heuert auf einem Schiff an, das Jagd auf gefährliche Meereskreaturen macht: die Terrafins, rochenartige Wesen. Doch je länger Ismael an Bord ist, umso unheimlicher wird ihm der Kapitän. Geht es ihm wirklich nur um die Beute? (Textquelle: Lovelybooks)Was erwartet euch in diesem Buch? Starke Charaktere, viele Abenteuer, überraschende WendungenMeine Meinung: Die Erde so wie wir sie kennen ist zerstört und schon längst nicht mehr das, was sie einmal war. Die Menschen in einem Viertel wie Black Range kämpfen täglich ums Überleben. Das Geld und die Ressourcen sind knapp und richtige Nahrung gibt es nicht mehr, umso wichtiger ist es an Geld zu kommen. Aus diesem Grund versuchen Ismael und sein kleinerer Bruder Archie ihr Glück auf fremden Planeten, um Geld zu verdienen und ihre Familien unterstützen zu können. Ich finde dieses Konzept sehr interessant. Die Reise auf andere Planeten, die sich alle voneinander unterscheiden. So existieren verschiedene Planeten für verschiedene Zwecke auf denen sich Menschen sammeln um Aufgaben zu erledigen und Geld zu verdienen. Leider wird nur ganz zu Beginn kurz über die anderen Planeten gesprochen und das hat dann auch noch seinen Sinn. ;-) Hauptaugenmerk wird dann auf “Cretacea” gelegt und auf die Erde mit all ihren noch vorhandenen Geheimnissen. Auch wird nicht darüber gesprochen wie es überhaupt möglich ist auf andere Planeten zu Reisen und nur sehr oberflächlich auf die Struktur und Regierungen auf der Erde eingegangen. Es werden immer wieder Begriffe eingeworfen, bei denen es dem Leser selbst überlassen wird eine Erklärung zu finden.Ismael wacht mit einigen Anderen auf einem Schiff auf Cretacea auf. Zu Beginn sind sie euphorisch, sehen zum ersten Mal große Wassermengen, die Sonne, können Duschen so oft sie wollen, bekommen richtiges Essen und können es kaum erwarten Geld zu verdienen. Jedoch müssen sie sehr schnell feststellen, dass es härter werden wird, als sie sich vorgestellt haben. Ismael ist ein wirklich starker Charakter, der vor keiner Gefahr zurückschreckt und sich für seine Freunde einsetzt. Er hat kein Problem damit sich dem Stärksten am Schiff entgegenzustellen und das mit seinen zarten 17 Jahren. Er ist ein sehr lebendiger Charakter, mit dem Herz am rechten Fleck, der für seine Familie da sein möchte. Durch die Sprünge in die Vergangenheit lernt man Ismael richtig gut kennen und lebt in diesem Buch sehr mit ihm mit. Auch wenn einige Handlungen und Abenteuer dann doch etwas zu sehr über das Maß hinausschießen.“Für den Einen ist es eine Entscheidung. Dem Anderen steckt es so tief in den Genen, wie der Wille zu überleben. Es ist unwichtig, welches von beiden man ist. Wichtig ist dass man sich selbst treu bleibt.” Die anderen Charaktere, die Isamel in diesem Buch begleiten und zur Seite stehen, sind so unterschiedlich wie sie nur sein können. Jeder von ihnen scheint ein Geheimnis mit sich zu tragen. Diese Menge an Geheimnissen hat mich oft doch etwas mürrisch zurückgelassen, vor allem da sie es alle wirklich sehr hüten. “Creature” ist ein sehr spannendes Buch mit vielen Eindrücken. Die Ereignisse überschlagen sich von Kapitel zu Kapitel und gerade zum Ende hin, ist es zu viel. Die eigentliche Geschichte nimmt ihren Lauf, geht zwischenzeitlich etwas unter, bis sie letztendlich wieder Kurs aufnimmt. Viele Fragen werden aufgeworfen und aufgebauscht und einige dann leider nur oberflächlich beantwortet oder unter den Teppich gekehrt - Leider. Ich fand es jetzt nicht brutal oder dergleichen, aber ab und an waren schon etwas unappetitliche Szenen dabei. Alles in allem ist es ein Jugendbuch und schießt auch nicht darüber hinaus, es schwingt nur minimal in die SF - Richtung. Der Schreibstil ist sehr flüssig, und führt somit sehr gut durch dieses Buch. Die Kapitel sind kurzgehalten und hüpfen vom Beginn bis etwa zur Hälfte des Buches immer zwischen der Gegenwart und Ereignissen aus der Vergangenheit hin und her.Fazit: Überzeugt hat mich dieses Buch, auch wenn ich am Ende doch eine etwas zweigeteilte Meinung habe. Es war spannend, lebhaft und mit den Charakteren konnte man richtig gut mitfühlen und ihre Geschichte miterleben. Auf der anderen Seite jedoch konnte ich einige Handlungen nicht nachvollziehen und erschienen mir unwichtig für den eigentlichen Verlauf der Geschichte. Wie z.B. die Sache mit dem großen Terrafin, bei dem ich mir am Ende die Frage stellte, welchen Sinn er in diesem Buch hatte.“Ganz gleich, wie sehr der Mensch sich seines Wissens und Könnens auch rühmen mag, und ganz gleich, wie sehr dieses Wissen und Können in einer glorreichen Zukunft auch zunehmen mag - das Meer wird ihn doch auf immer und ewig, bis zum Tag des Gerichts, schmähen und morden und auch die stärkste und stattlichste Fregatte, die er vom Stapel lassen kann, zu Staub zermahlen.” Den Ausgleich zu meinem eigentlichen Genre habe ich mit diesem Buch auf alle Fälle geschafft! :-D Trotzdem hat mir auf 5 Sterne noch das gewisse Etwas gefehlt.

