Murat Topal Neukölln

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Inhaltsangabe zu „Neukölln“ von Murat Topal

Neukölln spaltet die Geister: Die einen halten es für Berlins Lower Eastside, das Kreuzberg der Zukunft, die anderen machen lieber einen großen Bogen um den deutschlandweit berüchtigten "Rütli-Bezirk". Vor allem diejenigen, die noch nie dort waren, sind sich einig: Neukölln ist schrecklich! Der Comedian Murat Topal ist dort aufgewachsen und kennt sowohl die realen Probleme als auch die Vorurteile und Irrtümer über den Bezirk und seine Bewohner. Nun bricht er in seinem neuen Buch eine Lanze für Berlins "Problemkiez Nr. 1'' und enthüllt – endlich – die Wahrheit.

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  • Neukölln ist nicht gleich Neukölln

    Neukölln
    Kendall

    Kendall

    17. July 2013 um 23:28

    In Neukölln leben nur kriminelle Migranten, Drogengeschäfte sind das einzige feste Einkommen, dass die Neuköllner haben, der Rest verlässt sich auf Hartz IV. Mit diesen und vielen anderen Vorurteilen räumt Murat Topal in seinem Buch auf. Mit viel Humor, aber auch vielen sachlich gut recherchierten Informationen bringt und Murat Topal "seinen" Bezirk ein bisschen näher. Mit Sicherheit ideal für Neu Berliner und Berlin - Interessierte, aber auch für Ur-Neuköllner, die ihren Bezirk näher kennenlernen wollen.

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  • Rezension zu "Neukölln" von Murat Topal

    Neukölln
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    18. June 2011 um 11:10

    Die Wahrheit über die „Berliner Bronx“ Murat Topal kommt aus jenem Medienblickpunkt in Berlin, über den zu Zeiten immer wieder berichtet wurde. Doch das Bild einer „in unaufhaltsamem Niedergang begriffene Bronx von Berlin“ kann und will der Autor natürlich nicht bestätigen. Im Gegenteil, er bricht eine Lanze im Buch für „seinen“ Bezirk in Berlin und zeigt anhand alphabetisch geordneter Stichworte Kapitelweise auf, wie lebens- und liebenswert ein Leben in Neukölln sein kann. Mithin, das Buch beinhaltet eine rein subjektive Sicht eines mittlerweile durchaus prominenten Insiders. Murat Topal hat einen beachtenswerten Weg genommen von seinem Aufwachsen in Neukölln als Sohn eines türkischen Vaters und einer türkischen Mutter, als Polizist in Berlin und, mittlerweile, als Comedian. Im Stil des Buches fließt beides zusammen. Die humorvolle und satirische Ausdrucksweise des Comedian mit manch spitzer Ironie lässt die Seiten locker vorbeifliegen, das durchaus ernste Anliegen Topals hier und da durchaus vertieft nachlesen. Von A wie Architektur (Neukölln ist nicht grundlegend hässlicher Beton über G wie Gropiusstadt (nicht unbedingt die größte Trabentensiedlung Berlins) über M wie Mieten (noch tatsächlich preiswert für Berliner Verhältnisse, fängt aber an, sich zu ändern), hin zu Pflanzen (doch, es gibt anderes als Hanf an Grünzeug in Neukölln) bis letztlich zu Widerstand (ein interessanter Blick auf eine allgemein eher unbekannte Bewegung des Widerstands im dritten Reich in Neukölln. Beileibe ist der Neuköllner nicht nur allein im Widerstand gegen moderne Uniformträger festzumachen), Viele Stichworte, Kapitel, Einblicke gibt Murat Topal dem Leser mit auf den Weg, bei denen im Hintergrund immer erkennbar ist und bleibt, dass er bis heute innere Wurzeln dort besitzt. Locker und anregend geschrieben, durchaus sich selbst auch auf die Schippe hier und da nehmend, erzeugt das Buch eine angenehme Unterhaltung. Andererseits verbleibt ein doch eingeschränktes Thema im Raume. Sicher interessant für den „Neuköllner an sich“, für Berliner mit Interesse an allen Teilen ihrer Stadt oder für jene, die Murat Topal als Comedian zu schätzen wissen (wobei auch hier das Thema doch auch zu speziell sein könnte). Wer zu den genannten Gruppen gehört oder einen ersten Blick auf Murat Topal zu werfen gedenkt, der wird mit dem Buch gut bedient werden.

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