Morton Rhue Die Welle

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Inhaltsangabe zu „Die Welle“ von Morton Rhue

Faschistoides Denken und Handeln ist immer noch und überall vorhanden. Ein Lehrer beweist es seinen Schülern in einem aufsehenerregenden Experiment.

Super gut, auch das Interview Jahre später mit dem Lehrer ist spannend.

— WriteReadPassion
WriteReadPassion

Erschreckend realistisch...

— Minka93
Minka93

Gutes Buch, zum Nachdenken. Spannend und erschreckend zugleich!

— Buecherkeks
Buecherkeks

lesenswert

— Nachtfalter89
Nachtfalter89

Musste es für die Schule lesen und es hat mir wirklich gut gefallen!

— AllSoRosy
AllSoRosy

Sicherlich nachvollziehbar, aber der Schreibstil hat mir nicht gefallen.

— MellieS
MellieS

Für Jugendliche die perfekte Lektüre um faschistoides Denken und schließlich Handeln nachzuvollziehen.

— LifeWithoutFear
LifeWithoutFear

Fesselnde sowie informative Lektüre, die nachdenklich macht (Gerade weil sie auf einer wahren Geschichte beruht!)

— searching
searching

Interessante Lektüre, aber die Spannung fehlt.

— AffeL
AffeL

Ein gutes Jugendbuch.

— Susi93
Susi93

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  • Thematik hat nichts an Aktualität verloren

    Die Welle
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    01. September 2017 um 11:35

    Den Film "Die Welle" habe ich bereits mehrfach gesehen und bin daher mit der Handlung vertraut. Zwischen Buch und Film gibt es allerdings Abweichungen.Ich finde den Hintergrund beeindruckend und erschreckend, zumal "Die Welle" auf wahren Begebenheiten beruht. Hierzu fand ich es sehr interessant, ein Interview mit dem Lehrer im Anhang zu lesen, der damals an einer amerikanischen Highschool dieses Experiment in ähnlicher Weise tatsächlich durchgeführt hat.Die Sichtweise auf das Experiment wird aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und somit von unterschiedlichen Standpunkten dargestellt. Hier wurde jeder mit einbezogen, sowohl der Lehrer, der das Experiment durchführt und seine Schüler, als auch andere wie der Direktor, Eltern und Lehrerkollegen. Besonders interessant ist hier die Sichtweise des Außenseiters, der plötzlich kein solcher mehr ist und nach Ende des Experiments zurück in diese Rolle zu rutschen droht.Wie gesagt unterscheiden sich der mir bekannte Film und das Buch und auch das Ende ist ein anderes. Somit konnte mich das Buch auch noch mal überraschen.Die Thematik hat überhaupt nichts an Aktualität verloren. Das Buch lässt mich ein wenig nachdenklich zurück und genau das ist auch beabsichtigt.

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  • Die Welle

    Die Welle
    Rain698

    Rain698

    17. August 2017 um 20:16

    Die Welle ist eine Geschichte, die sehr an das Dritte Reich und den Aufstieg Hitlers erinnern soll und wie schnell die Gemeinschaft geblendet werden kann. Ich bin auf Die Welle durch die Verfilmung aufmerksam geworden und musste dann natürlich sofort das Buch lesen. Ein Lehrer startet ein Experiment, das den Schülern zeigen soll, dass so etwas wie im Dritten Reich auch heute noch passieren kann. Er gründet eine Gemeinschaft, der Name ist "Die Welle". Die Mitglieder der Welle halten zusammen und sind füreinander da. Diejenigen die nicht der Gemeinschaft angehören, werden ausgegrenzt, haben es schwer Anschluss zu finden und werden regelrecht gemobbt. Ein Junge ist von der Gemeinschaft der Welle so mitgerissen, dass er sich ein Leben ohne den Schutz der Gemeinschaft gar nicht mehr vorstellen kann und fällt regelrecht in sich zusammen als es am Ende zum Showdown kommt.  