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  • Creature

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Makaria

    Makaria

    14. March 2017 um 11:14

    Morton Rhue überzeugt auch in diesem Buch wieder mit seinem wundervoll aufregendem Schreibstil. Er zieht den Leser in eine fantastische Welt hinein, die zugleich archaisch und sehr fortschrittlich anmutet, aber auch viel Grausamkeit birgt. Eigentlich war ich das ganze Buch lang planlos hinsichtlich des weiteren Geschehens, aber das hat die Spannung nur noch erhöht. Ismael ist ein faszinierender Charakter, leicht heldenhaft-verblendet und trotzdem wie ein Junge auf der Straße. Hat mich an Oliver Twist erinnert. Genau wie die Geschichte selbst haben die Charaktere zahlreiche Facetten. Es gibt einige, die sind nicht so genau beschrieben, aber das führt nur zu mehr Geheimnissen. Am Anfang ist überhaupt alles im Buch ein einziges großes Geheimnis. Mit dem Fortführen der Geschichte erlangt der Leser etwas Einblick, wird dann aber von dem großen Finale am Ende noch einmal heillos überrumpelt. Ich fand das Ende jetzt nicht schlecht, es kam nur etwas plötzlich. Alles in allem ist das Buch sehr schön, und es bietet  viel Stoff zum Nachdenken. 

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  • Spannend und abenteuerreich!!!

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Federzauber

    Federzauber

    13. March 2017 um 23:54

    In diesem neuen Jugendroman versucht sich der bekannte Autor  der gesellschaftskritischen Themen, Morton Rhue an einem ganz neuen Genre. Nämlich einem Science-Fiction- Abenteuerroman.  Es geht in die Ferne Zukunft. Die Erde ist so gut wie komplett zerstört.  Um die Jugendlichen noch zu retten, werden sie auf dem Planeten Aceterea gebracht, um Geld für Ihre zurückgebliebenen Angehörigen zu verdienen. Ismael landet auf einem Schiff, der sich für das Fangen von Wasserungetümen spezialisiert.  Dies verbirgt aber einige Gefahren..... Ein Buch,  dass wie vom Autoren mir schon bekannt, ein toller Schreibstil beinhaltet.  Ich war sofort in der Geschichte drin, konnte mir die Szenerien sehr bildlich vorstellen,  war von dem Fortlauf der Story gefesselt.  Es ist sehr abenteuerreich.  Ismael gerät mit seinen  neu gewonnenen Freunden von einem Abenteuer ins Nächste. Dies baut Spannung auf und zeigt dem Leser die neue Welt auf diesem neuen Planeten. Die meisten Protagonisten sind männlich. Drei Weibliche spielen eine etwas größere Rolle,  aber die Geschichte schafft es sehr gut ohne Liebesgeschichte aufzukommen, was ich persönlich sehr passend und in diesem Falle sehr angenehm fand. Mich konnte es die ganze Zeit sehr gut unterhalten und hat mich tatsächlich bis zum Schluss rätseln lassen, wie der Autor die Geschichte gut,  zufriedenstellend und abgerundet beenden will. Denn bis kurz vor den letzten Seiten blieben viele Fragen offen,  die schon zu Anfang der Geschichte angedeutet wurden. Mich hat die Auflösung teilweise überrascht,  teilweise auch nicht. Einige könnten es als etwas an den Haaren gezogen empfinden. Ich hätte gerne eine etwas ausführlichere Erklärung bekommen,aber es war für mich okay und zufriedenstellend.  Hier und da war es ein wenig zu gewollt.  Die Abenteuer waren extrem zahlreich. Man hätte es gerne abkürzen können. Vielleicht hätte es einiges glaubwürdiger gemacht,  da Ismail doch meist mehr als Glück in vielen ausweglosen Lagen hatte. Aber im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch und seine Geschichte sehr. Insbesondere,  dass Morton Rhue bei seiner Auflösung doch noch auf eine Gesellschaftskritik kam, dem er auch in diesem Genre treu geblieben ist. Sein Versuch in einem neuen Genre zu schreiben, ist für mein Empfinden gut gelungen. Ein paar leichte Verbessungspunkte sind schon da, aber er wird ganz bestimmt viele Jungen begeistern können durch die Abenteuer, Spannung und vielen Actionszenen, die im ganzen Buch auftauchen. Note: 4/5

