Myke Cole Shadow Ops - Grenzfeste

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Inhaltsangabe zu „Shadow Ops - Grenzfeste“ von Myke Cole

Als Colonel Alan Bookbinder plötzlich magische Kräfte entwickelt, ändert sich sein Leben um 180 Grad: Er soll mit den »Shadow Ops« in einer fremden Welt gegen übernatürliche Wesen kämpfen. Aber dann wird Bookbinder von seiner Einheit getrennt und versucht allein, den Feind zu besiegen. Doch dies kann ihm nur mithilfe des Mannes gelingen, dessen magische Fähigkeiten die Nation schon einmal fast zu Fall gebracht haben: Oscar Britton, Staatsfeind Nummer 1 ... Der zweite Teil der Action-Serie »Shadow Ops«

Geil!

— Jari
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    Shadow Ops - Grenzfeste
    Jari

    Jari

    28. February 2017 um 08:59

    Military Fantasy? War mir ein ganz neuer Begriff als mir Coles Buch empfohlen wurde. Aber als Fan von Fantasy und bestimmten Bereich des (US-) Militärs musste ich einfach zugreifen. Nur schon wenn ich das Cover anschaute, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Deshalb dauerte es auch überraschend lange, bis ich endlich dazu kam, die "Shadow Ops"-Reihe zu beginnen. Während ich "Grenzfeste" las, dachte ich des Öfteren, dass es sich nach einem zweiten Teil anfühlt. Geschehnisse wurden angesprochen und auch Verbindungen zwischen Personen. Dennoch las sich das Buch sehr gut, auch wenn ich an einigen Stellen etwas nachgrübeln musste. Aber alles in Allem hatte ich keinerlei Probleme, mich in diese Welt hineinzufinden. Nur um dann bestätigt zu bekommen, dass ich versehentlich nach dem zweiten Band gegriffen hatte... Aber ich las trotzdem weiter, weil es einfach zu spannend. Ich mag das militärische Umfeld, die Ränge, die Ausrüstung, der Umgang miteinander. Vor allem aber mag ich Bookbinder, dessen Welt in einer einzigen Sekunde völlig auf den Kopf gestellt wird und der sich nicht nur plötzlich mit völlig neuen Fähigkeiten konfrontiert sieht, sondern auch ganz plötzlich mehr Verantwortung hat, als er es sich gewöhnt ist. Ja, Bookbinder war mir -vielleicht auch seines Namens wegen- von Anfang bis zum Schluss sehr sympathisch und ich hoffe natürlich, dass er auch im ersten Band vertreten ist. Um diese Reihe geniessen zu können, sollte man jedoch ein gewisses Interesse am US-Militär, dessen Strukturen und ihren Abläufen haben. Wer ein solches Umfeld nicht mag, der wird sich kaum mit der Reihe anfreunden können, auch wenn Cole viele neue Ideen in die Welt der Fantasy bringt. Ich persönlich frage mich seit dem Lesen, wie es wohl wäre, wenn man plötzlich magische Fähigkeiten entwickelt, diese dann aber unweigerlich in militärische Dienste stellen muss. Denn Cole, der selbst viel Erfahrung im amerikanischen Militär aufweist, zeichnet hier, auch wenn es vielleicht anders scheinen mag, kein rein positives Bild des Militärs. Dies zeigt sich durch den Antagonisten Britton, der eigentlich ein netter Kerl ist, aber nur den Fehler gemacht hat, dass er frei sein wollte. Trotz seiner Fähigkeiten. Auch Bookbinder hinterfragt immer wieder, ob die Gesetze der USA denn auch sinnvoll sind. Mich hat die Lektüre stark beeindruckt und natürlich werde ich baldmöglichst Band eins nachholen und mir dann auch den dritten Teil zulegen.

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