Muriel Leland

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Interview mit Muriel Leland

Muriel Leland im Interview mit LovelyBooks:

Wie würdest du die Autorin Muriel Leland beschreiben?

Ich finde es schwierig, sich selbst zu beschreiben. Aber ich würde sagen, sie ist ziemlich verträumt und phantasievoll. Sie hat einen Hang zum Übertreiben, den sie in ihren Büchern in Bahnen leiten kann, die sinnvoller sind, als im realen Leben :-) Und sie redet mit ihren Buchfiguren *lach* Aber das stimmt. Beim Schreiben erwachen die Figuren und Welten in ihr zum Leben und sie spricht mit ihnen. Außerdem ist Muriel recht unkonventionell und fällt öfter mal aus dem Rahmen der geordneten Gesellschaft - wie viele andere Künstler auch.

Bei der Buchfrage können sich neuerdings Leser in Echtzeit über Autoren und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik geschaffen. Wie gehst du damit um?

Ich finde das sehr interessant. Allerdings muss jeder Autor dann eben auch für Echtzeit-Kritiken gewappnet sein. Das kann nicht jeder, da für jeden Schreiber seine Bücher oft auch seine Babys sind. Und wie man auf Kritik zu seinen Kindern reagiert, ist ja hinreichend bekannt *lach*

Welche Bücher oder Autoren liest du selbst gern und wo suchst du Empfehlungen für dein privates Bücherregal?

Oh, die Frage, auf die ich mich gefreut habe :-) Mein Herz schlägt für moderne Lyrik. Ich liebe die Bücher von Anne Steinwart, Mascha Kalèko, Kiril Wasow und Jannis Ritsos- aus dem Lyrikbereich. Ansonsten liebe ich Fantasy. Z.b., Tolkien, Christoph Marzi, Trudi Canavan, Alexander Zeram etc. Aber ich lese ansonsten auch einfach alles, was mich interessiert und in seinen Bann ziehen kann, z.b., Natsuo Kirino, Heinrich Böll, Eugen Roth, Banana Yoshimoto etc. Es gibt in meinen Bücherregalen leider viel zu viele Bücher und Autoren, um sie hier aufzählen zu können. Empfehlungen hole ich mir oft aus dem Internet. Z.b., stöbere ich bei Amazon in den allerletzten Rängen der Listungen von Büchern. Dort, wo eigentlich nur noch die Ladenhüter herumdümpeln. Denn dort findet man noch wirkliche Unikate! Und ich sehe mir in den Plattformen, auf denen ich gemeldet bin, die Wunschlisten und Empfehlungslisten an.

Wo holst du dir Ideen und Inspirationen für deine Bücher?

Das ist eine schwierige Frage. Man kann sie nicht einfach so beantworten, denn Inspiration ergibt sich aus meist winzigen Details, die ein Nichtschreiber nicht wahrnehmen würde. Ein Duft z.b., oder ein einziger, anders fallender Sonnenstrahl, ein einziges Wort, oder eine Melodie. Für meine Lyrik sind es diese Winzigkeiten, die Bilder in mir heraufbeschwören, die dann wiederum niedergeschrieben werden wollen. Für meine Fantasyromane hole ich mir meine Inspiration oft aus Mangas :-) Aber auch bei einem Spaziergang in den naturbelassenen schon fast Ur-Wäldern in meiner Gegend kann man sehr gut düstere Geschichten spinnen. (Wie Kaai aus "Der Weg der Drachen", der sich im Wald verirrt hat und zum Überleben sogar Käfer essen muss)

Was tust du bei einer Schreibblockade?

Früher habe ich mir bei Schreibblockaden fast schon die Haare ausgerissen, weil ich dachte: "Ich MUSS doch aber weiterschreiben!" Aber das stimmt nicht. Solange man keinen verpflichtenden Vertrag hat, muss man gar nichts. Seitdem lege ich dann mein Manuskript zur Seite und widme mich wieder meinem anderen Standbein, dem Schmuckdesign. Ich weiß jetzt ganz genau, wenn ich eine Weile dort weiter gemacht habe, kommt die Lust am Schreiben von ganz allein wieder. Denn das ist es...wenn eine Idee falsche Wege geht, fehlt irgendwann die Lust, dann fehlen die Ideen und schon ist man drin in der Blockade. Dann hilft nur noch alles weglegen, den Kopf frei bekommen, etwas völlig anderes machen und vll. auch mal wieder ein Buch lesen, das inspirieren könnte.

Dürfen wir in nächster Zeit weitere Bücher von dir erwarten?

Ich arbeite zur Zeit an Band zwei meines Romanes "Der Weg der Drachen", und ich hoffe, dass ich ihn noch im Jahr 2011 fertig bekomme, inklusive Veröffentlichung.

Welche Wünsche hast du im Bezug auf Deine Bücher und deine Arbeit im Jahr 2011?

Den Wunsch, den wohl jeder Autor für seine Bücher hegt. Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Bücher weiterhin veröffentlicht und auch gelesen würden. Außerdem hoffe ich, noch in diesem Jahr einen Verlagsvertrag für mein Lyrikmanuskript zu bekommen.