Morton Rhue No place, no home

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Inhaltsangabe zu „No place, no home“ von Morton Rhue

Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville, einer Zeltstadt für Leute, die alles verloren haben. Ein Ort für faule Versager, denkt Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben - nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern.

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    No place, no home

    Sanieinsanity

    30. April 2017 um 22:18

    Sexistisch, verlogen, untreu, etc. Ein Buch für unreife dämliche pubertierende Teenies. Natürlich blond ist der Lieblingsfilm von der Tussi, das sagt schon alles... Ein Schlampen-Film.. Und er selbst hat ne Freundin und redet über ne andere... Dass er ne andere süß findet. Krank. Wenn man wen liebt, findet man keinen anderen toll. Höchstens nur vom Charakter,freundschaftlich.. Sympathie, Wertschätzung, mehr nicht. Und das schlimmste ist, er reduziert sie auf den Körper(redet nur über ihr Aussehen)  reduziert sie sogar auf Sex(nennt sie sexy)  voll krank. Ist sexistisch. Eine Herabwürdigung eines Menschen, ihn auf Sex zu reduzieren. Frauen werden, obwohl wir im 21.Jahrhundert leben, immer noch wie im Mittelalter im klischeehaften Rollenbild als Sexobjekt gesehen. Als Stück Fleisch, aufs Aussehen reduziert. Respektlos, oberflächlich, sexistisch, entwürdigend. Ein guter Mann findet eine Frau erst dann sexy, also sexuell anziehend, wenn sie toll ist, also ihr Charakter. Gute Männer reduzieren Frauen nicht aufs Aussehen. So herzlos. Widerlich. Oberflächlich.

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  • No place, no home

    No place, no home

    KymLuca

    08. August 2016 um 22:55

    Dan ist an seiner Schule ein beliebter und begabter Baseballspieler mit einer reichen Freundin und auch zu Hause läuft alles gut - bis eines Tages der Umzugswagen vor der Tür steht und seiner Familie die Obdachlosigkeit droht...

    Eine sehr plausible, realitätsnahe Geschichte über den Weg in die Obdachlosigkeit und die dazu gehörenden Probleme.
    Sehr lesenswert!

  • Es könnte jeden treffen

    No place, no home

    Kerry

    02. August 2016 um 01:30

    Dan lebt das Leben eines ganz normalen Teenagers in den USA. Er geht zur Highschool, ist ein beliebter Schüler und macht gerne Sport. Er wohnt mit seinen Eltern in einem Haus und führt nach außen hin ein ganz normales Leben - doch so "normal", wie bei seinen Mitschülerin ist es schon lange nicht mehr. Beide Elternteile sind arbeitslos, es wird an allen Ecken und Enden gespart und dennoch, das wenige Geld, was noch da ist, reicht einfach nicht mehr aus, um die Hypothekenzahlungen zu leisten. Es steht fest - sie werden das Haus verlieren.  Kurzfristig kommen sie bei seinem Onkel und dessen Familie unter, doch sind sie dort nicht wirklich willkommen, sondern nur geduldet. Dan selbst muss im Hobbykeller hausen und diesen auch noch teilen, wenn die Kinder des Hauses dort nach Spielgeräten suchen oder gar ein Indoorspiel dort spielen wollen. Fest steht, das Leben kann so nicht weiter gehen, doch Dan weiß, es könnte noch schlimmer sein. In seiner Schule gibt es Schüler, die leben in Dignityville, einer Zeltstadt für Obdachlose mitten in einem Park in der Stadt. Tatsächlich sind dort so viele Schüler, dass der Schulbus dort eigens anhält, um die Schüler zur Schule zu bringen.    Nachdem die Situation im Hause seines Onkels immer schlimmer wird, beschließen seine Eltern, ebenfalls nach Dignityville überzusiedeln, sehr zum Missfallen ihres Sohnes. Dieser tut nun alles, um wenigstens in der Schule das Bild aufrecht zu erhalten, er hätte noch ein Dach über dem Kopf. Lange geht das jedoch nicht gut und wider Erwarten wird er auf Grund dieser Tatsache nicht ausgegrenzt. Dennoch hofft Dan auf ein Stipendium, um diesem Elend zu entkommen. Auch wenn er noch immer nicht begeistert ist von dem Leben in der Zeltstadt, so muss er sein Urteil doch revidieren, dass dort nur faule Versager leben würden - Arbeitslosigkeit kann schließlich jeden treffen. Doch in der Stadt gibt es immer mehr Menschen, denen die Zeltstadt in der Stadt ein Dorn im Auge ist und die bereit sind, Maßnahmen gegen diese zu unternehmen ... Es könnte jeden treffen! Der Plot wurde realistisch und dramatisch erarbeitet. Ich muss gestehen, zu Anfang war ich mir nicht so sicher, wohin genau mich die Geschichte führen würde, gerade im Hinblick auf die Entwicklung des Protagonisten Dan, aber ich muss sagen, ich war wirklich entzückt. Allerdings fand ich die Dynamik, die teilweise aus der Gesellschaft kam und sich gegen diese Zeltstadt richtete, außerordentlich bedenklich. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Von dem Protagonisten war ich wirklich positiv überrascht. Mir hat unheimlich gut gefallen, wie er, auch dank eigener Erfahrung, nach und nach zur Einsicht kam, dass nicht der Mensch allein für sein Schicksal verantwortlich ist, sondern auch immer äußere Umstände ihn in die Knie zwingen können. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch sehr einsichtige Lesestunden bereitet hat.