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  • Gelungene Aufarbeitung eines eingestaubten Klassikers

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Sandra1978

    Sandra1978

    12. March 2017 um 17:09

    Inhalt Eine dystopische Variante des Moby Dick Klassikers, der aber bis auf die Namen Ahab und Ismael nicht viele Gemeinsamkeiten aufweist. Auf der Erde ist das Leben unerträglich geworden. Die Menschen können nur noch unter Kuppeln leben, Wasser ist knapp und die Ressourcen für die künstliche Sauerstofferzeugung neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Es gibt nur eine Chance, genug Geld zu verdienen, um dem sicheren Ende zu entkommen: Man lässt sich in eine andere Welt transportieren, um dort für einen befristeten Zeitraum zu arbeiten und sich so eine bessere Zukunft zu schaffen. Der Haken: Man kann leider nicht mitbestimmen, wo man hinkommt, mit wem und was man dort tun muss. Ismael verschlägt es nach Cretacea auf einen Walfänger. Allerdings stellt sich heraus, dass der seltsame Kapitän eine persönliche Fehde mit der schlimmsten Kreatur des ganzen Meeres offen zu haben scheint, die er, ungeachtet des eigentlichen Auftrags, erbarmungslos jagt.  Trotzdem geht es Ismael und seinen Kameraden auf ihrem Schiff nicht schlecht. Doch immer mehr Dinge erscheinen Ismael seltsam und die Ungereimtheiten häufen sich. Wo genau ist er eigentlich, warum bekommt er so selten Nachricht von seinen Eltern und was hat es mit den seltsamen Ratschlägen auf sich, die ihm sein Onkel Ben kurz vor dem Start mitgegeben hat? Doch Ismael braucht dringend das Geld, dass er mit seiner Arbeit verdienen kann, wenn er sich beweist, und so geht er immer wieder auf waghalsige Aktionen ein - bis es vielleicht irgendwann eine zuviel ist... Beurteilung  Cover, Titel und Klappentext passen hier einfach wie die Faust aufs Auge und stimmig zusammen - der Titel macht neugierig, der Klappentext noch mehr. Auch wenn ich Anfangs gemischte Gefühle hatte, als ich merkte, das es sich anscheinend um ein "Remake" von Moby Dick handelt, wurde ich schnell eines Besseren belehrt: Bis auf einige Annäherungen haben beide Geschichten nicht viel miteinander zu tun. Obwohl ich Seeabenteuer nicht unbedingt als meinen favorisierten Lesestoff bezeichnen würde, hat mich Ismael als Charakter fast sofort für sich eingenommen, und ich bin gerne mit ihm nach Cretacea abgetaucht. Das Buch ist wirklich toll geschrieben und durch die Andeutungen der ganzen Seltsamkeiten und dem dystopischen Hintergrund bleibt man die ganze Zeit am Ball, weil man sich sicher ist, da passiert noch was großes. Und die Spannung baut sich wirklich von der ersten Seite an auf und lässt auch nicht nach. Alle Figuren in dieser Handlung sind toll und lebendig beschrieben. Die Aufklärung relativ am Ende des Buches fand ich total überraschend und unerwartet, da wäre ich niemals während des Lesens der Geschichte drauf gekommen. Wenn man dann im Nachhinein drüber nachdenkt, wird einem klar, dass man sich von seinem eigenen Kopf hat austricksen lassen - mehr will ich aber gar nicht verraten!  Ich hätte mir am Ende gewünscht, dass der Autor etwas länger und detaillierter auf den tatsächlichen Sachverhalt eingegangen wäre und die Abläufe noch etwas genauer erklärt hätte, aber darauf mussten wir leider verzichten. Das hat aber absolut keinen negativen Einfluss auf den Lesespaß, auch wenn zum Ende hin Fragen offen bleiben.  Das Buch kann ich jedem nur empfehlen, hat total Spaß gemacht und einen solchen Klassiker bekommt man auch nicht alle Tage so komplett neu durchgemischt auf den Tisch. Diese Kombination aus altem Stoff und modernem Jugendbuch ist dem Autor wirklich toll gelungen. Dafür gibt es von mir auch 5 von 5 Rezisternchen.

