Muho Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück

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Inhaltsangabe zu „Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück“ von Muho

Viele Menschen fürchten sich vor dem Sterben, vor Krankheit, Alter und Tod. Der in Japan praktizierende Zen-Meister Muho kann diese Ängste gut nachvollziehen: Der frühe Tod seiner Mutter, den er als siebenjähriges Kind erlebte, hat ihn zutiefst geprägt. In Deutschland geboren und aufgewachsen, führte ihn dieses einschneidende Erlebnis Jahre später zum Zen und schließlich nach Japan. Inzwischen leitet er das größte Zen-Kloster des Landes. Kaum jemand versteht es daher besser, die westliche und die östliche Sicht auf die zentralen Aspekte unseres Lebens zu verbinden: Während sich die meisten Menschen im Westen um ihre Zukunft sorgen und festzuhalten versuchen, was sie an Beziehungen, Erinnerungen und Werten besitzen, konzentriert man sich im Zen ganz auf den gegenwärtigen Moment. Die Kunst des Loslassens beginnt demnach nicht erst am Ende des Lebens, sondern jetzt – wenn wir uns auf diesen Augenblick einlassen.

Lassen Sie sich auf dieses Buch ein. Es ist eines der besten Bücher über Zen. Vielleicht hilft es Ihnen, Ihren Weg zu finden.

— JulesBarrois

Muho zeigt anhand von eigenen Erfahrungen, warum wir uns nicht auf den Tod, sondern auf den Moment konzentrieren sollen.

— m4xwll

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  • Es gibt ein Leben vor dem Tod.

    Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück

    JulesBarrois

    14. September 2016 um 07:58

    Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück: Warum wir uns vor dem Tod nicht fürchten müssen - Muho (Autor), 192 Seiten, Verlag: Berlin Verlag (1. September 2016), 16 €, ISBN-13: 978-3827013385 Meinen Gedanken zu diesem Buch möchte ich ein Gedicht des katholischen Dichters Werner Bergengruen voranstellen: „Gestern fuhr ich Fische fangen, / Heut bin ich zum Wein gegangen, /- Morgen bin ich tot - / Grüne, goldgeschuppte Fische, / Rote Pfützen auf dem Tische, / Rings um weißes Brot. / Gestern ist es Mai gewesen, / Heute wolln wir Verse lesen, / Morgen wolln wir Schweine stechen, / Würste machen, Äpfel brechen, / Pfundweis alle Bettler stopfen / Und auf pralle Bäuche klopfen, / - Morgen bin ich tot – / Rosen setzen, Ulmen pflanzen, / Schlittenfahren, fastnachtstanzen, / Netze flicken, Lauten rühren, / Häuser bauen, Kriege führen, / Frauen nehmen, Kinder zeugen, / Übermorgen Kniee beugen, / Übermorgen Knechte löhnen, / Übermorgen Gott versöhnen – / Morgen bin ich tot.“ Er umreißt mit diesem Gedicht Gott und die Welt, Leben und Tod, und alles andere, was sich zwischen diesen Koordinaten befindet. Bergengruen fasste den Glauben als Sprung über den Schatten der eigenen Existenz auf. Abt Muho greift dieselben Koordinaten auf und interpretiert sie aus der buddhistischen Sicht des Zens. Er heißt eigentlich Olaf Nölke, wurde 1968 in Berlin geboren, ist deutscher Zenmeister und steht seit 2002 dem japanischen Kloster Antai-ji als Abt vor. In diesem Buch hält er uns keine Vorträge, will niemanden bekehren, sondern zeigt uns in 24 Kapiteln seinen eigenen Lebensweg. Die Schlussfolgerungen daraus muss jeder selber ziehen. Es geht auch nicht um Glauben oder Nichtglauben. Denn, wie sagte der japanische Zenmeister Sawaki Kodo: „Der Buddhismus ist keine Ideologie. Die Frage, die er stellt, lautet: Was fange ich mit mir selbst an?“ (Seite 71) Es geht um das Leben. Das Leben im Jetzt. Nicht vergleichen. Nicht an früher denken. Nicht über das Morgen sorgen. Loslassen. Aber wie geht das eigentlich? Anleitungen dazu gibt es genug, zum Zen, zur Achtsamkeit, Zen-Leadership, Zen für Unternehmer, Zen für Küche und Leben, Zen für Dummies, Zen für Programmierer, Zen-Basis, Zen für Anfänger, Zen für Ärzte, Zen für Banker, Zen für Ältere, Zen für öffentliche Räume, Zen-Food und sogar Zen für trockene Haut. Und alle versprechen dir Glück, Zufriedenheit, besseres Aussehen, stabile Gesundheit und bessere Geschäfte. Alles nur ein gigantisches Geschäft? Vielleicht. Bei Abt Muho geht es um mehr. Er stellt sich ja eine nicht unbedingt leichte Aufgabe. Denn, Wenn wir unser wahres Wesen, unsere Essenz ergründen wollen, ist das nicht mit den Mitteln der Sprache oder intellektuellen Verstehens möglich. Doch wie können wir etwas verstehen, das man nicht erklären kann? Nun, wenn wir’s schon nicht beschreiben können, können wir es zumindest umschreiben. Und das tut Abt Muho in Vollendung. Ich zitiere einfach mal aus dem Buch von Abt Muho: „Wir machen uns Sorgen um das, was nach dem Tod kommen könnte, und vergessen dabei, das Leben zu leben, solange wir es haben. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wer kann das wissen? Aber wenn es so weit ist, werden wir es schon herausfinden. Früher oder später werden wir alle in den Besitz der Antwort kommen. Wir können also gespannt sein!“ (Seite 15) „Wenn aus morgen heute wird, verschiebt man das ungelebte Leben einfach um einen weiteren Tag in die Zukunft. Und immer so weiter. Doch der einzige Tag, den ich wirklich leben kann, ist der heutige. Da hilft mir auch kein nächstes oder übernächstes Leben. Das Leben, das ich heute nicht lebe, wird ewig ungelebt bleiben. Das Leben, das ich in diesem Augenblick lebe, ist das einzige Leben. Es gibt allein das Jetzt. Nur wenn ich diesen Tag so lebe, als wäre er mein letzter, werde ich auch den nächsten zu leben wissen.“ (Seite 16) Oder wie Sawaki Kodo es ausdrückte. „Die Hälfte des Lebens / Geburt, Krankheit, Alter, Tod - / vertrödel sie nicht, deine kurze Zeit hier!“ (Seite 15) „Glück steckt in diesem Atemzug. Nicht im vergangenen und nicht im nächsten.“ (Seite 105) Lassen Sie sich auf dieses Buch ein. Meines Erachtens ist es eines der besten Bücher über Zen. Vielleicht hilft es Ihnen, Ihren Weg zu finden. „Alle reden von der Realität, aber die ist nur ein Traum. Erst wenn du stirbst, erkennst du den Traum. Beeil dich! Besser, du erwachst bereits im Leben aus ihm. (Sawaki Kodo Seite 177)   Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Berlin Verlages https://www.piper.de/buecher/ein-regentropfen-kehrt-ins-meer-zurueck-isbn-978-3-8270-1338-5 Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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