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  • Tolle Thematik!

    No place, no home

    Sleepless

    08. March 2014 um 18:38

    Was, wenn du Plötzlich vor dem Nichts stehst? Kein Geld. Kein Zuhause. Keine Sicherheit. Wenn die letzte Möglichkeit, irgendwo Zuflucht zu finden, ein windiges Zelt ist. Und alle sind gegen dich... Cover: Bei dem Cover wurde ganz stark auf den Komplimenterkontrast eingegangen. So sticht das Orange der Schrift auf dem Dunkelblauen Hintergrund deutlich hervor. Was es zu einem ziemlichen Blickfang macht. Das die Schrift zusätzlich noch einen Glanzeffekt hat, wo hingegen der Hintergrund matt gehalten ist, verstärkt diese Wirkung noch ein wenig mehr. Bei genauerer Betrachtung erkennt man das der Hintergrund keine rein blaue Fläche ist sonder, das es sich dabei um eine, ich vermute mal, Wellblechwand handelt, die an einigen Stellen leichte Schäden und auch Löcher aufweist. Auch der sogenannte Klappentext ist in Orange und besteht aus drei kleinen, zueinander versetzt stehenden, Abschnitten. Dies baut schon vor dem Lesen eine leichte Spannung auf. Inhalt: Im der Geschichte geht es um Dan. Eigentlich ist er ein ganz normaler Junge der ein ziemlich gutes Leben genießt. Er hat eine hübsche Freundin, aus reicher Familie. Er ist Anwärter auf ein Vollstipendium der Rice University und genießt bei seinen Mitschülern ein reges Ansehen. Doch als sein Vater und kurz darauf auch seine Mutter ihre Arbeit verloren haben, veränderte sich sein Leben drastisch.. Meinung: Als ich den Prolog gelesen habe, hätte ich es am liebsten gleich wieder weggelegt. Es war zwar wie ich es mochte aus der Sicht des Protagonisten (Ich-Erzähle.) aber auch in der Gegenwart geschrieben und damit kann ich mich einfach nicht anfreunden. Glücklicherweise habe ich weiter gelesen und festgestellt das es nicht das ganze Buch über so war. Es war sehr spannend und die Darstellung wie sich das Leben von unbeschwert in völlig Armut verändern kann war doch schon erschreckend. Viele denken einfach nicht darüber nach das es jeden treffen kann und auch nicht was daran Schuld sein könnte. Obdachlose werden einfach als 'Parasiten' dargestellt und in den Augen anderer sind sie selbst daran Schuld, selbst wenn es garnicht so ist! Ein wichtiges Thema finde ich. Dementsprechend finde ich ist auch das Buch sehr gut gelungen. Da die Sicht eines 17-jährigen genutzt wurde ist das Buch auch gut für Jüngere Leser sehr gut geeignet da es so einfacher ist sich in die Betroffene Person hinein zu versetzten. Fazit: Mein Fanzit ist wohl schon etwas weiter oben mit hinein gerutscht. Also wiederhole ich es lieber nicht so ausführlich. Grob gesagt hat mir das Buch sehr gefallen, vor allem von der Thematik her. Trotzdem hat mir eine gewisse Spannung gefehlt.

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  • Der neue Rhue- gewohnt packend!