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  • Experiment

    Die Welle
    Engi-Eli

    Engi-Eli

    01. June 2017 um 21:41

    Bekommt verschidene sichten wie die Persoen sich fühlen bei den Experiment . Zusammenhalt einfach mitmachen ohne nachdenken ... Doch was ist mit den die Bedenken haben .... Historische Merkmale , psychologische Betrachtung

  • Experiment

    Die Welle
    Engi-Eli

    Engi-Eli

    01. June 2017 um 21:36

    Psychologisch betrachtet interessant wer ist stark um sich zu wiedersetzen , wer wird mit den schwarm mitgerissen Wird anhand des Buches mitgeteilt . Ich fand das Buch besser als den Film :)

  • Lehrreiches Experiment

    Die Welle
    cynthor

    cynthor

    Inhalt Weil seine Schüler sich nicht vorstellen können, wie breite Teile der deutschen Bevölkerung zur Zeit des Nationalsozialismus Vertreibung und Massenmord stillschweigend geduldet hatten, startet der Lehrer Ben Ross an einer amerikanischen Schule ein Experiment: er gründet eine eigene Bewegung, „Die Welle“ genannt, deren Grundsätze „Macht durch Disziplin“, „Macht durch Gemeinschaft“ sowie „Macht durch Handeln“ große Begeisterung bei den meisten Schülern auslösen. Das Experiment entwickelt eine sehr gefährliche Eigendynamik, die selbst  dem Lehrer nicht vollkommen klar wird, schließlich lassen sich am Anfang positive Veränderungen feststellen: Außenseiter finden Anschluss und der Schulstoff wird gründlicher gelernt. Als allerdings Schüler Missfallen an der Bewegung äußern, beginnt der Konflikt zwischen Mitgliedern der „Welle“ und ihren Kritikern. Ross, selbst von den Auswirkungen überrascht, muss einen Weg finden, die Katastrophe zu verhindern. Meinung „Die Welle“ dient oft als Paradebeispiel für den Umgang mit sektenähnlichen Gemeinschaften und das Gefahrpotenzial, das eine solche Gruppierung birgt. Das Experiment, das als Grundlage von Rhues Roman gilt, hat mit leichten Abwandlungen in der Realität stattgefunden und zählt mittlerweile zu den klassischen Experimenten der Psychologie, insbesondere im Bereich der Konformität und des Gruppendrucks. Ohne jede Frage zeigt das Experiment deutlich auf, was geschehen kann, wenn sich Menschen zu Gruppen mit gemeinsamen Zielen zusammenschließen. Es ist allerdings zu einfach, das Resultat auf jede Form von Gemeinschaft zu übertragen. Lauries Mutter formuliert es schon richtig, wenn sie die „Welle“ als Sekte bezeichnet, ist doch die selbstgewählte Isolierung bzw. Abgrenzung von Nichtmitgliedern sowie der Missionierungsgedanke entsprechend stark vertreten. Ebenso besitzt die Welle zwar Grundsätze, diese sind aber ausschließlich struktureller Natur. „Macht durch Disziplin, Gemeinschaft und Handeln“, das macht deutlich, worum es sich bei der Welle nicht handelt: um eine Bewegung mit inneren Werten, mit einem stabilen Gerüst aus Normen, mit einem Sinn, das die Gemeinschaft in eine positive Richtung lenken würde. „Die Welle“ ist eine inhaltsleere Bewegung, eine ohne tieferen Sinn – und das wirft Laurie ihrem Lehrer auch vor, wenn sie es vielleicht auch etwas anders meinte. Damit ist nicht gesagt, dass Disziplin bzw. das Hochhalten der Gemeinschaft als solche keine Werte sind, sondern dass diese Schlagworte eben nicht ausreichen, um das Abrutschen einer Gruppierung und ihren Drift in – in diesem Fall faschistoide – Richtungen zu verhindern. Was (echte) Gemeinschaften zu leisten imstande sind, mag ein Paradebeispiel verdeutlichen: als 1565 die Osmanen Malta belagerten, standen die dortigen Ritter Unmenschliches durch. Eine lesenswerte Schilderung findet sich unter dem Titel „Der Schild Europas“, geschrieben von Ernle Bradford). Aber zurück zum Roman: Rhue schildert die Ansichten der verschiedenen Typen von Schülern, ihre Zweifel und ihre Begeisterung, ihre Kritik und ihr Lob überaus eindrücklich. Von Tag zu Tag spaltet sich die Schule stärker in zwei Lager auf, die bloß konsequente Fortsetzung des alltäglichen Schulalltags sind, auch wenn sich die personale Zusammensetzung etwas geändert hat: es gibt die angesehenen, die beliebten, die coolen, und dann eben noch die Gruppe der Außenseiter. Da sich die gesamte Handlung innerhalb weniger Tage abspielt, bleibt kaum Zeit für eine tiefgreifende Charakterentwicklung. So ist es kein Wunder, dass sowohl das Umdenken von Laurie als auch David durch zwei Schockmomente (das Verprügeln eines jüdischen Jungen bzw. die Gewalt gegen seine Freundin) wesentlich vorangetrieben wird. Leider konzentriert sich das Buch sehr auf die beiden Schüler sowie ihren Lehrer. Das Innenleben anderer Schüler wird nur kurz thematisiert, was schade ist, da deren Konstellation und ihre Motivationen stellenweise im Dunkeln bleiben - trotzdem eine klare Leseempfehlung. Sonnige Tage und erholsame Nächte! PS: Wem der Stil meiner Rezension bzw. die Auswahl der vorgestellten Bücher gefällt, findet auf meinem Blog (https://cynthor.wordpress.com) weitere „Bücherschätze“ und auch Infos zu meinem eigenen gesellschaftskritischen Fantasy-Roman „Ethopia – Erwachen“.