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  • Interessante Idee mit Schwächen

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    12. March 2017 um 09:24

    Das Cover sowie den Titel finde ich okay, finde die Farben aber harmonisch.Ich bin recht gut in das Buch hinein gekommen, es liest sich teilweise flüssig, aber auch ein bisschen zäh.Die handelnden Figuren finde ich wirklich interessant. SIe sind unterschiedlich, aber auch mysteriös und müssen sich erst mal zusammenfinden.  Ismael mag ich, er ist ein ehrlicher Charakter, der für seine Freunde einsteht. Und dieser zusammenhalt hat mir gut gefallen. Was mich wirklich unterhalten hat war, wie die Jugendlichen "unsere" Welt sehen. Es hat mir wirklich ein lächeln aufs Gesicht gezaubert. Diese andere Welt ist so unvorstellbar. Keine Bäume, keine Sonne, kein Essen. Ich habe mich wirlich amüsiert, wie die Jugendliche dies kennenlernen.Ich habe auch die Rückblenden sehr genossen, darauf gewartet. Jedoch wurde es so aber auch ein bisschen undurchsichtig, sodass ich anfangs nicht sicher war, ob ich das Ende richtig verstanden habe. Zum Teil hat sich das Buch recht spannend gelesen, es gab aber auch Längen.Die ganzen Absichten fand ich teilweise verwirrend. Dem entsprechend hat mich das Ende nicht überzeugen können, ja hat mich sogar richtig enttäuscht!Moby Dick, an das das Buch angeleht ist, kenne ich nicht.

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  • Die beste Moby Dick Adaption aller Zeiten

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Bella233

    Bella233

    08. March 2017 um 17:49

    Creature - Gefahr aus der Tiefe von Morton Rhue ist im Januar 2017 erstmals im Verlag Ravensburger erschienen und wie Moby Dick ein Abenteuerroman. Zum Inhalt:Die Handlung sowie die Protagonisten sind allesamt an Moby Dick angelehnt. Die Erde steuert in großen Schritten der Apokalypse zu. Deshalb sucht Ismael einen Weg sich, seine Pflegeeltern und vor allem seinen Pflegebruder zu retten. Er sieht seine einzige Chance darin sich auf einen "Versorgerplaneten" transportieren zu lassen, um auf einem Schiff anzuheuern. Die Atmosphäre auf dem Schiff ist rau, doch Ismael gelingt es sich mit den Jugendlichen anzufreunden, die mit ihm neu angekommen sind. Sie gründen gemeinsam eine Crew und schwören Ahab den "Riesen-Terrafin" zu fangen. Eine wilde Jagd mit allerlei Wendungen beginnt. Eigene Meinung:Allein die Tatsache, dass dieses Buch eine Adaption des weltberühmten Klassikers Moby Dick ist, macht es meiner Meinung nach schon lesenswert. Selbstverständlich ist es in diesem Fall nicht einfach nur ein Abenteuerroman, schließlich hat niemand geringeres als Morton Rhue (Autor von "Die Welle", "Asphalt Tribe", "Ich knall euch ab", "Fame Junkies" uvm.) dieses Buch geschrieben. Dabei ist es Rhue auf meisterhafte Art und Weise gelungen einen spannenden Abenteuerroman zu verfassen, der dennoch Kritik übt und zum Nachdenken anregt. Am Ende wird man noch mit einer ganzen Reihe überaus überraschenden Ereignissen belohnt. Ich empfehle dieses Buch allen Moby Dick Fans und natürlich allen die Abenteuer-Romane lieben. Vielen Dank an den Ravensburger Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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  • Leserunde zu "Creature - Gefahr aus der Tiefe" von Morton Rhue

