Myint-U Thant Burma - Der Fluss der verlorenen Fußspuren

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Inhaltsangabe zu „Burma - Der Fluss der verlorenen Fußspuren“ von Myint-U Thant

Eine hoch gelobte Geschichte Birmas – authentisch und aus persönlicher Perspektive Als im Herbst 2007 Bilder von bis zu 100 000 Demonstranten, angeführt von buddhistischen Mönchen und Nonnen, durch die Medien gingen, stand Birma für einen kurzen Augenblick im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Wieder gelang es der Militärjunta, die seit Jahren Aung San Suu Kyi, die Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin, in Hausarrest hält, den Aufstand niederzuschlagen. Selbst angesichts massiver internationaler Proteste ließen die Militärs nach dem verheerenden Wirbelsturm 2008 kaum ausländische Helfer ins Land. Warum das südostasiatische Land, seit die Briten 1885 den König vertrieben, von Besetzern und Diktatoren geknechtet wird, analysiert Thant Myint-U in seinem ebenso packenden wie informativen Buch. Das erste Buch mit Hintergrundwissen zu dem faszinierenden Land.

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    Burma - Der Fluss der verlorenen Fußspuren
    Arun

    Arun

    28. February 2014 um 00:09

    Klappentext: Eine hoch gelobte Geschichte Birmas - authentisch und aus persönlicher Perspektive. Als im Herbst 2007 Bilder von bis zu 100 000 Demonstranten, angeführt von buddhistischen Mönchen und Nonnen, durch die Medien gingen, stand Birma für einen kurzen Augenblick im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Wieder gelang es der Militärjunta, die seit Jahren Aung San Suu Kyi, die Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin, in Hausarrest hält, den Aufstand niederzuschlagen. Selbst angesichts massiver internationaler Proteste ließen die Militärs nach dem verheerenden Wirbelsturm 2008 kaum ausländische Helfer ins Land. Warum das südostasiatische Land, seit die Briten 1885 den König vertrieben, von Besetzern und Diktatoren geknechtet wird, analysiert Thant Myint-U in seinem ebenso packenden wie informativen Buch.Das erste Buch mit Hintergrundwissen zu dem faszinierenden Land. Meine Meinung: In diesem Werk wird uns ein Land aus Südostasien - Burma in neuem Sprachgebrauch Myanmar vorgestellt. Der Autor, ein Enkel des ehemaligen UN-Generalsekretärs U-Thant, ein studierter Historiker erzählt und die Geschichte eines für die meisten von uns wahrscheinlich unbekanntem Landes. Das Buch besticht durch eine Fülle von Detailinformationen und einem sehr großen Hintergrundwissen. Sehr gut finde ich zum Beispiel auch das politische Ereignisse aus allen Teilen der Welt kenntnisreich in Relation zu Burma betrachtet werden. Es gelingt dem Verfasser die unheimlich komplexe Geschichte des Landes verständlich zu beschreiben. Für Freunde und Interessierte an Geschichte, Politik und fremden Kulturen ein Buch welches sehr zu empfehlen ist.

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  • Rezension zu "Burma - Der Fluss der verlorenen Fußspuren" von Myint-U Thant

    Burma - Der Fluss der verlorenen Fußspuren
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    21. September 2009 um 15:01

    Eingereicht von savanna Es sind diese paar Länder der Welt, die seit Jahrzehnten auf der politischen Beliebtheitsskala ganz unten rangieren: Nordkorea, Iran und Myanmar. In ungewöhnlich rascher Abfolge wurde allerdings gerade in jüngster Zeit über Ereignisse in Myanmar berichtet – einem Land, welches sich gänzlich neben den Zentren des globalen Machtgefüges befindet und scheinbar fast unmerklich von der Weltkarte verschwinden könnte. 2007 waren es protestierende, buddhistische Mönche, die sich gegen die repressive Politik auflehnten, 2008 waren es die katastrophalen Folgen des Wirbelsturms Nargis, die das Interesse der Weltöffentlichkeit für diese östliche Diktatur weckten. Der offizielle Name des südost-asiatischen Landes wurde zwar 1989 von Burma in Myanmar umgeändert, faktisch bedeuten jedoch beide Namen in der burmesischen Sprache genau dies: „burmesisch“. Der burmesische Autor Thant Myint-U selbst verwendet ausschließlich die Bezeichnung Burma, weniger aus politischen Gründen denn aus der Überzeugung, dass traditionelle Namen nach Möglichkeit beibehalten werden sollten. So ergibt sich auch die kleine Kluft zum Titel dieses politischen und doch sehr persönlichen Buches über ein fast unbekanntes Myanmar: „Burma. Der Fluß der verlorenen Fußspuren. Eine persönliche Geschichte“. Myint-U ist familiär eng verbunden mit der jüngeren politischen Geschichte Burmas. Er ist der Enkel des langjährigen burmesischen Beraters und des späteren Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Ähnlich wie sein Großvater Sithu U Thant hat auch Myinth-U den beruflichen Weg in die Vereinten Nationen gewählt und geht darüber hinaus seiner Arbeit als Historiker nach. Die Verknüpfung der Geschichte Burmas, den Einflüssen der Weltpolitik und den persönlichen Ebenen gelingt dem Autor vor diesem Hintergrund optimal. Dieses Buch ist in erster Linie der Versuch einer Erklärung, wie ein derart rückständiges und doch gleichzeitig unbeständiges Burma unter der Fuchtel einer fast paranoiden Militärdiktatur fortbestehen konnte. Dazu wird sowohl die Frühgeschichte der Region, wie auch die jüngere Geschichte Burmas heran gezogen. So erhält auch die bewegende Geschichte um die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, die wegen ihres an Ghandi angelehnten, gewaltlosen Widerstands mehrfach und auch aktuell zu jahrelangem Hausarrest verurteilt wurde, ausreichend Raum. Mehr und mehr Touristen, meist junge, neugierige Rucksackreisende auf ihren Touren durch Südost-Asien, erhalten mittlerweile eine Einreisegenehmigung – das Land öffnet sehr zögerlich seine Pforten. Und doch beschreibt der Autor seine Heimat auch heute noch als ein Land, welches nichts anderes übrig bleibt, „als Selbstgespräche zu führen“. Ein vorsichtiger Tourismus für Devisen wird zwar gefördert, eine weltpolitische Teilhabe jedoch weiterhin strickt untersagt. Auf dem deutschen Markt gibt es bisher kein vergleichbares Buch über dieses zumeist unbekannt Land: Bis ins letzte Detail recherchiert, befüllt mit Fakten und versehen mit einer warmen, persönlichen Note. Zu Burma sind es in erster Linie Reiseführer, die nur eine sehr begrenzte Sparte des Landes wieder geben. „Burma. Der Fluß der verlorenen Fußspuren“ ist ein wundervolles Werk für alle Asien-Interessierten und Leser, die sich mit den Facetten der Globalisierung und Kulturrevolution auseinander setzen möchten.

