Muriel Barbery

 3.8 Sterne bei 1.000 Bewertungen
Autorin von Die Eleganz des Igels, Die letzte Delikatesse und weiteren Büchern.
Autorenbild von Muriel Barbery (© Catherine Hélie/Éditions Gallimard)

Lebenslauf von Muriel Barbery

Muriel Barbery wurde 1969 in Casablanca in Marokko geboren. Nach ihrem Studium an einer Elite-Hochschule in Paris unterrichtete sie als Professorin am „Institut universitaire de formation des maîtres“ von Saint-Lô. Nur auf Drängen ihres Mannes schickte sie das Manuskript ihres ersten Romanes „Une Gourmandise“ versuchsweise an einen französischen Verlag. Das Buch über einen Gastronomiekritiker wurde ein sensationeller Erfolg und in 14 Sprachen übersetzt. Unter dem Titel „Die letzte Delikatesse“ erschien er 2001 auch auf Deutsch. Auch ihr zweiter Roman „L’Elégance du hérisson“, der 2006 erschien, wurde ein großer Erfolg. In Deutschland unter dem Titel „Die Eleganz des Igels“ erschienen, stieg das Buch bis auf Platz 5 der Spiegel-Bestsellerliste. Muriel Barbery erhielt für beide Romane zahlreiche Auszeichnungen. Die kommerziellen Erfolge ihrer Romane erlaubten ihr, sich beurlauben zu lassen. Zur Zeit lebt sie in Kyōto in Japan.

Alle Bücher von Muriel Barbery

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Cover des Buches Die Eleganz des Igels9783423429917

Die Eleganz des Igels

 (818)
Erschienen am 18.03.2016
Cover des Buches Die letzte Delikatesse9783423137591

Die letzte Delikatesse

 (90)
Erschienen am 01.05.2009
Cover des Buches Das Leben der Elfen9783423280747

Das Leben der Elfen

 (41)
Erschienen am 18.03.2016
Cover des Buches Die letzte Delikatesse: Roman9783905513240

Die letzte Delikatesse: Roman

 (2)
Erschienen am 01.01.2001
Cover des Buches Die Eleganz des Igels9783869091716

Die Eleganz des Igels

 (35)
Erschienen am 08.05.2015
Cover des Buches Das Leben der Elfen9783833735806

Das Leben der Elfen

 (2)
Erschienen am 18.03.2016
Cover des Buches L' élégance du hérisson9782070780938

L' élégance du hérisson

 (3)
Erschienen am 02.05.2008

Neue Rezensionen zu Muriel Barbery

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Rezension zu "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery

Tiefgründige Gedanken.....
Hopeandlivevor 2 Monaten

Auf dieses Buch bin ich durch den gleichnamigen Film aufmerksam geworden und ich finde ihn sehr gelungen übersetzt.

Wir befinden uns in Paris in einer der Straßen mit diesen gewissen Häusern, die noch eine Concierge im Erdgeschoss beherbergen und indem allerlei wohlhabende und mehr oder weniger von sich eingenommene Menschen leben. 

Eine davon ist Paloma und mit ihren zwölf Jahren das jüngste Mitglied einer wohlhabenden und auch etwas blasierten Familie. Paloma durchschaut mit sehr scharfem Verstand die Blasiertheit ihrer Familie und ist schreibt ihre tiefgründigen Gedanken zu allen möglichen Themen in ihr Tagebuch und man möchte diesem jungen Mädchen eine glänzende Zukunft wünschen, wenn sie nicht schon beschlossen hätte, dass sie keine Zukunft haben möchte, denn sie möchte an dreizehnten Geburtstag aus dem Leben scheiden.

Die andere bemerkenswerte Person ist Renee, die Concierge. Sie ist übergewichtig und gibt sich mürrisch und daraufhin meint jeder blasierte Bewohner im Haus, sie wäre nicht intelligent, doch Renee spielt der Hausgemeinschaft nur etwas vor, denn sie ist eine sehr belesene Frau mit einer enormen Bibliothek und teilt ihre tiefgründigen Gedanken...nicht ihrem Tagebuch, sondern ihrem Kater mit. 