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  • Rezension - Die Welle von Morton Rhue (Verfilmt als "Die Welle")

    Die Welle
    Sandra_Lessig

    Sandra_Lessig

    05. April 2017 um 02:58

    Informationen zum Buch: - Titel: Die Welle- Autor: Morton Rhue- Seiten: 185- Verlag: Ravensburger Buchverlag- Reihe: /- Ersterscheinung: 1984 (in Deutschland)- ISBN: 9783473580088- Format: Taschenbuch- Preis: [A] 7,20 € [D] 6,99 €- Originaltitel: The Wave- Sprache: auf Deutsch gelesen- Genre: Roman / Jugendbuch- Altersfreigabe: ab 12 Jahre Der Autor: Morton Rhue wurde 1950 in New York City geboren. Der mehrfach preisgekrönte Autor einer Vielzahl von Romanen für Jugendliche ist in Deutschland vor allem durch "Die Welle" bekannt geworden. Nach seinem Literaturstudium verdiente er seinen Lebensunterhalt teilweise als Straßenmusiker in Europa, später arbeitete er vornehmlich als Journalist. Heute widmet er sich fast ausschließlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit neben Lesungen und Workshops in Schulen. Die ersten Sätze: Laurie Saunders saß im Redaktionsbüro der Schülerzeitung der Gordon High School und kaute an ihrem Kugelschreiber. Sie war ein hübsches Mädchen mit hellbraunem Haar und einem fast immer währenden Lächeln, das nur schwand, wenn sie aufgeregt war oder an Kugelschreibern kaute. Das hatte sie in letzter Zeit ziemlich häufig getan. In ihrem Vorrat gab es keinen einzigen Schreiber mehr, der nicht am oberen Ende völlig zerbissen war. Immerhin war das allemal noch besser als Rauchen. Die Buchrückseite: Wie entsteht Faschismus?Ein junger Lehrer entschließt sich zu einem ungewöhnlichen Experiment. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken immer und überall vorhanden ist. Doch die „Bewegung“, die er auslöst, droht ihn und sein Vorhaben zu überrollen: Das Experiment gerät außer Kontrolle. Inhalt: "Die Welle", 1981 zum ersten Mal als Buch erschienen, basiert auf einem Unterrichtsversuch, der 1967 von Ron Jones durchgeführt wurde und ähnlich entgleiste wie im Buch, wo sich die Welle rasend schnell ausbreitet und dies den Schülern erst am Ende bewusst wird und alle erschüttert sind.Meine Meinung:"Die Welle" ist ein Buch, von dem ich im immer wieder gehört und wo ich auch schon mehrere Male den Film gesehen habe. Damals haben wir es auch in der Schule dran genommen. Ich denke es ist wohl eines der Bücher, das man einfach mal gelesen haben sollte.Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen, aber nichts besonderes. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass es hier nicht um Poesie, sondern um die Botschaft geht.Fazit:Es ist ein gelungenes Buch. Man sollte es einmal gelesen haben, um sich vor Augen zu führen, dass Totalitarismus schneller entstehen kann, als man denkt.Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne, da die Spannung etwas zu wünschen übrig ließ.

