Moya Simons

 4.6 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Ein Flüstern in der Nacht, Hattys Hotline und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Moya Simons

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Moya SimonsEin Flüstern in der Nacht
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Ein Flüstern in der Nacht
Ein Flüstern in der Nacht
 (37)
Erschienen am 09.12.2013
Moya SimonsMy Amazing Poo Plant
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My Amazing Poo Plant
My Amazing Poo Plant
 (0)
Erschienen am 23.04.2007
Moya SimonsSuche Traummann, biete Mum
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Suche Traummann, biete Mum
Moya SimonsDead Meat!
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Dead Meat!
Dead Meat!
 (0)
Erschienen am 01.06.1994
Moya SimonsAlles klar, Danny Thomson?
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Alles klar, Danny Thomson?
Moya SimonsThe Boy Who Would Live Forever
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The Boy Who Would Live Forever
The Boy Who Would Live Forever
 (0)
Erschienen am 22.05.2006
Moya SimonsLet Me Whisper You My Story
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Let Me Whisper You My Story
Let Me Whisper You My Story
 (0)
Erschienen am 01.08.2010
Moya SimonsHattys Hotline
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Hattys Hotline

Neue Rezensionen zu Moya Simons

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KleineLeseeckes avatar

Rezension zu "Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons

Absolute Pflichtlektüre
KleineLeseeckevor 6 Jahren

„Ein Flüstern in der Nacht“ erzählt die Geschichte der jungen Jüdin Rachel und deren Familie während des Zweiten Weltkrieges. Schon bald wird die Familie von den Nazis getrennt und nur mit sehr viel Glück kann sich das Mädchen verstecken und gerettet werden. Der Freundlichkeit eines alten Ehepaars verdankt sie ihr Leben, da sie Rachel finden, mitnehmen und in ihrer Wohnung verstecken. Doch von der Familie des Mädchens, die abgeführt wurde, fehlt noch immer jede Spur...

Ich habe schon oft Bücher bzw. Erzählungen über Schicksale im Zweiten Weltkrieg gelesen und immer wieder berühren sie mich tief. In diese Reihe kann sich nun auch „Ein Flüstern in der Nacht“ einreihen, das mich auch nach dem Lesen nicht mehr loslässt und das mich zu Tränen gerührt hat.

Letztlich wird der Leidensweg der Juden in Deutschland unter der Nazi-Herrschaft erzählt. Die Protagonistin ist dabei die anfangs achtjährige Rachel, die die Romanhandlung auch in der Ich-Perspektive erzählt. Das führt einerseits dazu, dass die Geschichte in relativ einfacher Sprache mit wenig komplexem Satzbau und kurzen Sätzen erzählt wird. Andererseits wirkt das Erzählte dadurch sehr real und lebendig, da man bald schon das Gefühl hat, dass man in dem Mädchen steckt und alles selbst erlebt.

Gut gefällt mir, dass die Autorin immer wieder geschichtliche Fakten in die Handlung einstreut. Allerdings macht sie das nie so, dass man sich belehrt oder wie im Geschichtsunterricht fühlt und das wirkt sich sehr positiv auf das Buch aus. Wer mehr Geschichtshintergrund möchte, kann dazu die ausführliche Zeittafel nutzen, die sich im Anhang des Buches befindet und sehr informativ und interessant ist.

Außerdem sind die Charaktere des Buches der Autorin sehr gut gelungen. Diese wirken allesamt sehr real und glaubwürdig mit ihren Gefühlen, Ängsten und kleinen Macken. Sei es zum Beispiel Rachels Mutter, die versucht den Krieg und die Angst zu verdrängen, indem sie einen Schal strickt durch den sie die Familiengeschichte erzählt. Oder Rachels Cousin Erich, der immer traurige Lieder auf seiner Geige spielt und verbittert und sprachlos wird. Oder später nach Kriegsende Rachels beste Freundin Greta, die ihr Kriegstrauma durch das Erzählen von Fantasiegeschichten zu verarbeiten bzw. Verdrängen versucht. Auch wird zum Glück keine Schwarz-Weiß-Malerei betrieben. So werden die deutschen Kriegsverbrechen natürlich nicht verharmlost, aber die Deutschen werden auch nicht alle als Monster dargestellt. So gibt es eine deutsche Frau, die Rachels Familie regelmäßig gute Lebensmittel zukommen lässt, ein junger deutscher Soldat verrät das Mädchen nicht, als er es unter der Spüle versteckt findet, eine deutsche Familie versteckt die Protagonistin etc.

Eine Altersempfehlung fällt mir bei diesem Buch wirklich sehr schwer. Einerseits ist die sprachliche Gestaltung relativ einfach und das Buch lässt sich sehr gut lesen, was es auch für eine jüngere Zielgruppe interessant macht. Allerdings sollten die jungen Leser schon geschichtliches Hintergrundwissen mitbringen und da ein ziemlich grausames Kapitel der Menschheitsgeschichte behandelt wird, sollte es meiner Meinung nach auch nicht vor dem 15. oder 16. Lebensjahr gelesen werden (wobei nie direkt grausame/blutige Handlungen geschildert werden). Es wäre auch sicherlich ratsam, wenn man es vielleicht mit seinem Kind/Enkel etc. gemeinsam lesen und besprechen würde, denn es wird sicherlich Vertretern aller Altersgruppen gefallen, ob jung oder alt.

Fazit: „Ein flüstern in der Nacht“ ist ein sowohl erschreckendes als auch berührendes Buch und meiner Meinung nach Pflichtlektüre für alle Altersstufen. Unbedingt lesen!!!