    No place, no home

    Cadiz

    16. January 2014 um 21:28

    Was, wenn du plötzlich vor dem Nichts stehst? Kein Geld. Kein Zuhause. Keine Sicherheit. Wenn die letzte Möglichkeit, irgendwo Zuflucht zu finden, ein windiges Zelt ist.Und alle sind gegen dich… ____________________ Inhalt: Der siebzehnjährige Dan ist ein talentierter Pitcher und im Grunde ein ganz normaler Typ, der eigentlich auf der Sonnenseite des Lebens steht. Doch dann geschieht das Unfassbare: seine Eltern, beide arbeitslos, verlieren ihr Haus. Und zusammen mit Dan müssen sie nach Dignityville ziehen, einem Zeltplatz, wo obdachlose Menschen der Stadt wohnen können. Dan ist am Boden zerstört und fühlt sich wie ein Versager. Aber nach und nach beginnt er sich mit dem Leben als Heimatloser auseinanderzusetzen und er muss feststellen, dass es viele Menschen gibt, die der Not auch etwas Positives abgewinnen können. Und dass jeder dazu beitragen könnte, dass sich etwas für die Bedürftigen ändert. Nur leider ist Dignityville ein Dorn in den Augen vieler Stadtbewohner und sie sähen den Platz am liebsten wieder so schnell verschwinden, wie er ins Leben gerufen wurde… Zum Buch: Rhue steht drauf- Rhue ist drin! Ich als Rhue-Fan muss ja ohnehin jedes Buch aus der Feder des Autors lesen. Bei „No place, no home“ konnte ich auch nicht umhin- zumal sich der Inhalt wieder sehr interessant anhörte. Und wenn man erst mal von diesem Rhue gefesselt ist, gibt’s auch kein Entkommen mehr- packend, erfrischend, realitätsnah, super! Die Geschichte um Dan, der sich mit den Themen Obdachlosigkeit, die Angst vor dem Verlust des eigenen Ansehens bei anderen, Korruption, gesellschaftliche Auseinandersetzungen, Demonstrationen und mehr auseinandersetzt, seit dem er nun selbst erfahren muss, was es bedeutet, ohne festen Wohnsitz dazustehen, obwohl weder er noch seine Eltern wirklich etwas dafür können, lädt zum Mitdenken ein, bleibt wirklich korrekt, aber dabei auch immer ein spannendes Jugendbuch. Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen. Ganz Rhue-like wurde mal wieder darauf wertgelegt, dass einem die Figuren wirklich nahegehen. Allen voran Dan, der eine erlebbare innerliche Entwicklung durchmacht. Dann seine Eltern, die man sich auch gut vorstellen kann. Seine Mutter mit ihrer liebevollen Art. Und sein Vater, der irgendein Geheimnis zu haben scheint. Schließlich viele weitere Charaktere, die Schwung in die Story bringen. Ich hab nichts zu meckern am neuen Buch von Morton Rhue. Die Geschichte ist interessant und informativ, klug konstruiert, fesselnd und ehrlich. Genau so muss es sein. Ich freu mich schon auf mehr!

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  • Leserunde zu "No place, no home" von Morton Rhue

    No place, no home

    Daniliesing

    In seinem neuen Jugendroman setzt sich Morton Rhue wieder mit einem nachdenklichen und spannenden Thema auseinander. "No place, no home" erzählt die Geschichte von Dan und seiner Familie, für die plötzlich ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt wird. Eindringlich und mit viel Tiefgang lässt er uns an ihrem Schicksal teilhaben. Mehr zum Inhalt: Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass auch er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville. Dignityville ist eine Zeltstadt, ein Zufluchtsort für Leute, die erst ihre Arbeit, dann ihr Haus verloren haben. Ein Ort für Verlierer, die sich nicht genug angestrengt haben, dachte Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben - nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern. Zusammen mit dem Ravensburger Buchverlag suchen wir 25 Testleser für "No place, no home". Wenn ihr gut geschriebene Jugendromane mit bewegenden Themen liebt, dann ist Morton Rhues neues Buch genau das Richtige für euch. Bewerbt euch* bis einschließlich des 4. September 2013, indem ihr die folgende Frage beantwortet: Wie muss der Ort sein, an dem ihr euch wirklich zu Hause fühlt? * Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich. Der Autor ist im Herbst zudem auf Deutschlandtour und an den folgenden Terminen habt ihr die Möglichkeit, ihn persönlich zu treffen: 23.09. Hamburg / Lübeck (Junges Literaturhaus 10.00/16.30 Uhr) 24.09. Berlin (Lesungen an Schulen) 25.09. Jena / Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH (10 Uhr) 25.09. Erfurt / Buchhandlung Peterknecht (14.30) 26.09. Hannover / Lehmanns Media (17 Uhr) 27.09. Göttingen / Literarisches Zentrum Göttingen e.V. 30.09. Frankfurt / Junges Literaturhaus (10.30 Uhr) 30.09./1.10. Rüsselsheim/Gustavsburg, Buchhandlung in der Villa Hermann / Hits für Kids (20.00/ 9.45/ 11.45 Uhr) 02.10. Salzburg / Literaturhaus (9.30/11:15 Uhr) 03.10. Wien /Morawa Buch und Medien GmbH (10 Uhr) 04.10. Graz / Literaturhaus Graz (10 Uhr) 08.10. München / Muffatwerk Ampere (10 Uhr, gemeinsam mit der LIN, Literatur-Initiative) 09.10. Frankfurter Buchmesse /Forum Kinder- und Jugendbuch Halle 3 (15.15 – 16.15 Uhr)

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    • 437
  • Wie ein Jugendlicher sich selbst findet