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    hallolisa

    hallolisa

    Da lauert etwas in der dunklen Tiefe des Meeres... Morton Rhue ist bekannt für Bücher wie "Die Welle" und andere gesellschaftskritische Werke. Sein neues Jugendbuch "Creature - Gefahr aus der Tiefe" jedoch ist eine Abenteuergeschichte. Sie nimmt dich mit auf einen fernen Planeten und garantiert ein spannungsgeladenes Leseerlebnis. Weil seine Heimat zerstört wurde, begibt sich Ismael auf einen anderen Planeten und jagt dort bedrohliche Meereskreaturen, um zu überleben. Doch schon bald wird ihm klar, dass das Meer dunkle Geheimnisse birgt und er selbst in Lebensgefahr schwebt. Hast du Lust auf aufregende Lesestunden mit Morton Rhue's neuem Werk "Creature - Gefahr aus der Tiefe"? Dann bewirb dich gleich für unsere Leserunde! Mehr zum Inhalt: Der junge Ismael weiß: Wenn er überleben will, muss er die Erde verlassen. Die Umwelt ist zerstört, Nahrungs- und Sauerstoffvorräte werden knapp. Also reist er zum Planeten Cretacea und heuert auf einem Schiff an, das Jagd auf gefährliche Meereskreaturen macht: die Terrafins, rochenartige Wesen. Doch je länger Ismael an Bord ist, umso unheimlicher wird ihm der Kapitän. Geht es ihm wirklich nur um die Beute? Mehr zur Autorin: Morton Rhue wird 1950 als Todd Strasser in der Stadt New York geboren. "Morton Rhue" ist ein Künstlername, der aus den französischen Wörtern „Mort“ für Tod und „Rue“ für Straße konstruiert worden ist. Tod bezieht sich dabei auf seinen Vornamen Todd, die „Straße“ entstammt seinem Nachnamen Strasser. Morton Rhue wächst in Longisland auf. Nach dem High School Abschluss geht er nach Beloit in Wisconsin, um am dortigen College Literatur zu studieren. 1974 macht er seinen Abschluss. Er hält sich zunächst als Straßenmusiker über Wasser und reist quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika und durch Europa. Später arbeitet er als Journalist für den Times Herald-Record im New Yorker Vorort Middletown und als Texter für die Werbeagentur Compton Advertising. Seine ersten Kurzgeschichten veröffentlicht er in New Yorker Zeitungen. Seine Jugendbücher drehen sich vor allem um das Thema Gewalt unter Jugendlichen, Armut, autoritäre und faschistoide Erziehungsmaßnahmen und Gruppenzwang. Morton Rhue lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in New York City. Gemeinsam mit Ravensburger vergeben wir 25 Exemplare von "Creature - Gefahr aus der Tiefe" von Morton Rhue. Was du dafür tun musst? Ganz einfach: Beantworte uns folgende Frage bis einschließlich 12.02.2017: Hast du schon einmal etwas am Strand oder im Meer gefunden? Oder war da vielleicht etwas im Wasser, das du nicht genau erkennen konntest? Erzähl uns von deinen außergewöhnlichen Erlebnissen! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden! Ich bin schon gespannt auf deine Antwort und drücke dir die Daumen!

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    • 487
  • Moby Dick an einem ganz anderen Schauplatz

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    Thaliomee

    Thaliomee

    07. March 2017 um 19:28

    Der junge Ismael lebt auf der Erde, die sich in der Zukunft, in der das Buch spielt stark verändert hat. Die Meere sind ausgetrocknet und es gibt nur sehr wenig Trinkwasser. Am Himmel ist so viel Dunst und Staub, dass man weder Sterne noch Mond sehen kann. Statt normalem Essen müssen sich die hart arbeitenden Menschen von einer Art künstlicher Paste ernähren. Dem allen will Ismael entfliehen und hofft, auf einem anderen Planeten genug Geld zu verdienen, um auch seine Adoptiveltern von der Erde holen zu können. Kurz vor dem Abflug gibt ein guter Freund seiner Eltern ihm seltsame Hinweise... Er wird nach Cretacea geschickt und muss auf dem Schiff Pequod seine Arbeit verrichten. Dort trifft er andere Jugendliche und natürlich den Steuermann Starbuck und später auch den Kapitän Ahab. Ahab ist besessen von der Jagd auf einen großen weißen Terrafin. Damit bringt er seine Crew in Lebensgefahr. Natürlich ist dieses Buch an „Moby Dick“ angelehnt. Jedoch frage ich mich, wer aus der Zielgruppe (schließlich soll es ein Jugendbuch sein) das Original überhaupt gelesen hat. Grundsätzlich ist Rhues Idee aber sehr spannend, er verlegt die Handlung in die Zukunft, ferne Planeten und fast schon mystische Kreaturen bestimmen das Leben auf dem Schiff. Der Autor wirft im Verlauf des Buches viele Fragen auf und bringt Ideen ein, die gut in das Buch passen. Leider hat sich bei mir keine durchgehende Spannung aufgebaut. Über längere Strecken fand ich es eher langatmig und besonders die Szenen auf dem Schiff waren für mich einfach nicht gut genug beschrieben. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch, schließlich ist der Autor sehr bekannt. Vor allem, weil auch hier ein kritisches Thema (Umweltverschmutzung) im Buch vorkommen sollte. Für mich wirkte es aber eher wie ein Abenteuerroman, bei dem die Jugendlichen von einer ausweglosen Situation in die nächste schlittern. Die Umwelt kommt für mich nur sehr am Rande vor, fast als müsse der Autor ganz am Ende des Buches noch schnell einen moralischen Fingerzeig einbauen. Alles in allem ein Buch voller guter Ideen, die aber zu wenig ausgereizt wurden. Flüssig und gut geschrieben, trotzdem mit ein paar Längen.

