Myke Cole

 3.7 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Shadow Ops - Kontrollpunkt, Shadow Ops - Grenzfeste und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Myke Cole

Shadow Ops - Kontrollpunkt

Shadow Ops - Kontrollpunkt

 (4)
Erschienen am 11.06.2013
Shadow Ops - Grenzfeste

Shadow Ops - Grenzfeste

 (2)
Erschienen am 11.06.2013
Control Point

Control Point

 (0)
Erschienen am 01.08.2012

Neue Rezensionen zu Myke Cole

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Rezension zu "Shadow Ops - Kontrollpunkt" von Myke Cole

Myke Cole - Kontrollpunkt
Jarivor einem Jahr

Myke Coles "Shadow Ops"-Reihe habe ich blöderweise mit dem zweiten Band angefangen (Grenzfeste), doch nun habe ich es auch endlich geschafft, den ersten Teil zu lesen. Dieser funktioniert genauso wie "Grenzfeste". Heisst: ich liebe es!
Grundsätzlich kann ich meiner obigen Rezension also nichts mehr hinzufügen. Nein, Bookbinder taucht leider nicht auf, dafür haben wir mit Oscar Britton einen ausserordentlich faszinierenden Charakter. Er ist hin- und hergerissen von seiner Verpflichtung der Army gegenüber, seinem Wunsch, mit seinen Kräften Gutes zu tun, und seinem Freiheitsdrang. Oscar ist einer jener Figuren, die gerade aufgrund ihrer Widersprüchlichkeit sehr menschlich wirken.

Wie auch schon im ersten Buch, das ich von Cole gelesen habe, handelt es sich hierbei um einen sehr kritischen Titel. Auch hier werden von offzieller Seite aus geschmiedete Gesetze hinterfragt und die Strukturen des Militärs angezweifelt. Ausserdem greift der Autor das Thema Kolonisation auf, unter der die einhemischen Dobbys- sorry, Goblins!- zu leiden haben. Auf diese Weise wird auch Rassismus angesprochen, doch ohne gross mit dem Zeigefinger zu wackeln. Sehr geschickt eingefädelt!

Nachdem ich dieses Buch ausgelesen hatte, wollte ich mir natürlich umgend Teil drei der Trilogie holen. Wie enttäuscht war ich, zu erfahren, dass dieser nicht auf Deutsch  erscheinen wird! Immerhin hat der Piper-Verlag die Cover de Originals übernommen, sodass es nicht ganz so dramatisch aussieht im Bücherregal. Enttäuscht bin ich dennoch...

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Rezension zu "Shadow Ops - Grenzfeste" von Myke Cole

Myke Cole - Grenzfeste
Jarivor 2 Jahren

Military Fantasy? War mir ein ganz neuer Begriff als mir Coles Buch empfohlen wurde. Aber als Fan von Fantasy und bestimmten Bereich des (US-) Militärs musste ich einfach zugreifen. Nur schon wenn ich das Cover anschaute, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Deshalb dauerte es auch überraschend lange, bis ich endlich dazu kam, die "Shadow Ops"-Reihe zu beginnen.

Während ich "Grenzfeste" las, dachte ich des Öfteren, dass es sich nach einem zweiten Teil anfühlt. Geschehnisse wurden angesprochen und auch Verbindungen zwischen Personen. Dennoch las sich das Buch sehr gut, auch wenn ich an einigen Stellen etwas nachgrübeln musste. Aber alles in Allem hatte ich keinerlei Probleme, mich in diese Welt hineinzufinden.

Nur um dann bestätigt zu bekommen, dass ich versehentlich nach dem zweiten Band gegriffen hatte...

Aber ich las trotzdem weiter, weil es einfach zu spannend. Ich mag das militärische Umfeld, die Ränge, die Ausrüstung, der Umgang miteinander. Vor allem aber mag ich Bookbinder, dessen Welt in einer einzigen Sekunde völlig auf den Kopf gestellt wird und der sich nicht nur plötzlich mit völlig neuen Fähigkeiten konfrontiert sieht, sondern auch ganz plötzlich mehr Verantwortung hat, als er es sich gewöhnt ist. Ja, Bookbinder war mir -vielleicht auch seines Namens wegen- von Anfang bis zum Schluss sehr sympathisch und ich hoffe natürlich, dass er auch im ersten Band vertreten ist.

