Mur Lafferty

 4,2 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor*in von Das sechste Erwachen, Star Wars™ Solo und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Mur Lafferty ist Autorin, Podcast-Produzentin, Gamerin und Geek. Sie machte sich mit Podcasts wie I Should Be Writing und The Angry Robot einen Namen, und gewann den John W. Campbell Award in der Kategorie Best New Writer. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Durham, North Carolina.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mur Lafferty

Cover des Buches Das sechste Erwachen (ISBN: 9783453319196)

Das sechste Erwachen

 (9)
Erschienen am 11.06.2018
Cover des Buches Star Wars™ Solo (ISBN: 9783734162633)

Star Wars™ Solo

 (4)
Erschienen am 13.02.2022
Cover des Buches Six Wakes (ISBN: 9780316389686)

Six Wakes

 (3)
Erschienen am 31.01.2017
Cover des Buches Solo: A Star Wars Story: Expanded Edition (ISBN: 9780525619390)

Solo: A Star Wars Story: Expanded Edition

 (1)
Erschienen am 04.09.2018
Cover des Buches Ghost Train to New Orleans (ISBN: 9780316221146)

Ghost Train to New Orleans

 (1)
Erschienen am 04.03.2014

Neue Rezensionen zu Mur Lafferty

Cover des Buches Das sechste Erwachen (ISBN: 9783453319196)
wandablues avatar

Rezension zu "Das sechste Erwachen" von Mur Lafferty

Einmal werden wir noch wach!
wandabluevor 9 Monaten

Der uralte Traum der Menschheit vom ewigen Leben scheint wahr geworden zu sein. Freilich, die Umgehung des Todes ist nicht gelungen. Die Wissenschaft ist jedoch so weit, dass sie eine perfekte Mindmap, sprich Kopie des menschlichen Gehirns, anfertigen und in einen digitalen Speicher packen kann. Ist ein Mensch tot, wird eine Körperkopie, genannt Klon, hergestellt, mit der Mindmap des Menschen bestückt und voilà – Auferstehung.
Probleme? Oh ja. Nicht nur ethischer Art. Aber auch. Was ist, wenn mehrere Klone eines Individuums gleichzeitig existieren, die alle dasselbe „Ich“ haben, was wäre mit deren juristischen Rechten? Es kann ja nur einer, das Haus besitzen, das das Ich vorher hatte. Den ethischen Problemen begegnet man mit Gesetzen, mit den sogenannten Klongesetzen. In Mur Laffertys Welt ist man schließlich soweit, dass man mit Hilfe der Klons fast ewig weiterleben kann, denn stirbt ein Klon des Ich-Gedächtnisses, wird einfach ein neuer aufgeweckt, mit dem neuesten Backup (genannt Mindmap) versehen und weiter geht’s. Sind Klons Menschen? Darf man Jemanden ohne sein Einverständnis klonen? Sind Klone und Menschen gleichwertig? Was macht man mit "gebrauchten" (sprich toten) Klonkörpern?
Rein praktische Probleme bestehen dann, wenn keine regelmäßigen Backups eines Subjektgehirns existieren, denn dann hat der nächste Klonkörper des jeweiligen Ichs eventuell Gedächtnislücken. Und das kann verheerend sein, wie wir alle aus Krimis wissen – was haben wir getan, woran wir uns aber nicht erinnern können?
Die Besatzung des Raumschiffes Dormire hat genau dieses Problem. Eines Tages bringt einer von den sechs Individuen alle anderen und sich selber um – aber es gelingt mit letzter Kraft KlonMaria den Backup-Knopf zu aktivieren. Alle erwachen erneut, aber sie haben entsetzliche Gedächtnislücken. Was ist passiert? Warum sind ihre alten „Ichs“ tot und schwirren in der Schwerelosigkeit herum und müssen von ihnen jetzt entsorgt werden? Und warum behauptet die schiffssteuernde KI IAN, sie könne nicht mehr antworten und warum hat sie den Kurs geändert?