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  • Moby Dick im Weltall

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    kalanthia

    kalanthia

    06. March 2017 um 20:27

    HANDLUNG Der Teenager Ismael wird von der beinahe unbewohnbaren Erde auf den Planeten Cretacea geschickt, um dort auf dem Meer gigantische Fische als Nahrung zu jagen. Er landet auf dem Schiff Pequod, dessen Kapitän Ahab von einem riesigen Terrafin - einem stachelbewerten Ungetüm - besessen ist, für dessen Fang er sogar das Leben der Mannschaft aufs Spiel setzt. KOMMENTAR Wem in der Beschreibung des Inhalts einige Namen bekannt vorkamen, kriegt noch einige weitere geboten: ein Steuermann namens Starbuck und ein Teenager namens Quequeg, der zu Ismaels Freund wird, tauchen auch noch auf. Die übergeordnete Plotline, an der sich Morton Rhue bedient hat, ist also Herman Melvilles "Moby Dick". Ich habe vergeblich darauf gewartet, dass nach dem anfänglichen Erkennen, dass Moby Dick eingearbeitet wurde, kreativ mit dem Intertext umgegangen wird: alles läuft nach Schema F und damit leider auch sehr voraussehbar ab. Ahab zieht die Jagd nach dem Terrafin durch, Ismael und einige andere gehen dabei fast drauf. Etwas Abwechslung bieten lediglich einige weibliche Figuren, die hinzukommen, um den modernen Geschmack oder zu befriedigen oder das Buch auch für eine weibliche Zielgruppe interessant zu machen, und der Umstand, dass das Buch aus Sicht des Lesers in der Zukunft spielt, in der Leute auf andere Planeten geschickt werden, um dort Geld zu verdienen und Lebensmittel für die Erde zu produzieren. Hinzu kommen Insulaner, die ein stereotyp einfaches, naturverbundenes Leben führen, aber gleichzeitig Medizin produzieren, die von anderen als Droge begehrt wird... und schon sind wir beim nächsten Klischee. Die Handlungseinschübe auf der Insel, Piratenangriffe und einige Informationshäppchen über Ismaels Leben auf der Erde in Rückblenden bringen gelegentlich etwas Spannung auf, aber leider nicht genügend, um mein Interesse am Buch durchgehend aufrecht zu erhalten, so dass für mich bei jeder Rückkehr auf die Pequod und bei den Jagdszenen neue langatmige Durststrecken vorhanden waren. Dennoch kann man dem Roman zu Gute halten, dass er sich flüssig liest und man schnell wieder bei Szenen landet, die etwas mehr zu bieten haben als den Moby-Dick-Plot. Schade fand ich allerdings, dass Ismael und Co. sehr einfach aus allen schwierigen oder gefährlichen Situationen herauskommen, ohne dass sie selbst wirklich etwas selbst leisten müssen. Um nur ein Beispiel zu nennen: *SPOILER ALERT: BEIM NÄCHSTEN ABSATZ WEITERLESEN* Ismael und die anderen, die mit ihm auf der Jagd sind, gehen über Bord, aber alle werden dann von Piraten aufgegriffen. Klar, Piraten sind gefährlich, aber sie retten die Teenager eben vorläufig vor dem Ertrinken. *SPOILER ENDE* Der Untertitel "Gefahr aus der Tiefe" hat mich dazu veranlasst, zu denken, dass es um Tiefseekreaturen gehen könnte - aber weit gefehlt. Sämtliche Kreaturen, die gejagt werden, sind - ähnlich unseren Haien und Walen - eher in den oberen Wasserschichten unterwegs. Von einem Monster aus mehreren Meilen Tiefe also keine Spur. Den großen Terrafin fand ich genauso wenig besonders brutal oder erschreckend - ein Tier, das gejagt wird, wehrt sich eben. Die groß angekündigte Umweltkatastrophe, die im Buch thematisiert wird - so jedenfalls wird es beworben - bleibt meiner Meinung nach aus. Die unbewohnbare Erde, deren letzte Bewohner an Rohstoffmangel, Wasserknappheit und Luftverschmutzung leiden, bildet nur einen sehr kleinen Teil des Handlungsrahmens - fast nur eine Randnotiz. Ich hatte eher den Eindruck, dass der Rahmen des Buchs eher als Dystopie angelegt wurde, als als Umweltroman, aber auch die Dystopie hätte ausführlicher ausgestaltet sein müssen, um dem Leser etwas handfestes zu bieten. Dadurch, dass das ausblieb, war für mich die Auflösung der Story in den letzten Kapiteln eher ein nachgeschobener Einfall als ein wirklich gut durchdachter Abschluss. FAZIT 3 von 5 Sternen. Zu lange spannungsfreie Stellen und zu wenig kreativer Umgang mit "Moby Dick".