Und so nimmt uns Muriel Barbery mit auf eine Reise der tiefgründigen Gedanken der Philosophie, Psychologie und Religion, gefüllt von Lebensweisheiten und hintergründigem Humor. Es ist herrlich zu lesen, wenn sich der Leser auf diesen Schreibstil der verschachtelten Sätze einlässt. Ich habe mich sehr amüsiert und mitgefühlt, ganz besonders als der dritte Protagonist in das Haus einzieht, ein geheimnisvoller Japaner, der sofort Renee durchschaut und das Wesentliche in ihr erblickt, auch Paloma wird mehr und mehr neugierig und könnte ihr Leben doch ganz liebenswert finden und dann kommt alles ganz anders....

Muriel Barbery hat ein ganz charmantes, witziges und einzigartiges Buch geschrieben mit einer unverwechselbaren Sprache und ganz fein beschriebenen Charaktären. Ein Buch, dass sich zu lesen lohnt!

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Rezension zu "Das Leben der Elfen" von Muriel Barbery

Leider nicht zauberhaft
BrittaRoedervor 5 Monaten

„Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Dementsprechend hoch war meine Erwartungshaltung als ich an den Roman „Das Leben der Elfen“ der selben Autorin  ging. Doch leider habe ich mich mit dieser Lektüre sehr gequält. Nur weil ich prinzipiell nie ein Buch abbreche (es gab bisher nur 3 Ausnahmen), habe ich bis zum Ende durchgehalten.
Was lief für mich schief?
Die vielgepriesene zauberhafte Sprache konnte bei mir keine Magie entfachen.
Ich empfand das dauerhafte Beschwören übersinnlicher Kräfte, das permanente Hinweisen auf eine Welt hinter der Welt, auf eine Poesie der Dinge, einfach nur ermüdend und langweilig. Eine nennenswerte tragende Handlung war für mich nicht zu erkennen.
Die ersten Sätze konnten mich noch begeistern, aber bereits nach den ersten Seiten war mein Enthusiasmus völlig abgekühlt.

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M

Rezension zu "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery

Verrat am Leser
mimicharlottevor 10 Monaten

Verrat am Leser

Natürlich darf ein Autor machen, was er möchte. Und die Tatsache, dass das hier ein Bestseller ist, dass das Buch überhaupt übersetzt wurde, spricht dafür, dass es vielen Lesern gefällt. Das sagen ja auch die weit überwiegend positiven Rezensionen. Aber ich möchte doch hier einmal sehr kritisch hervorheben, dass es ein Verrat am Leser ist, einen Ich-Erzähler (hier: eine Ich-Erzählerin) den eigenen Tod kommentieren zu lassen. Das letzte Mal ist mir das beim Buch "If I die before I wake" der englischen Autorin Emily Koch widerfahren; das erste Mal bei einem Buch ebenfalls eines französischen Autors (evtl. einer Autorin), leider erinnere ich mich nicht mehr an Autor und Titel, es war ein Krimi, jemand war entführt worden, damit er den Schlüssel zu einem Schließfach herausrückt, den er verschluckt hatte , einschließlich Abführkur ... Vielleicht klingelt's da bei jemandem?

Jedenfalls und zwar mit dem Anspruch, hier RECHT zu haben (Im Sinne von: "Das macht man einfach nicht!"), finde ich es zwar in Ordnung, dass ein Ich-Erzähler am Ende eines Buches tot ist, keine Frage, es gibt in der Literatur massenhaft Beispiele dafür, der Autor schiebt dann "gefundene Aufzeichnungen" vor (wenn es sich nicht um tatsächliche Memoiren etc. handelt).

Aber ich finde es nicht in Ordnung, dass er sein eigenes Sterben beschreibt. Das widerspricht jeder Logik, das haut vielleicht in einem Fantasy-Roman hin, wo Tote wieder auferstehen dürfen. Aber nicht in einem Buch, das sich ansonsten an die Regeln der Realität hält. Da darf der Leser voraussetzen, dass ein Ich-Erzähler am Ende des Textes noch lebt, weil er halt nach dem letzten Satz die Feder aus der Hand gelegt oder den PC ausgeschaltet hat. Auch fiktiv.

Mit der Figur eines Ich-Erzählers schließt der Autor meines Erachtens einen Pakt mit dem Leser: Egal, was passiert, die Figur überlebt bis zur letzten von ihr geschriebenen Zeile.

Um das Sterben und den Tod einer Figur selbst in allen Einzelheiten der Wahrnehmung, des Leidens etc. darzustellen, bleibt die Technik des "auktorialen Erzählers", des allwissenden Autors. Dem frisst der Leser brav aus der Hand, wenn er, der Autor, ganz genau weiß, welche Bilder der Sterbende in den letzten Sekunden seines Lebens vor Augen hat.