Der Kommentar: 
SF wie ich sie liebe; es ist von Anfang an total spannend. Die Autorin macht alles prima. Im Prinzip liegt ein Weltraumkrimi vor; die kreativen Ideen Mur Laffertys machen den Roman zu einem reinen Lesevergnügen. Mit technischen Erklärungen halten wir uns nicht auf, die Technik gibt es und sie sieht so und so aus. Basta. Über die Beschaffung von Gravitation im Schiff habe ich sehr gelacht, man dreht sich einfach um sich selbst und sie entsteht. Etc. Etc. Essen kommt aus einem Drucker. Wie das? No idea. Es funktioniert. Ich wollte, wir hätten so einen Drucker auf der Erde. Kommt mir vor wie der Goldesel einer GoldMarie. Aber alles entsteht aus derselben gallertartigen Masse, die tonnenweise im Schiff gelagert wird. Nun, die echten Pommes sind mir schon lieber.

Fazit: Ein innovativer Lesespaß, der eine abgedrehte, aber für mich funktionierende Lösung anbietet und mir rundum gut gefallen hat. Mehr davon. 

Kategorie: SF
Verlag: Heyne, 2018

 

Cover des Buches Star Wars™ Solo (ISBN: 9783734162633)
Pappbechers avatar

Rezension zu "Star Wars™ Solo" von Mur Lafferty

Solo
Pappbechervor 2 Jahren

  • Buchtitel: Star Wars™ Solo
  • Autor/in: Mur Lafferty
  • Verlag: Blanvalet
  • ISBN: 9783734162633
  • Ausgabe: Taschenbuch 
  • Erscheinungsdatum: 14.02.2022


Inhalt:

"Der junge Han träumt davon, eines Tages im Cockpit eines eigenen Raumschiffs seine Heimatwelt Corellia zu verlassen. Doch solange er in einem Leben voller Armut und Verbrechen gefangen ist, scheint das unmöglich zu sein. Schließlich wagt Han mit seiner Partnerin Qi’ra die Flucht. Er ist erfolgreich – sie nicht. Verzweifelt nach einer Möglichkeit suchend, sie zu befreien, schließt er sich der Imperialen Marine an. Doch das ist ein denkbar ungeeigneter Ort für einen unangepassten, rebellischen Einzelgänger wie ihn."


Meinung:

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal, dem Verlag und der Autorin herzlich für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares bedanken! 

Vorneweg muss ich ja sagen, dass ich zwar kein allzu eingefleischter, aber doch durchaus ein Fan von Star Wars bin und dementsprechend das Buch unbedingt haben musste. 

Das Cover fand ich persönlich recht schön. Vor allem den Stil davon finde ich wirklich toll gemacht. Ich hatte mich direkt in die Zeichnung der Figuren und generell die Farbtöne verliebt. 

Kommen wir aber einmal zum Wesentlichen... Der Inhalt! Hat mich das Buch überzeugt? Ich, für meinen Teil, würde sagen ja. Klar, eingefleischte Star Wars Fans würden bestimmt den ein oder anderen Mängel, vor allem inhaltlich, finden. Da ich aber nicht ganz so tief in der Materie drin bin und das Ganze hauptsächlich zu meinem Vergnügen gelesen habe, kann ich es nicht komplett beurteilen, ob alles loretechnisch richtig ist. Was ich jedoch sage kann ist, dass es mir irrsinnig viel Spaß gemacht hat zu lesen,  or allem weil ich sowieso fasziniert von Han, Chewie und dem Millenium Falken bin. Die Geschichte von allen Dreien noch einmal nachzulesen war in meinen Augen richtig toll. Es gab Witz, Spannung und eine Menge Informationen über das Star Wars Universe. 

Zu den Protagonisten kann man nicht allzu viel sagen. Vor allem Personen, die zuvor schon mit Star Wars zu tun hatten, werden die handelnden Personen großteils nicht neu sein. Einzelne neue Gesichter werden beschrieben, jedoch sind die genauso gut ausgearbeitet wie auch alle bereits bekannten. Man kann sich außerdem in Kombination mit den Filmen so gut wie alle Szenarien bildlich vorstellen. Tatsächlich hilft auch die Tatsache, dass alles durchaus detailliert beschrieben ist, auch die Protagonisten. 


