Mrs. Collins Die Trantüten von Panem

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Inhaltsangabe zu „Die Trantüten von Panem“ von Mrs. Collins

Die ultimative Parodie auf Suzanne Collins’ Weltbestseller »Die Tribute von Panem« Nordamerika existiert — allerdings in etwas veränderter Form. An die Stelle einer demokratisch gewählten Volksvertretung ist ein grausames, totalitäres System getreten, aber wenigstens ist dort alles gut organisiert. Jedes Jahr veranstaltet die Regierung ein lustiges Turnier an der frischen Luft, bei dem nur einer der Kandidaten überleben wird. Man kommt zwar ins Fernsehen, wenn man mitmacht, aber wer würde schon freiwillig an einer Veranstaltung teilnehmen, deren Ende man mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht erlebt? So blöd kann doch keiner sein, oder? Kantkiss Neverclean schon …

Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt. Das hier ist unlustiger schrott

— Mildredlady
Mildredlady

Mal sehr witzig, mal sehr bescheuert und angeknackst - eine Parodie der Hungerspiele mit ebenso vielem Witz wie blödsinnigen Verzerrungen.

— Sardonyx
Sardonyx

Die Trio enttäuschte mich sehr, zumindest durch den letzen Band. Den 1. liebe ich und dieses Werk hält ihn mir in Erinnerung!

— Sea7
Sea7

am anfang lustig doch nach einer zeit nur mehr müll.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe selten so viel Blödsinn auf einmal gesehen. Fast 200 Seiten voll mit kompletten Müll.

— MissTalchen
MissTalchen

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  • Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt. Das hier ist unlustiger schrot

    Die Trantüten von Panem
    Mildredlady

    Mildredlady

    21. January 2017 um 18:46

    Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt. Das hier ist unlustiger schrott

  • Die Hungerspiele im Zeichen des Spotthendls -es ist so absurd, ab und an witzig und sehr merkwürdig.

    Die Trantüten von Panem
    Sardonyx

    Sardonyx

    Die Parodie der weltaufrüttelnden Hungerspiele: Panem ist das neue Nordamerika, das in seinem eigenen Elend aufblüht und zwölf jämmerliche Distrikte fristen dort ihr Dasein mit der alles unterdrückenden, liebevollen Diktatur des Kapitals von Präsident Schneeflöckchen. In Distrikt 12, dem Telemarketing-Distrikt, haust die unterbelichtete Kantkiss Neverclean, die sich ständig um ihre verrückte Mutter und zickige Schwester Prin kümmern muss. Wenn sie das nicht gerade macht, plündert sie die Wälder ihrer Umgebung und nimmt Eichhörnchen die Eingeweide aus. Dann ist es soweit - die alljährlichen Hungerspiele, der blutige und beliebte Reality TV-Spaß unter freiem Himmel, bricht an. Jedes Distrikt entsendet je zwei Tribute, Junge und Mädchen, damit sich diese in einer Arena abschlachten und am Ende nur einen Sieger zurücklassen. Als Kantkiss' Schwester Prin ausgewählt wird, findet Katkiss das zwar schlimm, aber noch schlimmer ist es, als jemand ihre Stimme imitiert und Kantkiss als freiwilligen Tribut in die Arena schickt! Kantkiss wird ihrem schäbigen, aber liebevollen Distrikt entrissen und landet kurzweilig in der abartigen Welt des reichen Kapitals. An ihrer Seite ist der übergewichtige und dickköpfige Pita Mehlsack, der trotz seinem Aussehen Kantkiss denken lässt, dass die beiden vielleicht Freunde sein könnten. Aber nur in dem Zeitraum, bevor alle Tribute in der Arena sind und das fröhliche Gemetzel starten kann ... ,,Die Trantüten von Panem" von The Harvard Lampoon (Mrs. Collins) ist eine extrem schräge Parodie von Suzanne Collins Bestseller-Trilogie ,,Die Tribute von Panem." Ich verehre die Bücher - und die Verfilmungen -, aber manchmal ist die verrückte Verzerrung der Geschehnisse so banal, dass ich mich in meiner Ehre als Panem-Fan fast angegriffen fühlte. Gnadenlose Spannung wurde in ,,Die Trantüten von Panem" zu einem dekandenten Geplätscher aus Ironie und Gehaltlosigkeit. Alles ist hir verdreht, verzerrt, verspottet. Kantkiss Neverclean ist der größte Trottel, der mir je in Büchern begegnet ist und Pita Mehlsack ist eine schlechte Parodie von Peete Mellark. Die Parodie enthält selbstverständlich nicht die packende Geschichte des Originals. Manchmal ist gerade aber dieser Spott recht witzig, obwohl der Graubereich zwischen ,,witzig" und ,,abartig lächerlich" extrem klein ist, vielleicht so groß wie eine Vogelfeder. Eine Gestaltung hat mir sehr gefallen: der wunderschöne Spotttölpel ist weg, stattdessen ziert ein plumpes Spotthendl die aufkeimende Revolution, die an Kantkiss bescheuertem Verhalten scheitert. Für Panem-Fans kann ich die Parodie nur bedingt empfehlen, sofern man nicht offen für arg bizarren Humor hat. So witzig einzelne Szenen auch waren, ich fand es seltsam und relativ rasch ausgelesen. Eigentlich verpasst man gar nichts, wenn man die Parodie nicht gelesen hat. Mit Pfeil und Bogen wie die wahre, beste Katniss Everdeen ziele ich auf dieses unangenehm fette Spotthendl, aber der Einfluss der angeknacksten Kantkiss macht sich breit, sodass ich meilenweit verfehle und weder 2 noch 3 Sterne treffe. Voller Ärger darüber stürze ich mich auf das Spotthendl und lasse zähneknirschend 3 mickrige Stern-Parodien zurück, obwohl ich am liebsten 2, 5 Sterne vergeben hätte.