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  • Ein toller Abenteuerroman mit Science-Fiction-Elementen

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    nathalie21

    nathalie21

    06. March 2017 um 18:04

    Inhalt:Ismael weiß, wenn er überleben will, muss er die Erde verlassen, denn diese wurde vom Menschen so weit ausgebeutet, dass Nahrungs- und Sauerstoffressourcen knapp werden. Er heuert auf dem Planeten Cretacea auf einem Schiff an, dass Jagd auf Terrafins, tödliche rochenartige Meereskreaturen, macht. Doch geht es Kapitän Ahab nur um die Beute oder steckt etwas anderes hinter seiner wahnsinnigen Jagd?meine Meinung:Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Es vermittelt den Eindruck einer Abenteuergeschichte auf dem Meer. Bei genauerem Hinsehen geben die Sterne bzw. das Weltall und der mit Wasser bedeckte Planet eine kleine Vorahnung auf die Science-Fiction-Elemente der Geschichte und trifft damit den Inhalt gut.Auch den Schreibstil fand ich toll. Zwar bin ich an ein paar Begriffen (aus dem Science-Fiction-Genre) hängengeblieben, die mir nicht geläufig waren, aber durch die kurzen Kapitel und dem leichten Schreibstil fliegt man geradezu über die Seiten.Abgesehen von den Namen einiger Charaktere, zum Beispiel „Ismael“, „Kapitän Ahab“ oder „Queequeg“ gibt es weitere Parallelen zu „Moby Dick“ von Herman Melville. Da ich „Moby Dick“ aber nicht gelesen habe, werde ich darauf auch nicht weiter eingehen und auf für meine Bewertung spielt es keine Rolle. Der Protagonist Ismael war mir von Anfang an sehr sympathisch. Seine besonnene und selbstlose Art hat mir gut gefallen. Viele andere Charaktere mochte ich am Anfang zwar nicht besonders, im Laufe der Geschichte haben sich viele aber durch Ereignisse, die sie durchlebten, weiterentwickelt oder verändert, sodass sie mir mit der Zeit sympathisch wurden.Die Geschichte beginnt relativ abrupt als Ismael auf einem Schiff auf Cretacea aufwacht und wir lernen diese neue Welt gemeinsam mit dem Jungen kennen. Nach und nach erfährt man als Leser durch Rückblicke mehr über Ismaels Vergangenheit. Die Handlung ist zwar durchgängig spannend, ab der zweiten Hälfte fand ich es allerdings etwas zu oberflächlich. Hier hätte der Story etwas weniger Handlung und mehr Details oder Erklärungen gutgetan. Das Ende konnte mich überraschen und hat mir wirklich gut gefallen, allerdings hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefe gewünscht. Viele meiner Fragen sind daher leider offengeblieben. Fazit:Trotz kleinerer Schwächen ein spannendes und sehr interessantes Jugendbuch nicht nur über die Gefahren der Tiefe, sondern auch über die Gefahr, die wir Menschen für unsere Umwelt darstellen. 

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  • Mobby Dick der Neuzeit in Jugendform !!