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  • Welle

    Die Welle
    NinaBookLove

    NinaBookLove

    16. November 2016 um 18:17

    Als ich mir letztens “Die Welle" von Morton Rhue ausgeliehen habe, wollte ich einfach nur mal das Buch lesen, wirklich genau wissen, worum es wirklich geht. Vielleicht habt ihr euch das ja auch schon mal gefragt!? Ich habe das Buch jedenfalls nicht in der Schule gelesen, als es alle anderen gelesen haben. Unsere Lehrerin hat eine andere Lektüre von Morton Rhue ausgewählt und so hatte ich bisher weder den Film noch das Buch gelesen / gesehen. Um meiner Obsession gerecht zu werden habe ich mir dann auch erst einmal das Buch geschnappt mich hingesetzt und angefangen zu lesen. Als der Lehrer des Geschichtskurses bemerkt, dass ein Video der Nazi-Zeit seine Schüler zutiefst erschüttert und sie ihm Fragen stellen, auf die er zu seiner eigenen Empörung keine Antwort weiß, überlegt er sich, wie er das Thema vertiefen und seinen Schülern die Situation von damals begreiflich machen kann. So erfindet er die Welle. Ein kleines Experiment, in dem er seinen Schülern zeigen will, was für einen Einfluss Hitler damals hatte und wie es sich anfühlte diszipliniert zu sein. Seine Schüler sind begeistert und so führt er den Namen, den Gruß, das Zeichen und die Grundsätze der Welle ein. Doch die Schüler - und irgendwo auch ihr Lehrer selbst - scheinen all dies viel zu ernst zu nehmen. Mit einem Mal ist die ganze Schule angesteckt von der Aufregung oder eben dem Grauen vor dieser unheimlichen Bewegung, die ein harmloser Geschichtslehrer ausgelöst hat und anführt. Na ja. Lange Rede, kurzer Sinn. Das Experiment des Lehrers artet aus und keiner will es stoppen. Keiner, der es stoppen will, kann es stoppen. Man kann sich schnell in die Nazi-Zeiten einfühlen und die Schüler bekommen eine lebhafte Vorstellung von der Grausamkeit und dem Druck der auf den damaligen Deutschen lastete. Das Buch ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben worden, was, so, wie ich es sehe, fast noch das Spannendste daran ist. Denn... natürlich ist dieses Buch interessant und hat auch so seine Reize. Es geht um Zusammenhalt, Freundschaft, Feinde und natürlich auch Außenseiter und Mobbing. Im Grunde ein Thema, das jeden anspricht. Aber es ist eigentlich nur eine Geschichte von einem Lehrer, der ein Experiment einführt, das dann alle Welt wieder loswerden will. Dadurch entstehen zwei Seiten und die Schüler finden sich auf einmal als Feinde und nicht länger als Freunde wieder. Dieses Buch hat mich nicht wirklich angesprochen, was echt schade ist, denn eigentlich verbirgt sich eine interessante Geschichte hinter der unscheinbaren und fast langweiligen Geschichte. Es ist die Geschichte von Leuten, die zuerst meinen, dass sich die Geschichte gar nicht wiederholen kann - und die dann eines Besseren belehrt werden. Aber all dies ist... nicht spannend geschrieben. Selbst, als es zum Ende hin knapp wurde und wichtig, hat mich das Buch nicht so gepackt, wie es mich hätte interessieren sollen. Ich gebe dem Buch zwei Sterne. Wie schon gesagt, mir fehlt hier die Spannung, die einfach jedes Buch ausmachen sollte und auch einiges an Handlung, denn obwohl das Buch für diese paar Seiten eigentlich schon recht viel Inhalt hat, ist es eben eine Handlung, die mir im Nachhinein viel zu lückenhaft erscheint. Natürlich ist dieses Buch eigentlich als Schullektüre gedacht und nicht als Hobbylektüre, das man zwischen ein Harry-Potter- und ein Twilight-Buch quetschen kann. Aber dennoch fehlt mir hierbei einfach zu viel. Hoffentlich hat euch diese Rezi trotz der Negativität gefallen. Ich würde mich freuen zu erfahren, was ihr von dem Buch haltet - auch, wenn sie vielleicht aus einem komplett anderen Blickwinkel gerichtet sind... oder vielleicht gerade dann!