Ich jedenfalls fühle mich von Autoren, die den Ich-Erzähler seine eigene Sterbeszene schildern lassen, an deren Ende er dann tot ist, veräppelt und verraten. Emily Koch konnte ich es nachsehen, das Buch ist hinreißend geschrieben und läuft auch unausweichlich auf diese Lösung zu; bei Muriel Barberys Bestseller bin ich da sehr viel kritischer, denn diese Zumutung war nicht notwendig: Die andere Ich-Erzählerin des Romans schreibt Tagebuch, das hätte auch zu der von mir beanstandeten Figur gepasst, deren Tod dann ohnehin nochmal von dieser zweiten Protagonistin kommentiert wird.

Kein Pardon: Das macht man einfach nicht, das ist ein Verrat am Leser.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das Leben der Elfenundefined

"Ein Zauber umgab sie, der anders war als der Zauber von Kindern, mit denen das Leben in ihren ersten Stunden gnädig war, anders als jene Anmut, die aus der richtigen Mischung von Unschuld und Glück hervorging"

Glaubt ihr an Elfen? Nein? Spätestens nach dem Lesen von "Das Leben der Elfen" von Muriel Barbery wird das sich ändern! Die französische Bestsellerautorin von "Die Eleganz des Igels" ist mit einer großen literarischen Überraschung wieder da. In ihrem neuen Roman entführt sie den Leser in die Welt der Elfen. Sie verzaubert mit liebenswürdigen und warmherzigen Figuren und mit so einer faszinierenden Geschichte, die euch garantiert an die Macht der Magie glauben lassen wird. Wenn ihr denkt, dieses Buch ist das richtige für euch, dann dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen!

Zum Inhalt
Zwei junge Mädchen, die in verschiedenen Ländern aufwachsen: Maria, ein Findelkind, lebt in einem Dorf im Burgund, ist der Natur und den Tieren besonders verbunden, versteht deren Sprache. Clara, die als Waise im Haushalt eines Pfarrers in den Abruzzen aufgenommen wurde, spielt, einem Wunder gleich, bezaubernd Klavier. Sie wissen nichts voneinander - bis Elfen es bewirken, dass sie einander kennenlernen. Dank ihrer besonderen Talente könnte es gelingen, die Verbindung der Menschen mit den Elfen und die einstige Harmonie zwischen Himmel und Erde wiederherzustellen. Denn es droht Krieg und eine böse Macht rüstet sich.
Ein einzigartiger und überraschender Roman, eine Parabel auf die Schönheit der Natur und Kunst, ein Appell, um das zu kämpfen, was den Menschen ausmacht: die Liebe und die Poesie.


Lust auf eine Leseprobe?

Zur Autorin
Muriel Barbery wurde 1969 in Casablanca geboren, studierte Philosophie in Frankreich, lebte einige Jahre in Kyoto und wohnt heute wieder in Frankreich. 2000 veröffentlichte sie ihr viel beachtetes Romandebüt "Die letzte Delikatesse". Ihr zweiter Roman, "Die Eleganz des Igels", wurde zu einem großen literarischen Bestseller, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Der lang erwartete dritte Roman, "Das Leben der Elfen", erschien 2015 in Frankreich.

Und wenn ihr noch mehr über Muriel Barbery und ihre Romane wissen möchtet, dürft ihr das dtv-Special nicht verpassen! Dort gibt es viel Schönes zu entdecken. Außerdem verrät uns die Autorin in einem Interview Interessantes über die Entstehung von "Das Leben der Elfen". Viel Vergnügen!

Möchtet ihr Maria und Clara kennenlernen und erfahren, was sie mit den Elfen verbindet?
Zusammen mit dtv verlosen wir 25 Exemplare von "Das Leben der Elfen" unter allen, die Lust haben, diesen magischen Roman im Rahmen einer Leserunde zu lesen, besprechen und rezensieren. Was müsst ihr dafür tun? Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr bis zum 03.04. auf diese Frage antwortet:

Maria und Clara haben ganz besondere Talente.
Jeder von uns hat spezielle Begabungen, vielleicht sogar ungeahnte Fähigkeiten. Welche Talente schlummern in euch? Habt ihr Lust, darüber zu erzählen?


Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.
713 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Muriel Barbery wurde am 27. Mai 1969 in Casablanca (Marokko) geboren.

Community-Statistik

in 1.564 Bibliotheken

auf 129 Wunschlisten

von 42 Lesern aktuell gelesen

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