    Creature - Gefahr aus der Tiefe
    MiracleDay

    MiracleDay

    05. March 2017 um 16:10

    Daten zum Buch:Das Buch Creature - Gefahr aus der Tiefe geschrieben von Morton Rhue umfasst 480 spannende und auch sehr interessante Seiten, die für mich ein Mobby Dick der Neuzeit in Jugendform darstellen. Erschienen ist das Buch am 24.01.2017 im Ravensburger Buchverlag. Das Buch entführt uns zusammen mit dem Protagonisten Ismael auf den Planeten Creatacea wo er auf einen Schiff anheuert und sich somit direkt ins Abenteuer stürzt, welches nicht ganz ungefährlich zu sein scheint.Der KlappentextIsmael weiß, dass er von der Erde verschwinden muss. Die Natur ist komplett zerstört, durch die dicke Smogwolke dringt schon lange kein Sonnenlicht mehr und die Luft reicht kaum zum Atmen. Als ihm ein Job auf dem fernen Planeten Cretacea angeboten wird, ergreift er die Chance und heuert dort auf einem Walfangschiff an. Doch seine Arbeit ist viel riskanter als gedacht. Denn sein Schiff macht Jagd auf das gefährlichste Lebewesen des Planeten: eine riesige blutrünstige Kreatur, die in den Tiefen des Meeres lauert. Für Ismael und den Rest der Besatzung geht es ums nackte Überleben …Das CoverDas Cover finde ich ist bei diesem Buch wirklich sehr gelungen, denn es ist sehr ansprechend und auch harmonisch gestaltet und passt perfekt zum Innenleben des Buches. Auch die markante typische Blaue Verlagslogo Ecke, fällt hier nicht so schwerfällig ins Gewicht. Das Cover gibt einem ein gewissen Gefühl von Tiefe und dieses spiegelt sich auch im Buch wieder.Der SchreibstielIch finde der Schreibstiel ist sehr leicht und angenehm, ich habe ihn als sehr locker und flüssig empfunden, da fielen ein paar wenige seltsame Namen kaum ins Gewicht. Das Buch ist sehr Jugendlich gehalten, was mich aber nicht stört, man sollte nur einfach keine Schwere Kost erwarten. Die CharaktereObwohl die Charaktere in diesem Buch sehr Jugendlich gehalten wurden, sind mir einige richtig ans Herz gewachsen, denn der Autor hat es geschafft eine Tiefe zu den Charakteren auf zu bauen die mir sehr gefallen hat, auch wenn die Charaktere mir zum Teil für ihr Alter zu Erwachsen waren. Allen vor ran der wohl wichtigste Protagonist Ismael, er ist sehr reif für sein Alter, was aber auch daran liegt, das er sich schon immer in seinen Leben durch kämpfen musste und andere über sich selbst gestellt hat, dadurch wirkt er natürlich nicht nur reifer, sondern ist es auch tatsächlich. Doch manchmal übertreibt er es auch gerne, wenn er als Jugendlicher sich mit den Erwachsenen anlegt und vor allem auch wie, dachte ich mir manchmal, das es wohl doch etwas zu weit her geholt ist. Aber ansonsten ist Ismael ein wirklich toller, selbstbewusster aber vor allem auch Hilfsbereiter Mensch, der sich wirklich für alles und jeden einsetzt. Meine MeinungAls ich angefangen habe das Buch zu lesen, habe ich mich sofort in der Geschichte angekommen gefühlt, die Seiten flogen dahin und auch wenn am Anfang vieles neu war, so wurde man Stück für Stück an die Geschichte heran geführt. Mir hat es auch gefallen das wir, Rückblicke in die Vergangenheit gemacht haben, so hatte man das Gefühl von einer gewissen Tiefe, aber vor allem bekam man auch Informationen, was vorher passiert ist, für mich war dieses wichtig für den Aufbau der Story um diese besser zu verstehen. Schnell kam bei mir das Gefühl auf, das mich das Buch an etwas erinnert und ja, es erinnerte mich leicht an Mobby Dick, aber auch sehr schnell habe ich gemerkt das dieses Buch seine ganz eigene Geschichte erzählt, darum hat mich dieses auch nicht weiter gestört. Ich würde sagen es ist ein Mobby Dick der Neuzeit in Jugendform aber mir hat das sehr gut gefallen. Die Charaktere sind einen schnell ans Herz gewachsen, auch wenn sie manchmal für ihr Alter zu reif wirkten, lag dieses wohl auch an die Vergangenheit der Jugendlichen und auch an den fürchterlichen Zuständen auf der Erde. Ismael ist ein wirklich toller Protagonist, den man sehr schnell durch seine besondere Art ins Herz schließt. Nur von Gwen hätte ich mir irgendwie etwas mehr erwartet, sie war am Anfang die sture Rothaarige, hat dieses aber sehr schnell wieder verworfen, auch wenn sie es kurzzeitig immer mal wieder ein klein wenig zum Vorschein gebracht hat. Die Handlung und die Thematik haben mir sehr gut gefallen auch die Umsetzung war für mich in Ordnung, allerdings weist es zum Ende hin Schwächen auf. Das Ende war überraschend und auf seine Art auch faszinierend allerdings wird man mit einigen Fragen zurück gelassen auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte.Abschluss FazitDas Buch erinnert leicht an Mobby Dick, was dem ganzen aber nicht schadet im Gegenteil es ist modern, jung und faszinierend auch wenn das Ende kleine Schwächen aufweist, würde ich dieses Buch jedem empfehlen der Moderne Jugendbücher liebt. 

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