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  • Die Welle

    Die Welle
    MyBookLife

    MyBookLife

    07. November 2016 um 20:21

    In der USA unternimmt ein Lehrer ein Experiment mit seiner Klasse, dass jedoch mit der Zeit völlig außer Kontrolle gerät und die ganze Schule mitreißt. Das Thema: Hiltler und die Nazis. Der Lehrer möchte, nachdem er eine Frage eines Schülers nicht richtig beantworten konnte, mithilfe eines Experimentes die Lösunng herausfinden. Doch ob das so gut war? Persönliche Meinung: Erstmal möchte ich sagen, dass die ganze Geschichte in echt passiert ist und ich finde, das macht das ganze noch interessanter. Außerdem befindet sich am Ende noch ein kleines Interview mit dem echten Lehrer. Nun aber zum Buch, ich finde die ganze Geschichte wurde eigentlich gut umgesetzt aber ab und zu fehlt der Spannungsfaktor. Trotzdem Gutes Buch, besonders als Schullektüre.

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  • Zu hohe erwartungen? - 2/5 Sterne

    Die Welle
    KlaasHarbour

    KlaasHarbour

    03. August 2016 um 13:52

    Mit dieser Rezension möchte ich nicht die Wirkung des Buches auf Jugendliche und seine Bedeutung anzweifeln, sonder nur eine Bewertung von Schreibstil usw. geben. Es kann natürlich sein, dass ich einfach mit zu hohen Erwartungen an das Buch gegangen bin, aber leider war das Buch nicht so klasse wie es von vielen Leuten gelobt wird. Der Schreibstil war sehr einfach und hat nicht mit Besonderheiten aufgewartet, denke aber, da es als Schullektüre in fast jeder Schule gelesen wird, soll ein schwerer Schreibstil die Schüler nicht abschrecken. Die Geschichte war mir leider auch zu kurz. Das Projekt hat die Schüler sofort komplett eingenommen, was schon sehr gestelzt gewirkt hat, da nur wenige bei der Idee des Projektes zögern. Als der Lehrer dann am Ende doch merkt, dass das Projekt aus dem Ruder läuft, bricht er das Projekt sofort ab und es ist alles vorbei. Keine Nachwirkungen von "Die Welle - Hardlinern" oder andere Konsequenzen. Leider zu wenig Spannung und zu gestelzt. Trotzdem als Schullektüre nicht schlecht.

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  • Rezension: Die Welle

    Die Welle
    Molaudy

    Molaudy

    12. June 2016 um 13:48

    Meine Meinung Dieses Buch ist definitiv ein Lesemuss, wenn ihr zu faul seid, dann schaut euch wenigstens den Film dazu an! Die Geschichte ist einfach toll und lehnt sich an eine ähnliche an, die sich 1967 an einer High School abspielte. Ich fand es sehr fesselnd und hab das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen. Am Anfang war es zwar noch etwas verwirrend, weil so viele Charaktere auf einmal hinzukamen, doch ich konnte noch den Überblick behalten. Ich weiß nicht genau wieso, aber ich hatte das Gefühl zu den Charakteren kein richtiges Verhältnis aufbauen zu können. Sie blieben für mich alle etwas fremd und distanziert! Der Schreibstil von Morton Rhue war angenehm zu lesen, aber oft fehlte mir die Liebe zum Detail. Das Buch war klasse und es hätte nicht geschadet, wenn es noch ein wenig dicker gewesen wäre - mit mehr Eingebung auf die Charaktere, besser Beschreibungen von Ort und Zeit und Ähnliches! Insgesamt kam es mir nämlich alles sehr schnell und unfertig vor. Das Cover ist nicht besonders herausragend, aber auch nicht vollkommen unpassend. In der Buchhandlung wäre es mir jedenfalls nicht aufgefallen. Fazit: Man sollte dieses Buch durchaus lesen! Für alle fünf Sterne hat mir das Buch jedoch nicht ganz gereicht.

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  • Schullektüre

    Die Welle
    lenasupi

    lenasupi

    10. June 2016 um 14:26

    Ich wusste dass Ich dieses Buch in der Schule lesen muss, also habe ich es mir vorher gekauft und verschlungen, so gut war es geschrieben. Morton Rhue hat einen guten Schreibstil, und er war auch an meiner Schule damals, hat eine Buchlesung und Autogramme gegeben, was ziemlich cool war da er echt lustig drauf ist. Das Buch kann ich jedem empfehlen, und ich finde es gut, dass es zur Schullektüre zählt.