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    • 10
  • Rezension zu "Die Trantüten von Panem" von Mrs. Collins

    Die Trantüten von Panem
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    …Heute für alle, die genug von jeglichen Teen – Büchern haben…. …Heute etwas für die Lachmuskeln. “Die Trantüten von Panem” erschienen im Heyne Verlag und geschrieben von “The Harvard Lampoon”. Wem dieser “Autor” nichts sagt…. Dies ist eine Autorengruppe von Kritikern wie A.R.R.R Roberts, Boris B.B.B Koch, Frau Meier, George Marzahn und Lars Stiefsohn. Manche mag das Cover an etwas erinnern… Ein aufgespießtes Hähnchen, ein Ring, ein Pfeil… Feuer… Der Name PANEM! Klingelt`s?!? Richtig: hierbei handelt es sich um die Parodie der “Tribute von Panem”. Kantkiss Neverclean wohnt im Telemarketing – Distrikt 12 ! Sie ist ein Teenager und damit qualifiziert für die Hungerspiele. Dies ist ein blutrünstiges Fest, in welchem das ganze Land sieht, wie teilweise noch Kinder sich gegenseitig abschlachten, bis nur noch Einer oder Eine übrig ist… Jedes Jahr kommen alle Kinder aus jedem der Distrikte zusammen und spielen ein Spiel. Das Mädchen und der Junge aus jedem Distrikt, die sich bei dem Spiel als letzte an die eigene Nase fassen, müssen in die Arena. Kantkiss und ihre kleine Schwester Prin nehmen an dem Spiel teil. Prin und der Bäckerssohn Pita sind die Verlierer bzw. Gewinner (wie man es sehen will) aus Distrikt 12. Eigentlich nicht schlecht für Kantkiss… Keine nervige Schwester mehr… Aber bei dem Gedanken, dass sie mit größter Wahrscheinlichkeit nicht überlebt, geht Kantkiss für sie in die Arena. Ein Leben in Saus und Braus beginnt für Kantkiss und Pita. Aber auch nur bis sie ihre Mitstreiter kennenlernen. Darunter ist sogar ein Baby und ein Riese… Ist sowas überhaupt erlaubt? Ein waghalsiger Kampf ums Überleben mit überraschenden Wendungen und wahnsinnigem Humor beginnt für die Zwei aus dem Telemarketing Distrikt. Die Idee eine Parodie dieses Buchs zu machen, finde ich klasse. Viele meinen vielleicht, das Buch wäre nicht gerade für zartbesaitete Persönchen, aber keine Sorge… Es ist schon nicht ohne, aber an vielen Stellen ist genügend Platz für Interpretationen der milden oder heftigeren Art – je nach Bedarf. Die Sprache ist modern und sehr leicht zu lesen. Gerade die, die das Original kennen, werden sich ablachen. Da alleine schon in den, für den Unwissenden, normalsten Dingen wie Namen oder Orte unzählige humorvolle Änderungen vorgenommen wurden. Alleine durch das Cover und die Art des Schreibens tanzt “Die Trantüten von Panem” total aus der Reihe. Es ist einzigartig und auf jeden Fall einen Platz in den Bücherregalen der Welt wert! Sehr, sehr lesenswert. Ich bin total begeistert und… Ich glaube meine Löwchens kann jeder voraussehen… Oder? Ich vergebe 5 von 5 möglichen Löwchens! Ich hoffe es hat euch gefallen… Bis demnächst Eure Leo Löwchen