    No place, no home

    saku

    15. January 2014 um 12:03

    Dan hat alles: liebende Eltern, seinen Platz in dem College und in der  Fußballmannschaft, beste Freunde und eine reiche, verwöhnte und launische, aber liebende Freundin. Aber ein Sandkörnchen ist schon gekommen: Die Mutter ist seit Jahren arbeitslos, dann verliert auch der Vater sein Job und der Abstieg ist unvermeidbar, bis zu dieser Wohngemeinschaft innerhalb der Stadt, Dignityville. Das Buch zeigt den Weg eines jungen Mannes zu sich selbst, wie er allmählich seine inneren Werte findet und seine Familie neu entdeckt. Ich fand Rhues Schreibweise sehr überzeugend: Es ist ein Jugendbuch, aber nicht zu einfach. Rhue stellt die Tatsachen vor, wie sie sind, erklärt sie und bringt den Leser zum Nachdenken. Wenn ich an meine Schüler denke, stelle ich fest, dass das Leben für viele schwarz oder weiß ist, aber  Morton Rhue beweist, dass es so viele Grautöne gibt. Armut ist nicht Faulheit; es gibt so viele Leute, die alles Mögliche versuchen, die es aber nicht schaffen können, weil die wirtschaftliche Lage so ist wie sie ist, und es auch nicht schaffen werden, egal ob jung oder alt. Erschreckend fand ich, dass solche Dignityville bestimmt existieren und sich vermehren werden. Ein wenig einfach war, dass die, die so gut wie nichts haben, bereit sind, einander zu helfen und zu teilen, während die jenigen, die was haben, es für sich behalten wollen. Aber als Faszit muss ich sagen, dass das Buch absolut lesenswert ist. Ich schenke mein Exemplar der Schulbibliothek, wo ich arbeite, und werde meinen Schülern empfehlen, es zu lesen.

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  • Obdachlos aber noch ein Handy besitzen?!

    No place, no home

    Dubhe

    16. November 2013 um 00:44

    Nun ist es so weit, die Bank schmeißt Dan und seine Eltern aus ihrem Haus, in dem sie schon seit vielen Jahren gewohnt haben und nun müssen sie bei Dans Onkel einziehen, der eigentlich reich ist, doch wegen eines gescheiterten Bauprojektes auch finanzielle Schwierigkeiten hat.  Immer mehr Leute verlieren ihr Zuhause, die Armut ist überall zu sehen.  Doch Dan sagt einfach nichts und langsam sieht er die Welt in einem Licht, er entfremdet sich von seinen Freunden und gewinnt auch neue Freunde dazu, doch der Weg der Armut ist lange und auch beschämend.  Und da wäre dann noch das Problem der sozialen Spannungen und es scheint jemanden in seinen Reihen zu geben, der alles für ein gewisse Ziel geben würde und es kommt zum Äußersten... . Das Buch ist nicht schlecht, eigentlich richtig gut, doch leider muss ich sagen, dass die Bücher von Cory Doctorow in diesem Gebiet um einiges besser sind.  In dem Buch gibt es ein paar Unstimmigkeiten, die nicht so ganz ins Bild passen.  Warum hat er nach all dem noch immer ein Handy und benützt es, ohne auf irgendetwas zu achten? Warum hat er noch immer so viel Besitz? Würde man den denn nicht verkaufen? Lauter solche Sachen passen nicht in das Buch, was mich am meisten gestört hat.  Die Personen sind gut beschrieben und auch Spannung ist immer vorhanden.  Ein gutes neues Buch mit ein paar Makeln, die nicht hätten sein müssen und für diese Art von Thema ist es mir persönlich etwas zu populistisch aufgezogen; einige Klischees sind verarbeitet worden. 

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  • Man hat immer eine Wahl

    No place, no home

    LimitLess

    03. November 2013 um 15:19

    Wegen dem Namen Morton Rhue bin ich eigentlich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Autor des Klassikers "Die Welle" (u.v.m.) hat wieder einmal ein heißes Thema aufgegriffen und in einen Jugendroman verarbeitet. Ob auch dieser hier zum Klassiker wird, irgendwann? Ich muss gestehen, dass ich eine Weile gebraucht habe, bis ich mich in dieser Welt von Dan zurecht gefunden habe. Ich wusste lange nicht was ich jetzt von der ganzen Situation halten soll, was der Autor mir sagen will. Als Charakter hat mir Dan jetzt nicht so gefallen, ich wurde lange nicht warm mit ihm und fand einfach keinen Bezug zu ihm. Irgendwie bleiben er und die Nebenfiguren für mich ziemlich blass. Vielleicht Dan nicht unbedingt, aber er hat für mich keine Ecken und Kanten, die einen überzeugenden Charakter ausmachen. Dan's Kampf mit seiner neuen Situation kam mir oft ein bisschen lieblos vor. Ich weiß auch nicht, irgendwas fehlte mir in der Geschichte. Seine Ängste in der Schule konnte ich aber gut nachvollziehen. Es tut mir weh, wie seine Freunde auf das alles reagieren. "Sie waren alt und obdachlos. Wie konnten sie so unbeschwert sein?" - S. 129 Dan's Gedanken waren oft noch unreif und für einen, der bald aufs College kommt, oft zu unreif für meinen Geschmack. Vom Schreibstil her ist mir das Lesen sehr leicht gefallen. Rhue verwendet eine schöne Sprache. Mein Lieblingssatz, der hängengeblieben ist, ist eindeutig auf Seite 62. "Man hat immer eine Wahl." Da stellt sich dann die Frage: Hat man wirklich immer eine Wahl? In einen richtigen Lesesog wurde ich aber nicht gezogen. Es war jetzt nicht so, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Was ich auch toll fand, waren die Namen, die Rhue den Orten im Buch gegeben hat. Da wäre zum Beispiel Average, die Stadt in der Dan lebt. Average bedeutet Durchschnitt. Es ist also eine Durchschnittsstadt, eine Stadt, wie jede andere. Das was dort passiert kann also überall passieren. Zum Anderen wäre da Dignityville, die Zeltstadt. Dignity bedeutet Würde oder Erhabenheit. Verliert man seine Würde, wenn man obdachlos wird? In der Stadt der Würde auf keinen Fall. Die Idee hinter dieser Stadt finde ich einerseits total genial, andererseits ist die Lösung auch keine, die 100 Prozent perfekt ist. Also das Ende hat für mich noch einiges rausgerissen, auch wenn es ziemlich schnell kam und dann doch etwas unbefriedigend endet. Aber es hat was und es hat mir irgendwie gefallen, da eine klare Botschaft vermittelt wird, die unglaublich wichtig ist! Ein weiteres Augenmerk legt der Autor auf ein bestimmtes Buch und zwar "Früchte des Zorns" von John Steinberg, welches Dan in der Schule gelesen hat und öfters seine Situation mit der Situation in diesem Buch vergleicht. Ich als Leser wurde dadurch total neugierig auf "Früchte des Zorns", was vielleicht auch Absicht von Rhue war, weil es wirklich ziemlich oft erwähnt wird. ;) Fazit Für mich leider kein Roman, der als Klassiker avancieren wird, aber ein gutes Buch für zwischendurch, dass einen zum Nachdenken anregt und Fragen aufwirft, die schwer zu beantworten sind. Im Buch wird nicht erwähnt wann diese Geschichte spielt, sie hat aber eine unglaubliche Aktualität, die sich nicht abstreiten lässt. Rhue hat schon bessere Bücher geschrieben, aber dieses hier hat die 4 Sterne, wenn man alles gegeneinander aufwiegt, schon verdient, auch wenn man das nach meiner Bewertung vielleicht nicht sofort sehen kann!