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  • Ein gelungener Roman mit wahrer Begebenheit!

    Die Welle
    VillageGirl

    VillageGirl

    29. May 2016 um 10:57

    Ben Ross, ein junger Geschichtslehrer an der Gordon High School in Amerika, wird von seinen Schülern aus der 12. Klasse nach der Vorführung eines Filmes über die Konzentrationslager und Nazis gefragt, weshalb der Teil Deutschlands, der kein Anhänger der Nazis war, nichts dagegen getan hat. Außerdem beschäftigt sie die Frage, warum später viele diesen Teil der deutschen Geschichte verschweigen wollten oder sogar verneint haben, sehr. Gleichermaßen sind viele jedoch der Meinung, dass nie wieder eine Bewegung wie die Nazis entstehen könnte, einfach weil die Welt durch die Ereignisse in Deutschland gelernt hat. Um seinen Freunden die Fragen, auf die er selber keine Antwort weiß, zu beantworten, startet er ein Experiment mit dem Namen "Die Welle". Alles beginnt wie geplant, doch schon kurze Zeit später findet sich Ross in einem schier unkontrollierbaren Chaos wieder. _____________________________________________________________________________________ Der Roman von Mortan Rhue hat einen etwas verzweigten Hintergrund, da er selber auf einem Film basiert, der den Geschehnissen an einer amerikanischen High School im Jahr 1967 nachempfunden ist. Dennoch schafft es der Roman die Geschehnisse aus mehreren Perspektiven eindrucksvoll darzustellen. Die Handlung hat im Groben zwei Protagonisten und einige bedeutende Nebencharaktere. Die wichtigsten handelnden Personen sind: * Ben Ross, ein junger Geschichtslehrer und "Anführer" der Welle* Laurie Saunders, eine Schülerin von Ben Ross und Chefredakteurin der Schülerzeitung* David Collins, ein Schüler von Ben Ross und Laurie`s fester Freund Durch die unterschiedlichen Einblicke in die Handlung zeigt der Autor gut auf, wer für "Die Welle" ist und wer dagegen, wieso sie so zu dem Experiment stehen und wie sie ihre Meinung dazu im Lauf der Zeit verändern. Es wird außerdem sehr gut gezeigt, wie schnell dieses Experiment aus dem Ruder laufen konnte. Das ursprünglich klasseninterne Projekt verbreitet sich schnell durch die engagierten Schüler der Klasse und greift so schnell auf das Football-Team aber auch auf die jüngeren Schüler über. Das alles innerhalb von gerade einmal einer Woche! Einige wenige Kritikpunkte habe ich dennoch: 1. Wie schon erwähnt, gibt es unterschiedliche Perspektiven auf das Geschehen, was mir sehr gut gefällt, aber mir fehlt eine wichtige Ansicht. Es gibt einerseits den Lehrer, der alles in die Wege leitet und das Experiment entsprechend befürwortet. Andererseits gibt es die Schüler, deren Meinungen durch Laurie und David vertreten werden. Einmal eine Person, die komplett hinter "Der Welle" steht und wiederum eine, die das Experiment im Verlauf immer mehr in Frage stellt. Mir persönlich fehlt ein Lehrer, der sich von Beginn an klar gegen das Projekt ausspricht und immer wieder versucht, Ross von seinem Vorhaben abzuhalten. 2. Dazu kommt, dass ich das Ende etwas zu schnell abgehandelt finde. Das Buch umfasst 180 Seiten und der entscheidende Wendepunkt kommt circa auf Seite 150, wodurch einer der wichtigsten Faktoren, nämlich das Ende "Der Welle" meiner Meinung nach deutlich zu kurz. Alles in allem ist das Buch aber ein wirkliches Meisterwerk und zeigt auf erschreckende Weise, wie schnell sich doch wieder eine solche Bewegung gründen und erheben kann. Obwohl ich das Buch als Schullektüre gezwungenermaßen lesen musste, von denen ich bisher noch nie richtig begeistert war, bin ich sehr froh, dass ich es lesen musste! Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung und zwar auch an die, die wie ich bisher nicht viel mit Geschichte am Hut hatten!

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  • Kann es passieren, dass sich die Geschichte wiederholt?

