Muriel Asseburg

 3.5 Sterne bei 4 Bewertungen

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Der Nahostkonflikt

Der Nahostkonflikt

 (4)
Erschienen am 09.02.2018

Neue Rezensionen zu Muriel Asseburg

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Rezension zu "Der Nahostkonflikt" von Muriel Asseburg

Schon wieder ein Buch aus der Beck-Wissen-Reihe. Ich liebe die einfach.
wsnheliosvor 2 Jahren

Hier nun präsentieren die Autoren den Israel-Palästina-Konflikt, bzw. den Nahostkonflikt, der in unserer heutigen Welt eine wichtige Rolle spielt und regelmäßig in den Nachrichten gezeigt wird. Jedoch wird hier nicht versucht zu erklären, wer Recht hat, denn das ist unmöglich, sondern die Perspektiven der beiden Seiten werden ausführlich erläutert und es wird beschrieben, warum die Sache so verfahren ist.
Man merkt jedoch, dass hier zwei Autoren am Werk sind. Sie haben ganz offensichtlich nicht zusammengearbeitet, sondern die Kapitel untereinander aufgeteilt. Aufgrund des Stils würde ich sagen, dass ein Autor Kapitel I und III verfasst hat, der andere Kapitel II, IV und V. Und das ist deshalb wichtig zu erwähnen, da Kapitel I und III sehr kompliziert, verwirrend und zäh geschrieben sind, während sich die anderen drei sehr gut lesen und verständlich sind. Tatsächlich kann man Kapitel I „Einführung“ auslassen, da es in Kapitel II „Stationen des Nahostkonflikts“ noch einmal und besser aufgearbeitet wird.
Ich finde dieses Buch sehr wichtig, um die Situation zu verstehen und um mit fundiertem Wissen dabei mitsprechen zu können. Meistens kursiert ja nur sehr viel Halbwissen, was immer wieder zu absurden Diskussionen führt.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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N

Rezension zu "Der Nahostkonflikt" von Muriel Asseburg

Leider verschenktes Potenzial
Noir-Crimevor 2 Jahren

"Der Nahostkonflikt" von Muriel Asseburg und Jan Busse ist in der sehr guten Reihe C.H. Beck Wissen erschienen. Das Thema ist ein sehr heikles. Eigentlich kann man hier nur etwas falsch machen, da der Gegenstand so kontrovers und multiperspektivisch veranlagt ist, dass eine ausgewogene neutrale Darstellung beinahe unmöglich wird. Im ersten Bereich des Bandes, nämlich der konfliktreichen Geschichte zwischen Israelis und Palästinensern, gelingt es Asseburg und Busse noch am ehesten neutral die blutreichen Kriege und Fehden zwischen den verfeindeten Parteien darzustellen. Bei den anderen beiden großen Blöcken des Buchs, den Positionen und Perspektiven, verschiebt sich der Fokus leider immer stärker zugunsten der Palästinenser. Die Autoren finden es nicht einmal erwähnenswert, dass Israel die einzige wahrhafte Demokratie im Nahen Osten ist und dass Israel von lauter Feinden umgeben ist, die ständig auf die Auslöschung eines ganzen Staats fixiert sind. Die Hamas wird mehr oder weniger nonchalant als legitime, nicht-säkulare palästinensische Partei dargestellt und nicht als das, was sie tatsächlich ist, eine der furchtbarsten Terrororganisationen der neueren Geschichte. Vielmehr wird auf radikalen jüdischen Siedlern, deren Landraub und Verbrechen gegenüber den Palästinensern "herumgehackt". 
Leider gelingt es Asseburg und Busse nicht, den "Nahostkonflikt" mit der nötigen dem Historiker eigenen Distanz und Objektivität zu schildern. Im Laufe des Buchs wird immer klarer, dass sie Stellung für die Palästinenser und gegen die Israelis ergreifen, was in dieser Einseitigkeit zumindest kritisch zu hinterfragen wäre. Deshalb spreche ich für dieses Buch keine unbedingte Leseempfehlung aus.

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