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  • Ein toller, aktueller und vor allem aufrüttelnder Jugendroman!

    No place, no home

    Humpi

    26. October 2013 um 17:04

    Der Jugendroman „No place, no home“ ist ein weiteres Buch von Morton Rhue, das mich einfach überzeugt hat! Inhalt: Der 17-jährige Dan Halprin ist erfolgreicher Pitcher in der Schulmannschaft, mit einem der schönsten Mädchen der Schule, Talia Purcellen, zusammen und sehr beliebt. Seine Eltern sind jedoch, obwohl sie studiert haben, schon seit längerer Zeit arbeitslos und die Familie rutscht in die Armut ab. Als sie ihr Haus verkaufen müssen, ziehen sie zuerst zum Bruder von Dans Mutter, was jedoch nicht lange funktioniert. Schließlich müssen die Halprins nach Dignityville, einer „Zeltstadt“ für Obdachlose im Stadtpark. Dan wird plötzlich damit konfrontiert, kein zu Hause mehr zu haben und fühlt sich selbst von seinen Freunden und seiner Freundin missverstanden. Meine Meinung: Mir hat „No place, no home“ sehr gut gefallen, da Morton Rhue wichtige gesellschaftliche Probleme auf kritische Weise anspricht, die nicht nur in Amerika existieren. Obwohl sein Buch jedoch von einem eigentlich sehr ernsten Thema handelt, lässt es sich mit einer Leichtigkeit lesen, die ich nicht erwartet hätte. Dies liegt vor allem an der einfachen Sprache, mit der Rhue alles gezielt auf den Punkt bringt. Dennoch regt das Buch jedoch sehr zum Nachdenken an und lässt einen auch nachdem man das Buch schon längst zugeklappt hat weitergrübeln. Die Charaktere der Personen sind sehr schön herausgearbeitet und es handelt sich nicht um die üblichen Buchcharaktere. Die Hauptperson Dan fand ich am spannendsten konzipiert, da sich dieser während der Handlung stark verändert. Er wächst und reift sichtlich an seiner neuen Situation, die er zunächst als so aussichtslos einstuft! Seine Freundin Talia fand ich meist sehr unsympathisch, was für mich bei Buchcharakteren eher untypisch ist. Meistens kann ich jedem noch etwas Positives abgewinnen, doch bei Talia ist dies schon schwierig. Gerade dies fand ich jedoch mal spannend und abwechslungsreich! Außerdem fand ich gut, dass das Buch bereits sehr spannend mitten in der Handlung einsteigt. So wurde man direkt in die Handlung „hineingezogen“ und wollte wissen, was es mit dem Prolog auf sich hat! Schön fand ich auch, dass neben dem Thema der Armut und Obdachlosigkeit auch das Thema Freundschaft häufig in den Vordergrund rückte. Dan muss nämlich schnell einsehen, dass seine "alten" Freunde Probleme damit haben, sich in seine Situation hineinzuversetzen. Meg hingegen, eine Schulkameradin, die schon vor Dan mit ihrer Familie nach Dignityville ziehen musste, versteht Dan und die beiden unterstützen sich gegenseitig in ihrer misslichen Lage. Fazit: Insgesamt hat mir „No place, no home“ sehr gut gefallen, sodass ich fünf Sterne vergebe! :) Ein wirklich toller Jugendroman, der mich sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugen konnte! Besonders die aktuelle und brisante Thematik fand ich spitze! :)

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  • Es kann jeden treffen!