Um diese Reihe geniessen zu können, sollte man jedoch ein gewisses Interesse am US-Militär, dessen Strukturen und ihren Abläufen haben. Wer ein solches Umfeld nicht mag, der wird sich kaum mit der Reihe anfreunden können, auch wenn Cole viele neue Ideen in die Welt der Fantasy bringt. Ich persönlich frage mich seit dem Lesen, wie es wohl wäre, wenn man plötzlich magische Fähigkeiten entwickelt, diese dann aber unweigerlich in militärische Dienste stellen muss.

Denn Cole, der selbst viel Erfahrung im amerikanischen Militär aufweist, zeichnet hier, auch wenn es vielleicht anders scheinen mag, kein rein positives Bild des Militärs. Dies zeigt sich durch den Antagonisten Britton, der eigentlich ein netter Kerl ist, aber nur den Fehler gemacht hat, dass er frei sein wollte. Trotz seiner Fähigkeiten. Auch Bookbinder hinterfragt immer wieder, ob die Gesetze der USA denn auch sinnvoll sind.

Mich hat die Lektüre stark beeindruckt und natürlich werde ich baldmöglichst Band eins nachholen und mir dann auch den dritten Teil zulegen.

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Rezension zu "Shadow Ops - Kontrollpunkt" von Myke Cole

Gutes Buch, aber nicht meine Thematik
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele

Dieses Buch ist hauptsächlich in meinem Regal gelandet, weil ich dachte, ein bisschen Abwechslung könnte doch auch mal ganz nett sein und Military-Fantasy ist mir bisher noch so gar nicht über den Weg gelaufen, warum also nicht? Naja, es war eben ein Versuch und das Buch auch ganz interessant aber so richtig begeistern konnte es mich dann doch auch nicht.

Die Welt, in der die Spezialeinheit Shadow-Ops agiert, ist kurz davor in heillosem Chaos zu versinken, denn immer mehr Menschen entwickeln plötzlich magische Fähigkeiten – und Stellen damit natürlich bei weitem nicht nur Gutes an. Deshalb hat die Regierung die Nutzung von Magie auch stark reglementiert und so befindet sich Lieutenant Oscar Britton auch gerade auf einem Einsatz, bei dem es um zwei Teenager geht, die unerlaubt mit Magie hantiert haben, als der Leser ihn kennen lernt.

Und von Anfang an ist klar, dass das Regierungssystem in dieser Welt nicht wirklich das Gelbe vom Ei ist, denn auch den Lieutenant selbst beschleichen so langsam erste Zweifel, die sich nur noch vertiefen, als er plötzlich selbst magische Kräfte entwickelt und bei den Shadow Ops landet, die zum Kampfeinsatz in eine Parallelwelt voller Magie und magischer Wesen geschickt werden – denn was soll man schon mit so einer schicken neuen Welt machen, außer sie mit Gewalt zu erobern?

In diesem Auftakt zu Myke Coles Military Fantasy Serie geht es erst einmal darum, dass dem Leser die Grundlagen der Welt und des Militärs nahegebracht werden. So wird jedes Kapitel eingeleitet durch ein Medienzitat, Aussagen irgendwelcher Politiker oder ähnliche Dinge, wodurch man als Leser schnell ein Gefühl für Struktur und Stimmung dieser Welt bekommt. Auch durch die Figur des Lieutenants und dessen Gedanken erhält der Leser interessante Einblicke.

Handlungstechnisch passiert allerdings erst einmal nicht viel. Denn der Fokus liegt in “Kontrollpunkt” eindeutig erst einmal auf der Ausbildung, die Oscar Britton nach der Entdeckung seiner magischen Kräfte durchlaufen muss. Dadurch bekommt der Leser zwar einen hervorragenden Einblick in die Struktur des Militärs rund um die Shadow Ops (ist das in Wirklichkeit eigentlich auch so klischeehaft wie in diesem Buch oder in gewissen amerikanischen Fernsehserien?) und auch Action wird einem nicht zu knapp geboten, aber die tatsächliche Handlung hält sich dann doch etwas in Grenzen.

Alles in allem fand ich “Kontrollpunkt” ganz amüsant, es ist gut geschrieben und nicht langweilig, aber ich musste einfach feststellen, dass es doch nicht so wirklich meine Thematik ist. Trotzdem, wer Lust hat, mal andere Fantasy auszuprobieren, für den ist dieses Buch durchaus empfehlenswert.

 

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