Fazit:

Alles in allem ist es also ein überaus gutes und sehr unterhaltsames Buch aus dem Star Wars Universum. Ich persönlich würde es an jeden Fan von diesem und auch an Fans von Sci-Fi weiterempfehlen! Fans sollten jedoch nicht zu enttäuscht sein, sollte es nicht hundertprozentig der Lore entsprechen!

Cover des Buches Das sechste Erwachen (ISBN: 9783453319196)
Annabels avatar

Rezension zu "Das sechste Erwachen" von Mur Lafferty

Blutig, spannend & verdreht
Annabelvor 5 Jahren

Figuren: 
Insgesamt sechs Menschen bilden die Besatzung des Raumschiffes „Dormire“ und abgesehen von dem Bordcomputer mit eigenem Bewusstsein und 2500 Zivilisten im Tiefschlaf sind sie allein im Weltraum. 
Am sympathischsten war mir Maria, das Mädchen für alles, wenn man es so nennen möchte. Den Umständen, unter denen sie als ihr eigener Klon aufwacht, zum Trotz verhält sie sich von Beginn an relativ normal, handelt möglichst rational und versucht, die Fassung zu bewahren. Einen weiteren Ruhepol stellt Joanna, die Ärztin an Bord, dar. Dann wären da noch Wolfgang, der nicht besonders vertrauenserweckende Sicherheitschef, die mürrische Kapitänin Katrina, Paul der Ingenieur und Hiro, der Pilot des Raumschiffs, bei dem bei mir als erstes die Alarmglocken geschrillt haben. 

Schreibstil: 
Mur Lafferty schreibt lebendig, ohne ihre Story zu überladen. Sie hat in „Das sechste Erwachen“ geschickt Krimi, Horror und etwas Humor miteinander vermischt und eine wirklich packende Geschichte daraus gesponnen. Die vielschichtigen Charaktere und ihre starken Hintergründe runden das Bild perfekt ab.

Inhalt: 
In einer Zeit, in der die Menschen bereits den Mond besiedelt haben, wacht Maria Arenas Klon mitsamt dem Rest der geklonten Mannschaft ohne Erinnerungen auf. Blut und Leichen treiben durch den schwerelosen Raum und schon steht die Besatzung der Dormire vor einem riesigen und vor allem gefährlichen Rätsel: Wer hat die gesamte Crew umgebracht und warum wurden mit dem Bewusstsein der Leute nicht auch ihre Erinnerungen in die neuen Körper gepflanzt?
Mit Erinnerungsfetzen und gesammelten Hinweisen vom Tatort kann sich die Crew nach und nach, wenigstens zum Teil, ein Bild der Gesamtsituation machen. Die 2500 Menschen an Bord des Raumschiffes sind Sträflinge, die einen neuen Planeten, bzw. eine neue Erde, besiedeln sollen, denn die alte ist nicht nur überbevölkert, sondern durch Kriege bereits dem Untergang geweiht.

Neben dem eigentlichen Handlungsstrang wird immer wieder ein interessantes, ethisches Problem angesprochen: Das Klonen. Unter anderem werden hier die Legalität des Klonens und das Modifizieren von Menschen infrage gestellt. Ist es noch natürlich, Geschlecht, Hautfarbe, Erbkrankheiten und dergleichen nach eigenen Wünschen in einem neuen Körper zu züchten oder zu ändern? Die Autorin greift immer wieder tief in diese Materie und lässt ihre Charaktere nicht nur über den Sinn des Lebens diskutieren, sondern auch über die Unsterblichkeit eines Menschen, der sich immer wieder klonen lassen kann. Diese „Nebenthematik“ trägt dazu bei, dass sich ein sehr komplexer und authentischer Weltenbau über das gesamte Buch erstreckt.

Fazit: 
Ein wahnsinnig gutes Buch und meiner Meinung nach super für jene, die sich an das Genre Sci-Fi herantasten wollen.

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