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LadyRoselys avatar

Rezension zu "Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons

Rezension zu "Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons
LadyRoselyvor 6 Jahren

Bei dieser Art von Büchern tue ich mich immer ein wenig schwer meine Meinung in Worte zu fassen. Warum das so ist kann ich gar nicht so recht sagen, aber ich denke es liegt daran, dass die Geschichte in diesem Fall zwar erfunden ist, aber die Fakten sind dennoch wahr. Und das macht die Geschichte immer noch ein wenig trauriger. Obwohl dieser Teil unserer Geschichte sehr traurig und für mich immer noch unfassbar ist, finde ich es gut das immer noch darüber geschrieben wird und somit nicht in Vergessenheit gerät. Was ich in unserer heutigen Zeit sehr sehr wichtig finde. Und es somit ermöglicht wird, das jüngere Generationen sich damit beschäftigen und sich ihre eigene Meinung bilden können. Bei diesem Buch habe ich weniger auf das Cover geachtet, weil mich das Thema doch sehr interessiert. Aber dennoch möchte ich ein paar Worte darüber verlieren. Mir gefällt das Buchcover wirklich gut. Es ist meiner Meinung nach nicht zu aufdringlich und passt zu der Geschichte von Rachel. Wer das Buch bereits gelesen hat, weiß von was ich spreche. Was mir besonders gut gefällt sind die roten Akzente auf dem Cover. Kurz gesagt es passt und mir gefällt es. Zur Geschichte selbst möchte ich eigentlich nicht viel sagen, weil der Klappentext doch schon eine Menge hergibt. Ich möchte nur sagen das ein in sich sehr runde Geschichte ist. Man verliert nie den roten Faden und fühlt sich von der ersten Seite an geborgen. Dies ist auch durch den sehr guten Schreibstil der Autorin begründet. Ich finde ihn sehr flüssig und angenehm und hat für mich eine gewisse Ruhe ausgestrahlt. Des weiteren ist er leicht und flüssig zu lesen. Wenn all ihre Bücher so sind, denke ich werde ich noch weitere Bücher von ihr lesen. Zu einer guten Geschichte gehören ja bekanntlich auch die Charaktere und diese sind einfach, wie soll ich sagen, herzallerliebst. Ich habe alle sofort lieb gewonnen, besonders Rachel, um die sich die Geschichte dreht. Ich glaube mehr brauch ich auch gar nicht sagen. :-D
Fazit:
Dieses Buch ist absolut seine Zeit wert und ich kann es nur jedem empfehlen zu lesen.

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Brina1983s avatar

Rezension zu "Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons

Rezension zu "Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons
Brina1983vor 6 Jahren

Kurzbeschreibung lt. amazon:
Ein bewegender Blick in eine dunkle Vergangenheit
Leipzig, 1943: Nur zwei persönliche Dinge kann die 10-jährige Rachel retten, als ihre Familie deportiert wird: den »längsten Schal der Welt«, den ihrer Mutter für sie gestrickt hat, und das Tagebuch ihrer Schwester. Rachel selbst kann von ihrem Vater gerade noch versteckt werden und seine letzten Worte bleiben ihr unvergesslich. »Denk daran, du rührst dich nicht, egal was du hörst. Du musst still sein wie ein Mäuschen.« Seitdem spricht Rachel nicht mehr. Kein Wort. Zu Niemandem.
Ein deutsches Ehepaar nimmt sie auf und mit ihrer Hilfe überlebt sie. Erst nach dem Krieg begreift Rachel, dass es keine Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Familie gibt. Doch dann geschieht ein Wunder – und Rachel findet nicht nur ihre Sprache wieder …
*
Erster Satz:
In den Dreißigerjahren, vor dem Krieg, wohnten wir in einem zweistöckigen Haus in Leipzig.
*
Meine Meinung:
Ein Blick in die Vergangenheit!
*
Hier hab ich sofort an Anne Frank denken müssen. Die Geschichte ist hier eine ganz andere, aber sie hat dennoch den gleichen Hintergrund. Wenn ich ein Buch über die Hitlerzeit lese, muss ich mir immer ins Gedächtnis rufen, dass das noch nicht wirklich sehr lange her ist. Und das es auch einfach wahr ist. Wie vielen jüdischen Kindern wurde so etwas angetan. Und es kann sich auch keiner für sein damaliges Verhalten entschuldigen. Einfach aus „Dummheit“ Menschen zu töten. Allerdings bin ich auch etwas überrascht, dass das Buch schon Kindern ab 10 Jahren empfohlen wird. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein 10-jähriges Kind das alles verstehen und nachvollziehen kann.
*
Aber nun ist es dennoch ein sehr schön geschriebenes Werk der Autorin. Die Geschichte wird von der kleinen Rachel beschrieben. Und letztendlich steht hier nicht der geschichtliche Teil im Vordergrund, sondern das Leben von Rachel. Ihre Gefühle und Ängste haben mich sehr gefangen genommen. Zu Beginn ist sie ca. 5 Jahre alt und fühlt sich noch recht geborgen bei ihrer Familie. Aber sie wächst heran und muss alles grausame miterleben. Auch ihre Ängste wachsen mit…Und als dann das unfassbare passiert und auch ihre Familie in ein Konzentrationslager oder ähnliches geschafft werden sollte, versteckt ihr Vater sie…
*
Meine Emotionen spielten Achterbahn. Ich habe beim Lesen natürlich kein Glück empfunden. Ich war die ganze Zeit über traurig und hätte gerne alle Kinder aus der damaligen Zeit gerettet…
*
Diese Geschichte hat mich sehr nachdenklich und traurig gemacht. Wir können schon echt froh sein, dass wir in der heutigen Zeit leben. Die Menschen hatten es damals echt schwer. Und weil mich die Geschichte emotional sehr bewegt hat…
*
…vergebe ich 5 Bücher!

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