    No place, no home

    xxrukiyyexx

    Rückentext: Was, wenn du plötzlich vor dem Nichts stehst? Kein Geld. Kein Zuhause. Keine Sicherheit. Wenn die letzte Möglichkeit, irgendwo Zuflucht zu finden, ein windiges Zelt ist. Und alle sind gegen dich... Für jene unter uns, die mehr über den Inhalt wissen möchten, bevor sie das Buch zur Hand nehmen; hier der Klappentext: Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass auch er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville. Dignityville ist eine Zeltstadt, ein Zufluchtsort für Leute, die erst ihre Arbeit, dann ihr Haus verloren haben. Ein Ort für Verlierer, die sich nicht genug angestrengt haben, dachte Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben - nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern. Leserunde: Bevor ich zu meiner eigentlichen Rezension komme, möchte ich noch etwas über die LB-Leserunde erwähnen. Die Frage, mit der wir uns um ein Testleseexemplar bewerben durften, lautete: "Wie muss der Ort sein, an dem ihr euch wirklich zu Hause fühlt?" Meine überzeugte Antwort darauf war (kurzgefasst, das hier soll ja kein Roman werden): Auf Komfort könnte ich notfalls verzichten, wenn es meiner Familie und meinen guten Freunden nur gut geht und wir gesund sind; am wichtigsten sind mir wirklich nur die Menschen, d.h. meine Familie und meine Freunde! Vielleicht würdet ihr, die ihr "No place, no home" noch nicht gelesen habt, genauso auf diese Frage antworten. Mir wurde während des Lesens allerdings bewusst, dass ich zu utopisch gedacht habe. Es wäre mir verdammt schwer gefallen oder gar nicht gelungen, mit der gegebenen Situation klarzukommen, trotz gesunder Familie. Meine ehemalige Antwort ist zwar leicht gesagt, aber schwieriger umzusetzen. Womöglich können Leser von "No place, no home" meine Gedanken nachvollziehen. Rezension Die Geschichte spielt in den USA, in der erfundenen Stadt Average (engl. "Durchschnitt"). Protagonist und Erzähler ist der 17jährige, beliebte, erfolgreiche Pitcher Daniel ("Dan") Halprin, ein anfangs etwas unreifer Teenager, der sich nach und nach auf erstaunliche Art und Weise verändert. Damit ist er nicht der Einzige. Bei einigen Charakteren werden teilweise etwas schlechtere Eigenschaften verdeutlicht, anders als bei anderen Romanen, bei denen alle Charaktere, so unterschiedlich sie auch sein mögen, fragwürdigerweise nur positive Eigenschaften haben. Es gibt sowohl Charaktere, die ich absolut nicht leiden konnte, als auch Charaktere, die ich mochte - und ein oder zwei, welche in einer Position zwischen den beiden Kategorien gelandet sind. Doch wie in jedem Werk, das ich bisher von Morton Rhue bzw. Todd Strasser gelesen habe ("Die Welle", "Wish u were dead", "Boot Camp"), überzeugten mich neben dem wunderbaren, einzigartigen Schreibstil besonders die Charaktere, denn diese sind weder in einer zu hohen Anzahl, noch überzeichnet oder unrealistisch; kurz: einfach perfekt ins Buch passend! Allerdings konnte ich die Hinweise auf des Rätsels Lösung in "No place, no home" eher richtig deuten als bei Morton Rhues bzw. Todd Strassers "Wish u were dead", was ich schade finde, da es einfach interessanter ist, wenn man im Dunkeln tappt. Trotzdem wird das Buch an keiner einzigen Stelle langweilig. Sogar die Einleitung ist nicht öde oder unnötig lang. Die Geschichte startet in medias res (lat. "in der Mitte der Sache") , daraufhin gibt es einen kleinen Rückblick. Die Spannung sinkt und steigt des öfteren, ist nie vollständig verschwunden. Leider treten im Buch einige kleine Fehler auf, und zwar werden einige Namen hin und wieder unterschiedlich geschrieben (ein Beispiel, das nichts mit dem Buch zu tun hat: Paulina & Pauline), obwohl es sich dabei um ein und dieselbe Person handelt! Fazit: Dieses gesellschaftskritische Jugendbuch ist außergewöhnlich und ein Muss für Leser, die gerne nachdenken. Noch nie habe ich so sehr zwischen zwei gegensetzlichen Meinungen gestanden! Aufgrund der anderen Bücher von Morton Rhue, die mich vollends begeistert und meine Erwartungen bei weitem überstiegen haben, habe ich ein bisschen mehr erwartet. Nach längerem Überlegen gebe ich dem neuesten Buch von Morton Rhue, aufgrund der teilweise eindeutigen Hinweise, der ständig steigenden und sinkenden Spannung und der kleinen Fehler "nur" 4 von 5 Sternen.