    Die Welle
    dia78

    dia78

    10. May 2016 um 00:17

    Dieses Werk von Morton Rhue ist eine Darstellung eines ambitionierten Versuchs eines Geschichtelehrers, den Kindern die Einfachheit und Möglichkeit des abgeben selbstorganisierter Denk- und Handlungsweisen nahe zu bringen.Dem Autor ist es gelungen, die Tragweite dieses Projekts in klaren Worten darzustellen. Man kann sich in die Handlungsweisen der einzelnen Charaktere richtig gut hineinversetzen. In die Begeisterung der Schüler, zu einer Gemeinschaft, eines Ganzen zu sein. Ebenso wie in die Angst der Leute, welche nicht dabei sind.Es ist ihm gelungen ein zeitloses Werk zu erschaffen, dass einen jeden Lehrer und Schüler als Pflichtlektüre zu lesen gegeben werden sollte. Denn man sieht, wie schnell man sich in eine Situation hineinfügt und Eigenständigkeit abgibt.

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  • Absolut lesenswert

    Die Welle
    Pachi10

    Pachi10

    27. April 2016 um 17:01

    Als Jugendliche mussten wir uns in der Schule den Film anschauen - uns hat das damals recht wenig interessiert. Jetzt habe ich mir endlich mal das Buch zur Hand genommen und ich war fasziniert/schockiert. Ein Lehrer unterrichtet Geschichte, Thema 2. Weltkrieg - Nazideutschland - Judenverfolgung. Die Jugendlichen können nicht verstehen, warum sich die Juden nicht gewehrt haben, wie Hitler so mächtig werden konnte, warum niemand das Böse erkannt hat etc. (Wie meine Oma schon sagte: Mit einer vollen Hose ist gut stinken!) Der Lehrer startet ein Experiment. Die Welle soll eine Gruppe für den Geschichtsunterricht sein. Mit eigenem Gruß, eigenem Logo, eigenen Wahlsprüchen und Handlungsweisen. Man soll eine Einheit bilden. Die Jugendlichen sind euphorisch, und das Experiment gerät etwas außer Kontrolle. Letztendlich führt ihnen ihr Lehrer vor Augen, wie schnell das gehen kann, dass man sich von der Menge mitreißen lässt und zustimmt weil alle zustimmen, dass Euphorie in Fanatismus umschlagen kann, dass man ganz schnell die Kontrolle verlieren kann. Ich fand die Geschichte absolut lesenswert und lehrreich. Sollte man gelesen haben.

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  • Beängstigend

    Die Welle
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    08. January 2016 um 08:33

    Morton Rhue erzählt die Geschichte einer Highschool in Amerika, welche auf einer wahren Begebenheit beruht. Ein Geschichtslehrer will seinen Schülern das Geschehen in der NS-Zeit durch ein Experiment veranschaulichen. Doch die Welle die er ausgelöst hat, gerät außer Kontrolle. Die Welle ist beängstigend und augenöffnend zugleich. Kaum einer kann sich vorstellen, wieso so viele Menschen Hitler blind gefolgt sind. Doch als Ben Ross "Die Welle" ins Leben ruft, ein Experiment bei dem er seinen Schülern zeigen will, wie schnell man einer Gemeinschaft bzw. einem Führer blind folgen kann, lassen sich alle mehr mitreißen, als er je gehofft hat. Hier wird veranschaulicht, wie schnell Dinge aus den Fugen geraten. Wie unglaublich blind die Menschen werden, wenn sie ein gemeinsames Ziel haben. Außenseiter gehören plötzlich dazu, weil nur noch die Gemeinschaft und nicht mehr das einzelne Individuum zählt. Die eigene Meinung wird schnell hinter den Gemeinschaftsgedanken gestellt. Jeder folgt blind dem Führer. Doch so wie die Außenseiter plötzlich dazu gehören, so werden diejenigen ausgeschlossen und schikaniert, die gegen diese Bewegung sind. "Die Welle" ist die NS-Zeit in kleinem Stil. Oder aber auch alle möglichen Sekten und Organisationen, die es heute gibt. Es ist erschreckend, wie schnell Menschen die eigene Meinung für einen Führer, der ihnen ein scheinbar besseres Leben verspricht, an zweite Stelle stellen und zu befehlsausführenden "Soldaten" werden. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, sofern er es nicht schon in der Schule durch genommen hat.

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