Murray B. Stein C. G. Jungs Landkarte der Seele

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Inhaltsangabe zu „C. G. Jungs Landkarte der Seele“ von Murray B. Stein

Die wichtigsten Konzepte der Analytischen Psychologie - erfolgreicher Longseller in neuer Ausgabe - mit einem Vorwort von Verena Kast Der Jungianer Murray Stein führt allgemeinverständlich in die Analytische Psychologie C. G. Jungs ein. Er erklärt die wichtigsten Konzepte, etwa kollektives Unbewusstes, Archetypen, Komplexe, Persona, Schatten, Selbst und Individuation. Murray Stein bietet Orientierung für alle, die sich mit den Tiefenschichten der Seele auseinandersetzen möchten. (Vorgänger Titel: 978-3.491-40151-8)

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  • Rezension zu "C. G. Jungs Landkarte der Seele" von Murray B. Stein

    C. G. Jungs Landkarte der Seele
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. April 2011 um 13:16

    Murray Stein – C.G. Jungs Landkarte der Seele Einführung in die analytische Psychologie Jungs „Der Mensch steht in einem umfassenden Sinnzusammenhang, der weit über das Offensichtliche hinausgeht“. Dies ist eine der wesentlichen Grundannahmen C.G. Jungs über den Menschen und führt zu einer Sicht auf die Erlebniswelt des Menschen, die immer auch verbunden ist mit einer geistigen Wirklichkeit. Ein Verständnis, dass Jung zu einem umfassenden und, in Teilen, nicht leicht zu verstehenden psychologischem Gesamtgebäude ausformulierte. Murray Stein, Jungianer und Psychotherapeut gelingt es, in seinem Buch die grundlegenden Annahmen Jungs vom kollektiven Unbewussten über die Archetypenlehre, die Begriffe von Persona und Schatten und des Entwicklungsprozesses der Individuation nach Jung nachvollziehbar, verständlich und fundiert darzustellen. Auf diesem Wege legt Stein einen komplexen Überblick über das Jungsche Denkgebäude vor, dass in bester Weise Wege aufzeichnet und eröffnet, sich auf dieser Basis dem originären Werk zu nähern. Die große Entdeckungsreise „nach Innen“, für die C.G. Jung steht, das „bevölkerte Innere“ wird durch Stein in durchaus verständlicher Sprache vor Augen geführt. Die Begrifflichkeiten Jungs, die sich durch eine ganz eigene, mythische Färbung auszeichnen, erhalten eine klare, inhaltliche Füllung. Zudem gelingt es Stein, unter anderem auch auch an der Entfaltung des „Selbst“ aufzuzeigen, wie intensiv in Jungs Denken eigene Erfahrungen maßgeblich mit einflossen, wie Jung immer auch ein Entdecker seiner selbst war und von solchen Selbsterfahrungen ausgehend tiefer nachfragte und Erkenntnisse formuliert. Nicht ohne Hintergrund stehen die grundlegenden und bahnbrechenden Einsichten Jungs im Zusammenhang mit dem, was man nonchalant auch „Midlife Crisis“ nennt. Wie kaum ein anderer der großen „Väter“ der Psychotherapie (vielleicht wäre noch Wilhelm Reich zu nennen) ist Jung jener, der an der eigenen Person, im eigenen Ringen mit dem „Ansturm des Unbewussten“ fundamentale Einsichten formulierte und selbst Erfahrenes in allgemeine therapeutische Methoden dann überführte. Diese persönliche Komponente nimmt Stein, neben der Darstellung des Konzeptgebäudes Jungs, beständig mit auf und lässt so eine Formulierung und Erläuterung nur theoretischen Materials weit hinter sich. Ein Gesamtbild ist es, dass Stein zeichnet. Er ermöglicht einen umfassenden Zugang zur „Landkarte der Seele“, die für Jung späterhin Orientierung und Wegweisung der therapeutischen Arbeit zugleich wurde. Ebenso verdeutlicht Stein im Buch, dass die in Teilen mythisch-mystische Begrifflichkeit Jungs (mitsamt der dazugehörenden Aspekte seiner Persönlichkeit) kein Buch mit sieben Siegeln darstellt, sondern eine durchaus adäquate Ausdrucksform dessen darstellt, was Jung an Tiefe im Menschen fand. Neben der Darstellung der Grundzüge der analytischen Psychotherapie nach Jung ergibt sich aus der Lektüre des Buches somit auch ein fassbares, mehrdimensionales Portrait Jungs selbst, dessen Person mit seiner Arbeit und seinen Erkenntnissen untrennbar verbunden ist. Intuition und Mythologie, Visionen und Träume waren für Jung ebenso prägend und maßgebend wie seine streng wissenschaftlich ausgerichtete und an wissenschaftlichen Kriterien sich messende Arbeitsweise. Murray Stein ist eine hervorragende Darstellung der komplexen Entwicklung der „Landkarte der Seele“ gelungen, die das Lesen absolut lohnt.

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