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    • 3
  • Die Trantüten von Panem

    Die Trantüten von Panem
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2013 um 12:46

    Am Anfang lustig, doch später total langweilig und unnötig. (LEIDER, da ich ein riesen Fan von der "Panem-Trilogie" bin.

  • Rezension zu "Die Trantüten von Panem" von Mrs Colins

    Die Trantüten von Panem
    MissTalchen

    MissTalchen

    Dieses Buch hat mir eine Freundin ausgeliehen, denn sie war der Meinung ich müsse es unbedingt lesen, da mir die Panem-Triologie so sehr gefallen hat. Wie sehr sich Menschen doch irren können! Zur Story: Kantkiss Neverclean landet mehr oder weniger freiwillig anstelle ihrer kleinen Schwester Prin in den tödlichen Hungerspielen. Dort muss sie sich mit Pita, dem übergewichtigen Bäckerssohn, und mehreren anderen (an die genaue Zahl kann sich Kantkiss nicht so recht erinnern) in einem tödlichen Wettstreit messen. Meine Meinung: In diesem Buch wird alles und jeder durch den Kakao gezogen: Entweder in Form von dämlichen Umbenennungen oder die Fakten werden so sehr verdreht, dass man am Ende nicht mehr weiß, was aus dem Original jetzt eigentlich auf die Schippe genommen werden sollte. Der Schreibfluss ist grauenhaft, denn ich habe ganze 4 Tage für knapp 200 Seiten gebraucht. Das schaffe ich normalerweise in 2 Tagen. Alle Charaktere haben so einen heftigen Sprung in der Schüssel, dass es auf mich einfach nur befremdlich wirkte. Der Humor kam auch nicht bei mir an, der war mir einfach zu blöd! Reine Zeitverschwendung! Alles in Allem: Totaler Blödsinn auf 200 Seiten, ich habe selten soviel Müll auf einmal gelesen. Damit steht für mich fest: Mit Parodien kann ich nichts anfangen.

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    • 2
  • Rezension zu "Die Trantüten von Panem" von Mrs. Collins