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  • Rezension zu "Burma - Der Fluss der verlorenen Fußspuren" von Myint-U Thant

    Burma - Der Fluss der verlorenen Fußspuren
    savanna

    savanna

    21. September 2009 um 13:11

    Es sind diese paar Länder der Welt, die seit Jahrzehnten auf der politischen Beliebtheitsskala ganz unten rangieren: Nordkorea, Iran und Myanmar. In ungewöhnlich rascher Abfolge wurde allerdings gerade in jüngster Zeit über Ereignisse in Myanmar berichtet – einem Land, welches sich gänzlich neben den Zentren des globalen Machtgefüges befindet und scheinbar fast unmerklich von der Weltkarte verschwinden könnte. 2007 waren es protestierende, buddhistische Mönche, die sich gegen die repressive Politik auflehnten, 2008 waren es die katastrophalen Folgen des Wirbelsturms Nargis, die das Interesse der Weltöffentlichkeit für diese östliche Diktatur weckten. Der offizielle Name des südost-asiatischen Landes wurde zwar 1989 von Burma in Myanmar umgeändert, faktisch bedeuten jedoch beide Namen in der burmesischen Sprache genau dies: „burmesisch“. Der burmesische Autor Thant Myint-U selbst verwendet ausschließlich die Bezeichnung Burma, weniger aus politischen Gründen denn aus der Überzeugung, dass traditionelle Namen nach Möglichkeit beibehalten werden sollten. So ergibt sich auch die kleine Kluft zum Titel dieses politischen und doch sehr persönlichen Buches über ein fast unbekanntes Myanmar: „Burma. Der Fluß der verlorenen Fußspuren. Eine persönliche Geschichte“. Myint-U ist familiär eng verbunden mit der jüngeren politischen Geschichte Burmas. Er ist der Enkel des langjährigen burmesischen Beraters und des späteren Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Ähnlich wie sein Großvater Sithu U Thant hat auch Myinth-U den beruflichen Weg in die Vereinten Nationen gewählt und geht darüber hinaus seiner Arbeit als Historiker nach. Die Verknüpfung der Geschichte Burmas, den Einflüssen der Weltpolitik und den persönlichen Ebenen gelingt dem Autor vor diesem Hintergrund optimal. Dieses Buch ist in erster Linie der Versuch einer Erklärung, wie ein derart rückständiges und doch gleichzeitig unbeständiges Burma unter der Fuchtel einer fast paranoiden Militärdiktatur fortbestehen konnte. Dazu wird sowohl die Frühgeschichte der Region, wie auch die jüngere Geschichte Burmas heran gezogen. So erhält auch die bewegende Geschichte um die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, die wegen ihres an Ghandi angelehnten, gewaltlosen Widerstands mehrfach und auch aktuell zu jahrelangem Hausarrest verurteilt wurde, ausreichend Raum. Mehr und mehr Touristen, meist junge, neugierige Rucksackreisende auf ihren Touren durch Südost-Asien, erhalten mittlerweile eine Einreisegenehmigung – das Land öffnet sehr zögerlich seine Pforten. Und doch beschreibt der Autor seine Heimat auch heute noch als ein Land, welches nichts anderes übrig bleibt, „als Selbstgespräche zu führen“. Ein vorsichtiger Tourismus für Devisen wird zwar gefördert, eine weltpolitische Teilhabe jedoch weiterhin strickt untersagt. Auf dem deutschen Markt gibt es bisher kein vergleichbares Buch über dieses zumeist unbekannt Land: Bis ins letzte Detail recherchiert, befüllt mit Fakten und versehen mit einer warmen, persönlichen Note. Zu Burma sind es in erster Linie Reiseführer, die nur eine sehr begrenzte Sparte des Landes wieder geben. „Burma. Der Fluß der verlorenen Fußspuren“ ist ein wundervolles Werk für alle Asien-Interessierten und Leser, die sich mit den Facetten der Globalisierung und Kulturrevolution auseinander setzen möchten.

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