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  • No Place No Home - Eine Rezension

    No place, no home

    FloP

    15. October 2013 um 12:31

    Einfach fantastisch – wie jedes Morton Rhue Buch! Der Schreibstiel von Morton Rhue ist einfach nur toll. Obwohl er meiner Meinung nach relativ einfach geschrieben ist, kann man sich super gut in die einzelnen Figuren hineinversetzten und fühlt mit ihnen. Der Inhalt ist auch verdammt toll. Dan verliert sein Zuhause aufgrund einer Wirtschaftskriese und erkennt schmerzlich wie hart es ist wenn man immer nur hin und her geschoben wird, sich niemand für ihn interessiert und man kein Zuhause hat. Da das Buch sehr realitätsnah und gut geschrieben ist, hat es mich tief berührt und ich kann es nur weiterempfehlen. Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten.

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  • Toller Jugendroman über die Armut

    No place, no home

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2013 um 13:34

    Inhalt Dan Halprin ist 17 Jahre alt. Ein ganz normaler Schüler, durch Baseball sehr bekannt und beliebt unter den Mitschülern. Seine Freundin Talia, sowie einige seiner Freunde sind nicht gerade arm. Demnächst sollen auch noch Talentscouts kommen und Dan hofft entdeckt zu werden. Alles läuft super. Bis Dan nach Hause kommt und seine Eltern im erklären, dass sie ihr Haus verlieren werden. Dan muss sich nun damit auseinander setzen, dass die Armut auch nach seiner Familie greift. Wird er damit umgehen können? Meine Meinung Das Cover gefällt mir sehr gut. Große orange Schrift auf blauem Grund. Einfach aber wirkungsvoll.  Der Prolog ist schon erschütternd durch die darfgestellte Brutalität eines Überfalls auf einen jungen Mann namens Aubrey. Dan besucht den jungen Mann im Krankenhaus. Zunächst noch sehr verwirrend durch den Prolog, weil man nicht weiß wer hier genau wer ist, nehmen die Handlung und die Personen aber auf den folgenden Seiten sehr schnell Form an und ich habe mich sehr gut einlesen können. Die Handlung im ersten Kapitel setzt zwei Monate vor dem Überfall ein und so wird nach und nach die Geschichte von und um Dan erzählt. Der Leser lernt dadurch Dan als normalen 17jährigen Jungen kennen, der ein recht normales Leben führt. Doch dann ereilt die Familie die Armut. Die Eltern sind arbeitslos und finden keinen Job. Zunächst musste die Familie nur mit Einschränkungen leben, wie zum Beispiel Kündigung von Handyverträgen oder Kabelverträgen für das Fernsehen. Doch auch dadurch wird die Lage nicht besser und das Haus der Familie wird gepfändet. Es ist schon sehr bewegend mitzuerleben wie Dan vom normalen Leben in die Armut abrutscht. Nach und nach alles zu verlieren, was bei uns zum normalen Leben gehört, wie Fernsehen, Handys, Möbel, ein voller Kühlschrank, macht einen doch schon nachdenklich und auch dankbar, dass es einem selbst noch so gut geht. Bald ist klar, dass Dan und seine Eltern, nach dem Verlust des Hauses und der kurzen Unterbringung im Haus des Onkels, was nur in Familienzwistigkeiten endete in Dignityville landen werden. Dignityville - so wird die Zeltstadt genannt in der Obdachlose der Stadt aufgefangen werden, damit sie nicht auf der Straße landen. Dort bekommt jeder ein Zelt und eine warme Mahlzeit. Viele die dort leben sind unverschuldet da, wie zum Beispiel Meg und ihre Familie. Meg geht auch auf Dans Schule. Megs Vater ist schwer krank und die Familie kann sich wegen der teuren Medikamente keine andere Unterkunft leisten. Viele, die in Dignityville leben, gehen auch einer Arbeit nach, doch der Verdienst reicht zum Leben nicht aus. Ganz anders die Sicht vieler anderen Bürger der Stadt. Dignityville wird von Schnorrern besetzt, die zu faul sind zum Arbeiten und lieber auf Kosten des Staates leben. So die Meinung vieler. Dan muss sich nun mit der Armut auseinander setzen. Zunächst versucht er alles zu leugnen. Alles ist für ihn nur vorüber gehend. Langsam sieht er auch, das andere unverschuldet in Dignityville sind, sein eigener Vater aber viel mehr hätte versuchen können einen Job zu finden. Dan fürchtet auch um seinen Status als Baseballstar der Schule. Nur widerwillig und langsam wird Dan klar, das diese Situation nicht nur vorübergehend ist und er sich damit abfinden muss. Sein Freund Noah kommt gut mit der Situation klar und hält weiter zu ihm. Auch Talia hält zu ihm und versucht ihm zu helfen, kann sich aber nicht wirklich mit der ganzen Situation abfinden.  Schlimm finde ich die Stelle, wo Dan Hunger hat und beschreibt wie das Gefühl für ihn ist. Ich kann mir sowas gar nicht vorstellen, wenn man selbst zu Hause immer einen vollen Kühlschrank hat und nie Hunger leiden muss. Ich kann auch teilweise verstehen, dass er mit seiner Armut in der Schule nicht hausieren gehen will, denn mir wäre das auch sehr unangenehm. Dan kommt Meg im Laufe der Handlung näher, da die beiden ja ein unschönes Schicksal verbindet und beide in Dignityville leben müssen. Auch Megs Bruder Aubrey, der sich um die Belange der Bewohner kümmert, lernen wir näher kennen. Die Lage im Camp wird angespannt als Aubrey überfallen und zusammengeschlagen wird. Hier findet die Handlung im Buch den Übergang von der Vergangenheit zur Gegenwart. Wer ist für diese grausame Tat verantwortlich? Schlimmer wird es allerdings als kurz darauf auch noch die Zeltstadt angegriffen und zerstört wird. Was wird nun aus den Menschen in Dignityville? Gibt es überhaupt noch Hoffnung nach solch grässlichen Vorfällen? Und was wird aus Dan, seiner Familie und seinen Freunden? Weiter möchte ich hier nicht vorgreifen. Ich finde das Buch sehr aufrüttelnd und es macht die Leser sehr aufmerksam gegenüber einem sensiblen Thema. Dafür ist der Autor Morton Rhue aber auch durchaus bekannt und beliebt. Die Armut mit einhergehender Obdachlosigkeit durch die Wirtschaftskrise und andere Faktoren ist ein großes Thema, das hier wieder sehr gefühlvoll dem Leser nahe gebracht wird. Ein Werk, das zum Nachdenken anregt und auch aufwühlt, denn mal ehrlich, in Deutschland sind die wirtschaftlichen Verhältnisse sehr ähnlich und die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Fazit: Ein Jugendroman, der seinen Lesern ein sensibles Thema wie Armut sehr nahe bringt und zeigt, wie schnell sich jeder von uns in so einer Situation befinden kann. Und wie dann Menschlichkeit und Mut zählen, um einen Weg heraus zu finden und sich nicht selbst zu verlieren, sondern gerade zu stehen und vielleicht auch um ein wenig erwachsener zu werden.