    Die Trantüten von Panem
    Scathach

    Scathach

    20. November 2012 um 20:40

    Jeder kennt sie...fast jeder liebt sie. Wovon ich rede? Natürlich von der Panem - Trilogie. Die Abenteuer von Katniss und Peeta hat viele Leser in seinen Bann gezogen und zudem, nach der ersten Verfilmung, auch ins Kino. Aber jetzt.....kommt die ultimative Parodie und alle, die nicht miterleben wollen, wie Katniss und alle anderen hier dargestellt und "verspottet" werden...der sollte jetzt nicht weiter lesen ;-) Kantkiss Neverclean lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Prin in Panem...Panem ist aufgeteilt in 12 Distrikte und Kantkis lebt in Distrikt 12, auch der "Crack" genannt, einem sehr armen Viertel von Panem. Kantkiss geht jeden Tag mit ihrem besten Freund Carola (ja...er heißt wirklich so) auf die Jagd, um ihre Familie zu versorgen. Was jagen die beiden? Eichhörnchen und kleine Vögel. Zuerst schlagen sie sich mit dem Fleisch den Magen voll und den Rest verkaufen sie auf dem Schwarzmarkt. Aber an diesem Tag ist auch noch etwas besonderes los...denn es ist Erntedankfest. Und das heißt, die nächsten Hungerspiele stehen bevor. So machen sich Prin und Kantkiss besonders hübsch und machen sich auf den Weg zur "Ernte". Als erstes sind die Mädchen dran. Das Auswahlverfahren ist denkbar einfach, denn diejenige, die den Finger zuletzt an die Nasenspitze geführt hat, ist die Auserwählte. Kantkiss Finger landet zuerst mal IN ihrer Nase....leider ist Kantkiss' Schwester Prin die letzte gewesen und ist somit ausgewählt als Tribut....geschockt und mit dem Finger noch in der Nase, schaut Kantkiss zu wie ihre Schwester zur Bühne geht. Aber dann passiert etwas unerwartetes: Zitat: Seite 22 Plötzlich ertönt eine Stimme hinter mir und brüllt "ich gehe freiwillig". ( danach fragt Efi, wer das gesagt hat)...Zu meiner Überraschung antwortet die Stimme hinter mir "Ich - Kantkiss Neverclean". ....ich bin unfreiwillig Freiwillige.... Und...verstanden? Slimey Sue, eine Klassenkameradin von Kantkiss, war so fies und hat sie als "Freiwillige" gemeldet. Und so muss nun Kantkiss auf die Bühne und sich als Tribut melden. Danach sind die Jungen dran. Das gleiche Spiel, wer zuletzt mit dem Finger an der Nasenspitze ist, hat "verloren" und muss als Tribut antreten. Diesmal erwischt es Pita Mehlsack...den teigig aussehenden, runden und schwabbeligen Bäckerssohn. Was die beiden nun erleben ist spannend (für die beiden) und witzig (für die Leser).... Ich hoffe, das die Inhaltswiedergabe nicht allzu verwirrend war. Dieses Buch ist einfach unglaublich...es ist witzig, ein wenig spannend und sehr gut geschrieben. Dieses Buch muss man mit viel Humor nehmen, denn dann hat man eine Menge Spaß beim Lesen :-) Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und die Namen gut überlegt und ausgedacht. Hier ein kleines Beispiel der Namen: Kantkiss Neverclean, Gerd Gegenspieler, Präsident Schneeflöckchen, Mandy GlitterFlitter und viele mehr. Was mir am besten gefiel war das Haustier von Prin...es heißt Butterkugel und soll ein Kater sein, aber erst später habe ich geschnallt, was es wirklich ist: Vieleicht erratet ihr es: Zitat: Seite 10 "Ich kann mich noch daran erinnern, wie sie ihn mit nach Hause brachte. Er war der größte und hässlichste Kater, der mir je unter die Augen gekommen war, und wog um die 25 Kilo. Dazu die feuchte schwarze Nase und die Schlappohren. Außerdem wollte schon damals, seine Zunge einfach nicht in seinem Mauls bleiben (....) Sein dichtes, goldenes Fell war Heimat für eine Kolonie von Flöhen (....)" Na, wer hat es erraten? Dieses Buch ist auf jeden fall den Preis von 7,99 € voll wert und eine gute Mischung aus der Geschichte von Panem und der witzigen Parodie. Und auf jeden Fall ist dieses Buch auch eine gute Ergänzung, zu jeder Panemsammlung. Im rezensieren von Parodien bin ich noch nicht sonderlich gut, aber ich denke, das es ganz gut geklappt hat. Natürlich gibt es noch andere Rezis auf Amazon (welche ich auch immer sehr interessiert lese) :-) Wer Parodien mag, wird diese lieben und am ende des Buches, gibt es noch eine kleine Auflistung anderer Parodien ;-) Sicher wird bald die nächste in mein Regal wandern :-)

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  • Rezension zu "Die Trantüten von Panem" von Mrs. Collins

    Die Trantüten von Panem
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    14. November 2012 um 20:59

