Muriel Lacroix , Pascal Pringarbe Genießen mit George Sand

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Inhaltsangabe zu „Genießen mit George Sand“ von Muriel Lacroix

Es waren stets außergewöhnliche Frauen, die auf Schloss Nohant das Sagen hatten, die berühmteste dürfte George Sand sein, die hier fast ihr ganzes Leben verbrachte. Zu ihren illustren Gästen zählten u.a. Chopin, Musset, Balzac, Dumas der Jüngere, Flaubert, Delacroix und Turgenjew. Die Schlossherrin verwöhnte sie mit traditionellen, authentischen Gerichten, die mit Produkten der Ländereien hergestellt wurden. Die Rezepthefte der Familie umfassen 300 Anleitungen für Köstlichkeiten. Für dieses Buch wurden 80 Rezepte behutsam modernisiert, sie lassen uns die Tafelfreuden der George Sand auch heute noch genießen. Mit stimmungsvollen Fotos von Schloss Nohant, dem Familiensitz der Sands und zahlreichen spannenden Einblicken in das bewegte Leben der George Sand.

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    Genießen mit George Sand

    ForeverAngel

    11. January 2015 um 16:29

    ~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~ George Sand war eine Schriftstellerin des neunzehnten Jahrhunderts, die dafür bekannt war, mehr oder weniger berühmte Künstler, Maler und Schriftsteller einzuladen und mit ihnen an ihrem Familientisch zu speisen. Nachfahrin Christiane Sand hat vor 25 Jahren die Rezepthefte von Nohant veröffentlicht, doch das Buch ist lange vergriffen. So entstand die Idee eines neuen Kochbuches. Mit Christiane Sands Einverständnis und der Unterstützung von Koch Pascal Pringarbe, der auf die Küche des neunzehnten Jahrhunderts spezialisiert ist, nahm das Projekt Form an.  In Muriel Lacroixs Vorwrt spürt man in jedem Satz ihre Faszination und Leidenschaft für George Sand, für Nohant, für Gargilesse, für die Rezepte. Um letztere richtig genießen zu können, rät sie, "sich über kulinarische Tabus unserer Zeit - zu fett, zu schwer -, hinwegzusetzen" (13) und sich lieber ganz unbefangen an die Gerichte heranzuwagen.  Nach den einleitenden Worten von Christiane Sand und Muriel Lacroix folgt ein Wechsel von geschichtlichen Informationstexten und authentischen Rezepten, beginnend mit Madam Dupin de Francueil, die das Anwesen Nohant 1793 erwarb. Sowohl die informativen Texte wie auch die Rezeptseiten sind reich bebildert. Man sieht Fotos aus Nohant, wie Skulpturen, Räume, Architektur, Inneneinreichtung, Gemälde. Die Fotos sind beschriftet und gegebenenfalls erklärt. Zwischendurch finden sich immer wieder groß abgedruckte Zitate. So bekommt man nicht nur einen Eindruck für die Küche des neunzehnten Jahrhunderts, sondern erhascht auch Einblicke in das Anwesen Nohant.  Der Wechsel von Historischem und Kulinarischen gefällt mir ausgesprochen gut und auch die Bebilderung ist gut gelungen. Vor allem Philippe Assets Food Fotos mit authentischer Tischdekoration gefallen mir. Es sieht alles sehr opulent und schmackhaft aus, die Bilder regen den Appetit an und machen Lust, die Gerichte nachzukochen.   Grob ist es in folgende Kapitel gegliedert: Aufwachsen auf Nohant, Leben auf Nohant, Empfangen auf Nohant, Die Kunst, Großmutter zu sein, Grundrezepte   Die vier Kapitel beziehen sich vor allem auf die informativen Texte. Was mir beim Durchblättern aufgefallen ist: egal, auf welcher Seite ich das Buch aufschlage, die Seiten verharren. Man muss sie nicht beschweren, um die Rezepte nachkochen zu können, sie bleiben von sich aus, wo sie sein sollen.    ~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~   Bei den Rezepten haben mich viele Gerichte angesprochen: Gewürzbrot (52), Scones (64), Kirschauflauf aus dem Berry (122), Rinderfilets in Madeirasauce oder "auf brasilianische Art" (166).    Letztendlich ausprobiert habe nur eines, weil die Zutaten sehr teuer und die Zubereitung sehr zeitaufwendig war: Sieben-Stunden-Lammkeule (176). Das Besondere ist, dass die Lammkeule mit Speck umwickelt wird. Als unmöglich hat es sich erwiesen, im Januar Mai- oder Herbstrübchen zu bekommen, daher habe ich auf eine Steckrübe zurückgegriffen.  Ich weiß nicht, woran es liegt oder was ich falsch gemacht haben könnte, da ich mich bis auf die Rübe (die nach fast nichts schmeckt) genau ans Rezept gehalten habe, aber: die Sauce war furchtbar bitter. Ich habe mit Honig versucht, Abhilfe zu schaffen, aber das hat die bittere Note nur minimal gemildert. Meine Familie und ich waren recht enttäuscht, da wir etwas anderes erwartet haben. Wir finden, dass sich der Aufwand nicht gelohnt hat. Es war essbar, aber nicht lecker, obwohl ich alle Zutaten kenne und oft verwende.      ~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~   Genießen mit George Sand ist kein reines Kochbuch sondern vielmehr eine Sammlung an Rezepten, Fotos, Fakten und Anekdoten. Es vermischt Historisches mit Kulinarischem und bietet Einblicke in das Leben auf Nohant.     3,5 von 5 Punkten   Cover 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Vielfalt 1/2 Punkt, Rezepte 1/2 Punkt, Preis-Leistung 1/2 PUnkt   ~*~ Gerstenberg ~*~ 256 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-8369-2792-5 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 34,95€ ~*~ Format 21 x 27 cm ~*~ 

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