Muriel Barbery L' élégance du hérisson

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Inhaltsangabe zu „L' élégance du hérisson“ von Muriel Barbery

Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füßen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt. (Quelle:'Flexibler Einband/03.07.2009')

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  • Rezension zu "L' élégance du hérisson. Die Eleganz des Igels, französische Ausgabe" von Muriel Barbery

    L' élégance du hérisson
    Alienor

    Alienor

    28. August 2010 um 15:26

    Renée arbeitet seit vielen Jahren als Concierge in einem Haus, das von zahlreichen versnobbten Pariser Oberschichtenfamilien bewohnt wird. Sie fühlt sich alt und hässlich, ist jedoch ungewöhnlich intelligent und gebildet. Da sie nach außen hin lieber die Fassade einer tumben, den Erwartungen angepassten Untergebenen wahren möchte (warum erfährt der Leser erst ganz zum Schluss), liest sie heimlich in ihrer Kammer hohe Literatur, Bücher über Kunst und Philosophie und lebt in ständiger Angst "entdeckt" zu werden. Nur ihre beste Freundin, die Putzfrau Manuela, weiß über sie Bescheid. Im selben Haus wohnt die 12jährige Paloma. Sie ist ebenfalls außerordentlich gescheit und fürchtet sich davor, das belanglose und oberflächliche Leben ihrer kaltherzigen Eltern zu führen. Zu ihrem 13. Geburtstag möchte sie sich deshalb umbringen. Bis dahin führt sie jedoch eine Art Tagebuch, in dem sie schöne Momente und Gedanken sammelt, in der Hoffnung, etwas Lebenswertes im Leben zu entdecken. Als der reiche und großherzige Japaner Kakuro Ozu in das Haus einzieht, kommt Bewegung in das Leben der beiden Einzelgänger... Ein sehr sehr bewegendes Buch. Eine tolle Geschichte mit einem Ende, das gleichzeitig zu Tränen rührt und ein bittersüßes Glücksgefühl hinterlässt. Die Lektüre war alles andere als leicht, viele der französischen Wörter ließen sich nicht einmal im großen Pons auffinden. Aber die Mühe lohnt sich definitiv. Das Buch liefert viele tolle Gedanken und Betrachtungen, die wie Perlen wirken und über die man noch länger nachdenkt. Dabei geht es besonders um die Themenfelder Philosophie, Kunst, Film, Literatur und Sprache an sich. Aber auch um die scheinbar banalen Dinge des Alltags. Für die Lektüre sollte man sich unbedingt Zeit und Ruhe nehmen. Ein Buch, das ich sicher auch später noch des öfteren wieder in die Hand nehmen werde. Im übrigen ziehe ich vor dem Übersetzer meinen Hut-ich habe die deutsche Ausgabe zwar nicht gelesen, denke aber, dass viele Dinge überhaupt nicht zu übersetzen sind (gerade die Ausführungen über die subtilen Facetten der französischen Sprache) Also sollte man sich, wenn möglich, unbedingt einmal an das Original herantrauen.

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