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  • Realistische, Gesellschaftskritik, die zum Denken anregt ...

    No place, no home

    Mikki

    04. October 2013 um 22:31

    Was tust du, wenn deine Familie am Existenzminimum steht und du plötzlich von allen angesehen wirst wie ein Alien? Mit diesem Buch hat Morton Rhue definitiv eines unserer aktuellsten gesellschaftlichen Probleme beim Namen genannt und trotzdem einen wundervoll Roman daraus gebastelt, über dessen Inhalt jeder einmal genauer und im Bezug auf die eigene Person nachdenken sollte ...  Als Dan plötzlich mit seinen Eltern auf der Straße steht, in eine Zeltstadt für Obdachlose ziehen muss, von einer Hilfsorganisation ernährt wird und seine Freundin ihn einladen muss, statt er sie, kommen all seine Werte und Ansichten ins Wanken ... er muss erfahren, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich alle gegen dich sind und nichts mehr sicher scheint ...  Das Buch verdeutlicht sehr kritisch und unbeschönigt wie die Spanne zwischen arm & reich in unserer Gesellschaft immer größer wird, dass man etwas dagegen unternehmen muss, dass dies aber natürlich nicht nur auf positives Feedback stößt und auch, wozu Menschen bereit sind, wenn sie nichts mehr zu verlieren haben ...   Die Geschichte bekommt durch den Prolog, der den Leser mitten in eine dramatische Szene befördert bereits eine gewissen Grundspannung, man möchte herausfinden, was dort passiert ist ... dadurch, dass alle Handlungen und Charaktere wie Menschen sind, die deine Nachbarn oder gar du selbst sein könntest ist der Inhalt extrem greifbar und man fühlt sich beim Lesen direkt angesprochen ... die Hauptperson Dan ist ein sehr interessanter junger Mann. Ich möchte sagen zu Beginn ist er der "typische" Teenager, viele Freunde, Sportler, Zuhause nervt ... doch dann kommt eine Wende und Dan beginnt die Dinge anders zu sehen und sich zu entwickeln, er erkennt was wirklich wichtig ist ... manch einer kann sich an ihm bestimmt ein Beispiel nehmen oder zumindest mal über die eigene "Art und Weise" mit bestimmten Dingen umzugehen nachdenken ... Sprachlich ist das Buch ebenfalls sehr schön, es liest sich leicht und einfach, jedoch springen einem immer mal wieder Sätze ins Auge, die man sich am liebsten direkt notieren oder jemand anderem als schlauen Tipp weitergeben möchte ... einer meiner Favoriten, als Dan einen jungen Mann fragt, der zu einer Demo aufruft, fragt ob er das tut, weil er selbst betroffen ist und der junge Mann darauf sagt, dass er es tut, eben weil er nicht betroffen ist .... wunderbar! Absolute Leseempfehlung!

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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