Morton Rhue Give a Boy a Gun

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Inhaltsangabe zu „Give a Boy a Gun“ von Morton Rhue

Englische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der englische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

Amokläufe an Schulen werfen bedrückende Fragen auf, auch nach den »Schwachstellen im System«, in Familie, Schule und Gesellschaft. Morton Rhue (bekannt durch seinen Roman ›Die Welle‹) versucht, sich den Ursachen einer solchen Tragödie zu nähern – seine semifiktionale Recherche bei Familienangehörigen, Freunden und Lehrern der Täter liefert bedenkenswerte Argumente.

Englische Lektüre: Niveau B2 (GER)

Tolles Buch Schockiert und lässt über das eigene Verhalten in der Schule nachdenken und zeigt, wie schwerwiegend die Folgen vonMobbing sind

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Give a Boy a Gun" von Morton Rhue

    Give a Boy a Gun

    JuleBambule

    02. November 2007 um 20:50

    In dem Buch beschäftigt sich Morton Rhue, ein sehr erfolgreicher amerikanischer Autor( u. a. „Die Welle“), mit dem Thema jugendlicher Gewalt und einem damit verbundenen Amoklauf an einer Highschool in den USA. In einer vorangestellten Notiz des Autors, sagt dieser, dass die Geschichte ein Werk der Fiktion sei und Alles- und Nichts- davon wahr ist. ( „(…)The Story you are about to read is a work of fiction. Nothing – and everything – about it is real.“) Die Geschichte, um die beiden Schulattentäter Gary Searle und Brandon Lawlor, wird aus vielen verschiedenen Blickwinkeln in Form von Statements beteiligter Personen geschildert, die von der Halbschwester von Gary nach dem Attentat zusammengetragen wurden. Gary und Brendan stehen in der „inoffiziellen“ Hierarchie der Schule auf der untersten Stufe und werden täglich von den vermeintlich „coolen“ Mitschülern, allen voran Sam Flach-ein Footballspieler- aufs übelste drangsaliert und terrorisiert und das nicht nur physisch, sondern vor allem psychisch. Schließlich planen sie in der Zehnten einen Amoklauf; es ist Freitagabend und in der Schuleigenen Turnhalle findet ein Schulball statt. Mit halbautomatischen Waffen ausgestattet stürmen Gary und Brendan kurz nach Beginn den Ball, die Ein- und Ausgangstüren haben sie zusätzlich mit Sprengstoff präpariert. Im Verlauf des Abends werden ein Mitschüler(Sam Flach) und ein Lehrer angeschossen. Morton Rhue, mit bürgerlichem Namen Todd Strasser, beschreibt in seinem Buch auf erschreckende Weise wohin Gewalt zwischen Jugendlichen führen kann und stellt indirekt die Frage, wie solche Gewaltausbrüche verhindert werden können. Da neben Mitschülern auch die Eltern von Brendan und Gary, sowie die Beiden selbst- in Form ihrer Abschiedsbriefe- zu Wort kommen, bekommt der Leser einen sehr genauen Einblick in die Psyche der Beiden und einen Überblick über den genauen Tathergang und die Gründe für selbigen. Am Meisten hat mich erschreckt, dass diejenigen, die, die beiden über die Jahre drangsaliert haben, im Nachhinein ihren Fehler nicht einsehen wollten und das Ganze versucht haben zu relativieren und zu verharmlosen. Gut gefallen hat mir, die Tatsache, dass Rhue aufzeigt, wohin „harmloses“ Mobbing und beiläufig ausgesprochene Beleidigungen führen können, und was sie in den Einzelnen Opfern auslösen können. Ausgehend von der dargestellten Problematik und dem Alter der Protagonisten, würde ich das Buch frühestens ab 14 Jahren empfehlen, da in diesem Alter die Selbstreflektion(also das Auswerten der eigenen Handlungen) bereits zum Teil ausgebildet ist, und das Buch somit (hoffentlich) zum Nachdenken anregen wird.

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