    Inhalt - Kantkiss Nevercleans´ Schwester Prin wird ausgewählt, um an den alljährlichen Hungerspielen teilzunehmen. Natürlich meldet sich Kantkiss freiwillig… na ja, zumindest fast. Aber sie hat gerade sowieso nichts Besseres zutun. Und die Hungerspiele sind mal eine willkommene Abwechslung zum harten Alltag in Distrikt 12, wo sie mit ihrer Familie wohnt. Jeden Tag nur Jagen – das nervt auf Dauer. In den diesjährigen Hungerspielen trifft sie auf Pita, den Jungen, den man aus einigen Metern Entfernung schon am Bäckerei-Geruch bemerkt. Pita ist nett, doch in der Arena sollen die beiden sich bis auf den Tod bekämpfen. Keine glückliche Fügung, wo doch Kantkiss eigentlich gewinnen will … - Einschätzung - „Wie auf Kommando schnellen Tausende junge Hände an die Nasen. Ich kann hören, wie meine Mutter in der Menge mit ihrer Vuvuzela trötet. Ich habe in letzter Zeit viel geübt und fasse mir in Rekordgeschwindigkeit an die Nase. Aber ich greife daneben und ende mit dem Finger in der Nase. Aber ob die Finger nun obendrauf oder innen drin sind, sollte egal sein. Ich sehe mich nach dem armen Mädchen um, das ihre Finger als Letzte hochschnellen ließ. Genau in dem Augenblick erscheint ihr Gesicht auf dem riesigen Videowürfel. Die neueste Tributeuse von Distrikt 12 ist auserwählt. Es ist Prin. Scheiße.“ (Seite 21) - „Die Trantüten von Panem“ ist eine Parodie auf die „Die Tribute von Panem“-Trilogie von Suzanne Collins, die große Erfolgswellen geschlagen hat und in vielen Ländern erfolgreich veröffentlicht wurde. Nun gibt es passend zu der doch sehr ernsten Geschichte eine Parodie, die die ganze Story wunderbar auf den Arm nimmt. Das Buch wurde von keinem bestimmten Autor geschrieben. Es heißt lediglich „Hinter The Harvard Lampoon verbirgt sich eine Gruppe ernstzunehmender Gesellschaftskritiker…“ Nun gut, Humor haben die „Kritiker“ aber auf jeden Fall, was man in diesem Buch nachlesen kann. - Ich glaube, diese Parodie macht vor allem dann Spaß, wenn man das Originalbuch „Tödliche Spiele“ gut kennt. Denn in „Die Trantüten von Panem“ wird die Geschichte von vorne bis hinten parodiert. Man liest von dem seltsamen Auswahlverfahren für die Hungerspiele, Kantkiss „freiwillige“ Meldung, ihre Reise zum Kapitol, wo sie Pita kennenlernt und natürlich von ihrer Zeit in der Arena der skurrilen Hungerspiele, bis zum schrägen Ende. - Schräg ist das Buch durch und durch. Aber auch sehr witzig. Da ich „Die Tribute von Panem“ mit großer Begeisterung gelesen habe und das Buch zu meinen Lieblingsbüchern zähle, konnte ich mir mit Wonne zu Gemüte führen, in welch humorvoller Art man die ganze Geschichte durch den Kakao ziehen kann. Und ich hatte meinen Spaß und musste oftmals wirklich laut lachen. - Die Figuren wurden auf herrliche Art so verzerrt, dass man sie natürlich kaum wiedererkannt hat. Kantkiss ist sehr naiv, was aber für einige sehr witzige Momente sorgt. Pita ist ein dicker Junge und wehleidig noch dazu. Prin ist das verzogene Gör und Präsident Snow wird von allen in Panem als „Schneeflöckchen“ verehrt. - „Die Trantüten von Panem“ ist wirklich alles: respektlos, albern, verrückt, aber niemals langweilig! Für „Panem“-Fans und alle, die es werden wollen, auf jeden Fall ein Blick wert! - Fazit - Schräg, schräger, „Die Trantüten von Panem“! Mit einer ganzen Ladung Witz wird die beliebte „Panem“-Trilogie veräppelt – von vorne bis hinten und auf wirklich amüsante Weise! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (DL)

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